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Die besten Mittelklasse-Systemkameras

Mittelklasse Systemkameras verkaufen sich mit am besten unter allen Systemkameras. Bei diesen Modellen bekommst du einen Großteil der Funktionalitäten von Profi-Systemkameras zu ein paar Euro mehr als du für eine Anfänger-Systemkamera bezahlen würdest.

Lohnt sich eine Systemkamera zwischen 500€ und 1.000€ für dich?

Lass es uns gemeinsam herausfinden! Ich persönlich fotografiere schon immer mit Mittelklasse-Systemkameras und würde dies auch in Zukunft tun. Deutlich teurere Kameras bieten zwar durchaus einen Mehrwert, jedoch wird viel zu oft unterschätzt, dass man lieber ein paar Euro spart und diese dann in ein gutes Objektiv investiert. Hierzu aber später mehr.


[TOP 3] Meine Systemkamera-Empfehlungen für 500€ bis 1.000€

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Sony Alpha 6000 Systemkamera Amazon-Bestseller Panasonic Lumix GX80 Systemkamera Micro Four Thirds Bestseller Olympus E-M10 II Systemkamera
Modell Sony Alpha 6000 SystemkameraPanasonic Lumix GX80 SystemkameraOlympus E-M10 II Systemkamera
Preis

554,00 €

589,03 €

599,00 €

Testergebnis

92.5%

"Beste Systemkamera seiner Preisklasse!"

90%

"Bestes Modell aller Micro Four Thirds Systemkameras!"

-
HerstellerSonyPanasonicOlympus
Objektiv-AnschlussSony E-MountMicro Four ThirdsMicro Four Thirds
SensorgrößeAPS-C (373 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung24.3MP16MP16.1MP
Geschwindigkeit11FPS8FPS8.5FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

554,00 €

589,03 €

599,00 €

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So viel Kamera bekommst du für 500 bis 1.000€

Die Technik hat in den letzten Jahren einen enormen Sprung nach vorne gemacht, was dazu geführt hat, dass du schon unter 1.000€ sehr gute Systemkameras bekommst. Gute Technik muss also heute nicht mehr teuer sein! Klar sind 700€ in Zeiten von guten Smartphone-Kameras nicht gerade wenig Geld, jedoch hätten die beten Profi-Fotografen vor 10 Jahren noch 50.000 Euro gezahlt um eine Kamera zu bekommen, die du heute für ein paar hundert Euro auf Amazon bestellen kannst.

Hier ein sehr interessantes Video von Benjamin Jaworskyj, über die Vor- und Nachteile einer Mittelklasse Systemkamera, wie der Sony A6000:

Diese Ausstattung solltest du von einer Mittelklasse-Systemkamera erwarten

  • Bildqualität:
    Für 500 bis 1.000 Euro musst du heutzutage fast keine Abstriche mehr in der Bildqualität machen. Es gibt zwar teurere Modelle, wie beispielsweise die Sony A7R ||, die deutlich mehr Megapixel bieten. Jedoch brauchen die wenigsten Fotografen so viele Pixel. Wenn du an eine Mittelklasse-Systemkamera zusammen mit einem guten Objektiv benutzt, wirst du Ergebnisse erzielen, mit der du ohne Probleme große Drucke anfertigen kannst.
  • Rauschverhalten:
    Man muss aber sagen, dass Vollformat-Systemkameras (Systemkameras mit einem sehr großen Sensor) aufgrund der geringeren Pixeldichte auf dem Sensor ein besseres Rauschverhalten aufweisen. Ein gutes Rauschverhalten für wenig Geld bringt die Sony Alpha 6000, da sie im Vergleich zu den Kameras von Olympus und Panasonic mit einem größeren APS-C Sensor ausgestattet ist.
  • 4K-Video:
    Viele Modelle dieser Preiskategorie bieten die Möglichkeit mit 4K aufzunehmen. Wenn du dich auf das Aufnehmen von Videos spezialisieren willst ist neben der Auflösung ebenfalls wichtig, dass die Kamera einen guten Autofokus im Videomodus, genügend Frames per Second (FPS) und einen Klinkenanschluss für ein externes Mikrofon besitzt. Wenn du dich nur auf das Aufnehmen von Videos spezialisieren willst, kann auch eine Kompaktkamera für dich eine gute Möglichkeit sein. Beispielsweise bieten Premium-Kompaktkameras, wie die Sony RX100 einen guten Videomodus auf sehr kleinem Raum. Für 600€ in der Systemkamera-Welt, baut eigentlich nur Panasonic gute Kameras, die auch 4K bieten. Zum Beispiel die Panasonic Lumix G70 Systemkamera.
  • Bildstabilisierung:
    Einige, aber nicht alle Mittelklasse Systemkameras bieten einen intigrierten Bildstabilisator. Jedoch solltest du wissen, dass viele Hersteller einen Bildstabilisator im Objektiv verbauen! Trotzdem setzen immer Systemkameras auf eine intigrierte Bildstabilisierung. Olympus verbaut auch in den meisten ihrer günstigen und mittelpreisigen Systemkameras sehr gute Bildstabilisatoren, wie beispielsweise bei der Olympus E-M10 II.
  • Spritzwasserschutz:
    Sehr wenige der niedrigpreisigen Systemkameras besitzen ein spritzwassergeschütztes Gehäuse. Wenn du für unter 1.000€ eine spritzwassergeschützte Systemkamera brauchst, solltest du dir die Panasonic Lumix DMC-G81 oder die Nikon 1 AW1 (für die es aber nur sehr wenige Wechselobjektive gibt) genauer ansehen.Systemkamera im Wasser
  • Objektiv-Auswahl:
    Die Auswahl an Objektiven für eine Systemkamera hängt eigentlich nicht mit dem Preis zusammen. Jeder Hersteller hat für seinen eigenen Objektivanschluss Einsteiger-, Mittelklasse- und Profi-Systemkameras im Repertoire.
  • Touchscreen:
    Alle neu auf den Markt kommenden Systemkameras bieten mittlerweile eigentlich einen Touchscreen an. Lediglich etwas ältere Modelle, wie zum Beispiel die Alpha 6000 von Sony, haben keinen Touchscreen. Meiner Meinung nach ist ein Touchscreen ein nützliches „nice-to-have“, aber bei weitem nicht das wichtigste Kriterium. Ich fotografiere seit fast 2 Jahren mit der Alpha 6000 und habe einen Touchscreen eigentlich nicht vermisst.

