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Systemkamera oder Spiegelreflexkamera? [Vergleich]

Systemkamera oder Spiegelreflexkamera – Welcher Kamera-Typ ist der beste für dich?

Systemkameras haben sich in den letzten Jahren enorm entwickelt und sind mittlerweile in vielen Bereichen den Spiegelreflexkameras voraus. Trotzdem sind sich gerade viele Anfänger- und Amateur-Fotografen nicht über die wichtigsten Unterschiede zwischen Spiegelreflexkameras und Systemkameras bewusst.

Dank elektronischen Suchers und der kompakten Maße sind Systemkameras nämlich vorallem für Einsteiger hervorragende Kameras. Natürlich gibt es aber immer noch zahlreiche Argumente die für die alten Hasen auf dem Kamera-Markt sprechen. Hier will ich dir einen kleinen Überblick geben, wann eine Systemkamera und wann eine Spiegelreflexkamera die richtige Lösung für dich ist.

Hast du fragen oder kannst dich nicht entscheiden? Dann schreibe einfach einen Kommentar (ganz unten auf der Seite) und wir werden gemeinsam den perfekten Kamera-Typ für dich finden 🙂 ! 

Alle Vor- und Nachteile im Überblick

Nachfolgend habe ich die wichtigsten Vor- und Nachteile der 2 Kamera-Typen für dich zusammengestellt. So kannst du auf einen Blick erkennen, welche Punkte für Spiegelreflexkameras und welche Punkte für die spiegellosen Systeme sprechen.

Wenn du einen Überblick über alle Kamera-Typen suchst (Spiegelreflexkamera, Systemkamera, Kompaktkamera, Bridgekamera, …), findest du hier einen Step-by-Step Guide, der dich zu deinem perfekten Kamera-Typ führt.


Vorteile von Systemkameras

  • Kompaktere Abmessungen
    ⇒ Mit kleinem Objektiv so kleine wie eine Kompaktkamera
  • Elektronischer Sucher
     Alle Bildanpassungen sofort erkennen
  • Geringeres Gewicht
  • Möglichkeit Fremd-Objektive zu adaptieren

Vorteile von Spiegelreflexkameras

  • Mehr Modelle zur Auswahl
  • Deutlich mehr Wechselobjektive &  anderes Zubehör
  • (Größerer Body)
  • Sehen professioneller aus
  • Teilweise besserer Autofokus



Infografik: Spiegelreflexkamera vs. Systemkamera

Infografik Vergleich Systemkamera und Spiegelreflexkamera

Preis

Euro IconDer Preis ist die einzige Kategorie, in der sich die zwei Kamera-Typen so gut wie nicht unterscheiden. Mittlerweile bekommt man ab 400 Euro Einstiegs-Modelle, die mit einem abgespeckteren Funktionsumfang auf den Markt kommen und oft mit Sensoren und Bildprozessoren ausgestattet sind, die schon ein paar Jahre älter sind.

Profis zahlen gerne bis zu 5.000 Euro für einen Kamera-Body. Egal ob es sich um Spiegelreflexkameras, wie der Canon EOS 1D X Mark II oder um Systemkameras, wie der Sony Alpha 9, handelt. 

 

In dieser Gegenüberstellung zeigt dir Pavel Kaplun die wichtigsten Unterschiede zwischen Spiegelreflex- und Systemkamera

Bis vor wenigen Jahren waren Spiegelreflexkameras die einzige Möglichkeit für Leute, die sich ernsthaft mit der Fotografie auseinandersetzen wollten. Systemkameras wurden (damals zurecht) nur als alternative zu den kleinen Kompaktkameras angesehen, da sie ähnliche Maße hatten, aufgrund der Wechselobjektive jedoch deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten boten.

Das hat sich aber geändert! Wie in allen Bereichen braucht Veränderung Zeit und wird nicht gleich von allen Menschen akzeptiert. Viele Fotografen schauen deshalb immer noch etwas skeptisch auf Systemkameras und denken, dass sie keine lohnenswerte Alternative zur Spiegelreflexkamera sei. Dass das nicht so ist kann man daran erkennen, dass mittlerweile auch viele Profis auf Systemkameras umsteigen

Für die meisten Einsteiger- und Hobby-Fotografen bietet die Systemkamera aber schon seit einigen Jahren das bessere Gesamtpaket. Aufgrund der kompakten Maße lässt sie sich überall mit hinnehmen. Aufgrund der Wechselobjektive ist sie genauso Anpassungsfähig, wie die Spiegelreflexkamera. Und aufgrund des elektronischen Suchers lässt sich deutlich komfortabler fotografieren. Auf diese Punkte werde ich weiter unten noch näher eingehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Spiegelreflexkameras und Systemkameras mittlerweile in genau den gleichen Preissegmenten vertreten sind. Hat man zum Beispiel ein Budget von 600 Euro bekommt man in etwa die gleiche Qualität und Ausstattung bei beiden Systemen.

Sensor

Der Sensor einer Kamera ist am wichtigsten für die Bildqualität. Generell kann man sagen, dass ein großer Bildsensor besser ist, da dieser mehr Licht einfangen kann. Deshalb haben teurere Kameras in der Regel auch größere Sensoren.

Insgesamt lässt sich bei Spiegelreflex- und Systemkameras zwischen diesen 3 Sensorgrößen unterscheiden:

  1. Micro Four Thirds Sensoren
    ⇒ Olympus und Panasonic setzen bei ihren Systemkameras auf diese Größe
  2. APS-C Sensoren
    ⇒ Sony, Samsung, Canon und Fujifilm verbauen diese Sensorgrößen bei ihren Systemkameras. In allen Einsteiger-Spiegelreflexkameras sind diese Sensoren verbaut.
  3. Vollformat
    ⇒ Bisher baut nur Sony Systemkameras Systemkameras mit dieser Sensorgröße. Unter den bekommt man von vielen Herstellern Vollformat-Modelle ab ~1.000€
Blonde Frau mit DSLR

Um die kompakten Maße von Systemkameras besser nutzen zu können, haben sich Panasonic und Olympus dazu entschieden auf den kleineren Micro Four Thirds Objektivanschluss. Somit lässt sich das Gehäuse noch etwas kompakter bauen und auch die Objektive fallen etwas kleiner aus.

