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Micro Four Thirds Objektive [Kaufberatung]: Die besten 73 MFT Objektive im Überblick

Hast du dich schon einmal gefragt, warum Micro Four Thirds (kurz: MFT) Systemkameras in den letzten Jahren so beliebt geworden sind?

Gerade für Hobby-Fotografen sind sie nicht nur sehr attraktiv, weil sie im Vergleich zu herkömmlichen DSLR’s deutlich kompakter sind, sondern auch weil für das System mittlerweile eine riesige Auswahl an Wechselobjektiven existiert.

 

Aber wie kannst du bei über 100 verschiedenen Modellen wissen, welches das beste MFT Objektiv für dich ist?

 

In dieser Übersicht findest du eine Auswahl der besten MFT Objektive von Olympus, Panasonic, Sigma und co., die ich bei meiner stundenlangen Recherche finden konnte. Um dir einen besseren Überblick zu verschaffen, habe ich alle Objektive in 12 Kategorien unterteilt. (Siehe Inhaltsverzeichnis.)

Auf dieser Seite findest außerdem eine Übersicht der besten 52 E-Mount Objektive. Wenn du keine Systemkamera hast, ist vielleicht mein DSLM Kamera Test interessant für dich.

 

Brauchst du eine persönliche Beratung?

Gerne kannst du unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen und wir finden das optimale Micro Four Thirds Objektiv für dich 🙂 !

 

Bemerkung zur Brennweite:

Alle hier aufgelisteten Objektive für den MFT Objektivmount habe ich mit der tatsächlichen Brennweite angegeben. Wenn du die Äquivalente Brennweite für Vollformat (auch 35mm Kleinbild genannt) errechnen willst, musst du die angegebenen Millimeter mit 2 multiplizieren, da die Fläche von Micro Four Thirds Sensoren nur 1/4 der Fläche von Vollformat-Sensoren entspricht. Die Blende musst du ebenfalls mit 2 multiplizieren um den äquivalenten Wert herauszubekommen. (Video mit ausführlicher Erklärung.)

Ein 35 – 100 mm F2.8 MFT-Objektiv entspräche also einem 70 – 200 mm F5.6 Vollformat-Objektiv.



Die 5 besten MFT-Objektive auf einen Blick [Infografik]

Infografik: Die besten 5 MFT-Objektive
Überschrift Zoom Objektive vs. Festbrennweiten

#0 Zoom Objektive oder Festbrennweiten?

 

Gerade von Anfänger-Fotografen werde ich oft gefragt:

 

Warum sollte ich eine Festbrennweite einem Zoom Objektiv vorziehen?!?

 

Im Gegensatz zu Festbrennweiten hast du mit Zoom-Objektiven den Vorteil hast, dass du zoomen (also die Brennweite verändern) kannst und so deutlich vielseitiger bist als mit Festbrennweiten. Gerade bei Profis sind Festbrennweiten jedoch sehr beliebt, da sie folgende 3 Vorzüge bieten: Sie sind in der Regel kompakter, schärfer und haben eine größere Offenblende.

Eine größere Offenblende (z.B. F1.8) hat den Vorteil, dass du ein sehr schönes Bokeh bekommst, wodurch jedes Portrait gleich viel professioneller aussieht. Außerdem bedeutet ein lichtstarkes Objektiv, dass dem Sensor deutlich mehr Licht zur Verfügung steht und deine Bilder so rauschärmer werden.

Festbrennweiten haben außerdem höhere Abbildungsqualität als Zoom-Objektive der gleichen Preis-Kategorie. In der Regel bietet eine Festbrennweite für ~200€ eine bessere Qualität als ein Zoom-Objektiv für 500€! Wenn du also auf ein ordentliche Preis-Leistungsverhältnis setzt, solltest du dich eher bei den Festbrennweiten umsehen.

Desweiteren kannst du durch eine Festbrennweite ein besseres Auge für die Fotografie entwickeln.

Warum?

Anstatt mit dem Objektiv zu zoomen, musst du bei Festbrennweiten „mit deinen Beinen zoomen“. Deshalb bist du gezwungen mehr auf die Bildkomposition zu achten und zu erkennen, was ein interessantes Foto überhaupt ausmacht.

Trotzdem haben Zoom-Objektive natürlich ihre Daseinsberechtigung. Zum Beispiel, wenn du auf einer Reise fotografierst und einfach mal ein vielseitiges benötigst.

 

Deshalb habe ich alle Objektive im folgenden Artikel in 2 Kategorien unterteilt:

 

Immer noch nicht von einer Festbrennweite überzeugt?

In diesem sehr unterhaltsamen Video zeigt dir Benjamin Jaworskyi 5 Gründe, die für eine Festbrennweite sprechen:

Überschrift Zoom Objektive

#1 Zoom Objektive

 

Zoom Objektive haben den großen Vorteil, dass es im Gegensatz zu Festbrennweiten möglich ist bei ihnen die Brennweite zu verändern, wodurch du deine Kamera besser an unterschiedliche Situationen anpassen kannst. Außerdem bieten sie einen einfacheren Einstieg in die Fotografie, da fast alle Systemkameras mit einem Standardzoom geliefert werden (dem sogenannten Kit-Objektiv).

 

Um dir eine bessere Übersicht über die 22+ besten Zoomobjektive für Micro Four Thirds Systemkameras zu geben, unterscheide ich alle Modelle in die folgenden Kategorien:

 

 

Überschrift Weitwinkel-Zooms

Weitwinkel-Zooms

 

Weitwinkel-Zooms sind Zoom Objektive, die vor allem für das Ablichten von Landschaften genutzt werden. Viele Fotografen verzichten aber auf die Zoom-Funktion und greifen anstatt dessen lieber auf eine Weitwinkel-Festbrennweite, die in der Regel kleiner, schärfer, lichtstärker und vor allem günstiger sind. Trotzdem haben die Weitwinkel-Zooms auch ihre Vorteile, gerade wenn du nicht auf eine sehr große Offenblende angewiesen bist!

 

Meine Empfehlungen:

Das beste Preis-Leistungsverhältnis aller Weitwinkel-Zooms für Micro Four Thirds bietet meiner Meinung nach das M.Zuiko Digital ED 9-18mm von Olympus, welches auf Amazon viele gute Bewertungen genießt.

Die Premium-Alternative dazu ist das Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm 1:2.8 Pro. Dieses ist nicht nur deutlich lichtstärker, sondern bietet auch etwas mehr Weitwinkel. Es wird außerdem von vielen professionellen Fotografen hoch gelobt, kostet aber auch mehr als doppelte.

 

Sollte jeder Fotograf ein Weitwinkel-Objektiv haben?

Stephan Wiesner erklärt in diesem interessanten Video die Vor- und Nachteile:

 

  • Brennweite: 9 – 18 mm
  • Blende: F4 – F5.6
  • Sehr kompaktes und preiswertes Weitwinkel-Zoom

Das Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm ist das günstigste MFT Weitwinkel-Objektiv mit Zoom-Funktion auf dem Markt. Es zeichnet sich vor allem durch seine kompakten Maße aus. Wer mehr schärfe oder Lichtstärke braucht, kann sich für eins der zwei unteren Objektive entscheiden oder zu einer günstigen Weitwinkel-Festbrennweite greifen.

 

  • Brennweite: 7 – 14 mm
  • Blende: F4.0
  • Hochwertiges Weitwinkelobjektiv

Hierbei handelt es sich um ein hochwertiges Micro Four Thirds Weitwinkel-Objektiv von Panasonic. Im Vergleich zum oben vorgestellten Glas von Olympus bietet dieses MFT Objektiv eine bessere Abbildungsleistung und eine etwas „weitwinkligere“ Brennweite. Einziger Nachteil: Neben dem höheren Preis, lassen sich bei diesem Modell leider keine Filter anschrauben.

 

  • Brennweite: 7 – 14 mm
  • Blende: F2.8
  • Hochwertiges Profi Objektiv mit großer Offenblende

Im Gegensatz zu den zwei oben vorgestellten Gläsern, ist dieses Profi-Objektiv spritzwassergeschützt. Neben der sehr guten Bildqualität, der hochwertigen Verarbeitung und der großen Offenblende, wird dieses Objektiv außerdem für seine Naheinstellgrenze gelobt. So kann man nicht nur sehr schöne Landschafts- und Architekturaufnahmen schießen, sondern auch die Makro-Fotografie etwas erforschen.

Es gibt außerdem noch eine ältere Variante des Premium Weitwinkel-Zooms, das jedoch nur eine Blende von F4.0 hat und komischerweise mehr als doppelt so teuer ist (Stand: November 2017).

 

 

Überschrift Standard-Zooms

Standard-Zooms

Standard-Zooms sind Zoom-Objektive, die den alltäglichen Brennweiten-Bereich abdecken. Sie fangen im Weitwinkel häufig bei 12 mm (24 mm an Vollformat) an und gehen je nach Modell bis ungefähr 40 mm (80 mm an Vollformat).

(Fast) Alle Systemkameras werden mit einem Standard-Zoom geliefert: Dem Kit-Objektiv.

Warum macht es dann überhaupt noch Sinn ein weiteres Standard-Zoom zu kaufen?

