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85 Canon Objektive im Überblick • Die besten Canon EF und EF-S Objektive in 2018

Bist du glücklicher Besitzer einer Canon Spiegelreflexkamera?

Dann ist dir wahrscheinlich aufgefallen, wie schnell du mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv an die Grenzen deiner fotografischen Möglichkeiten kommst. Ein gutes Objektiv ist in der Regel deutlich wichtiger, als die Kamera selbst!

Für das Canon EF Bajonett gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Objektiven. Deshalb fragst du dich wahrscheinlich:

 

Wie finde ich unter den unzähligen Objektiven von Canon, Sigma, Tamron und co. das perfekte Modell für meine Spiegelreflexkamera?

 

In diesem Canon Objektiv-Test kläre ich dich auf!

Hier stelle dir die besten 85 EF und EF-S Objektive für deine Canon EOS Spiegelreflexkamera vor, die ich nach zahlreichen Stunden Recherche in den weiten des Internets auffinden konnte.

Viel Spaß beim Lesen 🙂 !

Vorab: Das sind meine 6 Favoriten!

Wenn du nicht die Zeit hast dir alle 85 Objektive im Detail anzusehen (was ich gut verstehen kann 😉), habe ich hier meine Favoriten für dich zusammengefasst.

Dafür habe ich mich in die Situation eines Hobby-Fotografen versetzt, der sich gerade nach seinem ersten Wechselobjektiv umsieht.

  1. Das beste Portraitobjektiv:
    Das Canon EF 50mm 1:1.8 STM* ist nicht ohne Grund das wahrscheinlich meist-verkaufte Objektiv für Canon Kameras. Den meisten Einsteiger-Fotografen empfehle ich dieses Modell als erstes Wechselobjektiv, da es einen sehr attraktiven Preis von ~120€ hat und mit einer großen Offenblende von F1.8 ausgestattet ist, mit der du eine wunderschöne Hintergrundunschärfe zaubern kannst.
  2. Das beste Teleobjektiv:
    Das Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD* bietet für einen fairen Preis von ~315€ eine extrem große Brennweite von bis zu 300mm in Verbindung mit einem ordentlichen Bildstablisator. Meiner Meinung nach ist es das perfekte Objektiv, wenn du weit entfernte Motive ganz groß darstellen willst!
  3. Das beste Weitwinkelobjektiv:
    Das Canon EF-S 10-18mm 1:4.5-5.6 IS STM* bietet dir für ~250€ eine sehr gute Bildqualität und hat dank der minimalen Brennweite von 10mm einen extrem großen Blickwinkel. Perfekt, wenn du bei deinen Landschafts- oder Architekturaufnahmen noch mehr aufs Bild bekommen willst!
  4. Das beste Allrounder Objektiv:
    Das Sigma 18-250 mm F3,5-6,3 DC Macro OS HSM* ist meiner Meinung nach das beste Allrounder / Reisezoom oder Immerdrauf Objektiv (wie auch immer man es bezeichnen will 😉), mit dem du für jede Situation gewappnet bist. Es hat einen sehr großen Zoom-Umfang von 18 bis 250mm, einen Bildstabilisator und sogar eine integrierte Makro-Funktion.
  5. Das Kit-Upgrade:
    Das Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM* hat zwar den ungefähr selben Brennweiten-Umfang wie dein Kit-Objektiv, bietet dafür aber eine deutlich bessere Bildqualität und eine durchgängig sehr große Offenblende von F2.8.
  6. Das beste Makro-Objektiv:
    Das Sigma 105 mm F2,8 EX Makro* ist meiner Meiner Meinung nach das beste Objektiv, wenn du ernsthaft mit der Makro-Fotografie starten willst. Für einen vergleichsweise sehr guten Preis von ~390€ bietet es eine Profi-Qualität zu einen Mittelklasse-Preis.

 

 

Überschrift Hintergrundwissen

Nützliches Hintergrundwissen

 

Bevor wir mit der kompletten Übersicht der Objektive starten, will ich dir erst noch ein bisschen nützliches Hintergrundwissen vermitteln.

In diesem Kapitel erkläre ich dir, was der Unterschied zwischen Zoom-Objektiven und Festbrennweiten ist, warum es Objektive für Vollformat und APS-C Sensoren gibt und für was die kryptischen Abkürzungen der Objektiv-Hersteller eigentlich stehen.

 

Überschrift Zoom oder Festbrennweite

Zoom-Objektiv oder Festbrennweite?

 

Um die Auflistung für dich noch übersichtlicher zu gestalten, habe ich sämtliche Objektive in Zoom-Objektive und Festbrennweiten unterteilt.

Ein Zoom-Objektiv beschreibt ein Objektiv welches mit einer Zoom-Funktion ausgestattet ist. Dein Kit-Objektiv (das Objektiv, das bereits mit deiner Kamera mitgeliefert wurde) ist beispielsweise ein Zoom-Objektiv, da du die Brennweite variabel verstellen kannst.

Festbrennweiten haben (wie es der Name bereits erahnen lässt) eine feste Brennweite, die sich nicht verstellen lässt.

Nun fragst du dich vielleicht:

Was sind überhaupt die Vorteile einer Festbrennweite?

Ist man mit einem Zoom-Objektiv nicht deutlich flexibler als mit einer Festbrennweite?

Nicht unbedingt!

Festbrennweiten haben den Vorteil, dass sie in der Regel ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis haben. Deshalb bieten sie dir für einen geringeren Preis eine höhere optische Leistung und eine größere Offenblende, mit der du einen wunderschönen Unschärfe-Effekt (auch Bokeh genannt) erzielen kannst.

Außerdem wird deine Kreativität deutlich mehr gefordert!

Mit einer Festbrennweite musst du dir deutlich mehr Gedanken über die Bildkomposition machen. Deshalb empfehle ich gerade Einsteiger-Fotografen, sich als erstes Wechselobjektiv für eine Festbrennweite zu entscheiden.

Vorteile von Festbrennweiten:

  • Besseres Preis-/Leistungsverhältnis
  • Größere Offenblende
  • Schärfer
  • Kompaktere Abmessungen
  • Deine Kreativität ist gefordert!

Vorteile von Zoom-Objektiven:

  • Höhere Flexibilität
  • Mit einem Objektiv auf verschiedene Situationen vorbereitet sein

 

In diesem unterhaltsamen Video gibt dir Benjamin Jaworskyj 5 Gründe, warum auch du eine Festbrennweite einem Zoom-Objektiv vorziehen solltest:

 

 

Überschrift APS-C oder Vollformat

Canon Objektive für APS-C oder Vollformat Sensoren?

 

Bei Canon Spiegelreflexkameras unterscheidet man zwischen den folgenden beiden Sensorformaten:

APS-C Kameras haben einen Crop Faktor von 1,6. Das bedeutet, dass ein 50mm Objektiv an einer APS-C Kamera aufgrund des kleineren Sensors den selben Bildausschnitt hat, wie ein 80mm Objektiv an einer Vollformat-Kamera. (50mm * 1,6 Crop-Faktor = 80mm)

Umgekehrt bedeutet das:

Wie du auf der Grafik unten erkennen kannst, hat ein Objektiv an einer APS-C Kamera einen deutlich kleineren Bildausschnitt, als das selbe Objektiv an einer Vollformat Kamera

 

 

Aber woher weißt du, mit welchem Sensor deine Kamera ausgestattet ist?

Nur „Profi-Kameras“ sind mit einem Vollformat-Sensor ausgestattet. Bei Canon sind das alle Modelle der 1D, 5D und 6D Reihe. Alle Einsteiger- und Mittelklasse Spiegelreflexkameras von Canon (wie zum Beispiel die Canon EOS 600D oder die Canon EOS 1300D) sind hingegen mit dem kleineren APS-C Bildsensor ausgestattet.

Wenn du also nicht gerade ein professioneller Hochzeitsfotograf bist und über 2.000€ für deine Spiegelreflexkamera ausgegeben hast, bist du wahrscheinlich der glückliche Besitzer einer Canon DSLR mit APS-C Sensor.

Das bedeutet für dich, dass du sowohl sämtliche Objektive benutzen kannst, die für Kameras mit APS-C Sensor konzipiert wurden (EF-S Objektive), als auch sämtliche Objektive, die für Vollformat-Kameras gebaut sind (EF Objektive).

  • Canon EF Objektive: An Vollformat & APS-C Kameras benutzbar
  • Canon EF-S Objektive: Nur an APS-C Kameras benutzbar

Was bedeutet das für dich?

Wenn du Besitzer einer Canon Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor bist, kannst du sowohl Canon EF als auch Canon EF-S Objektive benutzen!

In der Regel solltest du jedoch Canon EF-S Objektive den Canon EF Objektiven vorziehen, da diese speziell für den kleineren Sensor konzipiert wurden und deshalb deutlich günstiger und kompakter sind.

 

Überschrift Kryptische Bezeichnungen 1

Die kryptische Bezeichnungen verstehen

 

IS, USM, HSM, EX, … ?!?

Was bedeuten all diese unterschiedlichen Bezeichnungen bloß?

Jeder Hersteller hat eigenen Abkürzungen für unterschiedliche Funktionen seiner Objektive.

Damit du nicht den Überblick verlierst, habe ich hier die unterschiedlichen Abkürzungen der wichtigsten 4 Objektiv-Hersteller für dich in normalsterblich-verstehbarer Sprache zusammengefasst 😉

  • EF: Objektive für Vollformat-Kameras
  • EF-S: Objektive für APS-C Kameras
  • II oder III: Version 2 oder 3 eines Objektivs
  • IS: Objektive mit optischem Bildstabilisator
  • USM: Objektive mit besonders schnellem und leisem Fokus-Motor
  • STM: Objektiv ist mit einem Stepping Motor (Fokus-Motor für weichere Übergänge. Gut zum Filmen geeignet)
  • L: Objektive aus Canons Premium-Klasse (in der Regel staub- und spritzwassergeschützt)
  • UD: Verbesserte Bildqualität durch die Verringerung von chromatischen Abberationen und Farbsäume
  • DO: Verbesserte Bildqualität durch die Verwendung von Mehrschichtigen „diffraktiven“ optischen Element

  • DG: Objektive für Vollformat-Kameras 
  • DC: Objektive für APS-C Kameras
  • OS: Objektive mit optischem Bildstabilisator
  • HSM: Objektive mit schnellem und leisem Autofokus-Motor
  • EX: Premium-Objektive (in der Regel staub- und spritzwassergeschützt)
  • C = Contemporary: Objektive mit hohem Wert auf eine kompakte Bauweise
  • A = Art: Besonders hochwertige & lichtstarke Objektive ohne Kompromisse hinsichtlich Größe und Gewicht
  • S = Sports: Besonders hochwertige & lichtstarke Sport-Objektive ohne Kompromisse hinsichtlich Größe und Gewicht
  • ASP: Objektive mit verbesserter Bildqualität durch die Verwendung einer asphärischen Linse

  • Di:  Objektive für Vollformat-Kameras 
  • Di II:  Objektive für APS-C Kameras
  • VC: Objektive mit optischem Bildstabilisator
  • USD:  Objektive mit schnellem und leisem Autofokus-Motor
  • SP:  Premium-Objektive die zum größten Teil Staub- und Spritzwassergeschützt sind
  • ASL:  Objektive mit verbesserter Bildqualität durch die Verwendung einer asphärischen Linse
  • AD:  Verbesserte Bildqualität durch die Verringerung von chromatischen Abberationen und Farbsäume

  • FX:  Objektive für Vollformat-Kameras
  • DX: Objektive für APS-C Kameras
  • AS:  Objektive mit verbesserter Bildqualität durch die Verwendung einer asphärischen Linse

Überschrift Zoom Objektive

#1 Alle Zoom-Objektive im Überblick

 

Im Gegensatz zu Festbrennweiten haben Zoom-Objektive eine verstellbare Brennweite. Durch die Zoom-Funktion kannst du näher an dein Objektiv heranzoomen oder weiter von ihm wegzoomen, weshalb du mit Zoom-Objektiven deutlich flexibler bist.

