Skip to main content

Kompakte Systemkameras im Test – Das sind meine Empfehlungen für 2017

Hobby-Fotografen haben sich daran gewöhnt, dass gute Kameras immer besser werden. Die meisten Fotografen wollen zu vielen Anlässen keine große Spiegelreflexkamera mehr mit sich herumschleppen, aber trotzdem hochqualitative Bilder aufnehmen.

Aber gibt es auch kleine Kameras, die hochqualitative Bilder aufnehmen?

Die besten kompakten Systemkameras versprechen das Optimale aus beiden Welten zu bieten: Sie haben sehr kleine Abmessungen, eine gute Bildqualität und (im Gegensatz zu Kompaktkameras) trotzdem noch die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln.

Welche Vorteile haben die unterschiedlichen Modelle und welches ist ideal für dich?

Das versuche ich dir in diesem Artikel zu zeigen!

Viel Spaß beim Lesen 🙂



Was sind kompakte Systemkameras?

Bei kompakten Systemkameras handelt es sich um normale spiegellose Kameras (auch DSLM genannt), die sehr kleine Abmessungen besitzen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass trotz des kleinen Gehäuses ein großer Sensor verbaut ist und außerdem das Objektiv gewechselt werden kann. Kameras dieser Art sollten aber auf keinen Fall mit Kompaktkameras gleichgesetzt werden. Bei den letzteren handelt es sich um (noch kleinere) Digitalkameras, bei welcher das Objektiv nicht gewechselt werden kann und die mit einem deutlich kleineren Sensor ausgestattet sind.

Der Vorteil der kompakten spiegellosen Kameras liegt auf der Hand:

Systemkameras im Allgemeinen werden Spiegelreflexkameras immer häufiger aufgrund ihrer kleinen Abmessungen vorgezogen. Besonders kompakte Modelle sind nochmals etwas abgespeckter als die herkömmlichen Kameras.

Sie sind fast so klein, wie eine Kompaktkamera, wodurch sie sich in den meisten Hosentaschen (oder Handtaschen) problemlos verstauen lassen.

Da du außerdem die Möglichkeit hast das Objektiv zu wechseln, bleiben die Kameras nur so lange kompakt, wie sie auch ein kompaktes Objektiv besitzen. Deshalb werden sie in der Regel mit verhältnismäßig kleinen Zoom-Objektiven oder Pancake-Objektiven ausgestattet.

Objektiv Olympus E-PL7

Ein winziges Objektiv: Die Kit-Linse der Olympus E-PL7


Vorteile und Nachteile von kompakten Systemkameras

Kleine Kameras werden immer besser und bessere Kameras werden immer kleiner!

Aber welche Abstriche muss man machen, wenn man sich für eine kompakte Systemkamera entscheidet? Und welche Vorteile bieten die Modelle im Vergleich zu anderen Kameratypen (wie Spiegelreflexkameras, oder Kompaktkameras)?

Vorteile

  • Gute Bildqualität (dank großem Sensor)
  • Sehr kleine Abmessungen
  • (Meistens) Mit intigriertem elektronischen Sucher
  • Objektive können gewechselt werden

Nachteile

  • Weniger Knöpfe und Räder um Einstellungen vorzunehmen
  • Je nach Modell kein Sucher
  • Nicht so kompakt wie Kompaktkameras
  • Geringerer Zoom als bei Kompaktkameras


Meine Empfehlungen

Die besten 3 kompakten Systemkameras 2017

Aber für welche kompakte Systemkamera solltest du dich entscheiden?

Wie bei allen Entscheidungen im Leben ist das natürlich abhängig von deinen Anforderungen und deinen Zielen 😉

Bevor du dich jedoch auf ein spezifisches Modell festlegst, ist es wichtig zu wissen, wie sich verschiedene Modelle voneinander unterscheiden:

Es gibt viele verschiedenen Hersteller (wie Sony, Olympus, Panasonic, Canon oder Nikon), die alle einen anderen Objektivanschluss für ihre Kamera-Modelle benutzen (abgesehen von Olympus und Panasonic). Von diesen ist Abhängig welche Auswahl an Objektiven (und vor allem: welche Auswahl an kompakten Objektiven) dir für das jeweilige System zur Verfügung steht.

Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie viel du für ein entsprechendes Modell ausgeben willst. Viele Fotografen, die eine kleine Kamera haben wollen, sind gleichzeitig auch an einer sehr günstigen Variante interessiert. Deshalb stelle ich dir weiter unten außerdem die besten 3 kompakten Modelle bis 300€.

