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Die besten Profi-Systemkameras

„You get what you pay for.“

Wenn du eine Systemkameras mit den absoluten High-End Features haben willst, musst du dementsprechend auch viel Geld auf den Tisch legen. Profis kaufen sich Kameras für 5.000€, was jedoch einen Grund hat. Ich würde dir als Anfänger- oder Amateur Fotograf eher empfehlen zu einem günstigeren Modell zu greifen und das gesparte Geld in ordentliche Objektive zu investieren.

Was aktuelle Profi-Kameras können, ob du die Features überhaupt brauchst und welche Modelle ich dir empfehlen würde erfährst du in diesem Artikel. Viel Spaß beim lesen!


[TOP 3] Meine Systemkamera-Empfehlungen ab 1.000€ aufwärts

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Fujifilm X-T20 Test Beste Oberklasse-DSLM Sony Alpha 6500 Systemkamera (nur Gehäuse) Sony Alpha 7 iii Systemkamera
Modell Fujifilm X-T20 Systemkamera Sony Alpha 6500 Systemkamera (nur Gehäuse) Sony Alpha 7 iii Systemkamera
Preis

1.129,00 €

1.256,47 €

2.299,00 €

Hersteller Fujifilm Sony Sony
Objektiv-Anschluss Fujifilm XF Sony E-Mount Sony E-Mount
Sensorgröße APS-C (373 mm²) APS-C (373 mm²) Vollformat (864 mm²)
Auflösung 24.3MP 24.2MP 24.2MP
Geschwindigkeit 8FPS 11FPS 10FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

1.129,00 €

1.256,47 €

2.299,00 €

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Diese Ausstattung hat eine Systemkamera ab 1.000 Euro

Systemkameras sind in den letzten Jahren immer stärker in den professionellen Bereich vorgestoßen. Das erste mal seit mehreren Jahrzehnten hat Sony es gewagt, mit ihrem neuen Flagschiff für 5.300€ die Spiegelreflexkameras vom Thron der Fotografie zu verstoßen. Ob diese erfolgreich ist wird sich noch zeigen. Meiner Meinung nach werden Systemkameras in den kommenden Jahrzehnten auch den Markt der professionellen Fotografen dominieren.

Hier ein erstes Blick auf das neue (5.300€ teure) Flagschiff von Sony:

Diese Ausstattung solltest du von einer Einsteiger-Systemkamera erwarten

  • Bildqualität:
    Bei den Top-Systemkameras, die teilweise mehrere tausend Euros kosten, bekommst du mit die beste Bildqualität auf dem Markt. Als (Vollformat) Kamera mit der besten Bildqualität überhaupt (Spiegelreflexkameras mit eingerechnet) wird die Sony A7 R || gehandelt, die zurzeit für ca. 2.700 über die Ladentheke wandert. Wenn du nicht so viel Geld ausgeben willst: Trotzdem keine Sorge. In diesem Preissegment machen eigentlich alle Kameras sehr gute Fotos.
  • Rauschverhalten:
    Generell gilt: Umso teurer die Kamera, umso besser ist auch der Sensor. Und ein besserer Sensor liefert auch ein rauschärmeres Bild. Deshalb haben Systemkameras der Profi-Klasse auch mit das beste Rauschverhalten. Wenn du viel bei dunkelheit fotografierst solltest du jedoch darauf achten, dass du auch einen großen Sensor haben willst. Ideal ist in diesem Fall ein Vollformat Sensor, wie zum Beispiel bei der Sony A7 ||, der im Vergleich zu einem APS-C Sensor (wie er in der Sony Alpha 6000 verbaut ist) mit mehr als doppelt so viel Licht umgehen kann.
  • 4K-Video:
    Trotz des hohen Preises bieten nicht alle teuren Systemkameras einen 4K Modus. Jedoch ist eigentlich jede Profi-Systemkamera, die in den letzten Monate herauskam mit 4K ausgestattet. Wenn du mehrere tausend Euro für eine Kamera ausgeben willst und dich hauptsächlich auf das Filmen spezialisieren willst, wäre zum Beispiel die A6500, mit 120 FPS Slow-Motion, 4K und intigriertem Bildstabilisator eine gute Möglichkeit für dich.
  • Bildstabilisierung:
    Ähnlich wie beim 4K-Video Modus sieht es auch bei der Bildstabilisierung aus. Die meisten aktuellen Modelle sind mit einer in der Kamera intigrierten Stabilisierung ausgestattet, sodass du auch bei kürzeren Belichtungszeiten gute Fotos machen kannst oder verwacklungsfrei aus der Hand filmen kannst. Hier kann ich dir ebenfalls die Sony Alpha 6500 ans Herz legen, oder aber die Premium Modelle von Olympus, wie beispielsweise die Olympus OM-D E-M5 Mark II.Frau mit Kamera in der Hand
  • Spritzwasserschutz:
    Wenn man das doppelte oder sogar zehnfache für eine Kamera auf den Tisch legt, erwartet man auch, dass diese eine gewisse Robustheit mit sich bringt. Die meisten hochpreisigen Kameras sind mit einem Staub- und Spritzwasserschutz ausgestattet. Ob das auch bei deinem Favoriten der Fall ist, kannst du einfach in meinem Systemkamera Testportal nachlesen.
  • Objektiv-Auswahl:
    Die Auswahl an Objektiven für eine Systemkamera hängt eigentlich nicht mit dem Preis zusammen. Jeder Hersteller hat für seinen eigenen Objektivanschluss Einsteiger-, Mittelklasse- und Profi-Systemkameras im Repertoire. Viele teurere Kameras setzen aufgrund der besseren Bildqualität auf einen großen Vollformat Sensor. Für einen größeren Sensor werden dementsprechend auch andere Objektive gebraucht, die oft etwas teurer sind. Bei Sony solltest du zum Beispiel darauf achten, dass du keine E-Mount Objektive für APS-C, sondern E-Mount Objektive für Vollformat käufst.
  • Touchscreen:
    Wie auch bei den Einsteiger- und Mittelklasse-Systemkameras setzen eigentlich alle neu erscheinenden Modelle auf einen nützlichen Touchscreen. Trotzdem haben Kameras die schon etwas älter sind, wie die Sony Alpha 7 || noch keinen Touchscreen. Obwohl ein Touchscreen zum Ansehen von Fotos oder zum Fokussieren eines bestimmten Motivs sehr hilfreich sein kann, entscheidet er in den wenigsten Fällen darüber, ob du gut mit der Kamera zurecht kommst. Nur weil du ohne Touch-Smartphone nicht auskommst heißt das also nicht, dass du unbedingt eine Touch-Kamera brauchst ;).

Wann solltest du weniger Geld ausgeben?

Euro Icon

Viele Einsteiger- und Amateur-Fotografen unterschätzen oft eines: Das Objektiv ist deutlich wichtiger als die Kamera!

Das ist gerade dann wichtig, wenn du dir eine Kamera aussuchst. Um in der Fotografie flexibel zu sein und das volle Potential einer Kamera auszuschöpfen solltest du dir gute Objektive für deine Kamera kaufen.

Als Faustformel würde ich dir mitgeben:

Wenn du eine neue Kamera kaufst und es ernst mit der Fotografie meinst, solltest du einplanen in den nächsten 2 Jahren mindestens doppelt so viel Geld für Objektive auszugeben als deine Kamera gekostet hat!!

Natürlich ist das von Fotograf zu Fotograf unterschiedlich. Jeder fotografiert unterschiedliche Motive und benötigt deshalb unterschiedliche Objektive, die unterschiedlich teuer sind.

Wenn du bereit bist mehr als tausend Euro für eine Systemkamera auszugeben, bekommst du definitiv ein High-End Modell, dass bis unter den Rand mit Funktionen, wie einem schnellem Autofokus, einem robustem Gehäuse und einem super Sensor, ausgestattet ist. Wenn du aber nicht darauf angewiesen bist, würde ich dir eher empfehlen das eingesparte Geld in bessere Objektive zu stecken, oder dir damit einen kleinen Urlaub zu gönnen bei dem du sicherlich viele schöne Bilder machen wirst 😉


[FAZIT] Deshalb solltest du dir eine Mittelklasse-Systemkamera kaufen

Bist du ein Fotografie-Einsteiger?