Um dir einen besseren Überblick über die unterschiedlichen Modelle zu verschaffen, habe ich alle Optiken in die folgenden Kategorien unterteilt:

 

Überschrift Weitwinkel-Zooms

Weitwinkel-Zooms

 

Als Weitwinkel-Zoomobjektive bezeichnet man alle Zoom-Objektive, die eine sehr geringe Brennweite besitzen.

Meine Empfehlung:

Meiner Meinung nach ist das beste Weitwinkel-Zoom das Canon EF-S 10-18mm 1:4.5-5.6 IS STM. Für einen fairen Preis bietet es die perfekte Ergänzung zum Kit-Objektiv, wenn du mehr Weitwinkel brauchst, weil du dich beispielsweise näher mit dem Fotografieren von Landschaften oder Architektur auseinandersetzen willst.

 

In diesem interessanten Video zeigt dir Stephan Wiesner, welche Kriterien für ihn bei einem Weitwinkel Objektiv wichtig sind:

 

  • Brennweite: 10-18mm
  • Blende: F4.5-5.6
  • APS-C Objektiv

Das beliebteste Canon Weitwinkel Zoom Objektiv für APS-C-Kameras. Mit gerade einmal 240 Gramm, einer soliden Verarbeitung, einem Autofokus, sowie einem Bildstabilisator, ist es wirklich ein guter Einstieg in die Weitwinkelfotografie. Mit dem Stopping-Motor eignet es sich auch gut zum Filmen.

Dafür ist es leider nicht so offenblendig wie andere Weitwinkel-Zoom-Objektive oder gar Festbrennweiten. Auch in der Schärfe fällt es nach außen hin ein wenig ab. Für den Preis ist es trotzdem eine super Anschaffung, gerade als nahtlose Ergänzung zu den anderen Canon Objektiven, wie das Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 IS II.

 

  • Brennweite: 12-28mm
  • Blende: F4.0
  • APS-C Objektiv

Der Nachfolger des beliebten Tokina AT-X 12-24mm/f4.0 Pro DX II gibt dir noch etwas mehr Zoom-Range, verbesserte Bildqualität und weniger Verzeichnungen. Es ist durchgängig scharf, hat jedoch immer noch relativ große chromatische Aberrationen, Vignettierung und keinen Bildstabilisator (was aber nicht unbedingt nötig ist, bei Weitwinkel-Objektiven).

Bei einer Durchgängigen Blende von F4 ist es für ein Weitwinkel-Objektiv ausreichend lichtstark. Es besitzt einen Autofokus und ist für den Preis auch empfehlenswert.

 

  • Brennweite: 10-20mm
  • Blende: F3.5
  • APS-C Objektiv

Das Weitwinkel-Zoom-Objektiv von Sigma ist auffällig gut verarbeitet, bringt deshalb aber auch ein Gewicht von 520 Gramm auf die Waage, ist relativ groß und hat keinen Bildstabilisator. Dafür ist es sehr lichtstark und schärfer als viele Konkurrenten. Lediglich an den Rändern fällt die Schärfe bei offenblendigen Bildern ab. Vignettierung ist kaum vorhanden.

Ein wirklich gut gelungenes Weitwinkel-Objektiv mit Autofokus und eine klare Empfehlung trotz dem Gewicht.

 

  • Brennweite: 11-16mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Weitwinkel-Zoom-Objektiv ist, wie das 10-20mm von Sigma auch, mit knapp 550 Gramm relativ schwer. Dafür ist es knackscharf und mit einer durchgängigen Blende von F2.8 und somit auch in dunklen Situationen oder gar für Astro-Fotografie sehr gut geeignet. Einzig der Autofokus ist nicht der schnellste und auch nicht der treffsicherste. Das Objektiv ist auf jeden Fall sein Geld wert.

 

  • Brennweite: 10-24mm
  • Blende: F3.5-4.5
  • APS-C Objektiv

Das Weitwinkel-Zoom ist etwas leichter (406 Gramm) als die gerade beschriebenen Mitstreiter und trotzdem gut verarbeitet. Dafür ist es deutlich lichtschwächer und auch die Schärfe, vor allem am Rand, kann selbst durch Abblenden nicht unbedingt überzeugen. Dafür bekommst du für Weitwinkel einen wirklich großen Zoombereich.

Hier würde ich dir, gerade wegen der fehlenden Randschärfe (was echt wichtig ist!), zu einem der Konkurrenten von Sigma, Tokina oder Canon raten.

 

  • Brennweite: 10-22mm
  • Blende: F3.5-4.5
  • APS-C Objektiv

Auch das 10-22mm Weitwinkel-Zoom von Canon ist mit gerade einmal 385 Gramm sehr leicht und trotzdem super verarbeitet. Die Schärfe, selbst bei dem großen Zoombereich, ist bis an den Rand hinaus sehr gut. Dafür leidet die Lichtstärke mit F3.5-4.5 etwas. Aber bei Landschaften blendet man eh immer etwas ab ;). Wirklich ein gelungenes Objektiv und eine klare Empfehlung.

 

  • Brennweite: 12-24mm
  • Blende: F4
  • APS-C Objektiv

Der Vorgänger zum oben beschriebenen Tokina 12-28mm/F 4,0 AT-X PRO DX ist wirklich sehr gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Dafür ist es mit 540 Gramm relativ schwer. Das Objektiv hat große chromatische Aberrationen und vignettiert ziemlich stark. Außerdem hat es keinen Bildstabilisator.

Dafür ist es mit der einer Blende von F4 für ein Weitwinkel-Zoom ausreichend lichtstark und auch durchgehend scharf. Ich würde trotzdem zum oben beschriebenen 12-28mm Tokina greifen.

 

  • Brennweite: 8-16mm
  • Blende: F4.5-5.6
  • APS-C Objektiv

Das ziemlich große (10,5cm lange) Ultra-Weitwinkel-Zoom Objektiv glänzt mit seiner möglichen extrem kurzen Brennweite von gerade einmal 8mm. Es ist gut verarbeitet und hat eine fest integrierte Streulichtblende. Mit einer Blende von F4.5-5.6 ist es eher lichtschwach und auch in Sachen Schärfe kein Konkurrent zu anderen Weitwinkel-Zooms.

 

  • Brennweite: 14-20mm
  • Blende: F2.0
  • APS-C Objektiv

Das Tokina 14-20 ist das zweitschwerste (745 Gramm) unter den vorgestellten Weitwinkel-Zoom Objektiven. Dafür ist es super verarbeitet und bietet, selbst bei der sehr großen Offenblende von F2, Ergebnisse die sich sehen lassen können.

Es ist durchgängig scharf und vignettiert nur wenig. Mit der extremen Offenblende für ein Weitwinkel-Zoom ist das Objektiv auch sehr gut für Astrofotografie geeignet. Es belegt auch in vielen anderen Tests verdient den ersten Platz. Trotz des Preises ein wirklich äußerst gutes Objektiv.

 

  • Brennweite: 14-24mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Sigma 14-24mm ist auch ohne Einschränkungen für Vollformat-Kameras geeignet. Es hat praktisch keine Verzeichnungen oder Verzerrungen und ist durchgängig sehr scharf. Auch mit der Blende F2.8 lassen sich selbst in dunkleren Situationen super Bilder machen.

Ein super Zusatz ist auch, dass die Sonnensterne beim Abblenden sehr schön sind. So eine super Technik fordert natürlich Platz und Gewicht. Mit über 1,1kg und 13,5cm ist es ein echter Brummer. Auch der Preis von knapp 1400€ lässt darauf schließen, dass das Objektiv eher etwas für Profis ist.

 

Überschrift Standard-Zooms

Standard-Zooms

 

Als Standard-Zoomobjektive bezeichnet man alle Zoom-Objektive, welche den meist verwendeten Brennweitenbereich abdecken. Zum Beispiel ist das Kit-Objektiv, welches mit deiner Canon DSLR mitgeliefert wurde, ein Standard-Zoom, da es eine Brennweite von 18 – 55 mm hat.

Meine Empfehlung: 

Das Sigma 17-50 mm F2,8* ist meiner Meinung nach das beste „Upgrade“ für dein bereits vorhandenes Kit-Objektiv. Mit einer durchgängigen Blende von F2.8 ist es deutlich lichtstärker. Dadurch rauschen deine Fotos in dunklen Umgebungen deutlich weniger und mit der größeren Offenblende von F2.8 bekommst du außerdem eine schönere Hintergrundunschärfe.

 

  • Brennweite: 18-55mm
  • Blende: F3.5-5.6
  • APS-C Objektiv

Das preiswerte Standard-Zoom von Canon wird auch oft als Kit-Objektiv zusammen mit einer Kamera ausgeliefert. Mit einem sehr schnellen Autofokus, der auch fast immer sitzt, und einem Bildstabilisator ist es trotz des Preises gut ausgestattet. Die Blende von F3.5-5.6 lassen das Objektiv etwas lichtschwach werden. Bei Tageslicht macht das Objektiv aber einen soliden Eindruck.

Es ist nicht so scharf wie andere (was man bei dem Kampfpreis auch nicht erwarten kann), ist aber trotzdem ein gutes und vor allem portables (200 Gramm) Einsteiger-Objektiv.

 

  • Brennweite: 17-50mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 17-50mm ist eines der beliebtesten Standard-Zoom Objektive. Es ist gut verarbeitet und selbst bei einer Offenblende von F2.8, welche auch durchgängig ist, sehr scharf. Außerdem hat es einen guten Autofokus und einen Bildstabilisator. Mit seinen 565 Gramm ist es aber nicht gerade leicht. Mit einem Preis von unter 300€ gehört es mit den besten Preis-Leistungs-Objektiven im Standard-Zoom Bereich.

 

  • Brennweite: 17-50mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Standard-Zoom ist quasi das Pendant zum gerade beschriebenen Sigma 27-50mm. Auch hier ist das Objektiv wieder gut verarbeitet, demnach mit 570 Gramm wieder relativ schwer und mit 9,2cm sogar noch etwas länger.

Es besitzt einen noch besseren, sehr guten Autofokus, ist jedoch nicht immer hundertprozentig scharf. Weiterhin hat es auch einen Bildstabilisator. Wegen des Preisunterschiedes und der höheren Schärfe würde ich hier zum Sigma 17-50mm F2.8 EX DC OS greifen.

 

  • Brennweite: 17-70mm
  • Blende: F2.8-4
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 17-70mm Makro mit der Blende F2,8-4 eignet sich als gutes “immerdrauf” Objektiv. Es vereint einen Standard-Zoom Bereich mit guter Bildqualität mit einer vergleichsweisen starken Blende. Zusätzlich ist auch hier ,neben Bildstabilisator und Autofokus, der Makro Modus verbaut, was einen Naheinstellgrenze von 22cm und einen Abbildungsmaßstab von 1:2,8 ermöglicht.

Auch hier kann ich das Objektiv als Kompromiss zwischen Standard-Zoom und Makro Objektiv empfehlen. Wenn du einen größeren Abbildungsmaßstab möchtest, dann schau doch mal zu den Makro-Festbrennweiten weiter unten.

 

  • Brennweite: 18-35mm
  • Blende: F1.8
  • APS-C Objektiv

Dieses Sigma Objektiv der Art Klasse hat es in sich!

Es verfügt über eine sehr große Offenblende von F1.8, die sonst nur bei Festbrennweiten vorzufinden ist. Außerdem hat es eine hervorragende optische Abbildungsleistung. Wenn du mit der vergleichsweise geringen Brennweite von maximal 35 mm zurecht kommst, erhälst du hier ein Zoomobjektiv, mit dem du erstklassige Bilder schießen kannst, die man sonst nur von einer Vollformat Kamera gewohnt ist.

 

  • Brennweite: 17-40mm
  • Blende: F4.0
  • Vollformat Objektiv

Das 17-40mm Standard-Zoom von Canon hat einen relativ kleinen Zoom-Bereich. Dafür ist es wirklich hervorragend verarbeitet und sogar gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Außerdem ist es für Vollformat-Sensoren geeignet. Ein weiteres Feature ist der Filtereinschub am Bajonett.

