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Systemkamera Test 2017

Bist du gerade auf der Suche nach einer neuen Kamera? Dann wirst du sicherlich bemerkt haben, wie schwierig es ist, unter den Hunderten Modellen das perfekte für dich zu finden.

Auf diesem Systemkamera Testportal werde ich dir helfen! Eine Systemkamera ist nicht für jeden das perfekte Modell, aber gerade Einsteiger- und Amateur-Fotografen unterschätzen die spiegellosen Allrounder oft viel zu schnell.

Neben zahlreichen Systemkamera Tests findest du hier alle Vor- und Nachteile der Systemkamera, die TOP-Modelle aus 2017, eine simple 4-Schritte Anleitung, mit der du zu deiner perfekten Systemkamera findest und einen Step-by-Step-Guide, mit dem du herausfindest ob die Systemkamera überhaupt der richtige Kamera-Typ für dich ist.


Meine Empfehlungen: Die Top 3 Systemkameras

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Sony Alpha 6000 Systemkamera Amazon-Bestseller Panasonic Lumix DMC-GX80 Systemkamera Micro Four Thirds Bestseller Olympus PEN E-PL7 Systemkamera Mit Selfie-Display
Modell Sony Alpha 6000 SystemkameraPanasonic Lumix DMC-GX80 SystemkameraOlympus PEN E-PL7 Systemkamera
Preis

569,00 €

629,00 €

429,00 €

Testergebnis

92.5%

"Beste Systemkamera seiner Preisklasse!"

90%

"Bestes Modell aller Micro Four Thirds Systemkameras!"

82.5%

"Stylishe und sehr kompakte Systemkamera."

HerstellerSonyPanasonicOlympus
Objektiv-AnschlussSony E-MountMicro Four ThirdsMicro Four Thirds
SensorgrößeAPS-C (373 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung24.3MP16MP16.1MP
Geschwindigkeit11FPS8FPS8.5FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

569,00 €

629,00 €

429,00 €

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Inhaltsverzeichnis


Systemkameras – Die Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Digitaler Sucher (Bildanpassungen sofort erkennen)
  • Aktuellste Technik
  • Große Auswahl (von 200€ bis 5.000€)
  • Kompakte Abmessungen – Deutlich leichter als Spiegelreflexkameras
  • Weniger Fehleranfällig (da weniger Mechanik)
  • Möglichkeit das das Objektiv zu wechseln
  • Größere Sensoren (als z.B. bei Kompakt- oder Bridgekameras)
  • Beste Bildqualität (auf einem Niveau mit aktuellen Spiegelreflexkameras)

Nachteile

  • Weniger Wechselobjektive als bei Spiegelreflexkameras
  • Weniger gebrauchte Modelle
  • Langsamerer Autofokus (Modellabhängig)
  • (Kein optischer Sucher) – Für die meisten ein Vorteil
  • Keine lange Akkulaufzeit (ca. 500 Bilder)
  • Sieht weniger professionell aus als eine Spiegelreflexkamera 😉

Wie du siehst hat die Systemkamera ihre eigenen Vor- und Nachteile. Deshalb lässt sich natürlich nicht pauschal sagen, dass die Systemkamera der perfekte Kamera-Typ. Ganz im Gegenteil: Jeder Kamera-Typ auf dem Markt hat seine Daseinsberechtigung und könnte für dich der perfekte Knipser sein und du solltest dich durch einen Systemkamera Test gut informieren.

Hier vergleiche ich alle Kamera-Typen miteinander.

Aufgrund der immer voranschreitenden Technik, haben sich Systemkameras in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Deshalb werden sie viel zu oft als jungfräuliches Kamera-System abgetan, obwohl Systemkameras uns schon heute zeigen, dass sich bessere Technik auf kleinerem Raum verbauen lässt. Deshalb will ich dich auf dieser Systemkamera Test Seite aufklären und dir zeigen ob die Systemkamera die richtige Kamera für dich ist und wie du das perfekte Modell finden kannst.


Systemkameras im Test  – Was ist eine Systemkamera überhaupt?

Obwohl Systemkameras immer verbreiteter werden, wissen viele Hobby-Fotografen immer noch nicht genau, was eine Systemkamera ist. Sehr oft werde ich von Freunden gefragt: „Systemkameras? Wie unterscheiden die sich eigentlich von Spiegelreflexkameras?“.

Systemkamera Test

Der Unterschied zwischen Systemkamera und Spiegelreflexkamera in einem Satz: 

Eine Systemkamera ist das gleiche wie Spiegelreflexkamera … Nur ohne Spiegel!

Natürlich ist das eine etwas grobe Definition, jedoch bringt es ziemlich genau auf den Punkt, wie man Systemkameras heutzutage von anderen Kameramodellen abgrenzt. In Systemkamera Tests sollten die Modelle nicht mit Kompakt- oder Bridgekameras gleichgesetzt werden.

Ganz im Gegenteil: Sie sind Qualitativ auf einem Niveau mit Spiegelreflexkameras und werden meiner Meinung nach in den kommenden Jahrzehnten den Markt für Amateur- und Profi-Kameras dominieren!

Schauen wir uns im nächsten Schritt also einmal genauer an, was genau der Unterschied von einer Systemkamera zu einer Spiegelreflexkamera ist.

Systemkamera & Spiegelreflexkamera – Das ist der Unterschied

Pavel Kaplun (einer der bekanntesten deutschen Fotografie-Youtuber) deckt in diesem Video auf, wie sich Systemkameras im Test gegen Spiegelreflexkameras schlagen.

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob Systemkamera oder Spiegelreflexkamera – dann wird dir dieses Video auf jeden Fall weiterhelfen!

Was ist eine Spiegelreflexkamera überhaupt?

Canon SpiegelreflexkameraAuch wenn du noch komplett neu in der Welt der Fotografie bist, wirst du sicher schon mal in den Kontakt mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (kurz: DSLR) gekommen sein (siehe Bild). Sie waren bisher das Symbol für die professionelle Fotografie und dominierten seit vielen Jahrzehnten den Markt der Amateur- und Profi-Kameras. Zu Zeiten der analogen Fotografie noch mit einem Film – Heutzutage natürlich mit SDHC-Speicherkarten ausgestattet.

Spiegelreflexkamera = Optischer Sucher; Systemkamera = Digitaler Sucher

Der Unterschied zwischen Systemkamera und Spiegelreflexkamera in einem Satz: 

Eine Systemkamera ist das gleiche wie Spiegelreflexkamera … Nur ohne Spiegel!

Unsere anfängliche Definition will ich dir hier ein bisschen näher erklären: Bei einer Spiegelreflexkamera schaust du gewöhnlich durch den optischen Sucher, um zu erkennen was du beim Abdrücken fotografieren wirst (Siehe Bild). DSLR Kamera Sucher
Grob gesagt funktioniert die dahinterstehende Technik wie folgt:

Wenn du durch den Sucher schaust, schaust du in Wirklichkeit auf eine Kombination von mehreren Spiegel, die es dir ermöglichen ein rein optisches Bild durch das Objektiv zu sehen.

Beim Abdrücken wird dieser Spiegel durch eine komplexe Mechanik in Bruchteilen von Sekunden nach oben geklappt, sodass das Licht (das durch das Objektiv kommt) nun anstatt auf den Spiegel auf den Sensor trifft und das Bild geknippst werden soll.

Grundlegender Unterschied zwischen Systemkameras und Spiegelreflexkameras:Info Systemkamera

Eine Systemkamera hat keinen Spiegel und somit keinen optischen Sucher! Die meisten Systemkameras haben jedoch einen digitalen Sucher, in Form eines kleinen, hochauflösenden Bildschirms.

Digitaler Sucher vs. Optischer Sucher

Vorteile eines digitalen Suchers
  • Du siehst wie sich alle Einstellungen (ISO-Wert, Belichtungszeit, Weißabgleich, Schwarz-Weiß Effekt, …) auf dein Bild auswirken
  • Du erkennst also sofort ob dein Bild so hell/dunkel wird, wie du es willst
  • Bild im Sucher = Bild auf dem Bildschirm
  • Komplette Bedienung auch am Sucher möglich (Menü einstellen, Bilder anschauen, …)
  • Möglichkeit zum Einblenden zusätzliche Optionen (Wasserwage, Kantenabhebung, …)
  • Kein „Black-Out“ beim schießen (bei sehr neuen Modellen)

Nachteile eines digitalen Suchers
  • Bei älteren Modellen: Verzögerungen in der Bilddarstellung
  • Bei älteren Modellen: Zu geringe Auflösung
  • (Umgewöhnung, wenn du davor mit Spiegelreflexkameras fotografiert hast)

Die Technik schreitet immer weiter voran!

Meiner Meinung nach haben digitale Sucher einen klaren Vorteil gegenüber optischen Suchern und werden deshalb in Zukunft den Markt dominieren!

Viele Bekannte von mir sind in den letzten Jahren von Spiegelreflex- auf Systemkameras umgestiegen. Jeder einzelne von ihnen war nach einer kurzen Umgewöhnungszeit deutlich zufriedener als vorher.

Warum?

Diesen nervigen Vorgang musst du bei jeder Spiegelreflexkamera machen

Durch den Sucher schauen – ein Bild machen – auf den Bildschirm schauen und kontrollieren ob das Bild so geworden ist, wie man es sich vorgestellt hat.

Mit einer Systemkamera erkennt man beim Schauen durch den Sucher sofort, ob das Bild genauso (hell oder dunkel) wird, wie man es sich vorstellt.

Außerdem kannst dir zusätzliche Funktionen, wie eine Wasserwaage oder eine Schwarz-Weiß Tönung, direkt im Sucher anzeigen lassen.

Der Sucher ist also nichts anderes als ein zweiter Bildschirm. Das bedeutet auch, dass du beispielsweise Einstellungen direkt am Sucher verändern kannst oder deine geschossen Bilder anschauen kannst.

Systemkamera Tests zeigen, dass bei älteren Modellen teilweise die Pixel auf dem Sucher erkennen kann. Jedoch ist bei allen aktuellen Modellen die Qualität des Sucher-Bildschirms so gut, dass du das Bild sehr gut siehst. Die Verzögerung des Bildes war bei den ersten Systemkameras auch ein Problem, das jedoch bei den heutigen Modellen nicht mehr besteht. Die Verzögerung ist mittlerweile so gering, dass du sie überhaupt nicht bemerkst. Deshalb kann man Systemkameras mittlerweile auch als Sport-Kameras benutzen.

Ich will dir auf keinen Fall eine Systemkamera andrehen, wenn sie nicht das richtige Modell für dich ist! Spiegelreflexkameras haben auf jeden Fall ihre Vorteile gegenüber Systemkameras – jedoch ist der optische Sucher im Vergleich zu modernen Systemkameras keiner davon. Viele erfahrene Fotografen aus deinem Bekanntenkreis werden dir erzählen, dass eine Spiegelreflexkamera die einzig Kamera für Profis ist, weil sie die letzten 30 Jahre tatsächlich die beste und einzige Option für Profi-Fotografen war. Das hat sich jedoch geändert. Also lass dich nicht blind von jemanden überreden, sondern informiere dich selbst und mache dir ein Bild über die unterschiedlichen Modelle.


In 4 simplen Schritten zu deiner perfekten Systemkamera kommen

Warum bist du auf Systemkamera Testportal?

Wahrscheinlich weil du wissen willst, wie du die perfekte Systemkamera findest.

In den letzten Jahren haben immer mehr Hersteller damit begonnen, Systemkameras zu entwickeln. Deshalb gibt es zahlreiche Modelle auf dem Markt, die ihr Geld wert sind. Aber Achtung: Jede Kamera hat seine eigenen Vor- und Nachteileund genügen unterschiedlichen Ansprüchen – Genau wie jeder Fotograf unterschiedliche Ansprüche an seine Kamera hat. Du solltest dir deine Favoriten in einem Systemkamera Test ganz genau anschauen um zu erkennen, ob er deinen Ansprüchen genügt.

Deshalb habe ich eine Strategie entwickelt, mit der du ohne Vorwissen die Systemkamera findest, die am besten zu dir passt.

In 4 Schritten (ca. 4 Minuten) werde ich dir Fragen stellen, die du beantworten wirst. Durch deine Antworten erfährst du, welche Ansprüche du überhaupt an eine Systemkamera hast, auf was du deshalb bei der Auswahl achten musst und welche Modelle für dich in Frage kommen.

