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Sony Alpha 6000 Objektive – Die besten 6 E-Mount Objektive (für 2018)

Seid ihr auf der Suche nach eurem ersten Wechselobjektiv? Oder hat sich bei euch bereits ein kleines Objektiv-Arsenal angesammelt und ihr seht euch gerade nach weiteren Sony Alpha 6000 Objektiven um?

Dann ist das genau der richtige Artikel für euch!

In diesem Beitrag zeige ich euch die besten E-Mount Objektive für sechs unterschiedliche Kategorien. Die hier vorgestellten Optiken eignen sich für die sehr beliebte Sony Alpha 6000, als auch für sämtliche anderen Sony Systemkameras mit APS-C Sensor, wie der Sony Alpha 5100, 6300, 6500 oder der Sony NEX-7. Einen ausführlichen Guide zu den besten MFT- und Canon Objektiven findet ihr ebenfalls auf meinem Systemkamera-Blog 🙂

Nachdem ich bei meiner Recherche auf über 220 E-Mount Objektive gestoßen bin, habe ich meinen absoluten Favoriten gefunden: Das Sony SEL-35F18* ist meiner Meinung nach die beste Wahl, wenn ihr euch nach eurem ersten Wechselobjektiv umseht. Portrait-Fotografen sollten sich das Sony SEL-50F18* genauer ansehen und das Samyang 12mm F2.0* ist interessant für euch, wenn ihr nach einem Weitwinkelobjektiv sucht. Am meisten Reichweite für einen kleinen Preis bietet das SEL-55210 Telezoom von Sony* und das Sony SEL-P18105G* ist meiner Meinung nach das beste Allrounder-Objektiv für eure Sony Alpha 6000.



Wissenswertes über den E-Mount

Die unterschiedlichen Bezeichnungen des noch relativ modernen Objektivanschlusses von Sony sorgen gerade bei Einsteiger- und Hobby-Fotografen für viel Verwirrung bei der Auswahl der perfekten Optik.

Achtung! A-Mount Objektive sind für Sony’s Spiegelreflexkamera-Serie. Diese können nur mit einem Adapter an den E-Mount Systemkameras von Sony genutzt werden.

Der E-Mount Objektivanschluss wurde (zusammen mit der Sony Alpha NEX-3) erstmals im Jahre 2010 vorgestellt. Die Sony Alpha NEX-3 und deren Nachfolger, wie die Sony Alpha 6000, setzen auf einen Bildsensor in der sogenannten APS-C Größe. Nur drei Jahre später stellte Sony mit den teureren Sony Alpha 7 Modellen erstmals E-Mount Systemkameras mit einem größeren Vollformat-Sensor vor.

E-Mount Kameras gibt es mit APS-C und Vollformat-Sensoren. E-Mount Kameras mit Vollformat-Sensoren (auch als FE-Mount Kameras bezeichnet) benötigen spezielle Vollformat-Objektive.

Objektive, die speziell für den kleineren APS-C Sensor gebaut wurden, können nicht an den Vollformat Kameras benutzen. Deshalb gibt es mittlerweile zahlreiche Objektive für die Vollformat-Systemkameras, die oft auch als FE-Objektive bezeichnet werden. Da FE-Objektive für einen größeren Sensor ausgelegt sind, können sie auch problemlos an Kameras mit dem kleineren APS-C Sensor benutzt werden.

Warum ist das wichtig für euch?

Für euch als Besitzer einer Sony Alpha 6000 (oder einer anderen Sony Systemkamera mit APS-C Sensor) bedeutet das folgendes: Ihr könnt sowohl E-Mount Objektive, als auch FE-Mount Objektive (die für die teureren Vollformat Kameras konzipiert sind) benutzen. Wenn möglich solltet ihr jedoch zu den Objektiven greifen, die speziell für APS-C Kameras gebaut wurden. Diese sind in der Regel nicht nur günstiger und kompakter, sondern bieten oftmals eine bessere Bildqualität, da sie speziell für die kleinen Sensoren entwickelt wurden.

Wenn möglich solltet ihr nur zu Objektiven greifen, die speziell für APS-C Kameras gebaut wurden!

Die Brennweite eines Objektivs ist in Millimetern angegeben. Eine höherer Wert bedeutet, dass euer Objektiv eine größere “Reichweite”, beziehungsweise ein kleineres Sichtfeld hat. Wenn ihr also beispielsweise im Zoo seid und ein weit entferntes Pavianbaby fotografieren wollt, solltet ihr ein Objektiv mit einer großen Brennweite benutzen, um ein möglichst kleines Sichtfeld zu erhalten.

Das Sichtfeld einer Kamera ist aber ebenfalls von der Größe des Sensors abhängig. Kleinere Bildsensoren haben ein kleineres Sichtfeld, da sie eine geringere Fläche des Objektivs nutzen. Ein Objektiv an einer Kamera mit APS-C Sensor hat deshalb ein kleineres Sichtfeld, wie das selbe Objektiv an einer Kamera mit einem größerem Vollformat-Sensor.

Vergleich Vollformat und APS-C Bildausschnitt

Ein Vollformat Objektiv an einer APS-C Kamera hat ein kleineres Sichtfeld, wie an einer Vollformat Kamera. Das rote Rechteck symbolisiert den kleineren Bildausschnitt einer Kamera mit APS-C Sensor.

Fotografen mit Kameras, die unterschiedliche Sensorgrößen besitzen, wollen jedoch trotzdem das Sichtfeld ihrer Objektive miteinander vergleichen können. Deshalb hat es sich in der Fotografie-Branche als Standard durchgesetzt, dass die Brennweite eines Objektivs auf eine Vollformat Kamera umgerechnet wird. Eure APS-C Kamera hat einen Sensor, der eine ⅔ so lange Diagonale hat, wie ein Vollformat Sensor. Deshalb könnt ihr die Brennweite eures Objektivs mit einem Faktor von 1,5 (dem sogenannten Crop-Faktor) multiplizieren um herauszufinden, welches Sichtfeld das selbe Objektiv an einer Vollformat Kamera hätte.

Ihr müsst die Brennweite eures Objektivs mit 1,5 multiplizieren, um herauszufinden welches Sichtfeld das selbe Objektiv an einer Vollformat Kamera hätte.

Wenn ihr beispielsweise ein 50mm Objektiv an eurer Sony Alpha 6000 (APS-C Sensor) benutzt, hat es das selbe Sichtfeld wie ein 75mm Objektiv an einer Sony Alpha 7 (Vollformat-Sensor). Da 50mm * 1,5 = 75mm.

Die meisten Fotografen vergessen, dass der Crop-Faktor auch mit der Blende verrechnet werden muss, damit ein Objektiv optimal verglichen werden kann. Ein 50mm F1.8 Objektiv an einer APS-C-Kamera kann deshalb am besten mit einem 75mm F2.7 Objektiv an einer Vollformat Kamera verglichen werden. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Video.


Die besten E-Mount Objektive: Meine 6 Favoriten für die Alpha 6000

Bei meiner Recherche bin ich auf zahlreiche E-Mount Objektive gestoßen, die ihr an eurer Alpha 6000 benutzen könnt. Eine Auflistung dieser 225 Objektive findet ihr hier. Um euch die Auswahl so einfach wie möglich zu machen, habe die besten Objektive für sechs unterschiedliche Kategorien herausgesucht. Dafür habe ich mich in einen Einsteiger- oder Amateur-Fotografen hineinversetzt, der gerade auf der Suche nach seinem ersten (oder zweiten) Wechselobjektiv ist.

In den folgenden Kapiteln stelle ich euch meine persönlichen Favoriten vor. Außerdem zeige ich euch pro Kategorie einige Alternativen, die je nach euren Anforderungen ebenfalls für euch interessant sein könnten.

Das ist meine persönliche Bestenliste:

  1. Beste Normal-Festbrennweite: Sony SEL-35F18 (~380€ auf Amazon*)
  2. Beste Portrait-Festbrennweite: Sony SEL-50F18 (~290€ auf Amazon*)
  3. Bestes Weitwinkelobjektiv: Samyang 12mm F2.0 (~320€ auf Amazon*)
  4. Bestes Allrounder-Objektiv: Sony SEL-P18105G (~470€ auf Amazon*)
  5. Bestes Teleobjektiv: Sony SEL-55210 (~210€ auf Amazon*)
  6. Bestes Makro-Objektiv: Sony SEL-30M35 Macro (~230€ auf Amazon*)

Beste Normal-Festbrennweite für die Sony Alpha 6000

Das Sony SEL-35F18* ist mein absoluter Favorit unter allen E-Mount Objektiven. Es ist nicht nur die beste Normal-Festbrennweite, sondern meiner Meinung nach ebenfalls das optimale Objektiv, wenn ihr euch nach eurem ersten Wechselobjektiv umseht!

Warum bin ich so ein großer Fan von Sony’s Normal-Festbrennweite? Dafür muss ich euch zuerst erklären, warum ich ein großer Fan von Festbrennweiten im Allgemeinen bin und weshalb Normal-Festbrennweiten aus meiner Sicht die besten Festbrennweiten für Einsteiger-Fotografen sind.

Im Gegensatz zu Zoomobjektiven lässt sich bei Festbrennweiten die Brennweite nicht verändern. Bisher seid ihr wahrscheinlich noch nicht mit Festbrennweiten in Kontakt gekommen, weil das mitgelieferte Kit-Objektiv (das SELP1650*) ein Zoom-Objektiv ist. Nun fragt ihr euch wahrscheinlich, welche Vorteile man mit einer Festbrennweite überhaupt hat. Schränken euch die Objektive ohne Zoom-Funktion nicht in euren fotografischen Möglichkeiten ein?

Das stimmt in gewisser Weise!

Und genau deshalb sind Festbrennweiten optimal für Einsteiger-Fotografen. Da eure Füße die Zoom-Funktion sozusagen ersetzen müssen, entwickelt ihr einen ganz anderen Blick für die Bildkomposition, die Lichtstimmung und die Motivwahl. Außerdem sind Festbrennweiten im Normalfall deutlich kompakter und preiswerter als Zoom-Objektive und sie haben eine größere Offenblende, wodurch ihr den Hintergrund verschwimmen lassen könnt.

Seid ihr immer noch nicht überzeugt? In diesem unterhaltsamen Video liefert euch Benjamin Jaworskyi 5 überzeugende Argumente!

Normal-Festbrennweiten haben (an Vollformat Kameras) eine Brennweite von ungefähr 50mm. An einer Kamera mit APS-C Sensor haben Normal-Festbrennweiten deshalb eine Brennweite zwischen 30mm und 35mm. Normal-Festbrennweiten sind die optimale Festbrennweiten für Einsteiger-Fotografen, da sie das Sichtfeld des menschlichen Auges nachstellen. Daher erzeugen sie einen sehr neutralen und natürlichen Bild-Look. Außerdem könnt ihr eine Normal-Festbrennweite in vielen unterschiedlichen Situationen einsetzen, wie die Landschafts-, die Architektur- oder die Portrait-Fotografie.

Aber zurück zu meinem Lieblingsobjektiv: Dem Sony SEL-35F18*. Mit einer Blende von F1.8 ist es ziemlich lichtstark. Das bedeutet, dass ihr damit mehr Licht “einfangen” könnt, weshalb eure Bilder weniger rauschen, als mit eurem bisherigen Kit-Objektiv. Außerdem ist eine große Offenblende (je kleiner der “F-Wert”, umso größer die Offenblende) für eine schöne Hintergrundunschärfe verantwortlich. Genau wegen dieser Hintergrundunschärfe bewundert ihr die Bilder von “Profi-Fotografen” auch so sehr. Wie ihr auf den folgenden Beispielbildern erkennen könnt, erhaltet ihr daher mit dem Sony SEL-35F18* eine deutlich größere Hintergrundunschärfe, als mit eurem Kit-Objektiv (dem SELP1650*).

Sony Alpha 6000 Titelbild 5

Festbrennweiten haben oft eine große Offenblende (wie z.B. F1.8). Mit dieser könnt ihr den Hintergrund eurer Bilder unscharf werden lassen, was vor allem für das Fotografieren von Portraits sehr schön ist.

Das Sony SEL-35F18* ist aber nicht die einzige Normal-Festbrennweite, die ich euch empfehlen kann. Das etwas günstigere Sigma 30mm F1.4 DC DN* ist ebenfalls ein super Sony A6000 Objektiv. Es hat eine etwas größere Offenblende von F1.4, aber dafür kritisieren manche Fotografen im direkten Vergleich der beiden Modelle den langsameren Autofokus. Außerdem hat es keinen integrierten Bildstabilisator und ist nicht vollständig kompatibel mit Sony’s Phasen Autofokus. Deshalb habe ich persönlich lieber 80 Euro mehr auf den Tisch gelegt und mich für die Sony-Variante entschieden.

Sony SEL-35F18 oder Sigma 30mm F1.4 DC DN? In diesem Video zeigt dir der englische YouTuber TechnologyMafia welches Objektiv die Nase vorn hat!

Wenn ihr weniger als 200 Euro für eine Normal-Festbrennweite auf den Tisch legen wollt, solltet ihr euch das Sigma 30mm F2.8 DN Art* genauer ansehen. Es kostet zurzeit (Stand: November 2018) nur 190 Euro und bietet eine deutlich bessere optische Leistung, als euer bisheriges Kit-Objektiv. Das einzige Problem: Die kleine Offenblende. Oftmals ist eine große Offenblende genau der Grund, weshalb man sich als Fotograf für eine Festbrennweite entscheidet. Deshalb kann ich euch diese Variante von Sigma nur empfehlen, wenn ihr auf eine große Offenblende verzichten könnt. Für die meisten von euch wird sich der Aufpreis für das Sony SEL-35F18* aus meiner Sicht aber mehr als lohnen.

Das Sony SEL-30M35 Macro* könnte interessant für euch sein, wenn ihr euch für den Makro-Bereich interessiert, aber trotzdem eine Normal-Festbrennweite suchst, die ihr in jeder Situation benutzen könnt. Aufgrund der kleinen Blende von F3.5 rate ich aber nur Makro-Fans zu dieser Optik.

Sparfüchse könnten sich das 35mm F1.7 von Meike* genauer ansehen. Das gibt es bereits für 90 Euro (Stand: November 2018). Der große Nachteil? Es hat keinen Autofokus, weshalb es in vielen Situationen zu einem nutzlosen Stück wird. Deshalb rate ich gerade Einsteiger-Fotografen von Objektiven ohne Autofokus ab.

Wenn ihr vor habt in der Zukunft auf eine Vollformat Kamera von Sony umzusteigen, könnt ihr euch das sehr preiswerte Samyang 35mm F2.8* ansehen. Im Vergleich zu den dedizierten APS-C Objektiven hat es jedoch eine kleinere Offenblende, ist nicht so scharf und etwas klobiger. Wenn ihr eine besonders hochwertige Normal-Festbrennweite suchst, könnt ihr euch das Carl Zeiss TOUIT 32mm F1.8*. Zeiss-Typisch glänzt es mit einer hervorragenden Bildqualität, was sich auch in einem ziemlich hohen Preis von über 600 niederschlägt (Stand: November 2018).

Schlussendlich begeistert mich kein Objektiv so sehr, wie das 35mm F1.8 von Sony*. Es vereinigt alle wichtigen Features für einen fairen Preis von ungefähr 380 Euro (Stand: November 2018), was es für mich zum perfekten ersten Wechselobjektiv für die Sony Alpha 6000 macht.


Bestes Portraitobjektiv für die Sony Alpha 6000

Wie es der Name fast schon vermuten lässt, eignen sich Portrait-Festbrennweiten besonders gut für das Aufnehmen von … ?

Richtig! Portraits.

… Und Katzenbabys 😉 (Welches Objektiv eignet sich nicht gut zum Aufnehmen von Katzenbabys?!?)

Das Sony SEL-50F18* ist aus meiner Sicht das beste Portraitobjektiv für die Sony Alpha 6000, Alpha 6300 und Alpha 6500. Es hat eine große Offenblende von F1.8, ist relativ kompakt, sehr scharf und hat einen integrierten Bildstabilisator. Auf Amazon erhaltet ihr das Modell für ungefähr 280 Euro (Stand: November 2018), was meiner Meinung nach ein sehr fairer Preis für ein Objektiv dieser Klasse ist.

Im Gegensatz zu den Normalfestbrennweiten haben Portraitobjektive eine längere Brennweite von 70mm bis 100mm. Umgerechnet an APS-C Kameras entspricht das also ungefähr einer Brennweite von 45mm bis 70mm. Zum Aufnehmen von Portraits werden Festbrennweiten mit einer großen Offenblende verwendet, um einen möglichst verschwommenen Hintergrund zu erhalten und so das Model besser hervorzuheben.

Hintergrundunschärfe mit der Sony Alpha 6000

Dank einer großen Offenblende werden die Becher im Hintergrund immer unschärfer. Dieser Effekt wird auch als Bokeh bezeichnet.

Das Sony SEL-50F18F* ist eine interessante Alternative, wenn ihr vorhabt in Zukunft auf eine von Sonys Vollformat Kameras umzusteigen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Festbrennweite mit 50mm und einer Blende von F1.8. Im Gegensatz zu meinem Lieblings-Portraitobjektiv (dem Sony SEL-50F18*), lässt sich diese Variante auch an Kameras mit Vollformat-Sensor benutzen. Außerdem ist es etwas günstiger, was für Vollformat-Objektive eigentlich unüblich ist. Jedoch ist es an eurer APS-C Kamera nicht so scharf und bieten keinen integrierten Bildstabilisator, was ein großer Nachteil ist. Deshalb empfehle ich allen Fotografen die nicht vorhaben auf eine Vollformat Kamera umzusteigen das Sony SEL-50F18*.

Ein super Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Sigma 60mm F2.8 DN Art*. Wie alle drei “DN Art” Objektive von Sigma*, bietet euch auch dieses Modell viel Schärfe für einen sehr niedrigen Preis. Jedoch ist es mit einer relativ kleinen Offenblende von F2.8 ausgestattet, wodurch ihr den Hintergrund nicht ganz so schön verschwimmen lassen könnt. Außerdem hat es keinen Bildstabilisator. Deshalb ist der Aufpreis für das Sony SEL-50F18* aus meiner Sicht mehr als gerechtfertigt.

Besonders viel Hintergrundunschärfe für wenig Geld bietet euch das Kamlan 50mm F1.1*. Wie auch bei dem Schnäppchen-Objektiv der Normal-Festbrennweiten handelte es sich auch bei diesem Modell um eine Festbrennweite ohne Autofokus. Gerade in der Portraitfotografie ist ein Objektiv das keinen Autofokus aber eine große Offenblende hat, so gut wie unbrauchbar, da es fast unmöglich ist sein Model zu 100% scharf abzulichten. Stellt euch zum Beispiel einmal vor wie frustrierend es ist, wenn ihr von einem einstündigen Portraitshooting zurück kommt, die Fotos auf euren Computer überspielt und dann feststellt, dass alle Bilder eine leichte Unschärfe haben. Aus eigener Erfahrung rate ich euch deshalb von einem Objektiv ohne Autofokus ab, wenn ihr ernsthaft in die Portraitfotografie einsteigen wollt.

Daher lautet meine Empfehlung nach wie vor: Das Sony SEL-50F18* ist das optimale Portraitobjektiv für E-Mount Systemkameras mit APS-C Sensor.


Bestes Weitwinkelobjektiv für die Sony Alpha 6000

Weitwinkelobjektive haben eine geringe Brennweite und somit ein sehr großes Sichtfeld. Deshalb eignen sie sich gut für Architektur- und Landschaftsaufnahmen oder für das Fotografieren in sehr engen Räumen. Beispielsweise ist ein Weitwinkelobjektiv perfekt, wenn ihr bei einer Party wenig Platz zur Verfügung habt, aber trotzdem möglichst viele Leute auf einmal fotografieren wollt.

Meiner Meinung nach ist das Samyang 12mm F2.0* das beste Weitwinkelobjektiv für die Sony Alpha 6000 (oder alle anderen Sony Systemkameras mit APS-C Sensor). Das Objektiv hat eine äußerst geringe Brennweite von 12mm, weshalb es auch zu den Ultra-Weitwinkelobjektiven gezählt wird. Ich persönlich fotografiere seit fast drei Jahren regelmäßig mit dem 12mm F2.0 an meiner Sony A6000 und bin von der Schärfe, als auch von dem interessanten Bildlook sehr begeistert. Für ungefähr 320 Euro (Stand: November 2018) hat es außerdem ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der einzige Nachteil des Objektivs ist der fehlende Autofokus. Im Gegensatz zu den Portraitobjektiven ist es mit Weitwinkelobjektiven jedoch deutlich einfacher möglich manuell zu fokussieren. Ihr könnt die Faustregel anwenden: Umso geringer die Brennweite, umso größer die Schärfentiefe. Bei dem folgenden Foto habe ich zum Beispiel den manuellen Fokus auf “kurz vor unendlich” gestellt und musste mir deshalb keine Gedanken über das Fokussieren machen: Sowohl der Busch im Vordergrund als auch die Bäume im hintergrund sind scharf geworden.

Sony Alpha 6000 Beispielbild aufgenommen mit einem Weitwinkelobjektiv

Weitwinkelobjektive haben eine sehr große Schärfentiefe. Deshalb ist das manuelle Fokussieren in den meisten Situationen kein Problem. (Aufgenommen mit dem Samyang 12mm F2.0)

Wenn ihr auf der Suche nach “noch mehr Weitwinkel” seid, solltet ihr euch das Sony SEL-1018* ansehen. Das Weitwinkel-Zoomobjektiv hat eine sehr geringe Brennweite von minimal 10mm und geht bis maximal 18mm. Im Gegensatz zu meinem Favoriten (dem 12mm F2.0 von Samyang*) verfügt es außerdem über einen Autofokus und einen optischen Bildstabilisator. Jedoch ist das SEL-1018 mehr als doppelt so teuer und lässt mit einer Offenblende von F4.0 viermal weniger Licht durch als das Samyang-Objektiv mit einer Blende von F2.0.

Wenn ihr euch vorstellen könnt in Zukunft auf eine von Sonys Vollformat Kameras umzusteigen, bietet euch das Samyang AF 14mm F2.8* ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. Jedoch gilt hier dieselbe Empfehlung, wie bei den bisherigen Vollformat-Optiken: Wenn ihr nicht vorhabt in den nächsten Monaten eine Vollformat-DSLM von Sony zu kaufen, solltet ihr von diesem Objektiv absehen, da es klobiger ist, weniger scharfe Bilder liefert und eine relativ kleine Offenblende von F2.8 hat.

Das meiner Meinung nach beste Pancake-Objektiv ist das SEL-20F28*. (Als Pancake-Objektiv werden besonders kompakte Objektive bezeichnet). Mit einer Brennweite von 20mm eignet es sich optimal für die Street-Photography. Wenn ihr also auf der Suche nach einer hochwertigen und kleinen Optik seid, die eure Sony Alpha 6000 zur Kompaktkamera umwandelt, empfehle ich euch das SEL-20F28*.

Die Budget-Alternative zu diesem Pancake-Objektiv ist das Sigma 19mm F2.8 DN Art*. Es hat ein super Preis-Leistungs-Verhältnis, bietet aber dafür ebenfalls nur eine Offenblende von F2.8. Mit einer Brennweite von 19mm eignet es sich ebenfalls sehr gut für die Street-Photography. Jedoch ist es nicht ganz so kompakt wie das Pancake-Objektiv von Sony. Wenn ihr auf der Suche nach einem Objektiv für die Street-Photography seid und ein besonders kompaktes Gehäuse für euch nicht wichtig ist, würde ich euch deshalb zu diesem günstigeren Weitwinkelobjektiv von Sigma raten.

Hochgelobt aber sehr teuer ist das Carl Zeiss 12mm F2.8 TOUIT*. Es hat eine enorm scharfe Abbildungsleistung, gibt Farben sehr natürlich wieder und hat fast keine Verzeichnungen. Jedoch spielt es preislich in einer anderen Liga als die bisher vorgestellten Weitwinkelobjektive, da ihr für das hochwertige Stück Glas über 900 Euro (Stand: November 2018) auf den Tisch legen müsst. Für mich ist es fraglich, inwieweit man die bessere optische Leistung im Alltag wiedererkennen kann. Deshalb lohnt sich der Aufpreis in meinen Augen nicht.

Eine äußerst interessante Alternative zu meinem Lieblings-Weitwinkelobjektiv (das Samyang 12mm F2.0*) ist das relativ neue 16mm F1.4 DC DN von Sigma*. Mit einer sehr großen Offenblende von F1.4 ist es doppelt so lichtstark, wie die Variante von Samyang. Das macht es aus meiner Sicht zum perfekten E-Mount Objektiv für die Astro- und Nachtfotografie, beispielsweise wenn ihr bei eurem nächsten Nachtspaziergang die Milchstraße ablichten wollt. Außerdem besitzt es einen Autofokus und ist nur 50 Euro teurer als die Samyang-Festbrennweite (Stand: November 2018).

Milchstraße aufgenommen mit dem Samyang 12mm für die Sony A6000

Für eine Langzeitbelichtung der Milchstraße ist ein Weitwinkelobjektiv mit großer Offenblende optimal (Aufgenommen mit der Sony A6000 & dem Samyang 12mm F2.0)

Warum begeistert mich das 12mm F2.0 von Samyang trotzdem mehr als das 16mm F1.4 von Sigma? Die extreme Brennweite von 12mm hat es mir einfach angetan, da sie einen einzigartigen Bildlook erzeugt, den ihr mit einer Brennweite von 16mm so nicht erhaltet. Räume werden beispielsweise viel größer dargestellt als sie eigentlich sind und Motive im Vordergrund sind verhältnismäßig deutlich größer als Motive im Hintergrund. Deshalb ist das Samyang 12mm F2.0* aus meiner Sicht das optimale Weitwinkelobjektiv für eure E-Mount Systemkamera.


Bestes Allrounder-Objektiv für die Sony Alpha 6000

Wenn ihr euer Leben lang nur mit einem Objektiv auskommen müsstet, dann solltet ihr euch für ein Allrounder-Objektiv entscheiden. Allrounder-Objektive (oft auch Reisezooms genannt) zeichnen sich durch einen sehr großen Zoom aus, der vom Weitwinkel- bis in den Telebereich geht.

Das beste Allrounder-Objektiv für die Sony Alpha 6000 ist aus meiner Sicht das Sony SEL-P18105G*. Es hat einen moderaten Brennweitenumfang von 18 bis 105mm (umgerechnet an Vollformat 27 bis 157,5mm) und ist mit einer durchgängigen Offenblende von F4.0 ausgestattet, was im Vergleich zu den anderen Modellen ziemlich lichtstark ist.

Ich persönlich rate Einsteiger-Fotografen meistens von einem Allrounder-Objektiv ab. Warum? Wie ich bereits zu Beginn des Artikels erklärt habe, entwickelt ihr einen deutlich besseren Sinn für kreatives Fotografieren, wenn ihr euch selbst in euren Möglichkeiten einschränkt und so ein besseres Auge für die Bildkomposition, die Motivwahl und die Lichtstimmung entwickelt.

Trotzdem hat ein Allrounder-Objektiv durchaus seine Daseinsberechtigung in der Kameratasche eines Fotografen. Seit über zwei Jahren bin ich glücklicher Besitzer des SEL-P18105G* und benutze es vor allem dann, wenn ich auf ein flexibles Objektiv angewiesen bin. Wenn ich beispielsweise für das Fotografieren einer Hochzeit engagiert werde, habe ich meistens das SEL-P18105G am Start, um auf jede Situation vorbereitet zu sein.

Sucht ihr nach einem Objektiv mit besonders viel Reichweite aber könnt getrost auf den Weitwinkel-Bereich verzichten? Dann solltet ihr euch bei den deutlich preiswerteren Teleobjektiven umsehen. Im nächsten Kapitel zeige ich euch welches Modell mein Favorit ist.

Wenn ihr ein Objektiv mit noch mehr Flexibilität sucht, solltet ihr euch das SEL-18200* von Sony ansehen. Mit einer maximalen Brennweite von 200mm hat es eine fast doppelt so große Reichweite, wie das Sony SEL-P18105G. Jedoch ist es etwas klobiger, kostet fast 200 Euro mehr (Stand: November 2018) und ist mit einer Offenblende von F3.5 bis F6.3 deutlich lichtschwächer. Deshalb ist das SEL-P18105G* aus die günstigere, kompaktere und hochqualitativere Wahl, wenn ihr nicht auf die 200mm Brennweite angewiesen sein.

Wenn ihr jedoch einen besonders großen Brennweitenumfang benötigt, bietet das SEL-18200* den besten Kompromiss, da es den Spagat zwischen Weitwinkel- und Teleobjektiv schafft, ohne auf zu viel Bildqualität zu verzichten. Zum Beispiel hätte ich mir diese Optik auf meiner 3-monatigen Reise durch Südafrika gewünscht, um dort mit einem einzigen Objektiv sowohl die Aussicht der atemberaubenden Landschaften…

Landschaftsaufnahme mit einem Reisezoom

Wunderschöner Sonnenuntergang im Osten Südafrikas. (Fotografiert mit einer Brennweite von 18mm)

…als auch weit entfernte Nashörner bei einer Safari zu fotografieren.

Aufnahme eines Nashorns

Ein leicht erschrecktes Nashorn bei einer Safari durch Südafrika. (Fotografiert mit einer Brennweite von 200mm)

Das Tamron 18-200mm F3.5-6.3 Di III VC* ist die günstige Alternative des japanischen Dritthersteller. Laut unterschiedlichen Tests bieten diese Optik von Tamron als auch der etwas kompaktere Nachfolger des SEL-18200 (das SEL-18200LE*) etwas weniger Schärfe. Deshalb rate ich euch von den beiden Modellen ab.

Bei dem SEL-18135* handelt es sich um ein sehr neues Objektiv von Sony. Im Vergleich zu meinem Lieblings-Reisezoom (dem SEL-P18105G) hat es eine etwas größere Reichweite von bis zu 135mm, aber dafür eine kleinere Offenblende von F3.5 bis F5.6. Wenn ihr ein kompaktes Reisezoom sucht und die große Offenblende des SEL-P18105G gegen etwas mehr Reichweite eintauschen wollt, könnte dieses Modell also interessant für euch sein.

Zusammengefasst bedeutet das: Das SEL-P18105G* von Sony hat zwar die kürzeste Reichweite der hier vorgestellten Allrounder-Objektive, jedoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die meisten Fotografen mit einer Brennweite von 157mm (105mm an APS-C) mehr als zufrieden sind. Ich profitiere lieber von der größeren Offenblende, dem günstigeren Preis und den kompakteren Abmessungen, weshalb es mein Favorit der Allrounder- und Reisezoom-Objektive ist.


Bestes Teleobjektiv für die Sony Alpha 6000

Teleobjektive (auch Tele-Zooms oder Telezoom-Objektive genannt) sind Zoom-Objektive mit einer besonders großen Reichweite. Wenn ihr also nach einem Objektiv sucht, mit dem ihr weit entfernte Motive fotografieren könnt, ist ein Teleobjektiv genau die richtige Wahl für euch.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Teleobjektive für eure Alpha 6000 bietet das Sony SEL-55210*. Für einen sehr günstigen Preis von 210 Euro (Stand: November 2018) hat es eine fünfmal so große Reichweite wie euer mitgeliefertes Kit-Objektiv. Jedoch solltet ihr für den Preis nicht zu viel erwarten: Laut DxOMark liefert diese Optik an eurer Sony A6000 nur eine Schärfe von 6 Megapixeln. Lasst euch davon aber nicht abschrecken. Das ist für Objektive dieser Preisklasse vollkommen normal.

 

Egal ob Pavianbabys im Zoo, Löwen auf einer Safari, den Neffen bei einem Fußballspiel oder Amseln im Garten eures Nachbarn: Viele Einsteiger-Fotografen, die sich (noch) nicht sicher sind ob die Fotografie ihr neues Lieblings-Hobby ist, wollen schon für relativ wenig Geld eine Optik erhalten, mit der sie möglichst nahe an weit entfernte Motive heranzoomen können. Genau für solche Fotografen bietet das Sony SEL-55210* ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wenn ihr nach einem besseren Optik sucht, solltet ihr euch bei den teureren Sony Alpha 7 Objektiven für Vollformat Kameras umsehen. Das zweit-”günstigste” Teleobjektiv für eure Sony Alpha 6000 ist das Sony SEL-70200G*, welches (Stand: November 2018) stolze 1.260 Euro kostet. Ich selbst habe das gute Stück Glas seit ungefähr einem Jahr im regelmäßigen Einsatz und bin sehr zufrieden mit diesem Modell. Zum Beispiel hatte ich es bei zahlreichen Mountainbike-Rennen und Portrait-Shootings als mein primäres Objektiv an meiner Sony Alpha 6000 im Einsatz.

Sony Alpha 6000 mit SEL-70200G Objektiv

Meine Sony Alpha 6000 in voller Montur: Mit SEL-70200G, Batteriegriff und Blitz.

Im Vergleich zu meiner Preis-Leistungs-Empfehlung (dem Sony SEL-55210*) ist es deutlich schärfer, hat eine durchgehende Offenblende von F4.0, ist staub- und spritzwassergeschützt und bietet euch insgesamt eine deutlich bessere Bildqualität. Als weiterer positiver Faktor sollte hervorgehoben werden, dass es sich hierbei um ein Vollformat-Objektiv handelt. Ich wusste beispielsweise bereits vor meinem Kauf des Objektivs, dass ich in den nächsten Jahren auf eine von Sonys Vollformat Kameras upgraden werde. Deshalb war das SEL-70200G* für mich persönlich eine lohnenswerte Investition für die Zukunft.

[Hochzeit & Mountainbike Bilder // Geschossen mit dem SEL-70200G: Für professionelle Einsatzzwecke kann sich ein teures Objektiv durchaus lohnen. Einsteiger- und Hobby-Fotografen sollten jedoch lieber zu Optiken mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhätnis greifen]

Das SEL-70300G von Sony* liegt preislich auf einem ähnlichen Niveau und spielt auch qualitativ in der gleichen Liga wie das gerade vorgestellte SEL-70200G. Es hat eine längere Brennweite von bis zu 300mm, jedoch ist dafür mit einer Offenblende von F4.5 bis F5.6 nicht ganz so lichtstark, wie das SEL-70200G.

Die sehr hohen Preise dieser beiden Profi-Telezooms sind jedoch nur die wenigsten Einsteiger- oder Hobbyfotografen bereit zu bezahlen. Und das ist auch gut so! Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn sich zu Beginn seiner Fotografie-Karriere mit unnötig teurem Profi-Equipment auszustatten. Deshalb ist das SEL-55210* aus meiner Sicht die beste Wahl für die meisten von euch.


Bestes Makro-Objektiv für die Sony Alpha 6000

Mit Makro-Objektiven zu fotografieren macht einfach nur Spaß: Mit ihnen wandelt ihr eure Sony Alpha 6000 in eine hochauflösende Lupe um, wodurch ihr besonders beeindruckende Aufnahmen schießen könnt. Die sehr geringe Naheinstellgrenze der Makro-Objektive ermöglicht es euch zum Beispiel detailreiche Blumen, Insekten oder Ringe bildfüllend ablichten zu können.

Meine Empfehlung für euch ist das Sony SEL-30M35 Macro*, was für ungefähr 230 Euro (Stand: November 2018) das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Für seinen Preis bietet es eine gute Schärfe und mit einem Mindestfokusabstand von 2,4cm könnt ihr euren Motiven besonders nahe auf die Pelle rücken. Außerdem ist es für ein Makro-Objektiv vergleichsweise klein, was es zu einem super Begleiter für die kompakten Systemkameras von Sony macht.

Makro Aufnahme eines Schmetterlings

Mit einem Makro-Objektiv könnt ihr kleine Motive besonders groß ablichten ©Pixabay

Leider stattet Sony diese Einsteiger-Optik nicht mit einem integrierten Bildstabilisator aus und mit 30mm hat es für ein Makro-Objektiv eine vergleichsweise geringe Brennweite. Das führt dazu, dass ihr extrem nah an eure Motive herangehen müsst, was das Fotografieren von Insekten oder anderen (schreckhaften) Lebewesen fast unmöglich macht.

Wenn ihr euch auf das Fotografieren von Insekten oder anderen Tieren spezialisieren wollt, solltet ihr euch deshalb das Samyang 100mm F2.8 Makro* genauer ansehen. Mit einer mehr als dreimal so langen Brennweite von 100mm ermöglicht es euch deutlich mehr Abstand von eurem Motiv zu nehmen und dieses trotzdem bildfüllend zu fotografieren. Jedoch ist es auch mehr als doppelt so teuer, wie das SEL-30M35 Macro* und hat keinen Autofokus.

Im Gegensatz zu meinem Lieblings-Makro-Objektiv (dem SEL-30M35 Macro) legt Sony mit dem SEL-90M28G* den Wert nicht auf einen besonders niedrigen Preis, sondern auf eine besonders hohe Qualität, die auch den Ansprüchen von Profi-Fotografen gerecht wird. Im Vergleich zum SEL-30M35 Macro könnt ihr dieses Objektiv auch an Vollformat Kameras benutzen. Außerdem besitzt es integrierten Bildstabilisator, eine deutlich bessere optische Abbildungsleistung und eine dreimal so lange Brennweite von 90mm. Mit einem Neupreis von 990 Euro (Stand: November 2018) ist es jedoch kein Schnäppchen, weshalb ich Einsteigerfotografen von dieser Optik abrate.

Das drastische Gegenteil zu diesem Premium-Makro-Objektiv sind die sogenannten Makro-Ringe. Für unter 30 Euro versprechen euch diese Zwischenringe einen sehr günstigen Einstieg in die Welt der Makro-Fotografie, indem sie ein bereits vorhandenes Objektiv um ein paar Millimeter weiter weg vom Sensor platzieren. Dadurch erhaltet ihr einen deutlich größeren Abbildungsmaßstab. Meine favorisierten Makro-Ringe sind diese Modelle von Meike*.

Sind Makro-Ringe ein günstiger Schritt in die Welt der Makro-Fotografie oder bloß verschwendetes Geld? In diesem Video zeigt es euch Benjamin Jaworskyj!

Da die Makro-Ringe euer Objektiv weiter vom Sensor weg platzieren, wird nur ein geringer Teil der Linse verwendet. Deshalb müsst ihr bei den Makro-Ringen ordentliche Qualitätseinbußen in Kauf nehmen und eure Bilder werden deutlich unschärfer, als ihr es von eurem Objektiv gewohnt seid. Aus diesem Grund kann ich die Makro-Ringe nur experimentierfreudigen Fotografen empfehlen. Wenn ihr hingegen vorhabt euch ansatzweise ernsthaft mit der Materie auseinanderzusetzen, solltet ihr lieber ein bisschen Geld sparen und zum SEL-30M35 Macro* greifen.


Bonus-Tipp: Hochqualitative Objektive für 20 Euro?!?

Als ich das erste mal davon gehört habe, dass ich Objektive für 20 oder 30 Euro kaufen kann und diese trotzdem gute Ergebnisse erzielen, konnte ich dieser Aussage erst einmal keinen Glauben schenken.

Aber diese Juwelen existieren tatsächlich!

Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es zahlreiche Objektiv für Analog-Kameras, die ihr mit einem günstigen Adapter an eurer Sony A6000 benutzen könnt. Die Bildqualität dieser dieser oft 30 oder 40 Jahre alten Objektive, kann zwar nicht mit der von aktuellen Profi-Objektiven mithalten, kann sich aber durchaus sehen lassen.

Werden alte Objektive nur „overhyped“? In dieses Video werden euch die Vor- und Nachteile ausführlich erklärt!

Zum Beispiel habe ich die folgenden beiden Objektive für den Pentax K Anschluss auf eBay Kleinanzeigen ergattert und mit diesem Adapter* für 27 Euro (Stand: November 2018) an meine Sony Alpha 6000 angeschlossen:

  • 50mm F1.4 (für 30 Euro)
  • 200mm F3.5 (für 20 Euro)

 

Der einzige Nachteil dabei? Die Objektive sind komplett manuell was bedeutet, dass ihr sowohl die Blende als auch den Autofokus direkt am Objektiv einstellen müsst. Deshalb könnt ihr mit den analogen Objektiven nur den manuellen Fokus benutzen.