Ich habe zwar keine Statistiken vorliegen, aber wahrscheinlich werden die meisten Spiegelreflex- und Systemkameras mit einer APS-C Sensorgröße verbaut. Diese hat sich in den letzten Jahren als die „goldene Mitte“ herausgestellt. APS-C Sensoren sind etwas größer Als Micro Four Thirds Sensoren und können so mehr Licht einfangen, was zu einem besseren Rauschverhalten und einer höheren Auflösung fotografieren.

Noch bessere Fotos machen Kameras mit einem großen Vollformat-Sensor. System- und Spiegelreflexkameras mit Vollformat-Sensor sind dafür aber auch deutlich teurer. Mehr Informationen zu Systemkameras im Allgemeinen findest du auf der Startseite.

Schwarzweiß Canon Systemkamera ohne Objektiv

Objektiv

Bei der Auswahl und Qualität der Objektive haben Spiegelreflexkameras einen enormen Vorteil.

Woran liegt das?

Den Objektiv-Anschluss von Canon und Nikon gibt es schon seit vielen Jahrzehnten, wohingegen beispielsweise Sony ihre erste Systemkamera erst 2011 auf den Markt gebracht hat. Die Technik hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, beispielsweise hat sich innerhalb von wenigen Jahren die Auflösung von durchschnittlichen Kameras verdoppelt!

In der Objektiv-Industrie hat sich in den letzten Jahrzehnten im Vergleich zu den Sensoren nicht viel getan. Das kann man daran erkennen, dass auch Profis heute noch mit Objektiven fotografieren, die mehrere Jahrzehnte alt sind. Einfach aus dem Grund, weil gute Objektive auch früher schon eine sehr hohe Qualität hatten.

Das ist also der Grund, weshalb es für etablierte Spiegelreflexkamera-Systeme deutlich mehr Objektive gibt, als für Systemkameras. Canon, Nikon und viele Objektiv-Hersteller (zum Beispiel Tamron, Sigma oder Zeiss) hatten mehrere Jahrzehnte länger Zeit, um gute Objektive zu entwickeln und zu produzieren.

2 Schwarze Objektive auf einem Tisch

Bei Systemkameras hat man den Vorteil, dass sich Spiegelreflexkamera-Objektive adaptieren lassen. Da bei Systemkameras ein geringerer Abstand von von Sensor bis zum Objektiv-Anschluss besteht, kann man einfach einen Adapter auf den Objektivanschluss schrauben und so zahlreiche andere Objektive anschließen. Das geht bei Spiegelreflexkameras nicht.

Jedoch sollte dazugesagt werden, dass die günstigsten Adapter nur vollständig manuelle Objektive unterstützen (wenn möglich müssen Blende und Fokus also manuell eingestellt werden). Es gibt auch Adapter, mit denen sich Blende und Fokus am Objektiv verstellen lassen. Diese sind etwas teurer, bieten jedoch gerade beim Autofokus nicht die gleiche Performance wie ein natives Objektiv.


[FAZIT] Kaufberatung

Am Ende sprechen viele Faktoren für eine Systemkamera aber auch viele Faktoren für eine Spiegelreflexkamera. Du merkst vielleicht, dass ich ein großer Fan von spiegellosen Kameras bin, was auch der Grund dafür war, dass ich diese Seite erstellt habe. Trotzdem ist mir bewusst, dass sehr viele Gründe für Spiegelreflexkameras sprechen.

Je nachdem für welchen Hersteller du dich bei Systemkameras entscheidest, solltest du eigentlich keine Probleme bei der Suche nach Objektiven haben. Gerade für den Micro Four Thirds Mount, aber auch für den E-Mount von Sony gibt es eine ziemlich große Auswahl an Objektiven. Trotzdem solltest du dir von vorne herein Gedanken machen, welche Objektive du in Zukunft kaufen willst um gut ausgestattet zu sein.

Bei Spiegelreflexkameras hast du den Vorteil, dass du (gerade bei Nikon und Canon) fast jedes Objektiv in jeder Preisklasse bekommen kannst, dass du dir wünschen kannst.

Neben den kompakten Maßen ist meiner Meinung nach der elektronische Sucher der größte Vorteil einer Systemkamera (hier gehe ich näher auf die Unterschiede zwischen elektronischem und optischen Sucher ein). Kurz zusammengefasst schaust du beim optischen Sucher einer Spiegelreflexkamera auf einen Spiegel. Dadurch kannst du jedoch nicht abschätzen, wie sich eine Veränderung des ISO-Wertes oder der Belichtungszeit auf das eigentliche Foto auswirkt.

Am Ende ist es deine eigene Entscheidung, welcher Kamera-Typ der richtige für dich ist. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung wie schwierig das sein kann! Wenn du persönliche Hilfe brauchst, kannst du deine Frage einfach unten als Kommentar verfassen und wir finden gemeinsam die beste Lösung für dich 🙂


[TOP 3] Meine Systemkamera-Empfehlungen

123
Canon EOS M10 Systemkamera Beste günstige DSLM Sony Alpha 6000 Systemkamera Preis-Leistungs-Sieger Fujifilm X-T20 Test Beste Oberklasse-DSLM
Modell Canon EOS M10 SystemkameraSony Alpha 6000 SystemkameraFujifilm X-T20 Systemkamera
Preis

340,99 €

549,00 €

1.129,00 €

Testergebnis

83.75%

"Extrem preiswerte Einsteiger-Systemkamera"

92.5%

"Beste Systemkamera seiner Preisklasse!"