In diesen 4 Schritte kommst du zu deiner perfekten Systemkamera:

  • Schritt 1: Wie viel Geld willst du ausgeben?
  • Schritt 2: Was willst du fotografieren?
  • Schritt 3: Entscheide dich für ein Modell!
  • Schritt 4: Wo willst du es kaufen?

Natürlich ist es fraglich, ob überhaupt eine „perfekte“ Systemkamera existiert. Jedoch habe ich in der Vergangenheit gemerkt, dass die meisten Fotografie-Anfänger komplett unkoordiniert an den Kamera-Kauf herangehen und sich deshalb viel zu oft für ein Modell entscheiden, mit dem sie kurze Zeit später überhaupt nicht mehr zufrieden sind. Mit diesen 4 Schritten will ich dir also die grundlegende Vorgehensweise vermitteln, wie man beim Kauf vorgeht. Wenn du detaillierte Fragen zu deiner Kaufentscheidung hast, kannst du sie gerne in die Kommentare schreiben und ich helfe dir weiter.

Beine Frau Systemkamera

Schritt 1: Wie viel Geld willst du ausgeben?

„Wer günstig kauft, kauft zweimal.“

Solltest du dir deswegen die teuerste Kamera kaufen?

Natürlich nicht! Früher waren Systemkameras der kleine Bruder der Spiegelreflexkameras und eher im unteren Preissegment angesiedelt. Systemkamera Tests heutzutage zeigen aber, dass sie Spiegelreflexkameras in den meisten Bereichen ebenbürtig und in vielen sogar überlegen. Von Profi-Kameras bis Amateur-Kameras findet jeder Fotograf eine passende Systemkamera. Gerade Sony (fast alle Kamera-Sensoren werden von ihnen produziert) mischt den Markt in den letzten Jahren ordentlich auf. Erst im April 2017 haben sie beispielsweise die Sony Alpha 9 vorgestellt. Eine Profi-Kamera für 5.300€!

Aber nun zu deiner Kamera:

Dies mit Abstand der wichtigste Schritt, auf dem Weg zu deiner perfekten Systemkamera! Wie in allen Bereichen muss man für hochwertige Produkte auch mehr bezahlen. Wobei ein hoher Preis natürlich nicht mit einem besseren Produkt gleichzusetzen ist.

Generell lassen sich alle Systemkameras in 3 Preissegmente einteilen:
(alle Preise inklusive Kit-Objektiv)

Was hängt direkt mit dem Preis zusammen?

  • Das Niveau:
    Wie oben beschrieben hängt das Niveau direkt mit der Preisklasse zusammen. Wie lange willst du die Kamera behalten? Vielleicht bist du jetzt noch Einsteiger, aber willst in Zukunft auf Amateur- oder Profi-Niveau fotografieren? Welche Verarbeitungsqualität brauchst du? Musst du deinen Freunden unbedingt das beste Modell zeigen? Oftmals sehnt man sich nach dem besten vom besten, aber eine günstigere Variante reicht auch 😉
  • Die Sensor-Größe:
    Über den Sensor findest du ein komplettes Kapitel hier auf der Startseite. Kurz gesagt: Je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität. Die größten Sensoren („Vollformat“) findest du deshalb nur in der Profi Preisklasse. Alle Sensoren haben „APS-C“ oder „Micro Four-Third“ Sensoren. Brauchst du also die beste Bildqualität? Für die meisten Einsatzzwecke liefern aber auch die kleineren Sensoren sehr schöne Fotos. Die beste Qualität gibt es zwar beim Vollformat, jedoch kannst du auch mit Bildern der kleineren Kameras dank der immer besseren Auflösung ganze Wände tapezieren.

Das notierst du dir:

Eine der 3 Preiskategorien (Einsteiger, Amateur oder Profi)

Info: Wann bezahlst du zu viel für eine Systemkamera?

Wie es bei Autos, Laptops, Zahnbürsten und Motorsägen (… bei allen Produkten) der Fall ist: Hohe Preise ≠ hohe Qualität. In der Regel zahlt man zwar gutes Geld für gute Qualität, aber das Umgekehrte muss nicht immer richtig sein.

  1. Wenn du Kameras von Premium-Marken, wie Leica, kaufst. Es gibt zwar durchaus Profi-Fotografen, die auf die Kameras schwören, jedoch bekommst du bei 99% der Kameras für das gleiche Geld deutlich mehr Leistung als bei der Konkurrenz
  2. Wenn du immer die neueste Technik haben musst. Ist es wirklich immer so wichtig das super-aktuelle Modell zu haben? Oder ist vielleicht das 2-Jahre alte Modell perfekt für dich und du sparst ein paar Kronen, die du dann in gute Ausrüstung, wie Stativ oder Objektiv, investieren kannst. Gerade Sony ist hierfür ein perfektes Beispiel. Sie bauen meiner Meinung nach zurzeit die besten Systemkameras, bringen jedoch mehrmals pro Jahr neue Modelle auf den Markt. Muss es also die neue Sony A6500 sein, oder tut es auch der 500€ günstigere (Stand: April 2017) Vorgänger Sony A6300?
  3. Wenn du auf keinen Fall gebrauchte Kameras kaufen willst. Lass mich einen Schritt zurücktreten – Ich weiß, dass es ein 10x schöneres Gefühl ist, ein nagelneues Gerät zu bekommen, anstatt ein gebrauchtes. Aber denke mal drüber nach, ob es nicht eine Option für dich wäre. Meistens zahlt man um die 40% dafür, dass mein ein 3 Fingerabdrücke und 2 Kratzer in Kauf nimmt. Die hättest du nach ein paar Wochen doch sowieso drinnen 😉

Schritt 2: Was willst du fotografieren?

Gerade Anfänger und Amateure können und sollten sich auch nicht auf einen bestimmen Bereich festlegen. Die Fotografie ist ein unglaublich großes Hobby und es wäre schade, wenn du dich auf einen Bereich (z.B. Landschaftsfotografie) festlegst. Trotzdem hat auch jeder Anfänger einige Anforderungen an seine Kamera. Mit den richtigen Fragen ist es aber sehr einfach diese herauszufinden. Also lass uns gleich loslegen.

  • Reisefotografie: Kaufst du dir deine Systemkamera, um auf Reisen Bilder zu machen, ist es sehr wichtig, dass sie kompakt ist. Hierfür ist eine Systemkamera meiner Meinung nach perfekt, da fast alle Modelle sehr klein sind, aber du nach deiner Reise trotzdedm noch die volle Flexibilität hast, da du andere Objektive kaufen kannst (mit einer Bridge- oder Kompaktkamera hättest du diese Möglichkeit nicht). Um herauszufinden ob sich ein spezifisches Modell für die Reisefotografie eignet, solltest du dir einen Systemkamera test durchlesen.
  • Wenn Videos für dich wichtig sind: Willst du mit deiner neuen Kamera deine Youtuber-Karriere starten? Dann solltest du darauf achten, dass die Kamera einen dedizierten Eingang für Ton hat. Je nach deinem Budget, haben viele Systemkameras mittlerweile eingebaute 4K Video-Qualität. Wenn du Bloggen kann es außerdem hilfreich sein, dass du ein umklappbares Display an deiner Kamera hast.
  • Sport, Tiere und Kinder: Es ist sehr wichtig, dass deine Kamera viele Bilder pro Sekunde (Englisch: FPS) machen kann, damit du keinen Moment verpasst. Die Sony A6000 ist hier mit schnellen 11 FPS eine preiswerte und empfehlenswerte Kamera.
  • In dunklen Umgebungen fotografieren: Wenn du oft in dunklen Umgebungen (wie Konzerten oder Nachts) fotografierst, sollte deine Kamera ein gutes Rauschverhalten haben. Hierbei gilt als Faustformel: Je größer der Sensor hierüber gibt es ein Separates Kapitel) und je neuer er ist, desto besser ist die Qualität bei hohen ISO-Werten (auch darüber gibt es ein extra Kapitel). Da Sony der Hersteller der meisten Sensoren ist, gönnt sich Sony natürlich immer die besten Sensoren und Sony Kameras haben meist das beste Rauschverhalten. Außerdem haben viele Kameras eine eingebaute Bildstabilisierung, was auch extrem helfen kann. Bei manchen Kameras ist die Bildstabilisierung direkt in die Kamera eingebau, bei manchen ist sie ins Objektiv intigriert.
  • Portrait-Fotografie: Hierfür eignen sich eigentlich alle Kameras. Vielleicht willst du aber darauf achten, dass du von Anfang an eine Festbrennweite als Objektiv nimmst, da ein Standardobjektiv in der Regel kein sehr schönes Bokeh hat (was genau das ist erfährst du in einem Artikel weiter unten). Und wenn du im Studio fotografierst ist es sehr wichtig, dass du dich näher mit dem Blitzen auseinandersetzt.
  • In Leisen Umgebungen fotografieren: Bist du oft auf sehr leisen Veranstaltungen, wie Beerdigungen, Klassik-Konzerten, Hochzeiten oder bei einem Golfspiel? Dann ist es natürlich wichtig, dass deine Kamera das geschehen nicht stört. Manche Kameras (wie z.B. die Sony A6000 haben einen extrem lauten Verschluss, bei Menschen in ein paar Metern Entfernung denken, dass du gerade mit einem Maschinengewehr auf sie feuerst. Hierfür gibt es keine genauen Werte, sondern du solltest dir einfach einige Reviews anschauen oder die Kamera mal selbst in den Hand halten.
  • Macro-Aufnahmen: Das sind Nahaufnahmen: Liebst du es das kleine sehr groß erscheinen zu lassen? (z.B. Nahaufnahmen von Insekten oder Blumen zu machen) Dann ist eher wichtig, dass du ein gutes Objektiv hast. Für Makrofotografie eignen sich aber alle Kameras gut.
  • Dich selbst: Bist du ein Selfie-Fanatiker, der sich selbst am liebsten fotografiert? Von Smartphones sind wir gewöhnt, dass wir uns selbst auch sehen, wenn wir ein Foto machen. Das willst du natürlich auch mit deiner Kamera machen können. Ein umklappbares Display ist also wichtig für dich! Auf das musst du aufpassen: Kameras wie die Sony A6000 haben zwar ein klappbares Display (das auch wirklich sehr hilfreich ist), jedoch lässt es sich nicht nach vorne klappen.
  • Landschaftsfotografie: Alle aktuelle Kameras haben bei guten Lichtbedingungen eine überzeugende Bildqualität. Damit sehen deine Fotos nicht nur an einem 4K-Fernseher schön aus, sondern auch wenn du große Drucke machst. der Spreu vom Weizen trennt sich jedoch, wenn du deine Kamera auch nach Sonnenuntergang benutzen willst (siehe Punkt Nachtfotografie). Dann kann es als Landschaftsfotograf auch Sinn machen, wenn du dir ein Stativ zulegst. Das gute bei Systemkameras ist, dass eigentlich jedes Modell ein „Standard-Gewinde“ für einen Objektiv-Aufsatz hat.

Das Objektiv im Fokus

Noch wichtiger als alle oben ganannten Punkte sind Objektive. Ich weiß, gerade als Anfänger ist das etwas verwirrend, weshalb du deine erste Kamera am besten mit dem Standard-Objektiv (auch Kit-Objektiv genannt) kaufst.

Der große Vorteil an Systemkameras (im vgl. zu Kompakt- oder Bridgekameras) ist, dass du eine kompakte und hochwertige Kamera kaufst, mit der du aber trotzdem die Möglichkeit hast, dich später auf ein Feld (Portraitfotografie, Landschaftsfotografie, …) zu spezialisieren. Denn viel wichtiger als die Kamera selbst, ist das Glas vorne drauf.

So informierst du dich schon im Vorfeld: Herausfinden welchen „Mount“ deine Kamera hat (diesen Wert findest du in meinen Vergleichstabellen) und suche dann auf Amazon. Bei Olympus-Kameras mit Micro Four Thirds Sensor (über Sensoren findest du weiter unten ein komplettes Kapitel) z.B. Micro Four Thirds Objektive

 

Das notierst du dir:

Alle oben genannten Fotografie-Gebiete, auf die du dich fokussieren willst. 

Daraus resultierend: Alle Funktionen und Extras, die ein muss für deine Kamera sind.


Schritt 3: Entscheide dich für ein Modell!

Touchscreen

Ausklappbares Display (ungewöhnliche Perspektiven, Selfies)

Wasserdicht

Handlich. Knöpfe zu dicht? (ausprobieren im Laden; welche Hersteller?)

