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Objektive

Mit einem Objektiv bezeichnet man das Glas, welches vorne auf deiner Kamera sitzt. Generell besitzt jede Kamera ein Objektiv. Spiegelreflexkameras oder Systemkameras haben jedoch die großartige Möglichkeit Objektive zu wechseln.

Durch mehrer Schichten von Glas wandeln Objektive das eingefangene Licht um, sodass es auf den Sensor gelangen kann. Dabei kann man sich ein Objektiv ähnlich wie bei einem Fernglas vorstellen. Ein Fernglas wandelt das eingefangene Licht so um, dass du eine optische Vergrößerung des eigentlichen Bildes siehst. Ähnlich funktioniert auch ein Tele-Objektiv.

Es gibt aber noch viele andere Arten von Objektiven. Wohingegen Tele-Objektive das Bild deutlich vergrößern, gibt es beispielsweise auch Weitwinkel Objektive oder Fish-Eye Objektive (wie bei einer GoPro), die das Bild auf den Sensor bringen, als du mit deinem Auge eigentlich sehen könntest.

Worauf sollte man beim Objektiv-Kauf unbedingt achten?

Darüber hat einer der bekanntesten deutschen Fotografie-Youtuber Deutschlands ein sehr interessantes Video gedreht:



Für was brauchst du ein Objektive?

Mit einem Objektiv kannst du deine Kamera für verschiedene Arten der Fotografie anpassen. Zum Beispiel gibt es Objektive, die perfekt für Sportaufnahmen sind und es gibt Objektive mit denen du perfekte Landschaftsaufnahmen machen kannst.

Was ist das größte Problem an Smartphone-Kameras?

Das größte Problem an Smartphone-Kameras ist, dass du mit ihnen nicht zoomen kannst. Die meisten Smartphones machen heutzutage großartige Bilder, aber wenn du den kleinen Vogel bildfüllend ablichten willst, kommst du sehr schnell an die Grenzen deiner Smartphone Kamera. Deshalb gibt es beispielsweise Tele-Objektive.

Die meisten Fotografie-Anfänger fragen sich, für was es so viele unterschiedliche Objektive gibt, wenn es doch auch einfache Allrounder-Objektive gibt die alles perfekt können sollen.

Der Grund, warum Profis meist mehr als das doppelte für ihr Glas ausgeben als für ihre Kameras (und ihre Kameras sind meist über 10.000€ wert) ist, dass Objektive deutlich wichtiger für dein Foto sind, als die eigentliche Kamera.

Natürlich gibt es auch Allrounder Objektive (z.B. Reisezooms), das Problem dabei ist jedoch, dass sie alles ein bisschen können und in keiner Disziplin richtig gut sind. Mit einem Reisezoom kann man zum Beispiel Weitwinklig Fotografieren, Portraits machen und als Telezoom auch in der Sportfotografie benutzen.

Objektiv auf einem Tisch

Das sind die größten 3 Probleme an Reisezoom-Objektiven!

  1. Reisezoom-Objektive sind nicht so Lichtstark wie beispielsweise Festbrennweiten. Da sie einen so großen Zoom-Umfang abdecken müssen, sind sie nicht in der Lage viel Licht aufzunehmen. Deshalb eignen sie sich nicht so gut für die Portrait-Fotografie, wie ein richtiges Portrait-Objektiv.
  2. Reisezoom-Objektive haben keine so gute Bildqualität. Wenn ein Objektiv für einen sehr großen Brennweiten-Bereich ausgelegt ist (zum Beispiel 18mm bis 200 mm) ist es rein technisch gesehen extrem schwer das Objektiv bei jeder Brennweite für eine gute Schärfe einzustellen. Deshalb sind Objektive, die einen sehr großen Brennweiten-Bereich abdecken unschärfer. Außerdem in der Regel eine größere Vignettierung und neigen eher dazu keinen guten Kontrast zu bieten und eher Chromatische Aberrationen zu haben. Natürlich gibt es aber auch bei Reisezoom Objektive verschiedene hochwertige Objektive und teurere Objektive haben in der Regel eine deutlich bessere Qualität als günstigere.
  3. Reisezoom-Objektive sind deutlich größer. Ein richtiges Portrait-Objektiv bietet nicht nur eine bessere Bildqualität und eine größere Lichtstärke, sondern ist zudem viel kompakter.