Aber kommen wir nun zu meinem persönlichen Testsieger der kompakten Systemkameras:

 

#1 Sony Alpha 6000

 

Die Sony Alpha 6000 hat mittlerweile „schon“ etwas mehr als 3 Jahre auf dem Buckel. Trotzdem führt sie die Bestenliste der kompakten Systemkameras an, da sie seit der Markteinführung schon als der Preis-Leistungs-König aller Systemkameras dargestellt wird. Ich selbst fotografiere seit 2 Jahren fast ausschließlich nur mit der Sony Alpha 6000 und bin wirklich sehr mit ihr zufrieden mit ihr!

Für den verhältnismäßig niedrigen Preis, bietet die Sony A6000 eine sehr gute Bildqualität, ein ordentliches Rauschverhalten und überzeugt auch Hobby-Sportfotografen mit einem flotten Autofokus und einer Serienbildfunktion von 11 Bildern pro Sekunde.

Mit der Alpha 6000 schafft es Sony den großen APS-C Sensor in ein relativ kleines Gehäuse zu verpacken. Das mitgelieferte Kit-Objektiv ist zudem sehr klein und lässt das Modell auf Kompaktkamera-Ähnliche Dimensionen schrumpfen.

Mehr Informationen, sowie eine übersichtliche Infografik findest du in meinem Testbericht zur Alpha 6000.

Amazon-Bestseller Sony Alpha 6000 Systemkamera

 

#2 Olympus PEN E-PL7

Die Olympus PEN E-PL7 ist ein noch kompaktere Modell als die Sony A6000. Sie wird in die Kategorie der Micro Four Thirds Kameras gezählt. Deshalb ist sie auch mit einem etwas kleineren Micro Four Thirds Sensor ausgestattet, als Modelle mit einem APS-C Sensor (z.B. die Sony Alpha 6000).

Von Olympus wird dieses Modell an Design-Liebhaber und Lifestyle-Fotografen vermarktet. Gerade für den sehr niedrigen Preis ist die E-PL7 tatsächlich ein kleines Schmuckstück und mit dem kleinen Objektiv macht es viel Spaß sie überall mit hin zu nehmen.

Leider hat die Winzigkeit der Kamera auch eine dunkle Seite (… nein; ich meine nicht die dunkle Seite der Macht 😉 ):

Sie verzichtet auf einen eingebauten Sucher. Das kann vor allem dann ärgerlich sein, wenn man sich beim Fotografieren, voll auf die Bildkomposition konzentrieren will. Oder aber, wenn man aufgrund sehr starker Sonneneinstrahlung nichts mehr auf dem Display erkennen kann.

Da dieses Modell (wie alle Kameras von Olympus) auf den Micro Four Thirds Objektivanschluss setzt, gibt es eine sehr große Auswahl an verschiedenen Linsen. So kannst du dir auch in Zukunft sicher sein, dass du deine Kamera immer an deine Bedürfnisse anpassen kannst.

Das 69 Sekunden Review und ein ausführlichen Test findest du in meinem Testbericht zur Olympus PEN E-PL7.

Mit Selfie-Display Olympus PEN E-PL7 Systemkamera

 

#3 Panasonic GX80

Bei der Panasonic GX80 handelt es sich ebenfalls um eine Kamera, die mit dem  Micro Four Thirds Objektivanschluss ausgestattet ist. Im Gegensatz zur oben vorgestellten Olympus PEN E-PL7 hat Panasonic jedoch nicht auf einen Sucher verzichtet und hält das Gehäuse trotzdem fast genauso kompakt.

Die Kamera wurde 2016 vorgestellt und wird auch als Preis-Leistungskönig der Micro Four Thirds Systemkameras gekürt.

Meiner Meinung nach auch zurecht!

Mit einem eingebauten optischen Bildstabilisator, einem hochwertigen Sensor und 4K Videofunktionalität, bietet die Kamera eine hochklassige Ausstattung zu einem verhältnismäßig niedrigen Preis. Trotzdem eignet sich die Kamera leider nur bedingt für Videografen, da sie keinen dedizierten Mikrofonanschluss besitzt und kein nach vorne klappbares Display hat (was besonders für Vlogger hilfreich wäre).

Hier findest du meinen Testbericht zur Olympus PEN E-PL7.