Das Objektiv ist scharf, fällt zum Rand hin aber deutlich ab und vignettiert auffallend. Dafür ist es im Vergleich zu anderen Vollformat Zooms mit 475 Gramm und 9,6cm schön leicht und portabel.

 

  • Brennweite: 17-55mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Objektiv legt die Messlatte der APS-Standard-Zooms sehr hoch. Es hat einen extrem schnelle Autofokus, selbst im Tele-Bereich, ist bis zum Rand durchgängig scharf und verzeichnet und vignettiert quasi gar nicht. Zusätzlich hat es noch eine durchgängige Blende von F2.8 mit der man schöne Bokehs erstellen und auch bei weniger Licht gute Bilder machen kann. Mit 645 Gramm und 11,1cm ist es aber ziemlich groß und schwer.

 

  • Brennweite: 24-70mm
  • Blende: F4.0
  • Vollformat Objektiv

Das Standard-Zoom überzeugt mit einer universalen Brennweite, einer sehr guten Verarbeitung und eine guten Schärfe. Außerdem ist es für Vollformat-Sensoren geeignet. Ein Abbildungsmaßstab von 0,72 lässt das Objektiv schon sehr nahe an Makroobjektive reichen.

Außerdem ist es staub- und spritzwassergeschützt. Eine durchgängige Blende von F4 ist noch ausreichend. Wer lichtstärker fotografieren will greift zum unten beschriebenen Bruder mit F2.8.

 

  • Brennweite: 24-70mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Auch das Tamron 24-70mm F2.8 glänzt mit einem großen Zoom-Bereich. Es ist das Pendant zum unten beschrieben Canon 24-70mm F2.8 und ist auch für Vollformat-Kameras geeignet. Mit einer durchgängigen Blende von F2.8, einer exzellenten Verarbeitung und einer guten Schärfe punktet es in nahezu allen Bereichen. Lediglich der Autofokus ist nicht der schnellste und die Abbildungsqualität kommt auch nicht ganz an das original Canon heran.

 

  • Brennweite: 24-70mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Ein 24-70 Objektiv gehört zu der Standard-Ausstattung jedes Profi-Fotografen. Gerade Hochzeits- oder Reportage-Fotografen sagen, dass sie zu 90% der Zeit mit dieser Premium-Linse von Canon fotografieren, da sie den meist genutzten Brennweiten-Bereich abdeckt. Wie man es von einer solchen Premium-Linse erwarten würde, ist sie sehr scharf, solide verarbeitet, offenblendig, aber dafür auch groß und sehr teuer.

Wenn du an einem Premium-Standard-Zoom interessiert bist, aber nicht ~2.000€ dafür ausgeben willst, kannst du dir auch das Vorgänger- Modell* ansehen, oder die Variante mit Blende F4*, die ich bereits weiter oben vorgestellt habe.

 

  • Brennweite: 16-35mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Canon 16-35mm ist mit 790 Gramm und 12,8cm sehr groß und schwer. Dafür ist es wieder exzellent verarbeitet, (sollte man bei dem Preis aber auch erwarten können) durchgängig perfekt scharf bis zum Rand und sehr lichtstark mit einer Blende von F2.8.

Es ist auch wieder für Vollformat geeignet und hat natürlich einen sehr guten Autofokus. Dennoch würde ich wegen dem relativ kleinen Zoom-Bereich den meisten Fotografen mit APS-C Kamera zum Canon EF 24-70mm greifen.

 

Überschrift Reise-Zooms

Reise-Zooms

 

Als Reise-Zooms bezeichnet man alle Zoom-Objektive, die einen besonders großen Brennweitenumfang abdecken. Deshalb werden sie oft auch als „Immerdrauf“ oder „Allrounder“ Objektive bezeichnet. Ihre Brennweite geht vom Weitwinkel-Bereich (z.B. 18mm) bis in den Tele-Bereich (z.B. 200mm), wodurch du das Objektiv in der Theorie für jeden Einsatzzweck perfekt geeignet sein soll.

Meine Empfehlung:

Das Sigma 18-250 mm F3,5-6,3 DC Macro OS HSM* ist meiner Meinung nach das ultimative Reise-Zoom für Canon. Für einen fairen Preis von ca. 300€ bietet es einen sehr großen Brennweitenumfang von 18 bis 250mm. Außerdem ist es mit einer Makro-Funktion ausgestattet. Wenn du nach einem noch besseren Preis-/Leistungsverhältnis suchst, empfehle ich dir das Tamron 18-200mm F3.5-6.3 Di II VC*, was (Stand Oktober 2018) nur ~190€ kostet.

 

In diesem Video vergleichen die Jungs von ValueTechTV 3 Reise-Zooms miteinander:

 

  • Brennweite: 18-200mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das sehr beliebte Tamron Reise-Objektiv kostet gerade einmal 185€. Es deckt für Reise-Zooms einen durchschnittlichen Brennweitenbereich ab und auch in Bezug auf die Blende steht es den anderen kaum nach. Es besitzt einen Autofokus, sowie einen Bildstabilisator und ist mit 400 Gramm sehr leicht und mit 7,5cmx9,7cm gut portabel.

Dafür verzeichnet es auffällig stark, die Schärfe über den Brennweitenbereich ist nicht durchgängig, aber ausreichend gut. Das Bajonett ist lediglich aus Kunststoff und die Fertigungsqualität okay. Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Tamron 18-200mm F3.5-6.3 Di II VC ist insgesamt gesehen aber unschlagbar.

 

  • Brennweite: 18-200mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 18-200mm Makro besitzt einen Brennweitenbereich, der an ein Reise-Zoom erinnert. Tatsächlich ist das Objektiv auch ein Reise-Zoom, aber mit einer zusätzlichen Makro-Funktion, welche einen Abbildungsmaßstab von 1:3 ermöglicht und die Naheinstellgrenze von 45cm auf 39cm sinken lässt.

Die Bildqualität ist nach abblenden (macht man für die Schärfe bei Makro fotografie nahezu immer) durchweg gut, bei Offenblende sind Schwächen zu erkennen. Ein Autofokus und ein Bildstabilisator ermöglichen auch Fotos aus der Hand. Außerdem ist das Objektiv mit 430 Gramm und 7,1cmx8,6cm relativ Kompakt. Preis-Leistung stimmt bei dem Objektiv.

Ich kann es mit gutem Gewissen für die Leute empfehlen, die einen Kompromiss zwischen Reise-Zoom und Makro suchen.

 

  • Brennweite: 18-250mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das 18-250mm Makro von Sigma ist quasi einer der Drillinge der Sigma Makro-Reihe, der etwas größer ist. Mit der Makro Funktion lässt sich hier die Naheinstellgrenze von 45cm auf 35cm reduzieren und somit einen Abbildungsmaßstab von 1:2,9 erzielen. Bildqualität ist vergleichbar, jedoch ein bisschen schlechter als der kleine Drilling und mit 475 Gramm und 7,4cmx8,9cm ist es auch (zwar nur unwesentlich) größer und schwerer.

Ich empfehle hier wegen der besseren Bildqualität und dem Preis zum kleinen Drilling zu greifen. Wenn du richtig in die Makro-Fotografie einsteigen willst empfiehlt sich jedoch ein Objektiv mit einem größeren Abbildungsmaßstab.

 

  • Brennweite: 18-270mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das Tamron 18-270mm deckt einen sehr großen Brennweitenbereich ab. Es besitzt, wie die anderen Tamron Reise-Zooms auch einen Bildstabilisator und einen Autofokus. Die Schärfe des Objektivs ist nicht besonders gut, was an dem extremen Brennweitenbereich liegt, für alltägliche Bilder ist es aber ausreichend. Es ist gut verarbeitet und hat ein Metall-Bajonett. Das Objektiv wiegt 450 Gramm und ist mit 7,4cmx8,8cm sehr klein und super portabel.

Wenn du nicht diesen riesigen Brennweitenbereich benötigst empfehle ich dir trotzdem das Tamron 18-200mm F3.5-6.3 Di II VC oder das Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 is USM, da diese deutlich kompakter sind.

 

  • Brennweite: 18-300mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 18-300 stellt den dritten und größten Drilling der Sigma Makro-Zoom-Reihe dar. Er besitzt, wie schon seine Brüder auch, einen Autofokus, Bildstabilisator und natürlich den Makro-Modus. Die Bildqualität leidet unter der extremen Brennweite, ist aber immer noch gut. Im Makromodus wird ein Abbildungsmaßstab von 1:3 erreicht, was mit der separat erhältlichen achromatischen Makrolinse auf 1:2 gesteigert werden kann. Mit 7,9cmx10,2cm und 585 Gramm ist es außerdem der größte und schwerste der Drillinge.

 

  • Brennweite: 18-135mm
  • Blende: F3.5-5.6
  • APS-C Objektiv

Das Canon Standard APS-C Reise-Zoom Objektiv reicht über einen vergleichsweisen kleinen Brennweitenbereich. Dafür ist es sehr gut verarbeitet und mit 515 Gramm und 7,7cmx9,6cm noch portabel. Der Autofokus stellt blitzschnell scharf und auch die Bildqualität ist hervorragend.

Ein Bildstabilisator ist natürlich auch integriert. Ein wirklich gelungenes Reiseobjektiv. Wenn du einen größeren Brennweitenbereich benötigst, dann empfehle ich dir den großen Bruder Canon EF-S 18-200mm 1:3,5-5,6 IS

 

  • Brennweite: 24-105mm
  • Blende: F3.5-5.6
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat-Reise-Zoom von Canon deckt einen sehr kleinen Brennweitenbereich ab und grenzt schon fast an ein Standard-Zoom. Es ist bei der 3,5er Offenblende etwas unscharf. Abblenden behebt das Problem ein wenig. Dafür ist es mit einem Bildstabilisator und einem Autofokus ausgestattet. Mit 525 Gramm und 8,3cmx10,4cm ist es für ein Vollformat-Objektiv sehr portabel und der Preis von unter 400€ ist ebenfalls sehr attraktiv für Vollformat Kameras.

 

  • Brennweite: 18-200mm
  • Blende: F3.5-5.6
  • APS-C Objektiv

Der große Bruder zum Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 is USM mit einem größeren Brennweitenbereich ist mit 595 Gramm und 7,9cmx10,2cm schon relativ schwer und nicht mehr so portabel wie seine Mitstreiter. Dafür ist es auch wieder mit einem sehr guten Autofokus und einem Bildstabilisator ausgestattet. Auch die Bildqualität ist, selbst bei dem großen Brennweitenbereich, durchgängig sehr gut. Eine klare Empfehlung.

 

  • Brennweite: 16-300mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das Tamron Makro-Zoom ist das Pendant zum größten Drilling der Sigma Reihe. Mit 16-300mm ist es sogar etwas weitwinkliger und im Makromodus bringt es das Objektiv auf eine Naheinstellgrenze von 39cm und einen Abbildungsmaßstab von 1:2,9. Wie die anderen hat es auch eine 3,5er-6,3er Blende, einen Autofokus und einen Bildstabilisator. Die Bildqualität ist (für dieses extremen Brennweitenbereich) überraschend gut. Lediglich nahe der 300mm ist mit dann aber mit deutlichen Einbußen zu rechnen.

 

  • Brennweite: 18-400mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Dieses „Ultra-Tele-Megazoom“ (wie Tamron es selbst beschreibt) ist zurzeit das Objektiv mit dem größten Brennweitenumfang. Mit einer maximalen Brennweite von 400mm hat es die Optik in sich! Jedoch berichten viele Rezensionen auf Amazon, dass das Objektiv nicht über die komplette Brennweite eine gute Schärfe aufweist und ab 300mm deutlich nachlässt. Trotzdem ist es meiner Meinung nach vor allem für Hobby-Fotografen interessant, die beispielsweise auf einer Safari unterwegs sind und deshalb das ultimative Reisezoom benötigen.

Wenn du die 400mm aber nicht unbedingt brauchst, empfehle ich dir lieber eins der „kleineren“ Reisezooms, da diese dir für einen geringeren Preis eine kompakteres Objektiv bieten.