Am beispiel der Reisezoom Objektive habe ich dir verdeutlicht, warum „Allrounder Objektive“ oft nicht die beste Lösung sind. Nichtsdestotrotz haben die sogenannten „Immer-Drauf“ Objektive durchaus ihre Daseins-Berechtigung.

Deshalb sind „Allrounder-Objektive“ in keinem Bereich perfekt:Info Systemkamera

  1. Geringere Lichtstärke
  2. Keine so gute Bildqualität
    (Schärfe, Vignettierung, Kontrast, Chromatische Aberrationen)
  3. Deutlich größer

Was hat ein Allrounder-Objektiv mit einem Golf gemeinsam?

Wie in so vielen Bereichen sind Allrounder in allen Kategorien relativ gut, aber in keiner Kategorie herausragend. Ein Golf kann beispielsweise auch mal auf dem Feldweg fahren, kann mehrere Personen transportieren, auf der Autobahn relativ schnell fahren und sieht nicht schlecht aus.

Wenn du dich aber auf eine dieser Kategorien spezialisieren möchtest und das beste Auto für eine bestimmte Kategorie haben möchtest, solltest du dir einen Geländewagen, einen VW-Bus, ein Sportauto oder einen schicken Mercedes kaufen 😉

Allrounder-Objektive (wie zum Beispiel Reisezooms, dein Kit-Objektiv oder Standardzooms) sindGelbe Glühbirne also für viele Anfänger das richtige Möglichkeit für den Einstieg. Wenn du dich aber auf eine Kategorie spezialisieren willst (beispielsweise die Portrait-Fotografie),  lohnt es sich oft ein Objektiv zu kaufen, dass dafür perfekt ist.


Welche unterschiedlichen Objektive gibt es überhaupt?

Wenn du schon eine Spiegelreflexkamera oder Systemkamera hast, wirst du sicher schon einmal mit dem Gedanken gespielt haben, ein Objektiv-Upgrade zu machen. Damit du weißt welche unterschiedlichen Objektive es generell gibt, will ich dich hier über die wichtigsten verschiedenen Kategorien aufklären. (Hier geht’s meine Systemkamera Tests)

Zoom-Objektive und Festbrennweiten

Erstmal musst dich mit dem wichtigsten Unterschied von verschiedenen Objektiven vertraut machen. zoom-Objektive und Festbrennweiten unterscheiden sich dadurch, dass du mit einer Festbrennweite nicht zoomen kannst.

Zoom Objektive ermöglichen es dir, durch einen optischen Zoom dein Objektiv ganz groß oder ganz klein abzulichten. Die meisten Kompaktkameras sind zum Beispiel mit einem Zoom-Objektiv ausgestattet. Außerdem sind Kit-Objektive (die Objektive, mit der eine Kamera ausgeliefert wird) in der Regel Zoom-Objektive. Zoom-Objektive decken also unterschiedliche Brennweiten-Bereiche ab (zum Beispiel 18 bis 105 mm)

Festbrennweiten haben wie es der Name schon sagt eine feste Brennweite. Somit bist du mit einer Festbrennweite nicht so flexibel, wie mit einem Zoom-Objektiv. Jedoch haben Festbrennweiten in der Regel den Vorteil, dass sie lichtstärker und kompakter sind, sowie eine bessere Bildqualität haben.