Micro Four Thirds Bestseller Panasonic Lumix GX80 Systemkamera

Die besten 2 kompakten Systemkameras für 300€

Bist du auf der suche nach (noch) günstigeren Modell?

Den meisten Anfängern würde ich eine der oben vorgestellte Kameras empfehlen. Für die meisten Einsteiger-Fotografen würde sich ein Aufpreis von 200€ auf jeden Fall lohnen, da man bei Modellen für 300€ oft auf viele Funktionen verzichten muss.

Aber jeder Fotograf ist unterschiedlich. Vielleicht stören dich manche Abstriche in diesem Preissegment gar nicht und du wirst super glücklich mit einem Modell für 300€.

Trotzdem habe ich 2 günstige Modelle gefunden, die ich dir mit gutem Gewissen empfehlen kann.

 

#1 Gebrauchte Modelle kaufen

Meiner Meinung nach mit Abstand die beste Möglichkeit in dieser Preisklasse:

Am meisten Qualität zu diesem Preis bekommst du, wenn du dir eine gebrauchte Kamera kaufst. Die wenigen neuen Modelle in diesem Preissegment sind oft ziemlich veraltet, oder du musst große Abstriche in Kauf nehmen (im Vergleich zu Kameras, die bei ~500€ starten).

Wenn du also wirklich nicht etwas mehr Geld ansparen willst, ist meine Empfehlung an dich: Gehe auf einen Flohmarkt, in einen 2nd-Hand-Laden, oder ganz einfach auf Ebay oder Amazon (auch dort kann man gebrauchte Produkte kaufen).

Siehe dich dort nach soliden Einstiegs-Modellen um, die zurzeit für 400€ oder 500€ neu verkauft werden. So wirst eine mehr als ordentliche Kamera für dein Geld bekommen 🙂

 

#2 Sony Alpha 5000 

Bei der Sony Alpha 5000 handelt es sich um das absolute Einstiegsmodell von Sony. Für den Preis bietet es jedoch eine sehr gute Bildqualität, die sich nicht wirklich vor der des großen Bruders (der Alpha 6000) verstecken muss.

Dafür muss man in anderen Bereichen (meiner Meinung nach) ziemlich große Abstriche in Kauf nehmen:

Die Alpha 5000 hat zum Beispiel keinen Sucher, was viele Fotografen beim alltäglichen Fotografieren stören kann.

Außerdem bietet sie nur Serienbilder mit 3 Bildern pro Sekunde und hat einen deutlich langsameren Autofokus.

Wer das verkraften kann, bekommt für den Preis eine ordentlich verarbeitete Kamera mit sehr guter Bildqualität. Wenn du dich auf das Fotografieren von bewegenden Motiven spezialisieren willst, investierst du aber lieber 200€ mehr und greifst zum Nachfolger.

 

#3 Canon EOS M10

Bei der Canon EOS M10 handelt es sich wahrscheinlich um die kleinste und gleichzeitig auch günstigste Systemkamera mit einem APS-C Sensor auf dem Markt.

Für den Preis bekommt man hier eine wirklich sehr gut ausgestattete Kamera. Im Vergleich zu Kompaktkameras, die oft in einem ähnlichen Preissegment angesiedelt sind, bietet die EOS M10 aufgrund des deutlich größeren Sensors eine bessere Bildqualität, einen höheren Dynamikumfang und ein besseres Rauschverhalten.

Die einzigen 2 Probleme?

Die Kamera ist so kompakt, dass du als Amateur-Fotograf schnell an deine Grenzen stoßen wirst, da es nur sehr wenige Knöpfe und Räder zum Einstellen gibt und die Kamera fast schon wie ein Spielzeug in der Hand liegt.

Außerdem existieren für das spiegellose System von Canon gibt es so gut wie keine Objektive.

Das lässt sich jedoch umgehen: Mit einem relativ günstigen Adapter lassen sich problemlos normale Canon-Spiegelreflexkamera Objektive adaptieren. So hat man Zugriff auf die größte Auswahl an unterschiedlichen Objektiven. Jedoch geht aufgrund des Adapters und der Größe der meisten Canon-Objektive die Kompaktheit dieses Models verloren.

 


Die besten 3 kompakten Systemkameras mit Sucher

Die meisten normalen Systemkameras sind standardmäßig mit einem Sucher ausgestattet. Wie du jedoch in dem obigen Kapitel des Beitrags lesen kannst, verzichten gerade sehr günstige Modelle oft auf einen Sucher.