 

  • Brennweite: 15-85mm
  • Blende: F3.5-85mm
  • APS-C Objektiv

Das Canon EF-S 15-85mm besitzt den kleinsten Brennweitenbereich der Reise-Zoom-Klasse. Es ist hervorragend verarbeitet, jedoch mit 575 Gramm relativ schwer. Die kurze Baulänge von 7,2cmx8,8cm gleicht das aus und gibt dem Objektiv eine gute Portabilität. In Sachen Bildqualität schlägt es seine bisherigen vorgestellten Konkurrenten. Ein Bildstabilisator und eine sehr schneller Autofokus gehören auch hier zur Ausstattung.

Wenn du auf einen sehr langen Brennweitenbereich verzichten kannst, dann kann ich dir dieses Objektiv sehr empfehlen.

 

  • Brennweite: 24-105mm
  • Blende: F4.0
  • Vollformat Objektiv

Das Premium Vollformat Reise-Zoom von Canon deckt, wie sein lichtschwacherer Bruder Canon EF 24-105 mm 1:3,5-5,6 IS STM, einen relativ geringen Brennweitenbereich ab. Die durchgängige 4er Blende gibt jedoch die Möglichkeit selbst in der Dämmerung noch sehr gut aus der Hand zu fotografieren.

Es ist hervorragend verarbeitet, bringt aber 795 Gramm auf die Waage und ist mit 8,4cmx11,8cm sehr groß. Die Bildqualität ist (wie zu erwarten bei dem Preis) super und Verzeichnungen sind kaum zu sehen. Ein Bildstabilisator und ein rasanter Autofokus gehören auch hier zur Ausstattung.

Überschrift Tele-Zooms

Tele-Zooms

 

Tele-Zooms (auch Teleobjektive genannt) sind Zoom-Objektive, die über eine sehr lange Brennweite verfügen und sich deshalb gut für das Aufnehmen von weit entfernten Motiven eignen. Im Gegensatz zu den oben vorgestellten Reise-Zoom’s spezialisieren sich Teleobjektive nur auf den Tele-Bereich und Beginnen deshalb erst bei einer Brennweite von beispielsweise 50 oder 70mm.

Meine Empfehlung:

Das Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6 Di VC USD* bietet für einen guten Preis von ~320€ eine super Reichweite von 300mm und eine gute Bildqualität. Wenn du ein geringeres Budget zur Verfügung hast, bietet das Tamron 70-300mm* für einen sehr niedrigen Preis von unter 100€ (Stand: Oktober 2018) eine ordentliche Qualität. Das Tamron AF 70-200mm F2.8* bietet dir für ~620€ ein super Preis-/Leistungsverhältnis, wenn du einen ersten Schritt in das Profi-Segment wagen willst.

 

  • Brennweite: 70-300mm
  • Blende: F4.0-5.6
  • APS-C Objektiv

Weniger als 100€ ausgeben und dafür ein neues brauchbares Objektiv kaufen?

Na klar geht das!

…Dacht sich Tamron und stellte vor einigen Jahren ein Telezoom mit einem großen Zoom-Umfang von 300mm und einer integrierten Makro-Funktion vor. Für den Preis ist dieses Objektiv unschlagbar, jedoch solltest du natürlich nicht erwarten, dass es mit einem 10-mal so teuren Glas mithalten kann.

Gerade Einsteiger-Fotografen kann ich dieses preiswerte Zoom empfehlen, das auf Amazon* bereits mehr als 1.100 Rezensionen erhalten hat.

 

  • Brennweite: 75-300mm
  • Blende: F4.0-5.6
  • Vollformat Objektiv

Das Einsteigermodell von Canon ist sehr preisgünstig, da es quasi der Klassiker der Tele Zooms von Canon ist (seit 1999 auf dem Markt), aber keineswegs schlecht abschneidet.

Es ist sehr handlich mit 480 Gramm und 7,1cmx12,2cm. Mit einem Brennweitenbereich von 75-300mm deckt es einen großen Tele-Bereich ab. Außerdem lässt es sich auch an Vollformat Kameras verwenden. Ein Autofokus gehört zur Ausstattung, auf einen Bildstabilisator musst du aber verzichten. Auch bei der Blende von F4-5,6, sowie bei der Schärfe der Bilder musst du ein paar Abstriche machen.

Für den Preis aber immer noch ein gutes Einsteigermodell. Wenn du tiefer in die Tele-Fotografie einsteigen willst, empfehle ich dir trotzdem eher eines der unten vorgestellten Tele-Zooms.

 

  • Brennweite: 55-250mm
  • Blende: F4.0-5.6
  • APS-C Objektiv

Das Standard APS-C Tele-Zoom von Canon grenzt direkt an die Standard-Zooms an und reicht bis 250mm. Es ist ordentlich verarbeitet, auch wenn das Bajonett nur aus Kunststoff ist. Das ist bei einem sehr leichten Gewicht von 375 Gramm und einer Größe von 7,0cmx11,1cm aber kaum störend.

Auch hier ist die maximale Offenblende nur bei F4 und schließt sich auch rasch bis zu F5,6. Dafür ist ein rasanter Autofokus und ein Bildstabilisator an Bord. Auch die Bildqualität überzeugt durchgehend. Verzeichnungen sind gar nicht zu erkennen.

Ich kann das Tele-Zoom auf jeden Fall empfehlen!

 

  • Brennweite: 70-300mm
  • Blende: F4.0-5.6
  • Vollformat Objektiv

Tamron´s günstigeres Vollformat Objektiv ist gut verarbeitet und deckt, wie das Canon EF 75-300mm 4,0-5,6 III auch, einen großen Tele-Bereich ab. Es ist mit 8,2cmx14,3cm und 765 Gramm aber schon ziemlich groß und auch nicht mehr das leichteste.

Auch hier muss man nicht auf einen Bildstabilisator verzichten und ein wirklich schneller Autofokus ist auch an Bord. Die Bildqualität ist ziemlich gut. Lediglich bei der Blende F4-5,6 müssen wieder Abstriche gemacht werden, wenn auch mal bei schlechten Lichtverhältnissen geknipst werden soll. Trotzdem eine Empfehlung.

 

  • Brennweite: 70-300mm
  • Blende: F4.0-5.6
  • Vollformat Objektiv

Hierbei handelt es sich um die Neuauflage des 75-300 Objektivs. Hier überzeugt vor allem die sehr gute Verarbeitungsqualität des Objektivs. Da es sich um ein EF Objektiv handelt, kann es ebenfalls an Vollformat Kameras genutzt werden. Mit einer Brennweite von 300mm hat es einen deutlich weiteren Umfang als die meisten hochwertigen Vollformat Teleobjektiven.

 

  • Brennweite: 70-200mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Makro-Zoom von Tamron deckt den Tele-Bereich von 70-200mm ab. Es besitzt eine durchgängige F2,8er Blende, einen Autofokus, dafür aber keinen Bildstabilisator. Mit der Makro-Funktion lässt sich ein Abbildungsmaßstab von 1:3,1 erzeugen. Die Bildqualität ist äußerst gut.

Die Verarbeitung liegt auch im guten Bereich. Lediglich das Gewicht von 1150 Gramm und die Größe von 7,7cmx19,4cm (!) lassen die Portabilität doch deutlich im Stich. Wenn du deine Makros mit einem Stativ und von etwas weiter weg (Nahgrenze bei 95mm) machen willst, dann kann ich dir das Objektiv aber wirklich empfehlen.

Wenn du deine Motive sehr groß auf dem Bild haben möchtest rate ich dir aber dennoch zu einer Makro-Festbrennweite weiter unten.

 

  • Brennweite: 150-600mm
  • Blende: F5-6.3
  • Vollformat Objektiv

Das Tamron Vollformat Tele-Zoom deckt einen großen Brennweitenbereich von 150-600mm ab. Die maximale Offenblende beträgt F5, welche sich auf F6,3 bei 600mm schließt. Mit 10,6cmx25,8cm (eingefahren) und einem Gewicht von 2kg (mit Stativschelle) grenzt es noch an die Portabilität für solch eine Brennweite.

Das Objektiv besitzt einen schnellen Autofokus und ist bildstabilisiert. Im Brennweitenbereich bis 500mm ist die Bildqualität sehr gut, im höheren Bereich verlieren die Bilder an Schärfe. Die Preis-Leistung ist ausgesprochen gut. Ich würde dir trotzdem zu unten vorgestellte, etwas teureren “Contemporary-Version” von Sigma raten, da es meiner Meinung nach das bessere Gesamtpaket bietet.

 

  • Brennweite: 150-600mm
  • Blende: F5.0-6.3
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Tele-Zoom aus dem Hause Sigma ist das Pendant zum Tamron 150-600mm. Es deckt den gleichen Brennweitenbereich ab und bedient sich der gleichen Blende.

Auch in den Abmessungen ist das Sigma mit 10,5cmx26cm (eingefahren) und 2,1kg (mit Stativschelle) nahezu identisch. Ein schneller Autofokus, ein guter Bildstabilisator, eine Zoom-Lock Funktion und ein Spritz- und Staubschutz lassen die Ausstattung üppig ausfallen. Auch die Bildqualität überzeugt über den ganzen Brennweitenbereich. Wenn du ein sehr gutes Tele-Zoom Objektiv mit einer hohen Brennweite suchst und auf eine gute Bildqualität nicht verzichten möchtest, dann kann ich das das Objektiv nur empfehlen.

 

  • Brennweite: 50-100mm
  • Blende: F1.8
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 50-100 der Art-Serie deckt nur einen relativ kleinen Bereich ab (das lässt sich z.B. mit einem Tele-Extender kompensieren). Dafür ist das Objektiv mit einer durchgängigen F1,8er Blende ausgestattet, was nicht nur bei schlechteren Lichtverhältnissen noch gute Bilder aus der Hand ermöglicht, sondern sich auch für Portraits super eignet um einen schönen unscharfen Hintergrund zu bekommen.

Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet und die Bildqualität ist hervorragend. Auf einen Bildstabilisator musst du leider verzichten und mit knapp 1,5 Kilo und 9,4cmx17,1cm ist es eher etwas für wirkliche Profis, oder für welche die es werden wollen ;).

 

  • Brennweite: 70-200mm
  • Blende: F4
  • Vollformat Objektiv

Das Premium Vollformat Tele-Zoom deckt einen ausreichenden Zoom-Bereich ab und zeigt seine Stärke über die durchgängige Blende F4. Es ist, wie zu erwarten, hervorragend verarbeitet und bietet auch mit einer sehr guten Bildqualität eine super Leistung. Bildstabilisator und ein schneller Autofokus sind an Bord. Mit 705 Gramm und 7,6cmx17,2cm ist es vor allem sehr lang. (Das sieht aber wirklich professionell aus ;)). Aufgrund der, für den Preis, “schwachen” Blende, würde ich zu dem gerade mal circa 50€ teureren Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD G2 greifen.

 

  • Brennweite: 70-200mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Profi Vollformat Tele-Zoom von Tamron ist quasi das Pendant zu Canon EF 70-200mm 1:4,0L IS USM. Verarbeitungsqualität und Bildqualität sind herausragend. Es ist mit 1470 Gramm und 8,6cmx19,7cm ein echter Brummer. Bei der Technik aber kein Wunder.

Der Autofokus ist rasend schnell und der Bildstabilisator in jeder Situation perfekt. Die durchgängige Blende F2.8 lässt dich auch in schlechteren Lichtverhältnissen noch gute Bilder machen. Zusätzlich ist das Objektiv spritzwasser- und staubgeschützt. Gerade in Verbindung mit einem Tele-Extender ist das Objektiv der Maßstab der Tele-Zoom Klasse der Profis.

 

  • Brennweite: 70-200mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Dieses Objektiv gehört in der Regel zur Standardausstattung eines jeden Profi-Fotografen. Wie man es bei dieser Preisklasse erwarten kann, bietet das Premium-Zoom von Canon eine sehr gute Verarbeitungsqualität, ist gegen Spritzwasser und Staub geschützt und ist optisch auf dem höchsten Niveau. Ob sich der Aufpreis von Tamron’s 70-200 F2.8 lohnt, sollte jeder Fotograf aber für sich selbst entscheiden.

