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Systemkamera oder Spiegelreflexkamera? [Vergleich]

Systemkamera oder Spiegelreflexkamera – Welcher Kamera-Typ ist der beste für dich?

Systemkameras haben sich in den letzten Jahren enorm entwickelt und sind mittlerweile in vielen Bereichen den Spiegelreflexkameras voraus. Trotzdem sind sich gerade viele Anfänger- und Amateur-Fotografen nicht über die wichtigsten Unterschiede zwischen Spiegelreflexkameras und Systemkameras bewusst.

Dank elektronischen Suchers und der kompakten Maße sind Systemkameras nämlich vorallem für Einsteiger hervorragende Kameras. Natürlich gibt es aber immer noch zahlreiche Argumente die für die alten Hasen auf dem Kamera-Markt sprechen. Hier will ich dir einen kleinen Überblick geben, wann eine Systemkamera und wann eine Spiegelreflexkamera die richtige Lösung für dich ist.

Hast du fragen oder kannst dich nicht entscheiden? Dann schreibe einfach einen Kommentar (ganz unten auf der Seite) und wir werden gemeinsam den perfekten Kamera-Typ für dich finden 🙂 ! 

Alle Vor- und Nachteile im Überblick

Nachfolgend habe ich die wichtigsten Vor- und Nachteile der 2 Kamera-Typen für dich zusammengestellt. So kannst du auf einen Blick erkennen, welche Punkte für Spiegelreflexkameras und welche Punkte für die spiegellosen Systeme sprechen.

Wenn du einen Überblick über alle Kamera-Typen suchst (Spiegelreflexkamera, Systemkamera, Kompaktkamera, Bridgekamera, …), findest du hier einen Step-by-Step Guide, der dich zu deinem perfekten Kamera-Typ führt.


Vorteile von Systemkameras

  • Kompaktere Abmessungen
    ⇒ Mit kleinem Objektiv so kleine wie eine Kompaktkamera
  • Elektronischer Sucher
     Alle Bildanpassungen sofort erkennen
  • Geringeres Gewicht
  • Möglichkeit Fremd-Objektive zu adaptieren

Vorteile von Spiegelreflexkameras

  • Mehr Modelle zur Auswahl
  • Deutlich mehr Wechselobjektive &  anderes Zubehör
  • (Größerer Body)
  • Sehen professioneller aus
  • Teilweise besserer Autofokus



Infografik: Spiegelreflexkamera vs. Systemkamera

Infografik Vergleich Systemkamera und Spiegelreflexkamera

Preis

Euro IconDer Preis ist die einzige Kategorie, in der sich die zwei Kamera-Typen so gut wie nicht unterscheiden. Mittlerweile bekommt man ab 400 Euro Einstiegs-Modelle, die mit einem abgespeckteren Funktionsumfang auf den Markt kommen und oft mit Sensoren und Bildprozessoren ausgestattet sind, die schon ein paar Jahre älter sind.

Profis zahlen gerne bis zu 5.000 Euro für einen Kamera-Body. Egal ob es sich um Spiegelreflexkameras, wie der Canon EOS 1D X Mark II oder um Systemkameras, wie der Sony Alpha 9, handelt. 

 

In dieser Gegenüberstellung zeigt dir Pavel Kaplun die wichtigsten Unterschiede zwischen Spiegelreflex- und Systemkamera

Bis vor wenigen Jahren waren Spiegelreflexkameras die einzige Möglichkeit für Leute, die sich ernsthaft mit der Fotografie auseinandersetzen wollten. Systemkameras wurden (damals zurecht) nur als alternative zu den kleinen Kompaktkameras angesehen, da sie ähnliche Maße hatten, aufgrund der Wechselobjektive jedoch deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten boten.

Das hat sich aber geändert! Wie in allen Bereichen braucht Veränderung Zeit und wird nicht gleich von allen Menschen akzeptiert. Viele Fotografen schauen deshalb immer noch etwas skeptisch auf Systemkameras und denken, dass sie keine lohnenswerte Alternative zur Spiegelreflexkamera sei. Dass das nicht so ist kann man daran erkennen, dass mittlerweile auch viele Profis auf Systemkameras umsteigen

Für die meisten Einsteiger- und Hobby-Fotografen bietet die Systemkamera aber schon seit einigen Jahren das bessere Gesamtpaket. Aufgrund der kompakten Maße lässt sie sich überall mit hinnehmen. Aufgrund der Wechselobjektive ist sie genauso Anpassungsfähig, wie die Spiegelreflexkamera. Und aufgrund des elektronischen Suchers lässt sich deutlich komfortabler fotografieren. Auf diese Punkte werde ich weiter unten noch näher eingehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Spiegelreflexkameras und Systemkameras mittlerweile in genau den gleichen Preissegmenten vertreten sind. Hat man zum Beispiel ein Budget von 600 Euro bekommt man in etwa die gleiche Qualität und Ausstattung bei beiden Systemen.

Sensor

Der Sensor einer Kamera ist am wichtigsten für die Bildqualität. Generell kann man sagen, dass ein großer Bildsensor besser ist, da dieser mehr Licht einfangen kann. Deshalb haben teurere Kameras in der Regel auch größere Sensoren.

Insgesamt lässt sich bei Spiegelreflex- und Systemkameras zwischen diesen 3 Sensorgrößen unterscheiden:

  1. Micro Four Thirds Sensoren
    ⇒ Olympus und Panasonic setzen bei ihren Systemkameras auf diese Größe
  2. APS-C Sensoren
    ⇒ Sony, Samsung, Canon und Fujifilm verbauen diese Sensorgrößen bei ihren Systemkameras. In allen Einsteiger-Spiegelreflexkameras sind diese Sensoren verbaut.
  3. Vollformat
    ⇒ Bisher baut nur Sony Systemkameras Systemkameras mit dieser Sensorgröße. Unter den bekommt man von vielen Herstellern Vollformat-Modelle ab ~1.000€
Blonde Frau mit DSLR

Um die kompakten Maße von Systemkameras besser nutzen zu können, haben sich Panasonic und Olympus dazu entschieden auf den kleineren Micro Four Thirds Objektivanschluss. Somit lässt sich das Gehäuse noch etwas kompakter bauen und auch die Objektive fallen etwas kleiner aus.

Ich habe zwar keine Statistiken vorliegen, aber wahrscheinlich werden die meisten Spiegelreflex- und Systemkameras mit einer APS-C Sensorgröße verbaut. Diese hat sich in den letzten Jahren als die „goldene Mitte“ herausgestellt. APS-C Sensoren sind etwas größer Als Micro Four Thirds Sensoren und können so mehr Licht einfangen, was zu einem besseren Rauschverhalten und einer höheren Auflösung fotografieren.

Noch bessere Fotos machen Kameras mit einem großen Vollformat-Sensor. System- und Spiegelreflexkameras mit Vollformat-Sensor sind dafür aber auch deutlich teurer. Mehr Informationen zu Systemkameras im Allgemeinen findest du auf der Startseite.

Schwarzweiß Canon Systemkamera ohne Objektiv

Objektiv

Bei der Auswahl und Qualität der Objektive haben Spiegelreflexkameras einen enormen Vorteil.

Woran liegt das?

Den Objektiv-Anschluss von Canon und Nikon gibt es schon seit vielen Jahrzehnten, wohingegen beispielsweise Sony ihre erste Systemkamera erst 2011 auf den Markt gebracht hat. Die Technik hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, beispielsweise hat sich innerhalb von wenigen Jahren die Auflösung von durchschnittlichen Kameras verdoppelt!

In der Objektiv-Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten im Vergleich zu den Sensoren nicht viel getan. Das kann man daran erkennen, dass auch Profis heute noch mit Objektiven fotografieren, die mehrere Jahrzehnte alt sind. Einfach aus dem Grund, weil gute Objektive auch früher schon eine sehr hohe Qualität hatten.

Das ist also der Grund, weshalb es für etablierte Spiegelreflexkamera-Systeme deutlich mehr Objektive gibt, als für Systemkameras. Canon, Nikon und viele Objektiv-Hersteller (zum Beispiel Tamron, Sigma oder Zeiss) hatten mehrere Jahrzehnte länger Zeit, um gute Objektive zu entwickeln und zu produzieren.

2 Schwarze Objektive auf einem Tisch

Bei Systemkameras hat man den Vorteil, dass sich Spiegelreflexkamera-Objektive adaptieren lassen. Da bei Systemkameras ein geringerer Abstand von von Sensor bis zum Objektiv-Anschluss besteht, kann man einfach einen Adapter auf den Objektivanschluss schrauben und so zahlreiche andere Objektive anschließen. Das geht bei Spiegelreflexkameras nicht.

Jedoch sollte dazugesagt werden, dass die günstigsten Adapter nur vollständig manuelle Objektive unterstützen (wenn möglich müssen Blende und Fokus also manuell eingestellt werden). Es gibt auch Adapter, mit denen sich Blende und Fokus am Objektiv verstellen lassen. Diese sind etwas teurer, bieten jedoch gerade beim Autofokus nicht die gleiche Performance wie ein natives Objektiv.


Fazit & Kaufberatung

Am Ende sprechen viele Faktoren für eine Systemkamera aber auch viele Faktoren für eine Spiegelreflexkamera. Du merkst vielleicht, dass ich ein großer Fan von spiegellosen Kameras bin, was auch der Grund dafür war, dass ich diese Seite erstellt habe. Trotzdem ist mir bewusst, dass sehr viele Gründe für Spiegelreflexkameras sprechen.

Je nachdem für welchen Hersteller du dich bei Systemkameras entscheidest, solltest du eigentlich keine Probleme bei der Suche nach Objektiven haben. Gerade für den Micro Four Thirds Mount, aber auch für den E-Mount von Sony gibt es eine ziemlich große Auswahl an Objektiven. Trotzdem solltest du dir von vorne herein Gedanken machen, welche Objektive du in Zukunft kaufen willst um gut ausgestattet zu sein.

Bei Spiegelreflexkameras hast du den Vorteil, dass du (gerade bei Nikon und Canon) fast jedes Objektiv in jeder Preisklasse bekommen kannst, dass du dir wünschen kannst.

Neben den kompakten Maßen ist meiner Meinung nach der elektronische Sucher der größte Vorteil einer Systemkamera (hier gehe ich näher auf die Unterschiede zwischen elektronischem und optischen Sucher ein). Kurz zusammengefasst schaust du beim optischen Sucher einer Spiegelreflexkamera auf einen Spiegel. Dadurch kannst du jedoch nicht abschätzen, wie sich eine Veränderung des ISO-Wertes oder der Belichtungszeit auf das eigentliche Foto auswirkt.

Am Ende ist es deine eigene Entscheidung, welcher Kamera-Typ der richtige für dich ist. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung wie schwierig das sein kann! Wenn du persönliche Hilfe brauchst, kannst du deine Frage einfach unten als Kommentar verfassen und wir finden gemeinsam die beste Lösung für dich 🙂


Top 3: Meine Systemkamera-Empfehlungen

123
Canon EOS M10 Systemkamera Beste günstige DSLM Sony Alpha 6000 Titelbild 1 Preis-Leistungs-Sieger Fujifilm X-T20 Test Beste Oberklasse-DSLM
Modell Canon EOS M10 SystemkameraSony Alpha 6000 SystemkameraFujifilm X-T20 Systemkamera
Preis

479,95 €

538,98 €

1.129,00 €

Testergebnis

83.75%

"Extrem preiswerte Einsteiger-Systemkamera"

92.5%

"Beste Systemkamera seiner Preisklasse!"

92.5%

"Sehr gutes Handling & Bestes Gesamtpaket"

HerstellerCanonSonyFujifilm
Objektiv-AnschlussCanon EF-MSony E-MountFujifilm XF
SensorgrößeAPS-C (373 mm²)APS-C (373 mm²)APS-C (373 mm²)
Auflösung18.0MP24.3MP24.3MP
Geschwindigkeit4.6FPS11FPS8FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

479,95 €

538,98 €

1.129,00 €

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Kommentare


Bianka 27. Februar 2018 um 07:55

Hi Alex,

Ich bin auch gerade kurz vorm Sprung zur Olympus m ii, bin aber noch nicht zu 100% überzeugt. Habe mit der Canon power Shot G16 angefangen und bin dann zur Spiegelreflex Canon EOS 100d weiter gegangen. Für reisen ist mir die aber einfach etwas zu klobig. Da es eine große Investition ist, bin ich etwas unschlüssig. Zaubert die Olympus am Ende qualitativ ein gleichwertiges Bild?

Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe! Wie du unschwer erkennst, mache ich das ganze auch nur als Hobby und steige durch die Masse an angeboten nicht so richtig durch.

Antworten
Alex

Alex 1. März 2018 um 11:28

Hi Bianka,

meinst du die Olympus M5 ii*? (Du hast nur Olympus m ii geschrieben.)
Systemkameras sind Spiegelreflexkameras rein technisch gesehen in keiner Weise unterlegen! Sie sind nur deutlich kompakter, da sie auf den Spiegel-Mechanismus verzichten.
Wenn du also im gleichen Preissegment eine Systemkamera (wie die Olympus) kaufst, kann man grob sagen, dass sie vom Funktionsumfang und der Bildqualität auf dem gleichen Niveau wie eine Spiegelreflexkamera für den gleichen Preis ist.

Deutlich wichtiger für die Bildqualität ist aber das Objektiv, das du auf deine Systemkamera/Spiegelreflexkamera schraubst!
Um auf deine Frage zurück zu kommen: Ja du hast ein gleichwertiges Bild, wenn du dich für eine gleich teure Systemkamera entscheidest!
Wenn du mir den Einsatzbereich und deine preislichen VOrstellungen nennst, kann ich dir auch gerne eine genauere Empfehlung geben.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Bianka 14. März 2018 um 10:17

Moin Alex,

bitte entschuldige die späte Antwort. Es soll die OLYMPUS OM-D E-M10 Mark II 14-150 mm werden.

http://www.saturn.de/de/product/_olympus-om-d-e-m10-mark-ii-2047252.html

LG

Antworten
Alex

Alex 16. März 2018 um 10:58

Hi Bianka,
kein Problem.
Auch die zaubert gleich schöne Bilder (im Allgemeinen unterscheiden sich die unterschiedlichen Kameramodelle im gleichen Preissegment bei der Bildqualität nicht mehr sehr viel).
Viel wichtiger ist deine Objektiv-Wahl. Bei Olympus (und Panasonic) Kameras hast du ja Gott sei Dank eine sehr große Auswahl an MFT Objektiven 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Julia 14. März 2018 um 11:14

Hallöchen 🙂
ich suche eine Kamera mit der ich gut Gebäude und Objekte fotografieren kann.
Da ich absolut keine Ahnung vom fotografieren habe ist eine Systemkamera, denke ich das beste.
Kannst du mir eine gute Empfehlen? Budget läge eigentlich bei max. 500€.
Danke & Liebe Grüße

Antworten
Alex

Alex 16. März 2018 um 11:05

Hallöchen Julia,
da würde ich dir erst einmal eine Anfäger-DSLM mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv empfehlen 🙂
Wenn du dich später dann ein bisschen vertiefen willst kannst du dir dann zum Beispiel anschauen, ob sich ein Objektiv-Upgrade für dich lohnt (z.B. zu einer Weitwinkel Festbrennweite)
Mein Favorit für 500€ ist die Alpha 5000* (ca. 440€), da sie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Aber auch mit einer Einsteiger-DSLR wirst du nichts falsch machen. Hier hast du (bei Canon und Nikon) eine größere Auswahl an Objektiven für später, aber dafür sind sie größer und du hast keinen Live-View, also siehst nicht genau das, was du gerade fotografierst. Mein Favorit hier wäre die Canon EOS 750D*, die eine Vergleichbare Ausstattung und Qualität im Vergleich zur Alpha 5000 hat.
Hoffentlich habe ich dich mit den ganzen Infos nicht überladen 😀
Hast du noch Fragen?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anniway 21. März 2018 um 18:25

Hallo Alex,
ich habe vor mich ein bisschen mehr mit der Fotografie auseinanderzusetzen – bin aber noch völlige Einsteigerin. Habe mich aufgrund der Größe schonmal für eine Systemcamera entschieden. Jetzt die Frage: Welche, bzw welches Objektiv? 🙂
Ich möchte definitiv Hundesportbilder machen. Das heißt hauptsächlich von sich schnell bewegenden Motiven, die nicht immer unbedingt nah dran sind. Kannst du mir da etwas empfehlen?
LG, Annika

Antworten
Alex

Alex 24. März 2018 um 14:09

Hallo Anni,
super Entscheidung, dass du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst!
Erstmal vorab: Welche Objektive dir zur Verfügung stehen, hängt von deiner Kamera-Wahl ab. In der Regel hat (leider) jeder einzelne Hersteller seine eigenen Objektivanschluss.
Die 3 großen Player bei den Systemkameras sind:
1. E-Mount Objektive (für Sony Systemkameras)
2. Micro Four Thirds Objektive (für Olympus und Panasonic Systemkameras)
3. Fuji X Objektive (für Fuji Systemkameras)
(Nikon und Canon kannst du bei Systemkameras erst einmal außen vor lassen)

Bei allen drei Varianten hast du viele Objektive zur Auswahl. Zum Fotografieren von weit entfernten Tieren (so wie es bei dir der Fall ist) benötigst du ein Tele-Zoom Objektiv.
Ein Reisezoom Objektiv wäre ebenfalls eine Überlegung Wert, da es dir die Möglichkeit bietet nicht nur sehr weit entferte Hunde groß darzustellen, sondern da du damit auch im Weitwinkel-Bereich gut bestückt bist und so auch Landschaftsaufnahmen machen kannst.

Als ersten Schritt solltest du dich aber erst einmal für eine Kamera entscheiden.

Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne melden!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Judith 3. April 2018 um 13:39

Hallo Alex,
danke schon mal für deinen hilfreichen Beitrag!
Ich fotografiere zwar schon immer gerne, bin aber in Bezug auf die professionelle Fotografie kompletter Neuling.
Ich denke, dass von der Größe her eine Systemkamera das richtige für mich ist. Weit mehr über 500 Euro möchte ich ungern ausgeben.
Ich mache gerne Detailaufnahmen und Portraits und würde gerne mit Tiefenschärfe und verschiedenen Fokussen arbeiten. Beispielsweise würde ich gerne einen schönen Unschärfebereich (Bokeh heißt das glaube ich) hinbekommen.
Kannst du mir da etwas empfehlen?

Liebe Grüße,
Judith

Antworten
Alex

Alex 9. April 2018 um 16:15

Hallo Judith,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir helfen kann 🙂
Genau…man nennt das Bokeh. Gut, dass du dich schon ein bisschen informiert hast.
Dafür würde ich dir auf jeden Fall eine Festbrennweite empfehlen. Am besten den Klassiker: 50mm F1.8
Für 500€ eine empfehlenswerte Kamera + Festbrennweite zu bekommen ist gar nicht so einfach. Evtl. solltest du dann auf das Kit-Objektiv verzichten und nur die Festbrennweite kaufen. Auf der anderen Seite, bekommt man das Kit-Objektiv oft hinterhergeworfen (weil es so vergleichsweise günstig ist) und es lohnt sich evtl. gar nicht darauf zu verzichten, da du mit der Brennweite spielen kannst und ein alltagstauglichees Zoom-Objektiv hast.

Kommt bei dir eine gebrauchte Kamera in Frage?

Wenn es wirklich unter 500€ bleiben soll, würde ich dir eine günstige Canon DSLR empfehlen, da das 50mm F1.8 Objektiv sehr günstig ist.
Z.B.: Canon 1300D* + 50mm F1.8* = ~480€

Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 24. April 2018 um 10:52

Hey Alex,

sehr interessant, was man alles so lesen kann im Bereich der Kameras. Dennoch überfordern mich viele Informationen. Deshalb frage ich mal ganz direkt. Ich fliege im Mai nach NewYork und würde gerne ein paar unvergessliche Foto´s machen. Auch Nachtaufnahmen. Ich bin eine totale Anfängerin in der Fotografie und kann mich zwischen den beiden Kameras wirklich nicht entscheiden. Was könntest Du mir empfehlen? Foto´s die man später auch auf Leinwandgröße ziehen kann, das wäre ein Traum.
Tausend Dank schon mal für deine Hilfe.

Liebe Grüße

Usha

Antworten
Alex

Alex 24. April 2018 um 16:10

Hey Usha,
hoffentlich konnte dir mein Beitrag etwas weiterhelfen 🙂
Was ist denn ungefähr dein Budget?
Für Nachtaufnahmen (in der Stadt?) würde ich dir, wenn das Budget da ist, zu einer Weitwinkel-Festbrennweite raten. Diese haben eine deutlich größere Blende, wodurch deine Kamera mehr Licht bekommt und deine Fotos deshalb bei schlechten Lichtverhältnissen langsamer anfangen zu rauschen.
Wenn du dich für Canon entscheidest, könnte beispielsweise diese Weitwinkel-Festbrennweite* die richtige für dich sein.
Aber es kommt immer darauf an, wieviel Geld du ausgeben willst!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Vroni 25. April 2018 um 09:59

Hallo Alex!
Danke für den super Beitrag von dir!
Wie die meisten hier bin ich auch Anfängerin in der Fotographie.
Ich würde mich gerne eine Systemkamera kaufen, die für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist. Das heißt, Aufnahmen in der Natur, Momentaufnahmen von Menschen und Tiere.
Die von die vorgeschlagene Sony Alpha 6000 spricht mich sehr an, nur welches Objektiv wäre zu dieser Kamera für meine Anforderungen empfehlenswert? Es sollte quasi ein „Allrounder“ sein.
Das Budget für das Gesamtpaket sollte 700€ nicht überschreiten 🙂

Danke für deine Hilfe!

Liebe Grüße,
Vroni

Antworten
Alex

Alex 26. April 2018 um 13:15

Hi Vroni,

sehr gerne. Freut mich immer, wenn ich Fotografie-Anfängern etwas weiterhelfen kann 🙂

Ich denke auch, dass die Alpha 6000 vor allem für Anfänger, die sich in Zukunft mehr mit der Fotografie auseinandersetzen wollen, eine sehr gute Wahl ist.
Ich würde dir empfehlen die Alpha 6000 erst einmal mit dem Kit-Objektiv zu kaufen. Rein preislich gesehen lohnt es sich meiner Meinung in der Regel nicht auf dieses zu verzichten (da die Variante ohne Kit-Objektiv „lediglich“ ~100€ günstiger ist).
Dein nächstes Objektiv würde ich an deiner Stelle erst kaufen, wenn ich mich schon ein bisschen mit der Kamera auseinander gesetzt habe und wenn du weißt, auf was du dich evtl. etwas spezialisieren willst.
Den meisten Leuten empfehle ich aber, sich als zweites Objektiv eine Festbrennweite zuzulegen. Entweder, eine Weitwinkel-Festbrennweite, eine Normal-Festbrennweite oder eine Portrait-Festbrennweite.
Zu allen Sony E-Mount Objektiven habe ich aber auch einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Andrea 25. April 2018 um 16:50

Hallo Alex,

ich habe eine alte Canon Spiegelreflex-Kamera 350 D mit Sigma 18-200 Objektiv. Die Auflösung der Kamera ist leider nicht mehr ausreichend, daher wird es nun endlich Zeit für eine neue Kamera.
Es gibt für mich zwei Möglichkeiten: Ich kaufe eine neue Canon Spiegelreflex und nutze mein Sigma-Objektiv weiter oder ich steige auf eine Systemkamera um, mit vergleichbarem Objektiv. Hast Du mir eine Empfehlung, das Budget liegt bei 500 bis 800 Euro.

Viele Grüße
Andrea

Antworten
Alex

Alex 26. April 2018 um 13:20

Hallo Andrea,
puh…das ist eine schwierige Frage.
Die Frage ist hier, was deine Vorteile wären, wenn du zu einer Systemkamera umsteigst.
Was die allgemeinen Vorteile sind, habe ich ja in diesem Artikel versucht herauszuarbeiten. Aber welche Vor- bzw. Nachteile für dich wichtig sind kannst nur du für dich entscheiden.
An deiner Stelle würde ich wahrscheinlich bei Canon bleiben, da du dich schon an die Bedienung deiner Canon DSLR gewöhnt hast und deine Objektive weiter benutzen kannst.
Dann musst aber leider auf den elektronischen Sucher der Systemkameras verzichten (der meiner Meinung nach der größte Vorteil ist). Aber auch auf die höhere Kompaktheit, die dir eine Systemkamera bietet.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 26. April 2018 um 09:30

Hey Alex.