Das mitgelieferte Kit-Objektiv ist in der Regel nicht das hochwertigste, weshalb Amateur- und Profi-Fotografen oft ein Upgrade auf ein besseres Standard-Zoom machen. Diese grenzen sich zu den mitgelieferten Objektiven (in der Regel) durch eine bessere Bildqualität, mehr Brennweite und eine größere Offenblende aus.

 

Meine Empfehlung: 

Wenn du dein mitgeliefertes Standard-Zoom auf das nächste Level bringen willst, würde ich dir das M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Top Pro von Olympus ans Herz legen, das von über 58 Fotografen eine durchschnittliche Bewertung von 4,8 Sternen auf Amazon erhalten hat (Stand: November 2017). Es kombiniert einen Zoom-Umfang, der für den alltäglichen Gebraucht perfekt ist, mit einer sehr guten Bildqualität, einer Lichtstärke von F2.8 und ist außerdem spritzwassergeschützt.

 

  • Brennweite: 12 – 32 mm
  • Blende: F3.5 – 5.6
  • Sehr kompakt Standardzoom

Dieses Einsteiger-Standard-Zoom von Panasonic verwandelt deine MFT-Systemkamera in eine Kompaktkamera. Trotz der sehr kleinen Abmessungen und dem verhältnismäßig günstigen Preis bietet es eine ordentliche Bildqualität. Leider wurde es auf Amazon mehrmals aufgrund von Qualitätsmängeln kritisiert, da sich bei manchen Modelle nach längerem Benutzen der Drehring gelöst hat.

 

  • Brennweite: 12 – 50 mm
  • Blende: F3.5 – 6.3
  • Mit intigrierter Makro-Funktion

Im Vergleich zu vielen anderen Standard-Zoom-Objektiven hat dieses Glas von Olympus eine etwas weitere Brennweite von 50 mm. Außerdem grenzt es sich mit einer Makro-Funktion von den anderen Linsen ab. Diese ist zwar nicht so gut, wie die von dedizierten Makro-Objektiven, aber trotzdem sehr zufriedenstellend für Hobby-Fotografen. Dafür ist es nicht das kleinste und sieht neben dem oben vorgestellten Standard-Zooms aus wie ein Riese.

 

  • Brennweite: 12 – 40 mm
  • Blende: F2.8
  • Premium Standard-Zoom von Olympus

Wie alle Olympus Objektive der „Pro“ Klasse zeichnet sich auch diese Micro Four Thirds Linse durch eine sehr gute Verarbeitungsqualität, einer knackscharfen Bildqualität und einer sehr offenen Blende aus. Mit F2.8 lässt sich dieses Glas auch als Portrait-Zoom benutzen. Außerdem ist das Pro-Objektiv von Olympus Wetterfest.

 

  • Brennweite: 12 – 35 mm
  • Blende: F2.8
  • Premium Standard-Zoom von Panasonic (mit Stabilisator)

Mit diesem Objektiv hat Panasonic den direkten Kontrahenten zum oben vorgestellten Profi-Standard-Zoom von Olympus auf den Markt gebracht. Es genießt ebenfalls eine sehr gute Bewertung auf Amazon. Jedoch hat es im Gegensatz zur Olympus-Linse nur eine etwas geringere Brennweite von 35 mm.

Im Vergleich zum Olympus-Pendant ist dieses Micro Four Thirds Standardzoom außerdem etwas teurer. Den höheren Preis rechtfertigt Panasonic jedoch durch den eingebauten optischen Bildstabilisator. Dieser ist gerade für viele MFT Systemkameras von Panasonic hilfreich, da diese oft keinen eingebauten Bildstabilisator im Body haben.

 

  • Brennweite: 12 – 60 mm
  • Blende: F2.8 – F4.0
  • Hochwertiges Universal-Standard-Zoom mit Bildstabilisierung

Das hochwertig verarbeitete Glas aus dem Hause Leica kann mit seinen 60 mm (äquivalent zu 120 mm an Vollformat) schon fast als Reise-Zoom eingeordnet werden. Es hat somit einen größeren Brennweiten-Umfang als die 2 oben vorgestellten Premium Micro Four Thirds Objektive, die dafür aber eine durchgängige Blende von F2.8 besitzen.

Wie die meisten Premium Micro Four Thirds Objektive ist auch dieses mit einem Staub- und Spritzwasserschutz ausgestattet. Außerdem hat dieses Objektiv einen eingebauten Bildstabilisator.

 

  • Brennweite: 12 – 60 mm
  • Blende: F2.8 – F4.0
  • Premium Standard-Zoom von Olympus

Dies ist das Pendant zum oben vorgestellten Standard-Zoom von Panasonic. Die meisten Panasonic Nutzer sollten sich aber für die Panasonic-Variante entscheiden, da diese Version von Olympus keine eingebaute Bildstabilisierung hat. Olympus Besitzer können sich aussuchen ob ihnen dieses Objektiv einen Aufpreis von 100€ Wert ist.

 

Überschrift Reise-Zooms

Reise-Zooms

 

„Gibt es nicht ein Objektiv, dass in jeder Situation perfekt ist?“ … werde ich gerade von Anfänger-Fotografen oft gefragt.

 

„Nein, leider gibt es kein Objektiv, das in jeder Situation perfekt ist!“

 

Aber wenn es Objektive gibt, die versuchen in jeder Situation perfekt zu sein, dann sind es die Reisezoom Objektive.

Reise-Zooms sind Zoom-Objektive, die sich durch einen extrem großen Zoom-Umfang auszeichnen. Dieser geht vom Weitwinkel- bis in den Tele-Bereich. Ihren Namen haben sie sich verdient, da man als Reisender in der Regel nur ein Objektiv mit sich herumtragen will und trotzdem auf alle Situationen vorbereitet sein will.

Aber welcher Nachteil hat dieser große Zoom-Umfang?

Im Vergleich zu dedizierten Weitwinkel-, Standard- oder Tele-Zooms sind Reisezoom-Objektive unschärfer, größer, haben eine kleinere Blende und kosten mehr.

 

Meine Empfehlung:

Bist du auf der Suche nach einer MFT-Linse, mit der du auf jede Situation vorbereitet bist? Dann würde ich dir das Tamron 14-150 mm F/3.5-5.8 Di III empfehlen, das meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis aller Reise-Zooms bietet.

 

  • Brennweite: 14 – 150 mm
  • Blende: F3.5 – F5.8
  • Preiswertes Reisezoom

Das Micro Four Thirds Reisezoom-Objektiv des Drittherstellers Tamron, bietet für den Preis eine sehr gute Bildqualität. Wenn du auf der Suche nach einem großen Zoom-Umfang bist, würde ich dir dieses Objektiv empfehlen. Sehr Viele positive Rezensionen auf Amazon sprechen außerdem für dieses Glas.

 

  • Brennweite: 14 – 140 mm
  • Blende: F3.5 – F5.6
  • Mit eingebautem Bildstabilisator

Hierbei handelt es sich um das Reise-Zoom Objektiv von Panasonic. Ich würde dir aber empfehlen für ~100€ weniger zur oben vorgestellten Alternative von Tamron zu greifen.

Ausnahme: Du benötigst einen Bildstabilisator im Objektiv. Im Gegensatz zu Olympus-Systemkameras werden die meisten Panasonic Modelle nicht mit einem intigriertem Stabilisator ausgestattet. Wenn deine MFT-Kamera also keinen eingebauten Bildstabilisator hat, solltest du lieber zu diesem Micro Four Thirds Reisezoom greifen.

 

  • Brennweite: 14 – 150 mm
  • Blende: F4.0 – F5.6
  • Das Reisezoom von Olympus

Im Vergleich zum Pendant von Panasonic ist diese Linse nicht mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet (da alle Olympus Systemkameras bereits einen Stabilisator im Body haben). Wenn du also auf einen Stabilisator angewiesen bist, würde ich dir das obige Reisezoom von Panasonic empfehlen.

Wenn deine Micro Four Thirds Systemkamera bereits einen Stabilisator eingebaut hat, würde ich dir trotzdem von diesem Modell abraten, da dieses Modell im Vergleich zum Tamron Reisezoom meiner Meinung nach keinen Vorteil bietet (und ~100€ teurer ist).

 

  • Brennweite: 12 – 100 mm
  • Blende: F4.0
  • Das Reisezoom-Objektiv für hohe Ansprüche

Mit diesem Pro-Modell will sich Olympus in mehrer Sichtweise von den anderen MFT-Reise-Zooms distanzieren: Zum einen hat es mit 12 mm (24 mm an Vollformat) etwas mehr Freiheit im Weitwinkel-Bereich und ist mit der Blende von F4.0 ist es zusätzlich etwas lichtstärker.

Außerdem ist das Objektiv Wetterfest und ist mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Somit können (an Olympus MFT-Cams) Belichtungszeiten von bis zu einer Sekunde (aus der Hand) erreicht werden!

Das hat jedoch auch seinen Preis: Nicht nur muss man für das Premium-Reisezoom ziemlich tief in die Tasche greifen, sondern auch mehr Platz in der Kameratasche frei räumen, da es deutlich klobiger ist als die anderen Modelle.

