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So findest du den perfekten Kamera-Typ für dich [Step-by-Step Guide]

Welcher Kamera-Typ ist der richtige für dich?

Willst du dir einfach mal was gönnen?

Oder deiner Mutter ein schönes Weihnachtsgeschenk kaufen?

Bei den Hunderten verschiedenen Kamera-Modellen auf dem Markt, verliert man sehr schnell den Überblick. Die Vor- und Nachteile jeder einzelnen Kamera kennen nur die Experten, doch bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, solltest du wissen welchen Kamera-Typ du überhaupt kaufen willst.

Generell kann man alle Kameras in diese 5 Kategorien aufteilen:

  • Smartphone-Kamera
  • Kompaktkamera
  • Action-Kamera
  • Spiegelreflexkamera
  • Systemkamera

Mit diesem Blog Artikel und der Infografik will ich versuchen, dir ein wenig Verwirrung zu nehmen und dir zeigen, welche Kamera die perfekte für dich ist.

Auch wenn dies eine Testseite über Systemkameras ist, versuche ich alle Optionen so unparteiisch wie möglich zu bewerten :)… Wenn du Fragen oder Verbesserungsvorschläge hast: Einfach in die Kommentare damit!



Infografik: Step-by-Step Guide – Welcher Kamera-Typ ist der perfekte für dich?

Infografik Kamera Entscheidung

Wieviel Geld willst du überhaupt ausgeben?

„Geld regiert die Welt.“

Gerade wir Deutschen überlegen uns vor dem Kauf immer drei Mal, ob wir unser hart verdientes Geld wirklich für ein bestimmtes Produkt ausgeben sollen. Deshalb ist das wahrscheinlich auch die einfachste Frage für dich, da du hast dir schon grob überlegt, in welchem Budget sich deine neue Kamera bewegt.

Diese Kamera solltest du kaufen, wenn du mehr als 400€ ausgeben willst

Wenn du etwas mehr auf den Tisch legen willst (ab 400€ – 500€) kannst du dich bei Systemkameras und Spiegelreflexkameras umsehen. Es gibt zwar auch günstigere Modelle, jedoch muss man dann auch oft Abstriche mit der Qualität machen.

Euro Icon

Spiegelreflexkamera bewegen sich im gleichen Preisbereich wie Systemkameras. Die günstigsten Modelle bekommst du ab 400€. Wie auch Systemkameras kosten die teuersten Profi-Modelle bis zu 5.000€.

Diese Kamera solltest du kaufen, wenn du weniger als 400€ ausgeben willst

Wenn du genau weißt, dass deine Mutter nur eine Kamera sucht, die Sie in jeder Handtasche verstauen kann und ganz unkompliziert Bilder machen will, dann ist eine Kompaktkamera die perfekte Wahl für Sie. Die meisten Modelle kosten unter 400€ und sehr gute Kompaktkameras sind bereits ab 250€ zu haben. Trotzdem kann man bis zu 1.000€ für die kompakten Kameras ausgeben. Die neueste Version der Sony RX100 bekommt man für diesen Preis. Sie ist gerade bei vielen Hobby- und Profi-Fotografen sehr beliebt, weil sie 4K-Videoaufnahmen unterstützt und eine sehr gute Bildqualität im Hosentaschenformat bietet.

Für Action-Kameras bezahlt man in der Regel weniger als 400€. Die neueste GoPro kostet zurzeit (Stand: 05.2017) 420€, jedoch findet man auf Amazon schon viele gute Action-Kameras ab 50€.


Alle Kamera-Typen im Überblick

Hier ein etwas langes aber dafür extrem hilfreiches Ratgeber-Video zu dem Thema:

Wie finde ich die richte Kamera?

Ich habe das Gefühl, dass gerade bei Anfänger-Fotografen noch eine gewisse Unklarheit herrscht, wenn es um die verschiedenen Arten von Kameras geht. Deshalb werde ich im folgenden Text werde dir jeden Kamera-Typ so simpel wie möglich beschreiben und dir seine Vor- und Nachteile aufdecken.


Die Smartphone-Kamera

iPhone 7 Kamera

Smartphone-Kameras haben sich in den letzten 10 Jahren mit Abstand am meisten verbessert. Wenn du dir vorstellst, dass Steve Jobs vor 10 Jahren dass Zeitalter des Smartphones einläutete und was sich in diesem Zeitraum getan hat, ist fast unvorstellbar.

Eine hübsche Infografik zur Evolution des iPhone findest du übrigens hier.

Aber jetzt zum wesentlichen:

Wo liegen die Grenzen einer Smartphone-Kamera und wann ist sie die perfekte Kamera für dich?

Obwohl heutige Top-Smartphones, wie das Galaxy S8 oder das iPhone 7, extrem hochwertige Fotos machen, sind alle Smartphone-Kameras wegen genau einem Faktor sehr eingeschränkt: Sie haben einen winzigen Sensor.

Ein kleiner Sensor bedeutet, dass die Kamera deutlich weniger Licht einfangen kann. Das ist vorallem bei Nachtaufnahmen ein Problem, da dann die Fotos sehr schnell verrauschen (was du wahrscheinlich schon selbst oft genug erleben konntest). Hier findest du weitere Informationen zum Kamera-Sensoren und ihrer Funktionsweise.

Außerdem muss das Objektiv einer Smartphone-Kamera natürlich deutlich kompakter sein, als bei allen anderen Kamera-Typen. Deswegen kannst du mit einer normalen Smartphone-Kamera auch nicht optisch, sondern nur digital zoomen.


Die Kompaktkamera

Kompaktkameras sind die klassischen kleinen Knipser, mit der vor dem Smartphone-Zeitalter jeder seine Bilder gemacht hat. Sie sind vor allem für ihre simple Bedienung bekannt. Vor wenigen Jahren war die Kompaktkamera noch der günstigste Einstieg in die Welt der Fotografie, jedoch wird sie in ihrem Einsatzbereich immer mehr von der Smartphone-Kamera ersetzt.

Kompaktkamera vs. Systemkamera

Tatsächlich kann man pauschal sagen, dass die Bildqualität von günstigen Kompaktkameras nicht besser ist als die einer guten Smartphone-Kamera.

Sollte man trotzdem noch die Kompaktkamera einer Smartphone-Kamera vorziehen?

Der größte unterschied einer günstigen Kompaktkamera und einer guten Smartphone-Kamera ist das Zoomen- Objektiv. Viele Kompaktkameras haben einen 20x oder sogar 30x Zoom, der zwar keine gute Auswirkung auf die Bildqualität hat, aber dafür die Möglichkeit bietet, auch die hübsche Amsel in Nachbars Garten bildfüllend abzulichten.

Wenn du mehr Wert auf künstlerische Freiheit und bessere Bildqualität legst, solltest du dich lieber für eine Systemkamera entscheiden. Diese sind in der Regel genauso kompakt, bietet eine bessere Bildqualität und die Möglichkeit verschiedene Objektive zu benutzen. Die günstigsten Modelle bekommt man ab 400€ und sind somit etwas teurer.

In diesem Artikel gehe ich auf alle Vor- und Nachteile ein: Vergleich: Kompaktkamera oder Systemkamera?