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Ja. Nachtaufnahmen in New York. Skyline bei Nacht. Die vielen Hochhäuser.

Budget wären bis 1200€

System oder doch SLR. Bin so unsicher. Schleppen von Stativen möchte ich nur bedingt.

Ich hoffe du hast einen Tipp.

Tausend Dank.

Viele Grüße

Usha

Antworten
Alex

Alex 26. April 2018 um 13:28

Hey Usha,
sehr gerne 🙂
Dann würde ich dir zu einer Systemkamera raten. Zum einen sind sie zum reisen kompakter. Außerdem ist es meiner Meinung nach für einfacher deutlich einfacher den Einstieg zu finden, da Systemkameras einen elektrischen Sucher haben.
Die beste Systemkamera für 1.200€ ist meiner Meinung nach die Fuji X-T20. Sie bietet ein sehr gutes Gesamtpaket und zeichnet sich durch die sehr guten Bedienungsmöglichkeiten aus.
Wenn du aber „einfach“ nur schöne Bilder auf Knopfdruck haben willst, kannst du aber auch einfach in den Automatik-Modus wechseln. Meiner Meinung nach eine Kamera zum verlieben. Hier kommst du zu meinem Fuji X-T20 Test (der aber noch nicht ganz fertig ist).
Wenn du dir aber sicher bist, dass du dich in Zukunft gar nicht mit der Fotografie auseinander setzen willst, würde ich dir zu einer Bridge- oder Kompaktkamera raten.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 2. Mai 2018 um 09:42

Hey Alex. Ich habe mich zum Kauf deiner Empfehlung entschlossen. Morgen werde ich sie bekommen und nach NewYork mal erzählen, wie ich sie finde.

Danke hier nochmal für deinen Rat und die sehr nette Beratung,

Lieben Gruss, Usha

Antworten
Alex

Alex 3. Mai 2018 um 09:55

Hey Usha,
cool, das freut mich! Sehr gerne 🙂 Ich wünsche dir viel Spaß in New York.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 3. Mai 2018 um 14:26

Hey Alex,

ich danke Dir. Ich glaube wer in NewYork keinen Spaß hat, ist
ein Miesepeter 🙂 Geht ja wohl gar nich anders, als dort
einfach nur Spaß zu haben.

Bis dann.

Lg Usha

Alex

Alex 5. Mai 2018 um 11:45

Hey Usha,
sehr gerne :-).
Haha…das glaube ich. Egal ob mit oder ohne Kamera!
Leider war ich bisher noch nie in den USA. Aber das werde ich nun auf jeden Fall mal nachholen müssen 😉
Viele Grüße
Alex


Jessica 28. April 2018 um 19:18

Hallo Alex!
Ich möchte mich in Zukunft mehr mit Fotografie beschäftigen und werde auch bald ein Weltreise machen und somit die Möglichkeit haben vieeeel zu fotografieren…
Nun ..ich habe bis jetzt immer die Spiegelreflexkamera Nikon von meiner Mama verwendet und super Fotos gemacht …jetzt habe ich mich im Geschäft von einer Systemkamera überzeugen lassen weil sie kompakter ist…bin aber irgendwie nicht so happy finde es ist nicht die gleiche Qualität. Habe eine Olympus OM-D E-M10 Mark II …kannst du mir weiterhelfen…es ist gar nicht so leicht ehrlich beraten zu werden? 🙂 LG

Antworten
Alex

Alex 28. April 2018 um 20:06

Hallo Jessica,
geht’s nach deinem Abitur auf Weltreise :-P?
Rein technisch gesehen wurdest du auf keinen Fall rein gelegt. Dass Spiegelreflexkameras eine bessere Qualität haben, als Systemkameras ist immer noch ein Mythos, der bei den meisten Anfängern im Kopf sitzt. Natürlich kommt es aber darauf an, für was für ein Modell du dich entscheidest. Aber in der Regel würde ich sagen, dass dir Systemkameras sogar eine bessere Leistung bieten, als vergleichbare DSLR’s, die gleich viel kosten.
Die Olympus ist an sich eine sehr gute Systemkamera, für das was sie kostet. Aber es kommt natürlich immer darauf an, was du damit machen willst. Im vergleich zu der Spiegelreflexkamera haben die Olympus Kameras leider einen etwas kleineren Sensor, was sich negativ auf die Bildqualität auswirken kann (bei schlechteren Lichtverhältnissen).
Aber das merkt man nur, wenn echt wenig Licht da ist.
Darf ich fragen, warum du unzufrieden bist?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jessica 30. April 2018 um 22:04

Hi Alex, danke für deine Nachricht 🙂 ich bin berufstätig und steige immer wieder gerne aus dem Alltag aus 😉
hmm also es ist einfach so, dass oft die Belichtung auf den Fotos nicht gut ist (z.B Gesichter) oder die Fotos im Vergleich zu den Fotos die ich mit der Spiegelreflex machte einfach auch unscharf wirken, besonders wenn man zoomt usw..
Wenn ich mit der Spiegelreflex auf Automatik fotografiert habe waren die Fotos auch immer super und man konnte jedes Detail erkennen, mit dieser Kamera finde ist die Auflösung nicht die gleiche, vielleicht brauch ich auch andere Objektive oder ich kenne mich einfach zu wenig aus.
Liebe Grüße Jessica

Antworten
Alex

Alex 1. Mai 2018 um 20:51

Hi Jessica,

puh… also nur daran, dass es sich um eine Systemkamera handelt kann es nicht liegen.
Und deine Kamera hat einen sehr modernen Sensor, der auch mit dem Kit-Objektiv und relativ guten Lichtverhältnissen sehr gute Bilder machen müsste.
Es kommt natürlich auch darauf an, mit was für einer Kamera du sie verglichen hast. Wenn die Spiegelreflexkamera + Objektiv insgesamt 3.000€ gekostet hat, kann es natürlich durchaus sein, dass sie etwas bessere Bilder macht.
Ich würde dir empfehlen dich ein paar Minuten mit der Bedienung deiner Kamera auseinanderzusetzen (mir macht es am meisten Spaß einfach ein paar YouTube Videos anzuschauen). Dann kannst du etwas besser einschätzen ob du beider Bedienung alles richtig gemacht hast und nicht beispielsweise den Fokus von Automatik auf Manuell gesetzt hast.
Wenn du danach immer noch keine scharfen Bilder bekommst würde ich an deiner Stelle mal in den Fotografie-Laden gehen oder die Kamera einschicken.

Viel Glück…
Normal sollte das aber nicht sein im Automatikmodus 🙁

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Erika 29. April 2018 um 12:55

Hallo Alex,

Ich fotografiere schon ewig ( Jg. 1962) habe aber mit der Technik nicht viel am Hut. Ich habe noch eine Canon 500N mit verschiedenen Objektiven ( ca. 20 Jahre alt) und nutze z.Zt. eine Fuji FinePix HS 20, weil mir das Herumschleppen der DSLR mit Zubehör zu schwer wurde.
Die Fuji ist gut, vor allem der Zoom. Jetzt will ich endlich wieder mehr fotografieren, habe einen Faible für Makrofotografie entwickelt. Eine Kamera mit grösserem Sensor ist fällig. Jetzt hat mir der Fachhändler meines Vertrauens eine Olympus DSLR mit zwei Objektiven ( welcher Typ genau weiss ich nocht) zu einem guten Preis angeboten.( € 150,–) Ich schwanke noch, da ich eigentlich mit einer Systemkamera geplänkelt habe, ich aber gerade etwas knapp bei Kasse bin. Hast du eine Entscheidungshilfe für mich?
Herzliche Grüsse
Erika

Antworten
Alex

Alex 1. Mai 2018 um 20:39

Hallo Erika,

Eine DSLR + Objektive für 150€ ist schon wirklich ein Schnäppchen. Aber da kommt es natürlich immer darauf an, wie gut das Modell ist 😀
Warum holst du dir nicht eine bessere Canon DSLR? Dann könntest du nämlich auch deine alten Canon-Objektive weiter nutzen. Und mittlerweile sind die Sensoren so gut geworden, dass du dir der „kleinere“ APS-C Sensor einer aktuellen Einsteiger-Spiegelreflexkamera sicher reicht.
Eine Systemkamera hat meiner Meinung nach vor allem diese 3 Vorteile:
1. Sie ist kompakter
2. Man hat einen elektronischen Sucher (das ist extrem hilfreich, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat)
(3. Man kann einfacher dritt-Objektive adaptieren)

Also wenn dich eins der oberen Argumente nicht wirklich sehr überzeugt, dann kannst du eigentlich auch bei einer DSLR bleiben. Eine Canon-DSLR würde für mich dann am nähesten liegen. Nicht nur weil du schon einige Objektive dafür hast, sondern auch weil es gebrauchte und günstige Modelle ebenfalls wie Sand am Meer gibt.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen und habe dich nicht mit Informationen überladen 😀

Viele Grüße
Alex

Antworten

Evi 1. Mai 2018 um 19:41

Hallo Alex,

ich bin auch Neuling in dem Bereich und unschlüssig in welche Richtung es gehen soll.

Selber denke ich, dass ich ein relativ gutes Auge für Fotos habe aus welchem Grund ich mir nun ein „Einsteigermodell“ holen möchte.
Ich schwanke zwischen der Nikon Coolpix B500 und der Canon EOS 1300d. In erster Linie geht es darum dass ich gute Familienbilder machen möchte. U.a. auch gute Momentaufnahmen wenn die Kinder zb rennen. Oft spiele ich auch mit der Schärfe der Hintergründe – bisher leider nur auf dem Handy.

Liebe Grüße und Danke,
Evi

Antworten
Alex

Alex 2. Mai 2018 um 09:08

Hallo Evi,
cool,dass du dich dafür entschieden hast, dich mehr mit der Fotografie zu beschäftigen!
Wieviel Budget steht dir denn zur Verfügung, beziehungsweise wieviel Geld willst du denn ausgeben :-)?
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Evi 2. Mai 2018 um 09:26

Hallo Alex,

ich möchte mich am Anfang im Bereich 300-400€ bewegen. Systemkameras interessieren mich auch weil sie einfach kleiner und somit praktischer sind und qualitativ wohl auch nicht mehr so weit weg von den Spiegelreflex sind.

Gruß,
Evi

Viele Grüße,
Evi

Antworten
Alex

Alex 3. Mai 2018 um 09:20

Hallo Evi,
in diesem Preissegment, kann ich dir in dem Fall nur einige wenige Einsteiger Systemkameras empfehlen.
1. Die Canon EOS M10*, (aber nur, wenn du dir in Zukunft keine weiteren Objektive zulegen willst)
2. Oder die Sony A5100*. (Wobei die Alpha 6000* nur etwas mehr kostet, um die 500€, aber dafür ein deutlich besseres Gesamtpaket liefert.
Qualitativ sind Systemkameras auf dem gleichen Niveau mit Spiegelreflexkamera. Im allgemeinen gilt, dass du für das gleiche Geld ungefähr die gleiche Leistung bei einer vergleichbaren Spiegelreflex- und Systemkameras erhälst.
Wenn du unbedingt unter 400€ ausgeben willst würde ich dir zur Canon raten. Aber hierbei solltest du wissen, dass es so gut wie keine Objektive gibt, wenn du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst. Wenn du es übers Herz bekommst ~100€ mehr auszugeben, würde ich dir auf jeden Fall zur Alpha 6000 raten, da sie mit Abstand das beste Preis-Leistungsverhältnis in diesem Preissegment hat. Nochmal etwas Geld sparen kannst du natürlich, wenn du dich auf dem Gebrauchtmarkt umsiehst.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiter helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Evi 3. Mai 2018 um 12:47

Hallo Alex,

vielen lieben Dank. Werde es mit der Canon M10 probieren. Die gibt es gerade in einem Laden mit Objektiv für sogar 299€….