Weitwinkel-Objektive

Weitwinkelobjektive haben eine sehr niedrige Brennweite (~ zwischen 14 und 30 mm auf Vollformat gerechnet). Dadurch verzerren sie das Bild optisch etwas, weshalb Motive im Vordergrund deutlich größer abgelichtet werden, als Motive im Hintergrund. Mit einem Weitwinkel Objektiv bekommst du deshalb deutlich mehr von der Landschaft aufs Bild.

Eine extreme Form von Weitwinkel-Objektiven sind Fish-Eye Objektive (wie bei der GoPro). Diese haben nochmals eine geringere Brennweite, wodurch das Bild sehr verzerrt wirkt.

Standardzooms

Ein Standardzoom-Objektiv deckt die wichtigsten Brennweiten-Bereiche ab. Dadurch lässt sich ein Standardzoom-Objektiv als echter Allrounder einsetzen. Wenn du zum Beispiel auf einer Hochzeit fotografierst, willst du ein Standardzoom-Objektiv dabei haben, damit du auf alle Situationen gut vorbereitet bist.

Standard-Zooms haben oft einen Brennweiten-Bereich zwischen 24 mm und 100 mm (an Vollformat gerechnet). Das Kit-Objektiv, welches mit den meisten Kameras mitgeliefert wird, kann ebenfalls als Standardzoom bezeichnet.

Reisezooms

Ein Reisezoom ist ähnlich, wie ein Standardzoom, jedoch deckt es nochmals einen größeren Brennweitenbereich ab. Deshalb eignet es sich besonders gut auf Reisen, da man nur ein einziges Objektiv mitnehmen muss, um auf alle Situationen vorbereitet zu sein.

Reisezoom-Objektive decken oft einen Brennweitenbereich zwischen 24 mm und 200 mm ab. Dadurch lässt sich auf einer Reise durch Südafrika eine schöne ablichten, sowie ein Portrait von 30 Meter entfernten Tiger.

Reisezoom Objektiv

Teleobjektive

Teleobjektive spezialisieren sich auf sehr hohe Brennweiten-Bereiche und sind deshalb die Ferngläser unter den Objektiven. Man kann sagen, dass sie bei 80 mm anfangen und nach oben sind einem Teleobjektiv keine Grenzen gesetzt. Deshalb eignen sie sich natürlich sehr gut um ein weit entferntes Motiv sehr nahe heranzuholen.

Hast du dich schon einmal gefragt mit welchen riesen-Geräten die Fotografen bei einem Fußballspiel fotografieren?

Richtig 😉

Es sind Teleobjektive. Da sie die weit entfernten Spieler ganz groß ablichten möchten. Zum Beispiel mit dieser 10.000€ teuren Tele-Festbrennweite von Canon.


Darauf solltest du beim Kauf achten

Beim Objektiv-Kauf gibt es nicht einen einzigen Faktor, auf den du achten musst. Viel mehr ist es eine Kombination aus verschiedenenen Faktoren, die ein gutes Objektiv ausmacht. Nicht jede dieser Faktoren lässt sich einfach messen und in der Fotografie ist vieles auch Objektiv. Wenn du einen bestimmten Look schick findest, mag ich ihn vielleicht überhaupt nicht.

Wenn du wissen willst, wie gut ein spezielles Objektiv ist, liest du dir am besten ein ausführlichen Objektiv Test durch – oder schaust dir ein Video dazu auf Youtube an. Zu fast allen bekannten Objektiven gibt es mittlerweile hilfreiche Videos auf Youtube. Eine sehr hilfreiche Seite ist außerdem dxomark.com.

Trotzdem gibt es einige Punkte auf die du bei der Auswahl deiner favorisierten Objektive achten solltest. Wie beispielsweise die Bildqualität, die Größe des Objektivs, die Brennweite oder die Blende.