Dann wird es sich meiner Meinung nach ziemlich sicher nicht für dich lohnen, sofort als erste Kamera ein Profi-Modell zu kaufen. Man kauft sich als erstes Auto schließlich auch nicht gleich einen Ferrari oder? Spare dir lieber Geld und Nerven und schaue dir eine der Mittelklasse-Systemkameras an. Diese kosten nicht nur weniger und bringen alle wichtigen Features mit, die du brauchst. In der Regel sind sie auch leichter zu bedienen und eignen sich deshalb besser als Einstieg in die Fotografie.

Wenn du dich besser mit der Fotografie auskennst, evtl schon ein paar Objektive besitzt, oder auf wichtige Feature, wie den Spritzwasserschutz nicht verzichten kannst, dann kaufe dir eine Profi-Systemkamera. Es ist ja schließlich nichts schlimmes daran einen Ferrari zu besitzen; nur das Fahren lernt man besser in einem einfachen Golf oder einen Opel 😉

4 Objektive auf einem weißen Tisch

 


[TOP 3] Meine Systemkamera-Empfehlungen ab 1.000€ aufwärts

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Fujifilm X-T20 Test Beste Oberklasse-DSLM Sony Alpha 6500 Systemkamera (nur Gehäuse) Sony Alpha 7 iii Systemkamera
Modell Fujifilm X-T20 Systemkamera Sony Alpha 6500 Systemkamera (nur Gehäuse) Sony Alpha 7 iii Systemkamera
Preis

1.129,00 €

1.256,47 €

2.299,00 €

Hersteller Fujifilm Sony Sony
Objektiv-Anschluss Fujifilm XF Sony E-Mount Sony E-Mount
Sensorgröße APS-C (373 mm²) APS-C (373 mm²) Vollformat (864 mm²)
Auflösung 24.3MP 24.2MP 24.2MP
Geschwindigkeit 8FPS 11FPS 10FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

1.129,00 €

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Hast du zusätzliche Fragen oder brauchst eine persönliche Kamera-Beratung?

Dann hinterlasse einfach eine einen Kommentar unter diesem Beitrag und ich werde innerhalb von einem Tag weiterhelfen :-)! (…So wie schon über 300 andere Fotografen hier auf meinem Blog)


Kommentare


Rainer Brehm 19. Januar 2018 um 22:20

Habe noch einige gute analoge und nur manuell bedienbare Minolta MD- und Zeissobjektive und möchte diese mit den entsprechenden Adaptern gelegentlich an einer neu zu kaufenden spiegellosen Kamera mit benutzen.
Zu welcher Sensorgröße würden Sie mir beim Neukauf für v.g. Verwendung raten, Mft, Aps oder Vollvormat ?
Ist die Aufnahmequalität , Schärfe, Abbildung bei normal gängiger Bildgröße beim kleineren Mft -Sensor gegenüber zum Aps oder Vollformat sichtbar schlechter ? Liebäugele wegen dem kleineren Kameragehäuse mit der Olympus OM -D E 5 Mark II. wie sieht es hier aus wenn man mit der gleichen Preisklasse eine Nikon oder Canon gegenüber stellt, jedoch unabhängig von der Benutzung der analogen Objektive. Bei den Kameras mit Spiegel ist die Adaption wegen dem Auflagemaß nicht so empfehlbar, da man nicht bis unendlich fokussieren kann und nur Adapter mit eingebauter Linse verwenden kann die,die Aufnahmequalität verschlechtern.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir bei meinen Fragen helfen und mich dsbzgl. aufklären könnten.
Mit freundlichen Gruß
Rainer Brehm