Die Action-KameraGoPro Action Kamera

Die Action-Kamera ist eine simple Lösung. Egal ob beim Ski-Fahren, Snowboarden, Surfen oder Mountainbiken: Du kannst sie bei allen erdenklichen Sportarten mitnehmen. Auf diesem Gebiet kann einer Action-Kamera also keine andere Kamera das Wasser reichen und wenn sie der richtige Kamera-Typ für dich ist, wird dir das wahrscheinlich schon im vorneherein klar sein.

Bevor du dich aber ohne zu überlegen für eine GoPro entscheidest, sind andere Alternativen sicher auch einen Blick Wert. So kannst du die Hälfte sparen und bekommst trotzdem eine ähnlich gute Qualität. Hier findest du eine Besten-Liste von Chip.


Die Spiegelreflexkamera

Die digitale Spiegelreflexkamera (kurz: DSLR) steht schon seit vielen Jahrzehnten für die beste Kamera auf dem Markt. Mittlerweile wird der Platzhirsch jedoch immer mehr von den Systemkameras aus seinem Revier verdrängt. Der größte Unterschied zwischen den zwei ist, dass DSLRs einen optischen und Systemkameras einen elektronischen Sucher haben. Durch den elektrischen Sucher hat man schon vor dem Abdrücken das Bild genauso vor Augen, wie es auch später aussehen wird.

Canon Spiegelreflexkamera

Nichtsdestotrotz haben Spiegelreflexkameras heutzutage (noch) in vielen Bereichen Ihre Daseinsberechtigung:

Der wohl größte Vorteil ist die riesige Auswahl an Objektiven. Gerade die 2 bekanntesten Hersteller (Nikon und Canon) haben unzählige Objektive für jeden Preisbereich und auch Dritthersteller bieten viele Objektive für die unterschiedlichen Systeme an.

Wenn du also auf der Suche nach vielen Objektiven bist, oder schon Objektive für ein bestimmtes System hast, ist die DSLR wahrscheinlich die richtige Entscheidung für dich.

Spiegelreflexkameras haben oft einen besseren Autofokus als Systemkameras. Jedoch haben gerade neuere Systemkamera-Modelle (wie z.B. die Sony A6000) aufgeholt und sind gerade bei helleren Lichtbedingungen genauso gut, oder sogar besser. Das ist jedoch von Modell zu Modell sehr stark abhängig. (Ich empfehle vor jedem Kamera-Kauf mindestens 3 verschiedene Youtube-Reviews dazu anzusehen, um sich ein gutes Bild von der Kamera zu machen.)

Aufgrund des optischen Suchers haben Spiegelreflexkameras außerdem eine längere Akkulaufzeit als Systemkameras und machen im durchschnitt ein paar Hundert Fotos mehr. Durch Ersatzakkus (die du sowieso immer dabei haben solltest), ist das aber eigentlich kein Problem. Ich fotografiere schon seit mehr als einem Jahr ausschließlich mit Systemkameras und hatte noch nie ein Problem damit.

Wenn du dir deine erste Kamera kaufen willst, solltest du dir also genau überlegen, ob du in eine Spiegelreflexkamera investieren willst. In den meisten Köpfen stehen Spiegelreflexkameras oft noch für die hochwertigsten Kameras, obwohl Systemkameras gerade für die meisten Anfänger die bessere Wahl sind. Mittlerweile wechseln sogar schon viele Profis auf Systemkameras, was sich mit der Ankündigung der Sony A9 wahrscheinlich noch deutlich verstärken wird.


Die Systemkamera

Systemkameras haben sich in den letzten Jahren sehr rasant weiterentwickelt. Früher wurden sie aufgrund Ihrer kompakten Maße und der Möglichkeit das Objektiv zu wechseln zwischen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras eingeordnet und wurden nicht als professionelle Kameras benutzt.

Doch die Zeiten haben sich geändert und meiner Meinung werden sie die Spiegelreflexkamera als Profi-Gerät in ein paar Jahren komplett vom Thron stoßen. Wenn du denkst, dass diese Modelle die richtigen für dich sind, würde ich dir raten mehrere Systemkamera Tests dazu durchzulesen.

 

Systemkameras haben mit die beste Bildqualität auf dem Markt (z.B. die Sony A7r Mark ii), der sich je nach Preisklasse, nicht von Spiegelreflexkameras unterscheidet. Ganz grob gesagt, haben die Fotos einer 500€ Spiegelreflexkamera also die gleiche Bildqualität, wie eine 500€ Systemkamera. Und eine 2.000€ Spiegelreflexkamera schießt gleich gute Bilder, wie eine 2.000€ Systemkamera.

Da sie auf einen elektronischen Sucher setzen, verzichten die Systemkamera auf den Spiegelmechanismus, wie er bei DSLRs verbaut ist. Das führt dazu, dass sie auch „spiegellose“ Kameras nennt, und sie durch die fehlende Mechanik deutlich kompakter als Spiegelreflexkameras sind.

Mittlerweile gibt es für die unterschiedlichen Systeme auch zahlreiche Wechselobjektive. Gerade für das Micro Four Thirds System bekommst eine riesige Auswahl an Objektiven, die ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben.

Auch Sony, der Innovationsführer auf dem Markt, hat sein Objektiv-Angebot in den letzten Jahren aggresiv ausgebaut. So stehen dir auch für das E-Mount System (der Objektiv-Anschluss von Sony Systemkameras) zahlreiche Objektive zur Verfügung. Hier siehst du eine Übersicht, aller Sony-Objektiven.

Bei diesen beiden Systemen werden eigentlich alle Objektiv-Wünsche eines Amateur-Fotografen erfüllt.

Wenn du mehr über Systemkameras erfahren willst, liest du dir am besten, alle Vor- und Nachteile einer Systemkamera durch.


Fazit

Smartphone-Kamera, Action-Kamera, Kompaktkamera, Spiegelreflexkamera oder Systemkamera

Welche Typ ist also der richtige für dich?

Mit diesem Artikel hast du eigentlich alle wichtigen Informationen bekommen um diese Entscheidung selbst treffen zu können. Denn am Ende musst du deine eigenen Anforderungen abwägen und entscheiden, was die richtige Entscheidung für dich ist.

Das wichtigste Kriterium – das dir sicher von vorne herein klar war – ist der Preis. Für unter 400€ kaufst du dir für einfache Aufnahmen eine simple Kompaktkamera. Wenn du nicht zoomen willst und sowieso nur Selfies und Landschaftsaufnahmen machst, kannst du aber auch bei deiner Smartphone-Kamera bleiben oder das Geld in ein besseres Smartphone investieren.

Wenn du bereit bist mehr Geld auszugeben und dich näher mit der Fotografie auseinandersetzen willst, bleibt dir die Wahl zwischen Systemkamera und Spiegelreflexkamera. Mit diesen 2 Typen hast du die größte Vielfalt, da du die Möglichkeit hast Objektive zu wechseln. Systemkameras bieten dir dabei professionelle Bildqualität und die bete Technik in einem kompakten Gehäuse. Spiegelreflexkameras die größere Objektiv-Auswahl und eine längere Akkulaufzeit.

Hoffentlich konnte ich dir mit diesem Beitrag die Entscheidung ein bisschen vereinfachen.