Viele Grüße,
Evi

Alex

Alex 5. Mai 2018 um 11:39

Super, das ist echt ein Schnäppchen, für das was sie bietet.
Fiel Spaß damit 🙂
Gerne kannst du deine Erfahrungen hier teilen, wenn du deine ersten Fotos geknipst.
Viele Grüße
Alex


Holger 3. Mai 2018 um 22:03

Hi Alex,
ich duche eine Systemkamera bis 1000€. Welche könntest du mir empfehlen.
Ich mache gerne von Personen Bilder und im Urlaub.ö (Landschaft, Meer, Sonnenuntergänge…)
Grüße Holger

Antworten
Alex

Alex 5. Mai 2018 um 12:19

Hi Holger,
dann würde sich meiner Meinung nach folgende Kombi am besten für dich eignen:
Panasonic G70 + 14 – 140 mm* + 45mm F1.8 Festbrennweite*

Da Panasonic & Olympus beide auf den Micro Four Thirds Objektivanschluss setzen ist die Festbrennweite von Olympus vollständig mit der G70 kompatibel.
(Die Variante von Panasonic ist nicht wirklich besser, aber kostet 100€ mehr.)

Mit dem Zoom-Objektiv hast du eine sehr große Brennweite, die du besonders im Urlaub sehr schätzen wirst.
Die 45mm Portrait-Festbrennweite hat eine sehr große Offenblende von F1.8. Dadurch kannst du sehr schöne Portrait-Bilder schießen, da du mit der großen Offenblende den Hintergrund unscharf bekommst. (Schau einfach mal in die Amazon Rezensionen für ein paar Beispiele.)

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Holger 5. Mai 2018 um 14:12

Vielen dank für deine Antwort.
Also bin ich mit der Panasonic im Vergleich besser dran als mit der Sony Alpha 6000?
Oder kann man die zwei Kameras nicht wirklich vergleichen?

Grüße Holger

Antworten

Holger 5. Mai 2018 um 17:34

Media Markt verkauft gerade die Sony Alpha 6000 Systemkamera mit 24 Megapixeln, 3″ Zoll Display, den Objektiven SEL-P1650 und SEL-55210 und das zusammen mit Tasche und 16GB Speicherkarte für 666€ + 4,99 Versand. 🤔

Antworten
Alex

Alex 8. Mai 2018 um 16:23

Das ist schon ein sehr guter Preis, für das was sie liefert. Nur hast du du damit leider kein „richtiges“ Objektiv für Portraits.
Aber mit den zwei Objektiven hast du eine super Grundlage und kannst viel herumspielen. Und dir bei Bedarf vlt. später noch ein E-Mount Portrait Objektiv kaufen :-).
Liebe Grüße
Alex


Kerstin Stahl 22. Mai 2018 um 09:09

Guten Morgen Alex, ich möchte mir gerne eine Kamera kaufen. Bin absoluter Anfänger bzw Einsteiger. Ich habe Kinder und würde einfach gerne öfters die Momente festhalten. Genauso auch mal von Landschaften. Kannst du mir was empfehlen? Bin mir absolut unsicher. Preis darf gerne 500 – 700 € liegen. Vlg Kerstin

Antworten
Alex

Alex 22. Mai 2018 um 18:50

Guten Abend Kerstin,
dann würde ich dir zu einer normalen Mittelklasse-Systemkamera (mit Kit-Objektiv) raten.
Wie du vielleicht schon gelesen hast, bin ich ein großer Fan von der Sony Alpha 600*, da sie meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungverhältis in diesem Segment bietet. Auch zum Fotografieren von Kindern und Landschaften eignet sie sich sehr gut, da sie einen sehr guten Sensor und einen super Autofokus hat 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rade 23. Mai 2018 um 15:38

Ciao Alex
Ich habe eine Sony a6000 mit einem E 18-200 mm F3,5 – 6.3 OSS Objektiv. Bin eigentlich zufrieden damit aber es ist halt doch eher gross und schwer. Kannst du mir ein anderes Objektiv empfehlen? Ich liebäugle mit dem Vario-Tessar T* E16-70mm F4 ZA OSS. Es wäre eine grössere Investition und man liest (wie immer) positives und negatives… würdest du eher ein anderes nehmen?
Danke dir viel mal.
Gruss

Antworten
Alex

Alex 24. Mai 2018 um 17:58

Ciao Rade,
Mit dem Reisezoom hast du tatsächlich ein ziemliches Allrounder-Objektiv. Aber natürlich haben auch diese Allrounder-Objektive ihren Nachteil (das Gewicht).
Ich persönlich habe nicht so sehr viel gutes über das 16-70mm Objektiv gelesen, da es für den doch ziemlich hohen Preis keine so super Qualität bietet und auch die Blende von F4 nicht viel besser ist als beispielsweise von deinem Reisezoom.
Hast du auch das „normale“ 16-50? Auch wenn es (wie die meisten Kit-Objektive) nicht besonders scharf ist, ist es meiner Meinung nach ziemlich gut, wenn man seine A6000 einfach mal nur in der Jackentasche mitnehmen will.
Außerdem ist das 16-70 mm auch nicht so besonders klein.
Wie sieht es denn mit einer Festbrennweite aus? Ich nehme zum Beispiel sehr gerne mein Sigma 30mm F2.8 mit, wenn ich nicht viel Platz habe und nur einen kleinen Spaziergang mache. Klar hast du damit nicht die selbe Flexibilität, wie mit einem Reisezoom, aber dafür reizt du mit einer Festbrennweite gleichmal deine Kreativität ein bisschen mehr heraus.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sarah 23. Mai 2018 um 17:42

Hallo Alex,
Ich habe mich bei dir mal durchgelesen und bin mir total unschlüssig. Ich tendiere eher zu einer Systemkamera, weiß aber leider nicht welche 🙁 Mir ist es wichtig das ich sehr gute Objektive für einen kleinen Preis bekommen kann, was anscheinend bei Sony leider nicht unbedingt der Fall ist. Zudem hätte ich gerne eine Festbrennweite die eine eine Blende bis 1,4 hat. Und die man auch für „Selfies“ verwenden kann 🙈
Außerdem wäre mir wichtig, dass
– sie bei schwachen Lichtverhältnisse scharfe Fotos macht
– einen Bildstabilisator hat
– schwenkbares Display (für Selbstporträts)
– eine gute Akkulaufzeit
– Wifi
– ein Sucher hat
– scharfe Fotos schießt
– schönes Bokeh zaubert
– Evt. Einen Blitz
Mein Preisbudget würde für Kamera und evt Wechselobjektiv bei 800-900€ liegen. Würde dann das Kit objektiv denke ich nicht unbedingt nehmen.
Kannst du mir etwas empfehlen?
Liebe Grüße Sarah

Antworten
Alex

Alex 24. Mai 2018 um 18:08

Hi Sarah,
da hast du dir aber schon eine ziemlich genaue Liste zusammengestellt. Finde ich super, dass du dich schon ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt hast :-)!
Bevor ich dir meine Empfehlung gebe, will ich dir aber sagen, dass du aus Erfahrung nie zu 100% sicher sein kannst, welches Modell das „perfekte“ für dich ist. Irgendwann muss man sich einfach mal entscheiden (und schöne Fotos kannst du schließlich mit jeder halbwegs modernen Kamera schießen).
Wenn du ein System mit sehr preiswerten Objektiven suchst, bietet sich zurzeit nur Canon und Nikon mit ihren klassischen DSLR’s an. Gerade auf dem Gebraucht-Markt bekommst du für wenig Geld sehr gutes Glas. Sony, Fujifilm, Panasonic und Olympus stellen zwar auch ziemlich gutes Glas her, aber preislich kann das nicht mithalten (erstrecht, wenn du dir Objektive von Dritt-Herstellern, wie Tamron oder Sigma ansiehst, oder wenn du eben zu gebrauchten Objektiven greifst.)
Ob die Bilder bei schwachem Licht gut werden, hängt zum einen von dem Rauschverhalten des Sensors und von der Offenblende des Objektivs ab. Sensoren von unterschiedlichen Kameras (der gleichen Preisklasse) unterscheiden sich hier nicht besonders. Also kommt es auch hier wieder auf das Glas vor dem Sensor an 🙂 Ob deine Bilder scharf werden hängt auch von den Objektiven ab (und nicht von den Megapixeln der Kamera)
Wifi, einen Sucher, einen Blitz haben eigentlich alle aktuellen DSLR’s und DSLM’s (in der Preisklasse bis ~1.500€)
DSLR’s haben noch eine etwas bessere Akkulaufzeit, als Systemkameras.
Was ist den so dein preislicher Rahmen für die Kamera + Objektiv(e)?
Für mich hört es sich stark danach an, dass du mit einer Mittelklasse Spiegelreflexkamera von Canon oder Nikon am glücklichsten wirst (wie z.B. mit der Canon 77D*)
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian 7. Juni 2018 um 09:32

Hallo Alex, ich habe im April angefangen mich mit Fotografie zu beschäftigen und habe mir zum Einstieg eine Panasonic g70 mit 12-60mm kit Objektiv gekauft. Mittlerweile habe ich noch das 42,5 mm von Panasonic für People und das 45-200mm Tele. Ich habe so viel Freude an der Fotografie und würde mir gerne eine Kamera zulegen mit der ich über die Jahre auch im professionellen Bereich arbeiten kann. Kann ich in diesem Fall bei Mft bleiben oder sollte es schon ein größerer Sensor sein? Bin mit der Panasonic super zufrieden und würde gerne im mft Lager bleiben. Was ist deine Einschätzung? Vielen Dank schon im Voraus und liebe Grüße aus Österreich. Christian

Antworten
Alex

Alex 8. Juni 2018 um 16:20

Hallo Christian,
Micro Four Thirds hat seine Vor- und Nachteile. Wie du weißt gibt es durchaus hochwertiges Glas für die Kameras. Wie du sagst liegt der Nachteil beim kleineren Sensor. Das ist aber eher tragisch, wenn du viel Bokeh brauchst, oder wenn du viel in dunklen Umgebungen fotografieren willst. Wie du weißt, ist die Technik mittlerweile so weit fortgeschritten, dass auch MFT Sensoren mit gutem Glas vorne drauf in guten Lichtverhältnissen gute Bilder produzieren, die keinen Unterschied erkennen lassen. Außerdem hast du mit dem kleineren Sensor natürlich den Vorteil des Crop-Faktors, der gerade bei Wildlife-Fotos sehr nett sein kann.
Ein Nachteil, bei MFT ist, dass der Autofokus nicht ganz mit DSLR’s oder mit den Sony DSLM’s mithalten kann, da sie (meiner Meinung nach) zum größten Teil noch, nur auf Kontrast-Autofokus setzen.
Ich würde es aber komplett von deiner Situation abhängig machen.
Gerade, wenn du in den professionellen Bereich einsteigen willst, würde ich dir aber raten dich noch mehr in das Thema einzuarbeiten. Gerade am Anfang ist das meiner Meinung nach wichtig, damit du dich nicht auf das falsche System versteifst und in 3 Jahren feststellst, dass du 10.000€ in MFT investiert hast, obwohl Canon oder Sony besser gewesen wäre.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jan Klingler 7. Juni 2018 um 19:55

Hallo Alex,

ich fotografiere jetzt zwar schon gut ein Jahr, habe mich aber noch nicht speziell auf eine Art des Fotografierenfestgelegt. Am meisten fotografiere ich in Städten, d.h. ich bin auch viel mit der Kamera unterwegs, könnte mir aber auch vorstellen mich als Sportliebhaber in der Sportfotografie zumindest mal zu versuchen.
Mein Budget liegt zwischen 500 und 600€ und ich schwanke noch etwas zwischen der Sony A6000, meinem derzeitigen Favoriten, und einer der vergleichbar teuren Spiegelreflexkameras.
Einer der Vorteile der A6000 liegt in meinen Augen darin, dass falls sie mir gefällt und ich beschließe an Objektiven nachzurüsten diese auch auf die zahlreichen Nachfolgermodelle anwenden könnte, falls ich in einigen Jahren mich dazu entschließe eine neue Kamera zu kaufen.
Könntest du mir eine bestimmte Kamera empfehlen?