 

Überschrift Festbrennweiten

Makro-Zooms

 

Als Makro-Zooms habe ich alle Zoom-Objektive bezeichnet, die über eine integrierte Makro-Funktion verfügen. Hier habe ich also alle bereits aufgezählten Zoom-Objektive zusammengefasst, mit denen du extra nah dran gehen kannst.

Meine Empfehlung: 

Das Sigma 18-250 mm F3,5-6,3 DC Macro OS HSM* eignet sich nicht nur super als Reise-Zoom, sondern verfügt außerdem über eine ordentliche Makro-Funktion. Wenn du dich intensiv mit der Makro-Fotografie auseinandersetzen willst, würde ich dir jedoch empfehlen dich bei den Makro-Festbrennweiten umzusehen. Diese haben nicht nur einen deutlich geringeren Abbildungsmaßstab (was bedeutet, dass du noch näher an dein Motiv herangehen kannst), sondern in der Regel auch eine deutlich bessere Bildqualität.

 

  • Brennweite: 18-200mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 18-200mm Makro besitzt einen Brennweitenbereich, der an ein Reise-Zoom erinnert. Tatsächlich ist das Objektiv auch ein Reise-Zoom, aber mit einer zusätzlichen Makro-Funktion, welche einen Abbildungsmaßstab von 1:3 ermöglicht und die Naheinstellgrenze von 45cm auf 39cm sinken lässt.

Die Bildqualität ist nach abblenden (macht man für die Schärfe bei Makro fotografie nahezu immer) durchweg gut, bei Offenblende sind Schwächen zu erkennen. Ein Autofokus und ein Bildstabilisator ermöglichen auch Fotos aus der Hand. Außerdem ist das Objektiv mit 430 Gramm und 7,1cmx8,6cm relativ Kompakt. Preis-Leistung stimmt bei dem Objektiv.

Ich kann es mit gutem Gewissen für die Leute empfehlen, die einen Kompromiss zwischen Reise-Zoom und Makro suchen.

 

  • Brennweite: 18-250mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das 18-250mm Makro von Sigma ist quasi einer der Drillinge der Sigma Makro-Reihe, der etwas größer ist. Mit der Makro Funktion lässt sich hier die Naheinstellgrenze von 45cm auf 35cm reduzieren und somit einen Abbildungsmaßstab von 1.2,9 erzielen. Bildqualität ist vergleichbar, jedoch ein bisschen schlechter als der kleine Drilling und mit 475 Gramm und 7,4cmx8,9cm ist es auch (zwar nur unwesentlich) größer und schwerer.

Ich empfehle hier wegen der besseren Bildqualität und dem Preis zum kleinen Drilling zu greifen. Wenn du richtig in die Makro-Fotografie einsteigen willst empfiehlt sich jedoch ein Objektiv mit einem größeren Abbildungsmaßstab.

 

  • Brennweite: 17-70mm
  • Blende: F2.8-4
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 17-70mm Makro mit der Blende F2,8-4 eignet sich als gutes “immerdrauf” Objektiv. Es vereint einen Standard-Zoom Bereich mit guter Bildqualität mit einer vergleichsweisen starken Blende. Zusätzlich ist auch hier ,neben Bildstabilisator und Autofokus, der Makro Modus verbaut, was einen Naheinstellgrenze von 22cm und einen Abbildungsmaßstab von 1:2,8 ermöglicht.

Auch hier kann ich das Objektiv als Kompromiss zwischen Standard-Zoom und Makro Objektiv empfehlen. Wenn du einen größeren Abbildungsmaßstab möchtest, dann schau doch mal zu den Makro-Festbrennweiten weiter unten.

 

  • Brennweite: 18-300mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 18-300 stellt den dritten und größten Drilling der Sigma Makro-Zoom-Reihe dar. Er besitzt, wie schon seine Brüder auch, einen Autofokus, Bildstabilisator und natürlich den Makro-Modus. Die Bildqualität leidet unter der extremen Brennweite, ist aber immer noch gut. Im Makromodus wird ein Abbildungsmaßstab von 1:3 erreicht, was mit der separat erhältlichen achromatischen Makrolinse auf 1:2 gesteigert werden kann. Mit 7,9cmx10,2cm und 585 Gramm ist es außerdem der größte und schwerste der Drillinge.

 

  • Brennweite: 16-300mm
  • Blende: F3.5-6.3
  • APS-C Objektiv

Das Tamron Makro-Zoom ist das Pendant zum größten Drilling der Sigma Reihe. Mit 16-300mm ist es sogar etwas weitwinkliger und im Makromodus bringt es das Objektiv auf eine Naheinstellgrenze von 39cm und einen Abbildungsmaßstab von 1:2,9.

Wie die anderen hat es auch eine 3,5er-6,3er Blende, einen Autofokus und einen Bildstabilisator. Die Bildqualität ist (für dieses extremen Brennweitenbereich) überraschend gut. Lediglich nahe der 300mm ist mit dann aber mit deutlichen Einbußen zu rechnen.

 

  • Brennweite: 70-200mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Makro-Zoom von Tamron deckt den Tele-Bereich von 70-200mm ab. Es besitzt eine durchgängige F2,8er Blende, einen Autofokus, dafür aber keinen Bildstabilisator. Mit der Makro-Funktion lässt sich ein Abbildungsmaßstab von 1:3,1 erzeugen. Die Bildqualität ist äußerst gut. Die Verarbeitung liegt auch im guten Bereich.

Lediglich das Gewicht von 1150 Gramm und die Größe von 7,7cmx19,4cm (!) lassen die Portabilität doch deutlich im Stich. Wenn du deine Makros mit einem Stativ und von etwas weiter weg (Nahgrenze bei 95mm) machen willst, dann kann ich dir das Objektiv aber wirklich empfehlen.

Wenn du deine Motive sehr groß auf dem Bild haben möchtest rate ich dir aber dennoch zu einer Makro-Festbrennweite weiter unten.

Überschrift Festbrennweiten

#2 Alle Festbrennweiten im Überblick

 

Im Gegensatz zu Zoom-Objektiven, haben Festbrennweite (wie es der Name bereits vermuten lässt) eine fixierte Brennweite, weshalb du mit ihnen nicht zoomen kannst.

Festbrennweiten bieten dir in der Regel eine größere Offenblende, eine bessere optische Leistung, sowie eine höhere Schärfe zu einem geringeren Preis. Außerdem steigern sie deine Kreativität, da du deine Füße zum zoomen benutzen musst und deshalb ein besseres Auge für die Bildkomposition entwickelst.

Um dir eine bessere Übersicht zu geben habe ich für dich alle Festbrennweiten in die folgenden Kategorien unterteilt:

 

Überschrift Fisheye-Festbrennweiten

Fisheye-Festbrennweiten

 

Fisheye Objektive sind Festbrennweiten, die eine sehr geringe Brennweite besitzen. Deshalb bekommt man mit ihnen den größten Bildwinkel (je nach Modell bis zu 180°). Die einzigartige Perspektive des Fisheye’s eignet sich sehr gut, wenn du auf engstem Raum fotografieren willst, oder bei Sportaufnahmen (z.B. Skateboard fahren) ganz nah dabei bist.

Diese Art von Objektiven sind in den letzten Jahren immer populärer geworden, da sie den bekannten „GoPro-Look“ erzeugen. Mit diesen Optiken kannst du interessante Fotos schießen, jedoch kann die sehr dominante Verzerrung des „Fisheye-Looks“ schnell anstrengend werden, wenn du die Bilder für die alltägliche Fotografie benutzen willst.

Meine Empfehlung:

Das Walimex Pro 8 mm f1:3,5* bietet dir für einen vergleichsweise geringen Einstiegspreis die Möglichkeit Bilder mit einer extremen Verzerrung auszuprobieren. Bei der maximalen Offenblende hat es leider nicht die selbe Schärfe, wie das teurere Modell von Sigma*.

 

  • Brennweite: 8mm
  • Blende: F3.5
  • APS-C Objektiv

Das Fisheye-Objektiv von Walimex ist baugleich zu dem Samyang und besitzt eine feste Brennweite von 8mm. Die Blende muss manuell eingestellt werden und kann maximal eine Offenblende von F3,5 erreichen, was für ein Fisheye (je nach Einsatzbereich) meiner Meinung nach ausreichend ist.

Weiterhin hat das Objektiv keinen Autofokus, was aber bei so einer Brennweite überhaupt kein Problem ist. (Du fokussierst einfach fast auf unendlich). Die Bildqualität, sowie die Verarbeitungsqualität sind gut. Mit 7,5cmx7,7cm und 440 Gramm ist es sehr portabel. Auf einen Filter musst du wegen der stark gewölbten Linse verzichten.

Für den Preis kann ich das Objektiv sehr empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super.

 

  • Brennweite: 4,5mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Sigma 4,5mm Fisheye Objektiv ist etwas für ausgefallene Looks oder 360°-Panorama-Fotografen, denn es knipst kreisrunde Bilder. Mit einer 2,8er Blende ist es lichtstark. Ein schneller Autofokus ist auch mit an Bord. Mit ein wenig Nachbearbeitung (z.B. mit PTGui) lassen sich super 360° Panoramen erstellen. Aber auch der Look eines Einzelbildes ist verlockend. Die Bildqualität ist ausreichend.

Wenn du dich mit den Panoramen beschäftigt, kann ich dir das Objektiv empfehlen, aber ob der “Spaß” sein Geld Wert ist wenn du nur mal ein paar coole Shots machen willst, wage ich zu bezweifeln.

 

  • Brennweite: 10mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Fisheye-Objektiv von Sigma besitzt eine Brennweite von 10mm und grenzt an den Ultra-Weitwinkel-Bereich. Mit der Blende von F2.8 lassen sich auch in dunklen Situationen (auf Konzerten z.B.) noch sehr gute Bilder machen. Im Vergleich zum Walimex besitzt es einen sehr schnellen Autofokus und die Blende lässt sich, wie “normal” über den Kamera-Regler steuern. Es ist auch hochwertig verarbeitet, mit 7,6cmx8,2cm und 475 Gramm noch relativ portabel und mit einer Naheinstellgrenze von gerade einmal 13,5cm lässt sich ein Abbildungsmaßstab von 1:3,3 erzielen.

Die Bildqualität ist selbst bei der Offenblende sehr gut. Wenn du ein hervorragendes Fisheye-Objektiv suchst, dann kann ich dir das 10mm Sigma nur empfehlen.

 

  • Brennweite: 8mm
  • Blende: F3.5
  • Vollformat Objektiv

Das Sigma 8mm ist ein Vollformat Fisheye Objektiv mit 8mm Brennweite. An den Vollformat-Kameras lassen sich damit 180° Kreisrunde Aufnahmen erstellen.

An APS-C-Kameras sind keine 180° Aufnahmen möglich, aber der Fisheye-Effekt gibt dem Bild einen ganz eigenen Stil. Die F3,5er Blende ist ausreichend. Die Bildqualität ist nach Abblenden hervorragend, bei Offenblende aber auch ziemlich gut. Mit 400 Gramm und 7,4cmx6,9cm ist es sehr klein und super portabel. Wenn du einen APS-C-Sensor hast würde ich dir jedoch das oben vorgetellte Sigma mit 10mm empfehlen.

 

Überschrift Ultraweitwinkel-Festbrennweite

Ultraweitwinkel-Festbrennweiten

 

Im Gegensatz zu den oben vorgestellten Fisheye-Objektiven verzerren Ultraweitwinkel-Festbrennweiten das Bild nicht so stark und du erhälst keinen gebogenen Horizont.

Sie eignen sich besonders gut, wenn du bei der Natur-, Landschafts- oder Architektur-Fotografie besonders viel auf dein Bild bekommen willst.

Meine Empfehlung:

Das Samyang 10mm 1:2,8 ED* bietet eine sehr niedrige Brennweite von 10mm und somit einen extrem weiten Bildwinkel. Im Vergleich zu den Fisheye-Objektiven verzerrt es jedoch relativ wenig und du bekommst keinen gebogenen Horizont.