Du bist dir immer noch unsicher welches das richtige Modell für dich ist? Dann hinterlasse einfach einen Kommentar und ich werde dir gerne weiterhelfen 🙂


[TOP 3] Meine Systemkamera-Empfehlungen

1 2 3
Canon EOS M10 Systemkamera Beste günstige DSLM Sony Alpha 6000 Titelbild 1 Preis-Leistungs-Sieger Fujifilm X-T20 Test Beste Oberklasse-DSLM
Modell Canon EOS M10 Systemkamera Sony Alpha 6000 Systemkamera Fujifilm X-T20 Systemkamera
Preis

334,82 €

499,00 €

1.129,00 €

Testergebnis

83.75%

"Extrem preiswerte Einsteiger-Systemkamera"

92.5%

"Beste Systemkamera seiner Preisklasse!"

92.5%

"Sehr gutes Handling & Bestes Gesamtpaket"

Hersteller Canon Sony Fujifilm
Objektiv-Anschluss Canon EF-M Sony E-Mount Fujifilm XF
Sensorgröße APS-C (373 mm²) APS-C (373 mm²) APS-C (373 mm²)
Auflösung 18.0MP 24.3MP 24.3MP
Geschwindigkeit 4.6FPS 11FPS 8FPS
Touchscreen
4K Video
Spritzwasserschutz
Bildstabilisierung
Preis

334,82 €

499,00 €

1.129,00 €

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Kommentare


Nicole Müller 28. Dezember 2017 um 23:38

Hi Alex, ich möchte mir eine neue Systemkamera zulegen. Ich habe eine Olympus OMD EM5, die nun schon etwas älter, und mir nicht mehr schnell genug ist. Ich habe mir im Netz schon zig Vergleiche, Test etc. angesehen und habe immer noch keinen Plan welche ich kaufen soll. Zuletzt viel mir die Sony Alpha 9 auf, die aber mal ganz klar für mich zu teuer ist. Was mir besonders wichtig ist, ist eine sehr schnelle Auslösezeit und eine sehr gute Bildqualität. Ich bin bereit bis 1200 Euro auszugeben. Welche Systemkamera würdest du mir empfehlen? Mit welcher Systemkamera bist du derzeit unterwegs? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank und einen guten Rutsch, Nicole M.

Antworten
Alex

Alex 30. Dezember 2017 um 13:35

Hi Nicole,
ich bin zurzeit mit einer Sony Alpha 6000 unterwegs. Ganz einfach aus dem Grunde, da dir in den meisten Fällen unterschiedliche Objektive einen deutlich größeren Vorteil bringen, als ein Kamera-Upgrade.
Das wäre auch meine Frage an dich: Hast du schon Wechselobjektive für deine EMD EM5? Weil wenn du schon einige Objektive hast für deine Kamera, wäre es naheliegend, dass du dich wieder für ein MFT-Modell entscheidest.
Eine gute Bildqualität haben die meisten Systemkameras heutzutage. Abstriche musst du eher machen, wenn etwas weniger Licht zur Verfügung steht. Eine schnelle Auslösezeit und einen super Autofokus haben die Sony Kameras. Aber auch neuere Micro Four Thirds Modelle sind in diesem Bereich relativ flott.
Dann gibt es da ja noch die Fuji Modelle, die ich immer interessanter finde (aber über die ich auf dieser Seite leider noch fast nichts geschrieben habe)
So aus dem Stehgreif würde ich die Sony Alpha 6300 (oder 6500) empfehlen, da wahrscheinlich die schnellste Systemkamera in deinem Preisrahmen ist.
Wenn du mir genauer sagst, was genau du fotografieren willst, kann ich dir noch genauere Empfehlungen geben. Du solltest aber im Hinterkopf behalten, dass die Auswahl an Objektiven immer wichtiger wird, je mehr du dich mit der Fotografie beschäftigst. Deshalb wären die Sony Kameras vlt doch nicht so gut, da die Auswahl an Tele-Objektiven sehr gering ist. Eine Übersicht der besten E-Mount Objektive findest du hier. Eine Übersicht der besten MFT Objektive findest du hier.
Ich wünsche dir auch einen guten Rutsch!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole Müller 30. Dezember 2017 um 15:46

… oh nein, nun hab ich ewiglich geschrieben, und dann gab es einen Fehler beim Abschicken.

Danke für die schnelle und ausführliche Antwort. Du hast natürlich Recht, wenn du sagst, dass es sinnvoll ist bei MFT-Kameras zu bleiben, wenn man dafür schon Objektive hat. Denn die hab ich. Aber mich schreckt deine Aussage „relativ flott“ in diesem Bereich schon etwas ab. Ich möchte, nein will etwas schnelles, und bin auch bereit dafür neue Objektive zu kaufen 🙂

Ich fotografiere am liebsten Menschen und alles was mit Industrie zu tun hat (vorzugsweise Häfen). Gebäude und Landschaften liegen mir eher weniger (aber das kann ja noch kommen).

Was meinst du? Hättest du da eine Empfehlung für mich?

Viele Grüße
Nicole

Antworten

Nicole Müller 30. Dezember 2017 um 21:32

Hi Alex,
sorry, wenn ich dich so stalke. Aber ich tue mich in Kamera-Research echt schwer. Ich habe heute den halben Tag mit Vergleichen und Abwägungen zugebracht. Ich suche immer die Eier-legende-Wollmilchsau. Davon muss ich weg. Ich habe 4 Kameras in der engeren Wahl:
1. Olympus PEN-F (wegen des MFT-Bajonetts)
2. Sony Alpha 6300
3. Panasonic Lumix DMC-GX84 (wegen des MFT-Bajonetts)
4. Nikon D750 (wäre dann aber einer DSLR)

Ach so, was für mich übrigens so überhaupt gar keine Rolle spielt ist die Videofunktion. Ich will Fotos und keine Videos machen. Das steht 100%ig fest 🙂

Wäre da eine dabei wo du sagen würdest „Ja.“ Oder hättest du evtl. noch was anderes im Sinn?

Im Übrigen finde ich die Objektivauswahl der Sony Alpha 6300 gar nicht sooo schlecht 🙂

Viele Grüße
Nicole

Antworten
Alex

Alex 31. Dezember 2017 um 17:28

Hi Nicole,
ich kann dich gut verstehen. Aber um dich zu beruhigen: Du bist nicht die einzige die selbst nanch stundenlanger Recherche immer noch nicht sicher ist, welches jetzt das beste Modell ist. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass, egal wie lange man recherchiert, nie zu 100% sicher ist, ob es die richtige Kamera ist. Im Endeffekt sind aber die meisten modernen Kameras gut. Und ich denke du wirst mit allen 4 Modellen glücklich werden.
Ich persönlich bin super zufrieden mit den Sony Kameras. Wenn du mit der Auswahl der Objektiven zufrieden bist 🙂
Im Endeffekt macht die Kamera aber gar nicht so viel aus. Und es kommt viel mehr auf dich selbst an!
Also viel Glück und einen guten Rutsch!
Alex

Antworten

Nicole Müller 1. Januar 2018 um 15:37

Hi Alex,
frohes neues Jahr!