Bildqualität

Für die Bildqualität gibt es natürlich keinen festen Wert, aber für zahlen Profis gerne mal Tausend Euro mehr. Um auf Nummer sicherzugehen solltest du dir einen ausführlichen Test über das Objektiv anschauen. Meistens ist es so, dass ein teureres Objektiv auch eine bessere Bildqualität hat als eine günstigere Variante. Ob das dir das zusätzliche Geld wert ist, musst du natürlich selbst entscheiden.

Ansonsten gibt es bekannte Marken, bei denen du davon ausgehen kannst, dass diese eine gute Bildqualität bieten. Beispielsweise baut Zeiss sehr gute und hochqualitative Objektive.

Außerdem haben verschiedene Hersteller premium Objektive in ihrem Reportoire, die sie mit speziellen Buchstaben kennzeichen und die deshalb entsprechend teuer sind. Bei Canon sind es zum Beispiel die Objektive, die ein „L“ mit im Namen haben. Bei Sony sind es die „G“ und die „G Master“ Objektive, die eine besonders gute Bildqualität garantieren sollen aber dafür auch mit einem entsprechenden Preis ausgezeichnet sind. So kann ein Standardzoom von Sony mal schnell mit mehr als 2.000€ zuschlagen, oder eine Festbrennweite von Zeiss schlappe 3.500€.

Größe des Objektivs

„Die beste Kamera ist die, die du gerade dabei hast.“

Deshalb ist sehr wichtig, dass du dir kein Objektiv kaufst, das zu groß für dich ist. Das beste Objektiv der Welt bringt dir natürlich nichts, wenn es nur zu Hause im Schrank verstaubt. Was mir sehr gut hilft ist mir einfach ein Video über das Objektiv anzuschauen, da man so den besten Eindruck von der Größe des Objektivs im Vergleich zu Kamera bekommt. Ansonsten hilft es natürlich auch, wenn du die Abmessungen und das Gewicht genauer anschaust, oder im nächsten Foto-Laden nach deinem Favoriten Ausschau hälst.

Vogel der auf einem Objektiv sitzt

Brennweite

Die Brennweite eines Objektivs steht dafür, wie lange das Objektiv ist. Ein sehr langes Objektiv, also zum Beispiel ein Telezoom (z.B. 70 bis 200 mm) ermöglicht es dir ein sehr weit entferntes Motiv (z.B. einen kleinen Vogel) Formatfüllend abzulichten. Hier findest du eine hilfreiche Erklärung zur Brennweite.

Du solltest dir also schon im Vorfeld überlegen, was für eine Art von Brennweite du für dein Einsatzgebiet benötigst. Deshalb ist es keine schlechte Idee, wenn du mit dem mitgelieferten Objektiv, dem sogenannten Kit Objektiv, beginnst, um zu erkennen welche Brennweite du brauchst.

Brauchst du mehr Reichweite?

Fotografierst du hauptsächlich Portraits?

Willst du mehr im Weitwinkel-Bereich arbeiten?

Solche Fragen solltest du dir stellen, nachdem du mit deinem Kit-Objektiv ein bisschen experimentiert hast.

Blende

Die Blende ist ebenfalls ein fester Wert, der auf jedem Objektiv notiert ist. Z.B. steht du die Beschreibung F4,0 für eine Blende. Je kleiner die Zahl hinter dem F ist, desto größer ist die Blende.

Eine große Blende (also eine kleine Zahl hinter dem F) ist für folgende zwei Aspekte nützlich:

  1. Mehr Licht: Sie erlaubt es dir mehr Licht einzufangen. Dadurch kannst du einen niedrigeren ISO-Wert oder eine kürzere Belichtungszeit benutzen.
  2. Eine größere Hintergrundschärfee: Mit einer größeren Hintergrundunschärfe (in Profi-Kreisen auch Bokeh genannt) kannst du
Manuelles Objektiv schwarz

Manuell oder Automatisch?