Wenn euch die Thematik interessiert, kann ich euch empfehlen auf eBay Kleinanzeigen nach gebrauchten Analog-Objektiven Ausschau zu halten. Die Modelle der folgenden vier Anschlüsse haben dort die größte Verbreitung:

  • Canon FD
  • M42
  • Minolta MD
  • Pentax K

Einen passenden Adapter für die unterschiedlichen Objektivanschlüsse findet ihr zum Beispiel auf Amazon*.


Fazit: Welches Objektiv ist perfekt für euch?

In den Kommentaren werde ich oft gefragt: Was ist denn nun das perfekte Sony Alpha 6000 Objektiv?

Meine Antwort: Das existiert leider nicht! Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau, da jeder Fotograf unterschiedliche Ansprüche an sein Kamera-Equipment hat.

Jedoch gibt es trotzdem eine handvoll von E-Mount Objektiven, die sich besonders gut für Anfänger- und Amateur-Fotografen eignen. Aus den 225 unterschiedlichen Optiken habe ich mir deshalb 6 Favoriten herausgesucht, die aus meiner Sicht alle Wünsche eines Hobby-Fotografen erfüllen.

Allen voran: Das Sony SEL-35F18*. Mit seinem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und einer super Bildqualität hat mich diese Festbrennweite am meisten überzeugt. Im Vergleich zu eurem mitgelieferten Kit-Objektiv hat es außerdem eine deutlich größere Offenblende von F1.8, mit der ihr eine wunderschöne Hintergrundunschärfe zaubern könnt.

Seid ihr euch immer noch unschlüssig? In den Kommentaren helfe ich euch gerne bei der Auswahl des perfekten Objektivs weiter!

Außerdem bin ich auf euer Feedback gespannt! Konntet ihr bereits unterschiedliche Optiken an eurer Sony Systemkamera testen? Und welche Modelle sind eure Favoriten?


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Kommentare


Lassee 11. Mai 2017 um 22:52

Ich habe selbst eine a6000 und bin immer ein bisschen am planen, welche Objektive ich mir kaufen soll. Auf Amazon ist das komplett verwirrend. Danke für die Übersicht!!

Antworten
Alex

Alex 13. Mai 2017 um 12:27

Gerne Lassee 🙂

Mir ging es genau so. Man findet auf Amazon immer wieder neue Gefühle, aber ich war mir nie sicher, ob es da draußen noch mehr Objektive gibt.

Antworten

Martin 11. Oktober 2017 um 17:45

Hallo Alex,
danke für die interessante Auflistung.
Ich bin gerade noch am grübeln, ob die Alpha 6000 tatsächlich meine nächste Kamera sein soll. Bisher hatte ich nur eine alte Spiegelreflexkamera von Canon, jedoch keine Objektive dafür.
Nun würde ich mich gerne etwas mehr mit der Fotografie auseinandersetzen. Aber im Vergleich zu Canon oder Nikon ist die Objektivauswahl bei Sony halt doch etwas mau.
Oder was meinst du?
LG Martin

Antworten
Alex

Alex 12. Oktober 2017 um 06:54

Hallo Martin,
Auch wenn es in den letzten Jahren einige neue Objektive speziell für die Sony Alpha 6000 (oder andere APS-C E-Mount Systemkameras) gegeben hat, muss man doch sagen, dass es sich dabei um sehr viele manuelle Objektive handelt.
Ich persönlich bin mit dem Objektivangebot sehr zufrieden, aber das kommt natürlich immer auf deine Ansprüche an!
Die Frage ist also: Was willst du fotografieren?
Und welche Objektive brauchst du deshalb?
Wenn du nach einer Systemkamera suchst, die eine deutlich größere Auswahl an Objektiven hat (und fast mit der Auswahl von Nikon und Canon Objektiven mithalten kann), kann ich dir die Micro Four Thirds Kameras von Olympus und Panasonic ans Herz legen.
Wenn du auf eine Systemkamera verzichten willst und lieber zu einer herkömmlichen DSLR greifen willst, sind die Modelle von Canon und Nikon natürlich perfekt, da es für sie mit Abstand das größte Angebot an Objektiven gibt.
Egal für welche Kamera du dich entscheidest – viel Spaß beim fotografieren :-)!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Bernhard 12. Oktober 2017 um 11:09

Danke für die Übersicht. Ich benutze seit gut 1,5 Jahren die Alpha 6000 und habe mir nun neu die Alpha 6300 gegönnt. Das SEL1018, das SIGMA 30/1.4 und die beiden Kit Objektive (SELP1650 und SEL55210) habe ich und stimme dir in allem zu. Für meine Art der Fotografie reichen mir diese, wobei ich das 1650 fast gar nicht mehr benutze. Canon und Nikon punkten halt mit der im Vergleich zu E-Mount riesigen Objektivpalette die es gibt.

Antworten
Alex

Alex 12. Oktober 2017 um 12:33

Sehr gerne Bernhard 🙂

Ich bin auch sehr zufrieden mit der Auswahl an Objektiven für E-Mount. Für die meisten Amateure ist sie meiner Meinung nach mehr als zufriedenstellend. Und ich denke wir können gerade in Zukunft mit immer mehr Objektiven (auch von Drittherstellern) rechnen. Aber klar, mit der Objektiv-Auswahl wie bei Canon oder Nikon kann die Objektivpalette nicht reichen. Wenn man bei Systemkameras die größte Auswahl an Objektiven braucht, sollte man sich dann doch lieber bei den Micro Four Thirds Kameras umschauen.

Wie schlägt sich die Alpha 6300 so im Vergleich zur Alpha 6000. Ist sie deiner Meinung den hohen Aufpreis wert?

Viele Grüße
Alex

Antworten

Gregori 17. Oktober 2017 um 09:24

Hallo!
Ich fotografiere viel auf Events und brauche ein kleines Tele-Zoom und finde das Preisleistungsverhältnis des https://test-systemkamera.de/produkt/sony-sel55210-tele-zoom-objektiv/ sehr ansprechend. Nun frage ich mich aber ob sie den auch ein schönes Boke hat?

Lg Gregori

Antworten
Alex

Alex 17. Oktober 2017 um 16:14

Hi Gregori,
Das SEL55210 hat zwar nicht die größte Blende (F4.5 bis F6.3), aber dafür eine sehr große Brennweite. Gerade ab einer Brennweite von ~100mm solltest du also auch ein sehr schönes Bokeh bekommen.
Mehr Informationen, wie und wann du ein schönes Bokeh bekommst findest du hier.
Viel mehr Auswahl hast du bei den Telebrennweiten von Sony im unteren Preissegment leider auch nicht (ich gehe mal davon aus, dass du nicht manuell fokussieren willst bei Events).
Wenn du auf etwas Brennweite verzichten kannst, kann ich dir außerdem das SELP18105 ans Herz legen, das deutlich mehr Weitwinkel hat und auch eine größere Blende (interessant, wenn du Events bei schlechteren Lichtverhältnissen fotografieren willst).
Wenn du maximale Freiheit haben willst, kannst du auch zu einem Reisezoom greifen (z.B. das von Tamron), das eine Brennweite von 18 bis 200 mm besitzt.

Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Johanna 16. Dezember 2017 um 15:58

Hallo Alex,
Vielen Dank für die ganze tolle Seite, die mir als Einsteigerin sehr weitergeholfen hat! Bin momentan sehr versucht, mir die alpha 6000 zu kaufen, bin allerdings unsicher wegen der objektive. Habe noch einige alte Canon und Sigma Objektive von einer alten analogen Canon Spiegelreflexkamera zur Verfügung, die ich natürlich gerne weiter nutzen würde. Auf neue Canon Kameras passen sie noch drauf (schon getestet). Allerdings habe ich sehr viel widersprüchliches über Commlite Adapter gelesen, anscheinend funktioniert der Autofokus schlecht bis gar nicht. Metabones adaptoren scheinen mir viel zu teuer, da kann man ja gleich ein neues objektiv kaufen. Hast du damit Erfahrung?
Danke für deine Hilfe!

Antworten
Alex

Alex 17. Dezember 2017 um 13:57

Hallo Johanna,

sehr gerne. Freut mich, dass ich dir helfen kann 🙂 !

Ich persönlich bin ein großer Fan von adaptierten Objektiven. Aber man sollte meiner Meinung nach nicht zu viel erwarten. Nicht nur weil Film-Objektive eigentlich nicht für moderne, digitale Sensoren ausgelegt sind, sondern vor allem wegen der Autofokus-Performance. Persönlich habe ich noch keine Erfahrungen mit Adaptern, die den Autofokus übertragen. Wenn ich Film-Objektive adaptiere, benutze ich diese auch komplett manuell.
Aus verschiedenen Videos habe ich aber den Eindruck, dass die Performance des Autofokus von Objektiv, Adapter und Kamera abhängt. Also dass es mit manchen Objektiven sehr gut funktioniert und mit anderen nicht.

Was ist meine Empfehlung? Meiner Meinung nach gibt es 3 Möglichkeiten für dich:
1. Wenn du ein Objektiv suchst, auf dass du dich wirklich verlassen kannst, würde ich dir immer ein natives Objektiv empfehlen. Adaptierte Objektive machen zwar Spaß, aber ich würde mich nie 100 prozentig auf sie verlassen.
2. Benutze deine alten Film Objektive einfach mit einem Adapter, der keinen Autofokus überträgt. Diese kosten nur ~20€ und das manuelle Fokussieren kann echt interessant sein. (Kannst du bei denen alten Objektiven die Blende manuell verstellen?)
3. Bestelle doch einfach einen Comlite Adapter und teste ihn. Falls er gut zu deinen Objektiven passt kannst du ihn behalten. Falls nicht kannst du innerhalb von 2 Wochen zurück schicken 🙂

Konnte ich dir helfen?

Viele Grüße
Alex

Antworten

Anja Schwärzer 16. Dezember 2017 um 22:25

Hallo. Ich würde mir gerne die Sony A6000 kaufen. Würde sie gerne für Fotos von Menschen nutzen und aber auch coole Fotos im Urlaub machen. Fange gerade an mit dem fotographieren, wäre also cool einen Autofokus zu haben, aber auch das manuelle Fokosieren zu lernen. Hoff du kannst mir helfen. LG Anja

Antworten
Alex

Alex 17. Dezember 2017 um 14:57

Hallo Anja,
wie viel Geld willst du denn ausgeben?
Eine gute Kombination wäre, die Alpha 6000 mit dem Kit-Objektiv zu kaufen und dazu das 50mm Portrait-Objektiv. Damit bekommst du eine sehr schöne Hintergrundunschärfe, dank der großen Offenblende von F1.8.
Insgesamt würde das ca. 830€ kosten.
Wenn dir das zu teuer ist, kannst du dir auch erst einmal die Alpha 6000 nur mit dem Kit-Objektiv kaufen und danach schauen, ob du noch ein Portrait Objektiv brauchst 🙂
Hoffentlich konnte ich dir helfen
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rüdiger 20. Dezember 2017 um 22:01

Hallo Alex! Ich habe das 70-300 mm Objektiv von Sony für die Sony SLT a58. Nun will ich die SLT a58 verkaufen und mir die Alpha 6000 mit dem 18-55 mm Kit- Objektiv kaufen. Dazu wäre das 70-300mm Objektiv mit Adapter interessant.
Meine Frage:
Funktioniert die Belichtungseinstellung und vor allem der Autofokus mit dem Adapter? Und kannst du mir den Namen des Adapters nennen?
Danke und schöne Weihnachten!
Rüdiger

Antworten
Alex

Alex 21. Dezember 2017 um 07:39

Hallo Rüdiger,

es gibt zwei verschiedene Arten von Adaptern:

1. Adapter die keine Elektronik übertragen, wie dieser hier. Diese sind sehr günstig (~20€), aber das Objektiv muss komplett manuell bedient werden (Blende, sowie Fokus) –> Für dich nicht interessant.

2. Adapter, die sowohl die Blende, als auch den Fokus übertragen sind deutlich teurer. Die beste Performance bekommst du mit dem offiziellen Adapter von Sony, der jedoch 10x so viel kostet. Die ältere Version ist „schon“ ab ~150€ zu haben.

Ob sich das für dich lohnt kann ich dir leider nicht sagen. Alternativ könntest du dein Objektiv natürlich verkaufen und dir für einen ähnlichen Preis ein ähnliches, ebenfalls gebrauchtes E-Mount Objektiv kaufen. Wenn du eine Alpha 6000 unbedingt mit Teleobjektiven benutzen willst, kannst du dir auch Canon Objektive ansehen. Adapter von Canon auf E-Mount, die Autofokus und Blende übertragen bekommst du schon deutlich günstiger.

Die Belichtunszeit stellst du übrigens direkt an deiner Kamera ein. Das hat nix mit dem Objektiv zu tun 🙂

Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen, auch wenn du dir wahrscheinlich keinen Adapter für mehr als 200€ kaufen willst.

Dir auch eine schöne Weihnachtszeit!
Alex

Antworten

Rüdiger 4. Januar 2018 um 22:04

Hallole,
was ist eigentlich mit dem Sigma 17-50 2.8 ? ist das nicht eine gute alternative zum sony 16-50 ?

Antworten
Alex

Alex 7. Januar 2018 um 10:48

Hallole Rüdiger,
hm an sich nicht wirklich, da es kein Modell gibt, dass an eine Sony Systemkamera (also an den E-Mount) passt, oder?
Außerdem ist es im Vergleich zum 16-50 deutlich größer, aber bietet für den Preis sicherlich eine super Qualität.
Aber wie gesagt: Man könnte es lediglich mit einem Adapter an einer Sony Systemkamera nutzen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anna 6. Januar 2018 um 16:37

Hey Alex,

super Auseinandersetzung und Auflistung – wirklich hilfreich! Ich bin derzeit intensiv am Recherchieren, welche Kamera ich mir zulegen soll und mittlerweile raucht mir schon der Schädel.
Ich überlege momentan, ob ich mir die Alpha 6000 oder doch gleich die Alpha 6300 zulegen soll. Nachdem ich doch eher ein Einsteiger bin, jedoch ziemlich motiviert durchstarten möchte, überlege ich ob es sich lohnt gleich ein wenig mehr Geld zu investieren.
Außerdem bin ich am Überlegen, welches Objektiv das Geeignetste wäre. Meinst du ist es besser, sich das Gehäuse der Alpha 6000 mitsamt des SEL-P1650 Objektiv zuzulegen oder lieber ein anderes stattdessen zu kaufen?

Danke schon mal vorab und liebe Grüße,
Anna

Antworten
Alex

Alex 7. Januar 2018 um 11:08

Hi Anna,
freut mich immer wieder zu hören, wenn ich begeisterten Fotografen bei der Kaufentscheidung etwas helfen kann :)!
Ich persönlich habe auch mit der Alpha 6000 und nicht mit dem Kit-Objektiv gestartet, da ich lieber mit einer Festbrennweite etwas experimenteren wollte.
Wenn du dich etwas intensiver mit der Fotografie auseinandersetzen willst, macht es durchaus Sinn etwas mehr Geld auszugeben, ABER dieses Geld würde ich persönlich lieber in bessere Objektive investieren anstatt in die A6300/a6500, wenn du nicht eins der neueren Features unbedingt brauchst. Die Bildqualität ist bei allen drei Modellen eigentlich gleich!
Wenn du gerade am Anfang ein bisschen experimentieren willst, dann kaufe dir doch die Alpha 6000 mit einer Festbrennweite, wie dem 50m F1.8, oder dem 12mm F2. Wenn du anschließend ein Allrounder-Objektiv brauchst, dass einfach nur Funktioniert (z.B. wenn du auf einer Hochzeit oder anderen Events Fotos schießt), könntest du dir das Tamron Reisezoom oder das SEL18105 F4 oder das SEL1670Z zulegen. Das Kit-Objektiv würde ich dann nur hinzunehmen, wenn du ein sehr kompaktes Zoom Objektiv benötigst (zum Beispiel zum Wandern).
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anna Sylvia Hanser 7. Januar 2018 um 12:36

Hey Alex,
danke für die schnelle und hilfreiche Antwort. Also ich habe jetzt beschlossen mir die Alpha 6000 mit dem 50m F1.8 Objektiv zu kaufen.
Dennoch überlege ich jetzt immer noch, ob ich doch die Kamera mitsamt des Kit-Objektivs kaufen soll.. Nachdem ich doch auch gern einfach mal „schnell“ hier und da bei Events Fotos mache. Einfach weil das momentan preisgünstiger ist, als gleich in ein Allrounder-Objekt wie du erwähnt hast, zu investieren. Die Alpha 6000 ist mit dem Kit-Objektiv um ca. 130€ teurer. Was meinst du, ist das Geld dann eher unnötig investiert?
Danke nochmal und liebe Grüße,
Anna

Antworten
Alex

Alex 7. Januar 2018 um 12:40

Hi Anna,
sehr gerne 🙂
Hm…wenn du ein „Allrounder-Objektiv“ brauchst und gerade keine 400€ für das SEL18105 investieren willst ist es sicherlich eine gute Möglichkeit. Ich denke nicht, dass du damit etwas falsch machst. Und verstehe mich nicht falsch: Auch mit dem Kit-Objektiv kannst du wunderschöne Fotos schießen. Ich hatte mir nur gedacht, wenn du überlegst zur A6500 zu greifen hast du ein etwas höheres Budget. Wenn du dann zur A6000 greifst und das eingesparte Geld in ein teureres Allrounder-Zoom investierst, wäre das Kit-Objektiv in den meisten Fällen überflüssig gewesen.
Wie auch immer. Viel Spaß beim Fotos schießen!
Viele Grüße und einen schönen Sonntag
Alex

Antworten

Thomas Landgraff 8. Januar 2018 um 13:09

Hallo Alex!
Ich habe in der letzten Woche die SONY Alpha 6000 gekauft; sie ist mit dem Objektiv SELP 1650 ausgestattet.
Verwenden möchte ich die Kamera, wenn ich auf Städtereisen unterwegs bin ( demnächst nach Rom ), weil sie sehr handlich ist und obendrein in diversen Tests auch verdammt gut abgeschnitten hat.
Frage an dich: Reicht das o.a. Objektiv für meine Zwecke aus oder hast du eine bessere Empfehlung?
Danke für deine Hilfe und ganz herzliche Grüße! Thomas

Antworten
Alex

Alex 9. Januar 2018 um 07:38

Hi Thomas,
das kommt natürlich ganz auf deine Bedürfnisse an 😉
Das Kit-Objektiv der Alpha 6000 ist an sich sehr kompakt, aber bietet (wie eigentlich alle Kit-Objektive) nicht die beste Bildqualität und keine sehr große Offenblende.
Das bedeutet natürlich nicht, dass du keine schönen Bilder damit schießen kannst.
Ich persönlich würde es eher davon abhängig machen, ob dir die Brennweite genügt. Also kannst du mit dem Kit-Objektiv nah genug ranzoomen? Da man gerade im Urlaub öfter mal ein bisschen näher an verschiedene Motive heranzoomen will. Falls dir die Brennweite nicht genügt, wäre dieses preiswerte Telezoom von Sony wahrscheinlich für dich interessant, oder du entscheidest dich gleich für ein Reisezoom.
Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Flo 9. Januar 2018 um 23:49

Top, danke für die tolle Übersicht!! Habe mir eine A6000 zugelegt und denke jetzt über eine 50mm festbrennweite nach – da ich gerne ein bisschen manuell experimentieren würde, frage ich mich, ob ich zB das kamlan für 140 eur nehme oder Adapter mit Altglas? Wo sind die Vor- und Nachteile?

Antworten
Alex

Alex 10. Januar 2018 um 06:46

Danke für den Tipp mit dem Kamlan-Objektiv. Das gibt es erst seit wenigen Monaten, wenn ich das richtig sehe. (es wird gleich heute heute noch zur Übersicht hinzugefügt!)
Mit einer Blende von 1.1 ist es auf jeden Fall ein sehr interessantes Objektiv, das sicherlich viel Spaß macht.
Ich selbst habe auch ein manuelles 50mm 1.4 Objektiv (adaptiert von Pentax K), mit dem ich erst letztes Wochenende wieder einige gute Bilder gemacht habe. Mir persönlich macht es extrem viel Spaß, aber du musst damit rechnen, dass 8 von 10 Bilder nicht richtig scharf sind, wenn du Portraits mit einem manuellen Fokus schießt.
Ich persönlich finde es spannender Altglas zu adaptieren. Insgesamt kommst du nochmals günstiger weg bei „Altglas“ (ein 50mm 1.4 oder 1.8 bekommst du auf Ebay Kleinanzeigen für ~30-40€), ABER dafür ist es natürlich gebraucht, du hast keine Garantie und die Qualität ist wahrscheinlich nicht ganz so super (da die alten Objektive nicht für Sensoren sondern eigentlich für Film ausgelegt sind).
Tipp: Das meiste Altglas findest du bei Pentax K (auch PK genannt) oder bei Canon FD.
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

HPK 11. Januar 2018 um 00:03

Habe. sehr gute Erfahrungen mit dem Novoflex Objektivadapter für die A 6000 mit meinen bis zu 40 jähre alten nur manuell einstellbaren Nikon Festbrennweiten für Landschaftsphotographie gemacht , ebenso bei Stativaufnahmen. Wer mit Ruhe und Muße photographiert sollte getrost auf seine alten Objektivschätze zurückgreifen !

Antworten

Danny 11. Januar 2018 um 17:28

Hey Alex,
danke für die hilfreiche Übersicht!
Ich hatte vor meiner a6000 eine Canon EOS 1000D. Kann ich mit dem genannten Adapter die Objektive weiter benutzen? Wie ist die Qualität der Fotos mit dem Adapter?
Ich hab vor viel mit meiner Kamera zu reisen. Hast du eine Empfehlung für ein Objektiv, dass gute Bilder macht und am besten noch Kostengünstig ist (armer Student 🙂 )
Danke für die Hilfe!

Antworten
Alex

Alex 12. Januar 2018 um 06:54

Hi Danny,

das Problem als armer Student kann ich nur allzu gut nachvolziehen 😉
Wie es der Name schon verrät eignen sich Reisezooms sehr gut als Objektiv zum Reisen, aber beim E-Mount kommt dann eigentlich nur das Tamron Reisezoom* (18 – 200mm) für dich in Frage, was circa 560€ kostet. Ansonsten kannst du auch einfach beim Kit-Objektiv bleiben und dich für das Tele-Objektiv von Sony* (bis 55 – 210mm) entscheiden, wenn du mehr Reichweite, also mehr Millimeter brauchst.
Deine Canon Objektive kannst du mit einem Adapter weiter benutzen. Die Bildqualität sollte sich dabei eigentlich nicht verschlechtern, jedoch ist die Übertragung des Autofokus (abhängig von Adapter, Kamera und Objektiv) oft nicht so gut. Hier habe ich dir mal einen preiswerten Adapter auf Amazon* herausgesucht.
Konnte ich dir ein wenig weiterhelfen :-)?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Danny 13. Januar 2018 um 16:28

Vielen Dank! Hat mir echt weiter geholfen.
Falls ich noch Fragen habe melde ich mich 🙂

Antworten
Alex

Alex 14. Januar 2018 um 16:01

Freut mich, dass ich dir helfen konnte 🙂
Viel Spaß beim Fotografieren. Und Falls du noch Fragen hast, natürlich immer her damit!

Antworten

Chantal 13. Januar 2018 um 07:32

Hallo Alex
Ich habe eine ähnliche Frage, wie Danny…
Ich habe eine Alpha 600 mit dem Kit-Objektiv und dem SEL55210. Im Normalfall reichen mir diese beiden Objektive. Nun soll es aber in diesem Jahr nach Afrika gehen und dafür wünschte ich mir ein besseres Tele mit mehr Brennweite. Dafür möchte ich aber kein Vermögen ausgeben. Würde etwa dieses Objektiv https://www.amazon.de/dp/B01M5CZRTM/ref=sspa_dk_detail_6?psc=1 mit einem Adapter gehen? Da ich es vor allem für Tierfotos benützen werde, ist es wichtig, dass der Autofokus funktioniert. Oder hast Du eine andere Idee wie ich zu mehr Brennweite komme? Telekonverter gibt es ja leider nur für die beiden teuren Telezooms von Sony 🙁
Vielen Dank und ein schönes Wochenende
Chantal

Antworten
Alex

Alex 14. Januar 2018 um 15:50

Hallo Chantal,
ich persönlich war letztes Jahr auch auf einer 3-monatigen Reise durch Südafrika, wo ich mit (einem komplett manuellen) 200mm Objektiv viele schöne Bilder machen konnte. Wenn du mehr Brennweite brauchst, hast du mit einer Alpha 6000 leider nicht sonderlich viele Möglichkeiten. Ich denke die beste wäre, wie von dir vorgeschlagen ein Objektiv von Canon zu adaptieren, was natürlich nicht optimal ist. Oder du schaust, ob du eine 300mm Festbrennweite von alten Film-Kameras findest, was sicherlich deutlich preiswerter wäre. Aber dann hast du natürlich gar kein Autofokus.
Oder du denkst darüber nach eine günstige und/oder gebrauchte Canon/Nikon DSLR zu kaufen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Chantal 16. Januar 2018 um 20:32

Hallo Alex
Vielen Dank für Deine Einschätzung.
Ich werde wohl ein second-hand Canon-Objektiv kaufen.
Müsste das Objektiv einen Bildstabilisator haben?
Verstehe ich es richtig, dass ein Canon mit 300mm dank Crop-Effekt einer Brennweite von 450mm entspricht?
Viele Grüsse
Chantal

Antworten
Alex

Alex 17. Januar 2018 um 16:05

Hallo Chantal,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir ein bisschen weiterhelfen konnte 🙂
Puh, ich glaube nicht, dass Adapter die Informationen für den Bildstabilisator an das Objektiv mit übertragen. Da bin ich mich aber auch nicht sicher, also recherchiere lieber mal ein bisschen.
Was auf jeden Fall funktioniert, ist ein Bildstabilisator, der im Body eingebaut ist (wie in der Alpha 6500).
Genau. Mit dem 300mm Objektiv an APS-C hast du den gleichen Bildausschnitt, wie mit einem 450mm Objektiv an Vollformat (dank einem Crop-Faktor von 1,5).
Bei sehr weiten Brennweiten (wie 300mm) ist ein Bildstabilisator auf jeden Fall nicht schlecht, da das Bild sonst sehr schnell verwackelt. Nutzt du das Objektiv ohne OS, gilt generell die Faustformel, dass du mindestens mit einer Belichtungszeit von 1/“Brennweite“ fotografieren solltest, damit das Bild nicht verwackelt. In deinem Fall solltest du also mindestens mit 1/300 Sekunde fotografieren, damit das Bild nicht verwackelt (wenn du aus der Hand schießt).
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen.
Viel Spaß beim Fotografieren!
Grüße
Alex

Antworten

Andi 13. Januar 2018 um 13:20

Hallo Alex,
danke für den lehrreichen und umfassenden Artikel. Ich möchte mir eine A6000 zulegen, v. a. um meinen Sohn (9 Monate) schön abzubilden. Derzeit spielt sich noch viel in Innenräumen ab, die etwas klein und auch tagsüber nicht sehr hell sind. Zusätzlich zum Kit wäre eine Festbrennweite interessant, wobei ich als Einsteiger Autofokus bevorzuge. Es würde aber aufgrund Budget (max. 500 Euro zusätzlich zur Kamera) meine einzige FB bleiben, weswegen ich eine suche, die möglichst auch abseits der Babyfotografie vielseitig einsetzbar ist, zB Familienfotos, im Urlaub usw. Was könntest Du empfehlen? Ich überlege an Sigma 30 f 1,4 oder Sony 35 f 1,8, bin aber auch für neue Vorschläge offen. 50mm könnten vielleicht etwas lang werden innen. Besten Dank schon mal!

Antworten
Alex

Alex 14. Januar 2018 um 16:00

Hi Andi,
aus eigener Erfahrung würde ich auch sagen, dass 50mm dafür zu lang sind. Evtl. wäre auch etwas mehr Weitwinkel für dein Einsatzzweck interessant, jedoch gibt es in diesem Bereich leider keine preiswerten Festbrennweiten mit offener Blende.
Ich persönlich würde eher zum Sigma Objektiv tendieren, aber mit dem Sony machst du sicher auch nichts falsch.
Viele Grüße und ganz viel Spaß beim Fotografieren deines Sohnes 🙂
Alex

Antworten

Stephan 14. Januar 2018 um 11:11

Hallo
jetzt habe ich mal ne Frage. Makro-Objektive von z.B. PK oder Cannon brauche ich ja einen Adapter kann man dann auch oder anders braucht man dann noch die Makrozwischenringe?

Antworten
Alex

Alex 14. Januar 2018 um 16:07

Hi Stephan,
Adapter zum Adaptieren von anderen Objektiven (wie zum Beispiel alten Canon FD* oder Pentax K* Objektiven) erlauben es dir Objektive, die eigentlich nicht für deinen Objektivanschluss gedacht sind zu verwenden.
Makro-Zwischenringe (wie zum Beispiel diese hier*) haben erst einmal nichts damit zu tun. Sie verlängern lediglich den Abstand von deinem Objkektiv zum Sensor. Dadurch kannst du auch normale Objektive als Makro-Objektive benutzen (man hat aber in der Regel einen ziemlich großen Schärfe Verlust)
Wenn du alte Makro-Objektive (z.B. von Canon FD oder Pentax K) benutzen willst, brauchst du also lediglich den Adapter und keine extra Zwischenringe.
Ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Stephan 14. Januar 2018 um 11:57

Hy Alex
habe ganz vergessen mich zu bedanken für die super Seite
Ich habe aber noch ne Frage zu den PK-Objektiven
Würde das auch passen Objektiv Soligor Zoom+Macro | 28-200 mm | 1:3,8-5,5 | D = 72 mm | PK-Bajonett
Ich bin auf der suche nach einem günstigen Macro-
Vielen Dank
Stephan

Antworten
Alex

Alex 14. Januar 2018 um 16:09

Mit dem entsprechenden Adapter müsste es funktionieren, ja. Aber achte darauf, dass die meisten Adapter keine Einstellungen (Blende und Fokus) übertragen. Also musst du darauf achten, dass auch das Objektiv komplett manuell ist.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Stephan Klemt 14. Januar 2018 um 17:47

Super Dank dir

Antworten
Alex

Alex 15. Januar 2018 um 10:14

Sehr gerne 🙂

Antworten

Jochen 16. Januar 2018 um 13:43

Hey Alex,

vielen Dank für Deine guten Vergleiche und Artikel. Die haben mir definitiv sehr bei einigen Entscheidungen geholfen.
Ich suche als Fotografieanfänger gerade meine erste Kamera und habe mich inzwischen ziemlich auf die Sony Alpha 6000 eingeschossen.
Nun überlege ich, welches Kit und welche Objektive sich da am Besten für den Anfang lohnen. Ich plane für den Einstieg bei einem Urlaub auf den Kanaren hauptsächlich Landschaftsaufnahmen (inkl. Sonnenauf- und untergänge) und vielleicht ein paar Makroaufnahmen zu machen. Ansonsten viel Rumspielen und „Schnappschüsse“, dafür eher keine Porträts. Für meinen Anwendungsfall bin ich auf die folgenden Möglichkeiten gekommen:
Standard-Kit inkl. SELP1650 und zusätzlich einem Festbrennweite Weitwinkel wie „SAMYANG 21mm F1.4“ Objektiv und einer Makro Festbrennweite wie „Sony SEL30M35“
Oder
Kit mit SELP1650 + SEL55210 und zusätzlich einem Festbrennweite Weitwinkel wie „SAMYANG 21mm F1.4“ Objektiv

Preislich liegen beide Alternativen bei etwas über 1000€, was auch meine absolute Obergrenze ist. Nun die Frage, lohnt sich das Makro-Objektiv für erste Makrospielereien oder kann ich da auch für den Einstieg mit einem der beiden Kit-Objektive arbeiten und hätte dafür schon mal ein erstes Tele-Zoom in „Reserve“?
Oder hast Du noch einen komplett anderen Vorschlag für meine Anwendungsfälle?

Vielen Dank und viele Grüße
Jochen

Antworten
Alex

Alex 16. Januar 2018 um 19:44

Hi Jochen,
das freut mich, wenn ich dir mit diesem Beitrag ein bisschen weiterhelfen konnte 🙂
Im Endeffekt kannst du so viele Reviews anschauen wie du willst, aber du wirst dir nie zu 100% sicher sein können, ob das Objektiv das richtige für dich ist.
Was hälst du denn von diesem Vorschlag: Du kaufst dir erst einmal die Alpha 6000 + Kit-Objektiv (das willst du ja sowieso nehmen) und spielst damit ein paar Tage rum.
Anschließend entscheidest du dich, ob du dein Geld lieber in mehr Tele oder mehr Makro investieren willst. An sich sind es beides super Objektive. Es kommt aber darauf an, was du für DEINEN Einsatzbereich am ehesten brauchst.
Kleiner Tipp: Wenn du dir ein zusätzliches Objektiv bestellst und bemerkst, dass es nicht das richtige für dich ist, kannst du es das des deutschen Rückgaberechts meiner Meinung nach immer noch zurücksenden (dies ist keine rechtliche Beratung).
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jessi 16. Januar 2018 um 14:28

Hallo Alex,

ich bin Einsteiger und verstehe leider noch nicht so viel . Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen…

Ich besitze die Sony Alpha 6000. Gerade in den Wintertagen, wenn es bewölkt ist, habe ich Schwierigkeiten gute Fotos zu schießen. Trotz Blende, ISO etc schaffe ich es nicht, das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Ich fotografiere Personen und Gebäude. Ich benötige zB etwas, das meine Bilder immer etwas heller wirken und trotzdem scharf (zb habe ich mir die Canon Powershot G7 x Mark II angeschaut und da ist es immer heller und klarer als bei meiner) und was ich mir noch wünsche ist, dass der Hintergrund unscharf wird und die Person im Vordergrund klar und scharf ist.
Gibt es ein Objektiv dafür?

Ich hoffe, dass du mir helfen kannst. ( PS Ich habe tatsächlich einen Kurs belegt kenne mich einfach nur nicht mit den Fachausdrücken aus :D)

Grüße
Jessi

Antworten
Alex

Alex 16. Januar 2018 um 19:54

Haha kein Problem Jessi ich weiß genau was du meinst 😉
1. Objektive, die einen unscharfen Hintergrund erzeugt (auch Bokeh genannt) gibt es durchaus. Das Bokeh wird vor allem durch eine sehr offene Blende erzeugt. Du brauchst also ein Objektiv mit einem sehr niedrigen F Wert (z.B. ein 50mm mit F1.8).
2. Wenn deine Bilder nicht hell genug werden liegt das erst einmal nicht daran, ob deine Kamera gut oder schlecht ist. Sondern viel mehr, ob du (oder der Automatikmodus deiner Kamera) Blende, Belichtungszeit und ISO richtig eingestellt haben
Viele Grüße
Alex
P.S.: Wenn du dir ein paar Basics übers fotografieren beibringen willst brauchst du nicht extra einen Kurs belegen. Benjamin Jaworskyi auf Youtube macht super Videos für Fotografie-Einsteiger über Iso, Blende und so weiter, die echt sehr unterhaltend gemacht sind. Nach ein paar Videos wirst du schon deutlich mehr durchblicken und kannst dir die Fragen selbst beantworten 🙂

Antworten

Klaus 18. Januar 2018 um 01:20

Hallo Alex,
ich träume schon länger von einer neuen Kamera.
Allerdings bin ich ein absoluter Neuling auf dem Gebiet und habe bis jetzt nur eine Nikon Coolpix L840.
Ich fotografiere sehr gerne im Makrobereich, also z.B. Blumen und Bienen. Desweiteren möchte ich endlich mal einen schnellen Autofocus haben damit Actionbilder, z.B. bei Rallye Veranstaltungen und Tierfotografie schön scharf werden.
Ist dafür das Alpha Kit mit dem 1650 gut geeignet oder gibt es vielleicht günstigere Alternativen?
Schonmal Danke und Grüße,
Klaus

Antworten
Alex

Alex 18. Januar 2018 um 09:20

Hallo Klaus,
ich stelle mir die Frage, ob dir das Kit-Objektiv der Alpha 6000 (oder allgemein ein Kit-Objektiv) genügt. Die Bridgekamera hat zwar was die Bildqualität angeht, eine deutlich schlechtere Qualität als eigentlich alle Systemkameras, aber dafür bist du bei deiner Coolpix L840 mit einem extrem großen Zoom-Umfang verwöhnt.
Wenn du eine möglichst super Preis-Leitungsverhältnis im Einsteiger-Segment haben willst, kann ich dir die Alpha 6000 + Tele-Zoom empfehlen. Das kostet ungefähr 780€.
Damit hast du eine (auf Vollformat umgerechnete) Brennweite von 315 mm. Zum vergleich: Deine Bridgekamera hat eine äquivalente von 855mm.
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Ich will dich nur etwas vorwarnen. Nicht, dass du dir eine System- oder Spiegelreflexkamera kaufst und anschließend denkst, dass der Zoom kaputt ist.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Klaus 18. Januar 2018 um 09:54

Moin Alex,
so schön der große Zoombereich auch ist brauche ich den eigendlich nicht so oft. Also Mondbilder habe ich genug gemacht. Das einzigeste wo ich den Zoom noch nutze wenn ich mein Objekt scharf haben will aber alles andere drumrum unscharf sein soll. Da ist aber oft das Problem das die nicht richtig scharf stellt. Bewegen darf sich dann sowie nichts, dann ist gleich schluß mit lustig.
Bitte entschuldige das ich nicht die ganzen Fachbegriffe kenne.
Wie schon geschrieben, der Nahbereich und Schnappschüsse ist das was mich interessiert. Ersteres ist spitze, aber zweiteres geht mit der Coolpix überhaupt nicht.
Ich möchte halt sehr ungerne so viel Geld, zumindest für mich, ausgeben und dann unzufrieden sin.

Gruß Klaus

Antworten
Alex

Alex 18. Januar 2018 um 17:26

Moin Klaus,
wenn du die auf den Nahbereich (auch Makro) spezialisieren willst brauchst du normalerweise ein spezielles Makro-Objektiv, AUßER du entscheidest dich für dieses Standardzoom von Olympus* (das eine integrierte Makro-Funktionalität bietet). Dazu kaufst du dir am besten eine MFT-Kamera ohne Kit-Objektiv (da das vorgeschlagene Objektiv dieses ersetzen würde).
Mit mindestens 600-800€ solltest du bei deinen Anforderungen aber schon rechnen.
Du könntest dir auch erstmal eine preiswerte Sony Alpha 6000* kaufen und dich dann bei Bedarf (oder wenn du etwas Geld gespart hast) nachträglich für ein dediziertes Makro Objektiv.
Was hast du dir denn preislich vorgestellt?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Klaus 18. Januar 2018 um 22:38

Hey Alex,

nach langem überlegen denke ich das mir der superschnelle Autofocus erstmal wichtiger ist als der Makrobereich denn spätestens Pfingsten ist eine Veranstaltung wo ich die gut brauchen kann.
Deshalb wird es wohl die Alpha 6000 mit dem 15-60iger werden. Die gibts ja recht Preiswert für um die 450,-. Viel mehr kann ich im Moment auch nicht ausgeben, aber wie Du geschrieben hast kann ich ja später nachrüsten.
Vielen Dank für Deine netten und hilfreichen Antworten.
Liebe Grüße aus dem Epizentrum der ahlen Worscht vom Klaus

Klaus 30. Januar 2018 um 08:54

Moin Alex,

ich möchte mich einfach noch mal kurz bei Dir bedanken für die Ratschläge und Tips.
Seit 4 Tagen habe ich meine A 6000 mit dem 1650iger Kit Objektiv und spiele seit dem jeden Tag mit verschiedenen Einstellungen rum und habe bestimmt schon 200 Bilder gemacht.
Eine echt tolle Kamera mit unglaublich vielen möglichkeiten und dem wirklich faszinierendem superschnellen Autofocus.
Sollte ich demnächst Fragen zu einem Zoom und Marko Objektiv haben werde ich Dich bestimmt nochmal nerven 😉
Gruß Klaus

Alex

Alex 30. Januar 2018 um 11:39

Moin Klaus,
sehr gerne. Freut mich immer wieder, wenn ich meinen Lesern helfen kann!
Wenn du Fragen zu deinem neuen Schätzchen hast, immer her damit 😉
Viele Grüße
Alex


Thomas 18. Januar 2018 um 20:30

guten abend photofreunde
iach habe auch eine Sony Alpha 6000 mit dem aktuellen Standartobjektiv SEL1650.
Aktuell interessiert mich Walimex Pro 8 mm 1:3,5 DSLR Fish-Eye II Objektiv (für Sony Alpha – hat da schon irgendjemand Erfahrungen mit gemacht.. und wenn ja welcher Art ??
gruss aus nordhessen … Thomas

Antworten
Alex

Alex 19. Januar 2018 um 09:32

Ich persönlich habe dieses Objektiv noch nicht getestet, aber die Bewertungen auf Amazon lesen sich sehr gut.
Egal für was du dich entscheidest…
Viel Spaß beim Fotografieren 🙂

Antworten

Klaus 30. Januar 2018 um 12:04

Hallo Thomas,

ich habe grade gelesen das Du in Nordhessen wohnst.
Je nachdem aus welcher Ecke Du kommst können wir uns ja vielleicht mal treffen um gemeinsam mit der Alpha rumzuspielen oder eine Knipstour machen.
Ich wohne in Borken.