Das notierst du dir: Herstelle (Objektive hast du schon welche

Meine Taktik: Mindestens 3 verschiedene Videos von unterschiedlichen Quellen an bevor kaufen (keine kleine Investition). Nicht vergesen: Kosten danach. Du legst dich auf einen hersteller fest.

Immer noch nicht sicher? Kommentar hinterlassen & ich antworte persönlich.t


Schritt 4: Wo willst du kaufen?

Systemkameras auf Amazon

Eine Kamera ist eine teure Anschaffung!

Deshalb empfehle ich dir vor dem Kauf mindestens 3 Systemkamera Testberichte anzuschauen, bis du deinen Favoriten gefunden hast. Anschließend solltest du die Kamera auf jeden Fall mal in der Hand gehalten haben, bevor bevor du mehrere hundert Euros für diesen ausgibst.

Wie du vielleicht weißt, hast du im Internet ein Rückgaberecht. Das bedeutet, dass du dir eine Kamera bestellen kannst und sie (natürlich unbeschädigt) bei voller Preiserstattung wieder zurück schicken kannst.

Oder du gehst in den nächsten Laden, nimmst die Kamera dort in die Hand und bestellst dann evtl. im Internet (nicht so nett… ich weiß).

Amazon bietet sich hier als Plattform natürlich an. Du bist wahrscheinlich vertraut damit, brauchst dir keine Gedanken wegen Regisitrierungen machen, bekommst günstige Preise, eine große Auswahl und hilfreiche Nutzer-Rezensionen. (Am besten klickst du dafür auf einen meiner Affiliate-Links, um diese Seite zu unterstützen. Du musst deswegen natürlich nicht mehr zahlen.)

Wenn es dich für kein Problem ist, dich auf einer neuen Seite zu registrieren, kann ich dir Preis-Vergleichsportale, wie geizahls oder idealo empfehlen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass du dort für manche Produkte einen günstigeren Anbieter findest. Dann kannst du zwar etwas Geld im Vergleich zu Amazon sparen, jedoch kauft man oft bei einem eher unbekannten Online-Shop und muss sich mit Adresse, Anschrift, Kreditkarte/Bankverbindung, etc. neu registrieren.


Alternative Kameramodelle zur Systemkamera

Für viele Anfänger-Fotografen, die sich in Zukunft mehr mit der Fotografie auseinandersetzen möchten, ist die Systemkamera oft die beste Option. Systemkameras sind (je nach Objektiv) nicht viel größer als Bridge- oder Kompaktkameras, haben aber den großen Vorteil, dass das Objektiv getauscht werden kann. Je mehr du dich mit der Fotografie auseinandersetzt, desto schneller merkst du auch, wie wichtig Objektive sind. Deshalb ist es wichtig sich neben mehreren Systemkamera Tests auch die Qualität des mitgelieferten Objektives genauer anzuschauen.

Über die Frage: „Wie finde ich den perfekten Kamera-Typ für mich?“ habe ich einen ausführlichen Artikel (+Infografik) geschrieben. Hier kannst du ihn lesen.

In diesem Kapitel werde ich dir einen kurzen Überblick geben, wie sich die Systemkamera gegen die folgenden Kamera-Typen schlägt:

  • Spiegelreflexkamera
  • Kompaktkamera
  • Smartphone-Kamera
  • Bridgekamera

Daneben gibt es außerdem weitere Kamera-Typen, wie Action-Kameras oder Überwachungskameras. Da diese aber kein wirklichen Konkurrenten zu der Systemkamera darstellen habe ich hier keinen weiteren Vergleich dazu gemacht. Hier findest du ausführliche Überwachungskamera Tests.


Systemkamera vs. Spiegelreflexkamera – Wir befinden uns in einem Wandel

Vorteile der Systemkamera

Vorteile der Spiegelreflexkamera

  • Größere Auswahl an Objektiven
  • Längere Akkulaufzeit
  • Sieht professioneller aus 😉

Spiegelreflexkameras haben einen optischen Sucher, während Systemkameras einen digitalen Sucher haben. Bei modernen Systemkameras kann dieser digitale Sucher eigentlich nur als Vorteil betrachtet werden, da du mit ihm das fertige Foto sozusagen schon vor dem Abdrücken siehst. Wenn du beispielsweise den ISO-Wert oder die Belichtungszeit veränderst, siehst du genau, wie sich das auf dein Foto auswirken wird. (Siehe auch: Digitaler Sucher vs. Optischer Sucher)
Canon Spiegelreflexkamera
Systemkamera Tests haben erbgeben, dass die spiegellosen Kameras deutlich leichter sind als ihre Kontrahenten mit Spiegel. Durch die verbaute Spiegel-Mechanik ist das Gehäuse von Spiegelreflexkameras sehr klobig und schwerer. Auch wenn du deshalb mit einer Spiegelreflexkamera bei einer Geburtstagsparty mehr Eindruck erwecken wirst: Ein höheres Gewicht und eine größere Kamera ist für die meisten Fotografen ein großer Nachteil. Es wird dazu führen, dass du immer öfter deine Kamera zu Hause liegen lässt. Und die beste Kamera ist bekanntlich genau die, die du gerade dabei hast.

Bei Spiegelreflexkameras hast du dafür eine größere Auswahl an Objektiven. Für die meisten Systemkamera-Systeme existieren Adapter, wodurch du auch Objektive anschließen kannst, die ursprünglich für eine Spiegelreflexkamera gebaut sind. Jedoch verschlechtert sich dadurch in der Regel die Performance des Autofokus enorm. Um das zu überprüfen kannst du dir einfach verschiedene Systemkamera Tests ansehen.

Das Micro Four Thirds System (Olympus und Panasonic) und mittlerweile auch das E-Mount System (Sony) haben aber eine immer größere Auswahl an Objektiven haben. Ich selbst fotografiere mit dem E-Mount System und habe noch nie ein Objektiv vermisst. Gerade für Amateur und Hobby-Fotografen finden für diese beiden Systeme eigentlich genau das Objektiv, was sie sich wünschen. Überzeuge dich einfach selbst, indem du auf Micro Four Thirds Objektive oder E-Mount Objektive klickst.

Da es die Systeme von Canon und Nikon schon deutlich länger gibt, findest du natürlich deutlich mehr Kameras, Objektive und Zubehör auf dem Gebraucht-Markt.


Systemkamera vs. Kompaktkamera – Lohnt sich der Objektivwechsel?

Vorteile der Systemkamera

  • Anpassbarkeit durch Objektivwechsel
  • Größere Sensoren (Bessere Bildqualität, Besseres Rauschverhalten)
  • Digitaler Sucher

Vorteile der Kompaktkamera

  • Kompakter
  • Größerer Zoom-Umfang
  • Günstigerer Einstieg

Hier findest du einen ausführlichen Artikel über den Vergleich zwischen Systemkamera und Kompaktkamera.

Wenn du den Unterschied zwischen Systemkamera und Spiegelreflexkamera verstanden hast, wirst du dich jetzt vielleicht fragen:

„Was zur Hölle ist denn jetzt der Unterschied zu einer Kompaktkamera.“

Auch das kann ich dir grob in einem Satz beantworten:

„Eine Kompaktkamera ist eine Systemkamera ohne die Möglichkeit Objektive zu wechseln.“

Kompaktkameras besitzen in der Regel keinen Sucher und sind im unteren Preissegment (weniger als 400€) angeordnet. Ausnahmen bestätigen die Regel: Gegen genau diese zwei Kriterien verstößt Sony’s Premium-Kompaktkamera, die Sony RX100.

Kompaktkamera vs. Systemkamera

In den meisten Fällen sind Kompaktkameras kompakter als Systemkameras (wer hätte es gedacht 😉 ) . Deshalb besitzen sie aber auch einen kleineren Sensor als Systemkameras. Unzählige Testberichte von Systemkameras und anderen Kameras (mein Favorit: dxomark.com) haben ergeben, dass ein kleinerer Sensor bedeutet, dass weniger Pixel vorhanden sind und diese außerdem kleiner sind. Deshalb haben Kameras mit kleineren Sensoren eine schlechtere Bildqualität und außerdem keine so gute Performance in dunklen Lichtverhältnissen.

Kein Objektivwechsel bei der Kompaktkamera – Ist das schlimm?

Viele Tests über Systemkameras und Kompaktkameras zeigen, wie wichtig es ist, dass man die Möglichkeit hat unterschiedliche Objektive an seine Kamera anzuschließen.

Ob es für dich wichtig das Objektiv wechseln zu können, hängt davon ab, wie umfangreich du die Kamera benutzen willst. Generell lässt sich sagen: Wenn du jetzt schon weißt, dass du dich nicht näher mit der Fotografie beschäftigen willst, ist eine Kompaktkamera wahrscheinlich die bessere Lösung.

Da es bei Kompaktkameras generell nicht möglich ist das Objektiv zu wechseln (hier erfährst du mehr über den Sinn und die Funktionsweise von Objektiven) haben Sie in den meisten Fällen ein sehr umfangreiches Zoom und werden mit Slogans, wie „30x optischen Zoom integriert“, was sich natürlich erstmal sehr gut anhört.

Aber natürlich gibt es auch dort eine Kehrseite. Viele Kamera Tests zeigen, dass ein Objektiv mit sehr großem Zoom bedeutet eine schlechtere Bildqualität hat als eine Festbrennweite.

Deshalb wollen sich die meisten Anfänger eine Kamera kaufen 

Wenn du dir deine erste Kamera kaufen willst, bin ich ziemlich sicher was einer deiner wichtigsten Gründe für diese Entscheidung war: Du willst ein schönes Bokeh haben. Das Bokeh steht für die Hintergrundunschärfe, mit der du (beispielsweise bei einem Portrait) dein Motiv vom Hintergrund abhebst.

Warum ist das Bokeh ein Problem für Kompaktkameras?

Aufgrund des kleinen Sensors und der meist sehr kleinen Blende bei Kompaktkameras, wirst du damit nur schwer ein Bokeh bekommen. Wie du bei einem Systemkamera Test sehen kannst, sollte fairerweise etwas dazu gesagt werden: Mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv bekommst du kein sehr starkes Bokeh.

Portrait Frau mit Bokeh

Willst du beispielsweise bei Portraits ein sehr schönes Bokeh bekommen (wie auf dem Beispiel Foto) habe ich einen kleinen Tipp für dich:

Kaufe dir eine günstige Festbrennweite mit einer Brennweite zwischen 30 und 80 mm und einer Offenblende von mindestens F2.0. Solche Objektive findest du eigentlich für jedes System für unter 200€ und du veröffentlichst auf einmal Portraits, bei denen dich jeder anspricht: „Wow, ich wusste gar nicht, dass du eine Profi-Kamera hast?!?“


Systemkamera vs. Smartphone-Kamera – Festbrennweiten und kleine Sonsoren

Vorteile der Systemkamera

  • Anpassbarkeit durch Objektivwechsel
  • Größere Sensoren
  • Bessere Bildqualität
  • Besseres Rauschverhalten
  • Bessere Haptik

Vorteile der Smartphone-Kamera

  • Sehr kompakt
  • Immer dabei
  • (Wahrscheinlich) Schon vorhanden 

iPhone 7 Kamera

Eine kleine Story

Hast du auch diesen einen „Foto-Profi“ Freund?

Dein „Foto-Profi“ Freund beeindruckt dich täglich mit seinen Kenntnissen über den ISO-Wert, die Brennweite und seinen tausenden Wechselobjektiven. Dann kommt ihr plötzlich an einem schönen Motiv vorbei.

Du fotografierst es schnell mit deinem Smartphone, lädst es auf Instagram hoch, fügst einen Filter hinzu, suchst passende #Hashtags und denkst dir eine freshe Beschreibung aus.

In der selben Zeit hat dein „Foto-Profi“ Freund gerade erst sein Objektiv gewechselt und dreht noch an der Belichtungszeit.

Nachdem er endlich fertig ist, vergleicht ihr eure Fotos und du stellst erstaunt fest: Dein Smartphone-Foto sieht genau gleich aus wie das deines „Foto-Profi“ Freundes.

Warum die Smartphone-Kamera nicht immer die perfekte Lösung ist

Die Moral von dieser Geschichte: Die beste Kamera ist genau die, die du gerade dabei hast. Aber Achtung! Es gibt trotzdem einen Grund dafür, dass Profi-Fotografen ihre Modells mit ihrem iPhone shooten. Keine Frage, du kannst durchaus wunderschöne Fotos mit deiner Handy-Kamera knipsen, aber wenn du dich in Zukunft ernsthaft mit der Fotografie beschäftigen willst, führt eigentlich kein Weg an einer richtigen Kamera vorbei.