Vielen Dank für deine Ratschläge. Ich schwankte am Ende zw. der Alpha 6300 und der Alpha 6500. Ich habe mir für die 6300 entschieden, weil ich – wie gesagt – mich nicht für die Videofunktionen interessiere und weil ich nicht davon ausgehe, dass ich zwingend einen 5-Achsen-Stabilisator brauche. Auch das kein Bildstabilisator mit eingebaut ist finde ich nicht so tragisch.

Vielleicht magst du mir noch einen letzten Tipp in Sachen Objektiv geben? Welches verwendest du am meisten? Meistens stellt sich ja ein Lieblingsobjektiv heraus 🙂

Ich finde deine Seite übrigens sehr, sehr gut. Ich habe sie jetzt in meiner Favoritenliste 🙂

Viele Grüße
Nicole

Antworten
Alex

Alex 7. Januar 2018 um 10:26

Hi Nicole,
vielen Dank! Es freut mich immer wieder zu hören, wenn ich durch die Stundednlange Arbeit anderen Fotografen etwas helfen kann 🙂
Wahrscheinlich hast du dann auch schon entdeckt, dass ich einen eigenen Beitrag über Objektive für Sony Systemkameras geschrieben habe oder?
Einfach so ein Objektiv empfehlen, würde ich nur sehr ungern, da das natpürlich ganz von der Situation abhängt, in der du fotografierst. Mein persönliches Lieblingsobjektiv ist aber das Samyamg 12 mm F2.0, da es einen sehr sehr interessanten und extremen Weitwinkel-Look hat, kompakt, hochauflösend, relativ preiswert und außerdem sehr Lichtstark ist (was für das Fotografieren bei Nacht sehr wichtig ist).
Viele Grüße
Alex

Antworten

Nicole Müller 2. Januar 2018 um 19:04

…. ui, hab die 6300 storniert und mir nun doch die 6500 zugelegt 🙂 Zur Kamera gibt’s ein 16-70 mm Zeiss-Objektiv dazu. Ich hatte dann doch ein blödes Gefühl und konnte noch auf die 6500 umschwenken.

Meine Frage zum Objektiv ist aber noch aktuell 🙂

LG
Nicole

Antworten

Maurice 11. Februar 2018 um 21:53

Hi Alex,

erst einmal möchte ich dir meinen Respekt aussprechen, Wahnsinn mit wieviel Mühe du deine Webseite pflegst und alles Detailgenau erklärst, sodass es auch komplette Anfänger verstehen!

Aktuell fotografiere ich nur mit meinem Handy und finde ohne mich jetzt selbst zu sehr loben zu wollen, ganz gut was ich da veranstalte. Jedoch ist ein Foto mit dem Smartphone eben nur ein Bild mit dem Smartphone und dies reicht mir zukünftig einfach nicht mehr.

Da ich viel auf Reisen bin, würde ich mir hierfür gerne eine Kamera kaufen.
Am liebsten fotografiere ich Landschaften oder Gebäude, ab und zu jedoch dürfen auf meine Bilder aber auch Menschen :). Da ich eine Go Pro 6 besitze, ist mir bei einer Kamera das filmen eher nicht so wichtig, jedoch wäre es trotzdem nicht schlecht, wenn man bei Bedarf auch mal etwas aufnehmen kann.

Ich war bereits in zwei Fotogeschäften die mehr unabhängig voneinander die Kamera Olympus om-d e-m10 mark iii empfohlen haben. Ich find die Kamera eigentlich ganz nett, jedoch hab ich ein paar Bedenken, da ich mir bereits einige Berichte zu Systemkamera durchgelesen habe und nie diese Kamera großartig erwähnt wurde. Bei Testberichten zu der Kamera wird oft davon geredet, dass das Betriebssystem etwas kompliziert ist, jedoch hatte ich es bei den Beratungen immer als ganz angenehm empfunden. Außerdem lese ich oft, dass man nicht richtig weiß, ob man die Kamera als Einsteigermodell oder schon als Mittelklassemodell bezeichnen soll.

Bei meinem Handy bin ich ein iPhone Besitzer, da ich etwas faul bin was das reindenken in die Software angeht. Außerdem mag ich es, wenn mir Funktionen Bildlich erklärt werden. Sowas wäre natürlich auch bei dem Kamerasystem ganz nett.

Da ich die Idee der Systemkamera ganz sexy finde, würde ich mir gerne eine kaufen.
Mein Budget liegt bei ca. 600€ bis 1000€, bei dem System bzw. bei der Marke bin ich frei.
Falls für mich eine Kamera in Frage kommt, die ein bisschen außerhalb vom Budget liegt bin ich auch bereit etwas mehr zu bezahlen, da ich lieber einmal etwas richtige kaufe, als mehrmals einen Schrott.

Kannst du mir vielleicht ein oder zwei Modelle empfehlen, oder ist das bereits empfohlene Modell von den Fotogeschäften für mich gut geeignet?

Vielen Dank und viele Grüße,
Maurice

Antworten
Alex

Alex 13. Februar 2018 um 09:26

Hi Maurice,
vielen Dank für dein großes Lob. Es freut mich, wenn ich dir mit der Webseite ein bisschen weiterhelfen konnte :-)!
Zu deiner Frage:
1. Wenn du nur ein bisschen filmen willst, schließt das eigentlich keine Kamera aus (da alle Modelle einen mehr oder weniger guten Videomodus haben).
2. Komisch, dass du von der OMD M10 iii noch nicht viel gelesen hast. Meiner Meinung nach ist das Modell ein super Einstieg in die Welt der Micro Four Thirds Systemkameras. Ob man sie jetzt als Einsteiger- oder Mittelklasse Modell bezeichnet ist ja eigentlich nur Definitionssache.
3. Ich habe mittlerweile schon einige Kameras getestet für diese Seite und finde, dass man sich an jedes System mit der Zeit gewöhnt. Der Umstieg von Handy am Anfang ist aber bei jeder Marke etwas schwieriger, einfach nur weil es bei Amateurkameras dann doch einige Einstellungen gibt. Ich persönlich finde das System der Fuji-DSLM’s* sehr intuitiv. Aber auch mit Sony kommt man meiner Meinung nach sehr schnell zurecht & es gibt zu vielen Funktionen eine bildliche Hilfe.
4. Die OMD M10 iii* is durchaus ein gutes Einstiegsmodell. Panasonic stellt ebenfalls DSLM’s mit Micro Four Thirds Sensoren her. Hier könnte ich dir die GX80* (sehr kompakt) oder die G70* empfehlen. Ein sehr gutes Gesamtpaket und eine bessere Bildqualität (dank größerem Sensor) bietet die Fuji XT20* (1.000€, mit dem besseren Kit-Objektiv 1.200€). Damit bist du auf jeden Fall auf dem aktuellen Stand der Technik und das bessere Kit-Objektiv ist auch sehr gut und erzeugt bereits ein schönes Bokeh. Ansonsten ist die Alpha 6000 von Sony* in Sachen Preis-Leistung natürlich immer noch eine Top Kamera.
Meine persönliche Empfehlung an dich ist die XT20 mit teurerem Kit-Objektiv (~1.200€), wenn du ein solides Gesamtpaket mit einem Objektiv suchst oder die Sony Alpha 6000 + 1 oder 2 zusätzliche E-Mount Objektive (~1.000), wenn du etwas mehr experimentieren willst. Mit Olympus oder Panasonic Kameras machst du aber meiner Meinung nach trotzdem nichts falsch.
Ich glaube hier gibt es kein richtig oder falsch, sehr viele Kameramodelle in dem preislichen Rahmen sind lohnenswert. Am besten mal 5 Modelle raus suchen und in einem Geschäft in die Hand nehmen, dann merkst du schnell in welches Baby du dich verliebst ;-).
Und nicht vergessen: Am Ende ist es nicht die Kamera, die für die schönen Fotos sorgt…Sondern du!
Viele Grüße
Alex

Antworten

Sabine 2. März 2018 um 21:33

Hallo Alex,

ich wollte mir eine Systemkamera kaufen und habe mich versucht so gut wie möglich zu informieren.