Wenn es dir also wichtig ist, dass die Kamera einen Sucher besitzt (damit du leichter eine schöne Bildkomposition erstellen kannst und auch bei Sonnenlicht etwas erkennst) solltest du meiner Meinung nach bereit sein 500€ in ein Modell zu investieren.

Ich würde dir empfehlen, dich für eines der w(oben vorgestellten) Modelle zu entscheiden:


Die besten 3 kompakte Systemkameras mit GPS

Auch wenn ein GPS-Modul mittlerweile in jedem Smartphone der Standard ist, verzichten fast alle Kameras auf ein GPS-Modul.

Je nachdem für welchen Einsatzzweck du deine Kamera benutzen willst, kann es sehr hilfreich sein, wenn die Aufnahmeposition deiner Fotos in den EXIF-Daten hinterlegt ist.

Beim sogenannten Geotagging werden zu jedem Bild die exakten GPS-Koordinaten des Aufnahmezeitpunkts gespeichert. Das hat den Vorteil, dass du genau siehst, an welchem Ort du deine Fotos aufgenommen hast, was beispielsweise gerade bei der Reisefotografie sehr hilfreich sein kann.

Das Geotagging direkt in der Kamera intigriert zu haben kostet jedoch wertvolle Akkulaufzeit. Um das zu umgehen haben die meisten Hersteller ihre Kamera-Modelle nicht mit einem GPS-Modul ausgestattet. Anstatt dessen unterstützen fast alle Kameras jedoch das nachträgliche Synchronisieren der GPS-Koordinaten über eine Smartphone-App. Mehr Informationen dazu findest du hier.

 

Selbst wenn du auf das Geotagging angewiesen bist, würde ich dir empfehlen auf die oben vorgestellte Methode mit dem Smartphone zu setzen. Leider verzichten alle namenhafen Systemkamera-Hersteller bei ihren Modellen auf ein integriertes GPS-Modul.

 

Hier die einzigen Systemkameras mit eingebautem GPS-Modul, die ich finden konnte:


Eine kompakte Systemkamera mit oder ohne Sucher?

Während Kompaktkameras in der Regel ohne einen elektrischen Sucher ausgestattet werden, wird ein Großteil der Systemkameras mit einem elektrischen Sucher geliefert.

Ein elektrischer Sucher hat den Vorteil, dass du bei der Bildkomposition nicht von der Außenwelt abgelenkt wirst. Das erlaubt es dir ein besseres Auge für deine Fotos zu bekommen und klarer einschätzen zu können, wie das fertige Foto am Ende aussieht.

Außerdem kannst du durch einen elektrischen Sucher (im Gegensatz zu einem optischen Sucher) auch Veränderungen an den Einstellungen (wie ISO, Belichtungszeit oder Blende) sofort sehen. Diese Möglichkeit hast du jedoch auch über den Bildschirm.

Ein Sucher erleichtert zudem das Fotografieren bei grellem Sonnenlicht enorm, da du die meisten Displays dann überhaupt nicht mehr erkennen kannst.

Weiter oben findest du eine Übersicht mit den besten 3 kompakten Systemkameras mit einem Sucher.


Kompakte Systemkamera vs. Spiegelreflexkamera

Da alle Systemkameras auf einen Spiegel verzichten, sind sie im Allgemeinen deutlich kompakter als Spiegelreflexkameras. Wenn du also speziell auf der Suche nach einer kompakten Kamera bist, ist eine Spiegelreflexkamera keine gute Wahl für dich.

Du solltest jedoch den wichtigsten Vorteil von Spiegelreflexkameras nicht vergessen: Da es sie schon deutlich länger gibt als ihre spiegellosen Konkurrenten, existieren deutlich mehr Objektive auf dem Markt (gerade für Nikon und Canon).

Ein weiterer großer Unterschied zwischen kompakten Systemkameras und Spiegelreflexkameras stellt der Sucher dar:

Bei Systemkameras werden die Bildinformationen direkt vom Sensor abgelesen und dann digital auf dem Sucher (oder auch dem Bildschirm) wiedergegeben.

Bei Spiegelreflexkameras hingegen sieht man über eine Kombination von verschiedenen Spiegeln ein rein optisches Bild. (Was du dabei besser findest ist Geschmackssache, jedoch hat der elektronische Sucher nach einer kurzen Eingewöhnungszeit meiner Meinung nach deutlich mehr Vorteile.)