 

 

Überschrift Tele-Zooms

Tele-Zooms

 

Telezoom Objektive sind Zoom Objektive, die speziell auf das Fotografieren von weit entfernten Motiven ausgerichtet sind. Als Tele-Objektive werden im Allgemeinen Gläser bezeichnet, die eine maximale Brennweite von über 75 mm haben (an Vollformat: 150 mm). Tele-Zooms sind zum Beispiel perfekt, wenn du auf einer Safari einen Löwen bildfüllend ablichten willst, oder deinen Sohn beim Fußballspiel fotografierst.

Aufgrund der großen Brennweite solltest du gerade bei Tele-Zooms darauf achten, dass entweder deine Kamera oder das Objektiv (oder beide) einen eingebauten Bildstabilisator haben. Im Gegensatz zu Olympus-Systemkameras sind nicht alle Modelle von Panasonic mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Wenn du also so ein Panasonic-Body ohne Bildstabilisator hast, würde ich dir auf jeden Fall dazu raten ein Objektiv mit eingebautem Stabilisator zu kaufen.

 

Meine Empfehlungen:

Viel Brennweite zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis bekommst du mit dem M.Zuiko Digital ED 40-150 mm von Olympus, das auf Amazon von über 90 Fotografen durchschnittlich mit 4,4 Sternen bewertet wurde (Stand: November 2017).

Eine deutlich bessere Bildqualität (zu einem deutlich höheren Preis) bekommst du mit diesem Objektiv von Panasonic.

Mein absoluter Favorit ist dieses Tele-Zoom von Olympus, da es mit 300 mm eine extreme Brennweite (umgerechnet 600 mm an Vollformat!) zu einem sehr guten Preis bietet.

 

Warum kosten gerade Tele-Objektive eigentlich so viel Geld?

In diesem Beitrag erfährst du mehr über die verschiedenen Premium-Linsen von Olympus:

 

  • Brennweite: 40 – 150 mm
  • Blende: F4.0 – F5.6
  • Sehr preiswertes Telezoom-Objektiv

Das leichte und kompakte Micro Four Thirds Tele-Zoom eignet sich als perfekte Ergänzung zum Kit-Objektiv. Es hat meiner Meinung nach ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, jedoch sollte man sich auch bewusst sein, dass dieses Modell in Sachen Bildqualität, Verzeichnung, Offenblende und Verarbeitungsqualität in der Regel nicht mit den teureren Tele-Zooms mithalten kann (die weiter unten vorgestellt werden).

 

  • Brennweite: 35 – 100 mm
  • Blende: F4.0 – F5.6
  • Preiswertes Zoom-Objektiv mit optischem Bildstabilisator

Dieses Micro Four Thirds Objektiv entspricht einem 70 – 200 mm Äquivalent (an Vollformat). Es bietet deutlich weniger Brennweite als das oben vorgestellte, günstigere Objektiv von Panasonic. Dafür ist es aber mit einem intigrierten Bildstabilisator ausgestattet.

 

  • Brennweite: 70 – 300 mm
  • Blende: F4.0 – F5.6
  • Extrem preiswertes Super-Zoom

Dieses Objektiv steht für mich stellvertretend für die Welt des Micro Four Third Systems: Es ist sehr preiswert und dank des kleineren Sensors bekommt man eine extrem große Reichweite von 600 mm (umgerechnet an Vollformat)!

Auch auf Amazon wird das Micro Four Thirds Objektiv von Olympus hoch gelobt und hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,8 Sternen bei über 60 Rezensionen erhalten (Stand: November 2017). Lediglich vom Autofokus sollte man nicht all zu viel erwarten, da dieser nicht auf dem gleichen Niveau der deutlich teureren Tele-Zooms ist.

 

  • Brennweite: 45- 175 mm
  • Blende: F4.0 – F5.6
  • Inklusive Stabilisator & Super Preis-Leistungsverhältnis

Das Tele-Zoom im mittleren Preissegment zeichnet sich durch einen guten intigrierten Bildstabilisator und einer ordentlichen Bildqualität aus. Auch die Reichweite, mit umgerechnet 350 mm (an Vollformat) kann sich durchaus sehen lassen.

 

  • Brennweite: 75 – 300 mm
  • Blende: F4.8 – 6.7
  • Sehr große Brennweite

Ein Zoom-Objektiv, das umgerechnet (an Vollformat) bis zu 600 mm hat, findet man zu diesem Preis nur im Micro Four Thirds Segment! Wenn du so viel Brennweite unbedingt brauchst, wirst du sicherlich sehr Glücklich mit diesem Glas. Wenn du auf nicht ganz so weit heranzoomen musst, sparst du mit einem der oben aufgelisteten Varianten nicht nur ein paar Euros, sondern auch ein paar Gramm in deiner Kameratasche.

Leider hat dieses Super-Tele-Objektiv keinen eingebauten optischen Bildstabilisator. Wenn deine Systemkamera keinen eingebauten Bildstabilisator im Body hat (wie die meisten Panasonic-Modelle) würde ich dir von diesem Modell abraten, da ansonsten die Bilder zu schnell verwackeln. Hier wäre das nächste Objektiv für dich interessant.

 

  • Brennweite: 100 – 300 mm
  • Blende: F4.0 – F5.6
  • Sehr große Brennweite & Optische Bildstabilisierung

Oftmals haben Panasonic und Olympus sehr ähnliche MFT Objektive in ihrem Produktsegment. Aber warum solltest du dich in diesem Fall für die Variante von Panasonic entscheiden, wenn das Pendant von Olympus mehr als 100€ günstiger ist?

Zwei Gründe sprechen dafür: Zum einen besitzt diese Variante einen intigrierten Bildstabilisator. Außerdem hat es eine größere Offenblende und ist somit lichtstärker.

 

  • Brennweite: 35 – 100 mm
  • Blende: F2.8
  • Hohe Verarbeitungs- und Bildqualität

Im Vergleich zu den bisher vorgestellten Tele-Zooms hat das Oberklasse-Objektiv von Panasonic eine deutlich offenere Blende von F2.8. Wie alle Vario G X Objektive von Panasonic zeichnet sich auch dieses 70 bis 200 Äquivalent (an Vollformat) durch eine hochwertige Verarbeitung und eine sehr gute Bildqualität aus.

Außerdem ist diese Micro Four Thirds Linse spritzwassergeschützt und verfügt über einen eingebauten Bildstabilisator, was gerade bei den meisten Panasonic-DSLM’s hilfreich ist.

 

  • Brennweite: 40 – 150 mm
  • Blende: F2.8
  • Hohe Qualität hat einen hohen Preis

Ganz im Gegensatz zu den ersten Tele-Zooms (die ich dir in diesem Artikel vorgestellt habe), zeichnet sich dieses MFT-Objektiv nicht durch seine kleinen Abmessungen und auch nicht durch seinen niedrigen Preis aus.

Dafür bietet diese Linse Amateur- und Profi-Fotografen eine große Offenblende von F2.8 bei einer Brennweite von umgerechnet 300 mm (an Vollformat). Wie alle Pro-Objektive von Olympus bietet auch diese Variante eine ausgezeichnete Bildqualität und es ist außerdem Wetterfest. Durchschnittlich Eine durchschnittliche Bewertung von 4,7 Sterne auf Amazon (November 2017) sprechen außerdem für eine hohe Kundenzufriedenheit.

 

  • Brennweite: 100 – 400 mm
  • Blende: F4.0 – F6.3
  • MFT-Objektiv mit größter Brennweite

Das Premium-Telezoom von Leica ist das MFT-Objektiv mit der größten Brennweite, das ich in den Tiefen des Internets finden konnte. Neben der enormen Reichweite von umgerechnet 800 mm (an Vollformat) ist das solide Verarbeitete Glas außerdem gegen Staub und Spritzwasser geschützt.

Dass das Objektiv bei diesen Daten nicht zu den Leichtgewichten gehört, ist den meisten Fotografen klar. Im Vergleich zum oben Vorgestellten Premium-Telezoom von Olympus, bietet das Leica-Objektiv aber nicht die selbe Schärfe. Wenn du also nicht unbedingt auf die sehr große Brennweite angewiesen bist, wirst du mit einem der oben vorgestellten Premium-Zooms von Olympus oder Panasonic wahrscheinlich glücklicher werden.

Überschrift Festbrennweiten

#2 Festbrennweiten

 

Wie es der Name schon fast erahnen lässt, kannst du die Brennweite von Festbrennweiten (im Gegensatz zu den Zoom Objektiven) nicht verändern.

Aber welche Vorteile besitzt eine Festbrennweite?

Objektive mit einer unveränderlichen Brennweite sind in der Regel günstiger, kompakter, haben eine größere Offenblende und eine bessere Bildqualität als vergleichbare Zoom-Objektive.

Außerdem lernt man mit ihnen ein besseres Auge für die Fotografie zu entwickeln, da man (aufgrund des fehlenden Zooms) gezwungen ist sich mehr Gedanken über die Bildkomposition zu machen und seine Beine benutzen muss, um zu zoomen. Aus diesen Gründen empfehle ich gerade Anfänger-Fotografen als erstes Wechselobjektiv auf eine Festbrennweite zu greifen.