 

Willst du sehen was genau der optische Unterschied zwischen Ultra-Weitwinkel und Fisheye Objektiven ist? Benjamin Jaworsky zeigt es dir in diesem unterhaltsamen Video!

 

  • Brennweite: 14mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Samyang 14/2,8 ist ein Vollformat Ultra-Weitwinkel-Objektiv, das an APS-C Kameras schon eher zu den “normalen” Weitwinkeln zählt. Mit der 2,8er manuellen(!) Blende lassen sich auch schon einige gute Astrofotografie Bilder machen. Um Landschaftsbilder aufnzunehmen empfehle ich auf jeden Fall abzublenden. Die Vignettierung und die Unschärfen am Rand sind sonst zu groß.

Ab F4 sind die Bilder aber sehr scharf und ohne große Verzerrungen. Die Sonnenblende ist fest, ein Filter ist nicht aufschraubbar. Auf einen Autofokus und einen Bildstabilisator musst du verzichten, was aber bei Weitwinkel-Objektiven, in der Regel kein großes Problem ist. Mit 550 Gramm ist das Objektiv noch angenehm leicht, mit 8,7cmx9,6cm aber schon relativ groß, Die Verarbeitung ist dementsprechend aber sehr gut. Das Preis-Leistungsverhältnis passt.

Wenn du aber ein wirklich “ultra”-weitwinkliges Objektiv willst und du keine Vollformat Kamera hast, empfehle ich dir wegen der Brennweite und der besseren Performance bei der Offenblende das Samyang 10mm.

 

  • Brennweite: 10mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Samyang 10mm ist quasi das APS-C Pendant zum gerade vorgestellten Vollformat Samyang 14/2,8. Es ist auch vollständig manuell und mit einer Offenblende von F2,8 lässt sich der Einstieg in die Astrofotografie meistern.

Die Bildqualität ist etwas besser, vor allem in der Randschärfe bei der Offenblende. Beim Abblenden ist die Bildqualität sehr gut, genauso wie beim Samyang 14mm. Auch hier ist die Sonnenblende fix. Mit 8,7cmx10,6cm ist es noch größer und mit 590Gramm auch etwas schwerer. Für den Preis kann ich das Objektiv aber sehr empfehlen.

 

Überschrift Weitwinkel-Festbrennweiten

Weitwinkel-Festbrennweiten

 

Weitwinkel-Festbrennweiten sind Festbrennweiten, die eine sehr geringe Brennweite haben und deshalb sehr oft zum Fotografieren von Landschaften oder Architektur genutzt werden.

Im Gegensatz zu Ultraweitwinkel-Festbrennweiten haben Weitwinkel Festbrennweiten eine etwas größere Brennweite und dadurch eine natürlichere Wirkung, da sie das Bild nicht so stark verzerren. Wenn du auf der Suche nach einem Weitwinkel-Objektiv bist, aber etwas mehr Freiraum beim Fotografieren benötigst, könnten die Weitwinkel-Zooms außerdem für dich interessant sein.

Meine Empfehlung:

Das Sigma 20mm F1,4 DG HSM Art* bietet für einen stolzen Preis eine extrem hochwertige Bildqualität und eine sehr große Offenblende von F1.4. Nicht ohne Grund ist eins der beliebtesten Objektive bei Profis für das Fotografieren von Milchstraßen.

 

  • Brennweite: 16mm
  • Blende: F2.0
  • APS-C Objektiv

Das Walimex 16mm ist auch ein vollständig manuelles Objektiv. Die Sonnenblende ist aber abschraubbar und ein Filter lässt sich aufschrauben. Die Bildqualität ist bei F4 hervorragend und selbst bei Offenblende F2 noch sehr gut. Randunschärfen sind kaum zu erkennen und die Vignettierung hält sich auch in Grenzen. Auch die Verarbeitung ist vorbildlich. Mit 8,3cmx8,9cm und 583 Gramm ist es außerdem relativ portabel. Wenn du ein richtig gutes Weitwinkel Objektiv suchst und dein Geldbeutel etwas schonen willst, dann kann ich dir das Walimex Pro wärmstens empfehlen.

 

  • Brennweite: 20mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Weitwinkel Objektiv von Sigma besitzt eine Brennweite von 20mm. Die Art Reihe verspricht eine sehr gute Objektivgüte und Bildleistung, was sich hier definitiv bestätigen lässt. Selbst bei der F1,4er Offenblende (!) sind die Bilder knackscharf und kontrastreich, durch Abblenden verbessert sich das noch einmal. Die sehr große Offenblende ermöglicht super Astro-Bilder oder auch bei schlechten Lichtbedingungen Bilder aus der Hand. Ein sehr schneller Autofokus ist integriert, die Sonnenblende ist fix.

Die Verarbeitung ist hervorragend. Dafür ist es mit 9,1cmx13cm wirklich groß und mit 950 Gramm auch ziemlich schwer. Ein wirklich extrem gutes Objektiv, für knapp 850€ aber schon eine Investition.

 

  • Brennweite: 14mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Diese Premium Festbrennweite ist eine von Sigmas besten Objektiven. Ausgestattet mit einer Offenblende von F1.4 und einer extrem guten Bildqualität und einer sehr guten Verarbeitung, entspricht es der hohen Anforderungen vieler Profis.

 

Überschrift Normal-Festbrennweiten

Normal-Festbrennweiten

Als sogenannte Normal-Festbrennweiten werden Festbrennweiten bezeichnet, die eine Brennweite zwischen 21 und 35 mm haben. Normal-Festbrennweiten erzeugen von allen Objektiven den „natürlichsten“ Bild-Look, da ~31 mm (bzw. 50 mm an Vollformat) als die Brennweite zählt, die ungefähr dem Sichtfeld unserer Augen entspricht.

Viele der hier vorgestellten Objektive können auch sehr gut für die Portraitfotografie genutzt werden. Um die Auflistung der Objektive etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich aber eine zusätzliche Kategorie für Portrait-Festbrennweiten erstellt, die alle Festbrennweiten mit einer Brennweite 40 mm – 80 mm beinhaltet.

Meine Empfehlung:

Das Canon EF-S 24 mm 1:2.8 STM* ist für ca. 160€ eine super Festbrennweite, wenn du einfach ein kleines aber feines Objektiv für Unterwegs sucht. Im Vergleich zu deinem Kit-Objektiv ist es kompakter, hochauflösender und mit einer maximalen Offenblende von F2.8 außerdem lichtstärker.

 

  • Brennweite: 24mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Pancake Canon 24mm ist, wie der Name schon sagt mit 6,8cmx2,3cm und gerade einmal 120 Gramm extrem portabel. Es deckt eine Brennweite von 24mm ab und besitzt eine noch ausreichende Offenblende von F2,8. Im Randbereich sind bei der Offenblende teils stärkere Unschärfen zu erkennen. Die Vignettierung ist ebenfalls klar zu sehen. Trotzdem ist die Bildqualität, nach abblenden, gut. Ein Autofokus ist mit an Bord.

Wegen dem niedrigen Preis und der extremen Mobilität ist es eines der beliebtesten Festbrennweiten im Normal-Bereich, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt.

 

  • Brennweite: 35mm
  • Blende: F1.8
  • Vollformat Objektiv

Das Tamron SP ist ein Premium Vollformat Objektiv mit 35mm Brennweite und einer 1,8er Blende. Damit lassen sich sehr schöne Bokehs erstellen. Die Bildqualität ist vor allem in der Bildmitte hervorragend. Nach außen lassen sich kleine Schwächen erkennen, was durch Abblenden kompensiert werden kann. Vignettierungen und Verzeichnungen sind quasi nicht zu erkennen.

Ein guter Autofokus und ein Bildstabilisator gehören zur Ausstattung. Wie erwartet ist das Objektiv sehr gut verarbeitet, mit 8,0cmx8,1cm und 480 Gramm auch noch gut portabel. Ein wirklich sehr gut gelungenes Vollformat Objektiv.

 

  • Brennweite: 35mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Das Sigma 35mm stammt aus der Vollformat Premium Serie von Sigma, und das zurecht. Das Bokeh bei der F1,4er Blende ist durch die runde Blendenöffnung sehr schön, die Bildqualität durchgehend hervorragend. Der Autofokus stellt schnell scharf.

Auf einen Bildstabilisator musst du leider verzichten. Auch bei der Mobilität bist du ein wenig eingeschränkt, denn mit 7,7cmx9,4cm und 665 Gramm ist es vergleichsweise groß und relativ schwer. Ich würde aufgrund des Preises und der nahezu gleichen Leistung eher zu dem Tamron 35mm greifen.

 

  • Brennweite: 21mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Carl Zeiss besitzt eine Brennweite von 21mm und eine Blende von 2,8. Es ist in der Bildmitte extrem scharf. An den Rändern lassen sich bei der Offenblende leichte Unschärfen erkennen, was durch abblenden verschwindet. Das ist aber meckern auf sehr hohem Niveau. Das Vollformat Objektiv ist lediglich manuell zu fokussieren. Mit 8,7cmx10,9cm und 600 Gramm ist es groß aber bei der hervorragenden Verarbeitung noch angemessen leicht.

Das Carl Zeiss ist also eher was für Profis, was sich auch im Preis wiederspiegelt.
Überschrift Portrait-Festbrennweiten

Portrait-Festbrennweiten

Als Portrait-Festbrennweiten habe ich Festbrennweiten kategorisiert, die eine Brennweite zwischen 40mm und 50mm besitzen. Sie eignen sich besonders gut zum Aufnehmen von Portraits, da sie keine zu geringe und keine zu weite Brennweite haben. Außerdem sind sie mit einer sehr großen Offenblende (wie zum Beispiel F1.8) ausgestattet, mit der sich ein wunderschönes Bokeh zaubern lässt, wodurch du dein Modell super vom Hintergrund separieren kannst.

Meine Empfehlung:

Das Canon EF 50mm 1:1.8 STM* ist das das beste Portraitobjektiv, wenn du auf der Suche nach einer Festbrennweite mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis bist. Für ca. 116€ (Stand: Oktober 2018) bietet es eine sehr gute optische Leistung und hat eine große Offenblende von F1.8, mit der du ein sehr schönes Bokeh zaubern kannst. Nicht ohne Grund ist es das wahrscheinlich meist-verkaufte Objektiv für Canon Kameras!

 

In diesem sehr interessanten Objektiv gibt dir Stephan Wiesner einige interessante Informationen rund um die Portrait Objektive:

 

  • Brennweite: 50mm
  • Blende: F1.8
  • Vollformat Objektiv

Das Yongnuo 50mm ist ein Vollformat Portrait Objektiv mit einer 1,8er Offenblende und ähnelt doch sehr dem Canon EF 50mm. Gerade der Preis von gerade einmal 50€ macht das Objektiv interessant. Aber kann man da wirklich viel erwarten? Die Verarbeitung ist ganz gut, wenn auch aus Plastik. Dafür ist es mit 120 Gramm sehr leicht und mit 7,4cmx6cm auch gut portabel.

Die Bildqualität ist wirklich erstaunlich. In der Mitte sehr scharf und zum Rand hin auch nur leicht abfallend. Der Autofokus sitzt nicht immer und ist auch ziemlich langsam, dafür ist das Bokeh schön weich. Bildstabilisiert ist das Objektiv nicht. Für 50€ kann ich das Objektiv aber sehr empfehlen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist überzeugend.

 

  • Brennweite: 50mm
  • Blende: F1.8
  • Vollformat Objektiv

Das 50mm 1,8 Vollformat Objektiv von Canon ist das beliebteste Objektiv für Canon Kameras überhaupt! Mit 6,9cmx3,9cm und 160 Gramm fällt es kaum auf, egal ob in der Tasche oder an der Kamera. Das Bajonett ist aus Metall gefertigt und es ist wirklich gut verarbeitet. Auch die Bildqualität überzeugt. Natürlich sind auch hier am Rand kleine Unschärfen zu erkennen, was aber bei einem Portrait einen gewissen Look hervorruft. Das Bokeh ist sehr schön und der Autofokus ist schnell und treffsicher.