Antworten
Alex

Alex 22. Januar 2018 um 09:18

Hallo Rainer,
im Allgemeinen kann man sagen, dass du für den gleichen Preis ungefähr eine gleich gute Systemkameras, als auch Spiegelreflexkameras bekommst. Also ich würde nicht sagen, dass einer der Kamera-Typen ein besseres Preis-Leistungsverhältnis hat.
Aber da hast du vollkommen recht. Da Systemkameras auf den Spiegelmechanismus verzichten, haben sie einen kleineren Abstand zwischen Sensor und Objektiv. Weshalb es möglich ist allerlei DSLR-Objektive zu adaptieren.
MFT Kameras (also zum Beispiel die Olympus) würde ich eher nicht empfehlen, da aufgrund des kleinern Sensors weniger vom eigentlichen Objektiv genutzt wird. Deshalb werden die Bilder unschärfer sein, wie wenn du sie an einer APS-C oder sogar Vollformat nutzen kannst.
Konnte ich dir ein wenig weiterhelfen?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rainer Brehm 22. Januar 2018 um 15:04

Vielen Dank für Ihre Mitteilung. Wie auch in anderen Fällen ist es ja angebracht wenn man sich auf auftretente Fragen mehrere Antworten einholt. Dazu muß ich nun sagen das mir Ihre Antwort etwas verunsichert. Bisher gingen die Antworten dahingehend : Keine Kameras mit Spiegel, wegen des Auflagemaßes, Adapter mit Linse, Novoflex rät total davon ab, verwenden. Jedoch sollte die Kamera einen Sucher haben. Nikon scheidet wegen der Vorgaben ganz aus, von der Canon M 5 Kamera rieten mir zwei
Geschäfte mit Canon – Angebot in der Hauptsache für die Profifotografen ab. Man bezeichnete die m 5 als nicht besonders gelungenen ,spiegellosen Lückenbüßer in der Canonpalette, Da bleibt mir nur noch eine spiegellose Variante von Panasonic oder Olympus übrig. Eine Vollformatkamera scheidet wegen des hohen Preises vor allen auch bei dem dazukommenden Objektivkauf bei mir aus.Leider mache Sie mir nun auch keine Hoffnung, das teilte mir bisher keiner mit
Mit frdl. Gruß
Rainer Brehm

Antworten
Alex

Alex 23. Januar 2018 um 11:05

Hallo Rainer,
es ist sicherlich möglich Film-Objektive an MFT-Kameras zu benutzen und gute Ergebnisse zu erzielen. Ich würde aber eher sagen, dass Eine APS-C Systemkamera besser dafür geeignet ist, da sie nicht nur 50% des Objektives benutzen. Jedoch muss ich ehrlich dazu sagen, dass ich kein Profi in dem Bereich bin und bisher nur adaptierte Objektive an Sony Systemkameras genutzt habe.
Aber wenn du auf YouTube schaust, findest du viele interessante Videos (wie dieses hier), in denen gezeigt wird, dass es durchaus sehr gut möglich ist.
Von Canon und Nikon als Systemkamera würde ich sowieso den meisten Fotografen abraten.
Hast du eigentlich schon einmal Sony oder Fuji DSLM’s in betracht gezogen?
Es tut mir leid, wenn ich Ihre Hoffnungen zerstört habe. Das war auf keinen Fall so gemeint 😉
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rainer Brehm 23. Januar 2018 um 21:36

Hallo Alex,
vielen Dank für Ihre Antwort, meine Hoffnungen wurden dadurch nicht zerstört. Ich bin ja noch am suchen und froh über jeden Hinweis. Werde mich nun auch mal in Ihrer vorgeschlagenen Richtung orientieren.
Mit freundlichen Gruß
Rainer Brehm

Antworten
Alex

Alex 24. Januar 2018 um 09:54

Hallo Rainer,
das freut mich.
Viel Glück weiterhin bei der Suche. Und vergessen Sie nicht: Die Kamera ist auch nur ein „Werkzeug“. Für schöne Fotos ist eigentlich der Künstler hinter der Kamera verantwortlich.
Viele Grüße
Alex

Antworten

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