Wann solltest du mehr (oder weniger) Geld ausgeben

 

Euro IconWenn du dich ein bisschen mit der Fotografie beschäftigst, wird dir sehr schnell eines auffallen: Objektive sind viel wichtiger als die eigentliche Kamera. Selbst wenn du mit 2.000€ in die Fotografie einsteigen willst, macht es in den meisten Fällen mehr Sinn für dich, wenn du mit einer Mittelklasse-Systemkamera einsteigst und dir für das restliche Geld ordentliche Objektive kaufst.

Gute Objektive sind deutlich wichtiger als die Kamera selbst!

Eine Profi-Systemkamera macht also nur für dich Sinn, wenn du es richtig ernst meinst und du dich auf jeden Fall näher mit der Fotografie beschäftigen willst. Oder aber wenn du auf neue Features, wie 4K Video, einen Silent-Shutter oder den schnellsten Autofokus nicht verzichten willst.

Wenn du vom Budget her sehr beschränkt bist, kann auf jeden Fall eine Einsteiger-Systemkamera für dich Sinn machen. Diese sind meistens schon ein paar Jahre alt und haben nicht die neuesten Funktionen, machen jedoch auch noch super Fotos. Vorallem wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du dich in Zukunft näher mit der Fotografie auseinandersetzen willst kann eine Einsteiger-Systemkamera für dich die richtige Option sein. Wenn du auf der Suche nach Schnäppchen bist, solltest du dich außerdem auf dem gebraucht-Markt (zum Beispiel auf Ebay) genauer umsehen.

Beine retro Kamera

[FAZIT] Deshalb solltest du dir eine Mittelklasse-Systemkamera kaufen

Mittelklasse-Systemkameras sind für die meisten Fotografen ein super Einstieg in die Welt der spiegellosen Fotografie. Auf der einen Seite haben sie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und auf der anderen Seite verzichten sie nicht auf wichtige Features, wie gute Bildqualität und man wird mit ihnen auch in mehreren Jahren noch gute Fotos machen können.

Wenn du weißt, dass du in den nächsten Monaten auf keinen Fall mehr als 1.000 Euro für deine Systemkamera ausgeben willst, macht es Sinn dir eine der unten aufgelisteten Modelle für 600€ zu kaufen und dazu noch ein gutes Objektiv deiner Wahl.

Wenn du eine persönliche Frage hast und dir nicht sicher bist, wieviel Geld du für eine Systemkamera ausgeben willst: Schreibe einfach einen Kommentar und ich werde dir persönlich weiterhelfen 🙂


[TOP 3] Meine Empfehlungen für 500 bis 1.000€

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Sony Alpha 6000 Systemkamera Amazon-Bestseller Panasonic Lumix GX80 Systemkamera Micro Four Thirds Bestseller Olympus E-M10 II Systemkamera
Modell Sony Alpha 6000 SystemkameraPanasonic Lumix GX80 SystemkameraOlympus E-M10 II Systemkamera
Preis

554,00 €

589,03 €

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Testergebnis

92.5%

"Beste Systemkamera seiner Preisklasse!"