Viele Grüße
Jan

Antworten
Alex

Alex 8. Juni 2018 um 16:31

Hallo Jan,

wenn du Sport-Events und Städte fotografieren willst, solltest du dich langfristig darauf einstellen evtl. zu mehreren Objektiven zu greifen.
Im Allgemeinen spricht meiner Meinung nach nichts gegen die Alpha 6000 und ich persönlich denke, dass Systemkameras im Allgemeinen (egal welche Marke es im Endeffekt ist) gerade für Einsteiger besser sind. Auch wegen dem kleineren Gehäuse, aber hauptsächlich wegen dem Elektronischen Sucher, durch den du sofort siehst, wie sich beispielsweise ISO-Einstellungen auf das Bild auswirken.
Ich denke die Alpha 6000 ist immer noch vom Preis-Leistungsverhältnis mit die beste Systemkamera ihrer Klasse. Und wie du gesagt hast, gibt es mittlerweile einige gute Alpha 6000 Objektive, die du auch bei Nachfolgern problemlos verwenden kannst. (Aus der Erfahrung heraus, legen gerade Anfänger einen viel zu kleinen Wert auf das Objektiv und einen viel zu großen Wert auf die Kamera an sich.)
Ansonsten kann ich dir auch die Systemkameras von Fujifilm empfehlen, die gerade für Anfänger ein sehr gutes Bedienkonzept bieten, mit dem du einen simplen Einstieg in die Welt der manuellen Fotografie finden kannst. Z.B. die Fuji X-T20 oder die neue Fuji X-T100*.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Jan Klingler 8. Juni 2018 um 19:52

Hallo Alex,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich werde mir die empfohlenen Kameras auf jeden Fall mal anschauen.

Viele Grüße
Jan

Antworten
Alex

Alex 12. Juni 2018 um 16:43

Hallo Jan,
sehr gerne! Freut mich, dass ich dir helfen konnte.
Wenn du noch Fragen hast, immer her damit 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Christian 7. Juni 2018 um 23:35

Hallo Alex,

ich weiß nicht ob Dich meine vorige Nachricht erreicht hat (habe vom Handy aus geschrieben). Hier nochmals meine Frage:
Ich habe derzeit eine Panasonic G70 für den Einstieg in die Fotografie. Ich habe aber so viel Freude an dem Thema, dass ich mir gerne eine professionellere Kamera zulegen möchte. Ich habe 3 Panasonic Objektive (12-60 Kit, 42,5mm Porträt und Tele 45-200). Kann ich für professionelle Ergebnisse bei MFT bleiben oder würde sich ein Wechsel auf einen größeren Sensor lohnen? Mir gefällt die Kompaktheit der Systemkameras und die gute Videoleistung. Wenn MFT eine zukunftssichere Geschichte ist, würde ich ein Upgrade auf G9 Panasonic oder Olympus EM1 II machen wollen. Ist das über das Ziel hinausgeschossen? Bin leider trotz viel Beschäftigung mit der Materie noch Anfänger.
Für Deine Einschätzung und eventuellen Kameratipp wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße aus Österreich,
Christian

Antworten
Alex

Alex 8. Juni 2018 um 16:33

Hi Christian,
ja kam an :-). Kann nur mal einen Tag dauern, bis ich die Kommentare freischalte 😉
Viele Grüße aus Lörrach
Alex

Antworten

Christian 8. Juni 2018 um 18:43

Sorry wollte nicht stressen, aber man bekommt keine Bestätigung ob der Kommentar abgegeben wurde. 🙂 Lg Christian

Antworten
Alex

Alex 12. Juni 2018 um 16:42

Ja ich weiß, das ist nicht ganz so ideal…
Ich versuche daran zu arbeiten, aber ist nicht immer ganz so einfach was an seiner Webseite zu verändern 😉

Antworten

Sylvia Bartsch 11. Juni 2018 um 11:36

Hallo, gerne würde ich deine Tipps bekommen. Möchte mir einen neuen Fotoapparat zulegen. Habe früher immer mit der Canon AE1 halbautomatik fotographiert. (Mittlerweile 34 Jahre) und sie funktioniert noch;) liegt aber meist herum weil sie für das dauerhafte herumtragen z.B. bei den täglichen Hundespaziergängen zu schwer ist. Habe mehrere Wechselobjektive, wechsel aber so gut wie nie, sondern habe immer das Teleobjektiv 70-210mm mit integriertem Makro dran (da dieses auch von Canon ist , noch mit einigermaßenen Lichtwerten für dahmalige Verhältnisse). Fotographiere Hunde und Pferde in Bewegung, Wild wie Wölfe, Rehe, Raubvögel und als Biologe auch Makro von Blumen .
Es wird mir schwerfallen mich von den Spiegelreflexcameras abzuwenden, aber wie du schon sagst, die Kamera die man dabei hat ist immer die Beste!!! Wenn es also sein müsste und eine Systemkamera diese Eigenschaften mitbringt und zudem kleine Maße und weniger Gewicht hat, sind das schon große Pluspunkte, da ja nach deiner Aussage die Qualität mit Spiegelreflex vergleichbar ist. Brauche also eine Kamera mit einem Telezoom (gibt ja mittlerweile problemlos bis 310mm). Für beides würde ich gerne bei 1000€ bleiben.
LG Sylvia

Antworten
Alex

Alex 12. Juni 2018 um 17:05

Hallo Sylvia,
deine Canon FD Objektive haben die Möglichkeit, die Blende direkt vorne an der Linse einzustellen, oder? Weil, wenn ja dann könntest du sie (egal für welchen Hersteller du dich entscheidest) die Objektive mit einem günstigen Adapter (wie diesem hier*) weiterbenutzen. Jedoch ohne Autofokus…
Als erste Wahl hätte ich dir eine Sony empfohlen, mit der 55-210 Kit Linse. Im Bundle mit der Alpha 6000 (18-55 + 55-210) gibt es die schon für ca. 770€ auf Amazon*.
210mm an Vollformat (=Kleinbild) gerechnet wäre das eine Brennweite von 210mm*1,5=315mm, da APS-C Kameras einen Crop-Faktor von 1,5 haben. Nur zum Vergleich zu deiner aktuellen Kamera (,da ich mir zu 99% sicher bin, dass deine aktuelle einen Vollformat „Sensor“ hat).
Wenn du mehr Brennweite suchst, solltest du dich bei den MFT Objektiven umsehen, da gibt es im Tele-Bereich etwas mehr Auswahl (als bei den E-Mount Objektiven)
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Lena 19. Juni 2018 um 19:32

Hallo Alex,

bei meiner Recherche bin ich auf Deine Seite gestoßen 🙂
Ich habe vor Jahren analog mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert und dann während meines Kunststudiums die Fotografie etwas liegen lassen. Nun möchte ich wieder anfangen, bin aber technisch etwas überfordert. Eigentlich wollte ich mir unbedingt eine DSLR von Canon kaufen ( einen triftigen Grund dafür gibt es nicht, eine Kopf- oder besser gesagt Gefühlssache und eben die Option der guten Objektive), aus dem Laden bin ich jedoch mit einer Fujifilm X-T2 rausgegangen. An sich ein tolles Gerät. Jetzt frag ich mich aber, ob nicht doch „mein Traum“ von einer DSLR „besser“ gewesen wäre – weil man das sich nun mal so vorgestellt hat… – wie gesagt, eine plausible Erklärung gibt es dafür nicht 🙂 und weil man sich ja auch irgendwo für ein System entscheidet. Gibt es eine vergleichbare DSLR zur Fujifilm, was die Parameter angeht oder muss man da zum Vollformat übergehen, wenn man noch mehr Leistung möchte?

Wenn Du überfragt bist, macht nichts 😀 Danke Dir auf jeden Fall überhaupt fürs Durchlesen!!
Gruß Lena

Antworten
Alex

Alex 22. Juni 2018 um 13:34

Hallo Lena,
natürlich antworte ich dir gerne auf deine Frage 😉
Ich persönlich finde Fuji-Kameras vom „Feeling“ her extrem toll. Vor allem genau, weil sie so sehr an alte Filmkameras erinnern und das Fotografieren mit einer Digitalkamera so zu einer richtigen „Experience“ wird.
Die Sensoren von System- und Spiegelreflexkameras kann man von der Bildqualität eigentlich sehr gut miteinander vergleichen. Das heißt, wenn du eine vergleichbare DSLR willst, mit ähnlichen Features, wirst du auch ungefähr preislich das gleiche ausgeben müssen. Vollformat (egal ob bei einer Systemkamera oder einer DSLR) ist natürlich auch eine feine Sache, aber kostet natürlich schon etwas mehr 😉
Ich würde dir empfehlen erst mal ein paar Tage oder Wochen mit der Fuji zu spielen, da es wirklich eine super Kamera für Fotografie-Enthusiasten ist.
…Klar wenn du unbedingt einen Spiegel willst, solltest du wechseln. Am Ende ist es deine Entscheidung 😉
Viele Grüße
Alex

Antworten

Elisabeth 2. Juli 2018 um 00:39

Hallo Alex,
Erstmal: vielen vielen Dank für diesen super Artikel, der einen tollen Überblick schafft! Ich war mir bisher total sicher, dass ich mir eine Spiegelreflexkamera zulegen werde, jetzt schwanke ich allerdings.
Ich habe bisher viel mit Spiegelreflexkameras fotografiert, allerdings nie wirklich meine eigenen und möchte mir jetzt meine erste eigene Kamera kaufen.
Dabei wäre mir wichtig, dass ich mit relativ kleinem Aufwand tolle Fotos machen kann, Objektivwechsel gut einbinden kann, besonders Porträts sind mir wichtig 🙂 Ich möchte das Gefühl haben, dass ich mit der Kamera mich weiterentwickeln kann und mehr über die Fotografie lernen kann. Mein Budget sind dabei so ca. 600-800€, hast du eine System (oder auch eine Spiegelreflexkamera), die du mir empfehlen würdest?
Viele liebe Grüße,
Elisabeth

Antworten
Alex

Alex 2. Juli 2018 um 14:17

Hallo Elisabeth,
freut mich sehr, dass ich dir einen kleinen Überblick verschaffen konnte :-)!
Folgendes Gedanken, sind mir zu deinem Kommentar eingefallen:
1. Gerade im Einsteiger bis Mittelklasse Segment gibt es preislich eigentlich keinen Unterschied mehr zwischen Spiegelreflex- und Systemkameras. Auch wenn du schon das ein oder andere Mal mit einer DSLR fotografiert hast, würde ich dir eine Systemkamera empfehlen. Rein aus dem Grund, dass du damit meiner Meinung nach schneller in die Fotografie hineinwachsen kannst und besser lernst, weil du dank des elektronischen Suchers Anpassungen an den manuellen Einstellungen (wie ISO oder Belichtungszeit) direkt erkennen kannst. Außerdem sind Systemkameras natürlich kompakter 😉
2. Ein Objektivwechsel funktioniert mit jeder System- und Spiegelreflexkamera gleich einfach 🙂
3. Wenn du dir Portraits besonders wichtig sind, würde ich dir empfehlen zusätzlich zum Kit-Objektiv, zu einer Portrait-Festbrennweite greifst.
Nun zu deiner eigentlichen Frage:
An sich hast du hier eine riesige Auswahl an Möglichkeiten, da jeder Hersteller Portrait-Objektive anbietet (der Klassiker für Portrait-Objektive ist das 50mm F1.8).
Warum ein extra Portrait-Objektiv?
Portrait-Objektive haben eine sehr große Offenblende (also einen niedrigen F-Wert, wie F1.8), mit dem du ein schönes Bokeh bekommst. Also mit dem du dein Model scharf stellen kannst, während der Hintergrund unscharf und verschwommen ist.
Ich würde dir zur Sony Alpha 6000 greifen, die in dem Preissegment ein super Preis-Leistungsverhältnis bietet (obwohl sie schon ein paar Jährchen alt ist). Dazu das 50mm F1.8 Portrait Objektiv von Sony.
Auf Amazon kostet die Kamera ~550€* und das Objektiv ~280€*. Also insgesamt auf ca. 830€ 🙂
Wenn dir das zu viel ist, könntest du dir überlegen eine DSLR von Canon zu nehmen, da hier das Portrait-Objektiv nur 100€ kostet. Ich würde dir aber empfehlen trotzdem zur A6000 zu greifen, da diese von der Bildqualität das bessere Preis-Leistungsverhältnis bietet und außerdem du (wie oben beschrieben) einen einfacheren Einstieg in die Fotografie findest.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sandra 4. Juli 2018 um 12:21

Hallo Alex,
ich hoffe Du kannst mir weiterhelfen. Bin auf der Suche nach einer Kamera um Portraits zu schießen und unter anderem Bilder von unserer Showtanzgruppe aufzunehmen. Da mir die Handybilder zu blöd geworden sind, da die Qualität einfach nicht wirklich sehr gut ist, bin ich nun auf der Suche und weiß nicht, ob Systemkamera oder Spiegelreflexkamera. Natürlich werden die richtigen Portrait-Fotos unserer Mannschaft von einem Fotografen gemacht, jedoch würden wir vorab schon einige Bilder benötigen und diese wirklich ungerne mit einem Handy schießen. Ich möchte diese Kamera dann auch in meine Urlaube mitnehmen, um tolle Erinnerungsbilder mit nach Hause zu bringen. Ich bin ein absoluter Neuling, was das Thema Kameras anbelangt, jedoch möchte ich eben etwas besseres und keine typische einfache Digitalkamera. Vielleicht kannst Du mir ja etwas weiterhelfen.
Gruß Sandra