Schaust du dir einen Systemkamera Test genauer an, wirst du schnell feststellen, in welchen Bereichen eine Systemkamera jeder Smartphone-Kamera voraus ist.

Deshalb ist die Leistungsfähigkeit von Smartphone-Kameras limitiert

Wegen dem Sensor. Die Bildsensoren von Top-Smartphones werden immer größer, weshalb sich die Bildqualität von Smartphones in den letzten Jahren enorm verbessert hat.

Trotzdem haben selbst die besten Kamera-Smartphones mit Top Kameras, wie das Samsung Galaxy S8, einen Sensor, der mehr als 43 mal kleiner ist, als der einer Systemkamera mit einem Vollformat-Sensor. (Quelle 1, Quelle 2)

Ein 43 Mal kleinerer Sensor bedeutet nicht nur weniger Pixel, sondern hauptsächlich: Deutlich Kleinere Pixel. Sind die Pixel auf dem Sensor kleiner, können diese weniger Licht einfangen. Das macht sich vor allem bei schlechten Lichtbedingungen bemerkbar.

Fotografie bedeutet nicht zum sonst „Zeichnen mit dem Licht“. Und aus Erfahrung weißt du sicher: Weniger Licht bedeutet schlechtere Fotos. (Schonmal Nachts versucht ein Selfie zu machen 😉 ?)

Mittlerweile ist die Technik so voran geschritten, dass man auch auf kleinem Raum sehr gute Sensoren unterbringen kann. Trotzdem wird dir jeder Fotograf sofort sage: „Eine Smartphonekamera wird nie annähernd so gut sein, wie eine gute System- oder Spiegelreflexkamera!“

Warum ist das so? Zum einen natürlich aufgrund des deutlich größeren Sensors, weswegen Spiegelreflex- und Systemkameras immer eine bessere Qualität bieten, als eine Smartphone-Kamera.

Außerdem arbeitest du bei einer Smartphonekamera immer mit einer Festbrennweite was bedeutet, dass du nur mit einem digitalen Zoom arbeiten kannst.  Deshalb bist du mit deiner Smarphone-Kamera deutlich eingeschränkter.

Hast du schon einmal versucht den Mond mit deinem Handy zu fotografieren? Dann wirst du relativ schnell bemerkt haben: Umso mehr du heranzoomst, umso schlechter wird die Qualität. Bei einem Systemkamera Test siehst du sehr schnell, dass die meisten Modelle standardmäßig mit einem Zoom-Objektiv ausgestattet sind.

Durch die Möglichkeit das dieses Objektiv zu wechsel, kannst du Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten haben, wodurch du für jede Motiv gewappnet bist (egal ob atemberaubende Landschaft oder süßer Vogel). Willst du dich also auf eine bestimmte Art von Fotografie spezialisieren (z.B. den süßen Vogel), kannst du dir dafür das perfekte Objektiv kaufen.

Mehr Informationen über Objektive findest du hier.


Systemkamera vs. Bridgekamera – Nicht immer die perfekte Brücke

Vorteile der Systemkamera

  • Objektivwechsel möglich
  • Kompakter (je nach Objektiv)
  • Größerer Sensor
  • Besseres Rauschverhalten
  • Bessere Bildqualität (bei guten Objektiven)

Vorteile der Bridgekamera

  • Großer Zoomumfang
  • Oftmals bessere Bildqualität als bei Systemkamera mit Kit-Objektiv
  • Günstigerer Einstieg

Rote Bridgekamera

Bridgekameras (Bridge: Englisch für Brücke) wurden ursprünglich auf den Markt gebracht, um den großen Abstand zwischen DSLRs und Kompaktkameras zu schließen. Sie sollen Preis und Zoomfaktor von Kompaktkameras mit dem Funktionsumfang und der guten Bildqualität von Spiegelreflexkameras verbinden.

Im Vergleich zu Systemkameras sind Bridgekameras im Regelfall nicht kleiner. Sie haben jedoch ein fest verbautes Objektiv und einen kleineren Sensor, was zu einer schlechteren Bildqualität, einem niedrigeren Dynamikumfang und einer schneleren Rauschen bei hohen ISO-Werten führt. Wie sich dein Favorit mit diesen Werten schlägt erfährst du in einem Systemkamera Test.

Was haben Bridgekameras dann für einen Vorteil?

Bridgekameras sind für Fotografen gedacht, die nicht viel Geld ausgeben wollen, aber trotzdem ihren künstlerischen Freiheiten etwas Lauf lassen wollen. Gute Modelle sind zwar nicht viel günstiger als Einsteiger Spiegelreflex- oder Systemkameras, jedoch muss man dazusagen, dass sie für den Preis ein ziemlich gutes Allrounder-Paketabgeben.

Sie sind mit einem extrem weiten Zoom ausgestattet (z.B. 60 fache optische Vergrößerung). Das schaffen sie durch die Kombination eines sehr großen Objektivs mit einem kleinen Sensor, der meistens nur die Größe einer Kompaktkamera hat.

Wenn du ein sehr weites Telezoom-Objektiv benötigst und dir sicher bist, dass du nie ein anderes Objektiv kaufen willst, könnte eine Bridgekamera Sinn für dich machen. Ansonsten bist du mit einer Systemkamera aufgrund seiner Flexibilität, dem größeren Funktionsumfang und besseren Bildqualität besser beraten.


Fazit – Wann ist die Systemkamera das passende Kamera-Typ für dich?Infografik Kamera Entscheidung

Wenn du dir nicht sicher bist, welcher Kamera-Typ der beste für dich ist: Hier kommst du zu einem ausührlichen Artikel + Infografik. 

Ist eine Systemkamera für alle Einsteiger perfekt?

… Natürlich nicht!

Meiner Meinung nach ist eine Systemkamera für Einstiegs-Fotografen perfekt, die mindestens ein Budget von 400€ haben und vorhaben sich in Zukunft mehr mit Fotografie zu beschäftigen.

Systemkameras sind selbstverständlich nicht für jeden Fotografen die optimale Kamera. Da sie jedoch ein relativ neuer Kamera-Typ auf dem Markt sind, werden sie von den meisten Leuten leider oft unterschätzt. Ich hoffe, dass du durch die letzten Kapitel etwas aufgeklärt wurdest. Wenn nicht: Hinterlasse einfach einen Kommentar (ganz unten).

Wenn du unter 400€ ausgeben willst und weißt dass du auch in Zukunft kein Geld für Objektive ausgeben willst, bist du zu 99% besser beraten, wenn du deine Finger von Systemkameras (und auch Spiegelreflexkameras) lässt. Hier ist eine Kompaktkamera oder Bridgekamera die bessere Option für dich. Wenn du nicht auf einen Zoom angewiesen bist, schießt du mit den meisten Smartphones mittlerweile auch super Bilder. Als Action-Junkie kommst du natürlich nicht an einer Action-Kamera à la GoPro vorbei. Egal ob Mountainbiken, Ski-Fahren oder Surfen mit einer GoPro kannst du jede Action-Szene sehr schön festhalten (hier findest du gute Action Cam Testberichte).

Einsteiger, die sich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen wollen und bereit sind etwas mehr für ihr neues Hobby auszugeben würde ich fast immer zu einer Systemkamera raten. Wenn du noch keine Sammlung von Objektiven (bevor dir selbst oder von Verwandten/Freunden/…) hast, sind Systemkameras aufgrund der gleich guten Bildqualität, der kompakteren Maße und vorallem wegen des elektronischen Suchers meist die bessere Wahl. Um das passende Modell zu finden kannst du dir einfach ein paar Systemkamera Tests auf meiner Seite anschauen.


Der Sensor – Das Herz jeder Kamera

Was heute der Film war ist heute der Sensor. Das bedeutet, dass keine Kamera ohne Sensor auskommt. So unterschiedlich eine Profi-Kamera und eine Smartphone-Kamera auch sein mögen; bei beiden Geräten wird das Licht mit der gleichen Technik in Bits- & Bytes umgewandelt: Dem CMOS-Sensor (diese Sensortechnik dominiert bei allen aktuellen Kameramodellen den Markt.)

Sensor der Sony A6000

Größerer Sensor = Bessere Bildqualität?

Ist dir auch schon mal aufgefallen, dass teurere Kameras immer groß sind und große Kameras immer teuer? – Zumindest meistens (Sony beweist mit seinem neuen Flagschiff A9 das das Gegenteil möglich ist.)

Im Prinzip liegt das hauptsächlich an einem Faktor: Der Sensorgröße.

Umso größer der Sensor umso besser ist auch die Bildqualität. Deshalb sind alle Profi-Kameras (egal ob Spiegelreflexkamera oder Systemkamera) mit einem Vollformat-Sensor ausgestattet. Größere Sensoren bedeueten in der Regel also auch, dass die Kamera eine bessere Bildqualität hat.

Aber woran liegt das?

Sehr simpel: Du musst dir vorstellen, dass jeder einzelne Pixel auf deinem Foto einen Pixel auf dem Sensor wiederspiegelt. Je größer der Sensor ist – umso größer kann auch jedes einzelne Pixel sein. Ist ein einzelnes Pixel also größer gibt es ein „exakteres Signal“ des Lichtes an, das auf Ihn trifft.


Warum Megapixel überbewertet werden

Megapixel bedeutet: „Millionen Pixel“. Wenn deine Smartphone-Kamera zum Beispiel 12 Megapixel hat, bedeutet das, dass der Sensor in der Lage ist 12.000.000 Bildpunkte pro Foto wiederzugeben.

Warum hat eine eine aktuelle Profi-Kamera für 6.000 € (wie die canon eos 1dx mark ii) nur doppelt so viele Megapixel wie dein Smartphone? Sie hat einen Sensor der ungefähr 40x größer ist als der deines Smartphones und trotzdem hat sie „nur“ 20,2 Megapixel!?!

Deshalb sind Megapixel nicht ausschlaggebend

  1. Wer braucht so viele Pixel?
    Im Alltag brauchst in den meisten Fällen nie so viele Pixel! Du brauchst weniger als 2,08 Megapixel um deine Fotos an einem Full-HD Fernseher in voller Qualität anzusehen. Auch für Facebook, Instagram und co. wirst du mit einem Megapixel mehr als zufrieden sein. Eine hohe Auflösung brauchst du lediglich, wenn du deine Fotos entweder sehr groß ausdrucken möchtest, oder wenn du sie stark vergrößern willst (weil du beispielsweise keinen optischen Zoom an deiner Smartphonekamera hast)
  2. Das Objektiv hat eine geringere Auflösung!
    Leider ist auch den wenigsten Amateurfotografen dieser wichtige Fakt klar: In der Regel ist nicht der Sensor, sondern das Objektiv dafür verantwortlich, ob das Bild eine gute Auflösung hat! Der Sensor deiner Kamera könnte theoretisch ein Bild mit 20 MP aufnehmen, aber leider limitiert dein Objektiv den Sensor, da er lediglich 10 MP zulässt. (Bei den Systemkamera Tests auf dxomark.com kannst du dir die effektiven Megapixel eines Objektives ansehen.)
  3. Hochqualitatives Bilder müssen nicht viel Megapixel haben!
    Gerade in Zeiten des Internets sehen wir Bilder täglich hunderte Bilder, wovon viele eine schlechte Qualität haben. Aber was macht diese Bilder so schlecht? In 99% der Fälle hat ein Foto keine schlechte Qualität, weil es zu wenig Pixel hat sondern aus zahlreichen anderen Gründen: Dynamikumfang, richtige Einstellungen, passende Belichtung, (automatische) Nachbearbeitung, Verhalten bei höheren ISO-Werten, … und natürlich dem Fotografen. Du merkst also, die Megapixel sind nur ein kleiner Faktor, wenn es um die Bildqualität geht. Wenn du herausfinden willst, wie gut die Bildqualität einer Kamera ist, solltest du dir einen ausführlichen Kamera Test ansehen.

Fazit:

Megapixel werden überbewertet!

Es ist der Faktor, mit dem Kamerahersteller am meisten werben, aber für dich sollte es bei der Kamera-Auswahl einer der unwichtigsten Faktoren sein! Megapixel werden dich wahrscheinlich nie beschränken und werden total überbewertet!