Bis denne …….

Antworten

Marco 19. Januar 2018 um 12:25

Hallo Alex,

vorab deine Berichte sind echt Klasse uns verständlich (für Anfänger wie mich) geschrieben.
Nun zu meiner Frage. Ich habe eine Kompaktem von Panasonic die TZ101. Die Cam ist zwar nicht schlecht, aber irgendwie bin ich nicht so zufrieden. Ich mag sehr gerne eine Hintergrundunschärfe und bei der TZ101 ist ein Feature das Post Focus, aber es macht den Hintergrund nicht so unscharf wie ich ihn gerne hätte. Die Alpha 6000 gefällt mir von den Rezessionen sehr gut, aber ich habe bedenken ob ich mich nicht doch verkaufen werde. Ich würde die Alpha für Porträt Aufnahmen und für Städte Reisen benutzen. Würde da vorerst das Standart Kit reichen oder muss ich direkt mehr investieren für andere Objektive? Da ich auch gerne mit der Cam Filmen würde, würde mich mal deine Einschätzung interessieren. Meine TZ101 kann schon 4K, aber die Qualität der Alpha 6000 soll ja auch gut sein. Vielen Dank

Antworten
Alex

Alex 19. Januar 2018 um 16:35

Hi Marco,
es freut mich zu hören, dass ich dir helfen konnte :-)!
Zur Hintergrundunschärfe (auch Bokeh genannt): Sie hängt hauptsächlich von offenen Blende (wie F1.8) und einem großen Sensor ab. Deine Tz101 hat einen sehr kleinen Sensor, deshalb bekommst du so gut wie keine Hintergrundunschärfe. Das Kit Objektiv hat keine sehr offene Blende, deshalb ist es damit auch relativ schwer ein schönes Bokeh zu bekommen. Das beste Objektiv für dich zum Portraits schießen ist wahrscheinlich dieses hier*.
Die Alpha 6000* würde ich trotzdem mit normalem Kit-Objektiv nehmen, damit du auf deinen städtereisen noch genug Weitwinkel hast.
Du wärst dann mit ~800€ dabei. Etwas günstiger geht es, wenn du dich für eine günstige Canon DSLR entscheidest (da dort das 50mm F1.8 100€ anstatt ~300€ kostet)
Hoffentlich konnte ich dir mit diesem (hoffentlich nicht zu verwirrendem) Text etwas helfen 🙂

Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
Alex

Antworten

Dominik 19. Januar 2018 um 12:54

Hey 🙂
Erstmal toller Artikel!
Ich bin auf der Suche nach einem Objekt mit Ultraweitwinkel-Festbrennweite bzw. Weitwinkel-Festbrennweite dessen Blende 1.2-1.8 ist. Allerdings finde ich keines mit einer Bildstabilisierung. Gibt es so ein Objektiv?

Mfg

Antworten
Alex

Alex 19. Januar 2018 um 16:39

Hi Dominik,
freut mich, wenn dir der Artikel gefällt 🙂
Da hast du recht, das gibt es nicht.
Für was brauchst du denn unbedingt einen Bildstabilisator?
Eins der beliebtesten E-Mount Objektive ist das Walimex/Samyamg 12mm F2.0* (was übrigens mein persönliches Lieblingsobjektiv ist). Es ist ein Ultra-Weitwinkel und hat, wie du es dir wünscht, eine offene Blende.
Hilft dir das weiter?
Ein schönes Wochenende wünscht
Alex

Antworten

Dominik 19. Januar 2018 um 17:15

Danke für die schnelle Rückmeldung 🙂
Ich bin Anfänger und möchte gerne mit der A6300 filmen. Für etwas ruckelfreiere Videos habe ich an die Bildstabilisierung gedacht. Da ich auch viel nachts Filmen möchte wäre mir die offene Blende auch wichtig. Sieht man denn einen deutlichen Unterschied zwischen einem Objektiv mit einer Blende F2.0 und beispielsweise F1.4?

Antworten
Alex

Alex 22. Januar 2018 um 08:00

Hi Dominik,
ja zwischen einer Blende von F1.4 und F2.0 sieht man schon einen großen Unterschied. F1.4 lässt mehr als 50% mehr Licht auf den Sensor, wodurch du natürlich den ISO niedriger halten kannst.
Die Alpha 6300 hat ja noch keinen integrierten OS.
Ich denke das SEL35F18* wäre ein gutes Objektiv für dich zum Filmen, oder was denkst du?
Soviel Auswahl bei offenblendigen Objektiven mit Bildstabilisierung hast du bei Sony leider nicht. Und wahrscheinlich willst du fürs Filmen ein eher weitwinkliges Objektiv haben.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Steffen 19. Januar 2018 um 13:07

Hallo Alex,

bin heute zufällig auf deine Seite gestoßen und habe mich mit Begeisterung von oben nach unten durchgelesen. 🙂 Ich bin gerade drauf und dran von meiner aktuellen Nikon D3100 auf die Sony Alpha 6000 umzusteigen und tue mich noch etwas schwer mit Auswahl der richtigen Objektive. Da ich schon ein klein wenig Erfahrung mitbringe und für meine Nikon bereits das Nikkor DX 35mm 1:1 / 8G und das Tele Nikkor 55-300mm 1:4, 5-5, 6G im Besitz habe (welche ich ja auch auf der Alpha nutzen kann, oder?), bin ich unschlüssig, was mir noch zu meinem Glück fehlt!? 🙂 Würde gerne nur den Body kaufen und ein gutes Allrounder Objektiv dazunehmen. Bewege mich überwiegend in der Landschafts,- Architektur sowie „Menschen“fotografie. Im Mai ist ein Trip nach Hawaii geplant, da bräuchte ich also auch was für die hoffentlich tollen Sonnenauf- und untergänge. 🙂 Vielleicht hast Du ja einen Tipp für mich!? Grüße Steffen

Antworten
Alex

Alex 19. Januar 2018 um 16:49

Hallo Steffen,
freut mich, dass dir der Artikel gefällt :-)!
Nein! Du kannst deine Nikkor Objektive nicht „einfach“ so an einer Alpha 6000 verwenden. Egal ob Systemkamera oder DSLR: Jeder Hersteller hat in der Regel seinen eigenen Objektivanschluss (Ausnahme: Panasonic und Olympus). Du kannst deine Nikon Objektive weiterhin nutzen, wenn du einen Adapter (hier eine ausführliche Auflistung) benutzt. Ich denke die beste Lösung wäre für dich, wenn du alle deine Nikon Objektive verkaufst, WENN du einen Ersatz beim E-Mount findest.
Wie du in diesem Beitrag lesen kannst, gibt es „nur“ Tele-Objektive bis 200mm.
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen.
Wenn du mir einen preislichen Rahmen nennst, kann ich mir gerne nochmal Gedanken machen 🙂
Viele Grüße & ein schönes Wochenende!
Alex

Antworten

Steffen 19. Januar 2018 um 17:00

Hallo Alex,
vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung. 🙂
Wieder was gelernt, dann werde ich die Objektive wohl besser verkaufen. Habe heute beim Saturn zugeschlagen und die 6000 mit dem Kit Objektiv (16-50) günstig erstanden. Ich wäre bereit noch etwa 500,- draufzupacken, für ein ordentliches Objektiv. Wäre ein Weitwinkel, z.B. das Samyang 12mm f2.0 auch eine Option, für schöne Landschaftsaufnahmen?
Viele Grüße und Dir auch ein schönes weekend, Steffen

Antworten
Alex

Alex 22. Januar 2018 um 07:54

Hi Steffen,
cool das freut mich. Viel Spaß mit deinem neuen kleinen Baby 😉
Ich habe das Samyang 12mm und habe es wirklich lieben gelernt. Aber 12 mm sind schon ein ziemlich krasser Weitwinkel.
Ich würde dir vorschlagen, erst einmal ein bisschen mit dem Kit-Objektiv zu spielen, dann erkennst du ja relativ schnell welche Brennweite interessant für dich wäre.
Das Sigma 16mm F1.4*, was neu erschienen ist, finde ich ist übrigens auch ein sehr interessantes Objektiv für Landschaftsaufnahmen.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Fotografieren!
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Marco 19. Januar 2018 um 17:27

Danke für deine Antwort, nochmal eine kurze Frage. Kann man mit der Alpha 6000 gleichzeitig ein JPEG und RAW Bild aufnehmen?

Antworten
Alex

Alex 22. Januar 2018 um 09:10

Hi Marco,
freut mich, dass ich dir helfen konnte 🙂
Ja genau du kannst nur RAW, RAW + JPG, JPG Standard oder JPG Fine aufnehmen mit der Alpha 6000
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Emil Reich 21. Januar 2018 um 16:16

Hallo.
Ich habe Deine Seite mit interesse gelesen. Meine neue Kamera muss kein Alleskönner sein. Die A6000 von Sony ist mir aber gleich bei meiner Suche aufgefallen. Aber ist die vielleicht schon zu „gut“ für mich als Urlaubsfotograf. Ich suche eine Kamera für
schnelle gute Bilder (mache eine Seereise bis nach Spitzbergen)
Full HD Videofunktion ist ausreichend
nicht zu groß
mit guten Automatikeigenschaften
und bis max. 600,– Euro

Zu was räts Du mir.

Danke und Grüße
Emil

Antworten
Alex

Alex 22. Januar 2018 um 07:49

Hallo Emil,
freut mich, wenn ich dir helfen konnte 🙂
Wenn du in die Welt der Systemkameras einsteigen willst, ist die Alpha 6000 eine der besten Kameras meiner Meinung. Außerdem ist sie preislich gesehen schon eine der günstigeren Modelle. Wenn du weniger Geld für eine Systemkamera ausgeben willst, kannst du dir auch meinen Beitrag „Einsteiger Systemkameras von 200€ – 500€“ durchlesen.
Denkst du die Zoom Funktion der Alpha 6000 ist ausreichend für dich?
Wenn nicht, solltest du vlt lieber zu einer Bridgekamera greifen, die für den gleichen Preis eine deutlich größere Reichweite bieten.
Gute Full HD Kameras machen eigentlich alle modernen Digitalkameras 🙂
Viel Spaß auf deiner Reise nach Spitzbergen Emil!
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Marco 21. Januar 2018 um 19:00

Bei Media Markt gibt es jetzt das Alpha 6000 Kit + zusätzlich das SEL-55210 Objektiv für 729€. Wie ist denn da so deine Einschätzung

Antworten
Alex

Alex 22. Januar 2018 um 07:43

Wenn die Alpha 6000 die passende Kamera für dich ist und die zwei Objektive auch zu deinen Bedürfnissen passen ist es meiner Meinung nach ein sehr attraktiver Preis, um in die Welt der Systemkameras einzusteigen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian 25. Januar 2018 um 10:36

Hallo Alex
Ich bin auf der Suche nach einem Allround-Objektiv welches ich z.B. gut für den Urlaub (Wandern in den Bergen) oder für Sport-Fotos (Fußball) nehmen kann.
Vor allem suche ich ein Objektiv wo ich bei Fussballspielen deutlich näher an Situationen heranzoomen kann. Da Spiele auch mal Abends unter Flutlicht stattfinden, sind auch die Lichtverhältnisse nicht immer perfekt.
Hättest du da eine Empfehlung für mich?
Gruß
Christian

Antworten
Alex

Alex 25. Januar 2018 um 15:08

Hi Christian,
wenn du bei Fußballspielen nah an die Situation heranzoomen willst, kommt eigentlich nur ein Tele-Zoom Objektiv für dich in Frage. Das widerspricht sich leider ein bisschen mit deinen Anforderungen das Objektiv zum Wandern in die berge mitzunehmen, da Objektive mit einer langen Brennweite auch deutlich schwerer wiegen. Das Gewicht (und auch der Preis) erhöht sich natürlich noch mehr, wenn die Lichtstärke höher sein soll.
Bei Sony hast du also nicht allzu viel Auswahl.
Ich denke ein gutes Mittelmaß an Brennweite, Blende zu einem sehr attraktiven Preis, stellt das SEL70200G* dar, dass du gebraucht ab ~880€ finden kannst. (Ich werde es mir wahrscheinlich in den nächsten Monaten anschaffen). Noch mehr Brennweite bekommst du mit dem 70300G*
Wenn du ein Allrounder-Objektiv suchst, dass von Weitwinkel bis Tele gehen soll, schaust du dich am besten bei den Reisezooms um.
Konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian 25. Januar 2018 um 19:17

Hallo.

Danke für deine super Auflistung.
Hab mir letztens die 6000er im Kit mit dem kleinen und dem Zoomobjektiv gekauft, war im Angebot. Heute gab es noch ein Makro Objektiv, wo ich mich allerdings für das große von Sony (Sel90m28g) entschieden habe, weil ich auf den Bildstabilisator nicht verzichten wollte. Gab’s recht günstig im Vergleich zu den gängigen Preisen, habe 800 dafür bezahlt, weil es ein Ausstellungsstück war. Demnächst möchte ich mir noch einen polarised Filter kaufen, weil ich gerne ins Wasser fotografieren möchte.

Ich hab allerdings ein anderes Anliegen: Kannst du mir einen guten, kompakten Aufsteckblitz empfehlen, da durch die Größe des Objektives unten links auf dem Bild ein Schatten zu sehen ist, wenn ich kleine Objekte in der Dunkelheit fotografieren möchte.

Danke schon mal

Antworten
Alex

Alex 26. Januar 2018 um 12:06

Hallo Christian,
freut mich, dass dir die Auflistung gefällt :-).
Ich persönlich fotografiere mit diesem Blitz von Neewer* mit dem ich wirklich zufrieden bin, da er für den Preis meiner Meinung nach eine super Power liefert. Als kompakt kann man diiesen aber leider nicht bezeichnen.
Ich habe mal ein bisschen für dich recherchiert und bin auf diesen Kompaktblitz von Neewer* gestoßen, der auf Amazon ziemlich gute Bewertungen erhalten hat.
Denkst du der könnte was für dich sein?
Ein schönes Wochenende wünscht
Alex

Antworten

Christian Otto 26. Januar 2018 um 12:23

Oh der ist sehr günstig. Ich glaube, den werde ich ausprobieren. Vielen Dank und schönes Wochenende.

Antworten

Emil 28. Januar 2018 um 09:42

Hallo Alex,
ich habe nochmals einige Tests gelesen und bin dabei immer wieder auf die Olympus OM-D E-M10 Mark II
gestoßen. Auch habe ich jetzt mal die Sony A6000 in der Hand gehabt. Es kommt zwar auf die Qualität an ….sie hat mir aber einfach nicht gut in der Hand gelegen. Was hälst du von der obigen Olympus? Das Händling soll für Einsteiger nicht einfach sein. Wie ist dazu Deine Meinung.
Mir gefällt auch, dass es ein Metallgehäuse hat.
Amazon bietet es mit zwei Objektiven an. Wieviel Zoom hat eigentlich das M.Zuiko Digital ED 40-150 mm Objektiv ?
Bin sehr gepannt auf Deine Meinung.
Schon mal vielen Dank.
Gruß Emil

Antworten
Alex

Alex 29. Januar 2018 um 10:17

Hi Emil,
freut mich, wenn dir meine Tests ein bisschen weiterhelfen konnten 🙂
Die EM10 Mark ii ist (wie auch die Alpha 6000) sicherlich eine sehr gute Kamera. Ob sie für dich die richtige Lösung ist, kommt aber ganz auf deine Bedürfnisse und dein Budget an.
Was willst du denn fotografieren und wie viel Geld willst du denn ausgeben?
Das 40 – 150mm Objektiv ist ein Tele-Objektiv mit an Vollformat umgerechneten 3000mm, was für die meisten Situationen mehr als ausreichend ist.
Vom Handling her finde ich die Olympus gar nicht so schlecht. Wenn du dich ein bisschen mit der Fotografie auseinandersetzen willst, braucht es jedoch immer etwas Zeit (egal mit welcher Kamera).
Für dich als Einsteiger finde ich diese Kombination (EM10 mark ii + 2 Objektive) eine super Einstiegsmöglichkeit, die außerdem sehr preiswert ist und mit der du auch in Zukunft noch viel Spaß haben wirst.
Konnte ich dir etwas weiterhelfen?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rüdiger Cornels 29. Januar 2018 um 10:50

Hallo Alex,
Es ist soweit:
Ich habe mir die Alpha 6000 mit dem 16-50mm und dem 55-210mm Objektiv gekauft. Das ist für mich echt ein Umstieg- sie ist klein und niedlich. Doch sie hat fantastische Möglichkeiten!
Um die alle Kennen zulernen, brauche ich ein gutes Buch. Ich bin zwar auch auf einigen websites, doch ein Buch bildet noch mal eine Basis.
Hasst du da einen guten Tipp? Es gibt da ja vor allem drei Bücher und wenn du da schon Einblicke hattest, wäre ein Ratschlag sehr gut.
Danke für deine Informationen, die du hier auf deiner website zur Verfügung stellst.
Schöne Grüße
Rüdiger

Antworten
Alex

Alex 29. Januar 2018 um 15:51

Hallo Rüdiger,
sehr gerne 🙂
Ich habe mir alles über die Alpha 6000 und die Fotografie über YouTube Videos beigebracht und kein Buch darüber gelesen. Durch Videos zu lernen finde ich deutlich unterhaltsamer und auf Deutsch (und Englisch) gibt es mittlerweile zahlreiche super Interessante Inhalte auf YouTube.
Wenn du aber lieber mit Büchern lernst würde ich an deiner Stelle zu diesem Buch tendieren.
Viel Spaß beim Fotografieren!
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Rüdiger Cornels 29. Januar 2018 um 19:36

Ja klasse, Alex. Dann werde ich mir das Buch zulegen. Es ist richtig, durch das web lerne ich die Kamera gut kennen, doch für mich ist es wichtig ihre vielfältigen Möglichkeiten durch ein gutes Buch weiter zu vertiefen. Es soll wie aus dem ff klappen und dafür ist das Buch als Basis – für mich – wichtig.
Danke dir!
Grüße von Rüdiger

Antworten
Alex

Alex 30. Januar 2018 um 11:37

Sehr gerne. Viel Spaß beim Lesen.
Und natürlich beim Fotografieren 🙂

Antworten

Thomas Haslinger 30. Januar 2018 um 09:32

Hallo,
bin ein kompletter Anfänger und habe mir aufgrund der Kompaktheit eine Sony Alpha 6000 zugelegt. Hauptsächlich mache ich Sportfotos (mein Sohn ist Biathlet) und jetzt suche ich ein passendes „Zoom-bzw. Tele-Objektiv“ weil man ja doch nicht immer direkt neben der Strecke bzw. am Schießstand steht. Lt. deinem Bericht glaube ich, dass das SEL 55210 für diese Zwecke ganz gut geeignet ist, ist das richtig?
Danke für die Info. LG Thomas

Antworten
Alex

Alex 30. Januar 2018 um 12:08

Hallo Thomas,
da hast du vollkommen recht, das 55210 ist dafür sicherlich relativ gut geeignet.
Aber an sich ist es schon ein Anfänger-Objektiv, das relativ schnell limitiert. Ein Level darüber gibt es das SEL70200G*, das du gebraucht „schon“ für ca. ~900. Das werde ich mir die nächsten Monaten besorgen, ebenfalls für die Sportfotografie.
Kommt natürlich auf dein Budget drauf an.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian Otto 30. Januar 2018 um 11:28

Ich antworte da jetzt mal drauf. Das SEL55210 hab ich im Set mit dazu bekommen und finde es bisher sehr gut. Da kommst du schon ganz nah an den Schießstand dran.
Deinem Sohn viel Erfolg für die Zukunft.
Grüße aus dem Andi Birnbacher Dorf 😁

Antworten

Thomas Haslinger 30. Januar 2018 um 13:15

Besten Dank und schöne Grüße aus der Simon Eder und Eberhard Brüder Stadt 😉

Antworten

Marco 30. Januar 2018 um 13:09

Hi Alex, ist es eigentlich noch sinnvoll eine Alpha 6000 zu kaufen oder sollte man die Alpha 6300 kaufen? Hab mit der Cam vor auch mal zu filmen. Hast du Erfahrungen wie die Quali im Videoformat ist mit der 6000? Des Weiteren würde mich interessieren ob du Erfahrungen mit dem Sony E PZU 18-105mm F4 G OSS hast

Antworten
Alex

Alex 30. Januar 2018 um 15:22

Hi Marc,
meiner Meinung nach ist es definitiv noch sinnvoll eine A6000 zu kaufen. Ich würde den meisten Einsteigerfotografen sogar von den teureren Modellen (A6300 & A6500) abraten, da sie nur wenige Vorteile bieten und einen deutlich teureren Preis haben. Wahrscheinlich hast du deutlich mehr davon, wenn du das gesparte Geld in ein (oder zwei) Objektive investierst. Ich selbst habe einige Male mit der Alpha 6000 gefilmt und finde sie hat im Vergleich zu anderen Systemkameras ihrer Preisklasse eine gute Qualität. Jedoch hat sie nur Full HD und kein 4K.
Das SELP18105G* habe ich seit fast 2 Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden mit dem Objektiv. Es eignet sich meiner Meinung nach sehr gut als Allrounder-Objektiv. Jedoch sollte man in Sachen Schärfe und Abbildungsleistung nicht zu viel erwarten. Zum Beispiel sehe ich im Vergleich zur Sigma 30mm F2.8* Festbrennweite schon, dass das Zoom-Objektiv deutlich unschärfer ist.
Viele Grüße
Alex

Antworten

oemisch 1. Februar 2018 um 12:10

Moin Alex,
danke für den toll ausgearbeiteten Bericht der doch eine überschaubare und für Laien – sehr gute Übersicht verschafft.
Meine Frage an Dich – ich möchte gerne bei Volleyballspielen scharfe Bilder aufnehmen. Schnell auslösen tut meine Alpha 6000 ja – aber die Lichtverhältnisse sind nicht immer die besten in der Halle.
habe nur das Kit objektiv.
Hast du eine Empfehlung um tolle Sprungaufnahmen zu bekommen?

Gruss aus Lüneburg

Antworten
Alex

Alex 1. Februar 2018 um 12:18

Moin Oemisch,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir helfen konnte 🙂
Puh, das ist nicht so einfach. Wie du schon erkannt hast, sind die Lichtverhältnisse in der Halle nicht die besten, weshalb du idealerweise mit einem offenblendigeren Objektiv (also einem Objektiv mit einer größeren Blende) fotografierst.
Mit wem Kit-Objektiv hast du nur die Möglichkeit, die Blende so offen wie möglich zu halten (also eine möglichst niedrigen F-Wert zu nehmen). Die Belichtungszeit sollte mindestens 1/100 sein, damit du die Bewegungen etwas einfrieren kannst.
Ansonsten gibt es natürlich noch die Möglichkeit einen Blitz zu benutzen, damit dir mehr Licht zur Verfügung steht.
Konnte ich dir etwas weiterhelfen :-)?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Thomas 4. Februar 2018 um 21:24

Hallo!

Erstmal danke für den Artikel 🙂

Hast du auch Erfahrungen mit dem SEL24240 gemacht? Wäre dieses Objektiv eine gute Alternative zu den 18-200mm Objektiven?

Mfg Thomas

Antworten
Alex

Alex 6. Februar 2018 um 11:34

Hallo Thomas,
freut mich, wenn ich dir helfen konnte :-)!
Danke für den Tipp, mit dem SEL24240. Ich werde es in den nächsten Tagen in die Übersicht mit aufnehmen.
Bisher habe ich damit noch keine Erfahrungen gemacht. Wenn du die extra 40 mm aber nicht unbedingt brauchst, denke ich, dass du mit den Objektiven, die für APS-C konzipiert sind, besser dran bist. Diese sind kompakter und wahrscheinlich auch etwas schärfer.
Wenn du aber planst auf Vollformat umzusteigen, kann es durchaus eine gute Entscheidung sein.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marco 6. Februar 2018 um 11:05

Moin Alex,

danke dir und deinen Tipps hab ich mir jetzt die Alpha 6000 im Set Kit und 200mm Objektiv gekauft. Eigentlich schon gut, aber zum Vergleich hab ich mir auch mal die Alpha 6300 bestellt. Und da muss ich schon sagen, qualitätsmäßig finde ich die schon um längen besser. Es fühlt sich alles wertiger an. Für mich, da ich auch vorhabe mehr zu Filmen damit, eindeutiger Sieger die Alpha 6300. Foto mäßig natürlich auf der gleichen Wellenlänge. Jetzt bin ich nur noch gespannt wie das SEL18105 und das Sigma 19mm mit der Cam so harmonieren.

Antworten
Alex

Alex 6. Februar 2018 um 13:34

Moin Marco,
freut mich, dass ich dir helfen konnte 🙂
Findest du die A6300 nur rein von der Bildqualität besser, oder hat sie deiner Meinung nach auch große Vorteile beim filmen (abgesehen vom 4K Modus)?
Ein bisschen schade ist dann nur, dass das Filmen aus der Hand mit unstabilisierten Objektiven, wwie deinem Sigma 19mm, schnell verwackeln kann.
Wie auch immer, viel Spaß beim Videos drehen und Fotografieren!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marco 6. Februar 2018 um 13:53

Hi Alex, die normal Bildqualität für Fotos ist bei der Alpha 6000 und 6300 mMn gleich. Da merkt man keine großen Unterschiede.

Beim Filmen merkt man gewaltige Unterschiede 1. durch 4K 2. aber auch im HD Modus durch den bisschen besseren Chip.

Der Autofokus ist mMn auch schon ein bisschen besser.

Aber das sind alles Punkte die bei der Alpha 6000 ja auch nicht schlecht waren.

Mein Sigma 19mm benutze ich nur zum fotografieren, dass SEL18105 soll eigentlich zum Filmen und Fotografieren sein.

Antworten

Christian Otto 7. Februar 2018 um 12:46

Hallo Alex.

Deine Auflistung hier ist super.
Auf der Suche nach einem guten Immer-Drauf-Objektiv für meine 6000 bin ich auf 2 Linsen gestoßen, die in der engeren Auswahl stehen. Einmal das SELP18105G und dann noch das SEL18200LE. Welches ist jetzt die bessere Wahl bezüglich Bildqualität und Blende. Das 18105 hat ja durchgehend f4, das andere 3,5 bis 6.

Oder gibt es noch andere Alternativen, die maximal 800 Euro kosten und nen Stabilisator haben?

Danke schon mal

Antworten
Alex

Alex 7. Februar 2018 um 16:07

Hi Otto,
danke :-). Freut mich, dass es dir gefällt! Dich habe ich auf meiner Seite glaube auch schon ein paar Mal in den Kommentaren gesehen, oder?
Puh, bei der Entscheidung kommt es ganz darauf an, ob dir die 100mm genügen, oder ob du 200mm brauchst. Wenn du keine 200mm benötigst, würde ich dir zum 18-105 raten, da ich ein Offenblende bei F4 schon sehr schön finde. Wie es mit der Schärfe aussieht, kann ich aber nur schwer einschätzen, da ich das 18-200 bisher noch nicht hatte.
Eine andere Alternative fällt mir spontan nicht ein. So viel Auswahl gibt es da ja leider gar nicht bei Sony…Außer natürlich das Reisezoom von Tamron*, was an sich etwas günstiger ist.
Gerade für Events finde ich die 100mm mehr als ausreichend. Wenn du aber Sport oder Wildlife fotografieren willst, sind 100mm schon sehr knapp. (Das habe ich zum Beispiel auf meiner Reise durch Südafrika gemerkt)
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Stefan 8. Februar 2018 um 11:49

Hallo Alex,
zunächst vielen Dank für dein Engagement und die tolle Seite!
Ich bin fototechnisch ziemlicher Laie und benutze die 6000 für Produktbilder. In diesem Fall meistens Treppenläufe im Innenbereich, also Licht eher nicht ganz so viel vorhanden. D. h. ich komme nicht immer soweit vom Objekt weg dass ich die Bauteile ganz auf das Bild bekomme, die 6000 ist mit dem „Standard-Objektiv“ aus dem Bundle ausgerüstet. In meinem Fall das Sony SELP 1650 3,5-5,6 / 16 – 50.
Ich bein jetzt auf der Suche nach einem (nicht allzu teuren) Weitwinkel. Lt. deiner Liste wäre das Sigma 19 mm F2,8 oder das Samyang 12 mm F2,0 in meiner Preisvorstellung. Kannst du mir etwas Schützenhilfe geben welches der beiden Objektive für meinen Anwendungsfall das geeignetere wäre und ob das günstigere Sigma reichen könnte?

Viele Grüße,
Stefan

Antworten
Alex

Alex 12. Februar 2018 um 15:07

Hi Stefan,
freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte 🙂
Ich habe mit beiden Objektiven bereits fotografiert, wobei für dich folgende 2 Unterschiede wichtig sind.
1. Das Samyang hat keinen Fokus, was aber bei Weitwinkel-Objektiven nicht ganz so trivial ist und bei der Landschaftsfotografie eigentlich kaum stört.
2. 12mm sind Ultraweitwinkel. Das erzeugt einen sehr interessanten Bildlook, den man von einem Kit-Objektiv so nicht gewöhnt ist. Ob du noch mehr Weitwinkel brauchst, kannst du mit dem Kit-Objektiv ja relativ einfach herausfinden, da dieses bis minimal 16mm geht.
Ich persönlich würde zum manuellen Samyang Objektiv greifen, da ich den Ultraweitwinkel-Look extrem interessant finde und außerdem die größere Blende von F2 sehr zu schätzen gelernt habe 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lina 9. Februar 2018 um 21:21

Hallo Alex.
Ich stehe gerade vor meinem Kauf der Sony a6000, bin mir aber bei der Wahl der Objektive noch nicht ganz sicher.
Ich fotografiere hauptsächlich Natur (sowohl größere Landschaften, als auch kleine, „nähere“ Motive wie Blumen).
Da ich bald für ein Jahr nach Taiwan gehe wäre ich aber auch gerne für Bilder mit schlechteren Lichtverhältnissen gerüstet, um auch schöne Aufnahmen von bspw. den Nachtmärkten zu machen.
Welche Objektive könntest du mir dafür empfehlen?
LG Lina

Antworten
Alex

Alex 12. Februar 2018 um 15:16

Hi Lina,
was für einen preislichen Rahmen hast du dir denn ungefähr gesetzt?
Für das fotografieren von näheren Motiven, sind Makro-Objektive geeignet. Ein super Einstiegsobjektiv ist dieses Glas von Sony*.
Mit dem kannst du auch Landschaftsaufnahmen machen, jedoch will man in den meisten Fällen eine niedrigere Brennweite haben, um mehr von der Landschaft aufs Bild zu bekommen.
Ich würde dir raten, die Alpha 6000 mit dem normalen Kit-Objektiv zu kaufen (da es „nur“ ~100€ Aufpreis sind) und dich dann anschließend zu entscheiden, ob du ein extra Makro-Objektiv, oder ein dediziertes Weitwinkel-Objektiv oder ein Objektiv mit mehr Lichtstärke, mehr Brennweite, … brauchst 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Heike Unger 12. Februar 2018 um 18:54

Halloli, bin Foto-Neuling und habe auch die Sony Alpha A6000… Am Anfang war ich wenig begeistert, taste mich aber langsam ran…
Ich hätte gern noch ein Macroobjektiv… Die Meisten sind manuell einzustellen/zu bedienen, mit dem ich noch nicht vertraut bin… Gibt es denn überhaupt Macroobjektive mit Autofocus und wenn ja, welches würdet Ihr empfehlen? Danke für die Antwort, Heike

Antworten
Alex

Alex 13. Februar 2018 um 09:44

Halloli Heike,
freut mich, dass du immer besser mit deiner Alpha 6000 zurecht kommst 🙂
Wie du in diesem Beitrag sehen kannst, gibt es 3 E-Mount Makro-Festbrennweiten mit Autofokus für deine Alpha 6000, von denen meiner Meinung nach jedoch nur eins (das SEL30M35*) in Frage kommt.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Caropic 19. Februar 2018 um 15:59

Wollte einfach mal sagen, dass ich deine Seite super finde!!!!
Gruss
Caropic

Antworten
Alex

Alex 20. Februar 2018 um 07:59

Danke Caropic :-)!

Antworten

Sepp 21. Februar 2018 um 14:19

Hallo Alex,
diese Zusammenstellung ist einfach super und extrem hilfreich bei der Suche nach einem Objektiv für die Sony Alpha 6000 – danke dafür.
Jetzt habe ich mal eine Frage zum „Tamron Ultra-Tele-Megazoom 18-400mm F/3.5-6.3 Di II VC HLD Objektiv für Canon“: Kann dieses Objektiv mit einem „Sigma Mount Converter MC-11 mit Canon Objektivbajonett für Sony E-Mount-Kameras“ an der Alpha 6000 verwendet werden?

Vielen Dank im Voraus
Grüße Sepp

Antworten
Alex

Alex 21. Februar 2018 um 18:39

Hallo Sepp,
freut mich sehr, dass ich dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnte :-)!
Ich selbst habe den Adapter noch nicht benutzt, der Produktbeschreibung und den Rezensionen auf Amazon* nach zu urteilen, scheint es jedoch mit den meisten Objektiven (gerade im Tele-Bereich) sehr gut zu funktionieren 🙂
Viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Sonja 22. Februar 2018 um 19:36

Hallo Alex.
Sehr viele Infos die Du uns aufzeigst.
Ich überlege gerade die alpah 6000 zu kaufen. Es gibt zur Zeit ein Paket für €, Lieferumfang Kamera, SELP 1650, SEL55210, Akkusatz (NP-FW50), Micro-USB-Kabel, Netzkabel, Netzteil (AC-UB10), Objektivkappe, Okularkappe, Schultergurt, SELP1650, Tassche, 16GB SD Karte, Bedienungsanleitung.
Ich frage mich ob wir lieber nur die Kamera kaufen sollen und zwei extra Objektive.
Wir möchten die Kamera für Reisen nutzen. Für Familienbilder. Für Bilder beim wandern und Festen. Gerne machen wir auf Reisen Landschaftsbilder aber auch Menschenaufnahmen. Gerne hätten wir 2 Objektive.
Wäre schön wenn Du uns evtl. einen Tip geben könntest, welche unsere Entscheidung etwas untermauert.
Danke!

Antworten
Alex

Alex 22. Februar 2018 um 21:54

Hi Sonja,
leider hast du den Preis von dem Paket gar nicht dazu geschrieben. Der würde mich auf jeden Fall interessieren 😉
…Kann es sein, dass dein NumPad ausgeschaltet war ;)?
Fürs Reisen ist natürlich immer ein Reisezoom zu empfehlen, da es einfach einen sehr weiten Brennweiten-Bereich abdeckt und du auf einer Reise nie weißt, was du als nächstes fotografieren willst.
Als zweites Objektiv würde ich dir eine offenbendige Portrait- oder Normalfestbrennweite, da diese ein sehr schönes Bokeh her zaubern, was du mit den meisten Zoom-Objektiven einfach nicht bekommen kannst. Oft sind das genau die Bilder, die für einen Wow-Faktor bei der Diashow sorgen.
Konkret würde ich dir also empfehlen zum Tamron Reisezoom* und zur Sony 35mm Festbrennweite* zu greifen, was wahrscheinlich deutlich teurer als das Angebot ist, was du irgendwo gefunden hast. Aber erst einmal das Kit-Objektiv mit dem normalen Kit Telezoom zu nehmen ist sicherlich auch keine schlechte Entscheidung für eure Reise 🙂
Egal für was ihr euch am Ende entscheidet – Viel Spaß beim Fotografieren!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sonja 27. Februar 2018 um 11:11

Hallo Alex, danke für deine Antwort.
Hier noch der fehlende Preis: 799,-€
Ich habe nun nochmals deinen Artikel genau durchgelesen und bin zu dem Ergebniss gekommen:
Variante 1: Ich nehme das Kit mit SELP 1650 u. SEL55210
Variante 2: Ich kaufe die alpha 6000 mit Tamro 18-200mm Reisezoom und SEL1018 10-18mm
Variante 3: Variante 2: Ich kaufe die alpha 6000 mit Tamro 18-200mm Reisezoom und SEL20F28 20mm oder alternativ deine Empfehlung SEL35F18 anstatt SEL20F28.
die Variante 3 hätte ich etwas als Favorit, da man mit der SEL20F28 auch gute Nachbilder machen kann.
Wie verhält sich die Tamron mit Nachaufnahmen?
Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Antworten
Alex

Alex 1. März 2018 um 11:51

Hi Sonja,

Variante 3 hört siich auch für mich am besten an. Das SEL35F18* kannst du auch noch sehr gut für Portraits, Stree-Photography und auch für Landschaftsfotografie benutzen. Wenn du dich aber mehr auf die Landschaftsfotografie fokussieren willst, ist eine Weitwinkel-Festbrennweite natürlich besser. Das 19mm F2.8 von Sigma* hat meiner Meinung nach ein etwas besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als das SEL20F28*.

Was genau meinst du mit Nachaufnahmen?

Das mit der Qual der Wahl kenne ich. Man ist sich nie richtig sicher, ob die Kombination die richtige für einen ist. Aber irgendwann muss mann sich einfach entscheiden 🙂

Viele Grüße & viel Spaß beim Fotografieren :-)!
Alex

Antworten

Roland Schreiber 25. Februar 2018 um 20:42

Hallo Alex,
bin zufällig über deine Seite „gestolpert“ und würde mich auch gerne mit einer Frage an dich wenden.
Bin seit ein paar Tage stolzer Besitzer einer Alpha 6000 mit einem SELP18105 Kit Objektiv. Dieses Kit habe ich bewusst gewählt, da ich es für Urlaubsreisen einsetzen möchte. Ich sehe das als gewissen Vorteil, ersten brauche ich nur ein Objektiv, für viele Situationen und zweiten muss ich nicht ständig Objektive wechseln. Aber das ist sicherlich Ansichtssache.
Jetzt suche ich für den alltäglichen Gebrauch ein zweites Objektiv. Ich dachte dabei Richtung Sony SELP1650. Nachdem ich jetzt jede Menge Berichte und Tests gelesen habe, bin ich verwirrt, sprich, ich weiß nicht was ich kaufen soll. Die einen sollen „sehr gut“ und preiswert sein, die anderen sind „sehr gut“ aber sehr teuer. Irgendwie passt das nicht zusammen.
Daher mal meine Frage an dich (dich ist ok?): ich suche ein kleines, qualitativ hochwertiges Objektiv (für den täglichen Gebrauch (16-50mm?)). Wenn es ein paar Euros mehr kosten sollte, kein Problem. Ich möchte nur nicht viel Geld für etwas angeblich hochwertiges ausgeben, was sich im Nachhinein, als „zweite Wahl“ herausstellt.
Wäre schön, wenn du mir einen Tipp geben könntest. Danke.