 

Um dir eine bessere Übersicht über die 50+ besten Festbrennweiten für Micro Four Thirds zu geben, habe ich die unterschiedlichen Objektive in folgende Kategorien aufgeteilt:

 

 

Überschrift Fisheye-Festbrennweiten

Fisheye-Festbrennweiten

 

Fisheye Objektive sind Festbrennweiten, die eine sehr geringe Brennweite von ca. 6 mm – 9 mm haben (an Vollformat umgerechnet: 12 mm –  18 mm). Deshalb bekommt man mit ihnen den größten Bildwinkel (je nach Modell ca. 180°). Die einzigartige Perspektive des Fisheye’s eignet sich sehr gut, wenn du auf engstem Raum fotografieren willst, oder bei Sportaufnahmen (z.B. Skateboard fahren) ganz nah dabei bist.

Diese Art von Objektiven sind in den letzten Jahren immer populärer geworden, da sie den bekannten „GoPro-Look“ erzeugen. Mit diesen Gläsern kannst du aufgrund der Verzerrung sehr interessante Fotos schießen, jedoch kann der sehr dominante „Fisheye-Look“ sehr schnell anstrengend werden, wenn du ihn für die alltägliche Fotografie nutzen willst.

 

Meine Empfehlung:

Das Fisheye Objektiv von Walimex bietet ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis, eine solide Verarbeitungsqualität, eine gute Schärfe und überzeugt auch auf Amazon mit einer Bewertung von durchschnittlich 4,6 Sternen.

 

  • Brennweite: 9 mm
  • Blende: F8.0
  • Winziges Fisheye mit winziger Blende

Die Olympus Body Cap für Micro Four Thirds ist ein kleines Spielzeug, mit dem du interessante Blickwinkel für relativ wenig Geld erforschen kannst. Das Glas hat aufgrund der kleinen Abmessungen nur eine Blende von F8.0, was beim Fotografieren in dunklen Umgebungen schnell zu rauschigen Bildern führen kann. Für den niedrigen Preis ist das Objektiv meiner Meinung nach die richtige Wahl, wenn du einfach mal etwas anderes ausprobieren willst.

 

  • Brennweite: 6,5 mm
  • Blende: F2.0
  • Erzeugt kreisrunde Bilder!

Da dieses Glas eine (selbst für Fisheye-Verhältnisse) sehr kleine Brennweite hat, erzeugt es kreisrunde Bilder. Beispiele dazu findest du auf Amazon. Trotzdem (oder gerade deswegen) kann das MFT-Objektiv interessant sein und hat außerdem eine ziemlich großen Blende.

 

  • Brennweite: 7,5 mm
  • Blende: F3.5
  • Preiswertes Fisheye Objektiv

Das Fisheye von Walimex bietet für den Preis eine sehr gute Bildqualität. Wie auch beim oben vorgestellten Meike-Fisheye, müssen auch hier sowohl Blende als auch Brennweite manuell eingestellt werden. Das wird dich aber in den wenigsten Situationen stören, da Fisheye-Objektive aufgrund der geringen Brennweite eine sehr große Schärfentiefe haben.

 

Good to know:

Der koreanische Hersteller Samyang ist auch unter Walimex oder Rokinon (USA) bekannt. Oftmals gibt es bei uns in Deutschland das selbe Objektiv von mehreren dieser Herstellern zu kaufen. Zum Beispiel gibt es zu diesem Walimex-Fisheye auch eine etwas teurere Alternative von Samyang.

 

  • Brennweite: 5,8 mm
  • Blende: F3.5
  • Erzeugt kreisrunde Bilder

Lensbaby steht für kreative Objektive: Wie auch das oben vorgestellte Fisheye von Meike, erzeugt auch diese Linse kreisrunde Bilder. Aufgrund der sehr geringen Brennweite von 5,8 mm wird sogar ein Bildwinkel von 185° erreicht. Wenn du daran interessiert bist, findest du Beispielbilder dazu in den Amazon-Rezensionen.

 

  • Brennweite: 8 mm
  • Blende: F3.5
  • Sehr gute Bildqualität für ein Fischeye Objektiv

Diese Micro Four Thirds Linse von Panasonic hat für ein Fisheye eine ungewöhnlich hohe Schärfe und so gut wie keine chromatischen Aberrationen.

Im Gegensatz zum günstigeren Fisheye Objektiv von Samyang, ist diese Variante von Panasonic außerdem mit einem Autofokus ausgestattet und die Blende kann über die Kamera eingestellt werden.

 

  • Brennweite: 8 mm
  • Blende: F1.8
  • Sehr große Offenblende

Im Vergleich zum Pendant von Panasonic, hat das Fisheye-Objektiv von Olympus eine deutlich größere Offenblende. Ob das der den Aufpreis Wert für dich rechtfertigt, musst du selbst entscheiden.

 

 

Überschrift Ultraweitwinkel-Festbrennweite

Ultraweitwinkel-Festbrennweiten

 

Ultraweitwinkel- Festbrennweiten sind Festbrennweiten, die sich durch ihre sehr kleine Brennweite auszeichnen und im Gegensatz zu den Fisheye-Festbrennweiten das Bild nicht so stark verzerren (also zum Beispiel keinen gebogenen Horizont erzeugen). Da viele Fotografen im Weitwinkel-Bereich auf eine Zoom Funktion verzichten können, ziehen sie Ultraweitwinkel-Festbrennweiten den Weitwinkel-Zooms vor.

In dieser Auflistung habe ich alle Objektive mit einer Brennweite zwischen 8,5 mm und 12 mm (an Vollformat: 24 mm) als Ultraweitwinkel-Objektive bezeichnet.

Ultraweitwinkel-Festbrennweiten eignen sich besonders gut für Landschafts- Natur- oder Architekturaufnahmen, da man durch den großen Blickwinkel sehr viel auf das Bild bekommt. Außerdem lassen sich interessante Bildkompositionen erzeugen, weil durch die geringe Brennweite der Vordergrund deutlich größer als der Hintergrund dargestellt wird.

 

Mein Empfehlung:

Das Samyang 12mm F2.0 kombiniert eine super Bildqualität mit einem fairen Preis. Dass der koreanische Hersteller auf eine komplett manuelle Bedienung setzt, stört dabei eigentlich nicht. Wenn du bereit bist, mehr als doppelt zu bezahlen, kann ich dir das Kowa PROMINAR 2,8/ 8,5 mm empfehlen. Das Premium-Weitwinkel hat eine sehr gute Bildqualität, bietet deutlich mehr Weitwinkel und bildet trotzdem fast verzerrungsfrei ab.

 

Was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen einem Fisheye und einem Ultra Weitwinkel Objektiv?

Benjamin Jaworskyi erklärt es dir in diesem Video:

 

  • Brennweite: 12 mm
  • Blende: F2.0
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis, aber komplett manuell

Dank der kleinen Brennwerte, lassen sich mit diesem Glas interessante Bildkompositionen einfangen. Für den Preis bringt das Objektiv des koreanischen Herstellers eine sehr gute Abbildungsleistung mit sich. Jedoch solltest du bedenken, dass Blende und Fokus manuell eingestellt werden müssen und auch die Blende nicht an die Kamera übertragen wird.

In der Praxis stört mich das recht wenig (ich besitze die Variante für E-Mount), da bei dieser Brennweite selbst bei einer offenen Blende von F2.0 von einem Meter bis „unendlich“ eigentlich alles scharf ist. Bei den meisten Systemkameras hilft außerdem das sogenannte Fokus-Peaking, mit dem alle scharfen Kanten farblich hervorgehoben werden. Auf Amazon wurde das Ultra-Weitwinkel von 64 Fotografen mit durchschnittlich 4,7 Sternen bewertet (Stand: November 2017).

 

  • Brennweite: 10 mm
  • Blende: F2.8
  • Komplett Manuell

Mit einer Brennweite von 10 mm ist dieses Glas für Micro Four Thirds noch etwas „weitwinkliger“ als das oben vorgestellte Superweitwinkel-Objektiv.

Die meisten Hobby-Fotografen werden aber wahrscheinlich mit dem oben genannten Objektiv des gleichen Herstellers zufriedener sein, da es für etwas weniger Geld eine offenere Blende bietet. Das ist vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen hilfreich, wie zum Beispiel bei der Nachtfotografie.

 

  • Brennweite: 12 mm
  • Blende: F1.4
  • Große Offenblende, aber komplett manuell

Dieses Objektiv beeindruckt mit einer sehr großen Offenblende, was vor allem für das Fotografieren bei dunklen Lichtverhältnissen sehr hilfreich ist. Die Blende von T1.6 (entspricht ungefähr F1.4) ist also sehr gut wenn man zum Beispiel schöne Nachtaufnahmen machen will.

 

  • Brennweite: 12 mm
  • Blende: F2.0
  • Scharfe Festbrennweite mit Autofokus

Ein solides Weitwinkel-Objektiv für MFT von Olympus, das jedoch nicht billig ist. Wenn du auf den Autofokus verzichten kannst, würde ich dir das oben vorgestellte manuelle 12 mm Weitwinkel von Samyang empfehlen, da dieses ebenfalls sehr lichtstark ist, eine sehr gute Bildqualität hat und du mehrere hundert Euro sparen kannst.