92.5%

"Sehr gutes Handling & Bestes Gesamtpaket"

HerstellerCanonSonyFujifilm
Objektiv-AnschlussCanon EF-MSony E-MountFujifilm XF
SensorgrößeAPS-C (373 mm²)APS-C (373 mm²)APS-C (373 mm²)
Auflösung18.0MP24.3MP24.3MP
Geschwindigkeit4.6FPS11FPS8FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

340,99 €

549,00 €

1.129,00 €

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Kommentare


Bianka 27. Februar 2018 um 07:55

Hi Alex,

Ich bin auch gerade kurz vorm Sprung zur Olympus m ii, bin aber noch nicht zu 100% überzeugt. Habe mit der Canon power Shot G16 angefangen und bin dann zur Spiegelreflex Canon EOS 100d weiter gegangen. Für reisen ist mir die aber einfach etwas zu klobig. Da es eine große Investition ist, bin ich etwas unschlüssig. Zaubert die Olympus am Ende qualitativ ein gleichwertiges Bild?

Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe! Wie du unschwer erkennst, mache ich das ganze auch nur als Hobby und steige durch die Masse an angeboten nicht so richtig durch.

Antworten
Alex

Alex 1. März 2018 um 11:28

Hi Bianka,

meinst du die Olympus M5 ii*? (Du hast nur Olympus m ii geschrieben.)
Systemkameras sind Spiegelreflexkameras rein technisch gesehen in keiner Weise unterlegen! Sie sind nur deutlich kompakter, da sie auf den Spiegel-Mechanismus verzichten.
Wenn du also im gleichen Preissegment eine Systemkamera (wie die Olympus) kaufst, kann man grob sagen, dass sie vom Funktionsumfang und der Bildqualität auf dem gleichen Niveau wie eine Spiegelreflexkamera für den gleichen Preis ist.

Deutlich wichtiger für die Bildqualität ist aber das Objektiv, das du auf deine Systemkamera/Spiegelreflexkamera schraubst!
Um auf deine Frage zurück zu kommen: Ja du hast ein gleichwertiges Bild, wenn du dich für eine gleich teure Systemkamera entscheidest!
Wenn du mir den Einsatzbereich und deine preislichen VOrstellungen nennst, kann ich dir auch gerne eine genauere Empfehlung geben.

Viele Grüße
Alex

Antworten

Bianka 14. März 2018 um 10:17

Moin Alex,

bitte entschuldige die späte Antwort. Es soll die OLYMPUS OM-D E-M10 Mark II 14-150 mm werden.

http://www.saturn.de/de/product/_olympus-om-d-e-m10-mark-ii-2047252.html

LG

Antworten
Alex

Alex 16. März 2018 um 10:58

Hi Bianka,
kein Problem.
Auch die zaubert gleich schöne Bilder (im Allgemeinen unterscheiden sich die unterschiedlichen Kameramodelle im gleichen Preissegment bei der Bildqualität nicht mehr sehr viel).
Viel wichtiger ist deine Objektiv-Wahl. Bei Olympus (und Panasonic) Kameras hast du ja Gott sei Dank eine sehr große Auswahl an MFT Objektiven 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Julia 14. März 2018 um 11:14

Hallöchen 🙂
ich suche eine Kamera mit der ich gut Gebäude und Objekte fotografieren kann.
Da ich absolut keine Ahnung vom fotografieren habe ist eine Systemkamera, denke ich das beste.
Kannst du mir eine gute Empfehlen? Budget läge eigentlich bei max. 500€.
Danke & Liebe Grüße

Antworten
Alex

Alex 16. März 2018 um 11:05

Hallöchen Julia,
da würde ich dir erst einmal eine Anfäger-DSLM mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv empfehlen 🙂
Wenn du dich später dann ein bisschen vertiefen willst kannst du dir dann zum Beispiel anschauen, ob sich ein Objektiv-Upgrade für dich lohnt (z.B. zu einer Weitwinkel Festbrennweite)
Mein Favorit für 500€ ist die Alpha 5000* (ca. 440€), da sie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Aber auch mit einer Einsteiger-DSLR wirst du nichts falsch machen. Hier hast du (bei Canon und Nikon) eine größere Auswahl an Objektiven für später, aber dafür sind sie größer und du hast keinen Live-View, also siehst nicht genau das, was du gerade fotografierst. Mein Favorit hier wäre die Canon EOS 750D*, die eine Vergleichbare Ausstattung und Qualität im Vergleich zur Alpha 5000 hat.
Hoffentlich habe ich dich mit den ganzen Infos nicht überladen 😀
Hast du noch Fragen?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Anniway 21. März 2018 um 18:25

Hallo Alex,
ich habe vor mich ein bisschen mehr mit der Fotografie auseinanderzusetzen – bin aber noch völlige Einsteigerin. Habe mich aufgrund der Größe schonmal für eine Systemcamera entschieden. Jetzt die Frage: Welche, bzw welches Objektiv? 🙂
Ich möchte definitiv Hundesportbilder machen. Das heißt hauptsächlich von sich schnell bewegenden Motiven, die nicht immer unbedingt nah dran sind. Kannst du mir da etwas empfehlen?
LG, Annika

Antworten
Alex

Alex 24. März 2018 um 14:09

Hallo Anni,
super Entscheidung, dass du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst!
Erstmal vorab: Welche Objektive dir zur Verfügung stehen, hängt von deiner Kamera-Wahl ab. In der Regel hat (leider) jeder einzelne Hersteller seine eigenen Objektivanschluss.
Die 3 großen Player bei den Systemkameras sind:
1. E-Mount Objektive (für Sony Systemkameras)
2. Micro Four Thirds Objektive (für Olympus und Panasonic Systemkameras)
3. Fuji X Objektive (für Fuji Systemkameras)
(Nikon und Canon kannst du bei Systemkameras erst einmal außen vor lassen)

Bei allen drei Varianten hast du viele Objektive zur Auswahl. Zum Fotografieren von weit entfernten Tieren (so wie es bei dir der Fall ist) benötigst du ein Tele-Zoom Objektiv.
Ein Reisezoom Objektiv wäre ebenfalls eine Überlegung Wert, da es dir die Möglichkeit bietet nicht nur sehr weit entferte Hunde groß darzustellen, sondern da du damit auch im Weitwinkel-Bereich gut bestückt bist und so auch Landschaftsaufnahmen machen kannst.