Antworten
Alex

Alex 27. Februar 2018 um 08:11

Hallo Roland,
klar kannst du mich dutzen 😉
Puh das ist eine ziemlich grobe Frage.
Habe ich das richtig verstanden, dass du das 18105 als Allrounder-Kit Objektiv hast, aber jetzt noch ein Objektiv für den alltäglichen Gebrauch suchst, dass deutlich kompakter ist? (Ich habe auch das 18105 und bin relativ zufrieden, aber es ist nunmal nicht gerade kompakt).
Hast du schon einmal an eine Festbrennweite (wie diese hier* gedacht? Meiner Meinung ist das immer eine ganz gute Ergänzung zu einem Zoom Objektiv, wie dem 18105, da sie kompakt, günstiger, deutlich schärfer sind und in der Regel eine deutlich größere Offenblende haben (–> Schöneres Bokeh).
Was hälst du davon :-)?
Viele Grüße Alex

Antworten

Roland Schreiber 27. Februar 2018 um 09:28

Hallo Alex, erst mal danke für deine Antwort!!
Ja es ist richtig, dass ich das 18105 als Allrounder habe und jetzt kommt genau mein Problem. Ich bin noch nicht so fit um sagen zu können, eine Objektiv mit einer Festbrennweite macht mehr Sinn, als eines im kleinen Zoombereich. Und da ich gesehen habe, dass das Sony 1650 nur eine Größe von ca. 3 cm hat, hatte ich gedacht, das könnte was für mich sein (mir kommt es auch auf die Größe an).
Wenn ich dich jetzt aber richtig verstanden habe, dann sollte ich mich besser in Richtung Festbrennweite orientieren. Was hälst du von dem Sony SEL35F18 E-Objektiv E 35 mm f/1,8?
Liebe Grüße Roland

Antworten
Alex

Alex 1. März 2018 um 11:35

Hi Roland,
je nach dem was du fotografieren willst sind natürlich unterschiedliche Festbrennweiten zu empfehlen. Ich finde das SEL35F18* ist ein sehr gutes Objektiv 🙂
Außerdem denke ich, dass eine Festbrennweite eine super Möglichkeit ist, um weiter in die Fotografie einzusteigen (da du mehr Hintergrundunschhärfe bekommst, aber dir auch deutlich mehr Gedanken über die Bildkomposition machen must, weil du nicht zoomen kannst.)
Mit einer Normalfestbrennwete (50 mm an Vollformat, bzw. ~35 mm an APS-C) zu starten ist meiner Meinung nach für die meisten sehr gut. Da du es sowohl für Portraits, als auch für Landschaften, Streetfotografie, … benutzen kannst.
Hier findest du ein ganz schönes Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=HQYJI7P7mqo&t=2s

Viele Grüße
Alex

Antworten

Roland Schreiber 1. März 2018 um 20:31

Hallo Alex,
Danke für deine Information

Liebe Grüße
Roland

Alex

Alex 4. März 2018 um 20:58

Hi Roland, immer gerne. Freut mich, wenn ich dir weiter helfen konnte!


Florian 27. Februar 2018 um 11:56

Hallo Alex,

ich plane mir für eine Kanadareise die Alpha 6000 anzuschaffen. Nur bei der Frage nach den richtigen Objektiven bin ich mir unschlüssig.

Ich möchte in Kanada Landschaftsaufnahmen machen. Ich hoffe das mir in der Wildnis auch der ein oder andere Bär vor die Linse läuft und bräuchte daher auch ein Objektiv mit Zoom.
Was macht deiner Meinung nach mehr Sinn?

Ein Teleobjektiv (Sony SEL55210) und ein Normalobjektiv (aus dem Kit) für die Alpha 6000 zu nutzen oder ein Reisezoom zu kaufen. Das Objektiv ab und zu zu wechseln, wäre für mich kein Problem.

Zudem habe ich gelesen, dass ein neues Reisezoom Objektiv im Februar herausgekommen ist, dass Sony SEL-18135 Zoom Objektiv 18-135mm. Gibt es dazu schon Erfahrungsberichte?

Freundliche Grüße Florian

Antworten
Alex

Alex 1. März 2018 um 15:31

Hallo Florian,
die günstigste Variante, mit der du am meisten Freiraum (im Bezug auf die Brennweite hast) ist Alpha 6000 + 16-50 Kit + 55-210. Auf Amazon* bekommst du das gerade für ca. 780€.
Wenn du dich für die Reisezoom-Variante entscheidest (Alpha 6000 Body* + Tamron Reise-Zoom*) zahlst du ungefähr 1.000€. Von der Qualität her werden sich beide Varianten nicht viel unterscheiden. Bei der Reisezoom musst du das Glas natürlich nicht wechseln, aber dafür hast du immer eine ziemlich große Kamera mit dabei.

Danke für den Tipp mit dem 18-135. Habe es bisher noch nicht testen können, aber hört sich ziemlich interessant an. Mit 135 mm wird es jedoch schwierig in der Wildnis etwas zu fotografieren.
Auf meiner 3-monatigen Reise nach Südafrika habe ich hauptsächlich zwischen meinem SEL18105* und einem adaptierten 200mm F3.5 Objektiv (welches ich für 20€ auf Ebay-Kleinanzeigen gekauft habe) gewechselt. (Mehr Infos dazu findest du im letzten Kapitel dieses Beitrags).

Wieviel Geld willst du denn für deine Kombination maximal ausgeben?

Viele Grüße
Alex

Antworten

Anna 1. März 2018 um 18:49

Hallo zusammen,

ich würde mich gerne eurer Diskussion anschließen. Ich habe nämlich die Alpha 6000 + 16-50 Kit + 55-210 und hatte an ein Reiseobjektiv gedacht, um nicht zwischen beiden Objektiven wechseln zu müssen, wenn es mal schnell zugeht. Wenn ich dich richtig verstanden habe Alex macht das aber wenig Sinn, weil man dann immer ein großes Objektiv dabei hat? Für welches Objektiv würdest du dich denn entscheiden, zusätzlich zu den beiden, wenn es insbesondere um Bilder machen beim Reisen geht? Lohnt es sich ein besseres Standardobejtiv zu kaufen oder doch eher ein Festbrennweitenobjektiv? Viele Grüße, Anna

Viele Grüße, Anna

Antworten
Alex

Alex 4. März 2018 um 20:57

Hi Anna,
auf Reisen will ich persönlich immer so variabel wie möglich sein, weil ich nie weiß was mich als nächstes erwartet. Deshalb hatte ich zum Beispiel die meiste Zeit auf meiner Südafrika Reise das SEL18105*, das zwar auch nicht gerade kompakt ist, aber einen guten Brennweitenbereich abdeckt. Ein Reisezoom, was bis 200mm geht ist natürlich noch variabler, auch wenn ich persönlich 200mm nicht im alltag gebrauche (sondern eher auf Safaris, etc.).
Dafür nehme ich aber auch in Kauf ein größeres Objektiv dabei zu haben, was mich aber nicht zu sehr stört, da die Größe für mich noch relativ portabel ist 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anna 6. März 2018 um 22:21

Hallo Alex,
welches Objektiv würdest du denn zusätzlich zu dem 16-50 Kit + 55-210 empfehlen, wenn man als Einsteiger insbesondere auf Reisen mal etwas „Neues“ experimentieren möchte (Festbrennweite/Weitwinkel) vor allem hinsichtlich Landschaftsaufnamen und nicht zu viel Geld ausgeben möchte? 🙂 Lohnt sich der Aufpreis vom Sigma 30mm zum Neewer® NW-E-35-1,7 wenn man als Amateur fotographiert? Und wenn es um dem Wow-Effekt geht, hattest du eher zur Normalfestbrennweite insbesondere SEL35F geraten?
Lieben Dank, dass du dir die Zeit nimmst, unsere Fragen zu beantworten!!!
Viele Grüße, Anna

Alex

Alex 7. März 2018 um 09:25

Hi Anna,

sehr gerne. Es freut mich immer, wenn ich anderen Fotografen weiterhelfen kann 🙂

Genau, ich würde dir auf jeden Fall eine Festbrennweite empfehlen. Zum einen weil du nicht so viel Geld ausgeben willst, zum anderen weil es etwas ganz anderes ist mit einer Festbrennweite zu fotografieren. (Und im Vergleich zu den Kit-Objektiven bekommst du eine deutlich bessere Schärfe)
Wenn du viel Portraits fotografierst, würde ich dir zu einem 50mm raten. Das 30 mm kannst du für viele unterschiedliche Bereiche einsetzen und für Landschaftsaufnahmen ein Weitwinkel (oder Ultraweitwinkel) Objektiv.

Mit dem „Wow-Effekt“ beziehe ich mich übrigens auf das Bokeh, was du durch die größere Offenblende bei Festbrennweiten deutlich schneller bekommst als mit deinen Kit-Objektiven. Naja…Das Neewer Objektiv ist komplett manuell und besitzt keinen Autofokus. Wenn du nicht sicher bist, ob du damit umgehen kannst, würde ich dir lieber zum Sigma oder zu SEL35F raten, da es aufgrund der geringen Schärfentiefe ziemlich schwer sein kann manuell den richtigen Fokuspunkt zu finden. Insgesamt denke ich, dass das SEL35F etwas besser als die Sigma Variante ist, da es bei den meisten Testberichten etwas besser abschneidet.

Nun zu deiner eigentlichen Frage:
Wenn du viel Landschaftsaufnahmen machst ist ein Weitwinkel in der Regel die beste Wahl. Ich würde dir zu einem Ultra-Weitwinkel raten, da du dadurch noch „weitwinkligere“ Bilder machen kannst, als mit deinem Kit-Zoom (das bis 16 Millimeter geht). Deshalb denke ich, dass das beste Objektiv für deinen Einsatzzweck das sehr beliebte Samyang 12mm F2.0 ist, was übrigens auch mein persönliches Lieblingsobjektiv ist. Mit der geringen Brennweite bekommst du einen sehr interessanten Bildlook und durch die große Offenblende von F2 kannst du auch sehr gut im dunklen Fotografieren (zum Beispiel Sternenfotografie). Im Vergleich zu den Normal- oder Portrait-Festbrennweiten wird es dich hier fast nicht stören, dass die Linse manuell ist, da Weitwinkel-Objektive eine sehr große Tiefenschärfe haben.

…Puh das war einiges. Ich hoffe ich habe dich nicht überrannt mit den ganzen Informationen.
Wenn du noch Fragen hast, immer her damit.

Viele Grüße
Alex

Anna 10. März 2018 um 14:05

Hallo Alex,
das war sehr hilfreich – vielen Dank! Dann bestelle ich das Samyang und bin jetzt schon auf die Fotos gespannt! 🙂
Lieben Dank!!

Alex

Alex 12. März 2018 um 13:29

Sehr gerne 🙂
Viel Spaß mit dem Fotografieren!
Würde mich freuen, wenn du mir deine ersten Fotos mal zeigst.

Anna 12. März 2018 um 22:14

Hi Alex, doch noch eine Frage: würdest du das Samyang 16mm F2.0 dem 12mm vorziehen? Gerne zeige ich dir die ersten Fotos! 🙂


Lara 27. Februar 2018 um 17:40

hey Alex :),
ich treib mich jetzt schon einige Tage auf deiner Seite rum (sehr schön gemacht, danke !) und denke ich kaufe mir die Sony 6000. Ich will damit für längere Zeit auf Reisen gehen und hab mich für eine Systemkamera entschieden auch um hauptsächlich Gewicht zu sparen (und um den finanziellen Schaden bei Verlust zu begrenzen). Ich denke, dass ich gerne 2 oder 3 Objektive mitnehmen kann. Mein Freund (wohl der anspruchsvollere Fotograf) sucht auch nach einer praktischen Lösung und vermutlich kauft auch er die Sony 6000. Der Vorteil wäre, dass wir „mehr“ Objektive mitnehmen können. Vielleicht ist aber auch interessant eine ganz andere Kamera zu haben? Wüsstest du da eine sinnvolle Alternative, die preislich nicht zu hoch liegt aber die fotografischen Möglichkeiten stärker erweitert als es „zusätzliche“ Objektive für die gleiche Kamera tun? (Vielleicht erkennt man an dieser Frage meine relative Unwissenheit :D)

Ansonsten:
Ich kann das Gehäuse für 360€ kaufen. Das mitgelieferte Objektiv scheint ja nicht besonders gut zu sein und wenn ich ohnehin „nur“ 3 Objektive mitnehme, sollten die dann besser meinen Anforderungen entsprechen und ich investire das so gesparte Geld besser in ein gleich hochwertigeres allrounder Objektiv. (Reiseobjektiv : Tamron 18-200mm F/3.5-6.3?) Oder mache ich damit einen Fehler? Oder, falls wir zwei Sony 6000 kaufen, nehmen wir eine mit Objektiv und eine ohne?

Außerdem würde ich dann vermutlich noch ein Weitwinkel für Landschafen mitnehmen wollen. Das SAMYANG 21mm F1.4 Objektiv klang aus deiner Beschreibung am besten, weil ich auch Nachts gerne Bilder machen möchte, die noch relativ scharf sind.

Und haben alle drei Objektive einen Bildstabilitsator?

Liebe Grüße

Lara

Antworten
Alex

Alex 4. März 2018 um 20:34

Hi Laura,

cool, dass ihr euch beide für eine Alpha 6000 entscheiden wollt und dankeschön für dein Lob :-)!
An sich sehe ich keinen Grund, warum ihr euch für ein anderes Kamera-Modell entscheiden solltet, abgesehen von den Objektiven.
Wenn dein Freund sich in Zukunft ein bisschen mehr mit der Fotografie auseinander setzen will, könnte die gerade neu erschienene A7 iii für ihn interessant sein, die ca. 2.000€ kosten wird. Sie ist Vollformat, aber ihr könnt immer noch E-Mount Objektive benutzen.

Nein, alle Samyang Objektive haben meines Wissens nach keinen Bildstabilisator. Das ist aber gerade bei Weitwinkel-Objektiven nicht so wild. (Bis ~1/30 Sekunde solltest du auf jeden Fall verwacklungsfrei fotografieren können)

An eurer stelle würde ich eine Alpha 6000 mit Kit-Objektiv nehmen, da es sehr kompakt ist und trotzdem einen kleinen Zoom-Bereich abdeckt.
Das Tamron Reisezoom würde ich euch auch empfehlen.
Dann würde ich euch zu einer offenblendigen Normal- oder Portrait-Festbrennweite* raten, damit ihr Fotos mit schönem Bokeh machen könnt. (Das werden die Bilder sein, bei dem eure Freunde und Verwandte Wow sagen werden 😉 ) (Wenn sich dein Freund für eine Vollformat-Sony entscheidet, dann dieses Portrait-Objektiv* hier.)
Das 21mm Samyang ist sicher eine sehr gute Entscheidung, wenn ihr viel im dunklen Fotografiert oder zum Beispiel Aufnahmen von den Sternen machen wollt. Ich persönlich würde aber das 12mm F2.0 Samyang* bevorzugen, einfach nur weil es mehr weitwinkel bietet und so einen interessanteren Bild-Look erzeugt.

Hoffentlich konnte ich euch euch ein wenig helfen 🙂 …Sorry für die etwas verspätete Antwort

Viele Grüße
Alex

Antworten

Lara 11. März 2018 um 15:41

Hey 🙂
Danke für die Antwort. Irgendwie haben wir es jetzt aber nicht mehr ausgehalten und uns schon entschieden 😀 Aber ich seh an deiner Antwort, dass wir nicht ganz daneben lagen mit unseren Entscheidungen.

Das Kit Objektiv haben wir jetzt doch nicht genommen. Die ganzen eher schlechten Bewertungen haben uns davon abgehalten, und wir wollen ohnehin nicht mehr als 3 Objektive mitnehmen. Ich hoffe das stellt sich nicht als Fehler heraus.

Entschieden haben wir uns jetzt für :
Samyang 16mm F2.0 für die Nachtaufnahmen
Sony SEL50F18B (50mm, F 1.8) als Porträt Objektiv (Für den WOW effekt 😀 )
Sone SEL-18135 18-135mm F 3.5-5.6 OSS als Reiseobjektiv.

(Ich hoffe du bist mit der Auswahl zufrieden :D, noch können wirs zurück schicken !)

Die ersten Tests bei uns zuhause und auf der Alb haben auf jeden Fall schon gefallen. Vor allem das Porträt objektiv gefällt mir gut ( Vermutlich bin ich dem wow effekt auf den Leim gegangen 😉 ). Zum ersten Mal haben wir ordentliche Bilder von unserem schwarzen Hund 😀

Antworten
Alex

Alex 12. März 2018 um 13:36

Hey Lara,
freut mich, dass ihr euch dazu entschieden habt.
Ich glaube da habt ihr ein sehr vielfältiges und nettes Arsenal an Objektiven mit denen sich sehr hochwertige Fotos produzieren lassen. Von dem her segne ich eure Auswahl an Linsen hiermit ab 😉 Ich denke besser hättet ihr euch nicht entscheiden können 😉
Der Wow-Effekt (aka Bokeh) ist gerade bei den meisten Einsteigern immer sehr überzeugend und sorgt dafür, dass das Mund vor Lauter staunen nicht mehr zugeht 😉
Ganz viel Spaß beim Fotografieren und natürlich auf eurer Reise! Wo gehts eigentlich hin?
Wenn ihr schon ein paar schöne Bilder habt, könnt ihr sie mir gerne zukommen lassen.

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Nadja 3. März 2018 um 12:55

Hallo Alex,
ich glaube mein erster Versuch hier eine Frage zu platzieren – hat systemseitig nicht funktioniert!? Vorab – deine Texte und Inhalte lesen sich wirklich sehr gut. Viele Punkte wurden in diesem Forum bereits angesprochen, dennoch interessiert mich deine Meinung zu meiner Vorauswahl. Ich habe mich schon ein wenig eingelesen, aber ich bin doch etwas reizüberflutet und möchte bei dieser Investition das beste Equipment für meine Schwerpunkte rausholen.

Ich interessiere mich hauptsächlich für eine Taschenkamera/Immer-dabei-Kamera für Food-, Konzert-, Streetfotografie, Portraits und gelegentliche Reise-,Tier-, Sportfotografie. Mein Ziel ist es mit max drei Objektiven meine Lieblingsmotive abzudecken.

Ich tendiere aktuell stark zur Sony alpha6000, da ich mir noch nicht sicher bin ob der preisliche/technische Sprung zur alpha 6300 für mich Sinn macht.

Macht meine Vorauswahl an Objektiven Sinn, oder kannst du eine andere Empfehlung aussprechen? Hab nichts dagegen, wenn es günstiger wird. Bin noch nicht festgelegt; wobei mir das Portrait-Objektiv schon sehr gut gefällt.

a) Sony SEL16F28, Super-Weitwinkel-Objektiv (Street-, Foodfotografie, Konzerte, sozusagen mein „Immer-dabei-Objektiv“)
b) Sony SEL50F18B vs SEL50F18 (Porträtfotografie)
c) Sony SELP1650 (in der Regel bei der Kamera im Kit). Der Mehrwert für mich, hat sich für mich allerdings noch nicht erschlossen.
d) Sony SEL18200LE Schwerpunkt eher Reise- und Landschaftsfotografie (ggfs. gibt es hier eine bessere Alternative für einen Reise-Allrounder)

Vielen Dank.

Antworten
Alex

Alex 4. März 2018 um 21:19

Hi Nadja,
cool, dass du dich schon ein wenig mit dem Thema auseinander gesetzt hast!
Tut mir leid, wenn es systemseitig Probleme mit deinem ersten Kommentar gab. Habe ich bis jetzt das erste mal gehört.
deine Objektiv-Auswahl sieht meiner Meinung nach echt super aus. Ich glaube das „B“ beim SEL50F18 steht lediglich für eine die andere Farbe (black).
Das Kit-Objektiv würde ich an deiner Stelle schon mit nehmen, da du in der Regel nur 100€ Aufpreis zahlst und es eine sehr kompakte Linse ist, mit der du trotzdem eine variable Brennweite hast (im Gegensatz zu den Pancake-Festbrennweiten).
Hast du dir schon einmal überlegt, das Tamron Reisezoom* anstatt das Sony Reisezoom zu kaufen? Meines Wissens nach ist das Tamron dem Original gleich auf, aber du sparst 100€.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Fotografieren :-)!

Antworten

Taulos 4. März 2018 um 17:44

Hallo und danke für die tolle Übersicht!
Bin Einsteiger und beschäftige mich zum ersten Mal mit der etwas professionellerein Fotografie.
Ich würde gerne die Sony Alpha 6000 kaufen und bräuchte zum Objektiv ne Empfehlung mit hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis und die beim Einstieg gleich hervorragende Bilderfolge erzielt 😉
Fotografiere Portraits, Landschaften und oft die Kids beim Spielen und toben. Welche oder welche Objektive empfiehlst Du dort zum Einstieg?
Besten Dank!

Antworten
Alex

Alex 4. März 2018 um 21:26

Hi Taulos,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir ein wenig helfen konnte 🙂
Wenn du ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben willst, solltest du auf keinen Fall auf das Kit-Objektiv verzichten (was im ganz normalen Angebot zum Beispiel auf Amazon* sowieso standardmäßig mit dabei ist).
Als nächsten Schritt empfehle ich dir eine Portrait-Festbrennweite. Festbrennweiten im allgemeinen haben den Vorteil, dass sie für die Leistung und die Schärfe die sie bieten (im Vergleich zu Zoom-Objektiven) sehr preiswert sind. Als Portrait-Objektiv würde ich dir dieses von Sony* empfehlen. Dank der offenen Blende (F1.8) bekommst du außerdem weniger Bildrauschen und du hast ein sehr schönes Bokeh (=Hintergrundunschärfe), was jedes deiner Fotos gleich 10x professioneller aussehen lässt 😉
Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass du der wichtigste Faktor für hervorragende Bilderfolge bist.
Also viel Spaß beim Fotografieren 🙂 Mit der Alpha 6000 wirst du aber auf keinen Fall etwas falsch machen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Taulos 5. März 2018 um 11:50

Wunderbar – herzlichen Dank für Deine Antwort. MM hat gerade ein Kit Set im Angebot für 699 €

Lieferumfang: Kamera, SELP 1650, SEL55210, Akkusatz (NP-FW50), Micro-USB-Kabel, Netzkabel, Netzteil (AC-UB10), Objektivkappe, Okularkappe, Schultergurt, SELP1650, Tassche, 16GB SD Karte

http://www.mediamarkt.de/de/product/_sony-alpha-6000-kit-2050891.html

Was meinst Du? Dieses Set und zusätzlich noch das von der empfohlene Portrait Objektiv? Würde das passen? Der Preis vom Set gut?

Antworten
Alex

Alex 5. März 2018 um 14:55

Hi,
sehr gerne 🙂
Das Angebot ist auf jeeden Fall sehr gut.Ca. 100€ günstiger als wenn du es dir auf Amazon gekauft hättest.
Die Frage ist nur, ob du die Tele-Linse wirklich brauchst. Vielleicht wenn du deine Kinder fotografierst, aber ansonsten denke ich, wärst du mit einem Portrait-Objektiv besser beraten.
Aber so günstig, wie an das Tele-Objektiv kommst du an kein Portrait-Objektiv, höchstens du bist ein bisschen Experimentierfreudig (dann ist dieser Abschnitt für dich interessant).
Für den Preis bekommst du aber auf jeden Fall viel geboten und kannst außerdem mit zwei unterschiedlichen Objektiven experimentieren 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Klaus 5. März 2018 um 23:10

Hallo Alex,
ich habe nochmal ein paar Fragen und hoffe das Du mir helfen kannst.
Ich habe im Moment das Kit Objektiv, 16-50mm, verbaut. Dieses macht beim zoomen Geräusche und die sind bei Videoaufnahmen deutlich zu hören. Das kommt mir komisch vor.
Dann habe ich noch ein paar Fragen zum 18-200mm Objektiv in Silber.
Ich habe gelesen das es 2 Ausführungen davon gibt. Einmal das SEL18200 und einmal das neuere SEL18200LE. Wie kann ich als Anfänger die 2 Ausführungen äußerlich unterscheiden und worin liegt der Vorteil der älteren Version. Dann habe ich mal irgendwo gelesen das man das ältere Objektiv mit einer neuen Firmware? aktualisieren soll damit alle Fokusfelder aktiviert werden und der Autofokus richtig arbeitet. Stimmt das? Wenn ja, wo kann ich das machen lassen?
Bitte entschuldige wenn ich da vielleicht irgendwas falsch verstanden habe oder sogar Stuss schreibe, aber als Anfänger will ich ,wenn ich so um die 400,- dafür ausgebe, schon sicher sein das alles gut zu meiner Alpha 6000 passt.
Vielen Dank im voraus,
Klaus

Antworten
Alex

Alex 6. März 2018 um 11:29

Hi Klaus,
leider kann ich dir bei den Fragen nicht so wirklich weiterhelfen.
Wenn es bei dir am Anfang nicht so war, dass das 16-50 Geräusche gemacht hat ist wahrscheinlich etwas nicht ganz normal. Wenn du noch Garantie hast, kannst du ja versuchen es zurückzugeben.

Mit dem 18-200 habe ich bisher keine Erfahrung (ich kaufe mir bald das 70-200 F4 🙂 ).
Hast du schon einmal gegoogelt, ob andere Fotografen sich die gleiche Frage gestellt haben?

Auch dafür gibt es ganz viele Anleitungen. In diesem Video wird ganz einfach erklärt, wie du die Firmware updaten kannst.

Viele Grüße und viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Helmut 7. März 2018 um 21:59

Hi Alex,
vielen Dank für die Arbeit der Auflistung. Zur Vollständigkeit möchte ich noch auf das wirklich gute und preislich angemessene Portrait-Objektiv Sony FE 1.8/85mm aufmerksam machen. Es ist wert, in deine Aufstellung noch mit aufgenommen zu werden.

Antworten
Alex

Alex 8. März 2018 um 07:29

Hi Helmut,
danke für deinen Tipp. Du hast recht, Sony stellt mittlerweile fast ausschließlich Vollformat-Objektive vor. Was natürlich nicht heißt, dass diese nicht auch gut für APS-C E-Mount Kameras sind. (habe erst gestern einen Artikel über die neuen FE-Objektive gelesen).
Bei der nächsten Aktualisierung werde ich es mit aufnehmen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Kermit 10. März 2018 um 13:41

Hi Alex,
erstmal danke für den Artikel und die vielen Tipps. Wäre über Deinen Rat auch sehr dankbar. Bin auf der Suche nach einer neuen Kamera für eine mehrmonatige Reise. Bisher hatte ich eine Bridge (FZ200) aber war mit der Bildqualität sehr unzufrieden (Videoqualität echt super) und wollte mir schon lange was vernünftiges zulegen. Hatte länger den Gedanken mir eine GH4 (hauptsächlich wegen Videoqualität) zuzulegen – bis ich sie in der Hand hatte, für die Reise viel zu schwer!
Naja lange Rede kurzer Sinn: Bin die ganze Zeit am hin und her schwanken. Kamera sollte sehr gute Photos machen und eine gute Videoqualität haben (4K nicht nötig), insgesamt nicht zu teuer (ist relativ, klar), möglichst robust und nicht zu schwer (will also auch nicht mit zig Objektiven rumreisen). – Also ganz einfach die Eierlegendevolllmichsau 😉
Irgendwelche Empfehlungen?
Irgendwie stolpere ich immer wieder über die A6000 bin mir aber extrem unsicher bezüglich der Objektive. Bei Amazon gibt es ja momentan das Kit mit 1650 und 55210 zu einem ganz guten Preis – traue aber den KIT Objektiven nicht so wirklich. Du empfiehlst ja immer wieder das Tamron 18-200 als gutes Reisezoom (und ich habe mit meiner alten analogen Spiegelreflex damals auch gute Erfahrungen mit Tamron gemacht).
Wie ist denn der Qualitäts Unterschied zwischen „Tamron 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC Nex Objektiv“ und dem „Tamron 18-200mm F3.5-6.3 Di II Sony “ (außer den 400.-€) 🙂 – hast Du da irgendwelche Erfahrungswerte?
Wäre Dir echt dankbar, wenn Du mir ein paar Empfehlungen geben könntest.
Grüße Kermit

Antworten
Alex

Alex 12. März 2018 um 13:28

Hi Kermit,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir helfen konnte 🙂
Zu den zwei Reisezooms von Tamron. Wie der Qualitätsunterschied ist, kann ich dir nicht sagen, ABER das Tamron 18-200mm F3.5-6.3 Di II Sony eignet sich nur für Sony Spiegelreflexkameras und ist somit nicht mit einer Alpha 6000 nutzbar (außer mit Adapter). Das NEX Objektiv hingegen ist für den E-Mount konzipiert, also für die Systemkameras von Sony. Das Andere ist für den A-Mount.
Zu deiner eigentlichen Frage: Hättest du nicht geschrieben, dass du mit deiner FZ200 überhaupt nicht zufrieden bist, hätte ich dir wahrscheinlich eine Bridgekamera empfohlen.
Wenn du mit einer Systemkamera gut auf einer Reise ausgestattet sein willst, brauchst du zumindest ein Reisezoom oder ein Standard-Zoom + ein Tele-Zoom.
Von dem her wäre die Kombination von der Alpha 6000 + 55-210* preislich gesehen ziemlich gut. Die Kombination mit dem Reisezoom bietet dir nicht wirklich eine bessere Bildqualität, aber dafür hast du nur ein Objektiv.
Ich habe auf einer Südafrika Reise die meisten Fotos mit der Alpha 6000 und dem 18-105 F4*. Das bietet zwar von der Brennweite her, nur die halbe Reichweite, aber für mich hat es eigentlich immer ausgereicht. Und du hast eine größere Offenblende, wodurch du in dunklen Umgebungen deutlich mehr Licht einfangen kannst und eine größere Hintergrundunschärfe bekommst.

Ich denke du solltest dir noch einmal etwas klarer werden, was dein preislicher Rahmen ist und wieviel Millimeter du zum Fotografieren wahrscheinlich benötigst.

Hoffentlich habe ich dich nicht mit den ganzen Informationen überrollt 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Leyla 13. März 2018 um 18:52

Hallo Alex,
dank deinen ausführlichen Tipps habe ich mich jetzt dazu entschieden eine Sony a6000 zu kaufen, nur bei der Wahl der Objektive brauche ich noch Hilfe.
Ich möchte ein „immerdrauf“ Objektiv und kann mich nicht entscheiden zwischen Sigma 30mm F1.4 und Sigma 30mm F2.8, lohnen sich die knapp 130€ mehr für eine größere Blende? Eignet sich das 30mm Objektiv auch für Portraits oder sollte ich mir besser zusätzlich eine Sigma 60mm F2.8 bzw. Sony 50mm F1.8 zulegen? Auch hier kann ich mich nicht zwischen diesen beiden Objektiven entscheiden. Für Landschaftsfotos möchte ich mir die Sigma 19mm F2.8 kaufen. Für Kamera + 2-3 Objektive möchte ich aller höchstens 1.500€ ausgeben.
Ich werde die Kamera hauptsächlich im Urlaub (3 Monate Südamerika) benutzen, ein Zoom-Objektiv kommt für mich nicht in Frage.
Ich wäre dir sehr dankbar wenn du mir weiterhelfen könntest.
Viele Grüße
Leyla

Antworten

Sarah 18. März 2018 um 13:05

Hey Alex,
ich bin gerade dabei mir die Sony Alpha 6000 zu zulegen. Bin mir aber noch unsicher mit den Objektiven. Ich bin viel unterwegs und brauche einen treuen Begleiter. Hauptbestandteile werden Landschaften und Portraitaufnahmen sein. Bzw. liegt der Fokus auf der Person im Landschaftsbild 😉 Eine schöne Hintergrundunschärfe macht sich da sehr gut. Man bekommt meist zum Kauf das Objektiv SEL-P1650 dazu. Meinst du es erfüllt meinen Zweck, oder sollte ich lieber auf ein anderes oder ein extra Objektiv zurück greifen?

Liebe Grüße,
Sarah

Antworten
Alex

Alex 19. März 2018 um 07:54

Hi Sarah,

meinst du Hintergrundschärfe, oder HintergrundUNschärfe (also wenn das Bild verschwommen ist)?
Wenn du Landschaftsaufnahmen machen willst, bei der sowohl der Hintergrund, als auch die Person schön scharf sind, ist es meiner Meinung nach das beste, wenn du die Alpha 6000 erst einmal ganz normal mit dem SEL1650 kaufst. Es ist schön kompakt und du kannst mit der Brennweite spielen. So kannst du herausfinden, ob/welches Objektiv du dir in Zukunft kaufen willst (ich würde dir entweder eine (Ultra-)Weitwinkel-, Normal- oder Portrait-Festbrennweite empfehlen.
Außerdem kostet das Standard-Zoom „nur“ 100€ Aufpreis :-). Wenn du es dir später noch einmal kaufen willst, müsstest du (neu) deutlich mehr bezahlen.
Du solltest aber nicht erwarten, dass du damit ein sehr schönes Bokeh bekommst. Da die Blende relativ klein ist (F3.5 – F5.6) hast du damit eine ziemlich hohe Hintergrundschärfe.
Wenn du mehr Bokeh, also mehr HintergrundUNschärfe willst, ist eine Festbrennweite mit einer größeren Offenblende wohl das beste für dich 🙂 (ich würde dir mindestens F2.0 empfehlen).

Hoffentlich habe ich dich mit den ganzen Informationen nicht überfordert und konnte dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sarah 19. März 2018 um 08:04

Vielen Dank für die Antwort. Ich meinte HintergrundUNschärfe 😉 Das hat mir wirklich sehr geholfen. Hab sie mir jetzt bestellt und Berichte erneut über meine Erfahrungen.

Antworten
Alex

Alex 19. März 2018 um 08:54

Sehr gerne Sarah 🙂
Freut mich wenn ich dir helfen konnte.
Viel Spaß beim Fotografieren. Ich freue mich auf deine ersten Erfahrungen!

Antworten

Stephan 18. März 2018 um 21:27

Hallo Alex,

deine Homepage ist eine tolle Hilfe. Danke.

Ich möchte mir die Alpha 6000 kaufen und habe von meiner alten Spiegelreflexkamera (Minolta) noch ein Tele von Sigma (75-300mm). Ist dieses mit der 6000er kompatibel? Auf dem Tele ist eine Nr. eingestanzt, 3076862.

Danke dir
VG Stephan

Antworten
Alex

Alex 19. März 2018 um 08:01

Hallo Stephan,
dankeschön für dein Lob :-). Freut mich sehr, dass ich dir bei der Kamerawahl etwas weiterhelfen konnte!
Das kommt darauf an, für welchen Objektiv-Mount das Minolta ist. Aber da es sich um ein DSLR-Objektiv handelt kann ich dir zu 100% sagen, dass es ohne Adapter NICHT passen wird.
Auf Amazon findest du viele Adapter von anderen Objektivmounts auf den E-Mount (so nennt sich der Objektivanschluss von Sony-Systemkamera-Objektiven). Adapter, die weder Blende noch Fokus übertragen gibt es für fast alle Mounts für gerade einmal 20€, ABER diese schränken die Nutzungsmöglichkeiten sehr ein (da du keinen Autofokus hast) und die Blende solltest du am besten direkt am Objektiv verstellen können.
Ich denke, dass dieser Adapter für dein Objektiv passen könnte:
K&F Concept® MD-NEX Objektiv Adapterring,Objektivadapter,Objektiv adapter sony,Objektiv adapter e mount,Adapter Ring für Minolta MD MC Objektive an Sony NEX E-Mount Kamera
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lara 20. März 2018 um 14:43

Hey Alex,
Ich bin gerade auf deine Seite gestoßen und habe mich erstmal riesig gefreut! Die Zusammenstellung ist super!!
Ich nutze die Alpha 6000 seit etwa einem Jahr und bin auf der Suche nach einem neuen Objektiv. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, welches das Beste ist. Ich habe damals ein Paket gekauft in dem das Kit Objektiv (1650) und ein weiteres Objektiv (55210) enthalten waren. Ich fotografiere gern Landschaften, aber auch gern die kleinen Details… daher würde sich ein Macro Objektiv anbieten…
Andererseits Reise ich auch gern und denke es würde sich evt auch ein Tele- oder Reise – Zoom eignen. Ich hab nur ehrlich gesagt zu wenig Ahnung um einschätzen zu können, ob mein bisheriges Zoom Objektiv ausreichen könnte.

Vielen Dank schonmal

Lg Lara

Antworten
Alex

Alex 24. März 2018 um 13:56

Hey Lara,
vielen Dank für dein Lob! Freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte 🙂
Also du hast ja bisher schon ein Zoom-Objektiv, das bis 200 Millimeter geht, was schon relativ viel ist. Das 55-210 bietet nicht gerade die beste Bildqualität, aber ich würde an deiner Stelle nicht einfach so upgraden, ohne dass du dir darüber im klaren geworden bist und sozusagen an die Grenzen des Objektivs gestoßen bist.
Ein Reisezoom würde dir lediglich den Vorteil bieten, dass du nicht zwischen deinem Kit- und deinem Tele-Objektiv tauschen musst. Ansonsten bietet ein Reisezoom dir weder eine besser Bildqualität, noch eine bessere größere Blende oder einen größeren Brennweiten-Umfang.
Für Landschaftsaufnahmen ist dein Kit-Objektiv für den Anfang auch ausreichend würde ich sagen.
Von dem her würde ich dir vorschlagen, dass du dich (wie du auch selbst sagst) am besten für ein Macro-Objektiv entscheidest. Welches genau für dich am besten ist hängt davon ab was genau du fotografieren willst. Für Insekten würde ich dir das 100mm von Samyang empfehlen, ansonsten eher das SEL30M35*.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lara 21. April 2018 um 18:39

Vielen Dank Alex!!

Ich habe noch eine andere Frage.
Eignet sich das Kit-Objektiv auch für gute Portrait Fotos?
Ich habe gelesen dass dafür Blenden im Bereich von f2.8 und f1.4 gut sind und die des Kit-Objektivs ist ja höchstens bei f3.5.

Hast du sonst noch andere Empfehlungen für ein Portrait Objektiv?

Antworten
Alex

Alex 24. April 2018 um 15:55

Sehr gerne Lara 🙂
Du kannst es ja selbst mal ausprobieren. Die meiste Hintergrundunschärfe bekommst du, wenn du mit deinem Kit-Objektiv ganz reinzoomst (also auf 50 oder 55 Millimeter). Dann hast du zwar eine geringere Blende von F5.6, aber durch die längere Brennweite bekommst du eine größere Hintergrundunschärfe und kannst dein Modell besser vom Hintergrund seperieren.
Ich würde dir das 50mm F1.8 empfehlen (der klassiker). An den Kundenrezensionen auf Amazon* siehst du, dass es eins der beliebtesten Objektive für die Alpha 6000 ist.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Steffi 31. März 2018 um 09:33

Hallo Alex,
Vielen Dank für die Super Seite 😊
Ich habe die Sony Alpha 6000 und habe das Kit Objektiv SELP1650 und zusätzlich SEL50F18.
Zur Zeit mache ich einen Online Fotokurs und fotografiere hauptsächlich meine beiden Kinder. Gerne würde ich auch mehr Makros machen und wenn wie z.B. in Tierpark gehen komme ich mit dem Zoom nicht wirklich weit.
Im Fotokurs wird das Tamron AF28-75, F2.8 so empfohlen, vor allem auch wegen der durchgehenden Blende. Aber das passt ja nun leider nicht an die Sony Alpha 6000. Macht es Sinn hier einen Adapter zu benutzen oder lieber ein anderes Objektiv zu kaufen? Gibt es denn eins mit durchgehend kleiner Blendenzahl das einen guten Zoom bietet und sich auch für Makros ab und zu eignet? Die Eierlegende Wollmilchsau also 😉
Ansonsten habe ich gelesen, dass es so Zwischenringe für die Makrofotografie gibt, was hälst du davon? Kannst du hier einen empfehlen.