 

  • Brennweite: 8,5 mm
  • Blende: F2.8
  • Fast Verzerrungsfrei, trotz sehr geringer Brennweite

Dieses Ultraweitwinkel-Objektiv zeichnet sich durch eine extrem geringe Brennweite aus, die eigentlich typisch für ein Fisheye-Objektiv ist. Trotzdem wirken die Bilder fast Verzerrungsfrei und erzeugen so einen nochmals krasseren „Weitwinkel-Look“ als alle anderen Ultraweitwinkel Objektive. Das hat jedoch auch seinen Preis: Für 899€ (Stand: November 2017) müssen Blende und Fokus manuell eingestellt werden.

 

  • Brennweite: 12 mm
  • Blende: F1.4
  • Große Offenblende (+ Autofokus)

Bei diesem Micro Four Thirds Objektiv handelt es sich um eins der wenigen Weitwinkel-Festbrennweiten, das mit einem Autofokus ausgestattet ist. Außerdem überzeugt das Leica Objektiv durch eine hohe Verarbeitungsqualität, einer guten Abbildungsleistung und vor allem durch die große Offenblende von F1.4.

Im Vergleich zum Ultra-Weitwinkel von Olympus bietet diese Premium-Festbrennweite außerdem einen Spritzwasserschutz, wird jedoch ohne einen optischen Bildstabilisator geliefert.

 

 

Überschrift Weitwinkel-Festbrennweiten

Weitwinkel-Festbrennweiten

 

Weitwinkel-Festbrennweiten sind Festbrennweiten, die eine Brennweite zwischen 12 und 21 mm (an Vollformat: 24 bis 42 mm) haben und deshalb sehr oft zum Fotografieren von Landschaften oder Architektur genutzt werden.

Im Gegensatz zu Ultraweitwinkel-Festbrennweiten haben Weitwinkel Festbrennweiten eine etwas größere Brennweite und dadurch eine etwas natürlichere Wirkung, da sie das Bild nicht so stark verzerren. Wenn du auf der Suche nach einem Weitwinkel-Objektiv bist, aber etwas mehr Freiraum beim Fotografieren brauchst, könnten die Weitwinkel-Zooms außerdem für dich interessant sein.

 

Meine Empfehlung:

Das 14 mm Pancake Objektiv von Panasonic ist einer meiner Favoriten, da es mit umgerechnet 28 mm (an Vollformat) einen schönen Weitwinkel-Look erzeugt, extrem kompakt ist, eine sehr gute Bildqualität hat und trotzdem zu einem sehr fairen Preis angeboten wird. Das LUMIX G 20mm F1.7 II ist meiner Meinung nach ebenfalls sehr empfehlenswert. Aufgrund der längeren Brennweite hat es einen etwas natürlicheren Bild-Look und ist mit einer Offenblende von F1.7 außerdem deutlich lichtstärker.

 

  • Brennweite: 15 mm
  • Blende: F8.0
  • Günstig & Kompakt aber sehr lichtschwach

Die Body Cap Lens von Olympus ist kaum größer als eine normale Objektiv-Abdeckung. Wer mit der sehr kleinen Blende von F8.0 zurecht kommt, findet hier eine günstige und vor allem extrem kompakte Möglichkeit um Weitwinkel-Fotos zu schießen.

 

  • Brennweite: 19 mm
  • Blende: F2.8
  • Scharf & Preiswert

Die Micro Four Thirds Weitwinkel-Festbrennweite des Drittherstellers Sigma ist für die sehr hohe Schärfe schon sehr preiswert zu haben. Ein optischer Bildstabilisator ist leider nicht verbaut. Es gibt außerdem noch eine ältere Version des Objektivs, die ähnlich viel kostet.

 

  • Brennweite: 20 mm
  • Blende: F1.7
  • Kompakt, preiswert und lichtstark

Das Pancake-Objektiv für MFT-Systemkameras zeichnet sich vor allem durch seine kleinen Abmessungen aus. Dadurch macht es die sowieso schon sehr kompakten Systemkameras mit Micro Four Thirds Mount für die Jackentasche tauglich, was gerade für Wanderungen oder für die Street-Photography nützlich ist.

Durch die offene Blende von F1.7 lässt sich außerdem mit etwas Unschärfe spielen. Eventuell ist auch die Vorgängerversion für dich interessant. Sie ist etwas teurer, hat aber ebenfalls hervorragende Bewertungen auf Amazon.

 

  • Brennweite: 14 mm
  • Blende: F2.5
  • Sehr kompaktes Pancake-Objektiv

Das sehr kompakte Micro Four Thirds Objektiv von Panasonic ist eine solide Festbrennweite mit guter Bildqualität, zu sehr kompakten Abmessungen. Viele Rezensionen auf Amazon beschreiben diese Linse als perfekte Möglichkeit um die kleinen Micro Four Thirds Kameras überall mit hinzunehmen, ohne auf eine sehr gute Bildqualität zu verzichten.

Wenn du etwas mehr Brennweite und eine größere Blende suchst, ist die oben vorgestellte 20 mm Festbrennweite von Panasonic meine Empfehlung für dich.

 

  • Brennweite: 16 mm
  • Blende: F2.0
  • Große Blende, fairer Preis, aber komplett manuell

Wie (fast) alle Samyang-Objektive ist auch dieses Weitwinkel komplett manuell, bietet aber eine sehr gute Qualität zu einem fairen Preis. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass du den manuellen Fokus in der Praxis kaum vermissen wirst. Mehr Weitwinkel mit gleicher Lichtstärke zu einem ähnlichem Preis bekommst du mit dem oben vorgestellten 12 mm Ultraweitwinkel (ebenfalls von Samyang).

 

  • Brennweite: 21 mm
  • Blende: F1.4
  • Moderates Weitwinkel mit viel Lichtstärke

Dieses Micro Four Thirds Weitwinkel bewegt sich mit umgerechnet 42 mm (an Vollformat) in einer sehr moderaten Weitwinkel-Bereich. Wer diese Brennweite mag, bekommt zu einem fairen Preis ein vollständig manuelles objektiv mit einer guten Bildqualität und einer extrem lichtstarken Offenblende von F1.4.

 

  • Brennweite: 17 mm
  • Blende: F1.8
  • Trotz großer Blende sehr kompakt

Das Pancake-Weitwinkel von Olympus bietet trotz der großen Offenblende ein sehr kompaktes Gehäuse. Dank des eher moderaten Weitwinkels eignet es sich gut für den täglichen Gebrauch und bietet im Vergleich zu vielen der anderen MFT-Objektiven im Weitwinkel-Bereich einen eingebauten Autofokus.

 

  • Brennweite: 15 mm
  • Blende: F1.7
  • Sehr gut für die Street-Photography

Dieses Leica Objektiv (welches von Panasonic in Japan gefertigt wurde) eignet sich sehr gut für die Street-Photography. Neben der guten Schärfe hat es außerdem eine offene Blende und die 30 mm (umgerechnet an Vollformat) eignen sich in vielen Situationen perfekt, um nicht zu weitwinklig und nicht zu nahe dran zu sen.

 

  • Brennweite: 17,5 mm
  • Blende: F0.95
  • Hohe Lichtstärke zu einem stolzen Preis

Diese Micro Four Thirds Weitwinkel-Linse ist (wie alle drei Festbrennweiten von Voigtlaender) mit einer sehr offenen Blende ausgestattet und kann nur komplett manuell bedient werden. Wer diese Lichtstärke wirklich benötig muss jedoch auch einen stolzen Preis bezahlen. Außerdem wird bei den offenblendigen Voigtlaender-Objektiven oft kritisiert, dass sie bei F0.95 relativ unscharf sind.

 

 

Überschrift Normal-Festbrennweiten

Normal-Festbrennweiten

 

Als sogenannte Normal-Festbrennweiten werden Festbrennweiten bezeichnet, die eine Brennweite von 25 mm – 30 mm haben (auf Vollformat umgerechnet: 50 mm – 60 mm). Normal-Festbrennweiten erzeugen von allen Objektiven den „natürlichsten“ Bild-Look, da 25 mm (bzw. 50 mm an Vollformat) als die Brennweite zählt, die ungefähr dem Sichtfeld unserer Augen entspricht.

Viele der hier vorgestellten Objektive können auch sehr gut für die Portraitfotografie genutzt werden. Um die Auflistung der Objektive etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich aber eine zusätzliche Kategorie für Portrait-Festbrennweiten erstellt, die Brennweiten von 35 mm – 60 mm haben.

 

Meine Empfehlung:

Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet meiner Meinung nach das Panasonic LUMIX G 25 mm F1.7. Eine bessere Bildqualität bekommst du mit der Variante von Olympus, die auf Amazon sogar noch besser bewertet wurde.