Als ersten Schritt solltest du dich aber erst einmal für eine Kamera entscheiden.

Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne melden!

Viele Grüße
Alex

Antworten

Judith 3. April 2018 um 13:39

Hallo Alex,
danke schon mal für deinen hilfreichen Beitrag!
Ich fotografiere zwar schon immer gerne, bin aber in Bezug auf die professionelle Fotografie kompletter Neuling.
Ich denke, dass von der Größe her eine Systemkamera das richtige für mich ist. Weit mehr über 500 Euro möchte ich ungern ausgeben.
Ich mache gerne Detailaufnahmen und Portraits und würde gerne mit Tiefenschärfe und verschiedenen Fokussen arbeiten. Beispielsweise würde ich gerne einen schönen Unschärfebereich (Bokeh heißt das glaube ich) hinbekommen.
Kannst du mir da etwas empfehlen?

Liebe Grüße,
Judith

Antworten
Alex

Alex 9. April 2018 um 16:15

Hallo Judith,
sehr gerne. Freut mich, wenn ich dir helfen kann 🙂
Genau…man nennt das Bokeh. Gut, dass du dich schon ein bisschen informiert hast.
Dafür würde ich dir auf jeden Fall eine Festbrennweite empfehlen. Am besten den Klassiker: 50mm F1.8
Für 500€ eine empfehlenswerte Kamera + Festbrennweite zu bekommen ist gar nicht so einfach. Evtl. solltest du dann auf das Kit-Objektiv verzichten und nur die Festbrennweite kaufen. Auf der anderen Seite, bekommt man das Kit-Objektiv oft hinterhergeworfen (weil es so vergleichsweise günstig ist) und es lohnt sich evtl. gar nicht darauf zu verzichten, da du mit der Brennweite spielen kannst und ein alltagstauglichees Zoom-Objektiv hast.

Kommt bei dir eine gebrauchte Kamera in Frage?

Wenn es wirklich unter 500€ bleiben soll, würde ich dir eine günstige Canon DSLR empfehlen, da das 50mm F1.8 Objektiv sehr günstig ist.
Z.B.: Canon 1300D* + 50mm F1.8* = ~480€

Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 24. April 2018 um 10:52

Hey Alex,

sehr interessant, was man alles so lesen kann im Bereich der Kameras. Dennoch überfordern mich viele Informationen. Deshalb frage ich mal ganz direkt. Ich fliege im Mai nach NewYork und würde gerne ein paar unvergessliche Foto´s machen. Auch Nachtaufnahmen. Ich bin eine totale Anfängerin in der Fotografie und kann mich zwischen den beiden Kameras wirklich nicht entscheiden. Was könntest Du mir empfehlen? Foto´s die man später auch auf Leinwandgröße ziehen kann, das wäre ein Traum.
Tausend Dank schon mal für deine Hilfe.

Liebe Grüße

Usha

Antworten
Alex

Alex 24. April 2018 um 16:10

Hey Usha,
hoffentlich konnte dir mein Beitrag etwas weiterhelfen 🙂
Was ist denn ungefähr dein Budget?
Für Nachtaufnahmen (in der Stadt?) würde ich dir, wenn das Budget da ist, zu einer Weitwinkel-Festbrennweite raten. Diese haben eine deutlich größere Blende, wodurch deine Kamera mehr Licht bekommt und deine Fotos deshalb bei schlechten Lichtverhältnissen langsamer anfangen zu rauschen.
Wenn du dich für Canon entscheidest, könnte beispielsweise diese Weitwinkel-Festbrennweite* die richtige für dich sein.
Aber es kommt immer darauf an, wieviel Geld du ausgeben willst!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Vroni 25. April 2018 um 09:59

Hallo Alex!
Danke für den super Beitrag von dir!
Wie die meisten hier bin ich auch Anfängerin in der Fotographie.
Ich würde mich gerne eine Systemkamera kaufen, die für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist. Das heißt, Aufnahmen in der Natur, Momentaufnahmen von Menschen und Tiere.
Die von die vorgeschlagene Sony Alpha 6000 spricht mich sehr an, nur welches Objektiv wäre zu dieser Kamera für meine Anforderungen empfehlenswert? Es sollte quasi ein „Allrounder“ sein.
Das Budget für das Gesamtpaket sollte 700€ nicht überschreiten 🙂

Danke für deine Hilfe!