Als weiteren wichtigen Faktor solltest du darauf achten, ob das Objektiv einen Autofokus und eine automatische Blendenverstellung hat. In den letzten Jahren produzieren Hersteller wie Tamron, Samyang, Neewer oder Maike sehr hochqualitative und preiswerte Objektive. Der einzige Nachteil daran ist jedoch, dass sie komplett manuell gesteuert werden müssen.

Das bedeutet, dass Blende und Autofokus manuell eingestellt werden müssen. Das bedeutet, dass es sehr schwierig sein kann, wenn du mit einem offenblendigen Objektiv Portraits machen willst. Selbst wenn sich dein Modell während dem Shoot nur ein paar Zentimeter bewegt, musst du immer darauf achten, dass die Augen scharf gestellt sind.


Welche Objektive kannst du an deiner Kamera anschließen?

Als wichtigstes Kriterium solltest du wissen, welche Objektive überhaupt technisch gesehen an deine Systemkamera passen. Verschiedene Kamera Hersteller haben nämlich unterschiedliche Objektivanschlüsse, auch Mounts genannt.

Hier ein paar Beispiele für die bekanntesten Objektivanschlüsse bei Systemkameras:

  • Sony: E-Mount
  • Panasonic & Olympus: Micro Four Thirds
  • Canon: Canon EF-M
  • Nikon: Nikon 1
  • Fujifilm: X-Mount
Sony Kamera und Objektiv

Als zweiten Schritt musst du wissen, welche Sensorgröße deine Kamera hat. Unterschiedliche Sensorgrößen benötigen unterschiedliche Objektive. Zum Beispiel hat Sony Vollformat und APS-C Kameras. Die meisten anderen Hersteller (wie Panasonic und Olympus) haben jedoch nur eine Art von Sensorgröße im Reportoire.

Wenn etwas unklar ist, einfach in den Kommentaren nachfragen 😉

Wenn du also zum Beispiel eine Sony Systemkamera mit APS-C Sensor (wie beispielsweise die Sony Alpha 6000) hast, kannst du bei Amazon folgendermaßen nach Objektiven suchen: „E-Mount APS-C Objektive“. Oder du machst es dir deutlich einfacher und suchst nach übersichtlichen Blog-Beiträgen bei Google, die die wichtigsten Objektive eines spezifischen Anschlusses aufgelistet haben. So kannst du dir dort ein spezifisches Modell raussuchen und dann bei Online-Hänlern nach diesem Suchen.

Zum Beispiel habe ich einen Blog Beitrag über die 53 besten Objektive für die Sony A6000 geschrieben.

Meine Objektiv-Empfehlungen

Da es für unterschiedliche Kamera-Systeme unterschiedliche Objektive gibt will und kann ich dir kein spezifisches Objektiv empfehlen. Im ersten Schritt hängt die Objektiv-Wahl von deiner Kamera ab und im zweiten Schritt von deinen Ansprüchen an das Objektiv.

Jedoch gibt es für viele Systeme ähnliche Objektive. Wenn du noch am Beginn deiner Fotografen-Karriere stehst, macht es für 95% der Anfänger Sinn erst einmal mit dem Kit-Objektiv zu experimentieren. Auch wenn das nicht die meisten Möglichkeiten bietet und meist nicht besonders scharf ist eignet es sich doch sehr gut, um ein bisschen etwas auszuprobieren.

Als erstes Wechselobjektiv empfehle ich sehr oft eine Festbrennweite mit 50 mm und einer relativ offenen Blende (z.B. F1,8). Dies hat folgende Gründe:

  1. Relativ günstig: Die meisten dieser Festbrennweiten kosten nicht viel
  2. Offenblendig: Du kannst auch in dunkleren Lichtverhältnissen fotografieren und durch das Bokeh das erste mal Fotos wie ein echter Profi-Fotograf schießen.
  3. Scharf: Auch günstige Festbrennweiten sind in der Regel schärfer als viele Zoom-Objektive und eigentlich immer schärfer als dein Kit-Objektiv.
  4. Training deiner fotografischen Skills: Da du mit einer Festbrennweite nicht zoomen kannst, bist du gezwungen ein besseres Auge zu entwickeln.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Objektiv-Wahl!