 

  • Brennweite: 25 mm
  • Blende: F1.8
  • Komplett manuell

Für 99€ (Stand: November 2017) bekommt man hier ein sehr günstiges Micro Four Thirds Objektiv, das außerdem mit einer offenen Blende überzeugen will. Wer etwas risikofreudig ist, kann sich das günstige Objektiv bestellen und die zweite Bewertung auf Amazon verfassen…Immerhin gibt es ein kostenloses Reinigunsset mit dazu 😉

 

  • Brennweite: 25 mm
  • Blende: F1.7
  • Solide Festbrennweite zum fairen Preis

Bei diesem Glas handelt es sich um eins der beliebtesten Micro Four Thirds Festbrennweiten auf Amazon. Für einen sehr fairen Preis bekommt man hier eine offenblendige Festbrennweite, die eine gute Bildqualität aufweist und einen Autofokus hat. Eine optische Bildstabilisierung ist leider nicht intigriert.

Meiner Meinung nach ist es die perfekte Möglichkeit um nach dem Kit-Objektiv in die Welt der Festbrennweiten einzusteigen.

 

  • Brennweite: 30 mm
  • Blende: F2.8
  • Sehr scharfe Festbrennweite

Das Normal-Objektiv aus dem Hause Sigma wird vor allem wegen seinem guten Preis-Leistungsverhältnis und der sehr hohen Schärfe gelobt. Aufgrund der deutlich größeren Blende würde ich den meisten Fotografen jedoch zum oben vorgestellen Objektiv von Panasonic raten (auch wenn diese Sigma Festbrennweite wahrscheinlich etwas schärfer ist).

 

  • Brennweite: 30 mm
  • Blende: F2.8
  • Preiswertes-Makro Objektiv mit Bildstabilisator

Bei dieser MFT-Linse handelt es sich um ein dedizierte Makro-Festbrennweite, die sich jedoch auch gut im alltäglichen Gebrauch einsetzen lässt. Wenn du also auf der Suche nach einer Normal-Festbrennweite bist und dir überlegst sowieso in die Makrofotografie einzusteigen, kann ich dir das Objektiv sehr ans Herz legen…auch wenn du weniger Lichtstärke bekommst und etwas mehr zahlen musst als bei vergleichbaren Normalfestbrennweiten.

Zu einem ähnlichen Preis gibt es auch das Pendant von Olympus, das jedoch nicht mit einem Bildstabilisator ausgestattet ist und eine kleinere Blende hat.

 

  • Brennweite: 30 mm
  • Blende: F1.4
  • Lichtstark & Scharf

Diese Micro Four Thirds Festbrennweite ist sehr scharf. Im Gegensatz zu der anderen 30 mm Festbrennweite von Sigma ist diese Variante deutlich lichtstärker, was jedoch auch seinen Preis hat. Den meisten Fotografen würde ich aber zur preiswerteren Variante von Panasonic mit F1.7 raten, die ich weiter oben vorgestellt habe.

 

  • Brennweite: 25 mm
  • Blende: F1.8

Bei dieser Festbrennweite handelt es sich um eine der beliebtesten Micro Four Thirds Objektive auf Amazon. Gelobt wird vor allem die gute Bildqualität, das schöne Bokeh, eine niedrige Naheinstellgrenze und der schnelle Autofokus. Im Vergleich zum Pendant von Panasonic ist es jedoch etwas teurer, spielt qualitativ aber auch in einer anderen Liga.

 

  • Brennweite: 25 mm
  • Blende: F1.4
  • Hochqualitative Normal-Festbrennweite

Diese Premium-Festbrennweite von Leica wird nicht nur für die große Offenblende, sondern vor allem für die gute Verarbeitungsqualität gelobt. Leider wurde auch hier kein Bildstabilisator eingebaut.

 

  • Brennweite: 25 mm
  • Blende: F0.95
  • Komplett manuell

Ein sehr offenblendiges Objektiv das jedoch komplett manuell bedient werden muss. Ob dir diese Lichtstärke tatsächlich das Geld Wert ist, musst du natürlich selbst entscheiden. Die exakt selben Werte zu einem etwas teureren Preis hat übrigens auch das SLR Magic Magic Hyper Prime 25mm.

 

  • Brennweite: 25 mm
  • Blende: F1.2
  • Premium Normal-Objektiv

Das sehr große und schwere (410g !) Premium-Objektiv von Olympus kommt mit einem sehr stolzen Preis daher. Erfahrene Fotografen sind jedoch durchweg zufrieden mit der sehr offenblendigen Micro Four Thirds Festbrennweite und schätzen vor allem die sehr hohe Schärfe (sogar bei F1.2), die solide Verarbeitung und den Spritzwasserschutz.

 

 

Überschrift Portrait-Festbrennweiten

Portrait-Festbrennweiten

 

Bei Portrait-Festbrennweiten handelt es sich um Festbrennweiten, die hauptsächlich für die Portraitfotografie eingesetzt werden. Die meisten Objektive sind deshalb sehr offenblendig (um ein schönes Bokeh zu erzeugen) und haben eine Brennweite, zwischen 40 – 65 mm (auf Vollformat umgerechnet: 80 – 130 mm).

Lichtstarke Objektive zum schießen von Portraits kannst du auch bei den Normal-Festbrennweiten finden. Diese haben eine etwas kleinere Brennweite, werden aber auch sehr oft für die Portraitfotografie genutzt.

 

Meine Empfehlung:

Das M.Zuiko Digital 45 mm von Olympus bietet meiner Meinung nach nicht nur das beste Gesamtpaket, sondern auch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Das sehen auch zahlreiche Benutzer auf Amazon so, da die Portrait-Festbrennweite dort von über 170 Fotografen mit einer Durchschnittlichen Bewertung von 4,8 Sternen benotet wurde (Stand: November 2017).

 

  • Brennweite: 50 mm
  • Blende: F2.0
  • Sehr günstiges manuelles Objektiv

Für den Preis sollte man sicherlich nicht zu viel von dieser Micro Four Thirds Festbrennweite erwarten. Das komplett manuelle Objektiv wurde von den wenigen Amazon-Rezensionen bisher als günstige Alternative zu den anderen Portrait Objektiven bewertet.

Meike hat außerdem eine ähnlich günstige Variante mit 35 mm auf dem Markt.

 

  • Brennweite: 60 mm
  • Blende: F2.8
  • Sehr scharfes Objektiv

Dieses Objektiv von Sigma wird vor allem dafür gelobt, dass es eine gute Schärfe zu einem fairen Preis liefert. Leider ist es dafür ziemlich lichtschwach und besitzt keinen optischen Bildstabilisator. Wenn du speziell ein Objektiv zum Portraits schießen willst, solltest du dich aufgrund der kleinen Blende also lieber bei den anderen Modellen umsehen.

 

  • Brennweite: 45 mm
  • Blende: F1.8
  • Beliebteste Portrait-Festbrennweiten

Zu einem fairen Preis bekommt man hier eine sehr gute Festbrennweite von Olympus. Über 170 Rezensionen auf Amazon mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 Sternen (Stand: November 2017) sprechen dafür, dass diese Linse ein sehr gutes Gesamtpaket ist.

Meiner Meinung nach bietet dieses Micro Four Thirds Objektiv das beste Preis-Leistungsverhältnis, wenn du professionelle Portraits schießen willst.

 

  • Brennweite: 42,5 mm
  • Blende: F1.7
  • Portraitobjektiv mit Bildstabilisator

Das Panasonic-Pendant zum oben vorgestellten Olympus-Objektiv wird ebenfalls für seine gute Bildqualität gelobt und hat ähnliche Eckdaten.

Im Gegensatz zu der Portrait-Festbrennweite von Olympus ist es jedoch mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, was für viele Panasonic Kameras interessant ist (da diese meistens ohne intigrierten Bildstabilisator kommen). Das ist meiner Meinung nach aber der einzige Grund weshalb man dieses Glas der Alternative von Olympus vorziehen sollte.

 

  • Brennweite: 50 mm
  • Blende: F1.4
  • Komplett manuell

Dieses Micro Four Thirds Objektiv vom koreanischen Hersteller Samyang bietet viel Lichtstärke zu einem relativ günstigen Preis. Leider ist es (wie fast alle Objektive von Samyang) komplett manuell, sodass Blende und Fokus direkt über das Objektiv eingestellt werden müssen. Wenn dir das nichts ausmacht, könnte auch die etwas günstigere Variante mit F1.4 interessant für dich sein.

 

  • Brennweite: 60 mm
  • Blende: F2.8
  • Makro-Objektiv

Diese Makro-Festbrennweite ist meiner Meinung nach nicht nur das beste Makro-Objektiv für Micro Four Thirds Kameras, sondern kann auch eine gute Portrait-Festbrennweite sein. Dank des Spritzwasserschutzes musst du das Objektiv auch bei schlechtem Wetter nicht zu Hause lassen.

 

  • Brennweite: 50 mm
  • Blende: F1.5
  • Komplett manuell

Das Objektiv kommt ebenfalls mit einer komplett manuellen Bedienung und wird für seine sehr gute Bildqualität gelobt. Ob du wirklich so viel Geld für dieses Objektiv ausgeben willst ist natürlich deine Entscheidung.