Liebe Grüße,
Vroni

Antworten
Alex

Alex 26. April 2018 um 13:15

Hi Vroni,

sehr gerne. Freut mich immer, wenn ich Fotografie-Anfängern etwas weiterhelfen kann 🙂

Ich denke auch, dass die Alpha 6000 vor allem für Anfänger, die sich in Zukunft mehr mit der Fotografie auseinandersetzen wollen, eine sehr gute Wahl ist.
Ich würde dir empfehlen die Alpha 6000 erst einmal mit dem Kit-Objektiv zu kaufen. Rein preislich gesehen lohnt es sich meiner Meinung in der Regel nicht auf dieses zu verzichten (da die Variante ohne Kit-Objektiv „lediglich“ ~100€ günstiger ist).
Dein nächstes Objektiv würde ich an deiner Stelle erst kaufen, wenn ich mich schon ein bisschen mit der Kamera auseinander gesetzt habe und wenn du weißt, auf was du dich evtl. etwas spezialisieren willst.
Den meisten Leuten empfehle ich aber, sich als zweites Objektiv eine Festbrennweite zuzulegen. Entweder, eine Weitwinkel-Festbrennweite, eine Normal-Festbrennweite oder eine Portrait-Festbrennweite.
Zu allen Sony E-Mount Objektiven habe ich aber auch einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Andrea 25. April 2018 um 16:50

Hallo Alex,

ich habe eine alte Canon Spiegelreflex-Kamera 350 D mit Sigma 18-200 Objektiv. Die Auflösung der Kamera ist leider nicht mehr ausreichend, daher wird es nun endlich Zeit für eine neue Kamera.
Es gibt für mich zwei Möglichkeiten: Ich kaufe eine neue Canon Spiegelreflex und nutze mein Sigma-Objektiv weiter oder ich steige auf eine Systemkamera um, mit vergleichbarem Objektiv. Hast Du mir eine Empfehlung, das Budget liegt bei 500 bis 800 Euro.

Viele Grüße
Andrea

Antworten
Alex

Alex 26. April 2018 um 13:20

Hallo Andrea,
puh…das ist eine schwierige Frage.
Die Frage ist hier, was deine Vorteile wären, wenn du zu einer Systemkamera umsteigst.
Was die allgemeinen Vorteile sind, habe ich ja in diesem Artikel versucht herauszuarbeiten. Aber welche Vor- bzw. Nachteile für dich wichtig sind kannst nur du für dich entscheiden.
An deiner Stelle würde ich wahrscheinlich bei Canon bleiben, da du dich schon an die Bedienung deiner Canon DSLR gewöhnt hast und deine Objektive weiter benutzen kannst.
Dann musst aber leider auf den elektronischen Sucher der Systemkameras verzichten (der meiner Meinung nach der größte Vorteil ist). Aber auch auf die höhere Kompaktheit, die dir eine Systemkamera bietet.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 26. April 2018 um 09:30

Hey Alex.

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Ja. Nachtaufnahmen in New York. Skyline bei Nacht. Die vielen Hochhäuser.

Budget wären bis 1200€

System oder doch SLR. Bin so unsicher. Schleppen von Stativen möchte ich nur bedingt.

Ich hoffe du hast einen Tipp.

Tausend Dank.

Viele Grüße

Usha

Antworten
Alex

Alex 26. April 2018 um 13:28

Hey Usha,
sehr gerne 🙂
Dann würde ich dir zu einer Systemkamera raten. Zum einen sind sie zum reisen kompakter. Außerdem ist es meiner Meinung nach für einfacher deutlich einfacher den Einstieg zu finden, da Systemkameras einen elektrischen Sucher haben.
Die beste Systemkamera für 1.200€ ist meiner Meinung nach die Fuji X-T20. Sie bietet ein sehr gutes Gesamtpaket und zeichnet sich durch die sehr guten Bedienungsmöglichkeiten aus.
Wenn du aber „einfach“ nur schöne Bilder auf Knopfdruck haben willst, kannst du aber auch einfach in den Automatik-Modus wechseln. Meiner Meinung nach eine Kamera zum verlieben. Hier kommst du zu meinem Fuji X-T20 Test (der aber noch nicht ganz fertig ist).
Wenn du dir aber sicher bist, dass du dich in Zukunft gar nicht mit der Fotografie auseinander setzen willst, würde ich dir zu einer Bridge- oder Kompaktkamera raten.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 2. Mai 2018 um 09:42

Hey Alex. Ich habe mich zum Kauf deiner Empfehlung entschlossen. Morgen werde ich sie bekommen und nach NewYork mal erzählen, wie ich sie finde.

Danke hier nochmal für deinen Rat und die sehr nette Beratung,

Lieben Gruss, Usha

Antworten
Alex

Alex 3. Mai 2018 um 09:55

Hey Usha,
cool, das freut mich! Sehr gerne 🙂 Ich wünsche dir viel Spaß in New York.
Viele Grüße
Alex

Antworten

Usha 3. Mai 2018 um 14:26

Hey Alex,

ich danke Dir. Ich glaube wer in NewYork keinen Spaß hat, ist
ein Miesepeter 🙂 Geht ja wohl gar nich anders, als dort
einfach nur Spaß zu haben.

Bis dann.

Lg Usha

Alex

Alex 5. Mai 2018 um 11:45

Hey Usha,
sehr gerne :-).
Haha…das glaube ich. Egal ob mit oder ohne Kamera!
Leider war ich bisher noch nie in den USA. Aber das werde ich nun auf jeden Fall mal nachholen müssen 😉
Viele Grüße
Alex


Jessica 28. April 2018 um 19:18

Hallo Alex!
Ich möchte mich in Zukunft mehr mit Fotografie beschäftigen und werde auch bald ein Weltreise machen und somit die Möglichkeit haben vieeeel zu fotografieren…
Nun ..ich habe bis jetzt immer die Spiegelreflexkamera Nikon von meiner Mama verwendet und super Fotos gemacht …jetzt habe ich mich im Geschäft von einer Systemkamera überzeugen lassen weil sie kompakter ist…bin aber irgendwie nicht so happy finde es ist nicht die gleiche Qualität. Habe eine Olympus OM-D E-M10 Mark II …kannst du mir weiterhelfen…es ist gar nicht so leicht ehrlich beraten zu werden? 🙂 LG