Ich möchte Reisefotos machen. Mir ist wichtig gute Bilder mit Lichtstimmungen zu Fotografieren außerdem muss die Kamera schnell sein. Ich werde viel in Bewegung also aus dem Auto, Bus oder Schiff während der Fahrt fotografieren und kann dann nicht lange Einstellungen vornehmen. Es sollte also eine gute automatische Funktion haben.

Da ich noch nicht weiß ob mich das Fotografenfieber packt oder die Kamera am Ende nur für Urlaubs oder Familien Schnappschüsse in Einsatz kommt will ich keine extrem teure Kamera kaufen. Nach langem überlegen und informieren bin ich bei der Sony Alpha 6000 gelandete.

Im Geschäft ist der Verkäufer nicht sehr auf meine Bedürfnisse eingegangen er hat mich garnicht gefragt was ich machen will. Wollte mir aber absolut andere Kameras verkaufen mit dem Argument es gibt keine guten Objektive für die Alpha 6000 und die Kamera wäre nicht gut und zu alt.

Jetzt steht für mich noch die Panasonic DMC-GX 80 oder Panasonic DMC-G70 zur Auswahl. Für diese sprechen die Objektiv Auswahl und das es eine Bildstabilisierung hat. Ich bin aber immer noch bei der Sony Alpha 6000, bin mir aber jetzt unsicher ob ich ohne Bildstabilisierung gute Bilder machen kann also welche für mich die geeignetere Kamera ist. Ich hatte bis jetzt nur einfache Kameras.

Ich würde mich über eine Entscheidungshilfe freuen herzliche Grüße
Sabine

Antworten
Alex

Alex 4. März 2018 um 21:10

Hallo Sabine,
dann bekommt der Verkäufer aus dem „Fotografie-Fachgeschäft“ wahrscheinlich keine gute Provision für die Alpha 6000. Meiner Meinung nach eignet sich die Alpha 6000 für deine Bedürfnisse sehr gut, da sie ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis hat und nicht zu viel kostet. Aber wenn du es mit der Fotografie ernst meinst, hast du trotzdem eine ordentliche Auswahl an Objektiven (Hier findest du eine Auflistung der besten 55 Objektive für die Alpha 6000). Die GX80 und die G70 sind auch zwei gute Modelle in dem Preissegment und es gibt auch eine etwas größere Auswahl an Objektiven, das stimmt (hier meine Auflistung der besten MFT Objektive). Dafür haben die Micro Four Thirds Systemkameras aber einen etwas kleinenen Sensor als die Sony Kamera.
Die kleinere Objektivauswahl bei der Alpha 6000 wird dich meiner Meinung nach nicht sehr stören, solange du keine 7 Linsen kaufen willst und außerdem hat die Alpha 6000 einne etwas besseren Autofokus würde ich sagen.
Wenn du die Sony mit dem Kit-Objektiv oder anderen Sony Objektiven benutzt hat sie übrigens ebenfalls einen Bildstabilisator (er ist im Objektiv mit integriert).

Du wirst aber mit keiner der 3 Kameras eine schlechte Entscheidung für deine Bedürfnisse treffen 🙂

Viele Grüße und viel Spaß beim Fotografieren!
Alex

Antworten

Silke 8. Juni 2018 um 11:35

Hallo Alex,
tolle Seite, hat mir schon ein wenig weiter geholfen 🙂
Ich denke, „die Neue“ sollte eine Systemkamera werden, mir fehlt aber noch so ein wenig der Überblick, welche Modelle für meinen Einsatzschwerpunkt am geeignetsten sind; ich suche eine passende Kamera für (schnell)bewegte Tierfotografie auf wechselnde (Tele-)Distanz und auch eine Videofunktion käme mitunter ganz gelegen^^
Ich brauche also einen schnellen Autofokus, Bildstabilisator, Serienbildfunktion – aber mir fehlt der Überblick, wie sich das im Gesamtpaket darstellt. Was wäre deine Empfehlung für einen solchen Einsatz?
Lieben Dank und Gruß
Silke

Antworten
Alex

Alex 8. Juni 2018 um 16:52

Hallo Silke,
dankeschön. Freut mich immer wieder zu hören, wenn ich Fotobegeisterten weiterhelfen kann 🙂
Wieviel willst du denn so für deine kommende Kamera+Objektiv ausgeben?

Im Allgemeinen würde ich dir zu Sony raten, wenn du einen hohen Wert auf den Autofokus legt. Deren APS-C und Vollformat Kameras sind dank des sehr guten Phasen- und Kontrast-Autofokus in vielen Situationen sogar besser als Spiegelreflexkameras. Z.B. die neue Profi-DSLM A9*. Aber auch Mittelklasse APS-C Modelle, wie die Alpha 6500*.
Wenn du unter 1.000€ ausgeben willst, wäre die Alpha 6000 sicherlich auch interessant für dich.

Hoffentlich konnte ich dir etwas weiterhelfen 🙂

Viele Grüße
Alex

Antworten

Sylvia Bartsch 12. Juni 2018 um 11:28

Hallo Alex hier nocheinmal Sylvia
Hatte dir gestern eine sehr allgemeine email geschrieben und wollte doch noch mal differenzieren.
Aufgrund der Transportierbarkeit soll es wohl doch eine Systemkamera werden, da es ja augenscheinlich auch dort jetzt tolle Telezoom sogar bis 600mm gibt?! Sony Alpha 6000 o. 65000 oder Panasonic Lumia G70? Bridge Kamera Sony RX10III mit dem 600mmm Tele?? ums so mehr man liest umso mehr Fragen 😉
Freue mich auf deine Antwort