Viele grüße vom Bodensee und schöne Ostern,
Steffi

Antworten
Alex

Alex 1. April 2018 um 16:54

Hallo Steffi,
ich habe dir gerade schon eine sehr lange Antwort geschrieben, aber dann hat sich mein Computer gedacht, dass er diesen einfach löscht. Also hier noch einmal die Kurzfassung 😉
Erst einmal freut es mich, dass ich dir mit meiner kleinen Webseite weiterhelfen kann 🙂
Ich würde dir davon abraten Objektive zu adaptieren, da richtige Adapter ziemlich teuer sind und trotzdem nicht die gleiche Performance versprechen können, wie ein normales Objektiv. Wie du auf dieser Seite siehst, gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Objektiven für deine Alpha 6000.
Ich persönlich benutze das 18-105 mit einer durchgängigen Blende von F4* und bin damit sehr zufrieden, da es meiner Meinung nach in Sachen Blende und Brennweite ein gutes Upgrade zum Kit-Objektiv ist. (Dafür ist es jedoch auch deutlich größer)
Vielleicht ist auch das neue 18-135 mm* Objektiv von Sony interessant, weil es dir etwas mehr Tele bietet 🙂
Eine Eierlegende Wollmilchsau, die sich auch für die Makro-Fotografie eignet, kenne ich leider bisher noch nicht ;-). Wenn du ein bisschen herumspielen willst, kannst du es mit sogenannten Makro-Ringen* versuchen (die ziemlich günstig sind). Aber wenn du es etwas ernst meinst, dann kommt meiner Meinung nach kein Weg an einem dedizierten Makro-Objektiv vorbei.
Die Zooms bei Sony, die eine durchgängige Blende von F2.8 bieten, sind aber leider ziemlich teuer (~2.000€ aufwärts). Also wahrscheinlich keine Option für dich.
Zusammengefasst ist wahrscheinlich die beste Option für dich, wenn du dich für ein Zoom-Objektiv entscheidest und dann noch einmal ein paar (hundert) Euro sparst, damit du richtig in die Makro-Fotografie einsteigen kannst. Meine empfohlenen Makro Ringe für 20€ sind eine günstige Spielerei, aber wirklich gute Resultate bringen sie meiner Meinung nach nicht (ich habe sie seit fast 2 Jahren und nur für ein paar wenige Fotos im Einsatz).

Puh…Hoffentlich habe ich dich mit meiner Antwort nicht überfordert. Und hoffentlich löscht WordPress meinen Kommentar nicht schon wieder 😉
Ich wünsche dir auch schöne Ostern!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Stefanie Schamarek 3. April 2018 um 18:44

Hallo Alex,
Vielen Dank für die Antwort 😊
Ich habe mir jetzt mal so Zwischenringe bestellt und werde das mal ausprobieren.
Bin am überlegen statt einem anderen Objektiv viellecht zusätzlich eine Bridgekamera zu kaufen, die machen ja auch recht gute Bilder und haben einen großen Zoom. Hab schon gelesen, das man auf einen 1zoll Sensor achten sollte. Kennst du dich hier auch aus und kannst da was empfehlen?

Mir ging es übrigens auch so, die erste Nachricht die ich dir geschrieben hab war auf einmal einfach weg, bzw. wurde nicht gesenden….

Viele liebe grüße,
Steffi

Antworten
Alex

Alex 9. April 2018 um 16:27

Hallo Steffi,
sehr gerne 🙂
Bridgekameras sind meiner Meinung nach ziemlich gut, wenn du einen großen Zoom-Umfang für relativ wenig Geld haben willst.
Im Allgemeinen liegt das daran, dass der Sensor deutlich kleiner ist. Aber trotzdem haben moderne Bridgekameras gerade bei Tageslicht eine ziemlich gute Qualität.
Wieviel willst du denn ausgeben?
Ich würde mir wahrscheinlich diese Bridkamera von Panasonic* zulegen (mit 1 Zoll Sensor). Wenn du nicht so viel Geld ausgeben willst, ist diese Canon Bridgekamera evtl. interessant für dich für ca. 270€ auf Amazon. Sie hat einen deutlich kleineren Sensor (aber dafür auch einen deutlich größeren Zoom-Umfang)
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christina 1. April 2018 um 11:37

Frohe Ostern Alex,

auf der Suche nach einer neuen Kamera bin ich auf deine Seite gestoßen und habe ich nun für die Sony Alpha 6000 entschieden. Das Fotografieren macht auch schon echt Spaß, bin aber echt noch Anfänger und wollte mir eigentlich noch keine weiteren Objektive anschaffen. Nun hat mein Opa mitbekommen, dass ich eine neue Kamera habe und hat mir sein 40 Jahre altes Kameraequipment geschenkt. Unteranderem ist dort ein Objektiv bei, wo ich gerne wüsste, ob ich dieses mit einem Adapter an meine Kamera anschließen kann. Ich bin mit den ganzen Bezeichnungen etwas überfordert 😀 Es handelt sich um ein Tokina 35 – 105 mm f/3.5-4.3. Das war früher an einer Minolta XD5. Würde mich freuen, wenn du mir helfen könntest 🙂

Viele Grüße
Christina

Antworten
Alex

Alex 1. April 2018 um 17:01

Hi Christina,

freut mich, dass ich dir eine kleine Überblick geben konnte 🙂
Und Glückwunsch, dass dein Opa dir seine Antiquitäten überlassen hat!

Es gibt ziemlich günstige Adapterringe von Minolta auf E-Mount auf Amazon*. (Ich denke, dass der verlinkte der richtige für dich sein müsste).
Das Problem dabei ist, dass bei den günstigen Ringen weder der Fokus, noch die Blende übertragen werden!

Ich habe mal kurz recherchiert, aber leider keinen Adapter gefunden, der Autofokus und Blende überträgt. (Wenn du einen findest berichtige mich bitte.)

Viele Grüße und schöne Ostern!
Alex

Antworten

Nicole 1. April 2018 um 16:28

Hallo Alex,

erst mal herzlichen Dank für die tolle Übersicht und die wirklich hilfreichen Kommentare an vielen Stellen bei den Beschreibungen und auch hier bei der Beantwortung der verschiedenen Fragen. Das hat schon einige meiner Fragen beantwortet. Ein paar sind noch übrig geblieben. Und zwar:
Ich habe eine Einsteiger DSRL von Canon, mit der ich aber sehr unzufrieden bin. Einmal hinsichtlich der Fotos aber auch hinsichtlich Größe und Gewicht, das man so mit sich herumschleppt. Bei einem Freund konnte ich die Alpha 6000 testen und die hat mich schon von den Bildern her überzeugt und sie ist deutlich handlicher und leichter als die Canon.
Was mich jedoch verunsichert ist die Frage, ob es mit den neueren Kameras, die ja auch updates bekommen z.B., so ist wie mit den aktuellen Smartphones, die ja definitiv ein Verfallsdatum haben. Da ich nun schon die zweite (doch teure) Kamera kaufe, möchte ich eigentlich nicht vor dem Problem stehen in 2 Jahren festzustellen, dass man sie nicht mehr gut nutzen kann. Meine Frage ist also, ob ich die nun entspannt nutzen kann (eine ganze Weile) oder ob diese neueren Kameras auch ihr Verfallsdatum haben?

Weiterhin habe ich mich etwas mit der sogenannten Haiku-Fotografie beschäftigt, die mich sehr fasziniert. Da gibt es ein Buch zu, das leider etwas mit technischen Infos geizt, dort ist jedoch auch die Rede von alten Objektiven mit Adaptern (oder auch Zwischenringen), auch hier habe ich mich etwas eingelesen und finde auch das sehr faszinierend. Hast Du da vielleicht noch ein paar Empfehlungen, wo man am Besten nach alten Objektiven schaut und worauf man achten muss?

Und noch eine Interessens-Frage: Du schreibst, dass es für diese Kamera bzw. für dieses Objektivsystem keine Tele-Zooms über 210mm gibt. Hat das einen besonderen Grund? Wird das so bleiben?

Herzlichen Dank im Voraus, liebe Grüße,
Nicole

Antworten
Alex

Alex 1. April 2018 um 17:43

Hallo Nicole,

das freut mich aber, dass ich dir mit meinem kleinen Beitrag und den beantworteten Fragen weiterhelfen konnte :-).

Zu den Kamera-Updates: Die neuen Kameras, die Sony vorstellt sind an sich schon sehr gute Modelle, die ihre Daseinsberechtigung haben, ABER der Sensor liefert im großen und ganzen keine viel besseren Bilder. Der Kameramarkt hat sich in den letzten Jahren zwar schon relativ schnell weiterentwickelt, aber trotzdem nicht so schnell wie der Smartphone-Markt. (Trotzdem versuchen dich die Hersteller aber natürlich trotzdem für ihre neuen Modelle zu überzeugen.) Und wenn du von den Software-Updates sprichst, die sind deutlich weniger Relevant, als du es dir vorstellst.

Wenn du deine Kamera gut behandelst, wird sie also auch in 2 Jahren noch genauso gute Bilder produzieren und genauso gut funktionieren. Bei Smartphones ist in der Regel der Akku, die Hardware-Komponente, die nachlässt. Diesen kannst du ja bei jeder Kamera ohne Probleme auswechseln.

Ich benutze meine Alpha 6000 nun auch schon seit 2 Jahren ziemlich ausgiebig und sie funktioniert immer noch tadellos 🙂

Habe mir gerade mal die Webseite übers Heiku-Fotografieren angeschaut. Echt interessante Natur-Fotos. Bisher habe ich davon noch nichts gehört. Makro Objektive eignen sich dafür sehr gut. Diese lassen sich auch ohne Problem adaptieren, was mich zu deiner nächsten Frage bringt:
Zu den alten Objkektiven. Auf meinem MFT-Objektiv Auflistung habe ich mich etwas ausführlicher damit beschäftigt, wie du alte Objektive adaptierst und welche Marken sich dafür am besten eignen. Hier gehts zu dem Kapitel
Ich würde Ebay, beziehungsweise Ebay-Kleinanzeigen einfach nach alten Makro-Objektiven durchsuchen, die dir gefallen. Aus Erfahrung brauchst du ein bisschen Geduld, aber wirst nach etwas Recherche sicherlich fündig.

Warum das so ist kann ich dir leider nicht sagen. Leider hat sich Sony in den vergangenen Jahren sehr stark auf Objektive für seine Vollformatkameras fokussiert, aber nicht auf Objektive für die APS-C Systemkameras (wie die Alpha 6000). Mittlerweile gibt es ein 100 – 400 mm* und ein 70 – 300 mm*, die aber auch nicht ganz so günstig sind.

Ob sich das ändern wird kann ich leider nicht sagen, ABER ich kann mir vorstellen, dass immer mehr Dritthersteller (Tele-) Objektive für den E-Mount entwickeln.
..Darauf würde ich aber nicht warten.

Viele Grüße und viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Nicole 2. April 2018 um 17:31

Hallo Alex,

herzlichen Dank für die superschnelle und ausführliche Antwort.
Ich werde das jetzt einfach mal wagen.

Liebe Grüße und auch Dir weiterhin viel Spaß beim Fotografieren und Helfen:-),
Nicole

Antworten
Alex

Alex 7. April 2018 um 20:48

Sehr gerne Nicole 🙂
Viel Spaß! Ich freue mich auf deine Rückmeldung!

Antworten

Sandra 12. April 2018 um 11:04

Moin Alex,
ich schon wieder… diesmal in einer anderen Rubrik! 🙂
Nehmen wir mal an, ich hätte mich schon für die Alpha 6000 entschieden ;)…
Ich hatte ja geschrieben, dass ich Reisefotos, Landschaften, Menschen, Streetfotos machen will… Welches Objektiv wäre dann als Zusatz zum Kit angemessen?
Eher der Reisezoom 18-200mm (wegen immer drauf etc.) oder z.B. das Sel 55-210? oder würdest du etwas ganz anderes empfehlen?
Viele Grüße
Sandra
PS: sorry… #schwierigerfall aber ich glaube, wir kommen langsam ans Ziel 😀

Antworten
Alex

Alex 12. April 2018 um 14:40

Moin Sandra,
kein Problem. Ich helfe dir gerne immer wieder weiter 😉
Ich kenne das Gefühl, dass man nicht genau weiß, ob man sich für das richtige Equipment entscheidet. (Aber als kleiner Tipp: Zu 100% wirst du dir nie sicher sein)
Kommt darauf an, für was du es benutzen willst. Preiswerter ist es, wenn du dich für Kit-Objektiv + Tele-Zoom entscheidest. Aber einfacher wird es sein, wenn du dich für das Reisezoom entscheidest. Erst recht, wenn du viel unterwegs bist.
Ich würde dir empfehlen, erstmal nur die A6000 mit Kit zu kaufen und dann schauen, was du am ehesten brauchst.
Meiner Meinung nach ist eine offenblendige Festbrennweite für den Anfang auch immer nicht schlecht, um sich mehr mit der Fotografie auseinanderzusetzen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sandra 12. April 2018 um 14:48

Hej!
Vielen Dank! Ich werde auf jeden Fall berichten, für was ich mich am Ende entschieden habe… Und womöglich fallen mir später noch weitere Fragen ein. Inzwischen bin ich mir eigentlich so sicher, wie man halt sein kann, dass es die Alpha 6000 wird. Bei allem Abwägen etc. gefällt sie mir sehr gut.
Bis demnächst,
viele Grüße
Sandra

Antworten

Klaus 12. April 2018 um 19:30

Hallo Sandra,

ich habe mir vor kurzem ein SEL18200, die ältere Ausführung denn diese soll etwas besser sein, gekauft und habe das seit dem wirklich immer drauf.
Nach kurzer Eingewöhnungszeit sind wir schon ein Team geworden.
Allerdings habe ich keinen Vergleich zum 55-210.
Gruß Klaus

Antworten
Alex

Alex 15. April 2018 um 07:05

Hi Klaus,

danke für deinen Tipp.

Ich habe leider auch keinen direkten Vergleich, aber könnte mir vorstellen, dass beide Linsen eine ähnliche Qualität haben.
Auf DXO-Mark bestätigt sich das. Dort wurden beide Objektive mit einer eher mangelhaften Bildqualität bewertet (sel55210, sel18200). Man sollte sich von diesen Ergbenissen jedoch nicht zu sehr erschrecken lassen, da extrem teure Profi-Objektive als Vergleich herangezogen werden. Mit dem SEL18105 (das auf DXO ähnlich bewertet wurde) habe ich auch schon viele schöne Bilder geschossen.
Der große Vorteil vom SEL18200 ist, dass du auf jede Situation vorbereitet bist 🙂

Viele Grüße
Alex


Merve 15. April 2018 um 20:43

Vielen dank für diesen tollen Artikel. Ich habe die Alpha 6000 gekauft und nun bin ich auf der Suche nach einen objektiv mitdem ich Ganzkörperportrait Aufnahmen machen kann.
Welches Objektiv wär hierbei empfehlenswert? Eventuell das SEL50F18b?

Danke vorab für deine antwort!

Antworten
Alex

Alex 16. April 2018 um 09:57

Hi Merve,
danke für dein Lob 🙂
Für Ganzkörper-Portraits ist ein 50mm Objektiv (an APS-C) fast ein bisschen lang, aber damit solltest du trotzdem schöne Ergebnisse hinbekommen.
Ich denke, ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bekommst du mit keinem anderen Glas zum Portraits schießen.
Wahrscheinlich wird es jedoch etwas schwierig, dein Model vom Hintergrund abzusetzen. Bei Head-Shots sollte das mit dem Objektiv jedoch kein Problem sein.
Viele Grüße
Alex
P.S.: Wenn du tatsächlich nur Ganzkörper-Aufnahmen machst, wäre eine Normal-Festbrennweite vielleicht sogar besser für dich. Hier würde ich dir entweder zum SEL35F18 oder zum Sigma 30mm F1.8 raten 🙂

Antworten

Adeline 16. April 2018 um 14:45

Hallo Alex,

wir haben uns für unseren bevorstehenden Island Urlaub eine Sony Alpha 6000 mit Sigma 30mm f2.8 DN zugelegt. Nun mussten wir feststellen, dass man mit diesem Objektiv nicht zoomen kann. Daher überlegen wir uns ein zweites Objektiv zuzulegen. Dieses soll aber ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben. Kannst du uns etwas empfehlen? Hättest du vielleicht noch einen Tipp welche Tasche sich gut für die Kamera und die beiden Objektive eignet? Ist es aus deiner Sicht ratsam sich einen zweiten Akku zu kaufen? Gibt es bei den SD Karten etwas zu beachten?

Entschuldige bitte den Berg an Fragen, aber Laien müssen leider viel fragen. 😉

Ich danke dir vielmals für deine Hilfe!

Ganz liebe Grüße
Adeline

Antworten
Alex

Alex 18. April 2018 um 16:41

Hallo Adel,
ja ich selbst habe auch das Sigma 30mm F2.8. Hierbei handelt es sich um eine Festbrennweite. Und wie bei allen Festbrennweiten kannst du auch bei diesem Objektiv leider nicht zoomen.
Ich hoffe ich habe dich nicht mit meinem Artikel verwirrt und du hast wegen mir die falsche SD-Karte gekauft.

Nun zu deinen Fragen:

1. Was willst du denn mit dem Objektiv machen und wieviel willst du ausgeben?
Wenn du einfach nur ein Allrounder-Objektiv zum Reisen suchst, würde ich dir zum Tamron Reisezoom* raten. Das ist zwar nicht ganz so billig, hat aber im Vergleich zur Variante von Sony ein besseres Preis-Leistungsverhältis, da es gleich gut ist und ca. 100€ weniger kostet. Der Vorteil bei dieser Linse ist, dass du von Weitwinkel bis Tele alles liefert, was du dir wünschen kannst.

2. Ich habe bereits einen ausführlichen Artikel über die besten SD Karten für Digitalkameras geschrieben. Ich denke, dass eine „normale“ SD Karte mit 32 GB mehr als genug für deine Alpha 6000 ist. Diese bekommst du bereits ab ~14€ auf Amazon*.

3. Welche Tasche du nimmst würde ich davon abhängig machen, für welches Objektiv du dich entscheidest. Wenn du flexibel bleiben willst (und auch in Zukunft anderes Foto-Equipment mitnehmen willst) würde ich dir zu einer normalen Kamera-Tasche* raten.

Kein Problem Adeline, dafür habe ich ja diese Webseite erstellt 🙂
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Mahir 16. April 2018 um 16:24

Hallo Alex, also ersteinmal tolle Übersicht an Objektiven super Artikel und viel wichtiger, Du beantwortest wirklich jede Frage der unzähligen Kommentare. Daumen Hoch!

Ich bekomme demnächst eine A6000 und möchte Dich gerne nach deiner Objektiv-Empfehlung Fragen.
Was ich bereits habe:
-Lichtzelt (Würfel)
-Von beiden Seiten sowie oben mit Strahlern beleuchtet(Je nach Bedarf zusätzlich von oben sowie Hinten)
-Stativ

Was ich Fotografiere:
-Objekt bzw. Produktfotografie
-Die Objekte sind ca. 1cm bis 150cm Groß
-Mindestbstand (Kamera bis Objekt) sind ca. 30 cm
-Je nach Objektgröße muss ich den Abstand natürlich erhöhen.

Mir ist wichtig das die Bilder Scharf werden. Welche Objektive würdest Du mir empfehlen?

Vielen Dank für deine Antwort!!

möchte ich Dich zu deiner tollen Seite beglückwünschen. Allein die Anzahl an Kommentaren und die Tatsache das Du jeden Kommentar beantwortest finde ich wirklich toll

Antworten
Alex

Alex 18. April 2018 um 16:54

Hallo Mahir,
dankeschön für dein Lob :-). Mir macht es auch extrem viel Spaß die Fragen zu beantworten, da ich mich noch gut dran erinnern kann, wie verwirrt ich im Systekamera-Jungle war, als ich vor wenigen Jahren mit der Fotografie angefangen habe.
Das hört sich stark danach an, als ob du ein Makro-Objektiv brauchst.
Im Bereich der Studio-Fotografie oder im Makro-Bereich habe ich leider noch nicht so viel Erfahrung.
Ich würde mich an deiner Stelle mal schlau machen, ob das (günstigste) Makro-Objektiv von Sony das richtige für dich. Auf Amazon* findest du einige interessante Reviews dazu :).

Danke nochmal für dein Lob und viel Spaß beim Fotografieren!
Darf ich fragen, was du damit genau fotografieren willst? Hört sich echt interessant an.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Lena 17. April 2018 um 13:50

Hallo Alex,

vielen Dank erstmal für deinen unglaublichen Blog, du hast mir schon sehr geholfen mir einen Überblick zu beschaffen!

Ich bin mir jetzt sicher, dass ich die Sony alpha 6000 kaufen werde, allerdings ohne Kit Objektiv, weil ich ein gutes gebrauchtes Angebot für einen Body gefunden habe.
Mit Objektiven habe ich mich ein bisschen beschäftigt, und mir zwei rausgesucht. ich würde gerne auf Reisen, Landschaften und Personen fotografieren (erstmal, man sieht ja später, was noch dazu kommt ;))

Sony Selp18105G
Sony Sel50F18

Was meinst du dazu? Oder würdest du eher andere Objektive empfehlen?

Vielen Dank schonmal und Grüße
Lena

Antworten
Alex

Alex 18. April 2018 um 17:00

Hallo Lena,

danke für dein Lob 🙂 Freut mich wenn ich dir weiterhelfen konnte!

Das Sony SELP18105 habe ich selbst auch und bin ziemlich zufrieden damit :-). Von der Brennweite lässt es im Alltag keine Wünsche offen und mit der Offenblende von F4.0 kann man (gerade bei 105mm) doch ein relativ schönes Bokeh erzeugen.
Das SEL50F18 ist perfekt, wenn du dich auf Portraits spezialisieren willst. Ich spiele gerade auch mit dem Gedanken mir es anzuschaffen.
Ich persönlich mache super gerne Fotos mit meinem 12mm super-Weitwinkel Objektiv von Walimex/Samyang/Rokinon*. Aufgrund der sehr geringen Brennweite hat das bei Landschafts- oder Architektur-Aufnahmen nochmal einen ganz anderen Bildstil, als wie man es von Standard-Zooms gewöhnt ist.

Aber ich glaube für deine Anforderungen sind die zwei Objektive für den Anfang perfekt 🙂 Man muss es ja nicht gleich übertreiben!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Kati 18. April 2018 um 10:34

Hallo Alex,
danke, dass du dir so viel Mühe gibst, um Fotoanfängern wie mir den Einstieg zu erleichtern 🙂 Ich habe lange Überlegt, Bewertungen und Blogs gelesen und mir letztendlich die Sony Alpha 6000 zugelegt, mit Standard Kit Objektiv SELP1650. Das Objektiv ist schon ganz nett, haut mich aber nicht um. Dein Artikel kommt daher wie gerufen. Mir gefällt das Tamron 18-200mm F/3.5-6.3 als Allrounder sehr gut. Ich fotografiere worauf ich gerade Lust habe, meistens aber Landschaften, Tiere und Menschen in Bewegung aber auch als Portrait. Mit dem Tamron werde ich allerdings bei Portraitaufnahmen wohl kein schönes Bokeh hinbekommen…
Sollte ich mir dafür ein extra Objektiv zulegen oder gibt es doch irgendwo ein „rundum-sorglos-Objektiv“, das ich nur noch nicht gefunden habe? Und würdest du für Portraits eher zum SEL50F18 oder zum SEL35F18 tendieren? Schon mal Danke im Voraus 🙂
Beste Grüße
Kati

Antworten
Alex

Alex 18. April 2018 um 17:09

Hallo Kati,
sehr gerne 🙂 Freut mich immer, wenn ich Fotografie-„Anfängern“ den Einstieg etwas erleichtern kann!
Das Rundum-Sorglos-Objektiv wünscht sich wohl jeder Fotograf, aber leider gibt es das bisher (noch) nicht ;-).
Ich persönlich habe das SEL18105 was aber „nur“ die halbe Brennweite hat wie das Reisezoom von Tamron. Wenn du also auch ein paar Tierfotos machen willst und eine rundum-sorglos-Brennweite haben willst verzichtest du lieber auf etwas Lichtstärke, gibst ~70€ mehr aus und greifst zum Tamron Reisezoom*.

Bevor du zum Portrait-Objektiv greifst, würde ich erst noch ein bisschen warten, damit du Zeit hast mit deinem neuen Reisezoom zu experimentieren. Bei 200mm und F6.3 wird das Tamron sicherlich auch ein relativ schönes Bokeh liefern. Aber dann musst du schon ziemlich weit von deinem Model stehen.

Ich würde auch zwischen den beiden Varianten wählen. Für welches du dich letztendlich entscheidest, kommt auf deinen Fotografie-Stil drauf an. Ich würde eher zum SEL50F18* greifen, da es aufgrund etwas weiteren Brennweite mehr Bokeh bietet. Und für normale Headshots sind 30mm dann doch etwas wenig.

…Hoffentlich habe ich dich nicht mit meiner langen Antwort verwirrt 🙂

Egal für was du dich entscheidest – viel Spaß beim Fotografieren!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole Mundhenk 18. April 2018 um 18:27

Lieber Alex,

ein großes Stück Entscheidungsfindung ist schon geschafft!!!
Ich hab lange mit mir gerungen und mich nun entschieden, dass es die Alpha 6000 wird (hatte lang überlegt ob es die wird oder die 6300).
Da ich sie gern unkompliziert auf Reisen nutzen möchte, wird es erst mal ein Zoom-Objektiv, ich denke das Sel18-135.
Dann hätte ich gern noch eine Festbrennweite (damit habe ich noch gar keine Erfahrungen, an der alten Kamera hatte ich immer nur Zoom objektive).
Was würdest Du empfehlen, wenn ich z.B. schöne Fotos von meinem Hund machen möchte (also auch mit schön unscharfem Hintergrund)?

Liebe Grüße und herzlichen Dank,
Nicole

Antworten
Alex

Alex 20. April 2018 um 14:48

Hi Nicole,

super Entscheidung. Ich würde den meisten Leuten auch eher zur A6000 raten, da die A6300 gerade für Fotografen doch keinen so großen Mehrwert liefert, aber dafür ca. 400€ mehr kostet. Dieses Geld investiert man lieber (wie du) in ein besseres Objektiv oder in eine schöne Festbrennweite 🙂
Das SEL18-135 eignet sich meiner Meinung nach super als Objektiv für Reisen.
Nimmst du das dann anstatt des SEL1650 oder hast du dann beide Objektive?
Für eine Festbrennweite würde ich dir zu einer von Sonys Festbrennweiten raten. Entweder das 35mm F1.8* oder das 50mm F1.8*, je nachdem welche Brennweite für dich besser ist.
Ich würde zum 50mm Objektiv tendieren, da das für Aufnahmen von deinem Hund wahrscheinlich besser ist (mit dem 35mm musst du ansonsten ziemlich nah dran) und außerdem bekommst du mit der 50mm Festbrennweite (aufrund der längeren Brennweite) etwas mehr „verschwommenen Hintergrund“, auch Bokeh genannt.
Du könntest dich aber auch erstmal nur für das Standard-Zoom entscheiden und dann schauen mit welcher Brennweite du am liebsten Fotos (von deinem Hund) schießen willst.

Egal für was du dich letztendlich entscheidest – Viel Spaß beim Fotografieren!

Viele Grüße
Alexander Baetz

Antworten

Ben 19. April 2018 um 11:48

Hi Alex,
erstmal kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Coole Seite, ausreichend Infos und für einen Einsteiger/Anfänger perfekt.
Bisher habe ich mit einer Bridgecamera gearbeitet (schön alles automatisch und eben aus der Hüfte geschossen). Überlege mir aber, die Sony alpha 6000 zu holen. Eben ein wenig tiefer in die Fotografie gehen, dennoch eine kompakte, kleine Reisekamera dabei haben, die top Fotos schießt (Spiegelreflex kommt allein wegen Größe und Gewicht nicht in Frage). Jetzt meine Fragen (sorry Laie eben):
Die 6000 hat ja „nur“ ein Plastikgehäuse, ist es ausreichend robust? Klar, eine Kamera sollte man pfleglich behandeln, nicht werfen und fallen lassen. Frage nur: Lohnt der Preisunterschied zur 6300 wirklich was den Mehrwert des Metallgehäuse betrifft? Merkt ein Laie und Anfänger wie ich den Unterschied am Sucher (1.4 MP gegenüber 2.4 MP)? Klar reizen die 4k Videoaufnahmen, aber ich war mit den Full HD Aufnahmen der Bridge schon zufrieden, also gehe ich davon aus, dass mir die HD Qualität der 6000 auch zusagen würden (Frage hier: kann bei der Videoaufnahme direkt mit Effekten gespielt werden oder erst in der Nachbearbeitung am PC?). Steht der Preisunterschied im Verhältnis zum AF-Messfeld (wie gesagt, bisher hab ich mich damit nie beschäftigt)?
Dann ist die Frage: hole ich die Kamera mit dem Kit SEL-P1650 oder mit dem Kit SEL-P1650 und SEL-55210? Oder macht es mehr Sinn, dass SEL-55210 zu streichen und dafür in ein Reiseobjetiv / Reisezoom zu investieren?
Wofür möchte ich die Kamera nutzen? Einmal soll sie sich auf meinen Reisen begleiten, die ich jährlich so mache. Von Fotos über die Landschaft des Landes, die Stadt oder den Besuch jedes Tierparks ist alles dabei (einfach für mich um Erinnerungen zu haben und Family/Friends zu zeigen, wie es aussah). Zudem fotografiere ich ein wenig im Sport (jedoch selten die Spieler/innen und Aktionen der Sportler sondern eher die Schiedsrichter, die ich begleite). Bisher alles mit der Bridge gemacht und von den Fotos ausreichend. Ob ich jetzt nur ein oder 2/3 Objektive dabei habe, ist mir persönlich eher unwichtig. Zur Not muss man eben einmal wechseln.

Schon einmal vorab herzlichen Dank für deine Zeit all dies durchzulesen.

Viele Grüße
Ben

Antworten
Alex

Alex 20. April 2018 um 15:21

Hi Ben,

dankeschön für deine netten Worte 🙂 Es freut mich immer, wenn ich Fotografie-Einsteigern weiterhelfen kann (genau aus diesem Grund habe ich diese Webseite erstellt).

Zu deinen Fragen:

1. Die A6300 hat schon ein etwas hochwertigeres Gehäuse, aber die A6000 ist auch gut verarbeitet, fühlt sich hochwertig an und ist robust. Ich habe sie seit mehr als 2 Jahren im Einsatz und schieße mittlerweile fast einmal pro Woche Shootings mit ihr (meistens mit mindestens 500 Bildern) und sie funktioniert immernoch tadellos :-). Also nur wegen dem Gehäuse würde ich auf keinen Fall die A6300 der A6000 vorziehen. Im Allgemeinen finde ich, dass es für die meisten Einsteiger viel mehr Sinn macht, die Alpha 6000 zu nehmen und das gesparte Geld lieber in ein schönes Objektiv zu investieren.
2. Der Sucher der A6000 ist auch gut. Im direkten Vergleich würdest du natürlich den Unterschied merken, aber wenn du den nicht kennst, wirst du den „besseren“ Sucher nicht vermissen.
3. Die A6000 hat fast keine Video-Funktionen in der Kamera integriert. Die semi-professionellen Test-Videos auf meiner Seite sind auch mit ihr gemacht und ich finde, dass sie eine gute Qualität haben. Wenn du dich aber hauptsächlich auf Video konzentrieren willst und im gleichen Preissegment bleiben willst, würde ich dich eher zu einer Panasonic Kamera führen. Aber die A6000 macht auch sehr schöne Videos 🙂
4. Wenn du den größtmöglichen Zoom-Umfang haben willst, würde ich dir zum Kit mit A6000 + 16-50mm + 55-210 mm Objektiven* raten.
Wenn du aber eher ein „Allrounder-Objektiv“ haben willst (das außerdem eine etwas bessere Bildqualität hat) würde ich dir zum neuen SEL18135* raten. Oder aber zum SEL18105G*. Aufgrund der größeren Offenblende bekommst du damit etwas mehr Hintergrundunschärfe und weniger Bildrauschen.

Kommt natürlich auch immer darauf an, wieviel Budget du dir zur Verfügung stellst 😉

Viele Grüße
Alex

Antworten

Paul Maier 21. April 2018 um 09:51

Hallo Alex,
Klasse Auflistung und Beschreibung von dir, Daumen HOCH!
Ich bin Einsteiger und nutze die Sony Alpha 6000. Ich habe mir gebraucht das Sony Sel1670Z Objektiv (neuwertiger Zustang, kaum benutzt)zugelegt wovon viel schwärmen. Ich bin aber davon alles andere als begeistert. Es macht keine bessere Bilder wie das Kit Objektiv 16-50mm. Egal ob bei besten Lichtverhältnissen und drinnen geht die Linse echt unter 🙁
Meine Frage wäre dazu: Kann es einfach sein das ich ein schlechtes Exemplar erwischt habe?
Von manchen liest man das sie erst bei 2-3 Anlauf Glück hatten und die Bilder so scharf waren wie sie sollten.

MfG Paul

Antworten
Alex

Alex 24. April 2018 um 15:40

Hallo Paul,
dankeschön für dein dickes Lob :-)!

…das könnte natürlich sein, dass was mit dem Objektiv nicht ganz stimmt.

Aber abgesehen davon habe ich bisher nicht allzu viel sehr gutes über das Objektiv gehört. Es soll zwar nicht schlecht sein, aber nicht unbedingt seinen hohen Preis Wert sein.
Auch bei DXO-Mark wird das Objektiv nicht sehr viel besser als das 16-50 Kit-Objektiv eingestuft.
Außerdem ist es bei schlechteren Lichtverhältnissen so, dass das wichtigste bei einem Objektiv ist, dass es genug Licht durch lässt. Dafür ist die Blende zuständig (umso kleiner der „F-Wert“ umso größer die Offenblende, umso mehr Licht kommt zu Sensor). Diese liegt beim SEL1670Z bei F4. Sprich, sie ist teilweise sogar niedriger als beim Kit-Objektiv (F3.5 – F5.6), das bei 16mm eine größere Offenblende von F3.5 hat.

Wenn du viel in dunklen Umgebungen fotografierst, würde ich dir eine offenblendige Festbrennweite empfehlen (die in der Regel deutlich günstiger, als Zoom-Objektive sind)

Aber wenn deine Bilder deutlich unschärfer werden als bei deinem Kit-Objektiv, könnte natürlich schon ein Fehler bei deiner Linse aufgetreten sein.

Viele Grüße, hoffentlich konnte ich dir etwas helfen 🙂
Alex

Antworten

Nicole Mundhenk 22. April 2018 um 12:19

Hallo Alex,

vielen Dank für Deine Beratungen.
Es ist zunächst nur der Body mit der 50mm Festbrennweite geworden.
Für die Reise wird es wohl das 18-135mm werden!

Eine Frage habe ich aber noch:
Dann habe ich bei ebay ein Superschnäppchen gemacht und das Meyer Trioplan 50 gekauft.
Ich habe schon ein bisschen gegooglet, aber noch nicht diese Kombination gefunden. Wie bekomme ich raus, welchen Adapter ich für ein altes Objektiv benötige?

Herzliche Grüße,
Nicole

Antworten
Alex

Alex 24. April 2018 um 16:01

Hi Nicole,
sehr gerne :-). Freut mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte.
Du musst herausfinden, für welchen Objektiv-Mount dein Objektiv ist.
Es könnte sein, dass es sich hierbei um den M42 Mount handelt. Auf Amazon* bekommst du für ~20€ allerlei Adapter für den E-Mount für die unterschiedlichsten Anschlüsse.
Aber erhoffe dir nicht zu viel: Ich habe in den letzten Monaten auch ein bisschen mit manuellen Objektiven herumgespielt. Es macht zwar Spaß, aber da du manuell Fokussieren musst sind sie nicht sooo wirklich alltagstauglich.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Paul Maier 24. April 2018 um 19:31

Kannst du da mir ein paar Exemplare empfehlen?

Antworten
Alex

Alex 26. April 2018 um 12:45

Hi Paul,
klar. Folgende drei Modelle könnte ich dir empfehlen (abhängig davon, wieviel Brennweite du brauchst):
1. SELP18105G*
2. SEL18135*
3. Tamron 18-200 mm*

Antworten

Oliver Kroll 24. April 2018 um 09:03

Hallo Alex,

ich überlege von einer Olympus Pen E-PL1 zur Sony Alpha 6000 oder 6300 zu wechseln. Mein Fokus liegt hierbei auf der Unterwasserfotografie.
Hast du in diesem Bereich auch Erfahrung ? Ist die Sony Alpha daür geeignet ?

Herzlich Grüße,
Oliver

Antworten
Alex

Alex 24. April 2018 um 16:03

Hi Oli,
leider habe ich mit der Unterwasserfotografie überhaupt keine Erfahrung.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass das wichtigste hierbei ist, dass du ein ordentliches Case für die Kamera findest. Kann das sein?
Viel Spaß bei deiner Kamera-Suche 🙂
Alex

Antworten

Martina 29. April 2018 um 23:16

Hallo Alex,
Danke für das Licht uns Dunkel der Objektive bringen.
Ich habe die alpha 6000 über ein Jahr mit dem Kit objektiv und dem tele bis 210 (sind das die beiden,die es im Set mit Tasche gab?Ich denke…). Nun habe ich die dritte Hochzeit und eine Lesung /Vernissage fotografiert.
Mir fehlt: ein zwischenobjektiv, mit dem ich nicht wechseln muss.das dauert manchmal zu lange. Das gut auch dunkler fotografiert, scharfe Schnappschüsse macht. Ich bin ein auf Automatik fotografierer.
Zu welchem/welchen objektiven würdest du raten? Günstig wäre auch toll 😉
Danke für deine Hilfe.
Liebe Grüße
Martina

Antworten
Alex

Alex 1. Mai 2018 um 20:46

Hallo Martina,
sehr gerne 🙂
Ja das 16-50 und das 55-210 werden oft als Kit zusammen verkauft.
Ich würde dir folgende 3 Modelle vorschlagen. Wobei du dir bewusst machen solltest, wieviel Brennweite du tatsächlich benötigst (fotografierst du oft bei 200mm? Oder würden dir auch 105mm reichen?)
1. Das SELP18105G*
2. Das SEL18135*
3. Das Tamron-Reisezoom*

Wenn dir die 105 Millimeter vom ersten Objektiv reichen würde ich dir dieses empfehlen. Ich selbst habe es seit mehr als 2 Jahren und bin ziemlich zufrieden, hauptsächlich weil es eine große Offenblende von F4 hat.
Meiner Meinung nach ist es das perfekte Immer-Drauf Objektiv, da es einen guten Kompromiss zwischen großer Offenblende, relativ großem Brennweiten-Umfang und relativ kompakter Bauweise hat.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Martina 1. Mai 2018 um 21:22

Hallo Alex,

super, Danke! Ich kann mir auch deinen ersten Vorschlag gut vorstellen. Bei 200 fotografiere ich selten und der Vorteil „gute Bilder bei schlechteren Lichtverhältnissen“ ist auch nicht unwesentlich.

Habe ich es richtig in Erinnerung, dass es ebenso gut für Schnappschüsse geeignet ist?

Danke dir!!!

Liebe Grüße

Martina

Antworten
Alex

Alex 2. Mai 2018 um 09:11

Hallo Martina,
sehr gerne! Dann würde ich dir zum SELP18105 raten 🙂
Klar, für Schnappschüsse ist es genauso gut geeignet.
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Martina 2. Mai 2018 um 07:31

Hallo Alex,

ich habe noch eine kurze Frage: Welche Vorteile hat das erste ggü. dem Zweiten für meine Bedürfnisse?
Im Internet ist das zweite z.T. besser bewertet.

Wobei ich einfach schnell gute Fotos machen möchte (Veranstaltungen, Landschaft, Hochzeit, Portrait, Schnappschüsse….).

Danke für deine Hilfe.