Weitere Informationen zu den Unterschieden, sowie eine übersichtliche Infografik findest du in meiner Gegenüberstellung der 2 Kameratypen.

Vorteile von kompakten Systemkameras

  • Deutlich kompakter
  • Elektronischer Sucher

Vorteile von Spiegelreflexkameras

  • Größere Auswahl an Objektiven
  • Mehr Kontrolle, da größeres Gehäuse


Kompakte Systemkamera vs. Kompaktkamera

Hier findest du einen ausführlichen Vergleich von Kompaktkameras und Systemkameras.

Wahrscheinlich legst du einen großen Wert auf die Kompaktheit der Kamera. Aber was ist der Unterschied zwischen einer Kompaktkamera und einer kompakten Systemkamera?

Und solltest du eher eine Kompaktkamera oder eine kompakte Systemkamera kaufen?

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass du bei einer Kompaktkamera das Objektiv nicht wechseln kannst.

Jede spiegellose Kamera hat die Möglichkeit das Objektiv zu wechseln! Das bedeutet, dass du viele Möglichkeiten hast sie durch Wechselobjektive an deine eigenenBedürfnisse anzupassen. Zum Beispiel habe ich 54 Objektive für den E-Mount Objektiv-Anschluss von Sony gefunden.

Systemkameras sind außerdem mit einem größeren Bildsensor ausgestattet. Die meisten Modelle im mittleren und unteren Preissegment verfügen über einen Sensor folgender Größe:

Selbst die teuersten Kompaktkameras haben hingegen höchstens einen Sensor, der eine Oberfläche von 119 mm² besitzt (Quelle).

Der kleinere Sensor hat jedoch auch einen Vorteil:

Es werden viel kleinere Objektive benötigt, wodurch ein größerer Zoom-Umfang bei Kompaktkameras ermöglicht wird. Wenn du also auf der Suche bist nach einer sehr kleinen Kamera, mit der du ein weit entferntes Objektiv etwas größer darstellen kannst, solltest du zu einer Kompaktkamera greifen.

Kommen wir zum Preis:

Neue Kompaktkamera bekommst du bereits ab 100€. Wenn du dich nach einer kompakten Systemkamera umsiehst würde ich dir jedoch empfehlen mindestens 500€ für ein Einstiegs-Gerät zu investieren.

Aufgrund der Möglichkeit Objektive wechseln zu können, würde ich jedoch nie eine Systemkamera mit einer Kompaktkamera eintauschen. Gerade wenn du dich etwas mehr mit der Fotografie auseinander setzen willst, ist es eine super Möglichkeit um die Kamera an dich anzupassen.

Vorteile kompakte Systemkamera

  • Möglichkeit Objektive zu wechseln
  • Bessere Bildqualität dank größerem Sensor
  • Mehr Möglichkeiten Einstellungen vorzunehmen

Vorteile Kompaktkamera

  • Nochmals kompakter
  • Größerer intigrierter Zoom
  • Günstigere Modelle


Vergleichstabelle: Die besten kompakten spiegellosen Kameras

123
Sony Alpha 6000 Systemkamera Amazon-Bestseller Panasonic Lumix GX80 Systemkamera Micro Four Thirds Bestseller Olympus PEN E-PL7 Systemkamera Mit Selfie-Display
Modell Sony Alpha 6000 SystemkameraPanasonic Lumix GX80 SystemkameraOlympus PEN E-PL7 Systemkamera
Preis

571,65 €

599,00 €

482,99 €

Testergebnis

92.5%

"Beste Systemkamera seiner Preisklasse!"

90%

"Bestes Modell aller Micro Four Thirds Systemkameras!"

82.5%

"Stylishe und sehr kompakte Systemkamera."

HerstellerSonyPanasonicOlympus
Objektiv-AnschlussSony E-MountMicro Four ThirdsMicro Four Thirds
SensorgrößeAPS-C (373 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung24.3MP16MP16.1MP
Geschwindigkeit11FPS8FPS8.5FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

571,65 €

599,00 €

482,99 €

Testbericht*Auf ansehen*Testbericht*Auf ansehen*Testbericht*Auf ansehen*

Hoffentlich konnte ich dir mit diesem Artikel einen kleinen Überblick über das Thema geben!

Bist du dir noch nicht ganz sicher, ob eine kompakte Systemkamera das richtige für dich ist?

Deine Frage beantworte ich sehr gerne in der Kommentarbox unten 🙂

 


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*