Antworten
Alex

Alex 28. April 2018 um 20:06

Hallo Jessica,
geht’s nach deinem Abitur auf Weltreise :-P?
Rein technisch gesehen wurdest du auf keinen Fall rein gelegt. Dass Spiegelreflexkameras eine bessere Qualität haben, als Systemkameras ist immer noch ein Mythos, der bei den meisten Anfängern im Kopf sitzt. Natürlich kommt es aber darauf an, für was für ein Modell du dich entscheidest. Aber in der Regel würde ich sagen, dass dir Systemkameras sogar eine bessere Leistung bieten, als vergleichbare DSLR’s, die gleich viel kosten.
Die Olympus ist an sich eine sehr gute Systemkamera, für das was sie kostet. Aber es kommt natürlich immer darauf an, was du damit machen willst. Im vergleich zu der Spiegelreflexkamera haben die Olympus Kameras leider einen etwas kleineren Sensor, was sich negativ auf die Bildqualität auswirken kann (bei schlechteren Lichtverhältnissen).
Aber das merkt man nur, wenn echt wenig Licht da ist.
Darf ich fragen, warum du unzufrieden bist?
Viele Grüße
Alex

Antworten

Jessica 30. April 2018 um 22:04

Hi Alex, danke für deine Nachricht 🙂 ich bin berufstätig und steige immer wieder gerne aus dem Alltag aus 😉
hmm also es ist einfach so, dass oft die Belichtung auf den Fotos nicht gut ist (z.B Gesichter) oder die Fotos im Vergleich zu den Fotos die ich mit der Spiegelreflex machte einfach auch unscharf wirken, besonders wenn man zoomt usw..
Wenn ich mit der Spiegelreflex auf Automatik fotografiert habe waren die Fotos auch immer super und man konnte jedes Detail erkennen, mit dieser Kamera finde ist die Auflösung nicht die gleiche, vielleicht brauch ich auch andere Objektive oder ich kenne mich einfach zu wenig aus.
Liebe Grüße Jessica

Antworten
Alex

Alex 1. Mai 2018 um 20:51

Hi Jessica,

puh… also nur daran, dass es sich um eine Systemkamera handelt kann es nicht liegen.
Und deine Kamera hat einen sehr modernen Sensor, der auch mit dem Kit-Objektiv und relativ guten Lichtverhältnissen sehr gute Bilder machen müsste.
Es kommt natürlich auch darauf an, mit was für einer Kamera du sie verglichen hast. Wenn die Spiegelreflexkamera + Objektiv insgesamt 3.000€ gekostet hat, kann es natürlich durchaus sein, dass sie etwas bessere Bilder macht.
Ich würde dir empfehlen dich ein paar Minuten mit der Bedienung deiner Kamera auseinanderzusetzen (mir macht es am meisten Spaß einfach ein paar YouTube Videos anzuschauen). Dann kannst du etwas besser einschätzen ob du beider Bedienung alles richtig gemacht hast und nicht beispielsweise den Fokus von Automatik auf Manuell gesetzt hast.
Wenn du danach immer noch keine scharfen Bilder bekommst würde ich an deiner Stelle mal in den Fotografie-Laden gehen oder die Kamera einschicken.

Viel Glück…
Normal sollte das aber nicht sein im Automatikmodus 🙁

Liebe Grüße
Alex

Antworten

Erika 29. April 2018 um 12:55

Hallo Alex,

Ich fotografiere schon ewig ( Jg. 1962) habe aber mit der Technik nicht viel am Hut. Ich habe noch eine Canon 500N mit verschiedenen Objektiven ( ca. 20 Jahre alt) und nutze z.Zt. eine Fuji FinePix HS 20, weil mir das Herumschleppen der DSLR mit Zubehör zu schwer wurde.
Die Fuji ist gut, vor allem der Zoom. Jetzt will ich endlich wieder mehr fotografieren, habe einen Faible für Makrofotografie entwickelt. Eine Kamera mit grösserem Sensor ist fällig. Jetzt hat mir der Fachhändler meines Vertrauens eine Olympus DSLR mit zwei Objektiven ( welcher Typ genau weiss ich nocht) zu einem guten Preis angeboten.( € 150,–) Ich schwanke noch, da ich eigentlich mit einer Systemkamera geplänkelt habe, ich aber gerade etwas knapp bei Kasse bin. Hast du eine Entscheidungshilfe für mich?
Herzliche Grüsse
Erika

Antworten
Alex

Alex 1. Mai 2018 um 20:39

Hallo Erika,

Eine DSLR + Objektive für 150€ ist schon wirklich ein Schnäppchen. Aber da kommt es natürlich immer darauf an, wie gut das Modell ist 😀
Warum holst du dir nicht eine bessere Canon DSLR? Dann könntest du nämlich auch deine alten Canon-Objektive weiter nutzen. Und mittlerweile sind die Sensoren so gut geworden, dass du dir der „kleinere“ APS-C Sensor einer aktuellen Einsteiger-Spiegelreflexkamera sicher reicht.
Eine Systemkamera hat meiner Meinung nach vor allem diese 3 Vorteile:
1. Sie ist kompakter
2. Man hat einen elektronischen Sucher (das ist extrem hilfreich, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat)
(3. Man kann einfacher dritt-Objektive adaptieren)

Also wenn dich eins der oberen Argumente nicht wirklich sehr überzeugt, dann kannst du eigentlich auch bei einer DSLR bleiben. Eine Canon-DSLR würde für mich dann am nähesten liegen. Nicht nur weil du schon einige Objektive dafür hast, sondern auch weil es gebrauchte und günstige Modelle ebenfalls wie Sand am Meer gibt.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen und habe dich nicht mit Informationen überladen 😀

Viele Grüße
Alex

Antworten

Evi 1. Mai 2018 um 19:41

Hallo Alex,

ich bin auch Neuling in dem Bereich und unschlüssig in welche Richtung es gehen soll.