Liebe Grüße

Martina

Antworten
Alex

Alex 2. Mai 2018 um 10:30

Das erste Objektiv hat eine größere Offenblende von F4.0 die bis 100 mm durchgängig ist. Das bedeutet, dass du mit diesem Objektiv mehr Licht einfängst, wodurch deine Bilder weniger Rauschen. Außerdem erhälst du mit einer größeren Offenblende (ein kleinerer F-Wert steht für eine größere Offenblende) eine größere Hintergrundunschärfe.
Das SELP18105 hat dafür keine so super Abbildungsleistung, es ist also tatsächlich nicht sehr scharf. Aber für den alltäglichen Gebrauch eignet es sich meiner Meinung nach ziemlich gut.
Viele grüße Alex

Antworten

Martina 2. Mai 2018 um 10:35

Hallo Alex,

Danke dir!
Ich habe es jetzt bestellt, da ich am Sonntag auf einem Vorspielnachmittag fotografieren soll und werde es dort gleich testen.
Bin sehr gespannt.

Liebe Grüße

Martina

Alex

Alex 3. Mai 2018 um 09:56

sehr gerne 🙂
Ich wünsche dir viel Spaß. Falls du noch Fragen hast, immer her damit!
Liebe Grüße
Alex

Alex

Alex 3. Mai 2018 um 10:06

Hallo Martina,
sehr gerne!
Viel Spaß beim Fotografieren.
Liebe Grüße
Alex

Martina 7. Mai 2018 um 14:56

Hallo Alex,

ich habe das SELP18105 getestet. Es ist im Zoombereich echt gut und macht eine wunderschöne Hintergrundunschärfe.

Fotografiere ich jedoch bei 18 oder geringem Zoom, ist das gesamte Bild ziemlich unscharf und für Veröffentlichungen nicht wirklich zu gebrauchen. Ist das normal? Und gibt es ein Objektiv, wo das anders ist?
Liebe Grüße und Danke

Martina

Alex

Alex 8. Mai 2018 um 16:55

Hallo Martina,
das hört sich komisch an.
Hier mal ein Bild, dass ich erst vor wenigen Tagen mit dem SEL18105 bei 18 Millimetern geschossen habe:
https://photos.app.goo.gl/9iLKkPHPMKiV7FpHA

Das Glas ist zwar nicht das schärfste, aber wirklich unscharf ist das Bild jetzt auch nicht, wie ich finde.

Viele Grüße
Alex

Alex

Alex 11. Mai 2018 um 17:56

Hallo Martina,
ja klar kann ich deine Nachricht zuordnen ;-P
Hast du dir mal mein Testfoto angeschaut? Ist das in deinen Augen genauso schlecht? (Bildqualität ist ja immer sehr Subjektiv)
Abgesehen davon kann das Bild eigentlich nicht wirklich verpixelt sein vom Objektiv. Vielleicht meinst du, dass die Schärfe eher „schwammig“ war.
Ansonsten kann ich nicht viel mehr sagen als in meiner letzten Antwort 🙂
Ich wünsche dir trotzdem weiterhin viel Glück.
Und wenn du es neu gekauft hast, müsstest du es eigentlich ohne Probleme umtauschen lassen können.
Viele Grüße
Alex


Carolin 1. Mai 2018 um 12:25

Super hilfreicher Beitrag, vielen Dank!
Sind die Pentax Objektive sind stets manuell zu bedienen? Verliert man durch den Adapter Bildqualität?

Vielen Dank für die Hilfe.
Gruß,
Carolin

Antworten
Alex

Alex 1. Mai 2018 um 21:01

Hey Carolin 🙂

dankeschön. Freut mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte!

1. Nein du verlierst keine Bildqualität. Jedoch hast du mit alten Objektiven keine gleich gute Bildqualität, die sie ursprünglich für analogen Filmkameras (und nicht für digitale Sensoren) entwickelt wurden. Trotzdem kannst du mit älteren, analogen Objektiven sehr schöne Bilder schießen. Zum Beispiel habe ich die meisten Bilder meiner Südafrika Reise mit analogen Objektiven an meiner Sony Alpha 6000 geschossen.
2. Es gibt auch Adapter die den Autofokus übertragen (bei Pentax bin ich mir unsicher, aber für Canon gibt es die zum Beispiel). Davon würde ich dir aber in der Regel abraten. Günstige Adapter mit Autofokus übertragen diesen eher schlecht als recht. Und teure Adapter kosten so viel, dass du dir auch gleich das dedizierte Objektiv für deine Sony-Kamera kaufen kannst.

Ich finde aber, dass manuelle Adapter eine sehr witzige Erfahrung sind, mit der es Spaß macht zu fotografieren und mit denen man durchaus gute Fotos bekommen kann. Wichtige Shootings würde ich damit aber nicht machen 🙂

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Marcel 2. Mai 2018 um 12:32

Hallo Alex, erst mal klasse Seite und top Artikel.

Nun zu meiner Frage:
Ich wollte mir die Alpha 6000 kaufen.
Bin absoluter Einsteiger.
Zum Thema Objektiv bin ich aber sehr verwirrt bzw unschlüssig.
Im Fokus steht bei mir die Kamera mit auf Reisen zu nehmen. Ich fotografiere sehr gerne Landschaften ( zb Grand Canyon) oder Stadtansichten (zb die New York Skyline).
Ich möchte aber auch besonders im Dunkeln eine super Qualität haben, wie für Sternefotografie (zb die Milchstraße) bzw auch Stadtlichter bei Nacht.
Am liebsten hätte ich für all diese Angelegenheiten nur ein Objektiv als „immer drauf“.
Ist so etwas überhaupt realisierbar oder sollte man besser zwei verschiedene Objektive für diese Zwecke wählen?

Danke für deine Rückmeldung.

Gruß
Marcel

Antworten
Alex

Alex 3. Mai 2018 um 10:30

Hallo Marcel,
tendenziell ist es natürlich möglich, dass du mit einem Objektiv „alles“ fotografieren kannst. Die Frage ist nur, wie gut dann die Ergebnisse sind ;-).
So wie sich deine Anforderungen anhören, ist ein offenblendiges Weitwinkel-Objektiv das richtige für dich. Für Stadtaufnahmen, aber auch für Aufnahmen von Milchstraßen ist das wahrscheinlich die beste Möglichkeit für dich.
An deiner Stelle würde ich mir die A6000 mit dem Kit-Objektiv holen und dann ersteinmal ein bisschen rumprobieren. Wenn du auf jeden Fall schon ein zweites Objektiv kaufen willst, würde ich dir das 12mm F2.0 von Samyang*. Mit dem habe ich schon selbst sehr viele gute Erfahrungen gemacht.
Aber in der Regel ist es meiner Meinung nach besser, wenn man erstmal ein bisschen mit dem Kit-Objektiv herumspielt, bevor man sich Wechselobjektive holt.
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Marcel 3. Mai 2018 um 10:35

Hallo Alex,

vielen Dank für deine Antwort.
An dem Samyang gefällt mir nicht, dass ich manuell fokussieren muss. Das ist doch immer mehr Aufwand als nen Autofokus zu haben oder?
Was hältst du evtl. von dem Sony SEL18135?
Würde das meine Anforderungen auch abdecken?
Ich würde eigentlich gerne mit der Kamera und nur einem Objektiv rum laufen, damit ich keine Kameratasche benötige…
Was meinst du?

Antworten
Alex

Alex 4. Mai 2018 um 20:17

Hi Marcel,
das SEL18135 ist auch ein schönes Objektiv. Vor allem weil es mit 135 mm viel Tele bringt.
Natürlich eine ganz andere Lösung als ich vorgeschlagen habe. Aber bei deinen Einsatzzwecken hatte ich erstmal nicht daran gedacht, dass du viel Zoomen willst.
Aber früher oder später, wirst du wahrscheinlich sowieso mal etwas näher dran kommen wollen mit deiner Kamera. Von dem her macht das auch Sinn 🙂
Also, kann ich deinen Vorschlag nur unterstützen: Gutes Allrounder-Objektiv, das zwar noch nicht so alt ist (ich konnte es leider bisher noch nicht ausprobieren) aber dafür bisher viele gute Bewertungen auf Amazon* bekommen hat.
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Holger 2. Mai 2018 um 20:46

Hallo Alex,
ich verwende meine Alpha 6000 seit zwei Jahren für die Sportfotographie (Fußballspiele meiner Söhne). Mit dem 55210-Tele und den hervorragenden Serienbild-Funktion habe ich zumindest bei guten Lichtverhältnissen sehr brauchbare Ergebnisse erzielt. Mit dem Wechsel auf das ganz große Spielfeld sind aber die 210 mm nicht mehr ausreichend. Müsste ich mich mit dem Preis des teuren SONY 300mm-Tele anfreunden und siehst Du eine Möglichkeit, ein (welches?) Drittanbieter-Objektiv für den beschriebenen Zweck (Serienaufnahmen bewegte Motive) einzusetzen?
Vielen Dank für Deine Hilfe,
Holger

Antworten

Darya 2. Mai 2018 um 23:53

Hallo Alex, nachdem du schon so viele Frage beantwortet hast, hoffe ich dass du vielleicht auch kurz Zeit für meine hast. Und zwar studiere ich Architektur und bin dementsprechend an Architekturfotografie interessiert, sei es Aufnahmen von innen oder außen, wobei schon überwiegend außen. Ich bin kein Profi (sonst würde ich wohl auch nicht fragen :’D), aber welches Objektiv könntest du mir empfehlen?

Liebe Grüße
Darya

Antworten

Stefan 5. Mai 2018 um 22:13

Hallo Alex,
für deine Seite hast du schon viel Lob bekommen – und das zurecht. Gern möchte ich dich und deine Seite unterstützen in dem ich mir die Sony Alpha 6000 über deinen Link kaufe. Allerdings bin bisher nur leidenschaftlicher Smartphone-Fotograpf 😉 weswegen ich beim Zubehör überfragt bin und mich gern von dir beraten lassen möchte.
Was möchte ich fotographieren?
-> Landschaften (Berge, Gletscher, Gebäude von außen, usw.)
-> Langzeitbelichtung (Milchstraße)
-> Timelapseaufnahmen (Ebbe & Flut)
-> kleine Filme
-> Tele nur wenn es eine preiswerte Alternative über den Adapter gibt
Vielen Dank für deine Hilfe!
Stefan

Antworten
Alex

Alex 8. Mai 2018 um 16:47

Hallo Stefan,
coole Tour habt ihr da nach euren Prüfungen 2008 gemacht! Cool, dass du nicht mehr nur Smartphone Fotograpf sein willst 😉
Das freut mich, wenn du mich über meine Affiliate Links unterstützen willst :-). Aber wenn du woanders ein besseres Angebot findest kannst du natürlich auch dort zugreifen. (Ich habe gehört, dass es bei Media Markt zum Beispiel ab und zu Deals für 666€ mit 2 Objektiven, Karte und Tasche gibt).
1. Landschaften kannst du erstmal mit dem Kit-Objektiv fotogafieren. Das bietet dir genug Weitwinkel. Wenn du dich dann etwas mehr darauf spezialisieren willst, könntest du dir eine Weitwinkel-Festbrennweite kaufen, da diese schärfer sind und eine größere Offenblende bieten.
2. Langzeitbelichtungen sind auch mit dem Kit-Objektiv super möglich. Du brauchst lediglich ein Stativ. Dann die Belichtungszeit auf 20-30 Sekunden stellen und Selbstauslöser (2 Sekunden, damit die Kamera nicht verwackelt). Auch hier kann es sich lohnen zu einem besseren Festbrennweite zu greifen. Ich fotografiere zum Beispiel sehr gerne Milchstraßen mit dem 12mm F2.0 von Samyang*, da es nochmal etwas mehr Weitwinkel als das Kit bietet (das hat 16 mm) und mit einer Offenblende von F2.0 außerdem fast doppelt so viel Licht rein lässt (wodurch du mit einem niedrigeren Iso fotografieren kannst –> weniger Bildrauschen). Mit diesem Objektiv habe ich zum Beispiel diese Milchstraßen-Aufnahme geschossen
3. Eine eingebaute Timelaps funktion hat die A6000 leider nicht. Es gibt aber meines Wissens eine App, mit der du das machen kannst (die kostet aber ein paar Euro)
4. Kleine Filme gehen sehr gut wie ich finde, man hat aber ziemlich wenig Einstellungen.
5. Es gibt das ziemlich günstige 55-210 mm von Sony. Das soll aber keine sehr gute Qualität haben und ich fotografiere deshalb mittlerweile mit dem SEL70200G. Ansonsten könntest du schauen, ob du ein manuelles Tele-Objektiv gebraucht findest. So habe ich zum Bespiel ein 200mm F3.5 für 20€ abstauben können (mit dem ich einige Fotos auf meiner Südafrika-Reise geschossen habe)
Hoffentlich konnte ich deine Fragen soweit beantworten 🙂
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Katrin 8. Mai 2018 um 09:58

Hallo 🙂

ich besitze die Sony Alpha 6000 und fotografiere hauptsächlich auf Fernreisen. Im Juli geht es für mich nach Afrika und somit auch auf Safari.
Ich bin auch der Suche nach einem Objektiv, bei dem ich die ganzen wundervollen Tiere auch auf den Fotos später noch sehe. (So, dass es auch in einem Fotobuch noch gut zur Geltung kommt)
Gibt es ein Objektiv, dass Du empfehlen kannst, welches auch nicht zu teuer ist ( bis 300,–).
Ich danke für Deine Hilfe!

lg
Katrin

Antworten
Alex

Alex 8. Mai 2018 um 17:02

Hallo Katrin,

wow…da werde ich richtig neidisch (vor ca. 10 Monaten war ich selbst für 90 Tage in Südafrika. Hier siehst du ein paar Impressionen von der Reise).
Wenn du Tiere z.B. bei Safaris fotografieren willst, brauchst du ein Tele-Objektiv (das sind die Objektive, die viele Millimeter haben 😉 )
Leider sind auch genau das die Objektive, die sehr teuer sind.
Für die Alpha 6000 gibt es in diesem Preissegment eigentlich nur das SEL55210. Das eignet sich aber für deinen Einsatzbereich perfekt, bietet einen ordentlichen Zoom-Umfang und auch die Rezensionen auf Amazon* lesen sich ziemlich gut.
Liebe Grüße und ganz viel Spaß in Afrika!
Alexander

Antworten

Martina 9. Mai 2018 um 00:27

Hallo Alex,

leider kann ich bei deiner obigen Nachricht nicht direkt antworten, deshalb auf diesem Wege. Hoffe, du kannst sie zuordnen :-).
Meine letzte Nachricht habe ich zwischen Tür und Angel verfasst und sie war nicht ganz vollständig. Sorry.
Das Bild war in der Mitte schärfer, wurde aber zum Rand hin unscharf, so dass die Personen am Rand ziemlich „verpixelt“ und nicht mehr gut zu erkennen waren.

Ich habe aber so gut wie nicht gezoomt bei diesen Fotos.

Du sagst aber, dies ist normalerweise nicht so, richtig?

Ich hatte leider zu wenig Vorlauf zum testen, dies sollte ich wohl vor der nächsten Veranstaltung noch ausgiebiger tun.
Vielleicht hast du noch den einen oder anderen guten Tipp für mich?

Liebe Grüße und Danke

Martina

Das Bild war in der Mitte schärfer, zu den Rändern hin wurde es ab

Antworten

Dirk Nozulak 10. Mai 2018 um 23:08

Hallo Alex,
Habe soeben diese Seite hier entdeckt!
Vielen Dank für deine Arbeit.
Diese Auflistung ist wirklich das beste, was ich bisher gefunden habe!
Toll gemacht!
Werde mal nach Pentax Kmount Objektive Ausschau halten.
Hast Du vielleicht auch einen Tipp zur Sensorreinigung?
Liebe Grüße aus Essen
Dirk

Antworten
Alex

Alex 11. Mai 2018 um 18:03

Hallo Dirk,
sehr gerne. Bevor ich den Beitrag geschrieben hatte, war ich selbst auf der Suche nach so einer Auflistung und konnte als begeisterter Alpha 6000 Fan gar nicht glauben, dass das (selbst auf dem amerikanischen Markt) noch niemand gemacht hat.
Ich selbst habe auch zwei PK Objektive. Macht echt Spaß damit ein bisschen herumzuspielen (vor allem weil sie sehr günstig sind)…
Mit der Sensorreinigung habe ich mich bisher leider noch gar nicht beschäftige.
Schöne Fotografie-Seite hast du!
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Martina 12. Mai 2018 um 14:26

Hallo Alex,

ich stimme dir absolut zu – dein Bild ist qualitativ total ausreichend.
Bei mir war die Entfernung weiter, viele Menschen und die Lichtverhältnisse nicht ganz ideal.

Meinst du, für meine Zwecke wäre das 18135 geeigneter als das 18105? Bzw. welche Vorteile (oder auch Nachteile) siehst du beim 18135 dem 18105 ggü.?

Liebe Grüße

Martina

Antworten
Alex

Alex 16. Mai 2018 um 18:40

Hallo Martina,

Das 18-105 hat eine größere Offenblende, die ich persönlich sehr schätze, weil man so auch mit etwas Hintergrundunschärfe spielen kann und der ISO nicht so schnell in die Höhe schießt.
Dafür hat das 18-135 natürlich eine etwas weitere Brennweite und ich kann mir auch vorstellen, dass es etwas schärfer ist und das Bild nicht so sehr verzerrt. Aber für deinen Einsatzzweck wirst du das wahrscheinlich kaum merken 🙂

Wenn ich vor der Entscheidung stünde, würde ich mich wahrscheinlich wieder für das 18-105* entscheiden.
Aber jeder hat natürlich andere Vorlieben :-)…Am Ende musst du dich für eins entscheiden. Aber ich bin mir sicher, dass du mit beiden Gläsern schöne Bilder schießen kannst 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Martina 16. Mai 2018 um 20:07

Hallo Alex,

Danke für deine Antwort.

Ich kann mich den anderen nur anschließen – diese Seite ist absolut hilfreich, den Weg durch den Objektiv-Dschungel zu finden :-). 1 mit *

Liebe Grüße

Martina

Antworten
Alex

Alex 18. Mai 2018 um 10:19

Hallo Martina,
super. Das freut mich immer wieder. So macht es noch mehr Spaß immer neue Artikel zu schreiben.
Bald gibt es einen neuen und sehr ausführlichen Test über die Alpha 6000 🙂
Viele Grüße

Antworten

Volker 15. Mai 2018 um 19:07

Hey!
Unfassbar hilfreicher Artikel. Danke für deine Mühe und gut das es so motivierte Berater wie dich gibt.
Nun zu meiner Frage und hoffentlich zu einer Kaufempfehlung durch dich:
Ich Reise seit 2 Jahren mit der Sony Alpha 6000 um die Welt. Ich besitze bloß das SELP18105G, welches mir bisher treue Dienste erwiesen hat. Im Juli werde ich für ein paar Wochen durch Kenia ziehen und neben einigen Bergtouren wird auch die Safari in einigen Parks im Mittelpunkt stehen. D.h. Tierfotografie auf mit unter weite Entfernungen. Es wäre große klasse wenn du mir hierfür deine Spitzenempfehlungen geben könntest, vielleicht sogar in verschiedenen Preisklassen. DANKE!!

Antworten
Alex

Alex 16. Mai 2018 um 18:54

Hallo Volker,
danke für dein Lob. Freut mich, wenn ich dir bei der Objektivwahl etwas weiterhelfen kann :-).
Da sind wir in einer sehr ähnlichen Situation. Ich selbst habe auch das SEL18105 und war auch letztes Jahr in Südafrika auf Safari unterwegs und habe mit Option sehr viele schöne Bilder schießen können. Mittlerweile besitze ich Option 3 und bin mit dem Upgrade sehr zufrieden.

Option 1 (~50€): Mit etwas Glück findest du ein manuelles Film Objektiv auf Ebay Kleinanzeigen für den PK Mount oder einen anderen Mount. Ich selbst habe für 30€ (+20€ Adapter) eine 200mm Festbrennweite mit F3.5 gefunden, mit der ich sehr zufrieden war und viele schöne Bilder auf den Safaris schießen konnte. Nur zu empfehlen, wenn du etwas Experimentierfreudig bist 😉

Option 2 (~235€): Das günstige Kit-Teleobjektiv von Sony: 55-210 mm F5.6 – F6.3*

Option 3 (~900€): Das SEL70200 mit Blende F4. Ich selbst habe das Glas seit 2 Monaten und bin sehr begeistert. Der höhere Preis rechtfertigt sich einfach in Sachen Bildqualität, Verarbeitungsqualität und Autofokus. Außerdem ist es ein Vollformat-Objektiv. Das heißt, wenn du später mal vor hast auf eine Vollformat-Systemkamera von Sony umzusteigen, kannst du das Objektiv weiter nutzen. Auf Ebay findest du es gebraucht in gutem Zustand für ~900€.

Option 4 (~2.500€): SEL-100400GM*

Wenn noch Fragen offen sind, einfach nachfragen 😉
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Ackermann Edgar 15. Mai 2018 um 21:11

Hallo mit Anfrage!
Bedanke mich vorerst jedoch für die informativen Ausführungen. Habe heute nun kurz vor dem Urlaub meine Sony Alpha 7r zur Reparatur bringen müssen. Suche einen Ersatz als Zweitkamera unter der Nutzung meiner Objektive der Sony Alpha 7r. Wie z.B. das Sony SEL 100-400. Habe nun hier die Sony Alpha 6000 gefunden und würde diese bei möglichem Einsatz der vorhandene Objektive kaufen. Gruß Edgar

Antworten
Alex

Alex 16. Mai 2018 um 18:58

Hallo Edgar,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir etwas weiterhelfen konnte!
Sehr unglücklich, dass deine A7r direkt vor dem Urlaub kaputt ist.
Deine vorhandenen Objektive kannst du mit einer Alpha 6000 natürlich alle weiter benutzen, jedoch mit dem Unterschied, dass die Alpha 6000 auf einen APS-C Sensor setzt und deshalb einen Crop-Faktor von 1,5 hat.
Das bedeutet, dass dein 100-400 mm dann eine äquivalente Brennweite von 150-600 mm hat.
Direkt bei mir kaufen kannst du die Alpha 6000 aber nicht 😀
Viele Grüße
Alex

Antworten

Ackermann Edgar 16. Mai 2018 um 19:52

Alex, kann es kurz machen.
Bedanke mich für die Unterstützung.
Habe nun auch die Alpha 6000 bestellt. Mit der Umrechnung habe ich dann für die Tierfotografie auch Vorteile.
Edgar

Antworten
Alex

Alex 18. Mai 2018 um 10:18

Hallo Edgar,
sehr gerne. Viel Spaß auf deiner Reise!
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Denny 16. Mai 2018 um 11:24

Hey Alex 🙂

Ich bin noch Anfänger und besitze eine Sony Alpha 6000 mit dem Kit-Objektiv 18-55mm und möchte mir natürlich jetzt mal was neues gönnen! 😛

Ich interessiere mich für Landschaft, Astro,(sprich Sterne und Milchstraße) Portrait und Streetfotografie!

Wie ist deine Meinung zu dem Sigma 16mm 1.4? (Kosten ca. 400 Euro)
Bzw. würde sich diese Objektiv für meine Ansprüche und Interessen rentieren?
Ich pendle mit dem Gedanken zwischen Sigma 16mm 1.4 und dem Samyang 12mm 2.0.

Wo liegen Vor und Nachteile bei diesen 2 Objektiven?
Was wäre deiner Meinung nach besser bzw. hättest du noch eine Option „C“ für mich in dieser Preisklasse?

Vielen Dank im Voraus und schönen Tag noch! 🙂

LG Denny

Antworten
Alex

Alex 16. Mai 2018 um 19:06

Hallo Denny,
das Sigma eignet sich schon sehr gut für Landschaftsaufnahmen und Astro-Aufnahmen. Ich selbst fotografiere oft mit dem 12 mm Samyang, einfach weil ich den krasseren Weitwinkel-Look sehr mag. Aber, wenn dir 16 mm genügen (das kannst du ja einfach mal mit deinem Kit-Objektiv testen) dann würde ich dir zum Sigma raten, da es ungefähr gleich teuer ist, einen Autofokus hat und eine größere Offenblende.
Für Portraits (und auch die Street-Fotografie) würde ich dir jedoch eher kein Weitwinkel empfehlen.
Hier wäre eine Normal-Festbrennweite oder eine Portrait-Festbrennweite für dich das richtige.

An deiner Stelle würde ich also erstmal zum Sigma 16mm F1.4 greifen und wenn du noch eine Festbrennweite für Portraits suchst (wahrscheinlich hauptsächlich wegen der schönen Hintergrundunschärfe) kannst du dir zum Beispiel mal das 50mm F1.8* anschauen.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Dir auch einen schönen Tag!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Kim 16. Mai 2018 um 15:55

Hi Alex,
ich habe vor ein paar Tagen deine Seite entdeckt, sie gefällt mir sehr gut! Es sind super hilfreiche Tipps dabei!

Gestern habe ich die Sony Alpha 6000 mit dem Sony SEL-35F18 Objektiv bestellt. So komme ich wegen des Crop-Faktors ja auf eine Brennweite von 52mm.
Jetzt bin ich am zweifeln, ob das auch die richtige Wahl war, oder ob ich nicht doch eine 50 mm Festbrennweite hätte nehmen sollen. Dann wäre man ja aber schon bei einer Brennweite von 75mm.
Welche Brennweite ist für Portraitfotografie wohl besser geeignet, bzw. wie unterscheiden sie sich hinsichtlich der Brennweite?
Mich würde deine Meinung hierzu sehr interessieren.

Liebe Grüße,
Kim

Antworten
Alex

Alex 16. Mai 2018 um 19:10

Hi Kim,
danke für dein Lob 🙂

Freut mich sehr, dass ich dir etwas weiterhelfen konnte!
Wenn du die A6000 nur mit dem 35mm Objektiv hast, würde ich das an deiner Stelle erstmal behalten, da Normal-Objektive die Linsen sind, mit denen du am meisten „Variabilität“ hast.
Wenn du eher Head-Shots machen willst ist ein 50 mm oder noch etwas mehr wahrscheinlich schon besser. Aber mit dem 35 mm Objektiv kannst du auch sehr schöne Portraits mit einer schönen Hintergrundschärfe machen.
Vielmehr kommt es auf den Fotografen (also auf dich!) und auf deine Kreativität an ;-)!
Also einfach mal ein bisschen ausprobieren und viele schöne Fotos schießen. Ich glaube du hast nichts falsch gemacht.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Kim 22. Mai 2018 um 15:00

Danke für deine schnelle Antwort Alex!
Wahrscheinlich muss ich es einfach ausprobieren und schauen wie es mir gefällt. Ich kann mir eben den Unterscheid der beiden Objektive von der Brennweite nicht so gut vorstellen.
Und da ich dachte 50mm wären für Portraits die Standard Brennweite, hab ich mich an der A6000 für das 35mm entschieden.
Aber am Ende ist es wohl auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und man muss es einfach ausprobieren 🙂

Eine andere Frage habe ich noch: Nutzt du generell Filter zum Schutz an deinen Objektiven? Ich möchte mir für das 35mm gerne einen UV-Filter kaufen, bevor ich es zum ersten Mal nutze.
Dafür eignet sich an einem Normal- oder Portrait Objektiv doch am ehesten ein guter UV-Filter oder? Da dieser zur heutigen Zeit ja mehr nur eine Schutzfunktion hat und bis auf das er weniger Licht rein lässt nichts am Bild verändert?

Antworten
Alex

Alex 22. Mai 2018 um 19:10

Sehr gerne Kim 🙂
…ja das ist definitiv eine Sache des eigenen Gechmacks und du wirst mit beiden Brennweiten schöne Portraits schießen können. Tatsächlich wird oft gesagt, dass 50mm der Standard für Portraits ist. Ich persönlich schieße in den letzten Wochen aber mittlerweile sogar mit umgerechnet mindestens 105 mm (mit dem 70-200mm F4) und finde das sehr gut. Aber da hat jeder seine eigenen Ansprüche 🙂
Zu den Filtern: Ja genau UV-Filter werden bei digitalen Sensoren eigentlich nur noch zum Schutz verwendet. Ich persönlich nutze fast alle meine Objektive ohne Filter. Einfach aus dem Grund, dass das Glas von einem Objektiv sehr resistent ist und schlechte, bzw. günstige Filter die Optik schnell zerstören können. Das heißt, es macht nur wenig Sinn, sich für 300€ eine hochwertige Festbrennweite zu kaufen und dann ein 7€ einen Filter vorne drauf zu schrauben.
Aber wenn du gut mit deinem Glas umgehst, sollte du dir darüber keine Gedanken machen müssen. Deshalb benutzen auch die meisten Profis meines Wissens nach keine Filter zum Schutz.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anke 21. Mai 2018 um 18:14

Hallo Alex, bin jetzt von Sony Alpha 6000 auf 7ii umgestiegen und suche ein gutes aber keine 1500€ teures telezoom. Kann auch ein fremdes mit Adapter sein. Vielleicht 70-300mm oder ähnliches. Kannst du mir etwas gutes empfehlen? Ich weiß, dass ist alles ein wenig allgemein gehalten, aber besser weiß ich es auch nicht.
Liebe Grüße Anke

Antworten
Alex

Alex 22. Mai 2018 um 18:44

Hallo Anke,
dann würde ich dir ein adaptiertes manuelles Objektiv empfehlen. Nachdem was ich gelesen habe, lohnt es sich preislich eigentlich nicht wirklich Fremdobjektive zu adaptieren mit einem Autofokus-Adapter.
Aber wenn du eine Lösung willst die von der Performance zu deiner Sony Alpha 7 ii passt, würde ich dir eine Linse von Sony empfehlen, auch wenn sie etwas teurer sind. Gutes Glas kostet eben Geld 😉
Viele Grüße
Alex

Antworten

Conni 22. Mai 2018 um 17:01

Hallo ich habe eine Alpha 6000 bin noch anfänger. Ich habe das Kit Objektiv und das 55 -210. ich suche aber ein Objektiv wo ich mit zoomen kann. landschaftsaufnahmen , aber auch mal eine Blume oder ein Schnappschuss mit aufnehmen kann. Wäre da das 18 -105 zu empfehlen

Antworten
Alex

Alex 22. Mai 2018 um 19:18

Hallo Conni,
du meinst ein Objektiv, mit dem du nicht nur zoomen kannst, sondern dass du in vielen unterschiedlichen Situationen benutzen kannst?
Genau, dann würde ich dir zu einem Standard-Zoom raten.
Meine Empfehlung wäre hier, entweder das 18 – 105 F4*, der das 18-135 F3.5 – F5.6* 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Ramona 25. Mai 2018 um 19:50

Gibt es eine günstigere Alternative zum Sony E 18-200mm? Evtl von einem anderen Hersteller? Den nach allem was ich nun weiss, denke ich, wäre das Reise-Zoom Objektiv die beste Wahl…

Antworten
Alex

Alex 28. Mai 2018 um 14:31

Hi Ramona,
mit einem Reisezoom hat man tatsächlich sehr viel Flexibilität und es eignet sich meiner Meinung nach gerade für Einsteiger gut, die (naja…wie es der Name schon sagt) viel auf Reisen unterwegs sind 🙂
Wie du auch im Artikel nachlesen konntest gibt es genau 2 Reisezooms für die Alpha 6000: Einmal das von Sony und das günstigere 18-200mm von Tamron*, das ich dir auch empfehlen würde, da es ein besseres Preis-Leistungsverhältnis hat.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jana 26. Mai 2018 um 07:46

Lieber Alex,
Vielen lieben Dank für deine Übersicht.
Ich verbringen schon die ganze Woche auf dieser Seite. 😊
Ich habe folgendes Problem. Ich wurde gefragt ob ich die Bilder auf der Hochzeit von meinen Schwager machen könnte, allerdings fehlt mir dafür noch ein passendes Objektiv.
Ich besitzte das Standart Sony 16-50mm und das Sigma 60 mm f2,8 und würde gern noch ein Allrounder für die Feier mir zulegen.
Ich dachte an das sony 18-135mm oder das 18-105mm. Oder hättest du noch einen anderen Vorschlag. Vielen lieben Dank. 😉

Antworten
Alex

Alex 28. Mai 2018 um 14:43

Liebe Jana,
sehr gerne 🙂 Freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte. (du treibst dich ja schon ziemlich früh auf meiner Seite rum)
Wow… das ist für mich eine große Ehre, dass du dich schon so lange hier aufhälst!
Ich habe auch erst vor einer Woche meine erste Hochzeit fotografiert. Ist echt ein cooles Erlebnis (aber kann auch etwas anstrengend sein… wir haben über 9.000 Bilder geschossen :D)
Das perfekte Objektiv gibt es natürlich nicht unbedingt. Professionelle Hochzeitsfotografen kommen meistens mit einem Equipment was über 10.000€ Wert ist.
Ich habe die meiste Zeit das 18-105 auf der Feier verwendet. Für eine Hochzeit müssten die 105mm Brennweite eigentlich locker ausreichen und du hast den Vorteil, dass du mit Blende F4 doch noch etwas mehr Bokeh bekommst als mit dem 18-135.
Bilder mit einem sehr verschwommenen Hintergrund, also einem großen Bokeh, kommen gerade bei solchen Veranstaltungen immer gut an. Also könnte das 50mm F1.8 zum Beispiel eine Überlegung Wert sein. Aber mit dem 60mm F2.8 bekommst du ja sicherlich auch schon etwas Hintergrundunschärfe.
Liebe Grüße und ganz viel Spaß auf der Hochzeit!
Alex

Antworten

Hermann 27. Mai 2018 um 14:34

hallo, bin relativ neu in der Hobbyfotographie, mache aber gerne Sschnappschüsse und Makroaufnahmen.
Besitze eine geschenkte Sony alpha 57 mit verschiedenen Objektiven aus Minolta Zeiten, welche auch perfekt auf das Sony Gehäuse der Alpha 57 passen. Leider fehlt mir noch ein wirklich gutes Makro Objektiv für diese Alpha 57. Ich weiß, ist nicht das neueste Modell, aber um Erfahrung und Übung zu sammeln bestimmt auch nicht soooo schlecht, oder ?
Was würdest Du mir dazu empfehlen, falls Du zu Dieser kamera überhaupt was sagen kannst und willst.
Ich jedenfalls würde mich über eine Antwort und Stellungsnahme dazu sehr freuen.
LG Hermann

Antworten
Alex

Alex 28. Mai 2018 um 15:20

Hallo Hermann,
leider kann ich dazu keine Stellung nehmen, da ich mich (bisher) nur mit den Systemkameras von Sony beschäftigt habe. Die Funktionieren nur mit E-Mount Objektive (oder EF-Mount, F für Full-Frame). Sony Spiegelreflexkameras setzen auf den A-Mount. Hier und hier habe ich eine Liste mit den besten A-Mount Objektiven für dich gefunden 🙂
Viele Grüße und viel Spaß bei der Suche 🙂
Alex

Antworten

Alexandra 27. Mai 2018 um 23:33

Hi Alex,
danke für den tollen Beitrag!
Ich habe mir die a6000 gekauft und überlege jetzt welches Objektiv am besten für mich wäre..
Ich möchte gern Menschen fotografieren. Zum Beispiel Pärchen oder Familien in der Natur (also Portraits aber auch weiter weg). Außerdem möchte ich Babys drinnen fotografieren.
Was würdest du mir empfehlen?
Viele Grüße
Alexandra

Antworten
Alex

Alex 28. Mai 2018 um 15:25

Hallo Alexandra,
dafür würde ich dir eine offenblendige Festbrennweite empfehlen.
50mm ist eine super Brennweite für Portraits und mit einer großen Offenblende (wie F1.8) bekommst du zum einen eine schöne Hintergrundunschärfe und außerdem mehr Licht, damit deine Fotos in Räumen nicht so verrauschen.
Hier kannst du dir das Objektiv auf Amazon ansehen.*
Viele Grüße und viel Spaß beim Fotografieren 🙂
Alex

Antworten

Stefan 31. Mai 2018 um 18:37

Hei Alex,
erst einmal gehen Probs raus an dich und deine webseite. vielen lieben Dank dafür.
Ich würde die a 6000 gerne zum filmen UND zum Fotos machen benutzen und habe gerade eben so das Geld um mir die Kamera momentan im Angebot zu kaufen bei dem Elektroplaneten.
(ca 500€). welches Objektiv würdest du mir zum REINEN Filmen emfehlen?

Antworten
Alex

Alex 2. Juni 2018 um 12:11

Hi Stefan,
danke für dein Lob. Freut mich immer sehr, wenn ich anderen Hobby-Fotografen ein wenig weiterhelfen kann!
Dann hole dir die Alpha 6000 mit dem Kit-Objektiv und probiere ein bisschen damit rum.
Zum Filmen können natürlich viele Objektive brauchbar sein. Meiner Meinung nach würde es für die meisten als nächstes Sinn machen eine offenblendige Festbrennweite zu holen, damit du ein bisschen mit der Hintergrundunschärfe spielen kannst. Je nachdem, wie du filmst, könnte ja auch ein manuellen Samyang/Walimex Objektiv für dich interessant sein (da diese sehr preiswert sind, aber eben keinen Autofokus haben).
Deshalb hätte ich erstmal an eins der beiden Gläser gedacht:
Sigma 16mm F1.4 (~410€)* Mit Autofokus
Samyang 21mm F1.4 (~333€)* Ohne Autofokus!
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

benny 6. Juni 2018 um 22:21

Hallo Alex,

ich bin der komplette Anfänger in dem Bereich.
Vielen Dank für deine Auflistung.
Ich frage einfach mal direkt.
Momentan habe ich eine Canon G7X.
Ich bin Fitness Instagrammer und mache viele Fotos und Videos.
Also die Canon ist ganz ok für Vlogs usw.
Jetzt bin ich aber auf der suche nach einer Kamera die super Videos macht und richtig gute Bilder machen kann. Momentan machen wir die Instagram Bilder nämlich mit dem IPhone X.
Diese sind ganz gut aber wir möchten einfach noch eine Schippe drauflegen.
Jetzt ist meine Frage findest du es eine gute Idee dann eine Sony Alpha 6000 zu kaufen mit zwei guten Objektiven, einmal für Fotos und einmal für Videos.
Oder reicht diese Kamera dafür gar nicht aus und ich soll noch was besseres kaufen?

Wäre super froh wenn du mir helfen könntest.

LG Benny.

Antworten
Alex

Alex 8. Juni 2018 um 13:36

Hi Benny,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir mit der Auflistung ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Ich habe mir die Bilder auf deinem Insta-Account gerade ein bisschen genauer angesehen. Coole Bilder. DU hast ja schon einige Follower!
Zu 99% schießt du Bilder in sehr guten Licht-Situationen. Das bedeutet, du brauchst nicht unbedingt eine sehr guten Body (da sich diese dadurch auszeichnen, dass sie in dunklen Lichtsituationen auch noch sehr gute Fotos machen).
Meiner Meinung nach wird ein schönes Bokeh deine Bilder auf das nächste Level bringen. (Also Bilder mit einer geilen Hintergrundunschärfe…Das was das iPhone X versucht mit dem Portrait-Modus digital nachzubilden)
Wie du vielleicht weißt, brauchst du für ein schönes Bokeh Objektive mit einer großen Offenblende (also einem niedrigen F-Wert, wie F1.8)
Festbrennweiten sind dafür sehr gut geeignet.
Wie du also auch schon vorgeschlagen hast, werden zwei Festbrennweiten Sinn machen. Zum Filmen eine moderate Weitwinkel-Festbrennweite und für Portraits eine Festbrennweite mit 50 oder 85 mm.
Zum Filmen würde ich dir deshalb das 16mm F1.4* von Sigma empfehlen und für Portrait-Aufnahmen das 50mm F1.8*
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Mario 10. Juni 2018 um 21:37

Hallo Alex, danke für die Mühe der Auflistung aller Objektive.
Ich habe eine A6000 und hab bis jetzt schon ein paar ganz nette Aufnahmen gemacht. Ich würde sehr gerne mehr Astro Aufnahmen machen und bessere Ergebnisse als mit dem Kit erzielen. Meine Frage: Samyang 12mm 2.0 vs Sigma 19mm 2.8. Wie groß ist der Unterschied bei der Lichtempfindlichkeit? Gebraucht bekommt man das Sigma meist um unter 150€, das Samyang ist ja trotzdem deutlich teurer. Bzw. wie groß ist der Unterschied überhaupt zwischen dem Kit 1650 und dem Sigma bzw. dem Samyang?