Antworten
Alex

Alex 5. Juli 2018 um 09:59

Hallo Sandra,
dann würde ich dir zu einer Systemkamera raten, da sie ein gleich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben, aber deutlich kompakter sind, was du auf deinen Reisen zu schätzen wissen wirst.
Zwei Fragen habe ich an dich:
1. Wieviel Geld willst du denn ausgeben?
2. War dir das „Objektiv“ deines Handys von der „Reichweite“ so ausreichend? Also wünscht du dir bei Aufnahmen von der Showtanzgruppe, dass du mit deiner zukünftigen Kamera näher dran Zoomen kannst, oder bist du sowieso schon sehr nah dran beim Fotografieren und brauchst willst deshalb, dass bei deiner neuen Kamera noch mehr aufs Bild passt?
In der Zwischenzeit kannst du dir ja mal ein paar Rezensionen auf Amazon* zur Sony Alpha 6000 durchlesen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die zu deinen Bedürfnissen passen könnte 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Patrick 6. Juli 2018 um 11:47

Hallo Alex,

Ich möchte mich demnächst auf eine längere Asienreise begeben und schöne Fotos von Städten, Natur, Stränden, Tieren und alles was sonst so auf mich wartet machen. Ich kenne mich mit Kameras und Technik garnicht aus, aber möchte mich schon etwas mit dieser Materie auseinandersetzen. Habe nun aber garkeine Idee für welche Kamera ich mich entscheiden soll. Durch das Lesen denke ich das eine Systemkamera eher zu mir passt , durch die Kompaktheit beim Reisen, aber welche wäre für mich am besten geeignet. Mein Budget sollte sich an die 700€ halten vllt. sogar weniger 🙂

Freundliche Grüße Patrick

Antworten
Alex

Alex 9. Juli 2018 um 11:27

Hi Patrick,
die Schwierigkeit dabei ist, dass man für Landschaftsaufnahmen (Natur, Städte, etc.) und Tiere ganz andere Brennweitenbereiche braucht.
Deshalb würde ich dir empfehlen, dass du dich entweder für eine Kombi mit einem Kit-Objektiv + ein Tele-Objektiv entscheidest.
Z.B. Die Sony Alpha 6000 mit 16-50 + 55-210* (~760€) oder die Lumix G70 mit Reisezoom*.
Ansonsten könntest du dich auch für eine Bridgekamera entscheiden. Die haben einen kleineren Sensor, weshalb sie etwas kompakter sind, trotzdem eine größere Reichweite bringen, aber dafür eine schlechtere Bildqualität haben. Hier würde ich dir die Sony RX10* empfehlen. Bei Bridgekameras kannst du jedoch das Objektiv nicht wechseln.
Was ist meine Meinung?
Wenn du sagst, dass du dich in Zukuft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst, würde ich dir eine Kamera empfehlen, bei der du die Objektive wechseln kannst. Meiner Meinung nach ist das oben genannte Modell von Panasonic das beste für dich, da es relativ kompakt ist und für den Preis einen sehr guten Zoom-Umfang bietet. Außerdem musst du das Objektiv nicht wechseln, was die ganze Sache gleich viel unkomplizierter macht.
Wenn du noch Fragen hast, dann gerne her damit 🙂
Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen
Sonnige Grüße aus Freiburg!
Alex

Antworten

Patrick 10. Juli 2018 um 11:52

Hey Alex, danke für deine Antwort!

Deine Meinung passt perfekt zu meinen Resultaten die ich bisher so hatte. Die beiden Systemkamerad standen bei mir auch ganz oben auf meiner Liste. Ich bin auch nicht abgeneigt Ovjektivwechsel zu betreiben 🙂 Derweil bin ich mir nur unsicher ob mich eine Sony Alpha 6000 glücklich machen wird. Ich möchte halt wunderschöne Momentaufnahmen und auch spekatüläre Landschaftsaufnahmen machen ( ich weiss ich möchte zuviel aufeinmal). Meinst du ich würde zufrieden mit dieser Kamera sein?

Freundliche Grüße aus Aachen!

Antworten
Alex

Alex 13. Juli 2018 um 10:49

Hi Patrick,
super, freut mich, wenn ich dir ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Mit der Alpha 6000 als Kamera wirst du sicherlich glücklich werden. Denke nicht, dass sie schlecht ist, nur weil es mittlerweile schon 2 Nachfolger gibt (auch wenn dir das irgendwelche Mediamarkt-Verkäufer erzählen).
Im Vergleich zur Panasonic hat die Sony einen schnelleren Autofokus und einen besseren Bildsensor (also vor allem ein besseres Rauschverhalten und ein höheren Dynamikumfang). Auf DXO-Mark gibt es die G70 nicht, aber die GX80 ist vom Sensor her ziemlich ähnlich. Hier kannst du den Vergleich sehen.
Aber ohne zu technisch zu werden: Die G70 wäre eher die bequemere Variante für dich. Die Alpha 6000 eher die Kamera mit der besseren Leistung, WENN du die richtigen Objektive kaufst. Die vorher vorgeschlagenen Gläser passen perfekt zu deinen Anforderungen, aber wenn du in Zukunft eine bessere Bildqualität haben willst, solltest du dich bei den höherwertigen Alpha 6000 Objektiven umsehen :-).
Also zusammengefasst würde ich dir das Paket der Sony Alpha 6000* empfehlen 🙂
(Wenn dir meine Beratung gefallen hat, kannst du mich gerne unterstützen und die Kamera über den Link oben kaufen 🙂 )

Viele Grüße
Alex

Antworten

Cora 11. Juli 2018 um 21:09

Hallo Alex,
erstmal danke für deinen Artikel, ist sehr informativ! Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen: Ich habe immer schon viel und gerne fotografiert, jedoch immer nur mit (sehr guter) Handykamera. Spiele mich immer sehr gerne mit Bildbearbeitung. Da in letzter Zeit der Wunsch, eine Fotografieausbildung (etwa in die Richtung Prager Fotoschule oder an der Kunstuniversität) zu absolvieren und in die professionelle Fotografie einzusteigen, immer größer wird, möchte ich mir nun eine qualitativ gute Kamera zulegen. Ich möchte später in den Bereich der Modefotografie, sprich
– Detailaufnahmen
– toller Bokeh-Effekt (wird vermutlich eh nur gut mit zusätzlicher Festbrennweite gehen?)
– sehr gute Lichtkontraste (natürliche Farben, Lichtstimmungen festhalten, da ich sehr gerne bei Low
Light/Dämmerung/Morgenstimmung fotografiere)
– schneller Autofokus
– generell eher einfache Handhabung, da ich doch noch Einsteiger bin
– Fotografieren im Dunkeln sollte gut gehen

Bin ehrlich gesagt etwas überfordert bei dem Angebot an Kameras und es scheitert schon bei der Grundsatzentscheidung Systemkamera oder Spiegelreflex. Systemkamera wäre halt praktischer, weil leichter und daher besser bei meinen Reisen mitzunehmen. Für DSLR spricht für mich die Verbreitung im professionellen Sektor (vielleicht ist eine DSLR auch bei der Fotografieausbildung Pflicht/erwünscht..?).
Objektivmäßig werde ich vermutlich nicht so experimentieren, da ich primär Portraits/Ganzkörperaufnahmen in der Natur/Indoor machen möchte. Also am besten wäre ein Modell, auf dem ich dann in der Fotografieausbildung und im späteren Leben fürs Erste gut aufbauen kann.
Preislich liegt meine Grenze bei 1500 EUR. Gebraucht wäre auch ok für mich.
Hätte gerne Canon oder Nikon, auch hier kann ich mich nicht entscheiden, vielleicht kannst du mir ja da einige Unterschiede nennen? Habe schon mit einigen Profifotografen geredet, jeder schwört auf etwas anderes.

Würde mich sehr über eine Antwort freuen, vielen Dank bereits im Voraus.

LG, Cora

Antworten
Alex

Alex 13. Juli 2018 um 11:16

Hallo Cora,
sehr gerne. Freut mich, wenn mein Artikel dir ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Sehr cool, dass du planst eine Fotografie-Ausbildung zu machen.

Hier ist das Ding mit dem Systemkamera vs. Spiegelreflexkamera Krieg:
Wenn du eine Foto-Ausbildung machst, werden die meisten immer noch eine DSLR benutzen, da Spiegelreflexkameras gerade im professionellen Umfeld immer noch verbreiteter sind, obwohl sie keinen wirklichen Vorteil mehr bieten! (Meiner Meinung nach werden in 10 bis 15 Jahren aber auch die meisten Profis nur noch mit Systemkameras fotografieren!)

Für dich hätte eine DSLR also den Vorteil, dass du professioneller aussiehst und dass du günstiger Objektive bekommen kannst (gerade gebraucht).
Systemkameras haben nicht nur den Vorteil, dass sie kompakter sind. Meiner Meinung nach ist der größte Vorteil von Systemkameras für dich, dass du mit Ihnen einfacher in die manuelle Fotografie einsteigen kannst, du da im elektrischen Sucher, alle Einstellungen sofort erkennbar sind.

Aber im Endeffekt wird es keinen so großen Unterschied machen, da die Kamera schließlich nur das Werkzeug ist ;-).
Für Landschaften und Portraits findest du bei beiden Systemen mehr als genug hochwertige Objektive. Bei Systemkameras würde ich dir zu Sony oder Fuji raten. (MFT eher nicht, wegen des kleineren Sensors.) Bei DSLRs natürlich zu Canon oder Nikon.

Aber was wäre meine Empfehlung?
An deiner Stelle würde ich mich für die Fuji X-T20 entscheiden.
Sie ist nicht nur eine super Kamera und hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sondern es macht mit ihr außerdem extrem viel Spaß zu fotografieren, vor allem wenn du dich in Zukunft mehr mit der manuellen Fotografie auseinandersetzen willst. Außerdem hat Fuji sehr hochwertige Objektive im Angebot.
An deiner Stelle würde ich mich für die teurere Variante entscheiden, da diese ein echt super Kit-Objektiv hat. Auf Amazon* kostet die Kamera + Objektiv ~1.200€. Mit dem Kit-Objektiv kannst du schon sehr schöne Aufnahmen (auch Portraits) schießen. Ich würde dir raten damit erstmal ein bisschen rumzuspielen und dann zu schauen, in welche Richtung du dich spezialisieren willst und was für ein Objektiv dafür am besten ist.
Aber wie du sagst…Jeder schwört auf etwas anderes.
Im Endeffekt ist eine Kamera nur ein Werkzeug und eigentlich alle Modelle ab einem bestimmten Preis bieten alle wichtigen Funktionen.
Es kommt also auf dich an 😉 !

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

TieKay 14. Juli 2018 um 21:22

Moin
Ich fotografiere schon einige Zeit, aber bisher nur mit Kompaktkameras…
Zur Zeit nutze ich eine Nikon Coolpix, aber ich wollte das um eine DSLR ergänzen.
Nun bin ich total verwirrt, weil ich auf diese Systemkameras gestossen bin (wusste vorher nicht das es die gibt).

In meinen Augen spricht Pro DSLR der optische Sucher (Bin ein Riesenfan von 😉 ), Contra das es komplizierter in der Einarbeitung ist…

Was würdest du mir raten?
Einsatzgebiet wäre Foodfotografie für meinen Blog, aber auch Gebäude und Landschaftsfotografie, evtl. ab und an mal Gruppen und/oder Portrait…
Auch welche(s) Objektive passen würde…

Btw. wie sieht es aus, sind Objektive von DSLR bzw. Systemkamerabodys des gleichen Herstellers (z.B. Nikon) untereinander kompatibel oder lege ich mich da dann fest?