Selber denke ich, dass ich ein relativ gutes Auge für Fotos habe aus welchem Grund ich mir nun ein „Einsteigermodell“ holen möchte.
Ich schwanke zwischen der Nikon Coolpix B500 und der Canon EOS 1300d. In erster Linie geht es darum dass ich gute Familienbilder machen möchte. U.a. auch gute Momentaufnahmen wenn die Kinder zb rennen. Oft spiele ich auch mit der Schärfe der Hintergründe – bisher leider nur auf dem Handy.

Liebe Grüße und Danke,
Evi

Antworten
Alex

Alex 2. Mai 2018 um 09:08

Hallo Evi,
cool,dass du dich dafür entschieden hast, dich mehr mit der Fotografie zu beschäftigen!
Wieviel Budget steht dir denn zur Verfügung, beziehungsweise wieviel Geld willst du denn ausgeben :-)?
Liebe Grüße
Alex

Antworten

Evi 2. Mai 2018 um 09:26

Hallo Alex,

ich möchte mich am Anfang im Bereich 300-400€ bewegen. Systemkameras interessieren mich auch weil sie einfach kleiner und somit praktischer sind und qualitativ wohl auch nicht mehr so weit weg von den Spiegelreflex sind.

Gruß,
Evi

Viele Grüße,
Evi

Antworten
Alex

Alex 3. Mai 2018 um 09:20

Hallo Evi,
in diesem Preissegment, kann ich dir in dem Fall nur einige wenige Einsteiger Systemkameras empfehlen.
1. Die Canon EOS M10*, (aber nur, wenn du dir in Zukunft keine weiteren Objektive zulegen willst)
2. Oder die Sony A5100*. (Wobei die Alpha 6000* nur etwas mehr kostet, um die 500€, aber dafür ein deutlich besseres Gesamtpaket liefert.
Qualitativ sind Systemkameras auf dem gleichen Niveau mit Spiegelreflexkamera. Im allgemeinen gilt, dass du für das gleiche Geld ungefähr die gleiche Leistung bei einer vergleichbaren Spiegelreflex- und Systemkameras erhälst.
Wenn du unbedingt unter 400€ ausgeben willst würde ich dir zur Canon raten. Aber hierbei solltest du wissen, dass es so gut wie keine Objektive gibt, wenn du dich in Zukunft mehr mit der Fotografie beschäftigen willst. Wenn du es übers Herz bekommst ~100€ mehr auszugeben, würde ich dir auf jeden Fall zur Alpha 6000 raten, da sie mit Abstand das beste Preis-Leistungsverhältnis in diesem Preissegment hat. Nochmal etwas Geld sparen kannst du natürlich, wenn du dich auf dem Gebrauchtmarkt umsiehst.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiter helfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Evi 3. Mai 2018 um 12:47

Hallo Alex,

vielen lieben Dank. Werde es mit der Canon M10 probieren. Die gibt es gerade in einem Laden mit Objektiv für sogar 299€….

Viele Grüße,
Evi

Alex

Alex 5. Mai 2018 um 11:39

Super, das ist echt ein Schnäppchen, für das was sie bietet.
Fiel Spaß damit 🙂
Gerne kannst du deine Erfahrungen hier teilen, wenn du deine ersten Fotos geknipst.
Viele Grüße
Alex


Holger 3. Mai 2018 um 22:03

Hi Alex,
ich duche eine Systemkamera bis 1000€. Welche könntest du mir empfehlen.
Ich mache gerne von Personen Bilder und im Urlaub.ö (Landschaft, Meer, Sonnenuntergänge…)
Grüße Holger

Antworten
Alex

Alex 5. Mai 2018 um 12:19

Hi Holger,
dann würde sich meiner Meinung nach folgende Kombi am besten für dich eignen:
Panasonic G70 + 14 – 140 mm* + 45mm F1.8 Festbrennweite*

Da Panasonic & Olympus beide auf den Micro Four Thirds Objektivanschluss setzen ist die Festbrennweite von Olympus vollständig mit der G70 kompatibel.
(Die Variante von Panasonic ist nicht wirklich besser, aber kostet 100€ mehr.)

Mit dem Zoom-Objektiv hast du eine sehr große Brennweite, die du besonders im Urlaub sehr schätzen wirst.
Die 45mm Portrait-Festbrennweite hat eine sehr große Offenblende von F1.8. Dadurch kannst du sehr schöne Portrait-Bilder schießen, da du mit der großen Offenblende den Hintergrund unscharf bekommst. (Schau einfach mal in die Amazon Rezensionen für ein paar Beispiele.)

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

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Holger 5. Mai 2018 um 14:12

Vielen dank für deine Antwort.
Also bin ich mit der Panasonic im Vergleich besser dran als mit der Sony Alpha 6000?
Oder kann man die zwei Kameras nicht wirklich vergleichen?

Grüße Holger

Antworten

Holger 5. Mai 2018 um 17:34

Media Markt verkauft gerade die Sony Alpha 6000 Systemkamera mit 24 Megapixeln, 3″ Zoll Display, den Objektiven SEL-P1650 und SEL-55210 und das zusammen mit Tasche und 16GB Speicherkarte für 666€ + 4,99 Versand. 🤔

Antworten
Alex

Alex 8. Mai 2018 um 16:23

Das ist schon ein sehr guter Preis, für das was sie liefert. Nur hast du du damit leider kein „richtiges“ Objektiv für Portraits.
Aber mit den zwei Objektiven hast du eine super Grundlage und kannst viel herumspielen. Und dir bei Bedarf vlt. später noch ein E-Mount Portrait Objektiv kaufen :-).
Liebe Grüße
Alex


Kerstin Stahl 22. Mai 2018 um 09:09

Guten Morgen Alex, ich möchte mir gerne eine Kamera kaufen. Bin absoluter Anfänger bzw Einsteiger. Ich habe Kinder und würde einfach gerne öfters die Momente festhalten. Genauso auch mal von Landschaften. Kannst du mir was empfehlen? Bin mir absolut unsicher. Preis darf gerne 500 – 700 € liegen. Vlg Kerstin