Antworten
Alex

Alex 12. Juni 2018 um 17:14

Hi Sylvia,
Die Sony RX10 hat zwar für Bridgekameras einen relativ großen Sensor von einem Zoll, jedoch ist der Sensor immer noch deutlich kleiner, als bei Systemkameras. Das macht sich gerade in dunkleren Umgebungen bemerkbar, in denen du dich wahrscheinlich auch viel bewegen wirst, da Kameras mit einem kleinen Sensor deutlich schneller anfangen zu rauschen.
Deshalb würde ich dir eher von einer Bridgkamera abraten, wenn du nicht unbedingt auf den Größen-Vorteil abhängig bist.
Wie schon im letzten Kommentar erwähnt, ist die Kombination, die für dich am besten passt (wegen super Preis-Leistungsverhältnis und relativ kompakt), die Alpha 6000 + 55-210 Kit-Objektiv (das dir umgerechnet 315 mm bietet).
Falls du mehr Brennweite benötigst solltest du dich bei Panasonic oder Olympus umsehen. Z.B. das 300mm Panasonic Objektiv* (umgerechnet auf Kleinbild hat dieses eine Brennweite von 600mm, da MFT einen Crop-Faktor von 2 hat.)
Ich hoffe du konntest meiner Argumentation folgen 🙂
Also zusammengefasst: Nimm die Alpha 6000. Und wenn du mehr Brennweite brauchst, dann das oben genannte Panasonic Objektiv + Mittelklasse Panasonic-DSLM (wie die G70)
Bewölkte Grüße aus Lörrach
Alex

Antworten

Sylvia 13. Juni 2018 um 15:06

Hallo Alex musste mir jetzt Mühe geben meine Kommentare auf den unterschiedlichen Seiten wiederzufinden…..aber ich glaube wir kommen der Sache näher Juchuuu!!
Ehrlich gesagt über den CROP Faktor musste ich mich erst schlau machen und habe eigentlich im Schwerpunkt nur etwas über den Bildausschnitt (größe des Bildausschnittes) gefunden. Bedeutet der Faktor bei meiner analogen Kamera Canon AE-1 Telezoom bis 210mm das das KIT Objektiv 55-210mm (umgerechnet 315mm) den Wolf stärker vergrößert obwohl beide 210mm haben? Dann wäre doch die Sony Alpha 6300 mit SEL70300G bis 300mm(umgerechnet.450mm….) super? oder ist der Unterschied zu deinem guten Preis Leistungsangebot Alpha 6000 + 55-210 Kit-Objektiv zu klein? und die Empfehlung 300mm Panasonic mit z.B. G81 weil besser Stabilisiert aber eigentlich zu kleinem Sensor??? sinnvoll? Vorteile gegenüber der Alpha habe ich noch nicht verstanden?

Antworten

Sylvia 14. Juni 2018 um 11:40

Die beiden bei dir aufgeführten Telezoomobjektive für Sony Alpha 6300 finde ich schwierig. Die sehr günstige hat im Text keine so gute Bewertung aufgrund ihrer Blende von 4.5-6.3 das recht teure 100-300mm hat eine sehr gute Bewertung bei einer Blende von 4,5-5,6 finde ich jetzt nicht gut nachvollziehbar. Panasonic 100-300mm besitzt gleiche Blende und kostet nichteinmal die Hälfte?? Allerdings schneidet der Body von der G81 zur Alpha 6300 dermaßen viel schlechter ab….. Sony Alpha 6300 Kit 18-200 mm Sony 1.449,99 € was ist das für ein Objektiv???

Antworten

Sylvia 14. Juni 2018 um 19:13

Sony Alpha ILCE-6300 + SEL 18-200mm f3.5-6.3 OSS LE schwarz 1599,99 €
oder Sony Alpha ILCE-6300 + Tamron 18-200mm Di III VC NEX schwarz 1399,99 €
oder Sony Alpha 6300 Body 824,99 € und dazu Sony Objektiv SEL 55-210 mm F4,5-6,3 schwarz 284,99 €
oder gibt es noch besseres und sinnvolleres?
Sony Alpha ILCE-6500 Gehäuse schwarz 1329,99 €, und dazu Sony Objektiv SEL 55-210 mm F4,5-6,3 schwarz 284,99 € ???

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Alex

Alex 15. Juni 2018 um 12:38

Hallo Sylvia,
finde ich super, dass du dich mit dem Thema so auseinandersetzt.
Puh… wo fange ich bloß an ;-):
1. Crop-Faktor: Der Crop-Faktor bezieht sich auf die Größe des Sensors. Da Hersteller den Crop-Faktor zum Marketing benutzen, ist das manchmal ein bisschen verwirrend, obwohl es an sich nicht schwer zu verstehen ist: Willst du Objektive an Kameras mit unterschiedlichem Crop-Faktor vergleichen, musst du den Crop-Faktor mit der Brennweite UND der Blende des Objektivs multiplizieren. (APS-C Kameras von Sony, wie die A6000 oder A6300 und die Fuji Kameras haben einen Crop Faktor von 1,5. MFT Kameras von Panasonic und Olympus haben einen Crop-Faktor von 2.)
2. Das 100-300 finde ich deutlich besser als das 55-210, da es trotz größerer Brennweite eine etwas größere Blende hat, außerdem ist es Vollformat geeignet (was dir natürlich nicht viel bringt, wenn du es an einer A6300 nutzt) und es ist deutlich Schärfer als das 55-210. Ein teures Objektiv zeichnet sich oft nicht (nur) mit den Werten auf dem Papier aus. Günstige Objektive sind in der Regel deutlich weniger scharf, als teurere Objektive.
3. Die Fuji X-T20 ist auch eine super Kamera. Mit dem XF55-210* gibt es dafür auch ein gutes und preiswertes Tele-Objektiv. Aber ich glaube du willst noch mehr Tele haben, um deine Tiere zu fotografieren. (das 100-400 mm Objektiv kostet ungefähr 1.700€)
4. Welche Kombination würde ich dir jetzt empfehlen?!?
Vorab: Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass man sich nie zu 100% sicher sein kann, ob man sich für die perfekte Kamera/das perfekte Objektiv entschieden hat. Also ein bisschen Unsicherheit wirst du nie weg bekommen. Gute Tele-Objektive kosten Geld. Deshalb würde ich dir eher raten dein Budget in eine gute Linse zu investieren. Deshalb wäre mein Vorschlag für Sony:
70-300mm* (1.200€) + Sony Alpha 6000* (430€) = 1.630€
Meiner Meinung nach bieten dir die A6300 oder A6500 keinen großen Vorteil. Lieber investierst du das Geld in besseres Glas 🙂
Kombination von Panasonic:
100-300mm* 575€ + Panasonic G81* (780€) = 1.325€
Die Vorteile der Sony Variante sind, dass das Glas wahrscheinlich eine bessere Qualität hat, als das Panasonic Glas. Aber am wichtigsten: Du bekommt deutlich mehr Licht, wodurch deine Bilder nicht so schnell anfangen zu rauschen. Dafür hat Panasonic Objektiv eine größere Brennweite. Wenn man die Blende und die Brennweite der beiden Objektive mit dem Crop-Faktor verrechnet, kommst du auf folgendes Ergebnis: Panasonic: 200 – 600 mm mit F8 – F11.2 und das Sony: 105 – 450 mm mit F5.4 – F8.4.
Nach meiner Auffassung sind diese beiden Kombis die besten Varianten für dich. Entscheiden, was du willst und wieviel Geld du ausgeben willst, kannst natürlich nur du 😉
Von der RX10 würde ich dir eher abraten, wenn du dich ein wenig mehr mit der Fotografie auseinandersetzen willst, da sie aufgrund des deutlich kleineren Sensors nicht mit den beiden Varianten oben mithalten kann.
Meine persönliche Meinung?
Ich denke dass die zweite Variante von Panasonic besser für dich ist, da sie nicht ganz so viel kostet und dir noch mehr Reichweite bietet, was du lieben wirst.
…Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen 🙂
Viele Grüße
Alex