 

  • Brennweite: 42,5 mm
  • Blende: F1.2
  • Premium Portrait-Objekti

Im Gegensatz zu den meisten anderen Premium-Objektiven, bietet diese Variante leider keinen Spritzwasserschutz. Ein vergleichbares Portrait-Objektiv für MFT Systemkameras existiert nicht am Markt, da es (fast) alle wünschenswerten Merkmale in einer Linse vereint:

Eine sehr große Offenblende (besonders für die Brennweite!), eine herausragende Bildqualität, einen optischen Bildstabilisator und eine sehr gute Verarbeitung… Natürlich hat das aber auch einen Preis, für den du dir auch 3 bis 4 andere Objektive kaufen könntest 😉

 

 

Überschrift Tele-Festbrennweiten

Tele-Festbrennweiten

 

Bei Tele-Festbrennweiten handelt es sich um Festbrennweiten, die eine Brennweite von über 75 mm haben (umgerechnet an Vollformat über 150 mm). Da man bei typischen Einsatzzwecken von Tele-Objektiven (wie das Fotografieren von Tieren) in der Regel flexible Brennweite benötigt, werden die Tele-Zooms oft den Tele-Festbrennweiten vorgezogen. Deshalb würde ich Einsteigern auch eher zu einem der Tele-Zoom Objektive raten.

Wenn du aber weißt, dass du mit einer fixen Brennweite bestens zurecht kommen wirst, bekommst du mit Tele-Festbrennweiten in der Regel mehr Schärfe in einem kleineren Gehäuse und zu einem günstigeren Preis als bei den Tele-Zooms.

Da es sehr große Unterschiede bei den Brennweiten der Objektive gibt, habe ich die folgenden Modelle nach ihren Millimetern (und nicht nach ihrem Preis) sortiert.

 

Meine Empfehlungen:

Wenn du viel Brennweite zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis suchst, kann ich dir eigentlich nur empfehlen dich bei den Telezoom-Objektiven umzusehen. Wenn du experimentierfreudig bist, könntest du dir das sehr günstige 300 mm Spiegelobjektiv von Walimex ansehen, das in der Praxis jedoch etwas schwieriger zu bedienen ist, da es komplett manuell gesteuert werden muss und keinen optischen Bildstabilisator hat.

 

  • Brennweite: 75 mm
  • Blende: F1.8
  • Hochwertiges Tele-Festbrennweite

Das beliebte Objektiv von Panasonic hat (auf Vollformat) umgerechnet eine Brennweite von 150 mm und würde sich deshalb auch noch als Portrait-Objektiv nutzen lassen. Durch die Blende von F1.8 bekommst du bei 75 mm außerdem ein schönes Bokeh.

Der Autofokus ist jedoch nicht der schnellste, was aber auch nicht zu tragisch ist, da die wenigsten Fotografen diese Linse für die Sportfotografie nutzen werden.

 

  • Brennweite: 85 mm
  • Blende: F1.4
  • Sehr preiswert, aber kein Autofokus

Dieses Objektiv muss vom Fotografen leider komplett manuell bedient werden (wie eigentlich alle Samyang Modelle). Da 85 mm an Micro Four Thirds Kameras umgerechnet 170 mm an Vollformat bedeuten ist der Einsatzbereich dieses Objektivs für mich eher nicht praktikabel. Wer sich mit dieser Linse anfreundet bekommt aber eine hohe Qualität für relativ wenig Geld.

Wenn ein 85 mm Objektiv mit einer offenen Blende für dich interessant ist kannst du dir außerdem die Variante von Lensbaby ansehen.

 

  • Brennweite: 100 mm
  • Blende: F2.8
  • Made in Germany

Das Objektiv des Deutschen Herstellers hat eine Blende von F2.8 für 100 mm. Was die Linse kann und ob sie ihren Preis wert ist, ist nur schwer zu sagen da es bisher nicht viel über dieses Objektiv zu lesen gibt.

 

 

  • Brennweite: 300 mm
  • Blende: F4.0
  • Konkurrenzloses Tele-Objektiv der Profi-Klasse

Das Pro-Objektiv von Olympus hat einen stolzen Preis, den sich in der Regel nur Profis leisten wollen. Dafür werden diese mit dem Objektiv auch sehr glücklich, da es bei einer sehr guten Bildqualität einer großen Offenblende und Premium-Verarbeitungsqualität konkurrenzlos am Markt ist.

Wenn du noch verrückter nach einer großen Blende bei 300 mm bist, kannst du dir außerdem dieses Premium-Objektiv von Olympus ansehen, dass jedoch mehr als dreimal (!) so teuer wie diese Variante ist.

 

  • Brennweite: 800 mm
  • Blende: F8.0
  • Spiegelobjektiv mit extremer Brennweite

Bei diesem MFT-Objektiv von Samyang handelt es sich um ein sogenanntes Spiegelobjektiv. Das bedeutet, dass das Objektiv einer ganz anderen Konstruktion unterliegt, als herkömmliche Objektive. So ist es überhaupt erst möglich die extreme Brennweite in ein „relativ kompaktes“ Gehäuse unter zubekommen.

Wenn du an Spiegelobjektiven interessiert bist, findest du von Walimex außerdem weniger extreme Varianten mit 300 mm und mit 500 mm.

 

Überschrift Makro-Festbrennweiten

Makro-Festbrennweiten

 

Bei Makro-Objektiven handelt es sich in der Regel um Festbrennweiten, die eine sehr geringe Naheinstellgrenze haben und deshalb darauf ausgelegt sind sehr kleine Motive (wie Insekten oder Blumen) bildfüllend abzulichten.

Du solltest aber nicht vergessen, dass Makro-Objektive auch für die herkömmliche Fotografie genutzt werden können. Jedoch haben sie im Vergleich zu ähnlichen Festbrennweiten eine kleinere Brennweite und sind etwas teurer.

 

Meine Empfehlung:

Das LUMIX G Makro 30 mm F2.8 von Panasonic bietet meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis aller Macro-Objektive für Micro Four Thirds Kameras. Ein Upgrade in Qualität und Brennweite bietet dir das M.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 Makro von Olympus. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob die Makro-Fotografie etwas für dich ist, bekommst du mit diesem Standard-Zoom außerdem eine eingebaute Makro-Funktion (die jedoch nicht auf einem Niveau mit dedizierten Makro-Objektiven ist).

 

  • Brennweite: 30 mm
  • Blende: F3.5
  • Preiswertes Makro-Objektiv

Bei dieser Einsteiger Makro-Festbrennweite handelt es sich ein scharfes Glas von Olympus, das gerade für die Produktfotografie eine gute Möglichkeit ist. Das Fotografieren von Lebewesen könnte sich jedoch als etwas schwieriger herausstellen, da man aufgrund der Brennweite von 30 mm ziemlich nahe an sein Motiv herangehen muss.

Die Blende von F3.5 wird dich in der Praxis kaum stören, da du in der Makro-Fotografie sowieso nur einen sehr kleinen Schärfe-Bereich hast, weshalb du wahrscheinlich noch etwas mehr abblenden musst.

 

  • Brennweite: 30 mm
  • Blende: F2.8
  • Preiswertes-Makro Objektiv mit Bildstabilisator

Im Vergleich zum oben vorgestellten Olympus 30 mm Makro, bietet dieses Pendant von Panasonic zwei Vorteile zu einem ähnlichen Preis: Ein verbauter Bildstabilisator und die etwas größere Offenblende, lassen das Objektiv zu einer alltagstauglichen Festbrennweite heranwachsen, die nicht nur im Makro-Bereich ordentliche Ergebnisse liefern kann.

Wenn du dich rein auf die Makro-Fotografie spezialisieren willst, geben sich die beiden Varianten wahrscheinlich nicht viel, da die größere Blende und der Bildstabilisator nicht wirklich relevant dafür sind.

 

  • Brennweite: 12 – 50 mm
  • Blende: F3.5 – 6.3
  • Mit intigrierter Makro-Funktion

Hierbei handelt es sich zwar nicht um eine Festbrennweite, jedoch wird das Standardzoom-Objektiv für seine eingebaute Makro-Funktion gelobt.

Die Ergebnisse werden wahrscheinlich nicht so gut sein wie die, eines dedizierten Makro-Objektivs. Meiner Meinung nach ist dieses Objektiv aber gerade für Einsteiger in die Welt der Makro-Fotografie eine sehr gute Wahl, da man sich nicht auf ein dediziertes Makro Objektiv festlegen muss.

 

  • Brennweite: 60 mm
  • Blende: F2.8
  • Bestes Makro Objektiv

Wer es etwas ernster mit der Makro-Fotografie meint, sollte zu diesem Modell greifen. Im Vergleich zu den oben vorgestellten Makros, kann man aufgrund der doppelten Brennweite mit diesem Micro Four Thirds Objektiv kleine Motive noch größer darstellen. Dank des Spritzwasserschutzes musst du das Objektiv auch bei schlechtem Wetter nicht zu Hause lassen.

 

  • Brennweite: 45 mm
  • Blende: F2.8
  • Hochwertiges Makro Objektiv

Das hochwertige Makro-Objektiv von Leica liefert eine sehr gute Bildqualität. Im Vergleich zur oben vorgestellten Linse von Olympus, hat dieses Makro von Panasonic einen eingebauten Bildstabilisator. Ob sich der Aufpreis zum Olympus Makro für dich lohnt, musst du natürlich selbst entscheiden.