90%

"Bestes Modell aller Micro Four Thirds Systemkameras!"

-
HerstellerSonyPanasonicOlympus
Objektiv-AnschlussSony E-MountMicro Four ThirdsMicro Four Thirds
SensorgrößeAPS-C (373 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)Micro Four Thirds (225 mm²)
Auflösung24.3MP16MP16.1MP
Geschwindigkeit11FPS8FPS8.5FPS
Touchscreen
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Preis

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Kommentare


Karl Enderes 26. Oktober 2017 um 18:17

Hallo,
vielen Dank für Deine guten Tips.
Ich habe seit langem eine Sony A55. Dazu das Tamron 16-50/2.8 und SAL18-250, Sony blitz…
Da ich Technikliebhaber bin, suche ich schon länger eine Ablöse, habe aber bisher nicht wirklich den Hit gefunden. Ich bin absolut kein Profi mag aber einfach gute Bilder. Meist Familie und Landschaft und was halt so kommt. Im Moment tendiere ich irgendwo zwischen A6300 und A6500. Oder A 77 II. Vielleicht hast du eine ähnliche Frage schon mal gehabt oder kannst mir einen Schubs in die richtige Richtung geben. Liebe Grüße, Karl

Antworten
Alex

Alex 28. Oktober 2017 um 08:29

Hallo Karl,
dankeschön! Es freut mich immer zu hören, wenn ich meinen Lesern weiterhelfen kann.

Meiner Meinung nach solltest du dich als erstes Entscheiden, ob du in Zukunft mit einer Systemkamera oder einer Spiegelreflexkamera fotografieren willst. Neben den üblichen Pro- und Contra-Argumenten, die für oder gegen eine DSLM sprechen (digitaler Sucher, kompakter, weniger Objektivauswahl, …), spielt bei dir natürlich noch eine Rolle, dass du schon mehrere gute Objektive für den A-Mount besitzt. (Hier habe ich einen kompletten Artikel über den Vergleich von DSLR’s und DSLM’s geschrieben.) Familie und Landschaft kannst du mit beiden Kameras sicherlich sehr gut fotografieren, jedoch kannst du bei der A6300/A6500 deine Objektive nur mit Adapter anschließen (bei dem Blitz bin ich mir nicht sicher.)

Ich persönlich würde aufgrund des digitalen Suchers und der kompakteren Abmessungen (was auch ein negatives Argument sein kann) nicht mehr zu einer DSLR zurück gehen wollen.

Mein Tipp an dich: Gehe mal in einen Kamera-Laden, probiere die Sony Systemkameras aus. Ob es der Umstieg für dich Wert ist kannst nur selbst entscheiden 😉

Und zu A6300 oder A6500:
Nachdem die A6000 ein ziemlicher preisknaller war, ist die neue A6500 eher nicht die preiswerteste Kamera. Für die meisten Hobby-Fotografen lohnt sich der Aufpreis meiner Meinung nach eher nicht lohnen, außer du brauchst unbedingt eine eingebaute Bildstabilisierung.

Konnte ich dir etwas weiterhelfen?

Viele Grüße
Alex

Antworten

Karl Enderes 30. Oktober 2017 um 14:45

Hallo Alex,
Danke für Dein Feedback. Hat mir absolut geholfen.
ich habe die Kameras heute mal verglichen. Da bin ich bei Dir. Für einen Hobbyisten, wie mich, kommt die A77 eigentlich nicht mehr in Frage. Somit wird es sich wohl zwischen 6000, 6300 und 6500 entscheiden. Ist schlussendlich natürlich eine Geldfrage, zum Anderen kauft man als Techniker nicht gerne ein „Auslaufmodell“. Sachlich gesehen eine 6000 oder 6300 mit ein paar guten Objektiven. Herz über Kopf?
Vielen Dank und beste Grüße,
Karl

Antworten
Alex

Alex 30. Oktober 2017 um 19:10

Hallo Karl,
Da kann ich dich voll und ganz verstehen. Das Techniker-Herz sagt: „Du brauchst das neueste Modell“ aber der rationale Kopf sagt: „Das Vorjahresmodell ist fast nicht schlechter und kostet fast nicht mehr.“
Aber versuche es vielleicht einmal so zu sehen: Dein Techniker Herz wird sich sicher auch freuen, wenn es ein sexy Objektiv mehr gibt, oder 😉 ?
Wie auch immer…gute Fotos machen sie mittlerweile sowieso alle.
Also viel Spaß beim Bilder schießen!

Antworten

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