Das Objektiv überzeugt auf ganzer Linie, vor allem für den Preis, weshalb es meiner Meinung nach zur Standardausstattung der meisten Hobby-Fotografen gehören sollte!

 

  • Brennweite: 40mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Canon EF 40mm ist mit 130 Gramm und 6,8cmx2,3cm das kompakteste und mobilste der vorgestellten Portrait Festbrennweiten. Es ist auch wieder für Vollformat-Sensoren geeignet und besitzt (nur) eine 2,8er Blende. Die Bildqualität ist in der Mitte überzeugend. Bei der (schwachen) Offenblende sind aber dennoch deutliche unschärfen zu erkennen, was sich ab F4 deutlich verbessert hat.

Darunter leidet natürlich das Bokeh. Ich würde für Portraits eher das Canon 50mm 1,8 oder das Tamron 45mm 1,8 empfehlen. Wenn du aber ein extrem kompaktes Objektiv mit einer alltäglichen Brennweite suchst und nicht nur Portraits damit schießt (also auch öfter abblendest), dann kann ich dir auch dieses Objektiv ans Herz legen.

 

  • Brennweite: 50mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Das Canon 50mm 1,4 ist der lichtstärkere Bruder des beliebten Canon F1.8.

Das Bokeh ist wirklich sehr gut. Dafür lässt dich die Schärfe bei der Offenblende im Stich. Erst ab Blende F4 ist das Objektiv wirklich scharf, dafür dann aber auch bis zum Rand. Die Verarbeitung ist sehr gut und der Autofokus ist dank des Ultraschallmotors sehr schnell und treffsicher. Mit 290 Gramm und 7,4x5cm hat es ein angenehmes Gewicht und ist gut portabel. Ich empfehle dir aber aufgrund der fehlenden Schärfe bei der Offenblende das Tamron 45mm.

 

  • Brennweite: 45mm
  • Blende: F1.8
  • Vollformat Objektiv

Das 45mm F1,8 Vollformat Objektiv aus der Premium Reihe von Tamron ist als erstes der vorgestellten Portrait Objektive bildstabilisiert, besitzt einen rasanten Autofokus und ist spritzwassergeschützt. Dafür ist es mit 8cmx9,2cm und 560 Gramm deutlich größer und schwerer als so mancher Mitstreiter. Das Bokeh ist sehr schön und die Bildqualität überzeugt auch bei der Offenblende bis an die Ränder. Bis jetzt die stärkste Leistung und eine klare Kaufempfehlung meinerseits.

 

  • Brennweite: 50mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Größe und Gewicht werden vom Vollformat Sigma 50mm F1,4 Art mit 815 Gramm und 8,5cmx10cm nochmal getoppt, was die Mobilität doch schon ziemlich einschränkt. Dafür ist es jedoch top verarbeitet! Dafür glänzt das Objektiv mit einer Schärfe bis in den Randbereich, einer kaum vorhandenen Vignettierung/Verzerrung und setzt somit der Bildqualität des Tamron noch eins oben drauf.

Ein sehr schneller Autofokus ist auch an Bord. Das Bokeh ist sehr schön weich und es lassen sich tolle Portraits damit schießen.

 

  • Brennweite: 50mm
  • Blende: F1.2
  • Vollformat Objektiv

Das 50mm F1,2 ist das Premium Vollformat Portrait Objektiv aus dem Hause Canon. Mit der 1,2er Blende lassen sich butterweiche Bokehs erstellen. Mit 8,6cmx6,6cm ist es sehr breit, dafür aber gut portabel und mit 580 Gramm für ein Portrait-Objektiv ein ziemlicher Brocken. Die Verarbeitung ist wie erwartet hervorragend. Ein sehr schneller Autofokus gehört ebenfalls zur Ausstattung. Aufgrund des hohen Preises ist dieses Glas eher etwas für Profis.

 

Überschrift Tele-Festbrennweiten

Tele-Festbrennweiten

 

Bei Tele-Festbrennweiten handelt es sich um Festbrennweiten, die eine Brennweite von über 85 mm besitzen. Da man bei typischen Einsatzzwecken von Tele-Objektiven (wie bei der Tier- oder Sport-Fotografie) in der Regel flexible Brennweite benötigt, empfehle ich dir jedoch dich bei den Tele-Zooms umzusehen, wenn du weit entfernte Motive ganz groß darstellen willst.

Weitere interessante Tele-Festbrennweiten findest du außerdem weiter unten bei den Makro-Festbrennweiten.

Meine Empfehlung:

Das Sigma 135mm F1.8 der Art Klasse* wird von Profi-Fotografen oft noch als Portrait-Objektiv benutzt, da es eine extrem gute optische Qualität hat und eine für die Brennweite sehr offene Blende von F1.8 besitzt. 

 

  • Brennweite: 85mm
  • Blende: F1.8
  • Vollformat Objektiv

Das Canon 85mm F1,8 ist ein Vollformat Tele-Objektiv, das schon relativ Nahe an den Portrait-Bereich heran rückt. Mit der Offenblende 1,8 lässt sich ein sehr schönes Bokeh erzeugen. Das Objektiv ist hochwertig verarbeitet und bringt 425 Gramm bei 7,5×7,2cm auf die Waage. Das ist für ein Tele wirklich wenig. Die Bildqualität ist selbst bei der Offenblende sehr gut.

In den Randbereichen sind leichte Schärfe-Abfälle zu erkennen, was durch Abblenden aber verschwindet. Der Ultraschall Autofokus ist schnell und treffsicher. Auf einen Bildstabilisator musst du leider verzichten. Zusammenfassend eine klare Empfehlung, gerade weil man auch schöne Portraits damit schießen kann.

 

  • Brennweite: 85mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Dies ist die ältere Variante des unten vorgestellten 85mm F1.4 Art von Sigma. Leider wird es nicht mehr neu von Sigma verkauft, aber auf Amazon bekommt man es gebraucht beispielsweise schon für ca. 480€. Meiner Meinung nach eine Überlegung Wert, wenn du eine hochwertige optische Leistung für deine Canon Kamera suchst.

 

  • Brennweite: 85mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Hierbei handelt es sich um ein sehr hochwertiges Vollformat-Objektiv für Canon Spiegelreflexkameras. Sehr beliebt bei Profis für das Aufnehmen für Portraits. Es steht als direkte Konkurrenz zum weiter unten vorgestellten Canon 85mm F1.4 und dem F1.2.

 

  • Brennweite: 135mm
  • Blende: F1.8
  • Vollformat Objektiv

Die Premium Vollformat Tele Festbrennweite von Sigma deckt eine Brennweite von 135mm ab, bei einer maximalen Offenblende von 1,8. Damit lassen sich butterweiche Bokehs erstellen. Die Abbildungsleistung ist exzellent. Von der Mitte bis an den Rand ist es gestochen scharf.

Verzeichnungen und Verzerrungen sind quasi gar nicht zu erkennen. Eine Meisterleistung! Dafür ist das Objektiv mit 1,13kg (!) sehr schwer und die 9,1cmx11,5cm sind auch nicht mehr besonders handlich. Auf einen Bildstabilisator musst du auch hier verzichten, ein schneller Autofokus ist integriert.

 

  • Brennweite: 85mm
  • Blende: F1.4
  • Vollformat Objektiv

Dieses Vollformat Portrait-Objektiv von Canon steht für eins der besten Objektive zum Aufnehmen von Portraits. Da ich die Brennweiten der unterschiedlichen Kategorien auf die APS-C Sensorgröße umgerechnet habe, ist es bei den Tele-Objektiven eingeordnet.

Wenn du eine ähnlich erstklassige Bildqualität suchst und etwas Geld sparen willst, könnte das oben vorgestellte Sigma 85mm F1.4 Art für dich interessant sein.

 

  • Brennweite: 85mm
  • Blende: F1.2
  • Vollformat Objektiv

Das Premium Objektiv von Canon ist auch wieder Vollformat geeignet und deckt, wie sein lichtschwächerer Bruder auch, 85mm ab. Es hat eine Offenblende von F1,2 (!) was zu einem traumhaften Bokeh führt. Die Bildqualität ist in der Mitte extrem scharf, in den Randbereichen lassen sich vor allem bei sehr offenblendigen Bildern Unschärfen erkennen (das ist bei F1,2 aber normal). Nach Abblenden ist die Bildqualität hervorragend.

Auch die Verarbeitung ist super. Ein sehr schneller Autofokus ist mit an Bord. Mit 9,2cmx8,4cm ist es sehr dick, aber noch handlich, wobei das Objektiv mit 1,03kg doch sehr schwer ausfällt. Aufgrund dessen und des sehr hohen Preises ist es eher etwas für richtige Profis.

 

Überschrift Makro-Festbrennweiten

Makro-Festbrennweiten

 

Als Makro-Festbrennweiten habe ich sämtliche Festbrennweiten kategorisiert, die speziell für die Makro-Fotografie gebaut sind. Im Gegensatz zu den weiter oben vorgestellten Makro-Zooms haben Makro-Festbrennweiten in der Regel eine deutlich bessere Bildqualität und einen geringen Mindestabstand. Deshalb rate ich dir zu einer dedizierten Makro-Festbrennweite, wenn du ernsthaft mit der Makro-Fotografie starten willst.

Meine Empfehlung:

Das Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM* bietet dir für einen vergleichsweise geringen Preis eine Bildqualität auf Profi-Niveau. Über 150 5-Sterne Reviews auf Amazon sprechen für ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis dieses Objektivs.

 

In diesem Video vergleichen die Jungs von ValueTechTV 3 Makro-Objektive für Canon:

 

  • Brennweite: 35mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Canon Makro bietet lediglich ein Brennweite von 35mm, was für ein Makro wirklich wenig ist (sich bewegende Motive, wie Tiere, lassen sich durch Aufschrecken bei Annäherung kaum fotografieren). Für den möglichen Abbildungsmaßstab von 1:1 muss man sehr nahe an das Motiv heran.

Hierfür ist an der Stirn des Objektivs eine kreisrunde LED eingebaut, die das Motiv beleuchtet und Abschattungen vermeidet. Ein Autofokus und ein Bildstabilisator sind mit an Bord und über einen Schalter direkt am Objektiv ein- bzw. ausschaltbar. Die Bildqualität ist gut, in der Mitte sehr scharf, am Rand etwas schwächer, was durch abblenden aber kompensiert werden kann. Mit 6,9cmx5,6cm und 190 Gramm ist es extrem Mobil und trotzdem hochwertig verarbeitet.

Je nachdem was du damit fotografieren willst, ist es meiner Meinung nach durchaus eine Überlegung wert.

 

  • Brennweite: 60mm
  • Blende: F2
  • APS-C Objektiv

Das Tamron Makro Objektiv deckt eine Brennweite von 60mm ab, was das “Tiere-Problem” bessert, aber noch nicht löst. Mit der Blende F2 lassen sich aus der Hand auch noch sehr schöne Makro-Aufnahmen bis zu einem Abbildungsmaßstab von 1:1 schießen. Der integrierte Autofokus ist langsam und laut, ich empfehle manuell zu fokussieren.

Die Bildqualität ist sehr gut, auch bei Offenblende. Schärfeverlust zum Rand ist nur kaum sichtbar und bei Makros eh nicht wirklich von Bedeutung. Die Verarbeitung ist auch sehr gut und mit 400 Gramm und 7,3cmx8,0cm ist es sehr angenehm in der Hand und in der Tasche.

Meiner Meinung nach ein super Objektiv wenn du manuell fokussierst und keine schreckhaften Tiere ablichten willst.

 

  • Brennweite: 100mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Makro Objektiv von Tokina besitzt eine Brennweite von 100mm und einen möglichen Abbildungsmaßstab von 1:1. Die Blende von F2.8 ermöglicht schöne Bokehs.