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Alex

Alex 22. Mai 2018 um 18:50

Guten Abend Kerstin,
dann würde ich dir zu einer normalen Mittelklasse-Systemkamera (mit Kit-Objektiv) raten.
Wie du vielleicht schon gelesen hast, bin ich ein großer Fan von der Sony Alpha 600*, da sie meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungverhältis in diesem Segment bietet. Auch zum Fotografieren von Kindern und Landschaften eignet sie sich sehr gut, da sie einen sehr guten Sensor und einen super Autofokus hat 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Rade 23. Mai 2018 um 15:38

Ciao Alex
Ich habe eine Sony a6000 mit einem E 18-200 mm F3,5 – 6.3 OSS Objektiv. Bin eigentlich zufrieden damit aber es ist halt doch eher gross und schwer. Kannst du mir ein anderes Objektiv empfehlen? Ich liebäugle mit dem Vario-Tessar T* E16-70mm F4 ZA OSS. Es wäre eine grössere Investition und man liest (wie immer) positives und negatives… würdest du eher ein anderes nehmen?
Danke dir viel mal.
Gruss

Antworten
Alex

Alex 24. Mai 2018 um 17:58

Ciao Rade,
Mit dem Reisezoom hast du tatsächlich ein ziemliches Allrounder-Objektiv. Aber natürlich haben auch diese Allrounder-Objektive ihren Nachteil (das Gewicht).
Ich persönlich habe nicht so sehr viel gutes über das 16-70mm Objektiv gelesen, da es für den doch ziemlich hohen Preis keine so super Qualität bietet und auch die Blende von F4 nicht viel besser ist als beispielsweise von deinem Reisezoom.
Hast du auch das „normale“ 16-50? Auch wenn es (wie die meisten Kit-Objektive) nicht besonders scharf ist, ist es meiner Meinung nach ziemlich gut, wenn man seine A6000 einfach mal nur in der Jackentasche mitnehmen will.
Außerdem ist das 16-70 mm auch nicht so besonders klein.
Wie sieht es denn mit einer Festbrennweite aus? Ich nehme zum Beispiel sehr gerne mein Sigma 30mm F2.8 mit, wenn ich nicht viel Platz habe und nur einen kleinen Spaziergang mache. Klar hast du damit nicht die selbe Flexibilität, wie mit einem Reisezoom, aber dafür reizt du mit einer Festbrennweite gleichmal deine Kreativität ein bisschen mehr heraus.
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sarah 23. Mai 2018 um 17:42

Hallo Alex,
Ich habe mich bei dir mal durchgelesen und bin mir total unschlüssig. Ich tendiere eher zu einer Systemkamera, weiß aber leider nicht welche 🙁 Mir ist es wichtig das ich sehr gute Objektive für einen kleinen Preis bekommen kann, was anscheinend bei Sony leider nicht unbedingt der Fall ist. Zudem hätte ich gerne eine Festbrennweite die eine eine Blende bis 1,4 hat. Und die man auch für „Selfies“ verwenden kann 🙈
Außerdem wäre mir wichtig, dass
– sie bei schwachen Lichtverhältnisse scharfe Fotos macht
– einen Bildstabilisator hat
– schwenkbares Display (für Selbstporträts)
– eine gute Akkulaufzeit
– Wifi
– ein Sucher hat
– scharfe Fotos schießt
– schönes Bokeh zaubert
– Evt. Einen Blitz
Mein Preisbudget würde für Kamera und evt Wechselobjektiv bei 800-900€ liegen. Würde dann das Kit objektiv denke ich nicht unbedingt nehmen.
Kannst du mir etwas empfehlen?
Liebe Grüße Sarah

Antworten
Alex

Alex 24. Mai 2018 um 18:08

Hi Sarah,
da hast du dir aber schon eine ziemlich genaue Liste zusammengestellt. Finde ich super, dass du dich schon ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt hast :-)!
Bevor ich dir meine Empfehlung gebe, will ich dir aber sagen, dass du aus Erfahrung nie zu 100% sicher sein kannst, welches Modell das „perfekte“ für dich ist. Irgendwann muss man sich einfach mal entscheiden (und schöne Fotos kannst du schließlich mit jeder halbwegs modernen Kamera schießen).
Wenn du ein System mit sehr preiswerten Objektiven suchst, bietet sich zurzeit nur Canon und Nikon mit ihren klassischen DSLR’s an. Gerade auf dem Gebraucht-Markt bekommst du für wenig Geld sehr gutes Glas. Sony, Fujifilm, Panasonic und Olympus stellen zwar auch ziemlich gutes Glas her, aber preislich kann das nicht mithalten (erstrecht, wenn du dir Objektive von Dritt-Herstellern, wie Tamron oder Sigma ansiehst, oder wenn du eben zu gebrauchten Objektiven greifst.)
Ob die Bilder bei schwachem Licht gut werden, hängt zum einen von dem Rauschverhalten des Sensors und von der Offenblende des Objektivs ab. Sensoren von unterschiedlichen Kameras (der gleichen Preisklasse) unterscheiden sich hier nicht besonders. Also kommt es auch hier wieder auf das Glas vor dem Sensor an 🙂 Ob deine Bilder scharf werden hängt auch von den Objektiven ab (und nicht von den Megapixeln der Kamera)
Wifi, einen Sucher, einen Blitz haben eigentlich alle aktuellen DSLR’s und DSLM’s (in der Preisklasse bis ~1.500€)
DSLR’s haben noch eine etwas bessere Akkulaufzeit, als Systemkameras.
Was ist den so dein preislicher Rahmen für die Kamera + Objektiv(e)?
Für mich hört es sich stark danach an, dass du mit einer Mittelklasse Spiegelreflexkamera von Canon oder Nikon am glücklichsten wirst (wie z.B. mit der Canon 77D*)
Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

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