Antworten
Alex

Alex 16. Juli 2018 um 16:27

Hi TieKay,

ja klar dein Kommentar ist angekommen. Ich gebe aber jeden Kommentar einzeln frei, um zu verhindern, dass sich Spammer auf meine Seite verirren 😉
Sehr cool, dass du deinen eigenen Blog hast!
Hm also an sich sind Systemkameras oder Spiegelreflexkameras von der Bedienung her nicht sehr unterschiedlich. Das hängt hauptsächlich von den Herstellern ab. Aber in der Regel kann man sagen, dass sich die beiden Kamerasysteme gleich bedienen lassen. Natürlich bietet dir auch eine Systemkamera einen manuellen Modus.
Aber sowohl jede Spiegelreflexkamera, als auch jede Systemkamera ist mit einem automatischen Modus ausgestattet, der die gesamte Arbeit für dich erledigt 🙂
Meiner Meinung nach ist ein elektronischer Sucher ein großer Vorteil ist; gerade für Anfänger. Aber wenn du einen optischen Sucher bevorzugst kann dir das natürlich keiner verbieten 😉
Für deinen Einsatzgebiet ist es eigentlich egal, ob Spiegelreflex- oder Systemkamera. Die passenden Objektive gibt es für beide Kamera-Typen.
Was ist denn dein Budget?
Objektiv für Kameras von unterschiedlichen Herstellern (Sony, Canon, Nikon, …) sind NICHT untereinander kompatibel (außer bei Olympus und Panasonic, die sich den sogenannten Micro Four Thirds Objektivanschluss teilen).
Ich denke das beste für dich wäre eine klassische Einsteiger-/Mittelklasse Spiegelreflexkamera, wie die Nikon D5300*. Mit dem Kit-Objektiv kannst du am Anfang alles ein bisschen fotografieren.
Wenn du dich dann beispielsweise in ein bestimmtes Feld vertiefen willst, kannst du das passende Objektiv dafür kaufen. Zum Beispiel ein Portrait-Objektiv (für einen schönen Tiefenunschärfe-Effekt) oder ein Makro-Objektiv für die Food-Fotografie.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen und habe dich nicht verwirrt 😀
Sonnige Grüße aus Freiburg
Alex

Antworten

Jasmin 15. Juli 2018 um 21:21

Hallo,
Ich bin absoluter Anfänger und möchte mir eine Systemkamera kaufen.Meine Wünsche: Familienfotos,Kinderportraits und Bilder zu schnellen Bewegungen (Sprünge,Sportfotos…),aber auch Bilder mit Boher-Effekt.Ich hätte die sony alpha 6000 im Auge,habe aber keine Ahnung,ob mir das Basismodell für meine Wünsche ausreicht oder ob ich da noch was zusätzlich brauche.Bei dem ganzen Extra-Zubehör blicke ich nicht durch und brauch ich das überhaupt für meine Wünsche.Vielen Dank schon mal im voraus .Grüße von Jasmin

Antworten
Alex

Alex 16. Juli 2018 um 16:38

Hi Jasmin,
du meinst wahrscheinlich den Bokeh-Effekt oder 🙂 ?
Für Kinderportraits und schnelle Bewegungen eignet sich die Alpha 6000 meiner Meinung nach sehr gut, da du für den Preis eigentlich keine Kamera mit einem so guten Autofokus bekommst.
Für einen schönen Bokeh-Effekt brauchst du (bei jeder Kamera) ein Objektiv mit einer sehr großen Offenblende, also einem NIEDRIGEN F-Wert, wie z.B. F1.8.
Was ist denn dein Budget?
Ich würde dir die Alpha 6000 (mit Kit-Objektiv)* + das 50mm F1.8 Portrait-Objektiv* empfehlen, das es noch ca. 30 Stunden für den halben Preis (!) bei Amazon gibt.
Insgesamt würde das Set also ca. 700€ kosten.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Celina 16. Juli 2018 um 00:39

Hallo Alex,

bei mir stehen im nächsten Jahr zwei große Reisen an, für die ich mir eine neue Kamera kaufen möchte. Ein bisschen Erfahrung habe ich (habe viel mit meiner alten Bridge Kamera herumexperimentiert) und möchte jetzt noch einmal etwas hochwertigeres kaufen. Am meisten stört mich an der Bridge Kamera, dass sie kein tolles Bokeh hinbekommt und dass man das Objektiv nicht wechseln kann (lichtstärkere Objektive, Festbrennweiten).

Der Objektivwechsel ist klar, aber ich habe eine Frage zum Bokeh. Kriegt man das mit Systemkameras wirklich genauso gut hin wie mit Spiegelreflex? Gerade diese „Lichtflecken“ im Hintergrund finde ich besonders schön.

Die Größe ist gerade für Reisen natürlich schon ein schlagendes Argument für Systemkameras…

Mein Budget wäre ca 500€.

Vielleicht hast du ja einen Tipp für mich.

Liebe Grüße
Celina

Antworten
Alex

Alex 17. Juli 2018 um 10:20

Hi Celina,
klar das Bokeh bekommst du mit einer Spiegelreflexkamera genau so gut hin, wie mit einer Systemkamera.
Das Bokeh hängt nämlich von folgenden zwei Faktoren ab:
1. Eine möglichst große Offenblende (also ein kleiner F-Wert, wie F1.8)
2. Ein möglichst großer Sensor.
(3. Die Brennweite & der Abstand zum Motiv).
Das bedeutet, dass du mit einer Kamera mit APS-C Sensor und einem 50mm F1.8 Objektiv zum Beispiel ein sehr schönes Bokeh bekommen kannst. Ganz egal ob ein Spiegel vor dem Sensor ist oder nicht (das ist im Prinzip der einzige Unterschied zwischen einer Systemkamera und einer DSLR)

Wenn du ein schönes Bokeh bekommen willst, würde ich dir eine Portrait-Festbrennweite empfehlen, die du zusätzlich zu einem Standard-Zoom hast. Mit 500€ wird das aber etwas schwierig.
Deshalb würde ich dir empfehlen erstmal eine Systemkamera + Standard-Zoom oder Reise-Zoom zu nehmen. Damit bekommst du auch schon ein bisschen Hintergrundunschärfe. Wenn dir das nicht reicht, kannst du später immer noch eine offenblendige Festbrennweite kaufen (50mm F1.8 kostet in der Regel ca. 200€).

Von deiner Bridgekamera bist du was den Zoom angeht wahrscheinlich etwas verwöhnt.
Deshalb würde ich dir konkret empfehlen eine Systemkamera + Reisezoom zu nehmen.
Konkret bedeutet das: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat in dieser Kategorie meiner Meinung nach die Panasonic G70 mit 14-140 mm (~679€)*. Wenn dir das zu teuer ist, kannst du auch zur Variante mit dem Kit-Objektiv greifen: G70 mit 14-42mm (~464€)*.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alexander

Antworten

Kristin 21. Juli 2018 um 12:15

Hallo Alex,
ich bin gestern in den Media Markt gerauscht, und hatte vor, mir die Spiegelreflexkamera „Canon EOS 200D“, oder „Nikon D5300“ zu kaufen.
Jetzt habe ich die Panasonic Lumix G70 Zuhause.
Ich fotografiere schon immer gerne, hatte aber noch nie eine Spiegelreflexkamera oder gar eine Systemkamera.
Bis jetzt begleitete mich eine alte Canon Speedshot, und seit kurzem ein geniales Google Pixel 2XL 🙂
Ich habe, und möchte auch weiterhin, hauptsächlich meinen Hund fotografieren 🙂
Die Fotos sind für Instagram. Damit möchte ich Produkte, wie Halsbänder und Leinen schöner präsentieren.
Ich möchte Fotos, mit einem unscharfen Hintergrund, sodass der Hund in den Vorgergrund rückt.
Ich habe mir gestern gleich das Panasonic 25mm 1.7, dazu gekauft, welches wohl dem 50mm 1.8 von Canon entspricht.
Jetzt zur eigentlichen Frage…
Habe ich die richtige Wahl für mein Vorhaben getroffen, oder war es ein Griff ins Klo, und ich hätte bei meiner Überlegung mit der Spiegelreflex bleiben sollen?
Ganz liebe Grüße, Kristin

Antworten
Alex

Alex 23. Juli 2018 um 16:22

Hallo Kristin,
super, dass du dich schon ein bisschen informiert hast 🙂
Das 25 mm F1.7 hätte ich dir nämlich auch empfohlen, da du aufgrund der großen Offenblende eine sehr schöne Hintergrundunschärfe bekommen solltest.
Meiner Meinung nach war es definitiv kein Griff ins Klo!
Eine Spiegelreflexkamera hätte sich nicht wirklich besser dafür geeignet, da diese auf dem gleichen Prinzip aufbauen und du also keine bessere Bildqualität oder größere Hintergrunschärfe bekommst, bloß weil du zu einer DSLR greifst.
Vlt war die Entscheidung zu einer Micro Four Thirds Kamera nicht so optimal, da diese im Vergleich zu den Sony/Fujifilm/Canon/Nikon Einsteigermodellen (Spiegelreflex, als auch Systemkamera) auf einen kleineren Sensor setzen…und die größe des Bildsensors ebenfalls einen großen Einfluss auf das Bokeh hat.
Aber so viel zum technischen…
In der Praxis solltest du trotzdem schöne Fotos mit deiner neuen Kamera machen können. Noch mehr Bokeh bekommst du mit einer Micro Four Thirds Portrait-Festbrennweite (da diese eine größere Brennweite haben).
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marielena 25. Juli 2018 um 07:07

Hi Alex,

Toll, dass ich bei meinen Recherchen auf deine Seite gestoßen bin 🙂
Ich bin eine junge Mama mit zwei glückseligen Kleinkindern. Ich besitze bereits die Nikon J4 mit dem 10-30mm Kit. Ich bin aber häufig unzufrieden mit den Fotos, nehme gerne einfache Szenen auf oder Portraits. Insbesondere fehlt mir die HintergrundUnschärfe und manchmal auch ein bisschen die Farbintensität.
Ich frage mich nun, ob ich einfach zu wenig Ahnung zwecks der Bedienung habe oder ob ich mir ggf das 30-110 mm Objektiv gönnen sollte oder eine EinsteigerDslr?

Viele liebe Grüße aus Oberfranken

Antworten
Alex

Alex 25. Juli 2018 um 12:11

Hi Marielena,
freut mich, dass dir meine Seite gefällt 🙂
Wie ich in Nikon Systemkamera Ratgeber geschrieben habe, würde ich den wenigsten Fotografen aus verschiedenen Gründen zu einer Nikon Systemkamera raten…
Aber du hast jetzt nunmal eine 😉
Das Problem an den Nikon Systemkameras ist, dass sie einen sehr kleinen Sensor haben, was zum einen zu einer schlechteren Bildqualität und zu weniger HintergrundUnschärfe (auch Bokeh genannt) führt.
Ein schönes Bokeh zum Beispiel mit einem Portrait-Objektiv mit einer großen Offenblende.
Für Nikon käme da nur das 18,5mm F1.8* für 200€ in Frage. Auf Amazon gibt es das gerade leider nicht mehr, aber vlt findest du es irgendwo gebraucht.
Ansonsten würde ich dir eine günstige Spiegelreflex- oder Systemkamera mit einem preiswerten Portrait-Objektiv empfehlen.
Die günstigste Variante hier wäre wahrscheinlich die Canon 1300D* + das 50mm F1.8* für insgesamt ca. 450€. Mit dieser Kombi wirst du zumindest bei guten Lichtbedingungen schon ziemlich professionelle Bilder schießen können, die im Vergleich zu deiner derzeitigen Nikon (+Portrait Objektiv) schon nochmal auf einem anderen Level wären 🙂
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Marielena 25. Juli 2018 um 23:23

Vielen herzlichen Dank für deine Antwort!
Und tatsächlich habe ich genau mit deinem Vorschlag als Plan B geliebäugelt 😉

Dann versuche iCh jetzt erstmal wieder die Nikon loszuwerden um wiEder Geld reinzuholen.

Vielen herzlichen Dank, du hast mir schon sehr weitergeholfen.