Zum Beispiel haben Profi-Kameras von Sony, Nikon und Canon für viele tausend Euros haben nicht viel mehr als 20 Megapixel. Oder die zurzeit beste Smartphone-Kamera (laut einer der bekanntesten Webseiten für Kamera Tests) hat „nur“ 12,3 Megapixel. Und das, obwohl es schon Smartphone-Kameras mit über 40 Megapixel gegeben hat.


So wird das eingefangene Licht umgewandelt

Ein bisschen Theorie schadet nie 😉

Wie genau das Licht vom Sensor verarbeitet wird wirst du nie ganz verstehen. Hier will ich dir aber einen groben Überblick geben.

Egal ob Spiegelreflexkamera, Kompaktkamera oder Systemkamera. Das System ist bei allen Typen das gleiche: Das Licht wird durch das Objektiv umgewandelt (hier erfährst du mehr über die verschiedenen Objektiv-Arten), geht anschließend auf einen Farbfilter und trifft dann auf den Sensor, der die Farben in 2-dimensionale Arrays umwandelt.

Der Farbfilter legt über jeden einzelnen Pixel einen Filter, der entweder rot, grün oder blau ist. Dadurch wird ein jeweiliger Farbwert für den Pixel aufgenommen (der RGB-Wert) und durch das Zusammenspiel dieser drei Grundfarben kann jede Farbe errechnet werden.

Hier findest du eine gute Erklärung zu der Funktionsweise von Sensoren.


Das Objektiv – Noch wichtiger als die Kamera selbst?

Beschäftigst du dich ein bisschen mit der Fotografie, wirst du schnell feststellen, dass folgende 3 Kriterien für ein gutes Foto verantwortlich sind:

  1. Der Fotograf (Die beste Ausrüstung der Welt bringt dir nichts, wenn du keine guten Fotos machst)
  2. Das Objektiv (In der Regel wichtiger als die Kamera selbst)
  3. Die Kamera

Die beste Ausrüstung der Welt macht keine guten Fotos, sondern du als Künstler musst sie. Oftmals vergisst man das viel zu schnell, wenn man sich gerade begeistert das neueste Modell ansieht. Nichtsdestotrotz will man natürlich trotzdem am meisten Kamera für seinen Preis bekommen. Deshalb gibt es Systemkamera Testeiten wie diese hier 😉

Objektive sind in der Regel deutlich ausschlaggebender für die Bildqualität, als die Kamera selbst. Egal wie viel Megapixel deine Kamera hat – Wenn du kein gutes Objektiv vorne drauf geschraubt hasst, wirst du nie auch nur annähernd das volle Potential deiner Kamera ausschöpfen können.

Objektiv Test Systemkamera

Was ist die Herausforderung bei Objektiven?

Die Herausforderung dabei ist, dass du die meisten Spiegelrefledas objekx- und Systemkameras je nach Hersteller unterschiedliche Objektiv-Mounts haben. Das bedeutet, dass du die Objektive für Sony (E-Mount bei Systemkameras) nicht an Olympus-Kameras schrauben kannst.

Wenn du sowieso keine Objektive in Zukunft kaufen willst – Kein Problem. Wenn nicht, solltest du dir auf jeden Fall genau anschauen, welchen Objektivanschluss deine Kamera besitzt (bei allen Systemkamera Testberichten auf diesem Testportal habe ich das vermerkt) und ob es die Objektive für deinen Kamera-Anschluss gibt, die du brauchst. (Mehr Infos zu den unterschiedlichen Objektiv-Anschlüssen findest du hier.)

Deshalb es extrem wichtig, dass du dir überlegst auf welches System du aufsteigen willst. Viele Fotografen entscheiden sich einmal für ein Kamerasystem (z.B. das System von Sony, also E-Mount) und wechseln dann nicht mehr das System. Das hat den Grund, dass man in der Regel seinen „Kamera-Body“ alle paar Jahre aufgrund des technischen Fortschritts neu kauft, aber Objektive nicht austauscht, da diese sich über die Jahren kaum verbessert haben. Hat man also mehrere Objektive für ein System gekauft, würde es keinen Sinn machen auf ein anderes System zu wechseln. Da man ansonsten die gekauften Objektive nicht mehr benutzen kann. (Adapter gibt es zwar, bringen aber in der Regel eine große Verzögerung mit sich.)

Viele Fotografen entscheiden sich einmal für eine Marke und wechseln danach nie wieder.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass du dir beim Kauf deiner ersten Kamera zumindest einen groben Überblick und die Vor- und Nachteile verschaffst.


Welche verschiedenen Objektive gibt es?

So simpel und kurz wie es geht!2 Zoom Objektive Systemkamera

Hier will ich dir eine kurze Übersicht über verschiedene Objektiv-Arten geben.

Zoom-Objektive – die Alles-Könner

Zoom Objektive beschreiben generell ein Objektiv, mit dem du optisch zoomen kannst.

Die meisten Objektive, die du kennst sind Zoom Objektive. Beispielsweise sind alle mitgelieferten Objektive von Spiegelreflex- und Systemkameras Zoom-Objektive. Auch haben Zoom Objektive. Im jeweiligen Systemkamera Test kannst genau du nachlesen, mit welchem die Systemkamera geliefert kommt.

Warum Zoom Objektive?

Der Vorteil liegt auf der Hand: Du bist Flexibel, musst dich nicht auf eine Brennweite fixieren und kannst so Objekte von Nah oder Fern fotografieren.


Festbrennweiten – Beste Qualität auf kleinem Raum

Festbrennweite ObjektivMit Festbrennweiten kannst du nicht zoomen!

Beispielsweise ist in jedem Smartphone eine Festbrennweite eingebaut.

Achtung nicht verwirren lassen!Gelbe Glühbirne

Mit Smartphones kannst du nicht optisch zoomen. Wenn du bei Smartphones zoomst, beschneidest du lediglich das Bild, wodurch die Qualität verschlechtert wird.

Der Nachteil von Festbrennweiten liegt auf der Hand … Du kannst nicht zoomen 😉

Aber gerade viele Anfänger fragen sich: Warum zur Hölle gibt es dann überhaupt Festbrennweiten?

Gibt es einen Grund, warum man eine Festbrennweite einem Zoom-Objektiv vorziehen sollte?

Ich persönlich fotografiere sehr gerne mit verschiedenen Festbrennweiten. Generell sprechen folgende 4 Vorteile für eine Festbrennweite:

  1. Bessere Bildqualität:
    Nicht jede Festbrennweite hat eine bessere Bildqualität als ein Zoom-Objektiv. Aber generell lässt sich sagen, dass ein 300€ Zoom-Objektiv eine schlechtere Qualität hat, als eine 300€ Festbrennweite. (Megapixel ≠ Bildqualität. Wenn du ein hochauflösendes Foto haben willst, ist gutes Glas deutlich wichtiger als viele Megapixel, oder ein guter Sensor!)
  2. Mehr Lichtstärke:
    Festbrennweiten haben in der Regel eine höhere Lichtstärke als Zoom-Objektive. Das bedeutet, dass sie eher offenblendig sind (über die Bedeutung und Funktionsweise der Blende findest du weiter oben ein ganzes Kapitel.) Der Vorteil dabei: Mehr Licht für die Kamera und mehr Hintergrundunschärfe (=Bokeh). Zum Vergleich: Es gibt nur wenige Zoom-Objektive die eine Lichtstärke über F2.8 haben. Jedoch haben viele Festbrennweiten von F1.4 oder kleiner.
  3. Kompakter
    Festbrennweiten sind kleiner als Zoom-Objektive, wodurch du sie besser verstauen kannst.
  4. Du wirst kreativer
    Da du mit einer Festbrennweite weniger Möglichkeiten als mit einem Zoom-Objektiv hast. Dadurch wirst du sozusagen gezwungen deine Kreativität herauszufordern und du wirst dadurch deutlich mehr Wert auf deine Bildkomposition legen. Gerade wenn du weißt, dass du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst, ist eine Festbrennweite ein großartiges Einstiegs-Objektiv!

Nicht überzeugt von Festbrennweiten? Dann sieh dir das Video an!


Kit-Objektiv

Als Kit-Objektiv wird das mitgelieferte Objektiv bezeichnet. Generell hat es meistens folgende Werte:

Brennweite: 18 – 55 mm

Blende: F3.5 – 5.6.

Es deckt also die Brennweite eines Standardzooms ab. Die meisten Kit-Objektive (gerade bei Einstiegskameras) haben jedoch nicht die höchste Schärfe. Da Kit-Objektive nicht sehr offenblendig sind, eignen sie sich nicht sehr gut um ein schönes Bokeh abzulichten. Welches Kit-Objektiv bei dem Modell mitgeliefert wird, kannst du im jeweiligen Systemkamera Test nachlesen.


Das Teleobjektiv

Teleobjektive stehen für Objektive, mit denen du sehr nah an dein Motiv heranzoomen kannst.

Generell kannst du die Objektive anhand ihrer Brennweite in folgende Kategorien Info Systemkameraeinteilen:

  • Fish-Eye Objektiv: Sehr niedrige Brennweite
  • Weitwinkel Objektiv: Niedrige Brennweite
  • Standardzoom: Alles dazwischen
  • Teleobjektiv: Hohe Brennweite

Teleobjektive haben also eine höhere Brennweite und können als Ferngläsern unter den Objektiven bezeichnet werden. Ab einer Brennweite von ca. 100 mm (an Vollformat) kann man von einem Teleobjektiv sprechen.

Diese Art von Objektiven können Zoom-Objektive oder Festbrennweiten sein. Teleobjektive erkennst du oft an ihrer Größe (siehe Bild), da für den großen Zoom Faktor viel Glas benötigt wird.

Teleobjektive werden immer dann verwendet, wenn man sehr Nahe an sein Motiv herankommen will. Beispielsweise in der Sportfotografie, in der Tierfotografie, manchmal auch in der Landschaftsfotografie, oder wenn du den Mond ablichten willst.

 

Frau mit Kamera und Teleobjektiv

Das Weitwinkelobjektiv

Das Weitwinkelobjektiv kann als Gegenteil zum Teleobjektiv betrachtet werden.

Weitwinkelobjektive haben eine sehr niedrige Brennweite, zum Beispiel zwischen 17 und 40 mm an einer Vollformat Kamera. Auch sie gibt es als Zoom-Objektive oder als Festbrennweiten.

Weitwinkelobjektive werden immer dann eingesetzt wenn du sehr viel auf dein Bild bekommen willst. Zum Beispiel in der Landschaftsfotografie oder in der Real-Estate Fotografie.

Bei Weitwinkeln musst du sehr auf die Verzerrungen aufpassen (Siehe Bild unten). Je niedriger die Brennweite, desto eher wird das Bild verzerrt. Sehr deutlich erkennst du das bei Fish-Eye Objektiven, die eine extreme Form der Weitwinkelobjektive sind. Dadurch wird bei einem Weitwinkelobjektiv der Vordergrund noch größer dargestellt als er eigentlich ist und der Hintergrund noch kleiner als du ihn mit bloßem Auge wahrnimmst.Systemkamera Test Weitwinkel Foto von einem Auto


Fish Eye Objektiv

Ein Fish Eye Objektiv ist ein extremes Weitwinkelobjektiv. Diese Objektive sind in den letzten Jahren deutlich verbreiteter geworden, aufgrund von Action Kameras wie der GoPro. Der Vorteil an Fish-Eye Objektiven ist, dass du sehr viel auf dein Bild bekommen kannst. Der Nachteil ist, dass das ganze Bild sehr verzerrt wird.

Fish Eye Systemkamera

Das Reisezoom

Wie es der Name verrät, ist das Reisezoom Objektiv ein Zoom Objektiv. Es trägt seinen Namen, da es als Allrounder alle Bereiche abdecken soll. Damit du bei einer Reise nicht 5 verschiedene Objektive mitschleppen musst, sondern dich auf ein einziges Objektiv verlassen kannst.


Das Standardzoom

Als Standardzoom wird ein Objektiv bezeichnet, welches den wichtigsten Brennweiten-Bereich abdeckt. Häufig haben Standardzoom Objektive eine Brennweite von 24-70 mm. Im Vergleich zu Reisezooms decken Standardzooms einen kleineren Brennweitenbereich ab, sind deswegen aber in der Regel etwas schärfer und haben eine größere Offenblende.