Wenn du eine Frage hast – schreiben. Ich weiß wie hart es sein die richtigen Objektive zu finden. Bei meinen ersten Modellen habe ich mehrere Stunden gesucht, recherchiert und Videos angeschaut, bis das richtige Objektiv endlich gefunden war.


Kommentare


Peter 17. Mai 2017 um 12:59

Hallo Alex,

ich beabsichtige mir eine SONY Alpha 7 zuzulegen (als Body only). Welches Objektiv würdest du mir a) für Produktfotos im Zimmer (kein Fotostudio) und b) eins für draußen (eher Tele als Weitwinkel) empfehlen? Ich habe nicht so hohes Budget dafür, denke irgendwo an 200 € bis 800 € Klasse.

Besten Dank vorab
PS. Du schreibst gut…

Antworten
AlexanderBaetz

Alex 18. Mai 2017 um 15:59

Hi Peter,

dankeschön ich gebe mir Mühe, denke aber dass es auf jeden Fall besser geht 😉

a) Was für Produktfotos willst du denn machen? In der Regel eignet sich dafür ein Makro-Objektiv gut. Wenn du etwas Preiswertes suchst finde ich das hier ganz attraktiv, ansonsten machst du mit dem Makro-Objektiv von Sony sicherlich nichts falsch. Du könntest außerdem mal einen Blick auf das normale 50mm F1,8 werfen. Mit einer 50 mm Festbrennweite kannst du auf jeden Fall sehr flexibel arbeiten.

b) Könnte ein gutes Standardzoom das richtige für dich sein? Evtl. das hier für 400€ (das wird glaube ich als Kit-Objektiv ausgeliefert).
Oder du greifst zu einem Reisezoom-Objektiv, wie diesem hier.

Hier findest du übrigens einen Artikel mit den wichtigsten Objektiven für die A7: https://www.22places.de/sony-alpha-7-objektive/

Generell wäre meine Frage: Warum „brauchst“ du überhaupt eine Vollformat Systemkamera? Die A7 ist nicht so teuer und hat sicher ein super Preis-Leistungsverhältnis, aber dafür sind Vollformat-Objektive im Schnitt viel teurer als APS-C Objektive. Hier habe ich die besten 53 Objektive für Sony APS-C Kameras vorgestellt:http://test-systemkamera.de/a6000-objektive/

Viele Grüße
Alex

Antworten

Peter 22. Mai 2017 um 22:07

Hallo Alex,

vielen Dank für den Rat. Ich glaube, mehr als 2 Objektive werde ich eh nicht kaufen – daher spielt der Preis dafür keine übergeordnete Rolle. Eine gute APS-C kostet auch fast so viel wie die SONY Vollformat. Die SONY liegt besser in der Hand und ich habe ein besseres Bild als eine APS-C liefern kann. Warum also ein kleiner Sensor kaufen?

Gruß
Peer

Antworten
AlexanderBaetz

Alex 23. Mai 2017 um 12:02

Hallo Peter,

wenn du schon klar weißt welche Objektive du dir zulegen willst und dass sich diese Objektive für deine A7 lohnen, machst du damit sicher nichts falsch.
Bei einer Vollformat-Kamera sollte man sich immer fragen, ob einem der Mehrwert und der Aufpreis etwas bringt (z.B. besser alte Objektive adaptieren, besser freistellen, besseres Rauschverhalten).

Hier gibt’s eine interessante Diskussion über das Thema APS-C gegen Vollformat.

Warum einen kleinen Sensor kaufen?
Generell sind die Kameras günstiger und haben trotzdem eine sehr gute Bildqualität. So kannst du das gesparte Geld in sehr gute Objektive stecken (die auch im APS-C Bereich an die 1.000€ kosten können)

Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

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