Viele liebe Grüße **

Antworten
Alex

Alex 26. Juli 2018 um 09:27

Hi Marielena,
sehr gerne 🙂
Viel Spaß mit deiner neuen Kamera!
Wenn du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst ist es sicher nicht schlecht, wenn du dich für ein System entscheidest, für das es auch eine ordentliche Objektivauswahl gibt.
Liebe Grüße
Alexander Baetz

Antworten

Marielena Geiger 8. August 2018 um 07:23

Hallo Alex, ich nochmal.
Kumpels hinterfragen aktuell meine Entscheidung für eine DSLR gegen eine andere Systemkamera.
Ich hatte dich ja relativ eingeengt mit meinen Fragen…
Kann ich mit einer Lumix oder der Alpha 6000 für meine Zwecke ähnlich glücklich werden?
Weil, und das Argument zieht natürlich ebenso für die Praxis, schleppen muss ich mit zwei Kleinkindern schon genug 😉

Alex

Alex 9. August 2018 um 15:41

Hi Marielena,
klar, mit einer Systemkamera wirst du genauso (oder wahrscheinlich sogar glücklich werden).
Die Alpha 6000* + 50mm F1.8 Portrait-Objektiv* bietet dir eine mindestens genauso gute Performance, wie die von mir vorgeschlagene Canon-Kominatio, kostet aber mit ~700€ ein bisschen mehr. Aber trotzdem hat sie immer noch ein super Preis-Leistungsverhältnis, ist deutlich kompakter, einen besseren Bildsensor und meiner Meinung nach einfacher für dich zu Bedienen.
Was hälst du davon?
Viele Grüße
Alex


Martin 27. Juli 2018 um 20:43

Hallo Alex
Ich stehe demnächst vor einer schwierigen Entscheidung…. 🙂

Ich nutze nun schon seit rund 15 Jahren versch. Modelle von Canon (DSLR), aktuell eine EOS 70D. Habe auch über die Jahre versch. Objektive angesammelt. Ich nutze die Kamera vorallem auf Reisen oder bei spannenden Ereignissen/Anlässe, etc. Dabei fotografiere ich so ziemlich alles…:-)… von Landschaftsaufnahmen, Portraits, Videoaufnahmen, Sportaufnahmen… bis hin zum anstehenden Mondfinsternis…. Ich würde mich selber so als „ambitionierten Hobbyfotografen“ einstufen… …:-)
Mit der EOS 70D bin ich bez. Qualität der Fotos und der Geschwindigkeit grundsätzlich soweit zufrieden.

ABER immer mehr stören mich die Grösse resp. das Gewicht der Kamera und der Objektive. Zudem fehlen mir doch noch einige Funktionen, wie 4K Videoaufnahmen, GPS, etc.

Deswegen bin ich am rumschauen, ob ich mir etwas kleineres/leichteres/aktuelleres als die 70D beschaffen und die EOS frühzeitig in Rente schicken sollte. Zudem habe ich gerade die ersten Ankündigungen (resp. Gerüchte) von Nikon resp. Canon bez. neue Vollformat/Systemkamera gelesen. Vorallem bei Canon sieht es ev. aus, dass gar keine „klassische“ DSLR als Nachfolger EOS 80D kommen wird.

Daher frage ich mich, ob ich den Schritt wagen sollte, auf eine (ev. Vollformat) Systemkamera zu wechseln. Der Preis spielt eher eine untergeordnete Rolle; mir ist Qualität, Funktionalität, Geschwindigkeit und Bedienbarkeit (inkl. Gewicht) viel wichtiger. Ich möchte dabei keinen Rückschritt zur aktuellen Kamera der EOS xxD Reihe machen.

Was denkst du? Werde ich mit einer Systemkamera (zb. mit einer Sony) im Vergleich zur EOS xxD Reihe Einbussen in Kauf nehmen müssen oder soll ich ev noch warten bis Nikon und Canon ihre Strategie vermutlich im September veröffentlichen, ev. mit ganz neuen Kameramodellen, und erst dann entscheiden?
Ich bin da sehr unschlüssig; bis vor 1-2 Jahren wäre mir die Entscheidung leichter gefallen…:-)

Danke dir schon mal im Voraus für einen Tipp… oder Empfehlung.

Gruss
Martin

Antworten
Alex

Alex 27. Juli 2018 um 22:40

Hi Martin,
also bei dir steht nicht an, dass du zwei Systeme gleichzeitig nutzen willst, oder?
Macht langfristig auch ehrlichgesagt wenig Sinn, da du eine Systemkamera mit dem richtigen Glas (mindestens) genauso gut nutzen kannst, wie dein 70D. Aber finanziell wäre es ein bisschen günstiger, wenn du z.B. sagst du kaufst dir eine kleine hübsche Reise-Systemkamera mit 4K und ein oder zwei Objetkiven aber setzt hauptsächlich immer noch auf Canon.
Wenn du gleich ernsthaft umsteigen willst, was ich gut verstehen kann, da du ja schon einiges an Erfahrung mitbringst, macht wäre eine Vollformat-DSLM natürlich optimal. ABER je nachdem was für Glas du benutzt sparst du dann auch nicht wirklich viel Glas.
Oh ich hatte ganz überlesen, dass Geld eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Wenn Qualität, Funktionalität und Geschwindigkeit für dich eine große Rolle spielen bist du mit einer Sony Vollformat Kamera eindeutig am besten beraten. Schau dir mal ein paar Berichte über die neue Sony Alpha 7 iii*, die hat nicht nur ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern eine extrem gute Ausstattung, mit der selbst Canons Flagschiff (5D iV) nicht wirklich mithalten kann.
Also nein, du wirst keine Einbußen in Kauf nehmen müssen! (Außer du stehst auf den optischen Sucher, was aber meiner Meinung nach nur Gewöhnung ist, da ein digitaler Sucher eigentlich nur Vorteile mit sich bringt.)
An deiner Stelle würde ich nicht auf die DSLM’s von Canon oder Nikon warten, da diese mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mit den Modellen von Sony mithalten können.
Und wie du wahrscheinlich weißt gibt es für die Sony DSLM’s mittlerweile eine ziemlich große Auswahl an E-Mount Vollformat Objektiven. Für den EF-Mount (also den Vollformat E-Mount) findest du auch einige Pancake Objektive, die eine Sony A7 dann doch wieder relativ kompakt machen.
Zusammengefasst: Ein Wechsel zu einer (Sony) DSLM lohnt sich für dich meiner Meinung nach definitiv! Und das nicht nur wegen der kompakteren Abmessungen.
Viele Grüße
Alex
P.S.: Hast du ein paar schöne Bilder von der Mondfinsternis geschossen? Bei uns war es leider ziemlich bewölkt und man hat nicht ganz so viel gesehen 😀

Antworten

Martin 28. Juli 2018 um 22:30

Hoi Alex

Vielen Dank für die schnelle Antwort und auch für den Tipp mit der Sony. Ich werde diese Kamera auf alle Fälle mal genauer anschauen. Mir geht es vorallem auch darum ein Gefühl zu erhalten, ob ich den Wechsel zur DSLM (als bis anhin doch recht überzeugter DSLR Nutzer) schon wagen sollte. Aber ich denke, das von dir vorgeschlagene Modell stimmt mich optimistisch..:-)
Und auf den optischen Sucher bin ich nicht „fixiert“; ich kann mir gut vorstellen, dass ein guter digitaler Sucher (bez. Auflösung und Geschwindigkeit/Reaktionszeit) ev. sogar eine Verbesserung sein könnte. Habe bis jetzt noch keine solche Kamera in die Hände gehalten und somit fehlt mit der Vergleich, was ich sicherlich aber nachholen werde.

Ev. kann ich ja dann anschliessend die 70D als Reservekamera/Alternative nutzen, solange ich noch nicht alle passenden/notwendigen Objektive bei der DSLM habe. Ich kann dann in Ruhe diese noch bei Gelegenheiz dazukaufen und in der Zwischenzeit für spezielle Situationen (bsp. Mondfinsternis mit dem „grossen“ Teleobjektiv…;-)) die 70D nutzen.

Werde also sicher mal diese Sony in die Hände nehmen und mal schauen, wie es sich anfühlt. Bin gespannt..
Bez. Mondfinsternis: Schade, dass bei dir das Wetter nicht mitgespielt hat. An einigen Orten muss es ein eindrückliches Erlebnis gewesen sein.
Ich bin gerade im Urlaub an der Nordsee. Es war zwar klares Wetter, jedoch konnten wir keinen so richtig schönen roten Mond sehen. Er hat sich bei uns nach der Finsterniss mit einem leicht rötlichem/dunklen Schimmer gezeigt. Es war schon eine Herausforderung diesen im Sucher überhaupt zu finden und zu fokussieren…
Nichtsdestotrotz konnte ich ein paar gute Fotos machen; trotz fehlendem Stativ (das hatte keinen Platz für diesen Urlaub im Gepäck; da musste ich halt einwenig improvisieren … für was alles so Strandkörbe gut sind..:-) ).

Nochmals Danke und
Gruss
Martin

Antworten
Alex

Alex 30. Juli 2018 um 09:35

Hallo Martin,
sehr gerne! Freut mich, wenn ich dich ein wenig in die (hoffentlich) richtige Richtung leiten konnte.
Aber einfach mal ausprobieren ist in jedem Fall die beste Möglichkeit. Jeder hat ja schließlich seine eigenen Präferenzen.
Dann dir noch weiterhin einen schönen Urlaub an der Nordsee!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole 31. August 2018 um 05:47

Lieber Alex,
als kompletter Neuling ist deine Seite wirklich sehr informativ und auch verständlich. 🙂
Ich bin auf der Suche nach einer Kamera, die nicht zu groß und schwer ist, weil ich sie hauptsächlich für Reisen nutzen möchte und auch wenig Objektive wären toll weil die ja dann auch den ganzen Tag zu schleppen sind.
Aktuell steht eine Reise + Safari in Kenia an, bei der ich natürich gerne super Fotos und auch Videos haben möchte am Ende.
Sie sollte nicht zu kompliziert sein, da ich mich ja überhaupt nicht auskenne und preislich dachte ich anfänglich an ca. 600€.
Mein Hauptproblem bei Kameras war immer, dass die BIlder beim Zoomen und bei Nacht alle unscharf waren.
Bilder von mir würde eine Freundin machen und die neigt generell dazu alles zu verwackeln, also das wäre vl auch noch ein wichtiger Punkt.
Welche Modelle würdest du mir denn empfehlen? Ich denke eine Systemkamera würde passen?
Vielen Dank für deine Hilfe!
LG Nicole

Antworten
Alex

Alex 5. September 2018 um 16:43

Hi Nicole,
freut mich, dass ich dir bei deinen „ersten Schritten“ in die Kamera-Welt ein wenig weiterhelfen konnte 🙂
Eine Systemkamera würde ich an deiner Stelle aufgrund der Größe auf jeden Fall einer DSLR vorziehen. Jedoch ist es schwierig für 600€ eine vernünftige Kombi zu bekommen, die sich auch für eine Safari eignet. Bei den meisten Systemen ist nämlich nur ein Standard-Zoom bis 50mm mit dabei, womit du sicherlich nicht sonderlich glücklich wirst.
Mein Tipp: Vielleicht findest du irgendwo ein guten Deal mit der Alpha 6000 + 55-210 Tele-Zoom. Das gibt es meines Wissens schon für unter 700€ und ist zu empfehlen. Ansonsten würde es vielleicht eher Sinn für dich machen zu einer Bridgekamera zu greifen.
Was denkst du?
Wegen dem Verwackeln solltest du dir keine Gedanken machen, dass kann bei jeder Kamera passieren (wenn die falschen Einstellungen verwendet werden). Am besten nicht unter 1/100 Sekunde fotografieren um das zu vermeiden, oder in den Sportmodus schalten 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole 8. September 2018 um 14:21

LIeber Alex,

mir wurden im Geschäft die Olympus om‑d e‑m10 mark ii und die Panasonic lumix dmc-g81 mit 28-300 mm empfohlen.
Was hältst du davon?
Danke! 🙂
LG Nicole

Antworten
Alex

Alex 10. September 2018 um 10:46

Hi Nicole,
ja das ist leider meistens so, dass dir die „Berater“ die neuesten Modelle empfehlen.
An sich habe ich nichts gegen die Kameras und das Micro Four Thirds System (was alle Systemkameras von Olympus und Panasonic umfasst) hat auch einige Kombinationen, die ein relativ kompaktes Allrounder-Paket abgeben.
Was würde denn diese beiden Systeme kosten, mit dementsprechenden Objektiven dazu?
Die Kombination mit der Lumix G81 müsste wahrscheinlich fast schon 1.000€ kosten, oder?
Was meiner Meinung nach preislich gesehen die bessere Option für dich wäre, ist eins der Vorgänger von Panasonic:
Die G70 mit 14 – 140mm Objektiv für ~720€* oder die G70 mit dem 12 – 60mm für ~570€*.
Was hälst du davon :-)?
Viele Grüße
Alex

Antworten

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