Makro-Objektiv

Ein Makro-Objektiv ist extra auf Makro-Aufnahmen, also auf das fotografieren von sehr kleinen Motiven ausgelegt. In der Regel werden damit Nahaufnahmen von Blumen oder kleinen Insekten gemacht. Im Vergleich zu anderen Objektiven hast du mit Makro-Objektiven den Vorteil, dass du eine geringere Naheinstellgrenze hast. Also deutlich näher an dein Motiv heran kannst und es trotzdem noch scharf bekommen.

Wie gut sich ein normales Objektiv mit Makroaufnahmen schlägt, kannst du dir in einem entsprechenden Objektiv- oder Systemkamera Test ansehen.

Makro Aufnahme Systemkamera Blume und Gottesanbeter

Dieses Objektiv solltest du dir als erstes kaufen

Das hängt natürlich ganz von deinen persönlichen Ansprüchen ab. Willst du kleine Insekten fotografieren? Oder Landschaften? Oder Willst du ein Objektiv das in jeder Situation ganz gute Fotos macht?

Gerade für Einsteiger wird oft empfohlen, sich für eine Festbrennweite mit 50 mm zu entscheiden. Dadurch wirst du dich automatisch mehr mit der Fotografie beschäftigen und viel schneller einen besseren Blick für die Bildkomposition bekommen.


Wie viel kostet ein gutes Objektiv?

Objektive sind nicht billig!

Nachdem ich mich vor mehreren Jahren Kameras und Objektiven beschäftigte, hat mich vorallem eines überrascht: Fast alle Amateur- und Profi-Fotografen haben mehr Geld für Objektive ausgegeben, als für ihre Kamera(s).

Beim Kauf einer Systemkamera solltest du dich durch Systemkamera Tests gut informieren. Genauso solltest du dich beim Kauf eines Objektivs gut informieren. Die einfachste Möglichkeit dafür ist, wenn du auf Youtube gehst und nach einem Test zu einem bestimmten Objektiv suchst (z.B. Weitwinkel Objektiv für E-Mount).

Zum Abschluss ein kleiner Preis-Tipp:

Hochqualitative Objektive müssen nicht immer mehrere hundert Euro kosten. Gute Qualität zum kleinen Preis bekommst du mit Festbrennweiten. Im Kapitel Festbrennweiten weiter oben erkläre ich dir außerdem, warum Festbrennweiten deine Fähigkeiten als Fotograf weiter nach vorne bringen.


Alle Objektiv-Anschlüsse im Überblick

Viele Anfänger vergessen, dass fast jeder Hersteller seinen eigenen Objektiv-Anschluss (auch Objektiv-Mount genannt) hat. Dadurch kannst du nicht jedes Objektiv auf den Markt an deine Kamera anschließen, sondern musst dich informieren, welche Objektive es für deinen Kamera-Anschluss überhaupt gibt. Der Objektivanschluss jeder Systemkamera ist im dazugehörigen Systemkamera Test hinterlegt.

Wenn du wissen willst welche Objektive es genau für einen bestimmten Anschluss gibt, ist es für den Anfang das einfachste, wenn du auf Amazon gehst und nach „Objektiv-Anschluss“ + „Objektiv“ suchst (also zum Beispiel „E-Mount Objektiv“).

Damit du nicht den Überblick verlierst, habe ich dir hier eine Aufstellung der wichtigsten Objektiv-Anschlüsse auf dem Systemkamera-Markt zusammengestellt:


Sony E-Mount

Den E-Mount für Sony Systemkameras gibt es in zwei Ausführungen: 

  1. Als Objektiv-Anschluss für APS-C
  2. Als Objektiv-Anschluss für Vollformat

Deshalb solltest du bei der Objektiv Wahl darauf achten, ob das Objektiv das APS-C Format oder für das 1,5x größere E-Mount Vollformat gedacht ist. Vollformat Objektive kannst du ohne Probleme an eine APS-C Kamera anschließen. Schließt du jedoch ein APS-C Objektiv an eine Vollformat Kamera an, bekommst du nur einen kleineren Bildausschnitt.

Obwohl Sony der Hersteller ist, der in den letzten Jahren die meisten Innovationen auf den Systemkamera-Markt gebracht hat, gibt es noch keine riesige Objektiv Auswahl für das E-Mount System. Das liegt daran, dass dieser Anschluss noch nicht sehr alt ist, jedoch hat sich die Auswahl in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Mittlerweile gibt es auch viele Dritthersteller, die hochwertige Objektive produzieren, wie Sigma, Samyang, Rokinon oder Walimex.


Micro Four Thirds

Das Micro Four Thirds System (kurz: MFT) wird von Panasonic und Olympus verwendet. Die Objektive eignen sich für die gleichnamige Sensorgröße, die ebenfalls Micro Four Thirds genannt wird und eine halb so große Fläche, wie ein Vollformat Sensor hat.

Für den Micro Four Thirds Anschluss gibt es die größte Objektiv-Auswahl auf dem Systemkamera-Markt.


Canon EF-M

Der Canon EF-M Mount ist ein Canon eigener Objektiv-Anschluss. Wichtig zu wissen ist, dass du Spiegelreflexkamera-Objektive von Canon nicht an diesen Mount anschließen kannst.

Für diesen Objektiv Anschluss gibt es noch sehr wenige Objektive und es ist außerdem fraglich, wie ernst Canon diesen Anschluss in Zukunft nehmen wird.


Nikon 1

Hier gilt das gleiche wie beim Canon EF-M Mount:

Für Nikon Spiegelreflexkameras gibt es zwar unzählige Objektive, jedoch kannst du diese nicht an den Systemkamera-Mount anschließen. Wie auch beim Canon Systemkamera Anschluss hast du hier Objektive für einen ziemlich kleinen Sensor.

Auch beim Nikon 1 Anschluss ist es fraglich, ob dieser Anschluss in Zukunft unterstützt wird.


Tipps & Tricks

Anbei will ich dir ein paar Tipps auf dem Weg geben, wie du noch kreativere Fotos machen kannst. Diese haben zwar nichts mit einem Systemkamera Test zu tun, richtig eingesetzt kannst du damit aber mit jeder erdenklichen Kamera einzigartige Fotos machen!


Die 3 Tipps für einzigartige Fotos

Jetzt frägst du dich vielleicht: „Wie kann ich mit dem geringsten Aufwand die schönsten Fotos machen?“ Die nachfolgenden 3 Tipps sind aus einem sehr witzigen Artikel, wie du noch kreativer im Alltag fotografierst, zusammengefasst:

  1. Immer & Überall – Intigriere die Fotografie in deinen Alltag!
    Egal wo du bist, wann du dort bist oder was du gerade machst. Lass dir keine Ausrede einfallen, warum du gerade nicht fotografieren könntest. Wie machst du das? Wie Erwitt gesagt, hat „Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat. Also: stelle sicher, dass du immer und überall eine Kamera dabei hast, egal welche es ist.
    Du bist im Schwimmbad? Kein Problem dein Handy hast du sicher dabei… oder nicht? Dann nimm einfach eine Einwegkamera mit. Willst du lieber 10 Jahre auf das perfekte Foto machen? Oder einfach spontan sein! Denn spontane Fotos sind meistens die einzigartigsten Fotos.
  2. Geh näher dran…Noch näher!
    So oft versuchen wir alles auf das Bild zu
    bekommen. Wir wollen nichts verpassen. Wir wollen es jedem recht machen.  Zeige Charakter und Wide Angle Lense
    geh einfach mal näher dran. So kommen auf einmal Details zum Vorschein, die du davor noch nie gesehen hast. Indem du einen kleineren Bildausschnitt wählst – ein dominantes Motiv im Vordergrund hast – wird dein Foto 100 prozentig einzigartig.
    Gerade bei Weitwinkel-Objektiven musst du extrem Nahe ein dein Motiv herantreten, da durch die Starke Verzerrung von Hintergrund und Vordergrund der „Typische Weitwinkel-Charakter“ entsteht. Hier der geht’s zu einem sehr hilfreichen Artikel darüber (auf englisch): „How to use Ultra-Wide Lenses
  3. Gegen die Regeln – Viel mehr Spaß
    Ich rate dir nicht etwas illegales zu tun. Aber versuche mal unkonventionell zu sein. Etwas anders zu machen als alle. Wenn du dich wunderst warum du keine einzigartigen Fotos machst, sondern Fotos wie jeder andere. Dann liegt das daran, dass du die gleichen Motive; aus den gleichen Perspektiven oder an gleichen Orten fotografierst wie jeder anderen. Mache mal etwas anderes und scheue dich nicht davor, komisch angeschaut zu werden. Denn nur so werden deine Fotos einzigartig und einfach mal anders.

So machst du noch schönere Bilder

Mein Ziel mit dieser Seite ist es, dich für die Fotografie zu inspirieren und dir zu zeigen welche Werkzeuge für dich Sinn machen würden und warum gerade Systemkameras meiner Meinung nach immer noch deutlich unterbewertet werden.

Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat.“ – Elliott Erwitt

Eines der bekanntesten Zitate der Fotografie drückt für mich aus, wie wichtig es ist, sich nicht auf die Kamera sondern auf seine eigene Kreativität, auf seine eigene Inspiration zu verlassen. Eine gute Kamera hat nichts damit zu tun, ob du schöne Fotos machst. Das Gegenteil beweist Chase Jarvis (einer der bekanntesten Fotografen heutzutage) in einem extrem witzigen Video. Er fotografiert Modells mit einer Lego Kamera!

Ansel Adams hatte keine 50 MP Kamera

Die wichtigste Sache ist nicht die Kamera, sondern das Auge“ – Alfred Eisenstaedt

Einer der einflussreichsten Fotoreporter des 20. Jahrhunderts drückt damit aus, dass eine Kamera eigentlich nur ein Werkzeug ist. Die wahre Kunst erzeugt nicht die Kamera – sondern du! In der heutigen Zeit hast du keine Ausrede, nicht in der Lage zu sein, der Fotografie nachzugehen. Warum? Für 100€ bekommst du eine höher Auflösende Kamera, von der Fotografen vor 50 Jahren nicht einmal Träumen könnten. Ansel Adams, der wohl bekannteste Fotograf überhaupt, wäre auf jeden Fall neidisch auf dich.

Lasse dich inspirieren, probiere etwas aus. Zu Fotografieren ist in meinen Augen ein unglaublich schönes Hobby. Egal ob mit deiner Smartphonekamera oder einer Systemkamera.


Die 3 wichtigsten Einstellungen jeder Kamera – Belichtungszeit, Blende & ISO-Wert

Iso-Wert, Belichtungszeit, Macro-Aufnahme, Blende, Langzeitbelichtung, Bokeh, Manueller Fokus, …
All das sind Begriffe, mit denen Amateurfotografen gerne um sich greifen. Auch wenn das nicht alles Merkmale sind.

Wenn du im manuellen Modus fotografieren willst (hier erfährst du mehr über das Fotografieren im manuellen Modus) musst du vorallem folgende 3 Einstellungen immer im Blick behalten: BelichtungszeitBlende und den ISO-Wert. Im folgenden Text erkläre ich dir, was diese 3 Begriffe überhaupt bedeuten und wie du sie dir zu Nutze machen kannst.

Dauert dir das lesen zu lange? Dann schaue dir doch einfach dieses kurze und verständliche Video an:

In diesem Kapitel will ich dir Übersichtlich darstellen, was die Wichtigsten Merkmale einer Systemkamera sind und was du bei Systemkamera Tests beachten solltest.


Die Belichtungszeit – Jede Millisekunde zählt

Die Belichtungszeit beschreibt, wie lange dein Foto belichtet wird. Wenn du ein Foto aufnimmst, wird für eine bestimmte Zeit (meist ist dies weniger als 1/100 Sekunde) die Blende geöffnet, sodass Licht auf den Sensor (es ist hier nicht wichtig, dass du weißt, wie ein Sensor funktioniert) fallen kann.

Beispiel: Du hast sicher schon einmal ein verschwommenes Foto aufgenommen oder?
Ein verschwommenes Foto ist ebenfalls auf die Belichtungszeit zurückzuführen. Und zwar auf eine zu lange Belichtungszeit. Ist logisch oder? Um so länger du das Licht „einfängst“ umso mehr „Bewegung“ bekommst du auf das Licht. Willst du dein Bild „einfrieren“, beispielsweise wenn du einen Wasserfall, ein schnelles Auto oder sich bewegende Menschen fotografieren willst, musst du also was tun? Genau – eine sehr kleine Belichtungszeit wählen! Sodass auf deinen Sensor nur sehr kurz belichtet wird.