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Sylvia 15. Juni 2018 um 19:02

Hallo Alex
habe heute ein Angebot der Alpha 6300 mit Weitwinkelzoom 16-50mm für 850 Euro+ Sony SEL 55-210mm für 270 Euro =1120 gesamt! angenommen. Trotzdem mit einem weinenden Auge, weil mir von der Optik und vom mittig gelegenen Sucher die Sony Alpha7 II besser gefallen hat. Die bei der Sony Alpha 6300 links aussen sitzenden recht kleinen Sucher finde ich nicht optimal. Habe mich aber aus Gründen des Gewichts und der Objektivgrößen und wegen dem CROP Faktor für die Alpha 6300 entschieden und nun wo die Entscheidung gefallen ist bin ich ja soooo gespannt auf die Fotos!!! Werde mich mal einlesen und mit dem Probieren anfangen;) Meine kleine Fototasche (Wasserdicht) am Gürtel ist schon ein großer Vorteil!!! Gebe am Ende der kommenden Woche eine Kurze Rückinfo, ob mich die Kamera begeistert hat! Grüße aus dem hohen Fläming

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Alex

Alex 16. Juni 2018 um 12:46

Super, freut mich, dass du dich entschieden hast 🙂
Ganz viel Spaß mit der Kamera. Am wichtigsten ist im Endeffekt ja nicht die Technik, sondern der Künstler hinter der Linse…also du ;-)!
Ich freue mich auf ein paar Beispielbilder von dir!
Viele Grüße
Alex

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Sylvia 15. Juni 2018 um 19:17

Danke für deine ausführliche Antwort. Das 70-300mm hatte ich heute in der Hand. Ganz schön schwer, aber das bleibt mir ja immer noch, denn solche Objektive gibt es nicht in einem so kleinen Allround Angebot wie ich es heute genommen habe. Vielleicht wird dann mein trändendes Auge aber größer, denn das Tele ist ja für Vollformat konzipiert und dann würde ich mich erneut fragen ob die Alpha 7ii nicht besser gewesen wäre. So habe ich nicht so viel ausgegeben, habe wirklich eine kleine handliche Ausführung für die Gürteltasche zum immer mit herumtragen und technisch sehr gute Werte und Möglichkeiten. P.S. Das bessere Gehäuse der 6300 und die Anzahl der Sensorpunkte für den Autofokus fand ich doch wichtig.

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Rebecca 20. Juli 2018 um 14:17

Hallo Alex!
Ich bin auf der Suche nach einer neuen Kamera auf diese Seite gestoßen. Ich habe mich in mehreren Geschäften bereits beraten lassen, kann mich aber nicht zwischen der Fuji X-T20, der Sony Alpha 6000 und der Olympus OMD M10 iii entscheiden. Meine Lieblingsmotive sind Menschen, Makroaufnahmen jeglicher Art, sowie Landschaften. Welche Kamera würdest du für diese Zwecke empfehlen?
Liebe Grüße!

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Alex

Alex 20. Juli 2018 um 15:36

Hallo Rebecca,
super, dass du dich schon ein bisschen informiert hast.
Ich zähle einfach mal kurz auf, was meiner Meinung nach die Vorteile der verschiedenen Modelle sind:
1. Fuji X-T20: Teuerstes Modell, aber dafür sehr gute Bedienung und die beste Ausstattung der drei. Mir persönlich würde das Fotografieren damit am meisten Spaß machen.
2. Sony Alpha 6000: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn du dich für sie entscheidest, bleibt dir noch ein bisschen mehr Budget übrig, um in ein oder zwei gute E-Mount Objektive zu investieren.
3. Olympus M10 iii*: Auch ein gutes Allrounder Modell mit der größten Objektiv-Auswahl (hier kannst du alle MFT Objektive ansehen). Die Mark ii* ist vielleicht auch interessant für dich, da sie nur auf wenige Funktionen verzichtet, aber dafür 100€ günstiger ist.
Aber aufgrund des kleineren Sensors, hast du nicht die gleiche Performance (gerade bei schlechten Lichtverhältnissen), wie bei den Sony oder Fuji Modellen.

An deiner Stelle würde ich die X-T20 nehmen, wenn es preislich für dich passt. Es gibt eine kleinere, aber dafür sehr gute Objektiv-Auswahl von Fuji. Die Sony bietet meiner Meinung nach das etwas bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Dafür gibt es nicht so viele (gute) Objektiv für die kleinen Sony Systemkameras.
Also meine Empfehlung wäre entweder:
1. Fuji X-T20 + 18-55 F2.8 – F4* (das Kit-Objektiv ist echt super)
2. Oder die Alpha 6000 (auf Amazon*) + Portrait-Objektiv*.
Was hälst du von den Kombis?
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende :)!
Viele Grüße
Alex

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Rebecca 21. Juli 2018 um 16:48

Hallo Alex!
Danke für die Beratung und die schnelle Antwort!
Hab mich jetzt für die Fuji X-T20 entschieden, da ich mir denke, lieber gleich eine anständige Kamera um mehr Geld, anstatt mich im Nachhinein zu ärgern. Allerdings habe ich im Geschäft zwei anderen Objektive im Kit dazu bekommen, die für den Anfang super sind. Ich freue mich schon sie bald in Einsatz zu haben!
Liebe Grüße und schönes Wochenende,
Rebecca

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Alex

Alex 23. Juli 2018 um 16:24

Hi Rebecca,
das freut mich für dich :)!
Welche Objektive gabs denn dazu?
Viel Spaß beim Fotos knipsen!
Liebe Grüße
Alex

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Rebecca 24. Juli 2018 um 13:46

Es waren die Objektive CX16-50 OIS II und CX50-230mm OIS II dabei. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden, allerdings war ich erst einmal unterwegs um Bilder zu machen.
Liebe Grüße,
Rebecca

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Christine 6. August 2018 um 20:45

Hallo Alex,
auf der Suche nach einer neuen Kamera bin ich über Deine Seite gestolpert und möchte Dir erstmal ein Kompliment aussprechen: Toll, wie anschaulich, Du hier alles so erklärst. Wirklich sehr hilfreich bei der Recherche.

Was mir allerdings nirgendwo so richtig klar wird, ist die Frage nach dem „richtigen“ Objektiv. Ich bin leidenschaftliche Reisefotografin und habe seit vielen Jahren die Nikon D80 mit einem 18-135mm Objektiv. Grundsätzlich bin ich mit meine Schätzchen sehr glücklich, aber es ist halt in die Jahre gekommen und muss wohl oder übel zeitnah ausgetauscht werden.

Nun bin ich schon soweit, dass ich von Spiegelreflex auf Systemkamera wechseln würde. Die Bildqualität scheint ja ähnlich zu sein und gerade das geringere Gewicht ist gerade auf Reisen definitiv ein Argument.