 

 

Überschrift Exotische Festbrennweiten

Exotische Festbrennweiten

 

Als exotische Festbrennweiten bezeichne ich Festbrennweiten, die sich eine keine Kategorie einordnen lassen, sondern vielmehr eine eigene Kategorie für sich sind. Für den Micro Four Thirds Mount habe ich drei Objektive gefunden, die wirklich nur etwas für Fotografen sind, die mal etwas ganz anderes ausprobieren wollen.

 

  • Brennweite: 50 mm
  • Blende: F2.0
  • Ungewöhnliche Unschärfe-Effekte möglich

Bei diesem MFT-Objektiv von Lensbaby lässt sich der Fokus auf einen bestimmten Bildbereich verschieben. Mit dem sogenannten Tilt-and-shift Objektiv kannst einzigartige Fotos schießen, indem du mit der selektiven Unschärfe eine interessante Bildwirkung erzielst. Wenn du nicht weißt, wie solche Fotos aussehen kannst du dir die Beispielbilder auf Amazon ansehen.

 

  • Brennweite: 12,5 mm
  • Blende: F12
  • Macht 3D Aufnahmen möglich

Das Objektiv projeziert zwei unterschiedliche Bilder auf den Sensor deiner Micro Four Thirds Kamera. Panasonic Kameras erkennen das 3D-Objektiv automatisch und verrechnen es zu einem sogenannten Stereo-Bild. Leider werden die Aufnahmen als stark vigniettiert bezeichnet und aufgrund der zwei Linsen hat das Objektiv nur eine winzige Blende von F12.

 

  • Brennweite: 28 mm
  • Blende: F3.5
  • 3 Linsen in einem Objektiv

Das Lensbaby Trio Objektiv ist für all die Fotografen, die einfach mal etwas ganz spezielles wollen. Es intigriert 3 Linsen in einem Objektiv, die alle die gleiche Brennweite und die fixierte Blende von F3.5 haben, aber dafür sehr unterschiedliche Looks erzeugen.

Durch da Revolver-System kannst du folgende 3 unterschiedlichen Bildlooks erzielen: Twist, Velvet, Sweet. Passende Beispielbilder dazu findest du auf Amazon. Das exotische Glas von Lensbaby muss jedoch manuell fokussiert werden.

Überschrift Bonus Tipp

#3 Bonus-Tipp: Hochqualitative Objektive für nur 20€ ?!?

 

In diesem Kapitel zeige ich dir, wie du viel Geld bei Objektiven sparen kannst, indem du gebrauchte Gläser an deine Micro Four Thirds Kamera adaptierst.

 

Warum kannst kannst du Jahrzehnte alte Objektive an deine moderne Systemkamera montieren?

Kamera-Bodys haben sich in den letzten Jahren enorm verändert: Manche Modelle haben heutzutage über 40 millionen Pixel, während es noch vor wenigen Jahrzehnten nicht einmal die digitale Fotografie gab.

Aber eins hat sich nicht geändert: Egal ob Filmkamera oder Digitalkamera, das Glas vor dem eigentlichen Sensor/Film spielt die wichtigste Rolle, wenn es um die Bildqualität geht. Deshalb gab es auch schon in den Zeiten der Filmkameras hervorragende Objektive, die heutigen Objektiven rein von der Optik her in fast nichts nachstehen.

Bisher ließen sich alte Objektive nicht an neuen Kameras verwenden (da Spiegelreflexkameras aufgrund des Spiegels einen größeren Abstand vom Objektiv zum eigentlichen Sensor haben).

Mit Systemkameras hat sich das jedoch geändert!

Da zwischen Sensor und Objektiv deutlich weniger Platz ist als bei DSLR’s, können eigentlich alle Objektive für Spiegelreflexkameras an eine Systemkamera adaptiert werden (insofern ein Adapter existiert).

 

Altes Glas an neuen Kameras?

In diesem Video findest du alle wichtigen Informationen (auf englisch):

 

Warum alte DSLR-Objektive adaptieren und keine neuen?

An dieser Stelle frägst du dich vielleicht, warum ich dir empfehle alte Linsen für Spiegelreflexkameras zu adaptieren, anstatt neue DSLR-Objektive.

Im Gegensatz zu alten Objektiven lassen sich neue DSLR Objektive heutzutage nicht mehr vollständig manuell bedienen. Adapter, die Blende und Autofokus übertragen können, kosten ungefähr das zehnfache!

Bei der großen Objektivauswahl von MFT-Objektiven macht es meiner Meinung nach in den wenigsten Fällen Sinn, auf Objektive anderer Systeme (z.B. Canon EF oder Nikon F) zuzugriefen, wenn es sehr viele native Objektive gibt, die deutlich besser mit den Kameras zusammenarbeiten´und gleich viel kosten.

 

Was ist der Vorteil an den alten Objektiven?

Da viele Fotografen (oder deren Verwandten) die alte Fotoausrüstung, die seit mehreren Jahren nicht mehr benutzt wurde, ausmisten, gibt es auf dem Gebrauchtmarkt sehr günstige Objektive, die eine gute Qualität haben.

Oftmals bekommst du schon für 10€ bis 30€ hochwertige und relativ gut erhaltene Objektive. Du solltest jedoch bedenken, dass diese komplett manuell sind (Fokus & Blende) und von den Adapter keinerlei Elektronik übertragen wird. Natürlich besteht immer ein gewisses Risiko bei solchen Modellen und im Endeffekt solltest du auch nicht erwarten, dass ein gebrauchtes Objektiv für 20€ gleich gute Resultate bietet, wie eine 800€ Premium-Linse.

Trotzdem ist es eine unglaublich interessante Möglichkeit in der teuren Welt des Fotografie-Equipments für sehr wenig Geld mal etwas neues auszuprobieren.

 

Zum Beispiel habe ich erst vor ein paar Monaten die folgenden 2 Prachtexemplare erworben, mit denen ich bereits viele schöne Bilder gemacht habe:

  • Für 30€ : Pentax K Objektiv 50 mm F1.4 
  • Für 20€: Pentax K Objektiv 200 mm F3.5

 

 

Was ist der Nachteil an den adaptierten Objektiven?

Die meisten älteren Objektive wurden für Sensoren oder Filme ausgelegt, die eine Vollformat-Größe haben, ausgelegt. Der Micro Four Thirds Sensor hat jedoch nur 1/4 die Fläche von einem Vollformat-Sensor.

Das bedeutet, dass die meisten Objektive eigentlich für Vollformat ausgelegt sind und deshalb unnötigerweise licht „verschenkt wird“, da 3/4 des Lichtes nicht von dem MFT-Sensor genutzt wird. Außerdem hat es zur Folge, dass die Objektive nicht für diese Schärfe ausgelegt sind und deshalb im direkten Vergleich zu MFT-Objektiven unscharf erscheinen, obwohl sie eigentlich eine gute Qualität haben.

 

Wie findest du die antiken Objektive für deine Micro Four Thirds DSLM?

Zum einen kannst du auf herkömmlichen Flohmärkten nach guten Objektiven Ausschau halten.

Die einfachste Möglichkeit um an gebrauchte und preiswerte Objektive zu kommen ist meiner Erfahrung nach Ebay Kleinanzeigen. Ich würde dir jedoch raten nicht das erste Objektiv etwas aufmerksam zu sein, da es sicherlich auch einige Modelle gibt, die nicht mehr in einem guten Zustand sind. Im Endeffekt ist immer ein bisschen Risiko mit im Spiel und man kann sich bei einem gebrauchtem Objektiv nie zu 100% sicher sein.

Es gibt zahlreiche verschiedene Objektivanschlüsse für alte Film-DSLR’s. Am verbreitesten sind meines Wissens nach diese zwei:

  • Canon FD
  • Pentax K (auch PK genannt)

 

Die besten Ergebnisse fand ich bisher, wenn ich bei Ebay-Kleinanzeigen nach Suchbegriffen, wie „FD Objektiv“, „Pentax K Objektiv“ oder  „PK Objektiv“ gesucht und dann nach „Günstigste zuerst“ sortiert habe.

 

Ebay Kleinanzeigen Screenshot

Suchergebnis auf Ebay Kleinanzeigen: „PK Objektiv“ und nach „Günstigste zuerst“ sortiert

 

Adapter für MFT Kameras

Die Adapterringe bestehen lediglich aus Metall, haben kein Glas und übertragen keinerlei Elektronik an deine Kamera! Deshalb musst du alle Objektive komplett manuell bedienen. (Was aus eigener Erfahrung eine echt Spaßige Erfahrung sein kann 😉 )

Probieren geht über studieren!

 

  • Adapterring für Canon FD Objektive

 

  • Adapterring für Pentax K (PK) Objektive

Bist du dir immer noch nicht sicher, welches Micro Four Thirds Objektiv das richtige für dich sein könnte?

Gerne kannst du unter diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen und wir finden gemeinsam das beste MFT-Objektiv für dich 🙂 !


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