Anderes Beispiel: Hast du schon einmal etwas von Startrails gehört (Siehe Bild)? Auf der rechten Seite siehst du ein typisches Bild mit Startrails. Nun kannst du dir vielleicht schon denken, was dies mit der Belichtungszeit zu tun hat. Es wurde eine sehr lange Belichtungszeit verwendet.

Warum?

Bei solchen Bildern stellst du deine Kamera auf ein Stativ (hier findest du gute Tests zu Reisestativen) und Belichtest dein Foto extrem lange. Bei dem Bild, welches du hier siehst wird der Sensor mehrere Stunden lang belichtet, damit dieser Effekt entsteht.Startrails Systemkamera

Was bringt dir eine lange Belichtungszeit aber, wenn du gerade keine Startrails fotografieren willst?

Ob deine Kamera ebenfalls so schöne Startrail-Aufnahmen macht, kannst du in einem Systemkamera Test überprüfen.

Ganz Simpel: Machst du das gleiche Foto, in einer dunkleren Umgebung einmal mit einer sehr kurzen Belichtungszeit (z.B. mit 1/1.000 Sekunde) und einmal mit einer längeren Belichtungszeit (z.B. mit 1/10 Sekunde) wird das Bild mit der längeren Belichtungszeit die bessere Qualität haben.

Warum?

Weil bei einer kurzen Belichtungszeit weniger Licht auf den Sensor fällt. Und weniger Licht bedeutet in der Regel weniger Informationen. Das wiederum bedeutet, dass der ISO-Wert erhöht werden muss, damit das Foto gleich hell ist. Warum ein höherer ISO-Wert eine schlechtere Bildqualität bedeutet, findest du im nächsten Abschnitt.

Warum stellt man dann nicht einfach die Belichtungszeit so lange ein, wie man Sie braucht?
Auch sehr simpel: Wie wir im ersten Beispiel gesehen haben, bedeutet eine lange Belichtungszeit, dass das Foto verschwimmen kann. Natürlich immer abhängig davon, was du gerade fotografierst. Machst du ein Foto von einer Savanne, kannst du eine längere Belichtungszeit nehmen, da sich kein Objekt auf deinem Foto bewegt (Achtung: Bei Landschaftsaufnahmen bewegt sich die Landschaft zwar nicht, jedoch bewegst du dich immer ein bisschen. Beim aus der Hand gilt deshalb die Faust-Formel: Nie eine längere Belichtungszeit nehmen, als 1/30 Sekunde (wenn deine Kamera keine integrierte Stabilisierung hat)). Taucht in der Savanne jedoch ein sprintender Gepard auf, musst du deine Belichtungszeit aber deutlich höher stellen, damit dieser nicht verschwimmt.

Prinzip verstanden?

Wenn nicht – kein Problem. Schau dir einfach das oben verlinkte Video an. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und ein Video sagt mehr als tausend Bilder (oder?).


Die Blende – F%&$§??? was bedeuten diese komische Zahlen?

Du denkst die Belichtungszeit ist kompliziert? Zu verstehen, was genau die Blende bedeutet ist nicht einfacher. Deshalb werde ich hier nicht voll ins Detail gehen.

Grob gesagt bedeutet eine große Blende, dass sehr viel Licht auf einmal durch das Objektiv kommt.

Blendenschritte Systemkamera Test

Das hat folgende Auswirkungen: Wie wir oben gelernt haben, bedeutet viel Licht, mehr Informationen für den Sensor (natürlich kann es auch zu viel Licht für den Sensor sein). Mit einer weit geöffneten Blende brauchst du also eine kürzere Belichtungszeit um das gleiche Resultat mit einer weniger weit geöffneten Blende zu erzielen. Das war kompliziert. Ich wiederhole es noch einmal: Bild 1 schießt du mit einer weit geöffneten Blende. Bild 2 mit einer weniger weit geöffneten Blende (aber sonst mit den gleichen Einstellungen, also der selben Belichtungszeit). Bild 1 wird also deutlich heller sein als Bild 2, weil aufgrund der weiter geöffneten Blende mehr Licht auf einmal auf den Sensor trifft.

Wie wird eine große Blende angegeben?

Wie du wahrscheinlich gemerkt hast, bin ich noch nicht darauf eingegangen, wie die Blende überhaupt angegeben wird. Anfangs wird es dich wahrscheinlich verwirren, wie Blenden angegeben werden. Hier ein Beispiel für die am öftesten verwendeten Blenden: F3.5, F4, F5.6, F8. Warum diese komische Sprünge? Das zu erklären würde den Rahmen sprengen, deshalb habe ich dir hier ein gutes Video verlinkt, in dem erklärt wird, wie man genau auf diese Zahlen kommt.

Das ist für dich wichtig: Eine kleinere Blendenzahl (z.B. F3.5) bedeutet eine weiter geöffnete Blende und somit mehr Licht. Eine größere Blendenzahl (z.B. F8) bedeutet, dass die Blende weniger geöffnet ist und deshalb weniger Licht auf den Sensor trifft. Und wie du wahrscheinlich weißt: Weniger Licht bedeutet weniger Informationen für den Sensor.

Im Gegensatz zu der Belichtungszeit lässt sich die Blende jedoch nicht variabel einstellen. Bei den meisten Standardobjektiven (hier findest du mehr Informationen über Objektive) ist die kleinste Blende (also die am meisten geöffnete Blende) F3.5. Für alle Fortgeschrittenen interessant: Bei folgenden Blendenschritten halbiert sich jeweils die Belichtungszeit, da doppelt so viel Licht auf den Sensor trifft: F2.8, F4, F5.6, F8, F11, F16, F22. (Hier findest du eine sehr übersichtliche Darstellung dazu)


Die Blende und das Bokeh – Daher kommt die Hintergrundunschärfe

„Bokeh (vom japanischen: unscharf, verschwommen) ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff für die Qualität eines Unschärfebereichs.“ (Quelle: Wikipedia)

Bokeh, Hintergrundunschärfe offene BlendeSelbst wenn du noch nie etwas von diesem Begriff gehört hast, bist du sicher schon auf zahlreiche Bilder gesehen, die ein wunderschönes Bokeh hatten. Oft ist es genau das Bokeh, das uns veranlasst anzunehmen, dass das Foto mit einer teuren Kamera aufgenommen wurde. Dies Vorurteil hat durchaus seinen Grund. Wahrscheinlich wirst du schon oft mit deiner eigenen Kamera die Erfahrung gemacht haben, dass du kein so schönes Bokeh, wie bei dem  Bild auf der rechten Seite zu sehen ist.

Umso offener die Blende (also umso kleiner die Blendenzahl), umso größer dieInfo Systemkamera Hintergrundunschärfe, beziehungsweise umso besser das Bokeh! 
Umso offener die Blende (also umso kleiner die Blendenzahl), umso größer die Hintergrundunschärfe, beziehungsweise umso besser das Bokeh! 

Das ist außerdem fürs Bokeh wichtig

Es sind jedoch noch zwei andere Faktoren ausschlaggebend für die Hintergrundunschärfe, bzw. das Bokeh: Die Brennweite und die Entfernung von der Kamera zum Objekt. Willst du beispielsweise die Frau wie oben auf dem Bild „frei stellen“ (also ein Bokeh erzeugen), musst du folgende Kriterien beachten

  1. Eine möglichst kleine Blende nehmen. Also die kleinste Blendenzahl, die möglich ist. Bei den meisten Standardobjektiven ist dies F3.5. Andere Objektive haben noch kleinere Blenden. Zum Beispiel: F2.8, F2, F1.8, F1.4, F1.2 oder sogar F0.85 (Kosten: Ca. 1.700€).
  2. Eine möglichst lange Brennweite nehmen. Umso länger die Brennweite, umso größer wird generell auch die Hintergrundunschärfe. Angesagt Brennweiten für die Portraitfotografie (wie oben) sind zwischen 35 mm und 150 mm (Vollformat).
    TIPP: Bei den meisten Standardobjektiven (18 mm – 55 mm) willst du also die längste Brennweite nehmen, also 55 mm. Auch wenn dadurch deine Blende abnimmt (zum Beispiel auf F5.6)! Du bekommst generell eine größere Tiefenunschärfe, als wenn du mit 18 mm F3.5 fotografierst, da hier der Effekt der Brennweite, den der Blende „überwiegt“!
  3. Möglichst nahe an das Motiv herangehen. Natürlich willst du dem Modell deine Kamera nicht direkt auf die Nase drücken – Aber als Faustformel gilt: Du solltest die längste Brennweite nehmen, die dein Objektiv hergibt (z.B. 55 mm) und dann so nahe wie möglich an dein Modell herangehen. So erreichst du das optimale Bokeh!

Bokeh’s wie die Profis!

Willst du auch ein Bokeh wie die Profis schießen? (Zum Beipsiel wie auf dem Bild oben). Wenn du nur dein Standardobjektiv – also dein Kit-Objektiv – besitzt habe ich leider schlechte Nachrichten für dich: Eine sehr starke Hintergrundunschärfe (und somit ein sehr schönes Bokeh) wirst du nur mit einem anderen Objektiv bekommen. Optimal ist dafür eine Festbrennweite, da diese generell eine deutlich offenere Blende bieten als Zoom-Objektive. Hier erfährst du mehr zu Zoom-Objektiven, Festbrennweiten und anderen Objektiven.


Der ISO-Wert – Mal gar nicht so berauschend

Im Gegensatz zu der Belichtungszeit oder der Blende ist der ISO-Wert wahrscheinlich am einfachsten für dich zu verstehen. Auch hier will ich dich nicht mit technischen Details plagen. Sondern dir die wichtigsten Fakten liefern, die du gleich mit deiner Systemkamera umsetzen kannst. (Hier findest zahlreiche Systemkameras mit übersichtlichen Produktfiltern).

Der ISO-Wert steht für die Empfindlichkeit des Sensors. Je höher der ISO-Wert, desto lichtempfindlicher ist also deine Kamera. Fotografierst du zum Beispiel mit ISO 200 wird dein Foto „doppelt so hell“, als wenn du mit ISO 100 fotografieren würdest.

Heißt das, dass ich auch in tiefer Finsternis mit einem extrem hohen ISO-Wert super Fotos machen kann?
Zu hohe Belichtungszeit führt zu verwackelnden FotosNatürlich nicht… Je höher der ISO-Wert, desto höher die Lichtempfindlichkeit und desto weniger
Details
fängt dein Sensor ein. Dass das Bild an Details verliert, erkennst du anhand von Bildrauschen. Ich bin mir sicher, dass du dies schon oft bei Handy-Fotos festgestellt hast. Macht man Bilder in etwas dunkleren Lichtverhältnissen nimmt auch sofort die Qualität der Fotos ab, da man ein starkes Bildrauschen erkennen kann. Um das Bildrauschen der Kamera einzudämmen, steuert die Kamera mit einer sehr offenen Blende und einer längeren Belichtungszeit entgegen (damit dem Sensor mehr Licht zur Verfügung steht). Das ist auch der Grund dafür, weshalb deine Nachtaufnahmen nicht nur sehr verrauscht sind, sondern außerdem immer verwackeln (wie das Beispielfoto auf der linken Seite.)


Die 4 Modis jeder Kamera verstehen – M, Av, Tv, P, Automatik

Automatikmodus, Manueller Modus, HalbautomatikKennst dieses Rädchen mit den Buchstaben drauf und hast dich auch schon oft gefragt was die Buchstaben eigentlich bedeuten?

Wie immer ist die Bedeutung der unterschiedlichen Buchstaben je nach Hersteller eine andere. Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema findest du hier.

Hier die wichtigsten 4 Modi, die du als angehender Amateurfotograf wissen solltest.

  • M – Manueller Modus
  • Av/A – Blendenpriorität (Aperture Value)
  • Tv/S – Zeitpriorität (Time Value)
  • P – Programmautomatik
  • Automatikmodi (Intilligente AutomatikPortrait, Landschaft, etc.)


M – Manueller Modus

Fangen wir mit der Königsklasse an. Dem schwierigsten Modus für uns Fotografen, mit dem wir volle Kontrolle über die Kamera erlangen. Hierbei stellst du Blende, Belichtungszeit selbst ein. Den ISO-Wert kannst du in den meisten Fällen unabhängig davon einstellen. Zum Beispiel Manuell, Automatisch oder mit einer Eingrenzung (z.B. zwischen 400 und 1.600).