Die Bildqualität ist über den ganzen Blendenbereich auf einer sehr hohen Niveau ohne Verzerrungen, Verzeichnungen oder chromatische Aberrationen. Der integrierte Autofokus ist hingegen schwach, weder treffsicher, noch schnell. Das ist bei Makro Objektiven aber nicht ausschlaggebend, da man sehr oft manuell fokussieren muss, um den gewollten Bereich scharf zu stellen. Ein Bildstabilisator fehlt. Das Objektiv ist hochwertig verarbeitet und bringt mit 7,3×9,5cm und 540 Gramm angenehme Abmessungen mit. Eine klare Empfehlung, gerade wegen Verhältnis zwischen Leistung und Größe/Gewicht.

 

  • Brennweite: 90mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Diese Makro-Festbrennweite von Tamron wird ebenfalls für ihre Profi-Qualität zum Mittelklasse Preis gelobt. Wie auch das von mir empfohlene Modell von Sigma ist es für Vollformat-Kameras konzipiert, aber soll auch auch den günstigeren APS-C Kameras eine hervorragende Performance abliefern.

 

  • Brennweite: 105mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Makro von Sigma hat eine Brennweite von 105mm, was auch bei schreckhaften Tieren wegen des größeren Abstandes zum Objekt eine gute Figur zeigt. Die Blende F2,8 ist Standard. Es lässt sich ein Abbildungsmaßstab von 1:1 erreichen, mit einem Sigma Tele-Converter sogar 2:1.

Die Bildqualität ist sehr hochwertig und knackig scharf, von der Mitte bis zum Rand. Es ist bildstabilisiert und besitzt einen schnellen Autofokus, dessen Bereich du zusätzlich am Objektiv an einem Schalter einstellen kannst. Die Verarbeitung ist hervorragend, sogar ein Spritzwasserschutz ist integriert.

Hierfür leidet die Größe und das Gewicht mit 7,8cmx12,6cm und 725 Gramm. Wenn dich das nicht stört, dann ist das Objektiv eine ganz klare Kaufempfehlung, wenn es doch etwas portabler sein soll empfehle ich dir das Tokina 100mm.

 

  • Brennweite: 60mm
  • Blende: F2.8
  • APS-C Objektiv

Das Canon 60mm besitzt eine Blende von F2.8 und einen möglichen Abbildungsmaßstab von 1:1. Ein sehr schneller Autofokus ist außerdem an Bord, ein Bildstabilisator fehlt. Die Bildqualität ist bei der Offenblende etwas schwammig, ab Blende F4 (Makros werden so gut wie immer abgeblendet) aber knackig scharf. Mit 7,3cmx7cm und 335 Gramm ist das Objektiv sehr portabel. Ich würde dir dennoch eher zum Tokina raten greifen und wenn du mobil sein willst zum oben vorgestellten Sigma.

 

  • Brennweite: 100mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Dieses Makroobjektiv von Samyang kann als direkter Konkurrent zum folgenden 100mm F2.8 von Canon angesehen werden. Zum fast halben Preis soll es gleich schöne Bilder zaubern, wie das Pendant von Canon. Jedoch musst du den fehlenden Autofokus in Kauf nehmen, der bei den meisten Samyang Objektiven fehlt. Meiner Meinung nach ist dieser in der Makro-Fotografie aber in der Regel nicht nötig, da die meisten Fotografen sich die Zeit nehmen und das Motiv manuell fokussieren.

Wenn du Geld sparen willst, würde ich dir jedoch eher zum oben vorgestellten 100mm F2.8 von Sigma raten, das ebenfalls für ca. 400€ zu kaufen ist.

 

  • Brennweite: 90mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Hierbei handelt es sich um die neuere Version des oben vorgestellten 90mm F2.8 von Tamron. Es soll mit einer noch besseren Bildqualität, einer besseren Verarbeitung, sowie einem optimierten Autofokus punkten. Ob das für dich die ca. 200€ Aufpreis Wert ist, musst du aber selbst entscheiden. Ich sehe den Mehrwert nicht wirklich und würde deshalb lieber zum günstigeren Tamron oder Sigma greifen.

 

  • Brennweite: 100mm
  • Blende: F2.8
  • Vollformat Objektiv

Das Premium Vollformat Makro aus dem Hause Canon ist extrem gut verarbeitet, besitzt einen Spritzwasserschutz, ist aber mit 7,8cmx12,3cm und 625 Gramm ziemlich groß, aber auch angenehm in der Hand. Die Bildqualität ist in der Bildmitte exzellent, in den Randbereichen etwas schwächer, aber dennoch sehr gut.

Nach Abblenden sind auch die Randbereiche knackscharf. Die maximale Offenblende beträgt 2,8, ein treffsicherer und sehr schneller Autofokus und ein Bildstabilisator sind integriert. Zusammenfassend ein extrem gutes Objektiv, aber wegen des Preisunterschiedes zu anderen (auch) sehr guten Makro´s eher etwas für Profis.

 

Überschrift TiltShift Festbrennweiten

TiltShift Festbrennweiten

 

Bei TiltShif Objektiven (auch Tilt and Shift oder kurz T-and-S genannt) handelt es sich um Festbrennweiten, bei dem die Optik unabhängig von der Kamera drei dimensional verstellt werden kann. Dadurch kannst du beispielsweise einen selektiven Unschärfe-Effekt erzielen, der nicht von der Entfernung eines Motivs abhängt.

Ich selbst habe bisher leider keine Erfahrungen mit dieser interessanten Art von Objektiven gemacht, aber will euch natürlich trotzdem nicht die zwei Optiken vorenthalten, die ich in den Weiten des Internets gefunden habe.

 

  • Brennweite: 24mm
  • Blende: F3.5
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Tilt and Shift von Samyang deckt eine Brennweite von 24mm ab und besitzt einen 12mm Verstellweg, was 8,5 Grad Neigung in jede Richtung entspricht. Die maximale Offenblende beträgt 3,5, was aber eher unwichtig ist. Ein Autofokus ist bei T-and-S-Objektiven generell nicht zu finden, da man eh sehr viel einstellen muss und quasi immer auf einem Stativ arbeitet.

qDie Bildqualität überzeugt, vor allem nachdem man ein wenig abgeblendet hat. Verzeichnungen sind deutlich zu erkennen und lassen sich im Nachhinein (z.B. Lightroom) nur schlecht bearbeiten. Mit 8,3cmx9,8cm und 670 Gramm ist das Objektiv (für ein T-and-S) angenehm leicht und noch nicht zu groß.

 

  • Brennweite: 35mm
  • Blende: F2.5
  • Vollformat Objektiv

Der Hersteller Lensbaby hat sich mit seinen Objektiven auf die Herstellung von exotischen Gläsern spezialisiert. Eins der meist verbreiteten dieser Nischenprodukte ist wahrscheinlich das Composer Pro II. Hier* findest du weitere exotische Objektive von Lensbaby.

Überschrift Exotische Festbrennweiten

Exotische Festbrennweiten

 

In dieser Kategorie habe ich drei Objektive zusammengefasst, die ich den meisten Fotografen eher nicht empfehlen würde. Trotzdem will ich dir diese exotischen Festbrennweiten nicht vorenthalten, wenn du ein experimentierfreudiger Fotograf bist.

 

  • Brennweite: 500mm
  • Blende: F8
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Super-Tele von Walimex besitzt eine Brennweite von 500mm bei einer Blende von F8. Die Bildqualität ist überraschend gut, vor allem bei dem Preis.

Dafür ist das Objektiv komplett manuell und mit 8cmx30cm riesig. Für die Länge bringt es aber ein moderates Gewicht von 670 Gramm auf die Waage. Ich rate dir aber von dem Objektiv ab. Wenn du nach einer langen Brennweite für einen relativ geringen Preis ausschau hälst, empfehle ich dir lieber eins der oben vorgestellten Tele-Zooms.

 

  • Brennweite: 800mm
  • Blende: F8
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Spiegel-Tele von Walimex schießt seine Bilder mit einer Brennweite von 800mm und einer Blende von F8. Hier hat man, aufgrund der Spiegel-Bauweise, ein sehr klobiges Objektiv mit 11cmx13cm und knapp 1kg in der Hand, oder besser auf dem Stativ.

Es ist komplett manuell und die Bildqualität ist wirklich nicht die beste, für den Preis aber okay. Ich würde, wenn du die große Brennweite nicht unbedingt benötigst, eher zum Sigma 150-600mm greifen.

 

  • Brennweite: 650-1300mm
  • Blende: F8-16
  • Vollformat Objektiv

Das Vollformat Super-Tele-Zoom von Walimex deckt einen extremen Brennweitenbereich von 650-1300mm (!) ab. Die maximale Offenblende ist F8. Mit 10cmx45cm (im eingefahrenen Zustand) und 2 kg ist das Objektiv ein echter Brummer. Es ist, wie die anderen auch, komplett manuell.

Die Brennweitenänderung erfolgt über den Auszug ab Objektivtubus. Bei längeren Brennweiten (>1000mm) lässt die Stabilität des sonst relativ gut gefertigten Objektives etwas nach und lässt das Objektiv nach unten “absinken”. Ich würde euch das Objektiv nicht empfehlen und auch in den Rezensionen auf Amazon kann man nicht unbedingt eine sehr große Begeisterung herauslesen.

 

Überschrift Telekonverter und Sonstiges

Telekonverter und Sonstiges

 

Als Telekonverter oder Extender bezeichnet man eine Glaskonstruktion, die du zwischen dein Objektiv und die Kamera schrauben kannst. Sie vergrößern die Brennweite zu dem angegebenen Faktor (1,4 oder 2).

Dadurch sind sie vor allem hilfreich, wenn du die Brennweite deines bereits vorhandenes Teleobjektiv vergrößern willst. Jedoch wirkt sich ein Extender nicht unbedingt positiv auf die Bildqualität aus und dein Objektiv wird um einiges lichtschwächer.

Makro-Ringe sind Zwischenringe, die du zwischen dein Objektiv und die Kamera schraubst. Im Gegensatz zu den Telekonvertern haben sie kein Glas verbaut, sondern platzieren das Objektiv lediglich weiter vom Sensor weg. In der Theorie kannst du damit jedes Objektiv zu einem Makro-Objektiv umkonzipieren. In der Praxis wirkt sich das jedoch ziemlich stark auf die Bildqualität aus und ich empfehle es dir nur, wenn du ein wenig in die Makro-Fotografie hereinschnuppern willst.

 

  • Brennweitenverlängerung: 2fach
  • Blendeneinschränkung: 2fach

Mit den Tele-Extendern kannst du deine maximale Brennweite erweitern. Der 2-fach Extender von Canon lässt dir eine doppelte Brennweite zu (z.B. 200mm -> 400mm). Dafür wird auch deine Blende und den gleichen Faktor verringert. Wenn du etwas mehr, oder doppelt so viel Brennweite brauchst / willst, sind auch die Tele-Extender ein guter Tipp. Gerade in der Kombination mit hochwertigen Tele-Objektiven, da man bei diesen in der Regel nicht mit großen Einbußen in der Abbildungsleistung zu rechnen hat.

 

  • Brennweitenverlängerung: 1,4fach
  • Blendeneinschränkung: 1,4fach

Das gleiche Prinzip wie schon beim stärkeren Bruder. Nur um den Faktor 1,4.

 

Mit den Makro-Zwischenringen kannst du die Naheinstellgrenze von deinem (Vollformat-) Objektiv verringern und somit einen größeren Abbildungsmaßstab erzielen.

Die Ringen lassen sich individuell kombinieren und übertragen über die Kontakte den Autofokus und die Blende. Der Nachteil liegt hierbei, dass die Zwischenringe lediglich die Linsen weiter vom Sensor weg halten und somit viel Licht “schlucken” und ebenfalls nur einen sehr kleinen Teil des Glases verwenden, wodurch sich die Schärfe in der Regel stark verschlechtert. Außerdem leidet der Autofokus stark darunter. Wenn du dir aber kein dediziertes Makro-Objektiv zulegen möchtest, dann können die Zwischenringe eine echte Alternative sein.


Bist du dir immer noch nicht sicher, welches Modell das richtige für dich ist?

Gerne kannst du unter diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen und wir finden gemeinsam das perfekte Canon Objektiv für deine Ansprüche 🙂!


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