Zudem noch eine Frage: ich hab mir mal die Neewer Makroringe gekauft und finde es eine nette Spielerei. Zusätzlich zum Weitwinkel möchte ich gerne eine Portraitlinse…entweder SEL50mm oder das Sigma 60mm. Weißt du zufällig ob ich, wenn ich die Festbrennweite mit den Makroringen verwende, unbedingt einen Stabi brauche oder ob die Bilder auch ohne scharf werden? Danke schon mal und liebe Grüße aus Österreich 😉

Antworten
Alex

Alex 12. Juni 2018 um 16:52

Hallo Mario,
sehr gerne 🙂
Von F2.0 zu F2.8 ist es eine ganze Blende unterschied. Das heißt anstatt F2.8 und ISO 1.600, könntest du mit F2.0 mit ISO 800 fotografieren, was schon einiges ausmachen kann.
Eine „Foto-Cheatcard“ bietet dafür eine ganz gute Übersicht 🙂
(Ideal wäre natürlich ein F1.4 Objektiv. Hast du schon mal an das Sigma 16mm F1.4* gedacht?
Ich persönlich habe das Samyang aber das 19mm F2.8 nicht (sondern „nur“ das Sigma 30mm F2.8). Die Sigmas sind für den Preis schon extrem scharf. Aber auch das Samyang ist ziemlich scharf (wenn man den richtigen Fokus trifft) und ich persönlich merke von der Schärfe her auch hier einen großen Unterschied im Vergleich zum Kit-Objektiv.
Puh…ob du dann einen Stabi brauchst kann ich dir ehrlich nicht sagen. Wenn du mit Stativ fotografierst dürfte das keinen Unterschied machen.
Aber ohne Stativ wirst du eine deutlich kürzere Belichtungszeit brauchen. Also würde ich einfach mal spontan sagen, dass du mit dem 60mm und einem 2x Makro-Ring eine Belichtungszeit von mindestens 1/120 ~ 1/200 Sekunde brauchst. Aber einfach mal ausprobieren 🙂
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen!
Viele Grüße
Alexander

Antworten

Nicole Mundhenk 14. Juni 2018 um 21:56

Hallo Alex,

Ich bin inzwischen im Besitz der Alpha 6000 und sehr glücklich damit!
Ich habe gemerkt, dass ich besonders gern kleine Details aufnehme, kleine Blüten und ähnliches, und mich mit der Makrofotografie beschäftigt. Ich habe mir auch das 50mm Makro von Sony zugelegt. Aber es reicht mir nicht. Ich würde gern das Motiv sehr viel vergrößerter abbilden.
Bei der Recherche bin ich auch sehr viel technisches gestoßen, dass sich mir nicht im Ansatz vollständig erschließt.
Hast Du einen Tipp für mich, was ich objektiv mäßig brauche oder wo ich mich am besten schlau mache?

Liebe Grüße und herzlichen Dank,
Nicole

Antworten
Alex

Alex 15. Juni 2018 um 12:45

Hi Nicole,
cool, das freut mich :-)!
Ich kenne mich leider fast gar nicht mit der Makro-Fotografie aus.
Ich kann mir aber vorstellen, dass 50mm etwas wenig sind. Hast du mal versucht extrem nahe dran zu gehen? Oftmals ist dafür ein Stativ die beste Wahl, damit man auch den Fokus trifft.
Ansonsten könnte dir vielleicht ein Makro-Objektiv mit größerer Brennweite weiterhelfen, wie das 100mm F2.8 von Symang*
Auf YouTube gibt es übrigens super interessante Videos zu der Makro Fotografie allgemein. Vielleicht findest du dort etwas hilfreiches 🙂
https://www.youtube.com/watch?v=s1HXbuLdhIM&list=PLcG3ThmJlUw4UZKgMadhg5AdWTyHu-OPs
Viele Grüße
Alex

Antworten

Michael 16. Juni 2018 um 21:27

Ich habe eine Sony a6000 und meine Frage ist, welches objektiv für die Landschaftsfotografie am besten geeignet ist? ( 400-700 Euro).

Antworten
Alex

Alex 17. Juni 2018 um 13:48

Hi Michael,
das kommt ganz darauf an, was für Arten von Landschauftsaufnahmen du schießen willst.
Manche Lanschaftsaufnahmen setzen auf Ultra-Weitwinkel, manche benutzen einfach ein Standardzoom und manche ein Tele-Objektiv.
Fangen wir vielleicht doch mal so an:
Was stört dich zurzeit an deinem Kit-Objektiv :-)?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jan 18. Juni 2018 um 15:35

Hallo Alex,

gibt es deiner Meinung nach irgendein Objektiv für die a6000, das günstig ist (bis ca. 200€), sich für verschiedene Situationen eignet, vor allem Städte und Landschaft, und als Ergänzung zum Kit-objektiv sinnvoll oder notwendig ist?

Viele Grüße
Jan

Antworten
Alex

Alex 19. Juni 2018 um 17:53

Hi Jan,
wenn du unbedingt unter 200€ bleiben willst, gibt es meiner Meinung nach 3 Möglichkeiten:
1. Eins der 3 2.8 Sigma-Brennweiten (die eine sehr gute Bildqualität habe). Hier auf Amazon ansehen*
2. Eins der manuellen Objektive in der Liste. Komplett manuelle Linsen, wie zum Beispiel eins der Meike Objektive. Diese Linsen verzichten auf einen Autofokus, einen Bildstabilisator und auf die gesamte Elektronik, weshalb sie oft schon für unter 100€ oder 200€ zu haben sind.
3. Sogenanntes „Altglas“. Also gebrauchtes Glas von älteren Filmkameras, das dann mit einem Adapter angebracht wird. So konnte ich zum Beispiel ein 50mm F1.4 Objektiv für 30€ kaufen. Adapter kosten in der Regel nicht mehr als 20€. Mehr Infos dazu findest du im letzten Kapitel dieses Blog-Beitrags 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Reiner 22. Juni 2018 um 18:55

Hallo,

Erstmal sehr schöner Bericht!

Ich habe auch eine Sony Alpha 6000 und bin auf der Suche nach einem neuen Objektiv und da möchte ich dein Angebot annehmen und mich von dir beraten lassen.

Momentan habe ich das Sony SEL50F18 Objektiv drauf. Aber es eignet sich für mich nicht so gut, da ich oft Bilder im Fitnessstudio mache und ich da einfach immer sehr weit weg muss und im Fitnessstudio ist es ja eigentlich meistens etwas enger. Deshalb bin ich auf der Suche nach einem neuen Objektiv, welches ich immer drauf lassen kann.

Ich bin Influencer und möchte es mir einfacher machen mit einem anderen Objektiv. Hauptsächlich werden mit dem Objektiv Bilder von mir im Fitnesstudio gemacht, aber es sollen auch mal Bilder von mir draußen in einer Fußgängerzone gemacht werden. Ab und zu würde ich auch gerne mal ein Selfie machen. Das Objektiv soll für all diese Anwendungen gestochen scharfe Bilder machen.
Was für ein Objektiv könnten Sie mir für diese Anwendungen empfehlen?

Vielen Dank

Antworten
Alex

Alex 24. Juni 2018 um 12:32

Hallo Reiner,
sehr gerne. Freut mich, dass ich dir helfen konnte!
An sich brauchst du also ein Objektiv mit einem großen Brennweiten-Umfang.
Wie sieht es denn mit dem mit dem SELP1650 aus? Hast du das schon?
Weil dann könntest du das Standard-Zoom die meiste Zeit verwenden. Wie du weißt, liegt der Vorteil einer offenblendigen Festbrennweite darin, dass du eine schöne Hintergrundschärfe bekommst.
Je nachdem sollte die Schärfe des Kit-Objektivs für deine Verwendungszwecke eigentlich ausreichen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Leonard 25. Juni 2018 um 14:32

Hallo Alex,
vielen Dank für die tolle Übersicht.
Ich habe meine a6000 schon eine Weile und habe nur das 18 105mm G PZ f4 von Sony. Jetzt will ich eine Festbrennweite und es soll auf eine zwischen 30 und 50mm hinauskaufen. Einfahc für das täglich Street Fotografieren und um ein paar Portraits zu machen, vielleicht.
Da ich nicht so viel Geld zur Verfügung habe wollte ich mir eigentlich das 30mm f2.8 holen da das so günstig und gut ist außerdem ist da die größe auhc toll. Jetzt lese ich aber ganz oft das das Sigma 30mm f1.4 oder das Sony 35mm f1.8 auch gut sein sollen.
Was empfiehlst du mir?

Lg Leonard

Antworten
Alex

Alex 25. Juni 2018 um 17:38

Hallo Leonard,
freut mich, dass ich dir ein wenig helfen konnte. Danke für dein Lob 🙂
Ich selbst hab auch das 30 mm F2.8 von Sigma. An sich ist es ein schönes kompaktes Objektiv, das sehr scharf ist. Aber Leider ist F2.8 auf 30mm nicht soo besonders um ein schönes Bokeh bei Portraits zu bekommen. Da bekommst du mit dem 18-105 F4 ein deutlich schöneres Bokeh (bei 105 mm und F4).
Deshalb würde ich dir eher zum SEL35F18* raten, da es deutlich lichtstärker ist.
Ich selbst konnte das 35 F1.8 und das 30mm F1.4 von Sigma leider noch nicht direkt vergleichen, aber da gibt es ein paar interessante YouTube Videos, in denen die Version von Sony eine kleinen Vorsprung hat, aufgrund des integrierten Bildstabilisators (und ich glaube einer besseren Autofokus-Performance).
Also meine Empfehlung: Kaufe dir das Sony 35mm F1.8.
Wenn dir das zu teuer ist, dann ist das 30mm F2.8 (oder evtl auch das 60mm F2.8) eine preiswerte Alternative. Aber eine schönere Hintergrundschärfe wirst du damit nicht bekommen als mit deinem SEL18105. (dafür sind sie aber kompakter und auch schärfer…das SEL18105 ist meiner Meinung nach schon ziemlich „unscharf“)
…Wie auch immer, hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Leonard 26. Juni 2018 um 15:26

Vielen Dank für deinen Rat, ich denke es wird auf das 35mm hinauslaufen, höre bzw lese ganz oft wie gut es sein soll. Und so viel größer als das 30mm f3.8 ist es ja auch nicht

Antworten
Alex

Alex 2. Juli 2018 um 11:53

Sehr gerne Leonard 🙂
Ja ich habe bisher auch viel gutes gehört und 30 mm sind nunmal auch eine super Brennweite, um einfach ein bisschen rumzuspielen und in die Fotografie rein zu kommen.

Antworten

Immanuel Dietrich 30. Juni 2018 um 10:36

Ich überlege mir ein neues Objektiv für meine Alpha 6000 zu besorgen. Hierbei bin ich auf das Samyang 35/1,4 Objektiv e mount gestoßen. Hier die Frage. Ist die Anforderung für die Kamera gegeben? Ober kann man nicht jedes e muont benutzen.

Antworten
Alex

Alex 2. Juli 2018 um 11:59

Hi Immanuel,
Im Allgemeinen gilt: Wenn das Objektiv für E-Mount konzipiert ist, passt es natürlich auch an jegliche E-Mount Kameras.
Bei de Samyang Objektiven solltest du aber aufpassen, da die meisten Objektive des chinesischen Herstellers ohne jegliche Elektronik geliefert kommen.
(Das heißt: Kein Bildstabilisator, keine Blendenübertragung und vor allem: KEIN AUTOFOKUS.)
…Nur, falls du das noch nicht wusstest 😉
Ansonsten kann ich die Samyang-Objektive empfehlen. Ich habe viel gutes gehört und bin selbst ein stolzer besitzer des Samyang 12mm F2.0, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Viele Grüße
Alex
P.S.: Oder hast du dieses neue Samyang Objektiv* gemeint? Weil das hat einen eingebauten Bildstabilisator und kann problemlos an der Alpha 6000 benutzt werden (obwohl es eigentlich für Vollformat ist).

Antworten

Harald Dröge 1. Juli 2018 um 16:49

Hallo Alex
Ich habe die NEX 5 die sehr gute Fotos gemacht hat.
Wegen des fehlenden Suchers habe ich mir die A 6000 zugelegt.
An Objektiven habe ich 3,5 – 6,3 / 18 – 200,
1,8/50, 2,8/16 mit Ultra Wide Converter x0,75 und Fisheye Converter .
Ich mache sehr gerne Landschaftsaufnahmen teste auch Fotos durch Kristallkugel Kristallkugel oder Prismen.
Meine Frage
Benötige ich zusätzliche Objektive bzw. zu welchen rätst Du mir (ggf. Änderung meiner Objektive).
DANKE FÜR DEINE ANTWORT

Antworten
Alex

Alex 2. Juli 2018 um 12:06

Hallo Harald,
welche Objektive man braucht ist aus Erfahrung immer eine ziemlich persönliche Entscheidung.
Jeder hat andere Ansprüche.

Deshalb würde ich mal anders herum fragen: Vermisst du etwas bestimmtes?
Sind dir deine Bilder nicht scharf genug?
Haben deine Bilder für dich nicht genug Bokeh?
Oder hättest du gerne mehr Weitwinkel / mehr Tele?

Als enthusiastischer Landschaftsfotograf hat es mir zum Beispiel das Samyang 12mm F2.0* zum Beispiel ziemlich angetan, da es mit 12 mm einen sehr coolen Ultraweitwinkel-Look bietet. Und man außerdem mit der Blende von F2.0 sogar im Weitwinkel-Bereich mit etwas Hintergrundunschärfe spielen kann und es sich aufgrund der großen Lichtstärke außerdem sehr gut eignet um Nachtaufnahmen zu machen. Aber als ich mir das Objektiv vor ca. 2 Jahren kaufte, hatte ich nicht das 16mm F2.8. Also wäre der Unterschied für dich vlt nicht ganz so trivial.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Robert 8. Juli 2018 um 18:46

Ich nutze mittlerweile die A6300 und vorher langezeit die Sony Alpha 6000. Dementsprechend hab ich auch viel Erfahrung mit diversen E-Mount Objektiven gesammelt.
Hier meine Empfehlung:

– SAMYANG 12mm f.2.0 – Echt super für die Landschaftsfotografie

– Sigma 30mm f1.4 – Bester Allrounder / für Portraits / Landschafts / Architektur / Street geeignet

– SEL 50mm f1.8 – super für Portraits

– SEL 18-135 – leichtes/kompaktes Reisezoom

Antworten
Alex

Alex 9. Juli 2018 um 11:31

Danke für deine Tipps.
Vom Samyang 12 mm bin ich auch sehr begeistert 🙂

Antworten

Gregor B. 11. Juli 2018 um 23:42

Danke für die Übersicht!
Ich suche für die Produktfotografie (ebay…) ein passendes Objektiv für meine alpha 6000. Hier benötige ich einen Tiefenschärfebereich von teilweise 50 cm. Welche Brennweite ist dafür am besten geeignet bzw. bietet diesen Umfang bei max. Blende 16? Eher kurze Brennweiten oder eher lange? Bieten hier lichtstarke Festbrennweiten eher größere Tiefenschärfebereiche als lichtschwache beim Abblenden? Ausreichend Licht und Stativ vorhanden.

Antworten
Alex

Alex 13. Juli 2018 um 11:20

Hi Gregor,
sehr gerne 🙂
also im Allgemeinen gilt, dass du mehr Tiefenschärfe bekommst, umso KLEINER die Brennweite und umso KLEINER die Blende (also ein größerer F-Wert).
Die Brennweite sollte aber nicht zu gering sein, weil ansonsten das Bild verzogen wird.
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für dich bietet meiner Meinung nach das Sigma 19mm F2.8*.
Das ist relativ günstig, hat eine sehr gute Schärfe und mit 19mm bekommst du einiges aufs Bild, ohne dass es verzerrt wirkt.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Diana 14. Juli 2018 um 14:03

Hallo Alex,
auch von mir ein Dankeschön an die informativ gute Seite. Nach langen Recherchen bin ich an der Sony a 6300 hängen geblieben. Also die soll es nun werden. Dank Deiner guten Beschreibung denke ich an ein Reisezoom. Ich dachte an 18-270 so sehe ich gibt es das nicht nur 18-300. Das meiste was ich fotografiere sind Hunde und Kinder in der Bewegung und auch Portraits. Jetzt würde ich gerne von Dir wissen weches Zoom meinen Bedürfnissen am nächsten kommt. LG Diana

Antworten
Alex

Alex 14. Juli 2018 um 20:02

Hallo Diana,
danke für dein Lob 🙂
Du meinst eins der beiden 18-200 Reisezooms oder? Meines Wissens nach gibt es kein 18-270 oder 18-300 für die Alpha 6300.
Aber an sich ist ein Reisezoom natürlich die optimale Wahl, wenn du ein Allrounder-Zoom suchst.
Das heißt, das Objektiv macht die ganze Kamera zwar relativ groß und schwer, aber dafür bist du für jede Situation gewappnet 😉
Also denke ich, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast. Gerade für Hunde und Kinder, will man ja auch mal von etwas weiter weg schöne Fotos schießen.
…Jetzt musst du dich nur noch überlegen, ob es das Tamron oder das Sony-Reisezoom werden soll.
(Wie ich schon im Beitrag geschrieben habe, empfehle ich dir das günstigere Tamron-Reisezoom* da die selbe Leistung für einen deutlich günstigeren Preis liefert.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Philipp Wolff 17. Juli 2018 um 16:03

Servus Alex,
ich habe eine alpha 6.000 mit dem Standardobjektiv.
Ich meistens Bilder von Fischen die Ich oder Freunde fangen.
Hierfür suche ich das richtige Objektiv
Also der Fisch soll scharf sein und der Hintergrund so wie die haltende Person soll unscharf sein.
ich sende Dir gerne per Email ein Bildbeispiel.
Würde mich freuen wenn Du einen Tipp für mich hast.
Dank Dir vorab

Antworten
Alex

Alex 18. Juli 2018 um 09:20

Hi Philipp,
eine möglichst große Offenblende (also ein möglichst niedriger F-Wert, wie z.B. F1.8) ist für ein schönes Bokeh verantwortlich. Deshalb empfehle ich dir Portrait-Festbrennweite.
Meine konkrete Empfehlung für dich ist das SEL50F18*.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Senol 20. Juli 2018 um 02:11

Hallo Alex, Habe mir vor kurzem die Sony Alpha 6300 gegönnt und möchte damit hauptsächlich meine Kinder und Familie Fotografieren.Möchte aber das Vordergrund und Hintergrund scharf dargestellt wird wie beim Handyfotografie,was für ein einstellung und was für ein Objektiv kannst du mir da empfehlen? Danke im Voraus

Antworten
Alex

Alex 20. Juli 2018 um 13:33

Hallo Senol,
du willst also, dass Vordergrund und Hintergrund scharf darfgestellt werden. Also, dass du KEIN Bokeh hast?
Dann solltest du mit einer möglichst kleinen Blende fotografieren. Das bedeutet, dass der F-Wert für die Blende möglichst groß sein sollte (z.B. F11, F16 oder F22).
Alle Objektive können eigentlich bis F22 abblenden, also solltest du das einfach mit deinem Kit-Objektiv ausprobieren. Dafür brauchst du kein besonderes Objektiv.
Am einfachsten machst du das, indem du keine Kamera in den A-Modus stellst. Dann kannst du die Blende (also z.B. Blende F11) selbst einstellen und die Kamera legt den ISO und die Belichtungszeit automatisch fest
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Senol 10. Oktober 2018 um 04:57

Danke für die Antwort Alex.Möchte mir jetzt ein gutes Objektiv zulegen,wie vorher erwähnt hauptsächlich für Famile und Kinder.Was kannst du mir empfehlen…? Steh auf Knackscharfe Fotos :))

Antworten
Alex

Alex 10. Oktober 2018 um 17:55

Kommt natürlich auf dein Einsatzgebiet drauf an :D…
Und darauf was dein Budget ist.
Ich kann dir aber die 50mm F1.8 Festbrennweite* von Sony empfehlen, die ein wunderschönes Bokeh zaubert und dazu noch knackig scharf ist 😉
Viele Grüße
Alex

Antworten

Heike 21. Juli 2018 um 20:45

Hi Alex,
beginnen mich gerade mit Den Sony Systemkameras zu beschäftigen.
Da ich gerne auch filmen möchte ist mir die Bildstabilisierung wichtig.
Wenn in den Objektiven schin eine verbaut ist, ist es dann nicht überflüssig die
nich viel teurere Alpha 6500 in Betracht zu ziehen? Die würde mein Budget eigentlich sogar deutlich überschreiten….
Danke für Deinen Tipp…..
LG Heike

Antworten
Alex

Alex 23. Juli 2018 um 16:30

Hallo Heike,
im Idealfall hast du im Body, als auch im Objektiv einen Bildstabilisator. Aber so groß ist da der Unterschied normalerweise nicht, als wenn der Stabilisator nur im Gehäuse oder nur im Objektiv ist.
An deiner Stelle würde ich mir jedoch auch mal paar Alternativen zur Sony Alpha 6000 ansehen. Im Preissegment unter 1.000€ würde ich dir nämlich eher zu einer Panasonic Systemkamera raten, wenn du dich aufs Filmen konzentrieren willst.
Zum Beispiel könnte die Panasonic G70* für dich interessant sein. Oder was denkst du? Für die MFT Kameras gibt es sogar noch eine größere Objektivauswahl. Hier mein Blog Beitrag zu allen MFT Objektiven.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Olaf 22. Juli 2018 um 17:29

Hallo,
es ist alles sehr informativ und muss teils mehrmals gelesen werden. TOP!
Für eine Safari in Ostafrika bin ich auf der Suche nach einem guten (günstig muss nicht sein) Teleobjektiv.
Was ist für meine Alpha 6000 da zu empfehlen?

Antworten
Alex

Alex 23. Juli 2018 um 16:47

Hi Olaf,
danke für dein Lob 🙂
Als ich vor einem Jahr in Afrika auf Safari war hatte ich lediglich ein 200mm Objektiv, was ich für 20€ auf Ebay ergattert hatte 😀
…Gut, dass du ein bisschen mehr Budget hast. Gerade bei Tele-Objektiven lohnt sich das auf jeden Fall!
Neben dem nicht gerade sehr hochwertigen 55-210mm gibt es noch das 70-200 F4 von Sony für ca. 1.250€ auf Amazon*. Mit dem fotografiere ich seit circa einem halben Jahr und bin sehr zufrieden.
Noch besser und deutlich teurer ist natürlich die F2.8 Version.
Mehr Brennweite (was auf einer Safari durchaus nützlich sein kann) bekommst du mit 70-300mm (~1.300 auf Amazon*) oder dem 100-400mm (~2.700€ auf Amazon*)
Die Objektive können ebenfalls an Sonys Vollformat-Bodies, aber natürlich auch an der Alpha 6000 genutzt werden.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Liebe Grüße und viel Spaß in Ostafrika!
Alex

Antworten

Winkler Harald 28. Juli 2018 um 15:24

Hallo, ich nutze die Alpha 6000 seit ca 3 Jahren als „Hobbyfotograf“ und war gestern bei der Sonnenfinsternis mit Stativ und Sony 55210 Objektiv dabei. Die Ergebnisse waren für mich sehr enttäuschend. Welches halbwegs leistbare Objektiv und welche Einstellungen würdest du für solche Aufnahmen empfehlen?

Antworten
Alex

Alex 30. Juli 2018 um 09:29

Hallo Harald,
das 55-210 ist auch nicht unbedingt das beste Tele-Objektiv für die Alpha 6000, aber was war denn deiner Meinung nach entäuschend? Die schärfe? Die Brennweite? …
Weil einfach so ein teures Objektiv zu kaufen, ohne zu wissen, was daran eigentlich besser ist, hilft oftmals nicht weiter 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sven 2. August 2018 um 10:31

Hallo Alex, erstmal ganz großes Lob für deine Seite – sehr schön ausgearbeitet. Mein Problem…. ich bin absoluter Laie und um so mehr Infos ich aufnehme um so verwirrender wird es – zuviel Input.
Habe die Alpha 6000 im Angebot erworben mit Objektiv SELP 1650 und SEL 55210. Wo das eine aufhört fängt das andere an. Was ich für unseren nächsten Urlaub bräuchte ist ein Objektiv was beides kann (wenn es so etwas gibt)? Außerdem suche ich ein Makro Objektiv um meine Figuren Sammlung weiter abzulichten. Und gibt es ein Tele mit beispielsweise 55/500?
Finanziel gebe ich lieber 50,- mehr aus wenn es einfach das bessere gesammt Paket ist.
Kannst du da was Empfehlen?

Antworten
Alex

Alex 9. August 2018 um 09:36

Hi Sven,

vielen Dank für dein Lob 🙂 Freut mich, wenn dir meine Informationen ein wenig weitergeholfen haben!

Das Gefühl kenne ich zu gut… Umso mehr man liest, umso unsicherer wird man.
Wie du in der Übersicht wahrscheinlich schon gesehen hast, ist die Auswahl an Tele-Objektive für die Alpha 6000 relativ übersichtlich. Jedoch gibt es eine Art 55/500 meines Wissens nach für keine Kamera. Die meisten Zooms im Budget Bereich gehen eher bis 300mm.
Die Kombination 16-50 + 55-210 ist eine super Kombination für den Preis, jedoch kann es schnell nervig werden, da man auf einer Reise oft das Glas wechseln muss.
Wenn du das vermeiden willst würde ich dir zu einem Reise-Zoom raten.
Das beste für die A6000 ist hier meiner Meinung nach das Tamron 18-200*

Bei den Makro-Objektiven für die A6000 würde ich dir wie im Beitrag geschrieben zum Sony 30mm* raten.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Philipp 18. August 2018 um 00:22

Hallo Alex.

danke für Deine informative Seite.

Für meine Sony Alpha 6000 möchte ich bei der Objektivauswahl gerne Deine Hilfe haben.
Ich bin auf der Suche nach einem Weitwinkelobjektiv mit größtmöglicher Tiefenschärfe bei der Stellung unendlich.
Fotoidee z.B. , Standort unter einem Palmenwedel, 200m entfernt eine Burg auf einem Hügel. Von Palmenwedel bis unendlich die größtmöglichste Tiefenschärfe. Anderes Motiv, Stein oder Muschel am Meer, Strand, Meer und 100m entfernt ein Schiff. Die Muschel so scharf wie möglich, die Wellen evt. und das Schiff ebenso.
Hast Du eine Idee, welches Objektiv meinen Wünschen am nächsten kommt ? Festbrennweite gerne, wenn welche Brennweite ? Im Moment ist das Serienobjektiv SEL 1855 drauf
Freundliche Grüße

Philipp

Antworten
Alex

Alex 22. August 2018 um 09:47

Hi Philipp,
freut mich, dass dir meine Seite gefällt 🙂
Allgemein hat man eine möglichst hohe Tiefenschärfe, wenn man so weit wie möglich abblendet und eine möglichst geringe Brennweite verwendet.
Eigentlich lassen sich alle Objektive auf F22 abblenden (was aber nicht immer zu empfehlen ist, da in der Regel die Schärfe etwas abnimmt). Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Samyang 12mm* gemacht, da es meiner Meinung nach ein super (Ultra-)Weitwinkel Objektiv ist.
Aber was gefällt dir denn an deinem aktuellen Objetkiv nicht, wenn du bei 18mm so weit wie möglichst abblendest müsstest du ja auch schon eine ziemlich hohe Tiefenschärfe bekommen, oder 🙂 ?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Simon 4. September 2018 um 22:19

Hallo Alex,

erst einmal muss ich mich den vielen Danksagungen hier anschließen, denn es ist wirklich extrem löblich, wie du hier auf die unzähligen Fragen eingehst und Hilfestellung bietest. Vielen, vielen Dank dafür!

Nun zu meinen Fragen, die, entschuldige falls doch, hoffentlich nicht zu ausufernd sind:

Ich möchte mir (als absoluter Fotografieanfänger) auch die Sony Alpha 6000 zulegen (inkl. SEL-P1650 für Standardnutzungen). Da ich demnächst zudem nach Norwegen verreise, um mir Polarlichter anzusehen und diese auch fotografieren zu wollen, würde ich mir (aufgrund der dunklen Umgebung) das Samyang 12/2 als weiteres Objektiv zulegen wollen. Da ich auch sonst dem nächtlichen Sternenhimmel angetan bin (und auch gerne mal Landschaften fotografieren würde), wäre das Objektiv doch prinzipiell zu empfehlen, oder?

Zudem reizen mich Aufnahmen, die bspw. ein kleines Objekt nah zeigen, die weitläufigere, größere Umgebung aber ebenso (z.B. einen Grashalm vor der Hintergrund einer Terasse und eines Hauses). Ob die hintere Umgebung dann eher auch scharf oder unscharf dargestellt werden soll, darüber bin ich mir noch nicht sicher, würde aber gerne beides ausprobieren wollen. Gäbe es da eine Objektiv-Empfehlung (vielleicht die Sony SEL-30M35, vor allem auch preislich gesehen)?

Und zu guter Letzt fasziniert mich auch das Fotografieren von Menschen, wenn sie bspw. (so gut es geht ungestellt) Dingen nachgehen, wie in der Küche bei Lichteinfall von Sonnenstrahlen was zubereiten, oder an einem Lagerfeuer in einer Runde sitzen. Aber auch mal ein näheres Foto mit Unschärfe des Hintergrundes (Bokeh-Effekt). Wäre die Sony SEL-50F18 für genannte Dinge geeignet, oder sind das alles zu unterschiedliche Anforderungen dafür (bzw. kann einiges davon auch das Standard-Objektiv übernehmen)?

WIe du siehst, ist mein Interessensspektrum (leider) etwas breit gefächert, weshalb ich (bei zu erwartenden mehreren Objektiven) auch nicht allzu viel Geld pro Objektiv ausgeben kann, aber dennoch bessere Bilder machen möchte als mit dem mitgelieferten Objektiv, welches für mich als Allrounder dienen soll.

(Ich habe auch ein Faible für Schwar-Weiß-Aufnahmen, aber die dürften ja unabhängig sämtlicher Objektive und nur eine Frage der Kameraeinstellung sein, oder?)

Vielen, vielen, vielen Dank im Voraus für eine Antwort auf diese doch etwas vielen Fragen, entschuldige bitte!

Dankende Grüße
Simon

Antworten
Alex

Alex 5. September 2018 um 17:04

Hi Simon,
sehr gerne 🙂 Dankeschön für dein Lob! Mit so viel positivem Feedback macht es auch nach einem Jahr immer noch extrem viel Spaß auf jede einzelne Fragestellung so gut es geht einzugehen.
1. Sehr gute Idee mit dem Samyang. Ich selbst habe es nun auch schon über 2 Jahre im Einsatz und bin wirklich sehr zufrieden. Auch als Landschaftsobjektiv eignet es sich sehr gut, jedoch solltest du bedenken, dass 12mm schon ein Ultra-Weitwinkel ist. Wenn du aber mit einer normalen Weitwinkel-Brennweite Landschaftsfotos aufnhemen willst, hast du aber immernoch dein Standard-Zoom, was sich dafür auch super eignet (auch wenn es nicht ganz so lichtstark oder offenblendig ist).
2. Wenn ich dich richtig verstanden habe, reizen dich Makro-Aufnahmen, oder 😀 ? Um ganz nahe ran zu gehen braucht man tatsächlich ein spezielles Makro-Objektiv, wobei es bisher meines Wissens nach nur 2 zur Auswahl gibt, die auch hier im Artikel aufgelistet sind. Etwas abhilfe Schaffen, kannst du mit sogenannten Makro-Ringen, die sich jedoch deutlich auf die Bildqualität auswirken. Oder aber du schaust dich nach sogenanntem „Altglas“ um, welches du von alten Systemen relativ preisgünstig adaptieren kannst. Wenn dich das interessiert, kann ich dir auch noch gerne weitere Informationen zukommen lassen.
3. Für die Street-Fotografie brauchst du erst einmal nicht unbedingt ein besonderes Objektiv. Jedoch empfehle ich den meisten „Einsteigern“ sich ab einem bestimmten Punkt für eine offenblendige Festbrennweite zu entscheiden, weil das Spielen mit einem unscharfen Hintergrund in der Regel eins der schönsten und einzigartigsten Dinge ist, wenn man sich tiefer mit der Fotografie auseinandersetzen will 🙂 Aber für das erste würde ich dir empfehlen dich für den Anfang nicht selbst zu überfordern und ersteinmal mit dem Kit-Zoom zu experimentieren und dann ein paar Wochen/Monate später das Glas upzugraden.
4. Jup, Schwarz-Weiß Aufnahmen sind mit jedem Objektiv „möglich“
Kein Problem für deinen langen Kommentar 🙂 Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen.
Mein Tipp an dich ist: Gehe es nicht zu kompliziert an. Aus meiner Sicht ist die A6000 + 16-50 + 12mm Samyang ersteinmal mehr als ausreichend für dich. Wenn du damit dann ersteinmal ein bisschen rumgespielt hast, wirst du auch relativ schnell selbst merken, was dir Spaß macht und welches Equipment als nächstes für dich optimal sein könnte.
Viele Grüße
Alex
P.S.: Wenn du dich langfristig mit der Fotografie auseinandersetzen willst, würde ich dir empfehlen dich auf jeden Fall ein bisschen mit der Bildbearbeitung, bzw. der digitalen Entwicklung auseinanderzusetzen. Das bringt deine Fotos sozusagen auf das nächste Level 😉

Antworten

Laura 6. September 2018 um 14:26

Wow ich bin mehr als beeindruckt über deine Übersicht. Aktuell bin ich auf der Suche nach 2 Objektiven und bin schon etwas weiter gekommen in deiner Übersicht. Ich besitze eine Festbrennweite mit 50mm und 1,8 Brennweite und das Kit mit 16-55mm für die Sony Alpha.
Für meinen Urlaub und meine Leidenschaft für Landschaftsfotografie kommen für mich 2 Objektive in Frage das Samyang 16mm oder das 12mm. Leider habe ich gar kein Gefühl für den Winkel und ob mir bei dem 12mm da Berge im Hintergrund „verloren“ gehen. Hast du da irgendwie einen Tipp für mich?
Und ich suche noch einen Allrounder mit Zoom. Da schwanke ich zwischen dem Sony SEL18155 dem Sony SEL18105 und dem Tamrom 18-200. So falls ich doch mal in der Landschaft die Berge näher haben möchte. Vielleicht fällt dir die ideallösung ja ein 😀 ansonsten Top Seite

Antworten
Alex

Alex 6. September 2018 um 17:46

Hallo Laura,
dankeschön für dein Lob 🙂 Freut mich, wenn ich dir einen kleinen Überblick geben konnte!
Ich selbst habe das Samyang 12mm und finde es ein wirklich super Objektiv, das aufgrund des Ultra-Weitwinkels einen sehr besonderen Bildlook liefert. Jedoch kann das natürlich auch ein Nachteil sein, da (wie du sagst) zum Beispiel Berge im Hintergrund so extrem klein dargestellt werden. Aber das Kit-Objektiv hat ja bereits 16mm. Von dem her kannst du vlt schon ein bisschen einschätzen, ob du doch noch ein bisschen mehr Weitwinkel brauchst… Und dementsprechend würde das auch eher für das 12mm sprechen, da du so eine größere Auswahl an Brennweiten hast.
Hm das hängt natürlich ganz davon ab, welche Brennweite du tatsächlich brauchst. Wenn du nicht planst in den nächsten Monaten/Jahren auf ein zusätzliches Tele-Objektiv upzugraden (wie das SEL70200), dann würde ich dir zum 200mm Reisezoom raten da du einfach den größten Umfang hat.
Aber eine „perfekte“ Lösung gibt es da nicht. Das hängt eher davon ab, was du tatsächlich brauchst oder haben willst ;-).
Viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Simon 6. September 2018 um 22:20

Erst einmal danke für deine Hilfe, habe mir gestern das Kit bestellt und heute abgeholt =).

Eine kurze Frage hätte ich bzgl. des Samyang-Objektives noch: Du hast ja das 12mm F2.0 empfohlen. Ich hätte jetzt jedoch ein Angebot, bei dem das Samyang 12mm F2.0 und das Samyang 21mm F1.4 in etwa gleich viel kosten würden. Unter meinen genannten Voraussetzungen, wäre da trotzdem noch das 12mm empfehlenswerter oder dann doch eher das 21mm?

Erneut vielen, vielen Dank!

Antworten
Alex

Alex 10. September 2018 um 10:39

Hi Simon,
sehr gerne 🙂
Das kann ich so pauschal nicht sagen. Ich würde dir empfehlen erst einmal ein bisschen mit dem Kit-Objektiv herumzuspielen und zu testen, ob du mit 21mm mehr als zufrieden bist oder ob du unbedingt noch mehr aufs Bild bekommen willst. F1.4 ist natürlich schon eine nette Offenblende 😉
Aber im Endeffekt ist die Fotografie doch eine Kunst, weshalb ich dir raten würde deinen eigenen Stil zu finden und selbst zu testen, was besser zu dir passt.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Chrysovalantis K. 11. September 2018 um 13:58

Hallo Alex,

tolle Seite und gute Arbeit, Respekt!

Ich habe mir vor einpaar Wochen die Alpha 6000 gekauft und bin fasziniert. Ich kann mich kaum auf meine Klausuren vorbereiten da ich immer an die Kamera denke 🙂

Erstmal generell wollte ich deine Meinung zu diesem Objektiv wissen:
https://www.amazon.de/Tamron-AF017NII-700-70-300mm-Macro-Built/dp/B0012UUP02/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&qid=1536666943&sr=8-1&keywords=tamron&linkCode=ll1&tag=test-systemkamera-21&linkId=97e3107079d8884304ac835a0544d6d7&language=de_DE

Zweitens möchte ich gerne Landschaft und Astrofotografie betreiben, allerdings nur für mich. Ich bin auch absolut ein Neuling, fange erst jetzt an.

Bin auf deine Tipps gespannt!

Danke im Voraus.

LG,
Chryso

Antworten
Alex

Alex 14. September 2018 um 14:35

Hallo Chrys,
dankeschön für dein Lob :-)!
Das kann ich gut nachvollziehen…Ähnlich ging es mir auch von einigen Jahren, als ich mit der Fotografie startete.
Mit dem Objektiv habe ich keine Erfahrung. Aber bitte kaufe das Ding NICHT für deine Alpha 6000. Wenn du auf Sony drückst, handelt es ich hier um die A-Mount Variante, die nur für Sony Spiegelreflexkameras gebaut ist und die du nicht an einer Sony Systemkamera (wie der Alpha 6000 anschließen kannst).
Als gutes Reisezoom kann ich dir dieses Tamron* ans Herz legen, dass jedoch auch einige euros teurer ist.
Ansonsten habe ich einen sehr ausführlichen Beitrag über sämtliche Sony E-Mount Objektive (für Sony Systemkameras) verfasst, den du hier lesen kannst.
An deiner Stelle würde ich mich erst einmal ein bisschen mit der Landschafts- und Astrofotografie beschäftigen, bevor ich neues Equipment kaufen würde. Das brauchst du dafür meiner Meinung nach nicht zwingend 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Chrysovalantis 17. September 2018 um 17:03

Danke dir!