Fotografieren alle Profis im manuellen Modus?

Meistens nicht. In sehr besonderen Verhältnissen geht es sicherlich nicht anders. Aber gerade in Situationen, in denen man sehr schnell sein muss verlässt man sich in der Regel auf die immer bessere Automatik.


Av/A – Blendenpriorität (Aperture Value)

Bei der Blendenpriorität legst du die Blendenöffnung fest (zum Beispiel F5.6) und die Kamera bestimmt auf Basis der Automatik eine passende Belichtungszeit. So hast du die Freiheit Einfluss auf die Blende (und somit indirekt auch auf die Belichtungszeit) zu nehmen, aber gleichzeitig musst du dir keine Sorgen darum machen, ob dein Bild Über- oder Unterbelichtet ist.

Dieser Modus ist zum Beispiel hilfreich wenn du eine sehr große Offenblende (z.B. F1.4) einstellen willst, damit um bei einem Portrait den Hintergrund unscharf zu machen und so ein sehr schönes Bokeh zu erzeugen.


Tv/S – Zeitpriorität (Time Value)

Bei der Zeitpriorität legst du die Belichtungszeit fest (zum Beispiel F5.6) und die Kamera bestimmt auf Basis der Automatik eine passende Blendenöffnung.

Beispielsweise kann das hilfreich sein, wenn du bei Sportfotos eine sehr kurze Belichtungszeit festlegen willst.

Das Prinzip ist also das gleiche, wie bei der Blendenpriorität. Ich persönlich benutze jedoch zu 90% die Blendenpriorität.


P – Programmautomatik

Automatik…Wie es der Name schon sagt.

Aber was ist der Unterschied zur normalen Automatik (die meistens mit einem grünen Symbol dargestellt wird)?

Bei der Programmautomatik kannst du zwar nicht die Blende oder Belichtungszeit einstellen, es ist jedoch (je nach Hersteller) möglich andere Einstellungen zu verändern. Meistens kannst du Einfluss auf den ISO-Wert nehmen, was in der normalen Automatik nicht möglich ist.


Automatikmodi (Intelligente Automatik, Portrait, Landschaft, etc.)

Der Vollautomatikmodus (meist mit einem grünen Symbol ausgestattet) steuert alle Einstellungen voll automatisch. ISO, Blende und Belichtungszeit wird alles von der Kamera eingestellt.

Bei der intelligenten Automatik erkennt die Kamera automatisch, ob du gerade die ruhige Savanne oder einen sprintenden Tiger fotografierst. Ziemlich schlau oder? Auf Basis von dieses Daten stellt die Kamera dann automatisch alle Einstellungen ein.

Beim sprintenden Tiger würde deine Kamera dann eine deutlich kürzere Belichtungszeit, als bei der ruhigen Savanne einstellen.

Welchen Nachteil hat der Automatikmodus?

Welche Automatikmodi deine Systemkamera unterstützt, kannst du in einem Systemkamera Testbericht nachlesen.syste

Das hat jedoch den Nachteil, dass du keinen Einfluss auf auf diese Einstellungen nehmen kannst und du so bei einem Portrait zum Beispiel der Hintergrund nicht richtig freigestellt wird oder bei einer Landschaftsaufnahme unnötigerweise ein hoher ISO-Wert benutzt wird, obwohl du gerade ein Stativ benutzt. Um das zu vermeiden gibt es Automatikmodi wie den Portraitmodus oder den Landschaftsmodus, die nichts anderes machen, als den Automatikmodus einzuschränken.

(Beim Portraitmodus geht zum Beispiel die Belichtungszeit nicht unter 1/60, damit das Gesicht nicht verschwimmt und die Blende wird voll aufgedreht, um ein möglichst schönes Bokeh zu bekommen.)

Sobald du ein wenig Erfahrung mit der Fotografie hast würde ich dir aber empfehlen, von diesen Modi Abstand zu nehmen. Als Fotograf hast du den großen Nachteil, dass dir die Macht über dein Foto abgenommen wird. Deshalb haben Profi-Kameras wie die Sony A7R gar keinen Vollautomatikmodus, oder Portraitmodus integriert.


Du willst trotzdem Automatik & volle Kontrolle? Dann benutze die Blenden- oder Zeitpriorität!

TIPP: Wird jedes deiner Fotos immer ein bisschen heller oder dunkler, als du es eigentlich haben wolltest? Die meisten Kameras haben die Option alle Fotos um einen bestimmten Wert (z.B. 1/3 Blende) abzudunkeln oder aufzuhellen, sodass du eine Belichtungskorrektur durchführen kannst.

Profi-TIPP: Bei vielen Kameras kannst du den Manuellen Modus, oder die Zeit- & Blendenpriorität noch mit einer ISO-Automatik kombinieren.


Systemkamera Test – So wurden die Modelle bewertetInfo Systemkamera

Einige Kameras, habe ich mir extra für einen Systemkamera Test bestellt und darüber einen ausführlichen Test verfasst. Diese getesteten Kameras haben außerdem ein Testvideo mit dabei. Die Resultate meiner Tests basieren dabei nicht nur auf meiner eigenen Erfahrung mit der Kamera, sondern auch aus zahlreichen unterschiedlichen Testquellen, wie Kamerablogs, Stiftung Warentest oder Amazon-Produktrezensionen.

Selbstverständlich wurden alle Kameras zu denen du einen Test auf diesem Systemkamera Testportal findest von mir getestet. Ich will dich ausdrücklich darauf aufmerksam machen , dass alle anderen Kameras (zu denen du keinen Testbericht auf dieser Seite findest) nicht von mir getestet wurden und aufgelistet wurden, damit du mehr Vergleichsmöglichkeiten mit einem Systemkamera Test hast.

Alle Systemkamera Tests wurden nach folgenden Kriterien gegliedert:

  • Zusammenfassung
    • Vorteile
    • Nachteile
  • Verarbeitung
    • Gehäuse (Material, Spritzwasserscchutz)
    • Eindruck (Haptik, Ergonomie, wie liegt sie in der Hand?, zu klein / zu groß?)
    • Buttons (Programmierbar?, Platzierung, Stellräder)
    • Bildschirm (Touchscreen, Auflösung, Helligkeit, Ausklappbar?, Selfie-Tauglich?)
    • Sucher (Auflösung, Platzierung)
  • Ausstattung
    • Objektiv-Anschluss (Auswahl an Objektiven)
    • Software Features (Besonderheiten, Kantenabhebung, Menüführung, …)
    • Anschlüsse (Wifi, NFC, Klinke, …)

  • Geschwindigkeit
    • Bilder pro Sekunde (FPS)
    • Puffer (Anzahl der Bilder)
    • Autofokus (bei Serienbilder, bei normalen Bildern, bei Dunkelheit)
  • Bildqualität
    • Sensorgröße
    • Auflösung, Rauschverhalten & Dynamikumfang
    • Evtl. Beilspielbilder
    • Videoqualität (Auflösung, FPS, …)
  • Fazit + Kaufberatung
    • Zusammenfassung der wichtigsten Features
    • Für wen eignet sich die Kamera?
    • Alternativen im gleichen Preissegment
    • Ähnliche Kameras für mehr / weniger Geld


Kommentare


Max We 7. Mai 2017 um 16:18

Hi Alex, danke für die Tipps. Vorallem die Infografiken finde ich echt hübsch – Gerne mehr davon !!!

Antworten
AlexanderBaetz

Alex 13. Mai 2017 um 12:27

Danke Max.
Es freut mich, dass es dir gefällt :)!

Antworten

emoryoa 10. Mai 2017 um 09:38

Interessante Informationen 🙂

Mich würde interessieren, was du von der Sony A6500 hälst.
Denkst du, sie ist ihr Geld Wert?
Oder macht es mehr Sinn in ein günstigeres Modell zu investieren und das Geld für ein gutes Objektiv zu nutzen?
…Bin mir da echt ein bisschen unschlüssig…

Liebe Grüße
Emoryoa

Antworten
AlexanderBaetz

Alex 13. Mai 2017 um 12:34

Hi Emoryoa,
das hängt ganz von deinem Budget ab. Die A6500 ist auch eine super Kamera, aber deutlich teurer als die A6000. Vom Preis-Leistungsverhältnis schlägt sie das ältere Modell nicht. Die A6500 bringt zwar eine nicht viel bessere Bildqualität, aber dafür 4K aufnahme, Wassergeschütztes Gehäuse, einen besseren Grip, 4K AufnahmeFunktion. Geräuschloses Bilderschießen ohne Blackouts und einen deutlich größeren Puffer für den Burst Modus.
Wenn du in den nächsten 2 Jahren insgesamt weniger Geld als 2.500€ ausgeben willst, würde ich dir raten lieber die ältere A6000 zu nehmen und dafür in bessere Objektive zu nehmen, die du auch in den nächsten Jahrzehnten noch benutzen kannst.
Hoffentlich konnte ich dir helfen
Grüße Alex

Antworten

Http://www.linux.co.uk/ 24. Mai 2017 um 12:34

Ahaa, its fastidioous conversation regarding this article here att thjis website, I have read all that, so at
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Antworten
AlexanderBaetz

Alex 24. Mai 2017 um 20:33

Thanks buddy,

I hope you understood everything, regarding that you only seem to speak english 😉
If you have any questions about mirrorless systems or cameras in general, just feel free to ask 🙂

Greetings
Alex

Antworten

Zovekly 1. Juni 2017 um 01:11

Wie sieht es bei dir aus mit Spiegelreflexkameras?!?

Als ob die Kameras ganz ausgestorben sind! Da kann man doch sicher auch ein paar Modelle empfehlen, oder willst du sagen, dass für jeden Fall eine DSLR das beste ist?

Antworten
AlexanderBaetz

Alex 1. Juni 2017 um 10:17

Hi Zovekly,

danke für deine ehrliche Rückmeldung.
Auf keinen Fall will ich sagen, dass eine Systemkamera die optimale Kamera für jede Situation ist! Das habe ich auch versucht in mehreren Passagen deutlich herauszustellen, wie beispielsweise hier.
Der größte Vorteil an Spiegelreflexkameras ist meiner Meinung nach die Auswahl an Objektiven. So kannst du viele gebrauchte Objektive kaufen, die deutlich günstiger sind. Oder du hast vielleicht jemanden in deinem Freundeskreis/Familienkreis, der schon eine kleine Sammlung hat und dir evtl. ein paar ausleihen könnte. Die größere Auswahl ist außerdem ein Vorteil, wenn du ausgefallene Objektive brauchst. Zum Beispiel findest du unter den E-Mount Objektiven fast keine Alternativen, wenn du auf der Suche nach einem Tele-Objektiv bist, was bei Canon oder Nikon auf jeden Fall nicht der Fall ist.
Außerdem gibt es viele DSLR’s (gerade von Canon und Nikon), die als gebrauchte Modelle auf dem Markt sind. So kannst du ein hochqualitatives Modell für wenig Geld kaufen (zum Beispiel eine Canon 5D Mark ii).

Waren das genügend Argumente für eine Spiegelreflexkamera :)?
Gerne können wir auch eine passende DSLR für dich finden!

Viele Grüße
Alex

Antworten

David 14. Juni 2017 um 23:29

Super Tips! Was denkst du idt besser: sony a6000 oder die olympus omd m10 mark ii?

Antworten
AlexanderBaetz

AlexanderBaetz 16. Juni 2017 um 07:22

Hi David,

dankeschön. Freut mich, wenn ich dir helfen kann!
Der große Vorteil der Olympus E-M10 II Systemkamera ist die Objektivauswahl. Beim Micro Four Thirds (kurz: MFT) Objektivbajonett hast du die größte Auswahl an Wechselobjektiven. Zum einen weil Panasonic und Olympus eine große Anzahl an Modellen zur Verfügung stellen, aber auch weil der Objektivanschluss schon viel länger besteht und deshalb mehr Dritthersteller Objektive im Angebot haben.
Die A6000 bietet meiner Meinung nach das bessere Preis-Leistungsverhältnis. Für das E-Mount Objektivbajonett gibt es mittlerweile viele Objektive und immer mehr Dritthersteller entwickeln sehr gute Modelle. (Hier findest du einen Artikel über die 53 besten Objektive für die Sony A6000).
Am Ende ist es natürlich deine Entscheidung. Was dir auf jeden Fall sehr helfen wird, ist beide Modelle mal in den Händen zu halten.

Viel Spaß beim Fotografieren :)!

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