Unabhängig hat mir auch ein befreundeter Fotograf die Fujifilm XT20 empfohlen und ich bin auch bereit den Preis zu zahlen, wenn ich dafür wirklich eine ordentliche Kamera bekomme, die mich nach der Nikon D80 nicht enttäuscht. Aber weder bei der Fujifilm (noch bei anderen Systemkameras) habe ich bisher dieses große Bandbreite in einem Objektiv gefunden, wie ich es derzeit habe. Ich kann Weitwinkel fotografieren und beim nächsten Bild den Storch auf dem Dach heranzoomen ohne umständlich das Objektiv wechseln zu müssen. Ein Traum…

Gibt es da etwas vergleichbares? Oder wo könnte sollte ich am ehesten Abstriche machen? Ich habe ein wenig Angst, dass ich mir zwei Objektive zulegen „muss“ und dann am Ende aus lauter Faulheit doch immer nur eines benutze…

Danke Dir für einen heißen Tipp und viele Grüße
Christine

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Alex

Alex 9. August 2018 um 15:36

Hallo Christine,
erstmal dank für dein Lob!
Ich hatte die Fuji X-T20 auch bereits im Test und war mit ihr wirklich sehr zufrieden. Eine super Allrounder Kamera für den preis und vor allem macht es mit ihr sehr viel Spaß zu fotografieren. Mittlerweile ist die Objektivauswahl bei den 3 größten Systemkamera-Systemen ziemlich groß und du brauchst dir eigenlich keine Gedanken zu machen das passende Glas zu finden. Fujifilm hat viele sehr hochqualitative Objektive. Zu dem großen Objektivangebot von Sony und Micro Four Thirds habe ich bereits zwei sehr ausführliche Blog-Posts geschrieben.
Wenn du ein Objektiv, wie dein 18-135 suchst, solltest du zu einem sogenannten Reisezoom greifen.
Kurzum: Du wirst mit der Fuji zufrieden sein!
Ein 18-135 gibt es auch für die X-T20 für 800€ auf Amazon*.
Hoffentlich konnte ich dir ein wenig weiterhelfen :-)?
Viele Grüße
Alex

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Denise 14. August 2018 um 21:41

Hallo Alex, ich war bis jetzt mehr schlecht als recht mit einer Canon d600 unterwegs.. ich fotografiere viel auf Ausstellungen (bewegte Hunde, meist in etwas dunkleren hallen), aber auch viel action-bewegungsbilder in der natur mit den hunden. ich möchte nun auf systemkamera umsteigen, lese mich besoffen 🙂 und werde immer unsicherer. ins auge hatte ich die Lumix gx9 gefasst, die gx7 wäre aber auch nicht verkehrt, vor allem vom preis. was kannst du für meine bedürfnisse empfehlen; vor allem und wichtiger ist ein Objektiv welches lichtstark ist keine festbrennweite hat ( so etwas vielleicht als 2. Objektiv ?)……

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Alex

Alex 16. August 2018 um 16:26

Hi Denise,
von einer MFT Kamera von Panasonic (oder Olympus) würde ich dir eher abraten, da diese einen kleineren Sensor haben und außerdem keinen so guten Autofokus, wie die Kameras von Sony oder Fuji (oder Canon/Nikon). Das ist gerade für deinen Einsatzzweck nicht so gut.
Was stört dich denn an deiner derzeitigen Kamera, bzw. an einer DSLR?
Bei Canon hättest du den Vorteil, dass du schon deutlich günstiger Objektive bekommst (neu und gebraucht).
Deshalb würde ich dir empfehlen dir ein gutes, offenblendiges Zoom-Objektiv für deine Canon zu kaufen. Z.B eins* dieser beiden* F1.8 Zooms von Sigma.
Wenn du dann denkst, dass es an deiner Kamera liegt, kannst du dir ja immer noch ein neueres Canon-Modell kaufen (oder wenn du genug gespart hast).
Hat dir das ein wenig weitergeholfen :-)?
Viele Grüße
Alex

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Evi 15. Dezember 2018 um 20:05

Hallo Alex,

Du hattest mir schon einmal im Mai geholfen und zu einer Systemkamera für den Einstieg geraten (EOS M10).
Ich bin sehr zufrieden mit ihr. Danke hierfür 🙂

Wie es kommen sollte reicht es mir aber nicht :-). Ich würde mir gerne eine weitere, bessere Cam zulegen. Und mein Hobby weiter ausbauen, da ich wohl ein recht gutes Auge für Fotos habe.
Ich überlege mir eine Spiegelreflexkamera zu holen. Gerne Canon.
Mein Ziel sind Portaits und Momentaufnahmen (draußen von meinen Kindern) noch besser aufzunehmen.
Ehrlich gesagt kenne ich mich mit den unterschiedlichen Objektiven etc noch nicht wirklich aus. Werde im neuen Jahr auch zwei Kurse besuchen – aber da sollte die neue Kamera schon dabei sein.
Kannst Du mir hier eine vernünftige, gute Camera empfehlen ? 700-1000€?

Liebe Grüße,
Evi

Antworten
Alex

Alex 16. Dezember 2018 um 09:38

Hi Evi,
freut mich sehr, dass ich dir damals helfen konnte :-)!
Wenn du wirklich vor hast ernsthaft in die Fotografie einzusteigen, macht eine Vollformatkamera auf jeden Fall sinn. Gerade, wenn du vielleicht vor hast beruflich damit etwas zu machen und etwas mehr Geld in die Hand zu stecken.
Spiegelreflexkameras sind durchaus noch gut, aber rein technisch gesehen sind sie nicht besser als Systemkameras. Viele Profis benutzen zwar noch Spiegelreflexkameras, aber auch nur weil sie bereits eine große Ansammlung an Objektiven.
Wie auch immer… Was könnte ich dir empfehlen?
Aufgrund der Auswahl an Objektiven würde ich dir entweder eine Canon/Nikon DSLR oder eine Vollformat-Systemkamera von Sony oder Fuji empfehlen. Für ~1.000€ Zum Beispiel eine gebrauchte Canon 5d Mark iii. Eine Sony A7 Mark ii oder eine Fuji X-T20. All das sind Kameras mit denen du auch in die professionelle Fotografie einsteigen kannst, da es eine sehr gute Auswahl an Objektiven gibt und sind die Bodys sehr gut, da sie deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten geben.
Ich würde jedoch nur ungern zu einer Spiegelreflexkamera greifen, da dich der optische Sucher schon ein bisschen einschränkt.

Aber in dem Bereich kennen sich andere deutlich besser aus: Dieses englischsprachige Video. könnte aus meiner Sicht sehr hilfreich für dich sein.

Was würde ich an deiner Stelle machen?
Wenn ich nur ein oder zwei Objektive brauchen würde, würde ich zur Fujifilm X-T20 oder X-T3* greifen. Mit den Fujifilm Bodys macht es extrem viel Spaß zu fotografieren, wenn man ein bisschen tiefer in die Materie einsteigen will. Wenn ich in den nächsten Jahren in die professionelle Schiene reinwachsen will, würde ich zur Sony A7 ii* greifen, da es hierfür noch bessere und vor allem preiswertere Optiken als für Fujifilm gibt.

Viele Grüße und immer dran denken: Am wichtigsten für schöne Fotos ist die Künstlerin hinter der Kamera und nicht die Kamera selbst 😉
Alex

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