Ich habe aber gelesen das es Adapter gibt von E-Mount auf A-Mount, dann wäre es doch kein Problem oder?
Der Preis lässt einen wirklich drüber nachdenken 🙂

Danke dir aber aufjedenfall, durchs ganze durchlesen wird man definitiv schlauer hier (man braucht auch Zeit um alles zu verdauen 😉 )

Antworten
Alex

Alex 20. September 2018 um 18:01

Hi Chrys,
ja es gibt durchaus Adapter. Ich persönlich habe damit nur wenig Erfahrung, aber im Allgemeinen kann man sagen, dass Adapter nie eine perfekte Lösung bieten.
(…Wobei ein Adapter von Sony auf Sony wahrscheinlich schon eine gute Performance bieten wird.)
Offizielle Adapter von Sony bekommst du schon ab ~150€ auf Amazon*. Da würde ich mich an deiner Stelle aber noch ein bisschen einlesen, mit welchen Performance einbußen du rechnen musst.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sandra 14. September 2018 um 17:42

Hallo Alex,
auch ich schließe mich meinen Vorschreibern an, deine Seite ist wirklich toll und bin froh, das ich zufällig draufgestoßen bin 🙂
Ich bin aktuell unschlüssig bei der Wahl des Objektives.
Ich habe die A600 + SELP1650 seit ca. 6 Monaten. Da ich gerne Landschaften fotografieren möchte, aber auch gerne Portraits (mit Bokeh) bin ich am überlegen, welches Objektiv / Objektive nun am Besten zu meinem Vorhaben passen würde.
Vielleicht hast du ja eine Idee?
Vielen Dank schon mal 🙂

LG Sandra

Antworten
Alex

Alex 20. September 2018 um 17:54

Hallo Sandra,
dankeschön für dein Lob! Es freut mich immer wieder ungemein, so viel positives Feedback zu bekommen 🙂
Hm diese beiden vorhaben widersprechen sich leider ein bisschen, da du für Portraits in der Regel eine offenblendige Festbrennweite haben willst mit ca. 50 mm und für Landschaftsaufnahmen eher ein Weitwinkel-Objektiv.
…Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regeln 😉
Mein Tipp an dich ist deshalb, dir ein Portrait-Objektiv zu kaufen, da du mit dem Kit-Objektiv eigentlich schon ziemlich schöne Landschaftsfotos schießen kannst und auch ziemlich viel Spielraum hast, da 16mm schon ziemlich viel Weitwinkel sind.
Wie auch hier im Beitrag geschrieben würde ich dir also das „klassische“ 50mm F1.8 von Sony ans Herz legen, da es dir wunderschöne Ergebnisse für Portraits liefern wird und du den Unterschied zu deinem aktuellen Kit-Objektiv auf jeden Fall sehen wirst. (Hier* kannst du es dir auf Amazon ansehen.)
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Michi 17. September 2018 um 21:50

Servus Alex,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner wirklich gelungen Seite! Gerade für mich als Beginner in der Fotografie finde ich hier viele Antworten, natürlich neben unzähligen YouTube Videos und ausprobieren ausprobieren ausprobieren.

Jetzt zu meiner Frage: Für mich geht es Anfang nächstes Jahr nach Hawaii. Nachdem die Landschaft dort ja recht schön sein soll möchte ich diese auch dementsprechend einfangen. Meinst du ich sollte mir neben dem Standard Kit noch eine Weitwinkel Festbrennweite zulegen? Oder reicht in deinen Aufen das Kit? Ultraweitwinkel mag ich leider nicht.

Vielen Dank für eine Antwort und Grüße aus dem Allgäu!

Michi
Welches

Antworten
Alex

Alex 20. September 2018 um 18:06

Servus Michi,
freut mich, dass ich auch dir weiterhelfen konnte 🙂
YouTube Videos haben auch mich für die Fotografie inspiriert. Welche Fotografie-YouTuber sind denn so deine Favoriten?
Ich nehme mal an du hast schon eine Alpha 6000… oder?
Gerade, wenn du kein Ultraweitwinkel, wie das 12mm magst, würde ich dir nicht zu einem zusätzlichen Weitwinkel raten, da du den Unterschied nicht wirklich merken wirst.
Aber was ich dir ans Herz legen würde ist eine offenblendige Festbrennweite, wie zum Beispiel das 50mm F1.8*. Auch wenn es nicht unbedingt ein klassisches Landschaftsobjektiv ist, ist es eine komplett andere Welt die Möglichkeit zu haben mit der Tiefenschärfe zu spielen. Ich war mega begeistert!
Wenn du dann Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen brauchst, kannst du ja einfach zum Kit-Objektiv wechseln.
Also das ist meine Empfehlung. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass gerade Anfänger-Fotografen eine offenblendige Festbrennweite sehr stark unterschätzen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Betty 23. September 2018 um 15:40

Hallo Alex,

ich habe seit gut 2 Jahren die Alpha6000 leider ist mir vor ein paar Tagen das Kitobjektiv dazu herunter gefallen und wohl kaputt. Daher bin ich gerade am überlegen, ob es sch lohnt das Objektiv wieder nach zu kaufen oder mir ein anderes zuzulegen.
Ich fotografiere vor allem auf Reisen die Landschaft oder bei Familientreffen, aber auch sehr gerne Portraits.
Ich frage mich ob es eine gute Entscheidung wäre mir das Kitobjektiv wieder zu kaufen, weil es gerade sogar für 189€ auf Amazon erhältlich ist und dazu dann das Sony SEL-50F18 zu kombinieren, oder ist das blöd?
Derzeit kann ich meine Kamera leider gar nicht nutzen, daher suche ich dringend nach einer Lösung.

Vielen Dank schonmal im vorraus!:)

Antworten
Alex

Alex 29. September 2018 um 08:09

Hallo Betty,
wenn man das Kit-Objektiv an sich kauft hat es kein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Trotzdem willst du wahrscheinlich nicht extrem viel Geld für ein besseres Allrounder-Objektiv ausgeben, sondern du willst so schnell wie möglich wieder mit deiner Kamera fotografieren. Wenn du schon immer mal ein bisschen mehr Reichweite haben wolltest, würde ich dir das SELP18105 oder das 18-135 von Sony empfehlen, die jedoch beide bei ca. 400€ liegen.
Wenn du aber ansonsten mit dem Kit-Objektiv zufrieden warst, spricht aber natürlich nichts dagegen dir das gleiche nochmal zu kaufen 🙂
Nein an sich ist es eine sehr gute Kombi das Kit-Objektiv mit dem 50mm F1.8 zu kombinieren, da du mit der Festbrennweite eine DEUTLICH größere Offenblende hast und somit eine viel schönere Hintergrundunschärfe bekommst und es außerdem auch deutlich schärfer ist.
Dir viel Spaß beim Fotografieren!
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Yasmin 23. September 2018 um 20:53

Hallöchen lieber Alex,

Die Frage wurde dir wahrscheinlich schon des öfteren hier im Kommentarbereich gestellt, allerdings hat mich irgendwann die Motivation verlassen alle gestellten Fragen durchzulesen. Sind ja dann doch einige 🙂

Deshalb meine Frage: ich möchte mir in den nächsten Tagen die Sony a6000 zulegen und gerade Landschaftliche Bilder, sowie Bilder meiner Hündin machen, wenn sie sich beispielsweise vom bleib in relativ großer Entfernung auf mich zu bewegt. Welches objektiv kannst du mir empfehlen ohne dass ich 1000 von Euros ausgeben muss? Ein Zoomobjektiv wenn ja welches?

Ganz liebe Grüße
Yasmin

Antworten
Alex

Alex 2. Oktober 2018 um 15:48

Hallöchen liebe Yasmin 🙂
bei über 300 Kommentaren kann ich das gut verstehen 😀
Sorry für meine verspätete Antwort…leider wurde dein Kommentar automatisch in den Spam-Ordner verschoben und ich habe ihn erst jetzt wieder entdeckt.
Ich würde dir entweder das 18-135, das 18-105 oder das 18-200mm Objektiv empfehlen. Alle kosten ungefähr 500€
Wenn das für dich zu teuer ist, würde ich dir das 55-210 Tele-Zoom von Sony empfehlen, dass es schon für ca. 211€ auf Amazon* gibt.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marion Piesinger 23. September 2018 um 21:37

hallo Alex
Ich fotografiere Hobbymäßig für unseren Fussballverein immer die Spiele. Meine 10 Jahre alte Spiegelreflexkamera von Canon ist leider schon etwas in die Jahre gekommen *gg*. kannst du mir mir eine neue Kamera empfehlen ? ich bin leider bisschen ratlos, ob nicht auch eine Systemkamera reichen würde oder sollte ich doch besser wieder eine Spiegelreflex nehmen. Du kannst mir sicher bisschen weiterhelfen. Danke

Antworten
Alex

Alex 29. September 2018 um 08:21

Hallo Marion,
Systemkameras oder Spiegelreflexkameras eignen sich hierfür beide sehr gut. Viel wichtiger ist das Objektiv, da du bei Fußballspielen wahrscheinlich schon eine gewisse Brennweite, also einen großen Zoom-Umfang brauchst, oder?
Wenn du schon ein gutes Canon-Objektiv hast, würde ich dir empfehlen einfach nur einen besseren Body auszusuchen, wie zum Beispiel die Canon 77D*.
Moderne Systemkameras eignen sich mittlerweile genauso gut für Sportaufnahmen, wie DSLR’s. Mittlerweile steigen sogar immer mehr Profi-Fotografen auf Systemkameras um, da sie technisch gesehen eigentlich nur Vorteile bieten im Vergleich zu klassischen Spiegelreflexkameras.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Dominik 28. September 2018 um 11:31

Hey Alex 🙂

Deine Seite bietet wirklich eine super Übersicht! Vor ca. einem Jahr hast Du
mir schon mal weiter geholfen, jetzt bräuchte ich nochmal Hilfe & hoffe Du kannst mir ein paar Empfehlungen aussprechen 😅
Ich bin auf der Suche nach einem Objektiv zum Filmen für meine Sony Alpha 6300. Hierbei wäre ein Autofokus zwingen notwendig. Eine möglichst offene Blende & ein Bildstabilisator wären natürlich auch von Vorteil, sind aber kein Muss. Ob Festbrennweite oder nicht wäre zweitrangig, aber ein schönes Bokeh wäre toll! Kannst Du da etwas empfehlen? Möglichst unter 400€-500€.
Vielen lieben Dank!

Antworten
Alex

Alex 29. September 2018 um 08:44

Hey Dominik,
hehe freut mich, dass ich dir auch schon vor einem Jahr weiterhelfen konnte und dass du den Weg zurück gefunden hast 😀
Du solltest dir auf jeden Fall empfehlen, ob Festbrennweite oder Zoom.
Bei einer Festbrennweite verzichtest du natürlich auf die Zoom-Funktion.
Und bei Zoom-Objektiven verzichtest du in gewisser Weise auf ein schönes Bokeh.
Deshalb hört es sich für mich so an, als ob eine Festbrennweite die bessere Option für dich wäre. Welche Brennweite für dich am besten ist, musst natürlich du entscheiden. Ich meistens eine klassische Portrait-Festbrennweite. Mit dem Sony 50mm F1.8* wirst du also meiner Meinung nach auf keinen Fall etwas falsch machen. (Es hat auch einen Bildstabilisator.)
Viele Grüße und viel Spaß beim Filmen 🙂 !
Alex

Antworten

Dominik 30. September 2018 um 13:29

Hey Alex,
vielen Dank für Deine Antwort. Das Sony 50mm F1.8 sieht sehr interessant aus. Werde ich mir auf jeden Fall mal genauer anschauen. Allerdings würde mir ein etwas weitwinkligeres Objektiv für Videoaufnahmen mehr zusagen. Gibt es da etwas in dem Bereich 12-30mm? 🙂

Antworten
Alex

Alex 2. Oktober 2018 um 15:11

Hey Dominik,
die Liste hier auf der Seite müsste soweit auf dem aktuellsten Stand sein… vielleicht findest du bei den Weitwinkel- oder Normalobjektiven etwas?
z.B. gibt es das 35mm F1.8 von Sony für ca. 380€ auf Amazon*
Viele Grüße 🙂
Alex

Antworten

Phil 28. September 2018 um 22:45

Hallo Alex
Vielen Dank für die hilfreiche Übersicht. Ich besitze seit ca. 2 Jahren eine Sony Alpha 6000 mit SEL-1670Z und bin leider noch immer ein totaler Anfänger. Nun werde ich bald nach Zentralafrika reisen, um Gorillas und Schimpansen im Regenwald zu sehen und auch andere Tiere in der Savanne zu fotografieren. Das 16-70 Zoom habe ich wegen der guten Qualität und des guten Brennweitenbereichs gekauft. Nun überlege ich mir aber, für die Reise ein zweites Objektiv mit einer grösseren Brennweite (wahrscheinlich SEL-55210) anzuschaffen, um die Tiere näher an die Kamera heranzukriegen. Aus den folgenden Gründen bin ich mir aber noch unsicher:
– im Regenwald kann es eher dunkel sein und das ist ja nicht gerade die Stärke von SEL-55210;
– es kann mühsam sein, zwei Objektive dabei zu haben und zwischendurch zu wechseln, darum weiss ich nicht, wie häufig ich das zweite Objektiv einsetzen würde;
– schliesslich frage ich mich, ob die 70mm Brennweite meines aktuellen Objektivs nicht auch ausreichen würden.
Hast du dazu Erfahrungen gemacht, die du mir mitteilen könntest, um mich bei der Entscheidung zu unterstützen?
Vielen Dank im Voraus für deine Tipps.
Beste Grüsse
Phil

Antworten
Alex

Alex 2. Oktober 2018 um 15:38

Sorry, dass ich erst vorhin geantwortet habe…aus irgend einem Grund wurde dein erster Kommentar in den Spam-Ordner verschoben 🙁

Antworten

Niko 1. Oktober 2018 um 07:29

Hallo Alex, ich bin neulich auf deine Seite gestoßen und habe mich hier etwas in das Thema der Fotographie eingelesen. Erstmal einen großen Lob an dich für die ganze Mühe, die du hier betreibst, danke dafür!

Ich habe bisher eigentlich keine Erfahrung mit Fotographie, außer hier und da mal ein Foto mit dem Handy gemacht oder mit einer alten Kompaktkamera. Nun habe ich jedoch vor mir die Sony Alpha 6000 von Sony mit dem Kit-Objektiv zu holen. Meinst du das Kit-Objektiv wäre ausreichend um in das neue Hobby einzusteigen, ist es ein Allrounder? Ich denke, dass ich mich erstmal auf Landschaften, den Nachthimmel und Portraits fokussieren würde.

Für die Portraits kann ich mir vorstellen, dass eine offenere Blende von Vorteil wäre und eine schönen Bokeh-Effekt zu erzeugen. Jedoch möchte ich noch keine teuren „Zusatz-Objektive“ kaufen. Eine Möglichkeit sehe ich darin ein sehr altes, manuelles Objektiv mit einem Adapter auf der a6000 zu nutzen. Leider ist dein Link zu dem Adapter nicht mehr aktuell, könntest du mir eventuell ein Objektiv und den passenden Adapter für den E-Mount-Anschluss vorschlagen?

Liebe Grüße und vielen Dank,
Niko

Antworten
Alex

Alex 2. Oktober 2018 um 14:55

Hi Niko,
danke für dein Lob!
Freut mich sehr, dass dir meine Inhalte gefallen 🙂
Da ist die Alpha 6000 meiner Meinung nach eine super Einstiegskamera für deine Anforderungen. Du machst nichts verkehrt, wenn du erstmal auf das Kit-Objektiv setzt. Damit kannst du erstmal ohne Probleme starten, was den Vorteil hast, dass du dann durch ein bisschen herumexperimentieren herausfindest, mit welchem Objektiv du deine Kamera evtl. upgraden möchtest (Größere Offenblede? Mehr Brennweite? …)
Eine günstige Objektive, um mit Hintergrundunschärfe zu spielen, ist einfach ein Objektiv zu adaptieren. Ich habe auf Ebay Kleinanzeigen zum Beispiel ein Pentax K Objektiv mit 50mm F1.4 für 40€ gefunden, mit dem es mega Spaß macht zu fotografieren.
Danke für den Hinweis mit dem fehlenden Link. Ich habe ihn jetzt verbessert 🙂 (Hier* gehts zu dem Adapterring)
Gutes „Altglas“ zu finden ist immer mit ein bisschen glück verbunden. Ich würde in den nächsten Wochen einfach mal die Augen auf Ebay und vor allem auf Ebay Kleinanzeigen offenhalten und immer mal wieder nach Canon FD oder Pentax K (PK) Objektiven schauen 🙂
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Niko 2. Oktober 2018 um 21:51

Du hast mir sehr weitergeholfen! Vielen Dank für deine Hilfe 🙂

Liebe Grüße
Niko

Antworten
Alex

Alex 8. Oktober 2018 um 18:27

Das Freut mich 🙂
Sehr gerne Niko!

Antworten

Bastian Hodapp 1. Oktober 2018 um 14:36

Das Sigma 30mm f2,8 DN Objektiv hat ja, soweit ich weiß, kein OSS bzw SteadyShot – macht das im „Foto-Alltag“ viel aus? Ich mache hauptsächlich Makro-Aufnahmen mit Zwischenringen 🙂

Antworten
Alex

Alex 2. Oktober 2018 um 13:51

Hi Bastian,
genau das hat keinen Bildstabilisator.
Wie ich auf deiner Website gesehen habe fotografierst du auch mit einer Alpha 6000 oder?
In dem Fall hat der Body ja auch keinen Stabilisator. Als Faustregel sagt man ungefähr, dass man mit einem Stabilisator ungefähr 4 mal so lange Belichtungszeiten ohne Verwackeln hinbekommt. In der Praxis bedeutet das für mich, dass ich versuche nicht unter 1/60 Sekunde zu fotografieren.
Da du bei der Makro-Fotografie sehr nahe an dein Motiv gehst, müssten Verwacklungen eine größere Auswirkung haben.
Aber an sich wirst du damit wahrscheinlich schon deutlich kürzere Belichtungszeiten nehmen müssen… Probieren macht den Meister ;-).
Viele Grüße
Alex
P.S.: Danke, dass ich in eurer Wohnung in der Kandi wohnen konnte 😉

Antworten

Phil 2. Oktober 2018 um 07:36

Hallo Alex
Vielen Dank für die hilfreiche Übersicht. Ich besitze seit ca. 2 Jahren eine Sony Alpha 6000 mit SEL-1670Z und bin leider noch immer ein totaler Anfänger. Nun werde ich bald nach Zentralafrika reisen, um Gorillas und Schimpansen im Regenwald zu sehen und auch andere Tiere in der Savanne zu fotografieren. Das 16-70 Zoom habe ich wegen der guten Qualität und des guten Brennweitenbereichs gekauft.
Nun überlege ich mir aber, für die Reise ein zweites Objektiv mit einer grösseren Brennweite (wahrscheinlich SEL-55210) anzuschaffen, um die Tiere näher an die Kamera heranzukriegen. Aus den folgenden Gründen bin ich mir aber noch unsicher:
– im Regenwald kann es eher dunkel sein und das ist ja nicht gerade die Stärke von SEL-55210;
– es kann mühsam sein, zwei Objektive dabei zu haben und zwischendurch zu wechseln, darum weiss ich nicht, wie häufig ich das zweite Objektiv einsetzen würde;
– schliesslich frage ich mich, ob die 70mm Brennweite meines aktuellen Objektivs nicht auch ausreichen würden.
Hast du dazu Erfahrungen gemacht, die du mir mitteilen könntest, um mich bei der Entscheidung zu unterstützen?
Deine Tipps wären für meine Entscheidung sehr nützlich. Allerdings bin ich etwas spät dran, sodass ich wenn möglich in den nächsten Tagen eine Antwort erhalten müsste. Vielen Dank im Voraus.

Antworten
Alex

Alex 2. Oktober 2018 um 14:01

Hallo Phil,
dankeschön. Freut mich, dass dir mein Beitrag weitergeholfen hat 🙂 !
Aus Eigener Erfahrung (vor einem Jahr war ich für 3 Monate in Südafrika) kann ich dir sagen, dass du mit 70mm bei einer Safari ziemlich unzufrieden sein wirst. Wie du auch geschrieben hast, wäre das SEL55210 ein preisgünstiges „Brennweiten-Upgrade“. Auch wenn es nicht gerade für seine Abbildungsleistung und seine Offenblende gelobt wird, würde ich dir trotzdem dazu raten. Schlichtweg weil es keine wirkliche preisgünstige Alternative gibt. Klar ist es im Jungle etwas dunkel, aber da die Alpha 6000 vergleichsweise relativ gut mit hohen Iso-Zahlen umgehen kann, solltest du trotzdem einige gute Bilder mit nach Hause nehmen.
Eine weitere Option wäre ein altes Filmobjektiv. Alle Tele-Aufnahmen auf meiner Südafrika-Reise (sie Beitrag oben) habe ich mit einem adaptierten 200mm F3.5 Filmobjektiv geschossen, dass ich für 40€ auf Ebay Kleinanzeigen ergattert habe. Bei dem sogenannten „Altglas“ weiß man zwar nie so richtig was man bekommt, aber das Ausprobieren kann wirklich Spaß machen. Wenn du etwas zuverlässiges willst, würde ich dir aber trotzdem zum SEL55210 raten.
Zum Objektiv-Wechseln: Das ist an sich kein großer Akt (kannst du ja einfach mal zu Hause ausprobieren). Mit ein bisschen Übung schaffe ich es mittlerweile in 10 Sekunden mein Objektiv zu wechseln. Und in der Regel wird es dir bei Safaris, oder im Wald wahrscheinlich so gehen, dass du sowieso nur die meiste Zeit das 55-210mm brauchst 🙂
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Phil 3. Oktober 2018 um 08:38

Hallo Alex
Vielen herzlichen Dank für deine schnelle und hilfreiche Antwort auf meine Fragen. Ich habe mir nun das SEL55210 bestellt und hoffe, dass ich damit auf meiner Reise tolle Fotos schiessen kann!
Beste Grüsse
Phil

Antworten
Alex

Alex 8. Oktober 2018 um 18:27

Hi Phil,
freut mich, dass ich dir helfen konnte!
Viel Spaß damit auf deiner Reise 🙂

Antworten

Phil 5. Oktober 2018 um 05:14

Hallo Alex
Eine Frage hätte ich noch, die jedoch weniger die Wahl des Objektivs betrifft. Ich werde während der Regenzeit nach Zentralafrika reisen und den Regenwald besuchen. Die Chancen stehen also gut, dass ich auch bei schlechtem, regnerischen Wetter einige Fotos schiessen möchte. Wie kann man da seine Kamera und Objektive vor Nässe schützen? Worauf sollte ich besonders achten?
Beste Grüsse
Phil

Antworten
Alex

Alex 8. Oktober 2018 um 18:39

Hi Phil,
ich hatte dir kurz eine Sprachnachricht auf WhatsApp geschickt oder 🙂 ?
Bessere Kameras, wie die Sony Alpha 6300*. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit die Cam mit einer Wasserdichten-Tüte oder ähnlichen Hilfsmitteln zu benutzen. Aber das stelle ich mir relativ umständlich vor, je nachdem wie oft du Fotos schießen willst.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Franjo Fuß 7. Oktober 2018 um 11:13

Hallo Alex,

ich stehe kurz vor der Entscheidung mir die Sony Alpha 6000 zu kaufen . Welches Objektiv würden Sie mir empfehlen, wenn man viel Landschaftsfotografie betreibt und man auch einen größeren Zoom als 4-fach wünscht. Was ist da preis- und leistungsmäßig zu empfehlen ? da ich an der Küste wohne sind die Momente und die Farben am morgendlichen Himmel vor Sonnenaufgang immer ein Highlight. Was können Sie mir empfehlen ?
Vielen Dank für Ihre Mühen ?

Einen schönen Sonntag
wünscht

Franjo

Antworten
Alex

Alex 8. Oktober 2018 um 18:45

Hallo Franjo,
da ist die Alpha 6000 meiner Meinung nach eine sehr gute Entscheidung!
Natürlich gibt es mittlerweile bessere Modelle, die aber auch alle deutlich teurer sind. In der Regel hat man deutlich mehr davon, wenn man das Geld in zusätzliche Objektive investiert. Deshalb hat für mich die Alpha 6000 in der unteren Preisklasse immer noch das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis!
Als Objektiv würde ich dir das 18-135 Zoom Objektiv von Sony* empfehlen. Auf Amazon kostet die Kombination dann ~1.000€.
Entspricht das ungefähr deinen Vorstellungen 🙂 ?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Alena 12. November 2018 um 11:13

Hallo Alex,

ich bin leider noch ein absoluter Anfänger, was die Fotografie angeht. Ich habe Anfang des Jahres die Alpha 6000 von Sony geschenkt bekommen und besitze bisher nur das Kit Objektiv. Nun ist mir im Urlaub aufgefallen, dass ich bei weit entfernten Objekten damit nicht so weit komme und würde mir daher noch ein Objektiv dazu kaufen. Ich benutze die Kamera wirklich ausschließlich im Urlaub und würde auch nicht allzu viel Geld ausgeben wollen. Im Laden wurde mir das Sony SEL55210 Objektiv empfohlen, würdest du mir diesen Rat auch geben?

Nun zu meiner zweiten Frage. Ich arbeite als Zahnärztin ich brauch ab und an mal ein paar intraorale Aufnahmen von Patienten. Bisher habe ich immer die Kamera von meiner Chefin benutzt und mit Makroobjektiv (Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro ) und Ringblitz gearbeitet. Nun bin ich im Internet zwar auf ein Makroobjektiv für die Alpha 6000 gestoßen, das Problem scheint aber der Ringblitz zu sein. Meiner Recherche nach gibt es keinen Ringblitz, welcher mit dem Multi Interface Shoe der Kamera kompartibel ist- hast du da eine Idee?
Vielen Dank und liebe Grüße Alena

Antworten
Alex

Alex 12. November 2018 um 18:23

Hallo Alena,
ist doch kein Problem, dass du eine absolute Anfängerin bist. Das schöne an der Fotografie ist, dass man nie aufhören kann zu lernen und dass es ungemein viel Spaß machen kann einfach auszuprobieren. Um weit entfernte Objektive größer darzustellen brauchst du ein sogenanntes Teleobjektiv. Teleobjektive sind daran zu erkennen, dass sie eine große Brennweite haben (größer als 70mm). Ich würde dir auch ganz klar zum SEL55210* raten, da es das beste Preis-Leistungsverhältnis der Tele-Zooms für Sony hat.
Für die Fotografie von Zähnen brauchst du wahrscheinlich ein Makro-Objektiv. Das ist richtig. Leider gibt es für die Alpha 6000 keine sehr große Auswahl an Makro-Objektiven. Das 90mmM28G* würde sich gut eignen, hat aber durchaus seinen Preis. Mit den Ringblitzen kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Da müsstest du dich wahrscheinlich ein bisschen in die Thematik einlesen, damit das funktioniert. An sich funktioniert aber jeder Blitz auf der Alpha6000. Das einzige was nicht funktioniert ist TTL, also die automatische Anpassung des Blitzes. Aber das wirst du in meinen Augen sowieso nicht benötigen.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Melanie 19. November 2018 um 09:46

Hi Alex,

ich bin auch Anfängerin 😉 habe kürzlich das Sony Alpha 6300 Kit (16-50mm) geschenkt bekommen. Nun bin ich noch auf der Suche nach einem Objektiv, aber noch ein wenig unschlüssig welches sich am besten eignet. (Ich möchte vor allem in meinen Ferien in Südafrika tolle Fotos machen von Tieren, Landschaft, Menschen). Ich denke da ans Tamron 18-200mm F/3.5-6.3 Di III VC, habe aber den Kommentar bekommen, dass es mit diesem zu einem massiven Blendenverlust kommt und die Bildqualität leidet. Ich solle mich besser nach 55-210mm oder so umschauen. Nun bin ich ziemlich verwirrt… Was meinst du, hast du einen Tipp?

Dankeschön schon jetzt und liebe Grüsse
Melanie

Antworten
Alex

Alex 20. November 2018 um 11:27

Hallo Melanie,
ich würde dir ebenfalls vom Tamron abraten und eher 55-210. Das dedizierte Telezoom ist nicht nur deutlich günstiger, sondern auch leichter und von der Bildqualität vielleicht sogar ein bisschen Besser. Von Aussagen, wie Blendenverlusten und so weiter solltest du dich nicht zu sehr beeinflussen lassen. Das 55-210* hat durchaus eine gute Bildqualität und du wirst mit super schönen Fotos nach Hause kommen.

Du solltest dann natürlich beide Objektive mitnehmen, da das 55-210 nur auf den Telebereich ausgerichtet ist. Aber das Objektiv zu wechseln ist überhaupt nicht schwer und dauert 5 Sekunden. Also keine Angst davor :-). Für deinen Einsatzzweck kommt aus meiner Sicht also nur das 55-210 in Frage!

(Dass es natürlich nicht so gut ist, wie ein 2.000€ Objektiv und deshalb beispielsweise eine relativ kleine Blende hat ist also für dich nicht ausschlaggebend.)

Ganz viel Spaß in Südafrika! Wo geht es denn bei dir hin?
Vor einem Jahr war ich auch für drei Monate in dem wunderschönen Land. Ein paar Fotos kannst du zum Beispiel in diesem Beitrag sehen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Alexandra 21. November 2018 um 13:47

Hallo,
Ich möchte mir auch eine Sony Alpha 6000 kaufen, bin mir aber nicht sicher welches objektiv ich noch dazu kaufen sollte. Auf jedenfall sollte lichtstark sein, da ich viel auf Konzerte fotografiere ( kleinere Konzerte wo man direkt zur Bühne kann) aber auch in Disneyland wo es im Dunkeln Shows gibt wo ua Film Szenen auf Gebäude projektiert werden Und man nicht unbedingt immer vorne direkt davor stehen kann. Hast du da eine Empfehlung?

Antworten
Alex

Alex 26. November 2018 um 14:25

Hi Alexandra,
um in einer dunkeln Umgebungen möglichst gute Aufnahmen zu machen benötigst du ein Objektiv mit einer möglichst großen Offenblende. Ein möglichst kleiner „F-Wert“ (wie z.B. F1.8) steht für eine kleine Offenblende. Gleichzeitig willst du wahrscheinlich Objektive mit einer großen „Reichweite“ (sprich einer großen Brennweite, wie 200mm) haben. Leider sind die teuersten Objektive, Modelle mit einer großen Brennweite und einer großen Offenblende.
Abhängig, wieviel du ausgeben willst, bietet dir das SEL-55210* das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Was denkst du 🙂 ?
(In der Zwischenzeit habe ich den Objektiv-Guide komplett überarbeitet. Vielleicht findest du jetzt noch einige Tipps, die hilfreich für dich sind. Das Teleobjektiv-Kapitel ist wahrscheinlich am hilfreichsten für dich.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lennart 3. Dezember 2018 um 13:24

Hallo,
Ich wollte auch mal nach einer kleinen Beratung fragen, da ich mir auch ein oder zwei neue Objektive zulegen möchte. Ich bin noch nicht sonderlich lang bei der Fotografie und ich besitze eine Sony Alpha 6300 mit dem Kit-Objektiv.
Ich nutze derzeit meine Kamera am meisten um Landschaftsfotografien zu machen, auf Reisen also auch in Städten und gerne bin ich auch mit einem Freund Abends unterwegs um Langzeitaufnahmen zu machen.
Jetzt ist die Frage ob ich mir ein kompakt Objektiv und evtl ein Weitwinkel zu lege oder zwei speziellere, die dann die Bereiche abdecken würden die ich brauche.
Würde mich sehr freuen, wenn du mir da helfen könntest.

Vielen Dank schon mal!

LG Lennart

Antworten
Alex

Alex 4. Dezember 2018 um 10:19

Hi Lennart,

wenn es zwei Objektive sein dürfen, würde ich dir hierfür das Sony 35mm F1.8* und das 12mm F2.0 Samyang* empfehlen. Das 35mm ist ein super Objektiv für die Street Photography und du kannst mit ihm auch ein bisschen in die Portrait-Fotografie einsteigen. Außerdem ist es relativ kompakt und hat einen Bildstabilisator. Meiner Meinung nach ist es perfekt für unterwegs und ich würde es deshalb den meisten Sony Alpha 6300 Besitzer als erstes Wechselobjektiv empfehlen.

Das Samyang ist super um Nachts Langzeitbelichtungen zu machen. Mit 12mm Bietet es dir sehr viel Weitwinkel, aber muss halt manuell eingestellt werden. Aber ich denke die beiden Objektive ergänzen sich ganz gut :-).

Was denkst du dazu?

Viele Grüße
Alex

Antworten

Rainer Frieg 3. Dezember 2018 um 15:02

Hallo Alex,
danke für die tolle Übersicht. Ich will mich zwischen dem sony 35mm f1,8 und dem Sigma 30mm f2,8 entscheiden. Ich besitze bereits das Sigma 19mm, welches ein sehr gutes Objektiv ist. Nun zu meiner Frage:
Wie sieht es im Vergleich mit der Tiefenschärfe und dem Bokeh der zwei Objektive aus? Ist der Qualitative Unterschied groß, oder eher gering. Die knapp 200€ Unterschied im Preis müssen ja irgendwie gerechtfertigt sein.

Antworten
Alex

Alex 4. Dezember 2018 um 10:24

Hallo Rainer,
dankeschön! Freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte 🙂
…Kann ich gut verstehen deine Frage. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit beiden Objektiven machen können.
Für eine Normal-Festbrennweite ist das Sony schon ziemlich teuer. Aber wenn du einen großen Wert auf ein schönes Bokeh legst, dann lohnt sich aus meiner Sicht der Aufpreis schon. Gerade für das Aufnehmen von Portraits bin ich nicht ganz so zufrieden mit den Sigma, weil F2.8 schon etwas lichtschwach ist. (Außerdem hat das Sony einen integrierten Bildstabilisator.) Ansonsten bin ich mit Sigma schon ziemlich zufrieden und vor allem die Schärfe hat mich überzeugt.
Hoffentlich konnte ich dir deine Entscheidung erleichtern 🙂
Viele Grüße
Alex
P.S.: Vielleicht hilft dir dieses Video ein wenig weiter: https://www.youtube.com/watch?v=1mkU2s8dDLc

Antworten

Rainer 11. Dezember 2018 um 10:33

Hallo Alex,
habe mir das Sony-Objektiv im Tagesangebot bei amazon gekauft. Die ersten Bilder entsprechen meinen Erwartungen. Die Bilder werden aus meiner Sicht mit dem manuellen Fokussieren gegenüber dem Autofokus etwas schärfer. Hast Du die gleichen Erfahrungen? Was mich allerdings etwas verwundert hatte, war der Typenaufgleber mit dem Hinweis „Made in China“. Ich war immer davon ausgegangen, dass die Objektive in Japan hergestellt werden. Oder liegt es doch an dem Tagesangebot? Was steht bei Dir auf dem Typenaufgleber?

Antworten
Alex

Alex 11. Dezember 2018 um 17:55

Hi Rainer,
nein damit konnte ich persönlich noch keine Erfahrung machen.
Im Normalfall sollte der Autofokus bessere Ergebnisse liefern als der manuelle Fokus. Aber es könnte natürlich immer sein, dass irgendwas nicht ganz stimmt mit deinem Objektiv
Viele Grüße und eine schöne Adventszeit!
Alex

Antworten

Yakini 9. Dezember 2018 um 18:44

Hallo,
ich bin ein überall-Fotograf. Kein Profi, aber ich habe fast immer eine Kamera dabei, ich mache gerne Stadtfotos, gerne in der Nacht, aber auch Landschaft und Produktfotografie interessieren mich.
Meine Kameras hatte alle bislang alle zu kleine Sensoren um auch mal Sachen groß drucken zu können.
Eigentlich brauche also die eierlegende Wollmichsau.
Deshalb wollte ich mir die Sony RX10 IV kaufen. Dafür werden momentan so um die 1700.-€ aufgerufen, so das es durchaus eine Überlegung wert wäre, an eine Alpha 6000 + gescheite Gläser zu denken.
Die RX 10 hat leider nur 1 Zoll Sensor, aber ein sehr gutes Objektiv… und man hätte alles immer dabei.
Bei der Alpha 6000 oder auch jeder anderen ähnlichen Kamera braucht man all diese Objektive.

Je mehr ich Rezensionen und Youtube Beiträge anschaue um so unsicherer werde ich… was nehmen?
Hast du einen Rat?

schöne Grüße

Yakini

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Alex

Alex 11. Dezember 2018 um 17:48

Hi Yakini,
puh das ist natürlich eine schwere Frage.
Ich würde es davon abhängig machen, was für einen großen Zoom du brauchst.
Wenn du unbedingt einen extrem großen Zoom-Umfang suchst, würde eine Bridgekamera evtl. schon Sinn machen. Ansonsten erhälst du für den Preis alleine aufgrund des Sensors eine deutlich bessere Bildqualität mit einer ordentlichen Systemkamera.
Entweder Sony oder Fujifilm, von Olympus oder Panasonic würde ich dir eher abraten, da sie kleinere MFT Sensoren eingebaut haben. Da es bei Sony in Sachen Teleobjektive eher mau aussieht würde ich eher zu Fuji tendieren.
Was hälst du denn von dieser Kombination: Fujifilm X-T20* (mit hochwertigem F2.8-F4 Kit-Objektiv) + Fuji XF55-200 F3.5-F4.8*. Zusammen kostet das ungefähr 1.200€ + 750€. Wenn du auf keinen Fall weniger Geld ausgeben willst kannst du zur Variante mit dem etwas günstigeren Kit-Objektiv greifen (~200€ günstiger) und/oder zum günstigeren Telezoom* (~350€ günstiger).
Ich hoffe du konntest mir folgen :-).
Was hälst du von dieser Kombi?
Viele Grüße
Alex
P.S.: Selbst wenn du auf einen großen Zoom Wert legst bin ich mir ziemlich sicher, dass die Fujifilm bei 300mm auf 600mm zugeschnitten eine genauso gute Bildqualität hat wie die RX10 bei 600mm.

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Selli 13. Dezember 2018 um 08:52

Danke für diesen tollen Blog. Macht weiter so.

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Alex

Alex 13. Dezember 2018 um 15:44

Danke dir :)!

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Steffi 13. Dezember 2018 um 22:02

Hi Alex, ich hab die alpha 6000 und überlege gaaaaanz stark mir das Samyang 12/2,0 Objektiv APS-C Sony E zu zulegen, benötige ich noch einen Adapter dafür. Ich bin da nämlich ziemlich am Anfang und ein echter Laie 🙂 ich flieg im Februar nach New York und möchte einfa tolle Bilder haben

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Alex

Alex 14. Dezember 2018 um 16:04

Hi Steffi,
kann ich dir definitiv empfehlen. Ich selbst habe das gute Stück nun seit fast 3 Jahren und es macht unglaublich viel Spaß damit zu fotografieren.
Nein, wenn du dir das Objektiv mit dem richtigen Objektivanschluss (E-Mount) kaufst, brauchst du keinen Adapter.
Hier* habe ich dir die passende Version bei Amazon rausgesucht.
Viele Grüße und ganz viel Spaß in New York!
Alex

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Katharina 15. Dezember 2018 um 10:30

Lieber Alex,

vielen Dank erstmal für deinen tollen Blog!
Ich bin totaler Neuling und würde mir gerne die Alpha6000 von Sony kaufen.
Am liebsten würde ich Hunde fotografieren (in Bewegung und auch als Porträt) und evt noch Landschaften.

Würdest du mir dazu das Sony SEL-35F18 empfehlen?

Vielen Dank für deine Hilfe und liebe Grüße

Katharina

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Alex

Alex 16. Dezember 2018 um 09:23

Hallo Katharina,
freut mich sehr, dass dir mein kleiner Blog gefällt :-)!
Genau, das SEL35F18 würde dazu super passen. Evtl. ist auch das 50mm F1.8 interessant für dich, da du damit eine längere Brennweite hast. Ich kann mir vorstellen, dass diese Brennweite etwas besser zum Fotografieren von Hunden. Außerdem ist das SEL50F18* etwas günstiger als das das 35mm F1.8.
Das 16-50mm Kit-Objektiv würdest du dir aber trotzdem mit der Kamera holen oder?
Zumindest würde ich dir dazu raten, da es gerade für den Anfang ein gutes und kompaktes Allrounder Objektiv ist. Und du sparst nicht so viel Geld, wenn du auf das Kit-Objektiv verzichtest.
Deshalb wäre meine empfehlung für dich: Hol dir die Alpha 6000 mit Kit-Objektiv und spiele ein bisschen mit ihr herum. Dann wirst du schnell herausfinden, ob die 35mm oder 50mm Festbrennweite besser wäre 🙂
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig helfen und habe dich nicht noch mehr verwirrt 😉
Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit!
Alex

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